DE70686C - Gesäfs - Reinigungsapparat - Google Patents
Gesäfs - ReinigungsapparatInfo
- Publication number
- DE70686C DE70686C DENDAT70686D DE70686DA DE70686C DE 70686 C DE70686 C DE 70686C DE NDAT70686 D DENDAT70686 D DE NDAT70686D DE 70686D A DE70686D A DE 70686DA DE 70686 C DE70686 C DE 70686C
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- DE
- Germany
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- water
- cleaning
- running
- cleaning apparatus
- buttocks cleaning
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47K—SANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
- A47K7/00—Body washing or cleaning implements
- A47K7/08—Devices or hand implements for cleaning the buttocks
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Dieser Apparat soll ein selbstthätiges Reinigen des Gesäfses nach Entleerung der Excremente
ermöglichen. Er wird zu diesem Zweck in Abtritten untergebracht,^ ist jedoch leicht transportabel,
um, wenn es die Umstände erfordern sollten, auch in andere Räume gebracht werden
zu können.
Die Reinigung . erfolgt durch zwei mit weichen Borsten oder auch einem schwammigen
Körper etc. überzogene .Scheiben, von denen die eine feucht, die andere trocken, laufend,
von einem Triebwerke in Umdrehungen versetzt werden und welche die Schlitze entsprechend
muldenförmig ausgehöhlter Sitzflächen durchgreifen.
Der Apparat ist in der Zeichnung in Fig. 1 in einem Längsschnitt, in Fig. 2 in einem Querschnitt
nach der Linie x-y dargestellt.
In einem Kasten G, der durch den mit den entsprechend geformten Sitzen versehenen
Deckel Z nach oben geöffnet werden kann, sind die Reinigungsscheiben R R1 drehbar angeordnet,
welche durch Schlitze der Sitzflächen treten und genügend weit aus denselben hervorstehen.
Diese Reinigungsscheiben R R ] sitzen auf
einer Welle r, welche bei LL1 drehbar gelagert und unter Vermittelung der Schnurscheibe
r1, die mit dem Rade t eines Triebwerkes
T in Verbindung steht, in Umdrehungen versetzt wird.
Zum Zwecke einer selbstthätigen Reinigung der Reinigungsscheiben R Rλ laufen sie durch
einen Behälter C. Letzterer besteht aus zwei Abtheilungen: aus der Abtheilung C1 für die
trocken laufende Reinigungsscheibe jR und aus der Abtheilung C2 für die feucht laufende R1.
Während die trocken laufende Reinigungsscheibe R nur zeitweise mit Wasser bespült
wird, taucht die feucht laufende R1 ununterbrochen
in solches. Zwecks günstiger Reinigung der Scheiben JRJ?1 sind in den Abtheilungen
C1 C2 die aus weichem elastischen Material, z. B. aus Guttapercha hergestellten
Kämme KK1 angebracht, durch welche die
ersteren hindurchstreifen.
Die Bespülung bezw. die Benetzung der Reinigungsscheiben in dem Behälter C erfolgt
mit dem Wasser eines etwas höher im Kasten G gelegenen Reservoirs H. Durch ein Rohr O
wird Wasser in die Abtheilung C2 geführt und durch ein davon abzweigendes Rohr S
nach C1, wo durch den an derselben angebrachten
Brausentrichter S' die Reinigungsscheibe R einer zeitweisen Bespülung unterzogen
wird.
Die stets mit Wasser gefüllte Abtheilung C2 kann sich durch ein nach unten öffnendes
Ventil V in den Ausgufseimer E entleeren.
Das Oeffnen dieses Ventiles, V erfolgt durch Druck auf den Knopf D, welcher mit demselben
durch eine Stange d gekuppelt ist, und schliefst sich durch Einwirkung der an derselben
angeordneten Feder ei1. Gleichzeitig mit Oeffnen des Ventiles V wird auch der mit der
Stange d entsprechend gelenkig verbundene Wirbel des Hahnes A geöffnet, wobei Wasser
durch das Rohr O und S in die Abtheilungen
C1 C2 strömt, letztere füllend, erstere nur vorübergehend bespülend.
Es geht hieraus hervor, dafs, sobald das Ventil V geöffnet wird, das ablaufende
schmutzige Wasser der Abtheilung C2 durch reines ersetzt wird. Das in der Abtheilung C1
zur Benetzung verwendete Wasser läuft sofort durch das immer offene Rohr α in den Ausgufseimer
E ab, welcher einer zeitweisen Entleerung unterzogen wird. Damit die trocken
laufende Reinigungsscheibe R nach ihrer Benetzung schnell trocknet, läuft dieselbe (Fig. 2)
an einer elastischen Einlage P vorüber, wobei alles in den Borsten noch enthaltene Wasser
ausgedrückt wird.
In der Zeichnung ist zum Betrieb des Apparates ein kleiner doppelhvirkender Heifsluftmotor
T in Anwendung gebracht, der bei Benutzung des Abtrittes und hierauf des Apparates
durch Anzünden oder Vergröfse'rn der Flamme der bereits brennenden Spiritus- oder
dergleichen Lampen U in 1 bis 2 Minuten in Bewegung gesetzt wird.
Durch die nach oben steigende Wärme dieser Lampen wird das in der Abtheilung C2 befindliche
Wasser genügend lauwarm. Es kann natürlich jedes andere Triebwerk angewendet
werden, z. B. ein Federwerk, ein Wassermotor etc.; es wird aber immer ein Erwärmen
des Wasssers durch irgend eine Flamme zuträglich sein.
Bei Benutzung des Apparates gebraucht man zuerst die feucht laufende Reinigungsscheibe R1,
indem man sich über dieselbe setzt, hierauf die trocken laufende R.
Vorher hat man natürlich das Triebwerk in Bewegung gesetzt. Nach Benutzung des Apparates
drückt man auf den Knopf D, worauf sich der Hahn A und zugleich das Ventil V
öffnet; dadurch wird das in der Abtheilung C2 befindliche, durch Abspülen der Scheibe R1
verunreinigte Wasser in den Ausgufsbehälter E abfliefsen und,, durch aus dem Reservoir H rein
hinzulaufendes ersetzt.
Gleichzeitig wird natürlich auch die trocken laufende Reinigungsscheibe R vorübergehend
bespült, weil das Wasser durch Rohr S zum Brausetrichter S1 gelangen kann, hier ausströmt
und durch das Rohr α ungehindert in den Ausgufsbehälter
E abfliefst.
In dem Apparat kann, wenn derselbe im Zimmer stehen soll, ein Leibstuhl B untergebracht
werden, der nach vorn durch eine Thür zu entnehmen ist. Selbstredend ist in diesem
Falle der Sitz nochmals durch einen Deckel verschlossen. Leichteren Transportes halber
erhält der Apparat Handgriffe und läuft auf mit Rollen versehenen Füfsen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch.·Gesäfs-Reinigungsapparat, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei über die Sitzfläche eines Kastens hervorragende Reinigungsscheiben (RR1J, von denen die eine trocken, die andere feucht läuft, bei ihrer Benutzung durch ein im Kasten angeordnetes Triebwerk bethätigt und vorf einem mit Kämmen oder dergleichen (KK1J. versehenen Reiniger (C) und einem Wasserstfom nach Benutzung des Apparates gereinigt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70686C true DE70686C (de) |
Family
ID=344049
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70686D Expired - Lifetime DE70686C (de) | Gesäfs - Reinigungsapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70686C (de) |
-
0
- DE DENDAT70686D patent/DE70686C/de not_active Expired - Lifetime
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