DE70486C - Zugvorrichtung für Vorhänge u. dergl - Google Patents

Zugvorrichtung für Vorhänge u. dergl

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DE70486C
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DE
Germany
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curtains
buttons
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rollers
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Application number
DENDAT70486D
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English (en)
Original Assignee
J. KRANZ in Ludwigshafen a. Rh., Dammstr. 2
Publication of DE70486C publication Critical patent/DE70486C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H5/00Devices for drawing draperies, curtains, or the like
    • A47H5/02Devices for opening and closing curtains
    • A47H5/032Devices with guiding means and draw cords

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

Die Vorrichtung bezweckt hauptsächlich ein bequemes und einfaches Anbringen und Abnehmen der Zugvorhänge etc., wobei dieselbe zur Benutzung von verschiedenen Fensterbreiten verlängert werden karln. ·
In beiliegender Zeichnung stellt dar:
Fig. ι eine obere Ansicht der Zugvorrichtung in verlängertem Zustande ohne Vorhang,
Fig. 2 eine vordere Ansicht in verlängertem Zustande mit vorgezogenem Vorhange,
. Fig. 3 einen Querschnitt nach A-B,
Fig. 4'"einen Einzeltheil des linken Endes (obere Ansicht mit ausgezogener Verlängerung), Fig. 5 desgleichen, vordere Ansicht,
Fig. 6 einen Vorhangring,
Fig. 7 einen Ein zeltheil des rechten Endes (obere Ansicht mit zusammengeschobenen Laufrollen, nicht verlängert) und
Fig. 8 desgleichen, vordere Ansicht.
An einer schmalen Holzleiste α ist unten ein U-förmig gebogener Metallstreifen b befestigt, desgleichen ein etwas schmälerer Metallstreifen c auf der oberen. Seite, wodurch seitlich der Holzleiste in deren Längsrichtung Laufräume zur Aufnahme der Laufrollen e mit den Knöpfen f gebildet werden. Die beiden Metallstreifen b und c sind an ihren beiden Enden etwas länger als die Holzleiste α und dienen hier zur Führung der Verlängerungsstücke g und h; letztere sind von Holz in der Breite des unteren Metallstreifens b und in der Länge von etwa 1J4 der ganzen Leiste so gebildet, dafs der schmälere Theil derselben in je einen Laufraum pafst und auch darin seine Führung hat; der breitere Theil oder Kopf der Verlängerungsstücke pafst zwischen die verlängerten Metallstreifen und hat darin seine Führung.
Zur Verstellung der Verlängerungsstücke sind die schmäleren Theile derselben mit Schlitzen i versehen (Fig. 2 und 5), durch welche je eine Metallschraube k in der Holzleiste α angebracht , ist. Durch die ungleich breiten Metallstreifen b und c werden die Böden der Laufräume gröfser als die Decken. Diese Vergröfserung der Laufraumböden dient zur Aufnahme und Führung der beiden Zahnschienen / und Z1, welche letzteren den Zweck haben, beim Zurückziehen des Vorhanges die Berührung der Laufrollen e zu vermeiden und dadurch theilweise entgegengesetzte Drehung derselben zu verursachen. Die Einschnitte der Zähne in den Zahnschienen (Fig. 8) sind daher in richtiger Enfernung, also etwa 1 mm weiter von einander entfernt anzuordnen, als der Durchmesser der Laufrollen e beträgt.
An den beiden Enden der Holzleiste α befinden sich auf der Oberseite je eine Rolle m und w, Fig. 2, 5 und 8, durch Lederriemen oder Draht 0 mit einander verbunden, welcher aufserdem mit den auf beiden Seiten in dem Laufraume befindlichen Zahnschienen Z und Z1 befestigt ist.
An dem einen Ende der Zugvorrichtung, hier an dem Verlängerungsstücke h, ist an den beiden Schmalseiten des Kopfes je eine Rolle ρ und q, Fig. 1 und 7, angebracht. Ueber diese Rollen geht die Zugschnur r so, dafs deren eines Ende an der Zahnschiene Z befestigt ist, läuft von da über die Rolle q, nimmt dann ein Gewicht s, Fig. 2, mit Rolle auf, läuft über
die Rolle ρ und ist mit dem anderen Ende an der Zahnschiene Z1 befestigt.
Bei geschlossenen Vorhängen sind die Zahnschienen Z und Z1 zurückgezogen und die Laufrollen e mit denKnöpfen/ gleichmäfsig in der Laufnuth vertheilt, wie in Fig. ι und 2 dargestellt ist. Die Vorhänge werden bei den Knöpfen t, an den Zahnschienen Z und Z1 anfangend, so eingehängt, dafs jeder Ring fortlaufend in einen Knopf kommt. Die an den Verlängerungsstücken g und h befestigten Knöpfe u und ν bilden den Schlufs. Die Enden der beiden Vorhänge werden an den Galeriewinkeln oder an der Wand befestigt.
Beim Zurückziehen der Vorhänge mittelst der Zugschnur r schieben sich die Zahnschienen Z und Z1 zu gleicher Zeit in den LaQfnuthen vorwärts, die eine nach rechts, die andere nach links, bis an die ersten Knöpfe; durch die Last der Vorhänge werden die Rollen e mit den Knöpfen/ den Zahnschienen Z und Z1 einen kleinen Widerstand entgegensetzen, wodurch die schrägen Spitzen der Zahnschienen an den Spitzen der Knöpfe/ aufgleiten, so dafs diese ersten Knöpfe in je den ersten Zahnschnitt der beiden Schienen zu stehen kommen. Beim Weiterschieben der Zahnschienen kommen dieselben an die nächsten Knöpfe, wobei sich die Spitzen der Schienen wieder heben und dieselben in die ersten Zahnschnitte aufnehmen, während zu gleicher Zeit, durch die eigenartige Beschaffenheit der Zahnschienen, die erst aufgenommenen Knöpfe in die nächsten Zahnschnitte geschoben werden. Jeder weiter hinzukommende Knopf schiebt die vorhergehenden um einen Zahn weiter, bis alle Knöpfe aufgereiht und die Vorhänge ganz zurückgezogen sind.
Ein entgegengesetztes Ziehen an der Zugschnur r bewirkt das Schliefsen der Vorhänge, indem sich die Zahnschienen in den Laufnuthen rückwärts bewegen und die einzelnen Knöpfe aus den Zahnschnitten herausgleiten, bis die Vorhänge zwischen den Knöpfen u und t, sowie i1 und v, Fig. 2, ausgespannt sind.
Die Verlängerung oder Verkürzung der Zugvorrichtungsstangen wird durch Herausziehen oder Hineinschieben der Verlängerungsstücke g und h bewerkstelligt und mittelst der Stellschrauben k festgehalten. Zur gröfseren Sicherheit kann man noch die Verlängerung der Metallstreifen b und c mit gewöhnlichen Holzschrauben (Fig. 4) an den Verlängerungsstücken g und h festschrauben.
Die Vorhänge, Gardinen etc. sind zum Zwecke einer sicheren Haltung in den Knöpfen mit birnenförmigen Ringen (Fig. 6) versehen und, der Anzahl Knöpfe entsprechend, gleichmäfsig am Vorhang vertheilt aufgenäht; beim Aufmachen oder Abnehmen der Vorhänge brauchen die Ringe nur ein- oder ausgehängt zu werden.
Diese Zugvorrichtung mit Verlängerung kann in beliebiger Gröfse mit der Zugschnur rechts oder links einfach und billig hergestellt werden und läfst sich
wenden.
ohne Schwierigkeit überall ver-

