DE705691C - Vorrichtung zum Spannen ebener Membranen - Google Patents

Vorrichtung zum Spannen ebener Membranen

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DE705691C
DE705691C DEW105460D DEW0105460D DE705691C DE 705691 C DE705691 C DE 705691C DE W105460 D DEW105460 D DE W105460D DE W0105460 D DEW0105460 D DE W0105460D DE 705691 C DE705691 C DE 705691C
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DE
Germany
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clamping
membranes
tensioning
membrane
flat membranes
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Expired
Application number
DEW105460D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Weese
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ERNST WEESE
Original Assignee
ERNST WEESE
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J3/00Diaphragms; Bellows; Bellows pistons
    • F16J3/02Diaphragms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Spannen ebener Membranen Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung zum gleichmäßigen Spannen von ebenen Membranen. Sie ist verwendbar für Membranen aus allen Arten von Werkstoff, besonders geeignet aber zum Spannen von Membranen aus stark elastischem Werkstoff, z. $. Gummi, wie sie bei Geräten in Gas- und Flüssigkeitsleitungen gebraucht werden.
  • Bekannt sind Spannvorrichtungen für Membranen, die eine besondere, für die -je- weilige Spannvorrichtung passende Form haben, z. B. mit einem Rande, Wulst o. dgl., versehen sind. Die Vorrichtung nach der Erfindung ist dagegen nicht an eine bestimmte Form der Membranen gebunden, sondern hat den Vorteil, für Membranen anwendbar zu sein, welche lediglich aus einer ebenen Platte bestehen.
  • Bei ebenen Membränen aus Gummi ist es im allgemeinen üblich, diese Membranen zwischen zwei ebene Flanschen durch Schrauben festzuspannen. Dadurch wird der gedrückte Gummirand gedehnt, wodurch die Membran in einen schlaffen Zustand versetzt wird und gegebenenfalls sogar Falten bekommt. Abhilfe ist dadurch versucht worden, daß die Einspannflanschen als Anspannvorrichtung für die Membran durch Schrägstellung der Seitenflächen von Einspannuten und -wülsten ausgebildet wurden. Diese Vorrichtung hat sich nicht bewUhrt. Beim ersten Anziehen der Schrauben, welche die beiden Flanschen verbanden, wurde die Membran allerdings gespannt, bei weiterem Anziehen der Schrauben wurde aber die Membran schlaf, weil auch hier der zwischen den Flanschen gedrückte Gummiteil sich zu stark dehnte.
  • Die auf dem Gebiete der akustischen Apparate üblichen Arten der Einspannung ebener Membranen kommen nur für Membranen aus weniger elastischem Werkstoff, z. B. Metall, in Betracht, bei denen die Membran durch die Vorrichtung eine dauernde Formänderung erhält. Nach der Erfindung wird die auf einer Schrägfläche eines Flansches aufliegende Membran durch einen dehnbaren, geschlossenen oder geschlitzten Spannring gespannt,., der durch einen -zweiten Flansch mit ebener Fläche- senkrecht zu dieser Fläche bewegt wird. -Der geschlossene, aus leicht dehnbarem Werkstoff bestehende Spannring kann auch durch eine in sich geschlossene Drahtspiralfeder ersetzt werden.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Spannvorrichtung in mehreren Ansichten und Schnitten.
  • Abb. i der Zeichnung zeigt einen Querschnitt durch die Spannvorrichtung mit den einzelnen Teilen derselben vor dem SpannvQrgang.
  • Abb.2 der Zeichnung zeigt denselben Schnitt in der Anfangsstellung des Spannvorgangs.
  • Abb. 3 der Zeichnung zeigt die Spannvorrichtung im Schnitt nach erfolgtem Spannvorgang.
  • Abb. 4. der Zeichnung zeigt einen Spann-oder Zwischenring in der Draufsicht.
  • Abb. 3 der Zeichnung zeigt einen Schnitt .-1-h durch den Spannring. welcher einen beliebigen Querschnitt besitzen kann.
  • Abb. 6 oder Zeichnung zeigt eine Draufsicht auf den unteren Ringspanntlansch finit der umlaufenden Schrä gflächenspannuter Die Spannvorrichtung besteht aus den beiden ringförmigen Spannflanschen i und 2. Diese beiden Spannflansche werden durch die 1-erschraubung 3 ini Sinne der Pfeile (A1>-. 21) miteinander verschraubt.
  • 1n dem Flansch 2 ist die umlaufende \ut 5 mit der Schrägfläche 6 vorgesehen. Die Vorderkante 7 der mit s ist abgerundet. Der Durchmesser des dehnbaren Spann- oder Zwischenringes 8 ist derart bemessen, daß derselbe über der Rundung der Kante 7 leicht anschnäbelt.
  • _. An der Unterseite des Spannflansches i ist #;ti`te umlaufende Druckkante io vorgesehen, .ü-elche die Xlcinbran 9 nach erfolgter Spannung (Abb. 3) auf der Kante 7 festklemmt.
  • Wie aus den drei Schnittbildern (Abb. i bis 3) zu ersehen ist, wird die Membran 9 beim Zusanitfenschrauben der Spannflansche i und 2 durch den dehnbaren Zwischenring 8 über die Rundkante 7 gezogen, cla der Zwischenring 8 über die Schrägfläche 6 gleiten muß und dabei auseinandergezogen wird.
  • Dieser beschriebene Vorgang ist derselbe, als wenn die Membran 8 von Hand über die Kante 7 ringsum gleichmäßig übergestreift wird.
  • In der Schlußstellung (Abb. 3) der Zeichnung, also nach erfolgten Spannvorgang, wird die nun gleichmällig gespannte -Membran 8 durch den Druck der Kanten 7 und io aufeinander festgekleinnit und dauernd in dieser Stellung erhalten.
  • Z-ersuche haben gezeigt, elaß mit dieser Spannvorrichtung nicht nur hochelastische Gummiinenibranen, sondern Papier, Stoff oder dünne i\,letallmenibranen in derselben vorbeschriebenen Weise gleichmüßig ohne Faltenbildung gespannt werden können.

Claims (1)

  1. PA-i@rNTA.'ZSi'IZ UCii `Torrichtung zurn Spannen ebener N4embranen für Geräte in Gas- und Flüssigkeitsleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß die auf einer Schrägfläche eines Flansches aufliegende Membran durch einen dehnbaren, geschlossenen odergeschlitzten Spannring gespannt wird, der durch einen zweiten Flansch mit ebener Fläche senkrecht zu dieser Fläche bewegt wird.
DEW105460D 1939-03-25 1939-03-25 Vorrichtung zum Spannen ebener Membranen Expired DE705691C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2661615A1 (fr) * 1990-05-07 1991-11-08 Desclozeaux Christophe Regulateur de debit pour dispositif servant a administrer a un patient un liquide, par gravite.
WO2006029999A3 (de) * 2004-09-17 2007-08-02 Ges Zur Foerderung Angewandter Optik Optoelektronik Quantenelektronik & Spektroskopie Ev Flugzeit-massenspektrometer
AT503596B1 (de) * 2006-04-18 2008-09-15 Guenther Vetter Bewegliche befestigung von membranen

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