DE709340C - Vorrichtung zum Antreiben des Drehtellers einer Plattensprechmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum Antreiben des Drehtellers einer Plattensprechmaschine

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DE709340C
DE709340C DET49600D DET0049600D DE709340C DE 709340 C DE709340 C DE 709340C DE T49600 D DET49600 D DE T49600D DE T0049600 D DET0049600 D DE T0049600D DE 709340 C DE709340 C DE 709340C
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DE
Germany
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turntable
spindle
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record
driving
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Expired
Application number
DET49600D
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English (en)
Inventor
Johannes Hendrik Tieland
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JOHANNES HENDRIK TIELAND
Original Assignee
JOHANNES HENDRIK TIELAND
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B19/00Driving, starting, stopping record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor; Control thereof; Control of operating function ; Driving both disc and head
    • G11B19/20Driving; Starting; Stopping; Control thereof

Landscapes

  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Antreiben des Drehtellers einer Plattensprechmaschine Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Antreiben des Drehtellers einer Plattensprechmaschine durch einen mit konstanter Drehzahl umlaufenden Motor mit einer -von dem von der Nadel radial zur Schallplatte zurückgelegten Weg abhängigen Geschwindigkeit.
  • Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art wird ein mechanischer Fliehkraftbremsregler benutzt, welcher direkt von der Drehtellerwelle angetrieben wird. Weil der Regelbereich eines mechanischen Reglers ziemlich klein ist, "bietet es Schwierigkeiten, eine konstante Rillengeschwindigkeit zu erhalten, weil das Verhältnis zwischen der 'Maximal- und der Minimalgeschwindigkeit des Drehtellers sich in diesem Falle auf etwa 4: r stellt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Motor ein Differentialgetriebe treibt, dessen eine sekundäre Spindel mit der Drehtellerspindel und dessen andere sekundäre Spindel mit einer Vorrichtung gekuppelt ist, die einem Bremsmoment, das von dem Wege der Nadel abhängig ist, ausgesetzt ist. Hierbei erhält der Regler eine gewisse Grundgeschwindigkeit vom Differentialgetriebe, die ihn in seinen günstigsten Regelbereich versetzt, und der Unterschied der Drehzahl des Reglers ist gleich dem Unterschied der Drehzahl des Drehtellers.
  • Gemäß einem weiteren 1Ierkmal der Erfindung kann die Regelung derart erhalten werden, daß die Versetzung des Tonabnehmerträgers die Bewegung eines Regelorgans steuert, das sich radial über die gekrümmte Oberfläche einer Regelscheibe bewegt, wobei die wirksame Oberfläche der Reglerscheibe derart gekrümmt ist, daß die Regelwirkung in einer derartigen Weise geändert wird, daß die Winkelgeschwindigkeit des Drehtellers sich in Abhängigkeit von bzw. im umgekehrten Verhältnis zu der jeweiligen radialen Auswanderung des Schneid- bzw. Abhörwerkzeuges ändert. D:e Verwendung von Steuerkurven zur Regelung der Geschwindigkeit der Antriebsvorrichtung ist an sich bekannt.
  • In der Zeichnung stellt Abb. i eine Seiten ansieht, teilweise im Schnitt, Abb. 2 eine Draufsicht und-Abb. 3 eine Einzelheit dar. .
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung beruht auf dem Umstand, daß, je nachdem der Tonabnehmer sich zur äußeren Kante der Platte bewegt, die Drehzahl des Drehtellers gemäß dem sich ändernden Abstand vom Plattenmittelpunkt nach einer bestimmten Kurve herabgesetzt werden muß.
  • Der Antrieb der Vorrichtung geht mittels eines Elektromotors i genügender Leistung und mit einer konstanten Drehzahl vor sich. Zu diesem Zweck eignet sich ganz besonders ein Svncliron-Asvncliron- (Kurzäcliltiß-)i@Iotor mit Hilfswicklung zum Anlassen. Der Motor i treibt über eine Schnecke 2 ein Schneckenrad 3, welches das Gehäuse eines Differentialgetriebes .I bildet.
  • Die Spindel 5 des Differentialgetriebes trägt die Zahnräder 6 und 7, welche mit Zahnrädern 8 und 9 der beiden Seitenspindeln io, i i gekuppelt sind. Bei gleicher Belastung kann man das Differentialgetriebe als ein Ganzes betrachten, die Spindeln io und i i werden also beide dieselbe Drehzahl haben wie das Differentialgehäuse.
  • Dieses Differentialgetriebe ist auf dem Gestell in Kugellagern 12, 13 gelagert, während die Spindeln io und i i in Kugellagern 14, 15 bzw. 16. 17 gelagert sind.
  • Die beiden Seitenspindeln io, i i sind in der Nähe des freien Endes mit einer Schnecke 18 bzw. i9 versehen, welche mit Schneckenrädern 20, 21 zusammenwirken.
  • Das Schneckenrad 21 ist auf einer vertikalen Spindel 2.2 befestigt, welche über eine steife Gummikupplung 23 mit der Spindel 24 des Drehtellers 25 gekuppelt ist. Zur Unterstü tzung körnen Drucklager sowie ein nachstellbares Gleitlager -.I angebracht sein, welche mit zur Regelung der Belastung dienen können. Diese Belastung neigt fortwährend zu einer rascheren Abbreinsung des Drehtellers als gemäß der beabsichtigten Kurve, während andererseits, obwohl die Auslaufzahl kurz gehalten wird, das große Gewicht des Drehtellers einen geschmeidigen und vor allen Dingen ruhigen Lauf gewährleistet.
