DE709642C - Schweissmuffenverbindung - Google Patents
SchweissmuffenverbindungInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L13/00—Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
- F16L13/02—Welded joints
- F16L13/04—Welded joints with arrangements preventing overstressing
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16L13/02—Welded joints
- F16L13/0254—Welded joints the pipes having an internal or external coating
- F16L13/0263—Welded joints the pipes having an internal or external coating having an internal coating
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Joints Allowing Movement (AREA)
Description
- Schweißmuffenverbindung Bekanntlich werden Stahlrohre, z. B. für Wasserleitungen, gegen korrodierende Einwirkungen angreifender Wässer mit Schutzüberzügen, z. B. mit einer Isolierschicht aus Bitumen o. dgl., ausgekleidet. Die Rohre weisen dann eine lückenlose, dichte und zuverlässige Isolierung auf, die aber in der Regel nicht bis an die Enden durchgeführt werden kann, weil durch die Schweißhitze jede in ihrem Einwirkungsbereich vorhandene Isolierung zerstört .wird. Infolgedessen sind bei Leitungssträngen, die durch Zusammenschweißen einzelner Rohre entstanden sind, im Bereich der auf der Baustelle hergestellten-Schweißnähte Isolierungslücken, die durch Nachisolieren auszufüllen-sind. Die Arbeit des Nachisolierens ist zeitraubend und führt besonders bei ,Rohren kleineren Durchmessers nicht in allen Fällen zu einem befriedigenden Ergebnis.
- Es ist daher von großer Bedeutung, eine Verbindung zu schaffen, bei deren Anwendung die innere Rohrisolierung bis an den Rohrstoß@ durchgeführt werden kann und die Gewähr besteht, däß die Isolierung am Rohrstoß auch nach dem Schweißen unversehrt geblieben ist, so daß ein Nachisolieren nicht mehr erforderlich ist.
- Es sind Schweißmuffenverbindungen bekannt, bei denen zum Zweck der Schonung der Innenisolierung der Rohre das Rohrende des Einsteckendes parallel zur Rohrwandung in einem Abstand vom Rohr umgebördelt ist, wobei das Ende dieser Umbördelung mit dem Ende der Aufmuffung des anderen Rohrendes verschweißt ist. Es ist auch bereits vorgeschlagen «-orden, die äußersten Enden der Rohrenden nochmals nach außen umzu;:_ bördeln oder auch nach innen einzuziehel@` Gemäß der Erfindung wird eine insbesondere für Rohrleitungen mit Innenisolierung' geeignete Schweißmuffenverbindung vorgeschlagen, bei welcher die Schweißnaht zum Schutze der Innenisolierung durch Umbördelung des Einsteckendes und entsprechender Aufmuffung des Mufenendes mit Abstand vom Rohr angeordnet ist, wobei die Umbördelung des Einsteckendes durch einen an das glatte Rohrende spitzwinklig angeschlossenen Zwischenring gebildet ist, der mit seinem eingeschnürten Ende auf das glatte Rohrende aufgeschrumpft und mit diesem verschweißt ist und mit seinem aufgeweiteten freien Ende ausreichenden Abstand von der Rohrwand hat.
- Des weiteren wird eine vorteilhafte Ausführungsform dieser Schweißmuffenverbindung vorgeschlagen, bei der das aufgemuffte Rohrende im Muffengrund und am Muffenende Kugelflächen mit gemeinsamem Mittelpunkt auf der Rohrachse aufweist, an welchen der Zwzsclienring mit entsprechend abgerundeten vorstehenden Flächen anliegt. Endlich wird vorgeschlagen, bei derartigen Schweißmuffenverbindungen den Zwischenring am hinteren Ende über die kugelige Erweiterung zu verlängern.
- Auf der Zeichnung sind Ausführungsbe spiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i die Verbindung im Schnitt bei achsgerader Verlegung, während die Abb.2 und 3 die Verbindung im Schnitt bei abgewinkelter Verlegung darstellen.
- Auf das Einsteckrohrende i ist ein Ring 2 aufgeschrumpft, und zwar zweckmäßig derart, daß das Ende 3 dieses Ringes 2 über das Einsteckrohrende i hinausragt. Der Ring wird einerseits dem Außendurchmesser des Leitungsrohres angepaßt, andererseits im Anschluß an eine kugelige oder kegelige Ausbauchung stark eingeschnürt, so daß mit dem auslaufenden, fast achsenparallelen Ende 13 ein Winkel entsteht. Der aufgeschrumpfte Ring wird außerdem noch bei 4. mit dem Einsteckrohrende i verschweißt. Die Muffe 5 ist derartig gestaltet, daß im Mul-fengrund 6 eine steile und am Muffenende 7 eine flache Kugelfläche oder Kegelfläche gebildet wird. Beide Flächen haben den gleichen Mittelpunkt.
- Das Einsteckrohrende mit dem aufgeschrumpften und verschweißten Ring 2 wird nun in bekannter Weise vor dem Einbau mit einer Innenisolierung 8 versehen, die sich bis über einen Teil der äußeren Oberfläche des Ringes 2 erstreckt; das Ende 3 dieses Ringes 2 ist bei 9 vorteilhaft abgerundet.
