DE709134C - Druckluftbetriebener Geradzahn- oder Schraegzahnmotor - Google Patents

Druckluftbetriebener Geradzahn- oder Schraegzahnmotor

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DE709134C
DE709134C DEE50828D DEE0050828D DE709134C DE 709134 C DE709134 C DE 709134C DE E50828 D DEE50828 D DE E50828D DE E0050828 D DEE0050828 D DE E0050828D DE 709134 C DE709134 C DE 709134C
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DE
Germany
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tooth
air
exhaust
straight
jet nozzles
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Expired
Application number
DEE50828D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Schlotter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
Original Assignee
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C21/00Component parts, details or accessories not provided for in groups F01C1/00 - F01C20/00
    • F01C21/18Arrangements for admission or discharge of the working fluid, e.g. constructional features of the inlet or outlet
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C20/00Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines or engines
    • F01C20/04Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines or engines specially adapted for reversible machines or engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Druckluftbetriebener Geradzahn- oder Schrägzahnmotor Die Erfindung betrifft druckluftbetriebene Geradzahn- oder Schrägzahnmotoren, bei welchen am Umfange der Gehäusebohrungen angeordnete Anzapfstellen aus den Zahnlücken der Läufer Betriebsluft zu dem Zwecke entnehmen, die in ihr enthaltene Druckenergie unter Umsetzung in Strömungsenergie zur Steigerung der Leistung auszunützen, Es ist ein Geradzahnmotor bekannt, bei welchem am Umfange der Gehäusebohrungen zwischen dem Lufteinlaß und dem gegenüberliegenden Lüftauslaß mehrere Aussparungen angeordnet sind, zwischen welchen die Luft= spalte zwischen der Gehäusebohrung und dein Läufer in Laufrichtung erweitert sind. Die aus diesen düsenförmnigen Spalten infolge des Druckgefälles zwischen zwei aufeinanderfolgenden Aussparungen mit großer - Geschwindigkeit strömende Luft überholt die Zähne der Läufer, wird dabei von den Zahnflanken abgelenkt und soll damit zusätzlich antreibend auf die Läufer wirken. Da die Strahlausbildung unvollkommen und die Strahla@blenkung gering ist, kann die zusätzliche Leistung keinen nennenswerten Betrag erreichen. Überdies wird durch diese Einrichtung der' Druck im Auspuff nicht beeinflußt und somit auch nicht das Druckgefälle zwischen dem Einlaß und Auslaß vergrößert.
  • Ferner ist ein dampfbetriebenes Zahnradkapselwerk als vereinigte Kraft- und Arbeitsmaschine bekannt, bei welcher ein Teil des Treibmittels am Umfang eines Kraftmaschinenrades entnommen und durch einen in Düsenform ausmündenden Kanal derart geleitet wird, daß er saugend auf das durch den Pumpenteil der Maschine zu fördernde Gemisch wirkt. Hierbei wird zwar die Pumpenleistung erhöht, jedoch nicht das Druckgefälle des Kraftmaschinenteilsdurch Druckverminderung im Auspuff erhöht.
  • Nach der Erfindung stehen mit Anzapfstellen im Gehäuse eines Geradzahn- oder Schrägzahnmotors Strahldüsen in Verbin- Jung, welche die Abluft einer dem Frischlufteinlaß nahe gelegenen Aaszapfstelle betrieben werden und deren Saugraum zwecks Druckerniedrigung im Auspuff des Motors mit dein Ausputi über einen Kanal verbunden ist. lin übrigen ist der Auspuffraum ab.-geschlossen, so daß aus ihm nur auf dein `Vege über den Saugraum der Strahldüsen Luft in die Atmosphäre abgeführt werden kann. Um die Gewichtsmenge der abzusaugenden Luft möglichst klein zu halten, ist nach einem weiteren Merkfinal der Erfindung am Umfang eines jeden Zahnradläufers zwischen der mit der Strahldüse verbundenen Aaszapfstelle und dein Auspuff eine Entlüftungsstelle angeordnet, welche mit der Atmosphäre unmittelbar in Verbindung steht. las den Aaszapfstellen wird durch die Läuferverzahnung, welche am Frischlufteinlaß mit Druckluft beaufschlagt wird, diese Druckluft gewissermaßen eingeschleust. Da gleichzeitig die Aaszapfstellen an die Strahlrohre der Strahldüsen Druckluft abgeben und aus den Aaszapfstellen ebensoviel Zahnlückenrauin austritt wie eintritt, wird unter einem gewissen Druckabfall die Betriebsluft dein Strahlrohr nur zu einem Teil zugeführt und zti einem anderen Teil von den Zahnlücken fortgeschafft. Vor dem Eingriff der Läuferzähne in die Zahnlücken am Auspufirauin werden indessen die Zahnlücken all den Jaitlüftungsstellen vorbeigeführt und geben dort so viel Luft ab, daß sie beim Eintritt in den Auspuffraum hiervon nur noch eine dein äußeren Luftdruck entsprechende Menge enthalten. Durch geeignete Bemessung der Strahlrohre und der Saugräume kann inan das für den jeweils vorliegenden Betriebsdruck giiiistigste Mengenverhältnis. zwischen der dein Strahlrohr zugeführten Treibluft und der inl Auspuffraum abzusaugenden Restluft erreichen. Da durch das Absaugen ini Ausputirauin Unterdruck erzeugt wird, vergröl;lert sich das nutzbare Druckgefälle uni diesen Unterdruck, und im gleichen Maße wird das Drehnionient des Motors vergrößert.