  • Die an der rechten Seite angeordnete vertikale Spindel 26 ist finit einem Regler finit Federn und Zentrifugalgewichten 27 versehen, der mit einer Regelscheibe 28 ausgerüstet ist. Die wirksame obere Fläche dieser Scheibe hat eine gebogene Form. deren Kurve derartig ist, daß sie den Verlauf der Geschwindigkeit des Drehtellers bestimmt, d.li. eine konstante Schneide- und Wiedergabegeschwindigkeit pro Sekunde über die ganze Schall-j ). ] a tt e erzielt bzw. die 1 Winkelgeschwindigkeit ;.Abhängigkeit des augenblicklichen Ab-°tdes des Tonabnehmers von der Dreh-;telierspindel ändert, was untenstehend eingehender beschrieben werden wird. Die Spindel 26 ist zugleich mit einem schweren Schwungrad .45 (io kg) versehen, welches einen geschmeidigen Lauf gewährleistet. Antrieb des Tonabnehmers Die radiale Bewegung des Tonabnehmers soll sich in Abhängigkeit von der Geschwindigkeitsänderung des Drehtellers ändern. Zu diesem Zwecke bedient man sich eines Tonabneliinerträgers 29, der an der unteren Seite mit einer nicht abgebildeten Stange versehen ist, auf welcher der Tonabnehmer und der Wiedergeber angeordnet sind. Durch eine Drehung dieser Stange um i8o° kann eines der beiden Geräte in die wirksäine Lage gebracht @verden.
  • Der Träger 29 läuft mit einem Block 30 über zwei parallele, am Gestell angeordnete Stangen 31, 32, zwischen denen über einen Teil der Länge eine finit Gewinde versehene Spindel 33 vorgesehen ist. Die Übertragung zwischen dem Block 30 und der Leitspindel 33 geschieht mittels einer unter Federwirkung stehenden Klinke 34, die an einem Ende mit entsprechendem Teilgewinde versehen ist, das in das Gewinde der Spindel 33 eingreift. Bei der Zurückbewegung des Blockes 30 mit dem Tonabnehmerträger läßt sich in dieser Weise die Kupplung mit der Leitspindel 33 uijterbreclien.
  • Die Leitspindel 33 wird von der Spindel 24. des Drehtellers Tiber ein Schneckengetriebe 35, eine Spindel 36 und eine Spindel 37 mit dazwischen angeordneten Zahnradübertragungen getrieben. Steuerung des Reglers Der Antrieb des Reglers geht mittels einer Zahnstange 38 vor sich, die am Block 3o des Tonal>nehinertr:igers 29 befestigt und im Gestell bequem verschiebbar gelagert ist, so daß sie sich mit dem Tonabnehmer bewegt. Die Zahnstange 38 treibt dabei ein Ritzel 39 mit einem Durchmesser von etwa 6 cin an. Dieses Ritzel ist auf der vertikalen Spindel 4o befestigt, welche am unteren Ende ein kleines Ritzel 41 (von etwa 2 cin) trägt, das niit einer Zahnstange .I2 in Eingriff ist. Die Zahnstange.I2 ist an ihrem unterenEnde mit einem Regelorgand3, beispielsweise einem Stäbchen aus Rohhaut, versehen, welches mit der gebogenen oberen Fläche der Reglerscheibe 28 zusammenwirkt. Während die obere Zahnstange 38 einen Weg von 15 cni zurückleger. kann, versetzt sich die untere Zahnstange 42 über einen Abstand von 5 ein, wodurch die auf den Regler ausgeübte Kraft ungefähr dreimal so groß wird und der Regler sehr langsam und gleichmäßig verstellt wird. Die Vorrichtung wirkt folgendermaßen: Wenn ein Tonabnehmer sich während des Schneidens oder des Wiedergebens nach der äußeren Seite der Schallplatte hin .bewegt, wobei also die Winkelgeschwindigkeit sich zum Konstanthalten der Schneidegeschwindigkeit verringern soll, versetzt sich die Zahnstange 38 mit dem Tonabnehmerträger gemäß der Zeichnung nach rechts. Infolge der Übertragung 39, 40, 41 wird dann auch die Zahnstange 42 mit einer dreimal kleineren Geschwindigkeit nach links versetzt, und das Regelorgan 43, unter dem sich die obere Fläche der Reglerscheibe 28 dreht -Lind das sich anfänglich in der Nähe des inneren Umfanges dieser Scheibe befand, versetzt sich in größerem Maße nach dem äußeren Umfange der Scheibe 28 hin. Dadurch wird- der Scheibe 28 Gelegenheit gegeben, immer rascher sich zu drehen, so daß. die Federn mit den Gewichten 27 sich spreizen und die Zentrifugalkraft zunimmt.
  • Dies hat zur Folge, daß die Spindel 26 mit der Masse 45 allmählich rascher umläuft, und zwar in solch einem Verhältnis, daß infolge der Zunahme der Drehzahl der Spindel io mit dem Kronrad 8 die Spindel i i, die den Drehteller 25 und die Leitspindel 38 antreibt, verhältnismäßig langsamer umläuft. Die Krümmung der oberen Fläche der Scheibe 28 ist derartig, daß die Winkelgeschwindigkeit des Drehtellers im umgekehrten Verhältnis zur Rillenlänge bzw. zum radialen Abstand des Tonschneiders oder Tonabnehmers von der Drehtellerwelle steht. Wird die Schallplatte von außen nach innen geschnitten bzw. abgehört, so muß diese Winkelgeschwindigkeit im umgekehrten Verhältnis sich steigern.
  • Die gezeichnete Ausführungsform soll nur als Beispiel gelten, da die Änderung der Drehtellerdrehzahl als Funktion der augenblicklichen Lage des Tonabnehmers sich mit Bezug auf den Drehteller auch in anderer Weise verwirklichen läßt. So kann man z. B. den Regler durch einen Ferrarismotor mit einem auf der Scheibe wirkenden Bremsmagrreten.ersetzen, der:eine radialeVersetzung in Abhängigkeit der radialen Versetzung des Tonabnehmers erhält, so daß dabei dieBremswirkung geändert wird.

