DE709642C - Schweissmuffenverbindung - Google Patents

Schweissmuffenverbindung

Info

Publication number
DE709642C
DE709642C DEK147075D DEK0147075D DE709642C DE 709642 C DE709642 C DE 709642C DE K147075 D DEK147075 D DE K147075D DE K0147075 D DEK0147075 D DE K0147075D DE 709642 C DE709642 C DE 709642C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
socket
pipe
insulation
intermediate ring
welding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK147075D
Other languages
English (en)
Inventor
Julius Kloepper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK147075D priority Critical patent/DE709642C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE709642C publication Critical patent/DE709642C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L13/00Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
    • F16L13/02Welded joints
    • F16L13/04Welded joints with arrangements preventing overstressing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L13/00Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
    • F16L13/02Welded joints
    • F16L13/0254Welded joints the pipes having an internal or external coating
    • F16L13/0263Welded joints the pipes having an internal or external coating having an internal coating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)

Description

  • Schweißmuffenverbindung Bekanntlich werden Stahlrohre, z. B. für Wasserleitungen, gegen korrodierende Einwirkungen angreifender Wässer mit Schutzüberzügen, z. B. mit einer Isolierschicht aus Bitumen o. dgl., ausgekleidet. Die Rohre weisen dann eine lückenlose, dichte und zuverlässige Isolierung auf, die aber in der Regel nicht bis an die Enden durchgeführt werden kann, weil durch die Schweißhitze jede in ihrem Einwirkungsbereich vorhandene Isolierung zerstört .wird. Infolgedessen sind bei Leitungssträngen, die durch Zusammenschweißen einzelner Rohre entstanden sind, im Bereich der auf der Baustelle hergestellten-Schweißnähte Isolierungslücken, die durch Nachisolieren auszufüllen-sind. Die Arbeit des Nachisolierens ist zeitraubend und führt besonders bei ,Rohren kleineren Durchmessers nicht in allen Fällen zu einem befriedigenden Ergebnis.
  • Es ist daher von großer Bedeutung, eine Verbindung zu schaffen, bei deren Anwendung die innere Rohrisolierung bis an den Rohrstoß@ durchgeführt werden kann und die Gewähr besteht, däß die Isolierung am Rohrstoß auch nach dem Schweißen unversehrt geblieben ist, so daß ein Nachisolieren nicht mehr erforderlich ist.
  • Es sind Schweißmuffenverbindungen bekannt, bei denen zum Zweck der Schonung der Innenisolierung der Rohre das Rohrende des Einsteckendes parallel zur Rohrwandung in einem Abstand vom Rohr umgebördelt ist, wobei das Ende dieser Umbördelung mit dem Ende der Aufmuffung des anderen Rohrendes verschweißt ist. Es ist auch bereits vorgeschlagen «-orden, die äußersten Enden der Rohrenden nochmals nach außen umzu;:_ bördeln oder auch nach innen einzuziehel@` Gemäß der Erfindung wird eine insbesondere für Rohrleitungen mit Innenisolierung' geeignete Schweißmuffenverbindung vorgeschlagen, bei welcher die Schweißnaht zum Schutze der Innenisolierung durch Umbördelung des Einsteckendes und entsprechender Aufmuffung des Mufenendes mit Abstand vom Rohr angeordnet ist, wobei die Umbördelung des Einsteckendes durch einen an das glatte Rohrende spitzwinklig angeschlossenen Zwischenring gebildet ist, der mit seinem eingeschnürten Ende auf das glatte Rohrende aufgeschrumpft und mit diesem verschweißt ist und mit seinem aufgeweiteten freien Ende ausreichenden Abstand von der Rohrwand hat.
  • Des weiteren wird eine vorteilhafte Ausführungsform dieser Schweißmuffenverbindung vorgeschlagen, bei der das aufgemuffte Rohrende im Muffengrund und am Muffenende Kugelflächen mit gemeinsamem Mittelpunkt auf der Rohrachse aufweist, an welchen der Zwzsclienring mit entsprechend abgerundeten vorstehenden Flächen anliegt. Endlich wird vorgeschlagen, bei derartigen Schweißmuffenverbindungen den Zwischenring am hinteren Ende über die kugelige Erweiterung zu verlängern.
  • Auf der Zeichnung sind Ausführungsbe spiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i die Verbindung im Schnitt bei achsgerader Verlegung, während die Abb.2 und 3 die Verbindung im Schnitt bei abgewinkelter Verlegung darstellen.
  • Auf das Einsteckrohrende i ist ein Ring 2 aufgeschrumpft, und zwar zweckmäßig derart, daß das Ende 3 dieses Ringes 2 über das Einsteckrohrende i hinausragt. Der Ring wird einerseits dem Außendurchmesser des Leitungsrohres angepaßt, andererseits im Anschluß an eine kugelige oder kegelige Ausbauchung stark eingeschnürt, so daß mit dem auslaufenden, fast achsenparallelen Ende 13 ein Winkel entsteht. Der aufgeschrumpfte Ring wird außerdem noch bei 4. mit dem Einsteckrohrende i verschweißt. Die Muffe 5 ist derartig gestaltet, daß im Mul-fengrund 6 eine steile und am Muffenende 7 eine flache Kugelfläche oder Kegelfläche gebildet wird. Beide Flächen haben den gleichen Mittelpunkt.