  • Die Verwendung voll Strahldüsen bei Kraftmaschinen zur Erhöhung der Leistung ist all sich bekannt, so bei `Find- und Wasserturbinen, indem dort zusätzliches Treibmittel in das Turbinengehäuse unterhalb des Laufrades derart eingeleitet wird, daß die Strömungsenergie vermehrt, der TreibinitteHruck dagegen herabgesetzt und dadurch das Druckgefälle vergrößert wirrt. Indessen bleibt hierbei die abzusaugende Betriebsinittehnenge gleich der dein Laufrade zugeführten Menge. Ferner ist es bereits bei Verbrennungskolbenmaschinen bekannt, die Abgase durch ein düsenförmiges Rohr abzuführen, um ihre Spannung in Strömungseliergie umzusetzen und dadurch im Zylinder einen Druckabfall zu bewirken. Diese Wirkungsweise ist jedoch nur bei aussetzenden Vorgängen möglich, wie sie bei axial beten Kolben eintreten. Dagegen ist sie w -Wicht möglich bei den der Erfindung zugrunde liegenden Kraftmaschinen mit umlaufenden Kolben und praktisch stationären Strömungen.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung werden die Aaszapfstellen, Strahldüsen und Entlüftungsstellen z. B. durch paarweise Anordnung zwangsläufig gekuppelter Steuerhähne umschaltbar eingerichtet, so daß die Einrichtung auch bei unisteuerbaren Maschinen verwendbar ist.
  • An sich ist es bei Pfeilradinotoren mit Winkelzähnen bereits bekannt, zum Zwecke der Umsteuerung zwei Steuerhähne durch ein Gestänge gegenläufig miteinander zu verbinden. Hierbei ist jedoch jeder Einlaufseite eines Läuferpaares ein Umschalthahn zugeordnet, welcher außer der Umsteuerung auf Frischluft oder Entlüftung noch die Regelung auf Anfahrfüllung oder auf Entlüftung zur Vermeidung der Kornpression längs der ganzen Läuferbreite ermöglicht. Nach der f?rfindung werden hingegen beim Umsteuern die Einmündungen am Zahneingriff wechselweise mit dem Frischlufteinlaß oder den Saugräumen der Strahldüsen und die dem jeweiligen Frischlufteinlaß nahe gelegenen Aaszapfstellen mit den Strahldüsen und die dem Auspuff nahe gelegenen Aaszapfstellen (Entlüftungsstellen) mit der Altmosphäre verbunden, wobei diese Entlüftung den Zweck hat, die am Zahneingriff abzusaugende Luftmenge zu verringern.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Druckluftmotor nach der Erfindung in der Abb. i in einem schematischen Schnitt quer zu den Läuferachsen, in den Abb. 2 und 3 zwei Schaltstellungen für Rechts- und Linkslauf eines umsteuerbaren Gerad- oder Schrägzahnmotors.
  • Die Läufer i und 2 greifen rriit geraden oder aus der Mantellinienrichtung ein wenig abweichenden Schrägzähnen ineinander. Die Druckluft wird in den Abb. i und 2 von oben, in der Abb. 3 von unten - für die andere Drehrichtung - durch die Einlässe 3 bzw.4 zugeführt.
  • Durch die Einlaßbohrung 6 in Abb. i strömt die bei 3 eintretende Druckluft den Läufern i und 2 ini Gehäuse zu und treibt sie in dem durch die Pfeillinien 5 und 7 angedeuteten Drehsinn an. Die Zahnlücken laufen an den Aaszapfstellen 8 und 9 vorbei und geben einen Teil ihres Druckluftinhalts all diese ab, aus welchen die Luft durch die Strahlrohre io und i i mit großer Geschwindigkeit strömt. Hierbei reißt sie die in den das Strahlrohr umgebenden Räumen 12, 13 befindliche Luft mit fort und bewirkt dadurch in dem die Räume 12, 13 verbindenden Kanal 14 einen Unterdruck, welcher sich dem an ihn angeschlossenen Auslaß 15 mitteilt. Bevor die Zahnlücken der Läufer über dem Auslaß 15 die entsprechenden Zähne ihres Gegenläufers aufnehmen, werden sie an den zwischen dem Auslaß 15 und den Anzapfstellen 8, 9 angeordneten Entlüftungsstellen 17 mit der Außenluft bei 18 verbunden, so daß die beim Zusammenlauf der beiderseitigen Läuferverzahnung verdrängte Luft nur den Druck der Außenluft hat und durch den Kanal 14 leicht abgesaugt werden kann, Um die Strömungswiderstände niedrig zu erhalten, erstrecken sich die Ein- und Auslässe sowie die Anzapfstellen zweckmäßig über den größten Teil der Zahnbreite und gehen allmählich in die Kanäle über.