Claims (4)

  1. PATLNTANsrr,ücüL: i. Vorrichtung zum Antreiben des Drehtellers einer Plattensprechmaschine durch einen mit konstanter Drehzahl umlaufenden Motor mit einer von dem von der Nadel radial zur Schallplatte zurückgelegten Weg abhängigen Geschwindigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor ein Differentialgetriebe (4- i i) treibt, dessen eine sekundäre Spindel (i i) mit der Drehtellerspindel (24) und dessen andere sekundäre Spindel (io) mit einer Vorrichtung gekuppelt ist, die einem in Abhängigkeit vom Wege der Nadel veränderlichen Bremsmoment ausgesetzt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i mit Regelung der Geschwindigkeit durch Steuerkurven, dadurch gekennzeichnet, daß die Versetzung des Tonabnehmerträgers (29) die Bewegung eines Regelorgans (43) steuert, das sich radial über die gekrümmte Oberfläche einer Regelscheibe (28) bewegt, wobei die wirksame Oberfläche der Reglerscheibe derart gekrümmt ist, daß die Regelwirkung in einer derartigen Weise geändert wird, daß die Winkelgeschwindigkeit des Drehtellers sich in Abhängigkeit von bzw. im umgekehrten Verhältnis zu der jeweiligen radialen Auswanderung des Schneid- bzw. Abhörwerkzeuges ändert.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Drehtellerspindel (24) in Verbindung stehende sekundäre Spindel (i i) mit einer Vorrichtung versehen ist, welche eine konstante Bremskraft ausübt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine feststehende Lagerklemmbüchse (44) mit einstellbarer Klemmung um die Spindel (24) des Drehtellers angeordnet ist.
DET49600D 1936-12-07 1937-12-03 Vorrichtung zum Antreiben des Drehtellers einer Plattensprechmaschine Expired DE709340C (de)

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