DE708404C - Vorrichtung zum Herstellen von keramischen Hohlkoerpern - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von keramischen Hohlkoerpern

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DE708404C
DE708404C DER102489D DER0102489D DE708404C DE 708404 C DE708404 C DE 708404C DE R102489 D DER102489 D DE R102489D DE R0102489 D DER0102489 D DE R0102489D DE 708404 C DE708404 C DE 708404C
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DE
Germany
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mouthpiece
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rod
piercer
adjustable
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Expired
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DER102489D
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English (en)
Inventor
Erdmann Vogt
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RICHARD RAUPACH MASCHINENFABRIK GOERLITZ GmbH
Original Assignee
RICHARD RAUPACH MASCHINENFABRIK GOERLITZ GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/20Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein the material is extruded

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen von keramischen Hohlkörpern Bei der bisher bekanntgewordenen Art der Herstellung einseitig geschlossener keramischer Hohlkörper .auf der Strangpresse wird außer einem in das Mundstück eingesetzten Dorn auch noch ein Verschlußmundstück so auf, vor oder in dem Pressenmundstück angebracht, daß zwischen diesem Verschlußstück und dem Dorn ein der gewünschten Bodenstärke des.Hohlkörpers entsprechender Raum frei bleibt. Der Massestrang wird durch den in das. Mundstück eingesetzten Dorn in Rohrform gebracht, und sein über -das Außenende des Dornes herausragendes Ende füllt den Zwischenraum zwischen Dorn und Verschlußmundstück aus, so daß der Hohlstrang an diesem Ende durch eine feste Wand verschlossen wird. Der so geformte Hohlkörper wird nach Entfernen des Verschlußstückes aus der Strangpresse herausgedrückt und dann abgeschnitten. Diese bekannte Vorrichtung eignet sich nun nicht für die Herstellung solcher keramischer deren Innenraum eine von der zylindrischen Form abweichende Gestalt hat, wie es z. B. bei Rohlingen für keramische Isolatoren der Fall igt. Um die Herstellung solcher Hohlkörper zu ermöglichen, wird nun die bekannte Strangpresse mit nach oben gerichtetem Mundstück verwendet, und es wird erfindungsgemäß oberhalb dieses Mundstückes sowohl ein Lo:chdo,rn als auch ,ein Formring so höhenverstellbar angeordnet, daß der Formring während des Preßvorganges in gleicher Höhe mit dem Lochdorn steht und die obere Verlängerung des Mundstückes bildet. Durch den Abstand der Unterseite des Lochdornes von der Oberkante des Pressenmundstückes wird die Wandstärke der Querwand, also des Bodens des geformten Hohlkörpers bestimmt. Dadurch, daß der Lochdorn nicht innerhalb des Pressenmundstückes, sondern außerhalb dieses Mundstückes angeordnet und in axialer Richtung verschiebbar ist, wird erreicht, daß auch bei solchen Hohlkörpern, deren Innenraum ein verhältnismäßig verwickeltes Profil hat, der Strang .alle Ecken und Winkel dieses Profils ausfüllt, so daß der fertige Hohlkörper auch genau das gewünschte Innenprofil besitzt. Dadurch, daß der das Innenprofil des Hohlkörpers bestimmte Dorn außerhalb des Mundstückes angeordnet ist, und zwar so, daß er sein verjüngtes Ende dem Strang zukehrt,: wird die Tonmasse gezwungen, auch die Ecken und Winkel des Profils auszufüllen. Dies tritt auch dann ein, wenn man verhältnismäßig steife Porzellanmassen verpreßt. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung läßt sich nachträglich an jeder Strangpresse anbringen. Sie ermöglicht auf einfache und billige Weise die Herstellung der verschiedenartigsten keramischen Hohlkörper, die nur an einem Ende offen sind und ein von der Zvli:nderfarm mehr oder weniger stark abweichendes Innenprofil haben.
  • In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel. dargestellt.
