DE709682C - Kohledruckregelwiderstand, insbesondere fuer Naehmaschinenantriebe - Google Patents

Kohledruckregelwiderstand, insbesondere fuer Naehmaschinenantriebe

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Publication number
DE709682C
DE709682C DES136416D DES0136416D DE709682C DE 709682 C DE709682 C DE 709682C DE S136416 D DES136416 D DE S136416D DE S0136416 D DES0136416 D DE S0136416D DE 709682 C DE709682 C DE 709682C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carbon
short
oscillating shaft
pressure regulator
spring
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Expired
Application number
DES136416D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Berthold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C10/00Adjustable resistors
    • H01C10/10Adjustable resistors adjustable by mechanical pressure or force
    • H01C10/12Adjustable resistors adjustable by mechanical pressure or force by changing surface pressure between resistive masses or resistive and conductive masses, e.g. pile type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Kohledruckregelwiderstand, insbesondere für Nähmaschinenantriebe Kohledruckregler werden vielfach zum Regeln der Arbeitsgeschwindigkeit, d. h. der Drehzahl elektrisch angetriebener Nähmaschinen, aber auch für andere Zwecke benutzt. Sie bestehen aus einer oder mehreren zusammendrückbaren Kohleplättchensäulen in einem Gehäuse aus Isolierstoff, z. B. aus Porzellan, Steingut oder Presstoff, und haben außer dem Schalter zum Einschalten des Widerstandes in den zu regelnden elektrischen Stromkreis noch einen Schalter, welcher die Kohleplättchensäulen- nach dem vollständigen Zusammendrücken kurzschließt. Zum Zusammendrücken bzw. Entspannen der Kohledruckregler für Nähmaschinen wird vielfach ein mit dem Knie bewegter Hebel benutzt, welcher die schwingende Bewegung auf eine Zug- oder Druckstange überträgt. Dabei ergeben sich Schwierigkeiten, da die Drehbewegung in eine Längsbewegung umgewandelt werden muß, die zum Zusammendrücken bzw. Entlasten der Kohleplättchensäulen notwendig ist. Auch steht die Längsbewegung der Druckstange meist nicht im richtigen Verhältnis zu dem Drehwinkel des vom Knie bewegten Hebels.
  • Um diese Schwierigkeiten zu überwinden, ist z. B. vorgeschlagen worden, zwischen die Schwingwelle und die Druckstange einen Winkelhebel mit zwei ungleich langen Armen zu setzen, mit denen die Drehung der Schwingwelle in die Längsbewegung der Druckstange in entsprechendem Verhältnis übersetzt wird. Dieser hat aber den Nachteil, das er besonders gelagert sein muß und mehr Raum für die Unterbringung beansprucht, wodurch die Baulänge des Kohledruckreglers vergrößert wird, während eine sehr geringe Baulänge erwünscht ist, uni den Kohledruckregler auch bei beschränkten Platzverhältnissen leicht unterbringen zu können. Ferner hat der Winkelhebel betriebstechnische Nachteile, weil er leicht klemmt, so daß der Regler besonders beim Ausschalten nicht schnell genug oder überhaupt nicht die gewünschte Schaltung durchführt.
  • Durch die Erfindung wird ein Kohledruckregler ohne diese Nachteile dadurch geschaffen, daß auf der Schwingwelle Arme befestigt sind, welche auf Kurvenflächen eines oder mehrerer Druckstücke wirken, die lose auf der Schwingwelle sitzen, parallel zur Achse verschiebbar sind und die Kohleplättchensäulen zusammendrücken oder entlasten sowie den Regler ein- und ausschalten; ferner wird der Kurzschließer mit der vom Schwinghebel gedrehten Welle betätigt. Die drehbare Welle besteht vorteilhaft aus zwei voneinander isolierten Teilen, von denen der eine im Isoliergehäuse für die Kohleplättcheiisäulen, der andere ini Reglergehäuse gelagert ist. Das längs verschiebbare Druckstück steht unter der Wirkung einer Feder, die es in die Ruhelage, in der der Kohledruckregler ausgeschaltet ist, drückt. Der im Reglergehäuse gelagerte Wellenteil ragt aus dem Gehäuse heraus und trägt eine Drehungsfeder, welche den Kniehebel mit der Schwingwelle in die Ruhestellung bewegt. Die Drehungsfeder ist durch einen am Gehäuse befestigten Bügel verdeckt, der als Kappe, gleichzeitig als zweites Lager für die zweiteilige Welle dient. Drei Anschlußkontakte, je einer am Ende jeder Kohleplättchensäule und einer an der Lagerstelle der Schwingwelle, ermöglichen je nach der Zahl der verwendeten Kontakte verschiedene Schaltungen, z. B. Reihen- oder Parallelschaltung der Kohleplättchensäulen. Der Kurzschließer ist so ausgebildet, daß er erst die eine der in Reihe geschalteten Säulen und dann die andere kurzschließt. Zu diesem Zweck besteht der Kurzschließer aus einem Zocken auf der Schwingwelle und zwei Federn, die je mit einer Kohleplättchensäule verbunden und derart übereinander angeordnet sind, daß der Nocken erst die eine Feder berührt und dadurch die eine Kohleplättchensäule kurzschließt, worauf beim Weiterdrehen des Nockens die erste Feder die zweite berührt und dadurch auch die zweite Kohleplättchensäule kurzschließt. Der Regler nach der Erfindung hat den Vorteil, daß alle Kontakte für die elektrischen Anschlüsse auf der dem Antrieb entgegengesetzten Seite angeordnet sind und daher keine Leitungen Tiber die `'Widerstände geführt zu werden brauchen.