  • Das Einsteckrohrende mit dem aufgeschrumpften und verschweißten Ring 2 wird nun in bekannter Weise vor dem Einbau mit einer Innenisolierung 8 versehen, die sich bis über einen Teil der äußeren Oberfläche des Ringes 2 erstreckt; das Ende 3 dieses Ringes 2 ist bei 9 vorteilhaft abgerundet.
  • # Bei der Verlegung werden die Rohre mit `` vollkommen fertiger Innenisolierung derart `zusammengebaut, daß die Kugelfläche 7 der Muffe satt auf der Kugelfläche i o des Ringes 2 liegt, wobei der Ring 2 mit seinem isolierten Ende 3 gegen den isolierten Muffengrund 6 anliegt. Sodann wird die genaue Lage der Rohre zueinander bestimmt, soweit Krümmungen auszugleichen sind, also verschwenkt. Hierauf wird in bekannter Weise das überstehende Muffenende warm auf die Kröpfung des Ringes 2 abgestaucht und anschließend die Schweißnaht i i gelegt. Bemerkt sei jedoch, daß die Innenisolierung 12 des Muffenrohres sich bis über einen Teil der Muffe erstreckt, wie die Zeichnung erkennen läßt.
  • Die Verbindung nach der Erfindung hat erhebliche Vorteile. Die Schweißhitze kann die Innenisolierung nicht angreifen, da die Schweißnaht so weit entfernt ist, daß die Wärme nicht mehr auf die Isolierung übertragen werden kann. Da die Schweißnaht im abgewinkelten Ende des Ringes 2 liegt, kann die Schweißflamme weder die Muffenoberfläche noch den Schaft des Einsteckendes und dessen Isolierung gefährden. Die Verbindung gestattet, wie die Abbildungen zeigen, in gewissen Grenzen ein Verschwenken der Rohre. Hierbei bleibt die Spitze 3 des Ringes 2 bei jeder beliebigen Rohrlage innerhalb der Verschwenkmöglichkeit in dem gleichen geringen Abstand von der Kugelfläche im Muffengrund.6. Dieser Abstand ist so bemessen, daß die um das Einsteckende herumgeführte Isolierung mit der Isolierung des Muffenendes schließende Berührung hat. Eine unzulässige Querschnittsverminderung tritt auch bei größerer Verschwenkung nicht ein. Die Verbindung ist beim Auftreten von Querkräften sehr elastisch. Sie genügt allen Ansprüchen, die an eine Schweißverbindung gestellt werden müssen, bei der die Innenisolierung des Rohrstranges durch die Schweiß= hitze nicht beschädigt werden darf, auch dann nicht, wenn die Innenisolierung z. B. einen niedrigen Erweichungspunkt hätte.
  • Die Ausbildung gemäß der Erfindung ist nicht auf die im Ausführungsbeispiel dargestellte kugelige Muffenform 7, 1o beschränkt. Es kann auch jede andere geeignete Muffenform Verwendung finden. So kann z. B. der eingeschaltete Ring an seinem freien Ende nicht eingeschnürt sein, sondern in eine kugelige oder kegelige Fläche in gleicher Weise wie das Muffenende auslaufen. In diesem Falle ist dann die Schweißnaht i i allerdings nicht entlastet, jedoch bleiben die Vorteile der Verbindung, Schonung der Isolierung und Verschwenkbarkeit bei kugeliger Gestaltung der Flächen, gewahrt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schweißmuffenverhndung, insbesondere für Rohrleitungen mit Innenisolierung, bei welcher die Schweißnaht zum Schutze der Innenisolierung durch Umbördelung des Einsteckendes und entsprechender Aufmuffung des Muffenendes mit Abstand vom Rohr angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Umbördelung des Einsteckendes durch einen an das glatte Rohrende spitzwinklig angeschlossenen Zwischenring gebildet ist, der mit seinem eingeschnürten Ende auf das glatte Rohrende aufgeschrumpft und mit diesem verschweißt ist und mit seinem aufgeweiteten freien Ende ausreichenden Abstand von der Rohrwand hat.
  2. 2. Schweißmuffenverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, das aufgemuffte Rohrende im Muffengrund und am Muffenende Kugelflächen mit gemeinsamem Mittelpunkt auf der Rohrachse aufweist, an welchen der Zwischenring mit entsprechend abgerundeten vorstehenden Flächen anliegt.
  3. 3. Schweißmuffenverbindung nach Anspruch i und -2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenring am hinteren Ende über die kugelige Erweiterung verlängert ist.
DEK147075D 1937-06-30 1937-06-30 Schweissmuffenverbindung Expired DE709642C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK147075D DE709642C (de) 1937-06-30 1937-06-30 Schweissmuffenverbindung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK147075D DE709642C (de) 1937-06-30 1937-06-30 Schweissmuffenverbindung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE709642C true DE709642C (de) 1941-08-22

