DE705166C - Mit Schraegflaechen versehene Greiferbefestigung - Google Patents

Mit Schraegflaechen versehene Greiferbefestigung

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DE705166C
DE705166C DES135621D DES0135621D DE705166C DE 705166 C DE705166 C DE 705166C DE S135621 D DES135621 D DE S135621D DE S0135621 D DES0135621 D DE S0135621D DE 705166 C DE705166 C DE 705166C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B15/00Wheels or wheel attachments designed for increasing traction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Im Hauptpatent 683 511 sind Vervollkommnungen an Rädern von Zugmaschinen und anderen Fahrzeugen zwecks Erhöhung ihres Haftens am Erdboden angegeben worden. Diese Vervollkommnungen betreffen insbesondere die Anordnung eines Hilfskranzes oder -trägers am Rade, wobei dieser Träger zur Aufnahme abnehmbarer Greifer dient, die zwei verschiedene Stellungen einnehmen können, je nachdem, ob sie wirksam werden sollen oder nicht. Insbesondere sind im Hauptpatent Greifer beschrieben worden, die keilförmig ausgebildet sind, um in Lagerungen des Trägers eingreifen zu können, denen Ränder nach der Radmitte zusammenlaufen. Obwohl beim Gebrauch derartige Greifer völlig zufriedenstellend arbeiten, stellt sich doch heraus, daß man durch sehr einfache Mittel erreichen kann, daß diese Greifer noch besser den unerwünschten radialen Verschiebungen und Beanspruchungen standhalten, die sie axis ihren Lagerungen herauszureißen suchen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich daher auf eine Verbesserung der im Hauptpatent beschriebenen Greiferbefestigung, die von der vorstehenden Feststellung ausgeht.
Es sind zwar bereits Greiferbefestigungen bekannt, bei denen die Greifer mit Schrägflächen versehen sind, die auf die Befestigungsmutter am Träger wirken und sich so- 3« wohl den zentrifugalen als auch den zentripetalen Kräften widersetzen, die an dem Träger seitlich angreifen und die Mutter seitwärts zu stoßen suchen. Dies hat aber im praktischen Betrieb gewisse Nachteile; denn die stärksten und häufigsten Beanspruchungen werden von den zentripetalen Kräften hervorgerufen, die beim Druck des Rades auf dem Erdboden auftreten. Daher wirken bei der bekannten Anordnung zwei radiale Kräftearteii seitlich auf die Befestigungsmutter ein, so daß deren Gewinde sich unter dem Einfluß dieser Beanspruchungen verhältnismäßig rasch abnutzt.
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Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil dadurch behoben, daß die Schrägflächen den Querschnitten der Greifer in radialem Sinne zwischen Befestigungsmutter und Träger eine s Keilform verleihen und eine solche Neigung aufweisen, daß die Klemmwirkung auf jene Mutter nur unter dem Einfluß zentrifugaler Kräfte auf den Greifer auftritt. Da nun die zentrifugalen Kräfte wesentlich schwächer und to seltener sind, wird auf diese Weise das Muttergewinde viel weniger in Mitleidenschaft gezogen.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsf jrni
sitzt die Mutter auf einer Schrägfläche de* Greifers, die mit der radialen Radebene einen Winkel bildet, der gleich oder größer als der Winkel zwischen der Schraubenbolzenachse und dem Lot auf die Radebene ist. Dadurch wird eine Blockierung der Mutter auf ihrem Bolzen ermöglicht.
Bei einer Greiferbefestigung mit einer Greiferfläche, die in der Gegend der Mutterauflage einen freien Raum zur Aufnahme des Greiferträgers läßt, ist zweckmäßig derjenige Greiferteil, auf dem der Druck der Befestigungsmutter lastet, elastisch ausgebildet, weist eine verhältnismäßig geringe Dicke und große Breite auf und stützt sich mittels vorspringender Rippen auf dem Träger derart ab, daß jener Greiferteil durch seine Elastizität mit der Klemmvorrichtung zusammen der radialen Verschiebung der Greifer entgegenwirkt.
Die Erfindung soll nachstehend beispielshalber an Hand der schematischen Zeichnung erläutert werden.
Fig. ι zeigt von vorn eine erfindungsgemäß vervollkommnete Greiferbefestigimg.
Fig. 2 ist ein Teilschnitt nach II-II der Fig. i.
Fig. 3 zeigt vergrößert eine Einzelheit der Fig. 2.
Fig. 4 ist ein Schnitt durch IV-IV der Fig. 3. Auf Fig. ι ist mit denselben Bezugszeichen wie auf der Zeichnung des Hauptpatents ein Greifer 10 in Arbeitsstellung auf seinem kranzförmig ausgebildeten Träger 5 dargestellt. Die Erfahrung hat gezeigt, daß im Gebrauch Kräfte auftreten, die den Greifer 10 in Richtung des Pfeils/·' zu verschieben suchen. Insbesondere beim Rollen des Fahrzeugs in fettem Gelände kann dabei Erde zwischen den Luftreifen und den Greifern eindringen, und es entsteht außerdem beim Herausziehen des Greifers aus dem Erdboden eine Saugwirkung. · Dies hat das Auftreten von Kräften zur Folge, deren eine Komponente nach F gerichtet ist. Wenn die auf den Befestigungsbolzen 11 aufgeschraubte Mutter 24 nicht genügend festgezogen ist, so entweicht der Greifer 10 den Plättchen 13 und kann gewisse Flatterbewegungen ausführen. Der Greifer könnte sich sogar von der Mutter 24 lösen und dann seitlich frei schwenken sowie sich vom Radkörper trennen.