- # Bei der Verlegung werden die Rohre mit `` vollkommen fertiger Innenisolierung derart `zusammengebaut, daß die Kugelfläche 7 der Muffe satt auf der Kugelfläche i o des Ringes 2 liegt, wobei der Ring 2 mit seinem isolierten Ende 3 gegen den isolierten Muffengrund 6 anliegt. Sodann wird die genaue Lage der Rohre zueinander bestimmt, soweit Krümmungen auszugleichen sind, also verschwenkt. Hierauf wird in bekannter Weise das überstehende Muffenende warm auf die Kröpfung des Ringes 2 abgestaucht und anschließend die Schweißnaht i i gelegt. Bemerkt sei jedoch, daß die Innenisolierung 12 des Muffenrohres sich bis über einen Teil der Muffe erstreckt, wie die Zeichnung erkennen läßt.
- Die Verbindung nach der Erfindung hat erhebliche Vorteile. Die Schweißhitze kann die Innenisolierung nicht angreifen, da die Schweißnaht so weit entfernt ist, daß die Wärme nicht mehr auf die Isolierung übertragen werden kann. Da die Schweißnaht im abgewinkelten Ende des Ringes 2 liegt, kann die Schweißflamme weder die Muffenoberfläche noch den Schaft des Einsteckendes und dessen Isolierung gefährden. Die Verbindung gestattet, wie die Abbildungen zeigen, in gewissen Grenzen ein Verschwenken der Rohre. Hierbei bleibt die Spitze 3 des Ringes 2 bei jeder beliebigen Rohrlage innerhalb der Verschwenkmöglichkeit in dem gleichen geringen Abstand von der Kugelfläche im Muffengrund.6. Dieser Abstand ist so bemessen, daß die um das Einsteckende herumgeführte Isolierung mit der Isolierung des Muffenendes schließende Berührung hat. Eine unzulässige Querschnittsverminderung tritt auch bei größerer Verschwenkung nicht ein. Die Verbindung ist beim Auftreten von Querkräften sehr elastisch. Sie genügt allen Ansprüchen, die an eine Schweißverbindung gestellt werden müssen, bei der die Innenisolierung des Rohrstranges durch die Schweiß= hitze nicht beschädigt werden darf, auch dann nicht, wenn die Innenisolierung z. B. einen niedrigen Erweichungspunkt hätte.
- Die Ausbildung gemäß der Erfindung ist nicht auf die im Ausführungsbeispiel dargestellte kugelige Muffenform 7, 1o beschränkt. Es kann auch jede andere geeignete Muffenform Verwendung finden. So kann z. B. der eingeschaltete Ring an seinem freien Ende nicht eingeschnürt sein, sondern in eine kugelige oder kegelige Fläche in gleicher Weise wie das Muffenende auslaufen. In diesem Falle ist dann die Schweißnaht i i allerdings nicht entlastet, jedoch bleiben die Vorteile der Verbindung, Schonung der Isolierung und Verschwenkbarkeit bei kugeliger Gestaltung der Flächen, gewahrt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schweißmuffenverhndung, insbesondere für Rohrleitungen mit Innenisolierung, bei welcher die Schweißnaht zum Schutze der Innenisolierung durch Umbördelung des Einsteckendes und entsprechender Aufmuffung des Muffenendes mit Abstand vom Rohr angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Umbördelung des Einsteckendes durch einen an das glatte Rohrende spitzwinklig angeschlossenen Zwischenring gebildet ist, der mit seinem eingeschnürten Ende auf das glatte Rohrende aufgeschrumpft und mit diesem verschweißt ist und mit seinem aufgeweiteten freien Ende ausreichenden Abstand von der Rohrwand hat.
- 2. Schweißmuffenverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, das aufgemuffte Rohrende im Muffengrund und am Muffenende Kugelflächen mit gemeinsamem Mittelpunkt auf der Rohrachse aufweist, an welchen der Zwischenring mit entsprechend abgerundeten vorstehenden Flächen anliegt.
- 3. Schweißmuffenverbindung nach Anspruch i und -2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenring am hinteren Ende über die kugelige Erweiterung verlängert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK147075D DE709642C (de) | 1937-06-30 | 1937-06-30 | Schweissmuffenverbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK147075D DE709642C (de) | 1937-06-30 | 1937-06-30 | Schweissmuffenverbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE709642C true DE709642C (de) | 1941-08-22 |
Family
ID=7251358
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK147075D Expired DE709642C (de) | 1937-06-30 | 1937-06-30 | Schweissmuffenverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE709642C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1288381B (de) * | 1962-11-29 | 1969-01-30 | Mannesmann Ag | Muffenschweissverbindung fuer Rohre mit Innenauskleidung |
-
1937
- 1937-06-30 DE DEK147075D patent/DE709642C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1288381B (de) * | 1962-11-29 | 1969-01-30 | Mannesmann Ag | Muffenschweissverbindung fuer Rohre mit Innenauskleidung |
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