  • Das Isoliergehäuse ist für die Aufnahme der Kohleplättchensäulen geteilt, um den Regler bequemer zusammenbauen zu können. Außerdem kann man Schlitze in dem Isoliergehäuse zur Luftkühlung der Kohlen anordnen Die die Kohleplättchensäulen aufneh-"-`ftiden Kanäle des Isolierkörpers haben zu CH sein Zweck rechteckigen Querschnitt, die tohleplättchensäulen dagegen runden Querschnitt. Zur reichlichen Belüftung der Kohleplättchensäulen sind an den Ecken der Kanäle Luftlöcher angeordnet. Weiter werden die Federn zum Ein- und Ausschalten des Reglers zweckmäßig mit Silberkontakten versehen, um die Lebensdauer der Kontakte zu erhöhen. Außerdem haben die ruhenden Anschlußstücke an den Berührungsstellen mit den Kohleplättchensäulen Silberauflagen, um den Stromübergang zu verbessern.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines Kohledruckreglers nach der Erfindung ist in der Fig. i in Aufsicht mit abgenommenem Deckel dargestellt. Die Fig.2 zeigt einen Schnitt nach der Linie A-B nach der Fig. i und die Fig.3 die Kurzschlußvorrichtung.
  • Auf der Grundplatte I ist der Isolierkörper 2 zur Aufnahme der Kohleplättchensäulen 3 und .4 angeordnet. Mit und 6 sind die beweglichen Endstücke zum Zusammendrücken der Kohleplättchensäulen 3 und 4 bezeichnet; auf deren An-s ätze i 8 und 9 legt Z, sieh die Einschaltkontaktfeder 7, wenn entgegen der Schraubenfeder io das auf dein Schwingwellenteil i i lose geführte Druckstück 13 mit den schrägen Flächen 14, 15 durch die ausgeschwungenen Arme 16, 17 nach innen gedrückt wird.
  • Der drehbare Teil der Anordnung ist der Deutlichkeit halber in Fig.4 für sich nochmals dargestellt.
  • Das Druckstück 13 mit den Kurvenstücken 1.4 und 15 an seinen äußeren Enden ist also auf der Schwingwelle i i längs verschiebbar, aber nicht drehbar geführt, während die Arine 16 und 17 auf dein Schwingwellenteil i i starr befestigt und mit der Schwingwelle 18 gekuppelt sind. Mit i9 ist eine elektrisch isolierende Schicht auf dein Schwingwellenteil 18 bezeichnet, der in der Vorderplatte 20 des Kohledruckreglers und in der Kappe 21 gelagert ist. Diese ist mit Schrauben 22 und 23 an der Frontplatte 20 befestigt. Zur Rückstellung des Kniehebels und der Schwingwelle 11, 18 dient die Rückstellfeder 24, welche als Drehungsfeder ausgebildet und mit dein einen Ende 25 in der Frontplatte 2o, mit dein anderen Ende 26 in dem Schwingwellenteil 18 befestigt ist.
  • 27 bezeichnet eine Kontaktfeder, die den Kohledruckregler kurzschließt, sobald die beiden Säulen 3 und 4 soweit wie möglich zusammengedrückt sind.