  • Fig. i zeigt im Aufriß und teilweise im Schnitt eine Vorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Fig. 2 und 3 zeigen in Ansicht bzw. Schnitt zwei verschiedene Formen des Lochdornes. Die Vorrichtung besteht aus einem Kopf io, welcher 'mit Hilfe des Flansches i i an das Austrittsende jeder beliebigen Strangpresse angesetzt werden kann. Der Kopf io ist so ausgebildet, daß er den aus der Strangpresse in waagerechter Richtung austretenden Strang rechtwinklig umleitet, so daß er in senkrechter Richtung nach oben austritt. Auf der Decke i i des Kopfes io ist die Plattform 12 befestigt, welche zwei Säulen 13, das Mundstück 14 und das Lager 15 für den Bedienungshebel 16 trägt. Auf den Säulen 13 sind zwei Lagerringe 17 und i 8 höhenverstellbar angeordnet, in welchen die Stange i 9 in senkrechter Richtung geführt ist. Am unteren Ende der Stange 19 ist ein Lochdorn 2o befestigt. Dieser besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer Kreisplatte mit abgerundeter Kante, weil es sich bei dem gewählten Ausführungsbeispiel um dasjenige handelt, welches die Herstellung zylindrischer Gefäße, also zylindrischer Hohlkörper, ermöglicht, die mit ihrem Boden aus einem Stück bestehen. Auf der Stange 19 ist ein Druckteller 21 frei verschiebbar gelagert. Auf der Stange 19 ist ferner ein Arm 22 befestigt, nlit dessen Hilfe die Stange i9 um ihre Längsachse gedreht werden kann. Der Arm 22 wirkt zusammen mit einem Anschlag 23, der auf dem Lager 17 befestigt ist. 24 ist ein Formring, der das Mundstück 14 umgibt und höhenverstellbar ist. Die Höhenverstellung des Formringes 24 erfolgt mit Hilfe des Hebels 16, der bei 17 drehbar in dem auf der Platte 12 befestigten Lager 15 gelagert ist. Das linke Ende des Hebels 16 ist mit einem Langloch 25 versehen, in welches ein an der Außenseite des Formringes 24 befestigter Zapfen 26 eingreift. Das Gewicht der Stange i9 und des am unteren eEnde dieser Stange befestigten Lochdornes 20 ,ist durch ein Gegengewicht 27 ausgeglichen, clles an dem einen Ende eines über die @- eiden Rollen 28 laufenden Seiles 29 o. dgl. angreift. Das .andere Ende dieses Seiles ist bei 30 mit der Stange i9 verbunden.
  • Die Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung, die zur Herstellung zylindrischer Gefäße dient, ist folgende: Zunächst wird der Lochdorn 20 mit Hilfe des Hebels 22 so eingestellt, daß seine Unterseite sich in einem bestimmten Abstand oberhalb der Oberkante des Mundstückes 1.1 befindet. Diese Stellung ist bedingt durch die Höhe, in welcher sich das Lager 17 mit dem Anschlag 23 befindet. Der Handhebel 22 wird durch entsprechendes Drehen in waagerechter Ebene, also durch Drehen der Stange i9 um ihre Längsachse, unter den Anschlag 23 gebracht. In dieser Stellung verbleibt die Stange i9 durch die Wirkung des Gegengewichtes 27. Nunmehr wird der Handhebel 16 in die mit gestrichelten Linien dargestellte Stellung verschwenkt, d. h. es wird der Formring 24 nach oben bewegt. Der Formring befindet sich nunmehr in der mit gestrichelten Linien dargestellten Lage, in welcher er die obere Verlängerung des Mundstückes 14 bildet. Der Formring 24 befindet sich in dieser Stellung in gleicher Höhe mit dem Lochdorn 20. \uninehr wird die Strangpresse in Tätigkeit gesetzt, so daß der Strang in Richtung des eingezeichneten Pfeiles durch das Kopfstück to und das Mundstück 14 senkrecht nach oben herausgedrückt wird. Die keramische Masse gelangt in den von dem Formring 24 umschlossenen Raum und trifft auf den Lochdorn 2o. Beim weiteren Hochsteigen entsteht der in der Zeichnung dargestellte Hohlkörper 31. Die Wandstärke des Mantels dieses Hohlkörpers ist bedingt durch den Unterschied zwischen dem Außendurchmesser des Lochdornes und dem Innendurchmesser des Formringes 24. Der nach oben austretende Hohlstrang hebt den Teller 21 an und schiebt ihn vor sich her nach oben.