Family

ID=7251358

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK147075D Expired DE709642C (de) 1937-06-30 1937-06-30 Schweissmuffenverbindung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE709642C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1288381B (de) * 1962-11-29 1969-01-30 Mannesmann Ag Muffenschweissverbindung fuer Rohre mit Innenauskleidung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1288381B (de) * 1962-11-29 1969-01-30 Mannesmann Ag Muffenschweissverbindung fuer Rohre mit Innenauskleidung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2608662A1 (de) Flexibler metallschlauch
DE3040117A1 (de) Kugelgelenk-rohrkupplung
DE2263002A1 (de) Schnellkupplung fuer rohrleitungen
DE709642C (de) Schweissmuffenverbindung
DE3117225C2 (de)
DE399192C (de) Rohrverbindung fuer konzentrisch ineinanderliegende Rohrleitungen
DE3541973C2 (de)
DE2118694A1 (de) Temporare Rohrverbindung
DE973290C (de) Rohrverbindung
DE701558C (de) Schraubverbindung der Futterrohre fuer Tiefbohrloecher
DE2016440C3 (de) Rohrverbindung
CH136459A (de) Rohrverbindung bei Zementröhren.
DE603611C (de) Rostsichere Schweissverbindung fuer mit einem Rostschutz versehene Rohre
DE4010234A1 (de) Rohrverbindung
DE1625945B1 (de) Rohrverbindung fuer insbesondere mit einer schutzschicht versehene rohre
DE806448C (de) Verbinden der Enden abgeschnittener Kanbel mit gewelltem Mantel
DE948231C (de) Bohrrohrverbindung
DE890014C (de) Kugel-Schweissmuffenverbindung
DE453909C (de) Rohr- und Stangenkupplung mit Kugelgelenk und UEberwurfmutter
DE2500735A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum schnellen ersatz von schadhaften leitungsabschnitten
DE8204954U1 (de) Winkelveraenderliches bogenstueck
DE1004001B (de) Gelenkige Rohrverbindung
DE202015105417U1 (de) Übergangskupplung sowie System aus Übergangskupplung und Presswerkzeug
DE864490C (de) Stark abwinkelbare Kugelmuffenverbindung
DE541738C (de) Rohrverbindung, insbesondere fuer Metallrohre