Um dies zu vermeiden, ist der Greifer 10 in an sich bekannter Weise mit einer Schrägrläche 22 versehen, und der Bolzen 11 ist schräg in den Haltekranz oder Träger 5 eingesetzt, derart, daß er senkrecht zur Schrägfläche 22 steht. Dabei sitzt die Auflagefläche 23 der Mutter 24 voll auf dieser Fläche 22. Man sieht, daß auf diese Weise jedes Bestreben des Greifers 10, sich unter dem Einfluß zentrifugaler Kräfte in Richtung des j Pfeils t zu verschieben, eine Verklemmung des Greifers zwischen dem Träger 5 und der \ Mutter 24 zur Folge hat. Man kann auf dem j Greifer auch noch eine zweite Schrägfläche 25 ■ vorsehen, um dasselbe Ergebnis wie vorher zu erzielen, wenn der Greifer sich in der Ruhe- ·8ο ! lage befindet.
Bei dem Beispiel gemäß Fig. 1 und 2 steht der Bolzen 11 senkrecht zur Schrägfläche 22, d. h. die Neigung β der Fläche 22 zur Abstützfläche des Greifers 10 auf dem Träger 5 ist gleich dem Winkel χ zwischen der Achse des Bolzens 11 und dem Lot auf diese der radialen Radebene entsprechende Stützfläche. Es ist aber zweckmäßig, wie auf Fig. 3 gezeigt, den Winkel β größer als den Winkel se zu machen, weil dadurch eine bessere Klemmwirkung mit Blockierung der Mutter 24 auf ihrem Bolzen 11 erzielt wird.
Bei einer abweichenden Ausführungsform oder zusätzlich zur vorstehend beschriebenen 1JS Anordnung kann man auch entsprechende Schrägflächen auf dem Greifer 10 und dem Träger 5 an der Stelle anordnen, wo diese miteinander in Berührung kommen.
Es ist ferner ersichtlich, daß die im Haupt- κ>° patent oder vorstehend beschriebene Greiferbefestigung noch dadurch verbessert werden kann, daß man eine Reibwirkung längs der Berührungsfläche der Greifer mit dem Träger und/oder der Befestigungsmutter vorsieht, in- »05 dem man beispielsweise Riffelungen auf den Oberflächen anbringt, die sich gegeneinanderlegen.
Bei den dargestellten Beispielen sind Greifer dargestellt worden, die sich von den ··<> im Hauptpatent gezeigten Greifern unterscheiden, und zwar namentlich dadurch, daß sie statt eines U-förmigen Querschnitts einen I-förmigen Querschnitt haben. Dabei wird in der Gegend der Mutterauflage ein freier Raum »>5 zur Aufnahme des Greiferträgers gelassen. Dies ist auf Fig. 4 gezeigt. Bei der dort dargestellten Ausführungsform ist der Greiferteil 10, auf dem der Druck der Befestigungsmutter 24 lastet, elastisch ausgebildet, weist «»> eine verhältnismäßig geringe Dicke und große Breite auf und stützt sich mittels vorspringen-
der Ränder 26 hohl auf dem Träger 5 ab. Dieser Greiferteil kann sich also ein wenig biegen, und infolge der Elastizität des Metalls wird, namentlich wenn der Greifer aus Stahl hergestellt ist, ein elastischer Druck auf die Mutter 24 ausgeübt, der auf diese Weise einem Lockern dieser Mutter entgegenwirkt und sich zusammen mit der Klemmeinrichtung jeglicher radialen Verschiebung der Greifer widersetzt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Mit Schrägflächen versehene Greiferbefestigung für Räder von Zugmaschinen o. dgl. nach Patent 683 511, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägflächen (22, 25) in radialem Sinne geneigt sind, so daß die Klemmwirkung auf die Mutter (24) unter dem Einfluß zentrifugaler Kräfte auf den Greifer (10) verstärkt wird.
2. Greif erbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter ('24) auf einer schielen Ebene (22) des Greifers aufsitzt, die mit der radialen Radebene. (26) einen Winkel (ß) bildet, wobei der Winkel (00) zwischen der Schraubenbolzenachse (11) zur Senkrechten auf die Radialebene (261 gleich oder kleiner als der genannte Winkel (ß) ist, wodurch eine Blockierung der Mutter (24) auf ihren Bolzen (11) ermöglicht wird.
3. Greif erbefestigung nach Anspruch 1 und 2 mit einer Greiferfläche, die in der GegendderMutterauflageeinen freienRaum zur Aufnahme des Greiferträgers läßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheibenteil Γιο), auf dem der Druck der Mutter (24) lastet, sich mittels vorspringender Rippen (26) hohl auf dem Träger (5) derart abstützt, so daß der Teil (10) durch seine Elastizität mit der Klemmeinrichtung zusammen der radialen Verschiebung der Greifer (10) entgegenwirkt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DES135621D 1938-02-18 1939-01-27 Mit Schraegflaechen versehene Greiferbefestigung Expired DE705166C (de)

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