DE705677C - Gleitlager - Google Patents

Gleitlager

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Publication number
DE705677C
DE705677C DEB181796D DEB0181796D DE705677C DE 705677 C DE705677 C DE 705677C DE B181796 D DEB181796 D DE B181796D DE B0181796 D DEB0181796 D DE B0181796D DE 705677 C DE705677 C DE 705677C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rings
bearing
ring
circumference
rubber
Prior art date
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Expired
Application number
DEB181796D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Hagemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB181796D priority Critical patent/DE705677C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE705677C publication Critical patent/DE705677C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C27/00Elastic or yielding bearings or bearing supports, for exclusively rotary movement
    • F16C27/06Elastic or yielding bearings or bearing supports, for exclusively rotary movement by means of parts of rubber or like materials
    • F16C27/063Sliding contact bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Gleitlager mit einer aus mehreren Lagerungen aufgebauten Lagerbuchse, bei der die einzelnen Ringe zur Aufhebung des Lagerspiegels gegeneinander versetzbar und durch federnde Mittel in der zueinander versetzten Lage gehalten sind.
Bei den bekannten Gleitlagern dieser einzelne Lagerringe benutzenden Art weist jeder Ring einen Finger und ein den Finger des Nachbarringes mit Spiel umgreifendes Loch in der Seitenfläche auf. Die Finger und Löcher sind nach Lage und Größe so aufeinander abgestimmt, daß bei einer Verdrehung der beiden äußersten Ringe gegeneinander die Zwischenringe in die gewünschte das Lagerspiel aufhebende Lage eingestellt werden. Diese Verdrehung wird beim Bekannten unter anderem auch dadurch erzeugt und aufrechterhalten, daß eine um die Gesamtheit der Ringe gelegte Schraubenfeder, auf Torsion beansprucht, mit ihren Enden in je einen Endring eingreift. Diese Bauart erfordert aber eine sehr genaue Gestaltung der Ringe und insbesondere der darauf vorgesehenen Finger und Löcher. Schon die hierdurch bedingte teure Herstellung beschränkt den Anwendungsbereich solcher Lager auf schwere Maschinen, insbesondere solche, bei denen es auf ganz genauen Rund- 3<> lauf ankommt, also z. B. bei der Lagerung der Wellen von Schleifmaschinen. Außerdem ist bei der beschriebenen Lagerart stets mit einem Anschlagen der Finger an den Wandungen der zugehörigen Löcher und deshalb mit Klappergeräuschen zu rechnen.
Gemäß der Erfindung ist aber vorgesehen, daß Lager dieser Art bei Haarschneidemaschinen verwendet werden, bei denen im Gegensatz zu Schleifmaschinen auch die

Claims (14)

  1. kleinsten Geräusche unangenehm sind, weil diese Haarschneidemaschinen in unmittelbarer Nähe des Ohrs des Behandelten arbeiten.
  2. Bei dieser erfindungsgemäßen An-..
  3. S Wendung der spielfreien Lager der genannten.' Art an Haarschneidemaschinen ist deshalB·." vorgesehen, daß die Lagerringe von je einem'.
  4. Gummiring umschlungen sind, dessen Außenumi'ang exzentrisch zur Lagerbohrung des to Ringes liegt und der in die Öffnung des Lagergehäuses mit Vorspannung eingeklemmt ist.
  5. Bei einer solchen Ausgestaltung der Lager werden gegenüber dem Bekannten zunächst schon die Herstellungskosten ganz wesentlich vermindert.
  6. Zum anderen wird aber jedes Aufeinanderschlagen harter Flächen dabei vermieden.
  7. Das Lager weist keinerlei Geräuschquellen mehr auf.
  8. Die beiden vorgenannten Gesichtspunkte sind für Haarschneidemaschinen von besonders großer Bedeutung.
  9. Es ist zwar schon bekannt, zum Zwecke der Nachgiebigkeit eines Lagers quer zu seiner Längsachse die ganze Lagerbuchse in einen Gummiring einzubetten.
  10. Das Spiel zwischen dieser Lagerbuchse und der Welle ist aber bei solchen Lagern nicht beseitigt, so daß solche Lager nicht geräuschfrei sind.
  11. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt.
  12. Das Lager besteht aus zwei Ringen 11 und 12 aus einem Kunstharzpreßstoff.
  13. Diese Ringe tragen an ihrem Umfang Nuten 13 und
  14. 14. In diese Nuten sind Ringe 15 und 16 aus Gummi eingezogen, welche über den Umfang der Ringen und 12 hinausragen. Diese Ringe 15 und 16 drücken mit ihrem Umfang gegen die Bohrung des Gehäuses 23, die in bezug auf den Umfang der Gummiringe so eng ist, daß letzte im eingeschobenen Zustand unter radialem Druck stehen. Dk-Ringe 11 und 12 enthalten Bohrungen 17 und 18, die ausmittig im Verhältnis zur Bohrung des Gehäuses 23 liegen. Deshalb liegt bei entsprechender Einstellung der Ringe zueinander das gesamte Lagerspiel des Ringes 11. das in der Zeichnung übertrieben sroß dargestellt ist, auf der einen und beim Ring 12 auf der entgegengesetzten Seite. Insgesamt wird jedoch die Welle 21 von den Lagerringen 11 und 12 spielfrei ge-Wenn sich die Bohrungen der Ringe abnutzen, so werden sie von den vor- ; gespannten (Gummiringen immer wieder gegen die Welle gedrückt. "
    Es ist auch möglich, das Lager in mehr als zwei Ringe aufzuteilen und dabei die Andruckstellen der Lagerflächen entsprechend der Zahl der Ringe auf dem Umfang der Welle gleichmäßig zu verteilen.
    In der Zeichnung ist zwischen den beiden Ringen 11 und 12 noch ein schmierstoffgetränkter Filzring 22 zu erkennen, welcher in Aussparungen 19 und 20 der Ringe 11 und
    12 eingelassen ist.
    Die Ausmittigkeit der Lagerflächen 17 und 18 im Vergleich zur Bohrung des Gehäuses 23 ist in diesem Beispiel durch die ausmittige Lage der Bohrungen 17 und 18 in den Ringen 11 und 12 geschaffen. Die Ausmittigkeit läßt sich aber auch bei mittiger Anordnung der Bohrungen in den Ringen 11 und 12 durch eine einseitige Verdickung der Gummiringe
    13 und 14 erreichen, d.h. die radial gemessene Stärke der Ringe ist auf der einen Seite größer als auf der anderen. Die radiale Verdickung kann sich auch in Form von Höckern auf einzelnen Stellen verteilen.
    Ρλ tun tans I1H v c ii :
    Gleitlager mit einer aus mehreren Lagerringen aufgebauten Lagerbuchse, bei der die einzelnen Ringe zur Aufhebung des Lagerspiels gegeneinander versetzbar und durch federnde Mittel in einer zueinander versetzten Lage gehalten sind, gekennzeichnet durch seine Verwendung als Ankenvcllenlager eines im Handgriff einer Haarschneidemaschine eingebauten Elektromotors in der Weise, daß die Lagerringe von je einem Gummiring umschlungen sind, dessen Außenumfang exzentrisch zur Lagerbohrung liegt und der in der öffnung des Lagergehäuses mit Vorspannung eingeklemmt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    IiKKLIN. GKDPlCKl JX In'-H
DEB181796D 1938-02-06 1938-02-06 Gleitlager Expired DE705677C (de)

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