  • Je nachdem, wie lang der Hohlkörper 31 werden soll, wird an der Stange 19 eine (nicht dargestellte) Marke vorgesehen. Diese Marke wira so angeordnet, daß dann, wenn die Oberkante des Tellers 21 die Marke erreicht, der Hohlkörper 31 die gewünschte Länge (Höhe) besitzt. In diesem Augenblick muß die Presse ausgeschaltet werden. Man bringt den Handhebel 16 in die Ausgangsstellung zurück und dreht den Handhebel 22 so, daß er außer Eingriff mit dem Anschlag 23 kommt. Nunmehr kann man die Stange i9 mit dem Lochdorn 2o nach oben bewegen, so daß der Lochdorn 2o schließlich aus dem Hohlraum des Körpers 3 i heraustritt.
  • Mit Hilfe einer nicht dargestellten einfachen Schneidvorrichtung, z. B. einem waagerecht schwingenden Bügel mit Schneiddraht, wird der geformte Körper 3 i dicht oberhalb des Mundstückes bzw. des Formringes 24 vom Strang abgeschnitten. Die Trennlinie ist in Fig. i mit 1-I bezeichnet. Nunmehr kann man den fertiggestellten Hohlkörper von Hand abnehmen und mit der Herstellung !eines neuen Hohlkörpers beginnen.
  • Will . man Hohlkörper herstellen, deren Hohlraum nicht die Form eines Zylinders, sondern eine andere Gestalt hat, so muß. man .einen ,entsprechend geformten Lochdor ,n verwenden. Bei Benutzung des in Fig.2 dargestellten Lochdornes entsteht ein Hohlkörper, dessen Hohlraum die Form eines Kegelstumpfes hat. Der in Fig.3 im Schnitt dargestellte Lochdorn gestattet die Herstellung von Hohlkörpern mit abgestufter Innenwand, wie sie insbesondere bei der Erzeugung von Hochspannungsisolatoren gebraucht werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRLTCHE i. Vorrichtung zum Herstellen von keramischen Hohlkörpern, die nur an einem Ende offen sind, wie z. B. von Brennkapseln, fünfseitig geschlossenen Hohlsteinen o. dgl., mit Hilfe einer Strangpresse, gekennzeichnet durch einen oberhalb des nach oben gerichteten Mundstückes (i o, 14) angeordneten Lo.chdomi (2o) und Formring (24), von denen jeder so höhenverstellbar ist, daß der Formring (24) während des Preßvorganges in gleicher Höhe mit dem Lochdorn (2o) steht und die obere Verlängerung des Mundstückes (i4) bildet, während durch den Abstand der Unterseite des Lochdornes (2o) von der Oberkante des Mundstückes (i4) die Wandstärke der Querwand (des Bodens) des geformten Hohlkörpers bestimmt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der zum Tragen und Einstellen des Lochdornes (2o) dienenden Stange (i9) ein Teller (2i) frei verschiebbar ist, der von dem mit Hilfe des Lochdornes (2o) gebildeten Hohlkörper (31) mitgenommen wird und zum Anzeigen dafür dient, daß der Hohlkörper die gewünschte Länge (Höhe) erreicht ' hat.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht des Lochdornes (20) und der ihn tragenden Stange (i9) durch ein Gegengewicht (27) ausgeglichen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lochdom (2o) durch einen an der Haltestange (i9) befestigten Handgriff (22) und einen Anschlag (23) in die gewünschte Höhenlage einstellbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (23) höhenverstellbar ist, z. B. dadurch, daß der Anschlag an einem höhenverstellbaren Lagerring (i7) befestigt ist, welcher die untere Führung der den Lochdorn (2o) tragenden Stange (i9) bildet.
DER102489D 1938-06-03 1938-06-03 Vorrichtung zum Herstellen von keramischen Hohlkoerpern Expired DE708404C (de)

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