  • Das Isoliergehäuse für die Kohleplättchensäulen 3 und 4 besteht aus dein Unterteil 34 und dem Deckel 35. Die Luftkanäle sind mit 36 bis 38 bezeichnet. 39 sind Löcher für Schrauben zum Befestigen des Reglers an einer Wand. Die ,Löcher 4o nehmen die Schrauben zur Befestigung des Deckels 35 an dem Gehäuseteil 34 auf. Mit der Schraube 41 wird der Abschlußdecke142 befestigt: Zum Anschluß der elektrischen Leitungen dienen die Schrauben 28 bis 3o. Das Gerät kann für zwei verschiedenartige Arbeitsweisen verwendet werden: entweder - mit Reihenschaltung oder mit Parallelschaltung der Kohlesäulen. Bei der Reihenschaltung bleibt die Klemme 3o unbenutzt. Der Strom fließt von 29 über 3, 7, 4 nach 28. Wird nun die Schwingwelle gedreht und die Kohledruckwiderstandsanordnung zusammengedrückt, so wird nach Erreichen des kleinsten Wertes der Kohlewiderstände durch Weiterdrehen der stromleitenden Welle i i mittels des ebenfalls stromleitenden Nockens 32 und der Feder 27 (Fig. 3) zunächst die Kohlesäule 4 und dann die Kohlesäule 3 kurzgeschlossen. Im Falle der Parallelschaltung der Kohlesäulen werden die Klemmen 28, 29 durch eine Leitung verbunden und eine von diesen beiden Klemmen sowie die Klemme 30 zum Befestigen der Anschlußleitungen benutzt. Dann durchfließt der Strom von der Klemme 28 bzw. der mit ihr verbundenen Klemme 29 aus die beiden parallel geschalteten Kohlesäulen und danach die Welle i i, die mit -der anderen Anschlußklemme 3o in leitender Verbindung steht. Nach vollständigem Zusammendrücken der Kohlesäulen wird beim Weiterdrehen der Welle i i, ebenfalls mittels des Metallnockens 32, eine Überbrückung der Kohlesäulen herbeigeführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kohledruckregelwiderstand, insbesondere für Nähmaschinenantriebe, mit einer oder mehreren axial zusammendrückbaren, in einem Isolierkörper eingebetteten Kohleplättchensäulen mit Einschalt-und Kurzschlußkontakten und einer z. B. vom Knie gedrehten Schwingwelle, dadurch gekennzeichnet, daß auf der durchgehenden Schwingwelle Arme (16,17) befestigt sind, die auf Kurvenflächen (i4, 15) axial verschieblicher Druckstücke (i3) für das Zusammendrücken bzw. Entlasten der Kohleplättchensäulen und für das Steuern der Einschaltkontakte wirken, und daß der Kurzschlußkontakt (27, 32, 33) durch Weiterdrehen der Schwingwelle (1i, 18) bewegt wird. 2r. Kohledruckregler nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingwelle aus zwei voneinander elektrisch isolierten Teilen (1i, 18) zu sammengesetzt ist. 3. Kohledruckregler nach dem An spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellfeder (24) zwischen Gehäuse (2) und Schwingwellenteil (i8) als Drehfeder ausgebildet und durch eine Kappe (2i) abgedeckt ist, die gleichzeitig als zweites Lager dem vorderen Schwingwellenteil (i8) dient. 4. Köhledruckregler nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurzschließer die hintereinandergeschalteten Kohleplättchensäulen nacheinander kurzschließt, indem z. B. ein auf der Welle sitzender Nocken (32) auf zwei Federn (27r 33) trifft, die je mit einer Kohleplättchensäule elektrisch verbunden derart übereinander angeordnet sind, daß der N okken (32) erst die eine Feder berührt und dadurch dieeine Kohleplättchensäule kurzschließt, worauf bei weiterer Drehung des Nockens durch Berührung der zweiten Feder durch die erste auch die zweite Kohleplättchensäule kurzgeschlossen wird. 5. Kohledruckregler nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß alle Anschlußkontakte (28 bis 3o) an der dem Antrieb entgegengesetzten Seite angeordnet sind.
DES136416D 1939-03-21 1939-03-21 Kohledruckregelwiderstand, insbesondere fuer Naehmaschinenantriebe Expired DE709682C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1054545B (de) * 1954-03-23 1959-04-09 Singer Mfg Co Kohledruckregelwiderstand

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1054545B (de) * 1954-03-23 1959-04-09 Singer Mfg Co Kohledruckregelwiderstand

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