DE708245C - Luftfoerdereinrichtung fuer Gasspuergeraete - Google Patents

Luftfoerdereinrichtung fuer Gasspuergeraete

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DE708245C
DE708245C DED73494D DED0073494D DE708245C DE 708245 C DE708245 C DE 708245C DE D73494 D DED73494 D DE D73494D DE D0073494 D DED0073494 D DE D0073494D DE 708245 C DE708245 C DE 708245C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
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    • G01N1/02Devices for withdrawing samples
    • G01N1/22Devices for withdrawing samples in the gaseous state
    • G01N1/24Suction devices
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
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Description

  • Luftfördereinrichtung für Gasspürgeräte Die Erfindung betrifft eine von Hand betätigte Luftfördervorrichtung für Gasspürgeräte. Bisher benutzte man bei Gasspürgeräten Kolbenpumpen oder Gummiballgebläse. Mit diesen Luftfördervorrichtungen saugte man die zu prüfende Luft durch ein Prüfröhrchen hindurch. Kolbenpumpen haben den Nachteil, daß man zu ihrer Betätigung beide Hände braucht; auch ist die Entgiftung einer Kolbenpumpe verhältnismäßig schwierig durchzuführen, da zwischen Kolben und Zylinker Schmiermittel verwendet werden müssen, ohne die eine saubere Wirkung der Pumpe nicht erreicht werden kann. In dem Schmiermittel können sich aber Kampfstoffe lösen. Gummiballgebläse sind unhandlich, insbesondere deshalb, weil der Gas'spüren Handschuhe trägt; sie erfordern auch sehr viel Kraft. Da das Gummiballgebläse die Federkraft zum Ansaugen der Luft nur aus der Elastizität seiner Wände erhält und in dem vor dem Gummiball befindlichen Prüfröhrchen ein erheblicher Widerstand vorhanden ist, wirkt ein Gummiball als Saugvorrichtung nur sehr langsam. Da man zu Probenahme den Ball ungefähr 30- bis 4omal drükken muß, erfordert jede Luftuntersuchung eine verhältnismäßig lange Zeit. Auch ist eine zuverlässige Entgiftung der Gummiballgebläse nur schwer durchzuführen.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß als Luftfördereinrichtung eine Membranpumpe Vervvendung findet, deren Membran in der einen Richtung durch eine Feder zurückbewegt wird. Solche Pumpen sind an sich für die Zwecke der Flüssigkeitsförderung bereits bekannt. Ihre Verwendung für die Zwecke der Förderung giftgashaltiger Luft bietet aber den großen Vorteil, daß die nach der Benutzung unbedingt lerforderliche Entgiftung der Pumpe außerordentlich einfach ist, und zwar durch Lösung der Verschraubung der beiden Gehäuseteile, die die Membran zwischen sich aufnehmen.
  • Ein weiterer Vorteil der Verwendung von Membranpumpen für den vorliegenden Zweck besteht darin, daß sie keiner Schmierung bedürfen und daß deshalb auch keine Öldämpfe entstehen können, die das Ergebnis des Prüfröhrchens ungünstig beeinflussen und verfälschen können. Dazu kommt noch, daß man mit verhältnismäßig kleinen Membranpumplen große, mit jedem Hub gleichbleibende Luftmengen fördern kann, also Zeitersparnis und große Messungsgenauigkeit erzielt.
  • Eine bequeme Handhabung der Pumpe wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß an dem Pumpengehäuse und an der die Membran bewegenden Stange Handgriffe befestigt sind, derart, daß durch Zusammendrücken der beide Griffe umspannenden Hand die Förderbewegung der Pumpe erfolgt.
  • Für anderen Zwecken dienende E4olbenpumpen ist ein ähnlicher Antrieb bereits bekant. Bei der vorliegenden Anordnung wird -aber der besondere Vorteil erreicht, daß trv der Behinderung des Gasspürers durch starts Gummihandschuhe eine sichere Betätigung der Pumpe mit einer Hand möglich ist, so daß die andere Hand dazu benutzt werden kann, Hindernisse, die dem Ansetzen der Pumpe entgegenstehen, himvegzuräumen.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Schnitt dar. Hierin sind I und 2 die beiden Gehäuseteile der Membranpumpe, die durch einen Schraubring 3 zusammengehalten werden. Zwischen Flanschen der beiden Gehäuseteile ist die Membran 4 eingeklemmt.
  • Die Membran wird durch eine Stange 5 bewegt, die an einem Bund 6 eine Handhabe 7 besitzt. An dem Bund 6 stützt sich eine Druckfeder S ab, die in einem am Gehäuseteil I befestigten Rohr 9 gelagert ist. An das Rohr g ist der Pistolengriff 10 angesetzt. Der Mittelteil der Membran ist über die Platten 11 und 12 mit der Stange 5 durch Einklemmen verbunden. Die Platten sind durchlöchert und dienen zur Halterung eines Rückschlagventils 13. Das zweite Rückschlagventil 14 am am Membrangehäuse 2. An diesem fIembrangehäuse ist außerdem noch die aus einer durchlöcherten Gummiplatte bestehende gasdichte Haltevorrichtung 15 für das Prüfröhrchen auswechselbar angebracht.
  • PATENTANSPR OCHE: I. Von Hand betätigte Luftfördereinrichtung für Gassp ürgeräte, gekennzeich net durch die Anordnung einer an sich bekannten Membranpumpe, deren Membran in der einen Richtung durch eine Feder zurückbewegt wird.

Claims (1)

  1. 2. Luftfördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Pumpengehäuse und an der die Membran bewegenden Stange Handgriffe (10, 7) so befestigt sind, daß durch Zusammendrücken der beide Griffe umspannenden Hand die Förderbewegung erfolgt.
DED73494D 1936-09-16 1936-09-16 Luftfoerdereinrichtung fuer Gasspuergeraete Expired DE708245C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE962207C (de) * 1952-10-15 1957-04-18 Auergesellschaft Ag Luftfoerderer fuer Gasspuergeraete
DE1007523B (de) * 1952-01-07 1957-05-02 Draegerwerk Ag Vorrichtung zum Nachweis fremder Gase oder Schwebstoffe in Luft
US2834299A (en) * 1952-10-29 1958-05-13 Acf Ind Inc Sealing means for diaphragm casings
CN118817404A (zh) * 2024-09-09 2024-10-22 常州辉途智能科技有限公司 一种用于碳中和的能源调控环境监测系统

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