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Zugvorrichtung für Vorhänge etc., darin bestehend, dafs sich in den durch die Holzleiste α und die beiden U-förmigen Metallstreifen b und c gebildeten zwei Laufrinnen die an den Knöpfen/ der Laufrollen e hängenden Vorhänge durch Ziehen an der Zugschnur r auf-- und zuziehen lassen, wobei durch die Zahnschienen / und Z1 die Laufrollen e beim Zurückziehen von einander entfernt gehalten werden und keine entgegengesetzte Drehung machen.
    Bei der im Anspruch 1. gekennzeichneten Construction die Anordnung der Verlängerungsstücke g und h nebst Stellschrauben k behufs Veränderung der Länge der Zugvorrichtung.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT70486D Zugvorrichtung für Vorhänge u. dergl Expired - Lifetime DE70486C (de)

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DENDAT70486D Expired - Lifetime DE70486C (de) Zugvorrichtung für Vorhänge u. dergl

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DE (1) DE70486C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0003770A1 (de) * 1978-02-16 1979-09-05 A/S Chr. Fabers Fabriker Vorrichtung zur Steuerung und Führung von Gegenständen,beispielsweise Jalousielamellen, entlang einer Schiene

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0003770A1 (de) * 1978-02-16 1979-09-05 A/S Chr. Fabers Fabriker Vorrichtung zur Steuerung und Führung von Gegenständen,beispielsweise Jalousielamellen, entlang einer Schiene

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