  • In den Abb.2 und 3 dienen je nach der Laufrichtung die Kanäle 6 und 15 wechselweise-als Ein- und Auslaß, die am Läuferumfang liegenden Räume 8, 9 bzw. 17 wechselweise als Anzapf- und Entlüftungsstellen. Demgemäß sind oberhalb und unterhalb der Schnittstellen der 'Gehäusebohrungen Steuerhähne i9 und 2o angeordnet, welche die Kanäle 6 und 15 entweder mit dem Kanal 14 bzw. 2.:1. oder mit dem Frischlufteinlaß 3 bzw. 4 verbinden. Der, Kanal a4 führt wie der Kanal 14 zu den Saugräumen 12, 13. Ferner sind beiderseits zwischen den Strahlrohren und den Läufern Schaltorgane 21. und 22 angeordnet, welche das eine Paar der am Umfang befindlichen Räume, beispielsweise 8 und 9, mit den Strahlrohren io und i i und das andere Paar 17 mit -der Außenluft bei 25 und` 26 verbinden oder in der anderen Schaltstellung die Räume 17 an die Strahlrohre io und ii anschließen und die Räume 8, 9 mit der Außenluft bei 25 und 26 verbinden. Die Schaltbewegungen beider Arten von Steuerhähnen sind zwangsläufig verbunden, so daß die oberen Räume 8, 9 mit den Strahlrohren io, i1 verbunden sind, wenn die Frischluft bei 6 eingelassen und die Restluft bei 15 abgesaugt wird und umgekehrt. An den einzelnen Schaltorganen sind in den Abb.2 und 3 Zeiger angebracht, deren Stellungen die Möglichkeit einer gleichzeitigen und gleichsinnigen Steuerbewegung verananschaulichen. Die Schaltorgane i9, 20, 21 und 22 können beispielsweise als Drehwalzen ausgebildet und untereinander durch Parallelkurbeltriebe oder Kettengetriebe verbunden sein. Die Strahldüsen mit ihren Saugräumen werden, wie in den Abb. 2 und 3 angedeutet, zweckmäßig als je ein Einbaustück hergestellt und in eine entsprechende Gehäusebohrung eingesetzt. Die von den Anzapfstellen 8, 9 ausgehenden Luftkanäle können, wie Abb. i zeigt, an der Gehäusewand entlang geführt werden, welche an dieser Stelle mit Heizrippen 27 versehen ist, um den Wärmeaustausch mit der wärmeren Umgebung zu begünstigen, hiermit der Vereisung entgegenzuwirken und die den Strahldüsen zugeführte Betriebsluft zu erwärmen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPR ÜCHE i. Druckluftbetriebener Geradzahn-oder Schrägzahnmotor mit im Gehäuse angeordneten Anzapfstellen und damit in Verbindung stehenden Strahldüsen, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Zahnradläufer eine Strahldüse (io, ii) vorgesehen ist, die mit Abluft einer dem Frischlufteinlaß nahe gelegenen Anzapfstelle (8, 9) betrieben wird und deren Saugraum (12, 13) zwecks Druckerniedrigung am Auspuff mit diesem über einen Kanal (14) verbunden ist.
  2. 2. Geradzahn- oder Schrägzahnmotor nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine am Umfang eines jeden Zahnradläufers zwischen der mit der Strahldüse verbundenen Anzapfstelle und dem Auspuff angeordnete Entlüftungsstelle (17).
  3. 3: Geradzahn- oder Schrägzahnmotor nach den Ansprüchen i und 2, mit paarweiser Anordnung zwangsläufig gekuppelter Steuerhähne, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Paar Steuerhähne (19, 20) die Einmündungen am Zahneingriff wechselweise mit dem Frischlufteinlaß (3, 4) oder den Saugräumen (12, 13) der Strahldüsen und das andere Paar Steuerhähne (21, 22) die dem jeweiligen Frischlufteinlaß nahe gelegenen Anzapfstellen mit den Strahldüsen und die dem Auspuff nahe gelegenen Anzapfstellen (Entlüftungsstellen) mit der Atmosphäre verbindet.
  4. 4. Geradzahn- oder Schrägzahnmotor nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Anzapfstellen mit den Strahldüsen verbindenden Kanäle an mit Außenrippen (27) versehenen Gehäusewänden entlang geführt sind.
DEE50828D 1938-02-19 1938-02-19 Druckluftbetriebener Geradzahn- oder Schraegzahnmotor Expired DE709134C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0065591A1 (de) * 1981-05-27 1982-12-01 VON INGELHEIM, Peter, Graf Rotationskolbenmaschinen und spezielle Rotationskolbenmaschinen mit Schiebern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0065591A1 (de) * 1981-05-27 1982-12-01 VON INGELHEIM, Peter, Graf Rotationskolbenmaschinen und spezielle Rotationskolbenmaschinen mit Schiebern

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