DE704752C - Verfahren zur Trennung der Fasern von den Tropfen bei der Herstellung von Mineralfasern - Google Patents

Verfahren zur Trennung der Fasern von den Tropfen bei der Herstellung von Mineralfasern

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DE704752C
DE704752C DEJ63363D DEJ0063363D DE704752C DE 704752 C DE704752 C DE 704752C DE J63363 D DEJ63363 D DE J63363D DE J0063363 D DEJ0063363 D DE J0063363D DE 704752 C DE704752 C DE 704752C
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Lambert Jansen
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LAMBERT JANSEN
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LAMBERT JANSEN
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B37/00Manufacture or treatment of flakes, fibres, or filaments from softened glass, minerals, or slags
    • C03B37/01Manufacture of glass fibres or filaments
    • C03B37/06Manufacture of glass fibres or filaments by blasting or blowing molten glass, e.g. for making staple fibres

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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Trennung der Fasern von den Tropfen. bei der Herstellung von Mineralfasern Bei der Herstellung von Mineralfasern durch die Einwirkung von Druckmittelstrahlen, z. B. Dampf- . oder Preßluftstrahlen, auf geschmolzene Mineralien, z.B. Schlacke. Steine. Erden, Glas o. dgl., wird das geschmolzene Gut meistens nicht restlos in Fasern umgewandelt, sondern es entstehen mehr oder weniger Tropfen und Verdickungen, die die Brauchbarkeit und den Wert der Fasern beeinträchtigen. Diese Tropfen hat man z. B. durch verschiedene Anordnungen von Prallflächen auf dein Wege des Druckmittelstrahles von den guten Fasern zu trennen versucht, ferner durch seitlich fegen den Druckmittelstrahl gerichtete sekundäre Druckmittelstrahlen. Mitunter genügt es auch, dem Strahl einen langen Auslauf zu geben, dann lagern sich auf dem Doden zuerst die gröberen Teilchen ab und später, also weiter von der Ursprungsstelle des Druckmitteistrahles entfernt, die feineren Fasern.
  • -Nach der Erlindung wird eine sehr weitgehende Trennung ohne großen Aufwand dadurch erzielt, daß der Druckmittelstrahl mit den darin schwebenden Fasern, Tropfen usw. gegen die ölfnung eines allseitig luftdicht geschlossenen Behälters gerichtet wird. Die Tropfen und gröberen Teilchen fliegen dann infolge ihrer Massenträgheit durch diese öffnung in den geschlossenen Behälter, während die feinen Fasern von dem seitwärts abgelenkten Druckmittelstrahl fortgetragen und an einer anderen Stelle abgelagert werden.
  • Da die Luft aus dem geschlossenen Behälter nicht entweichen kann, herrscht innerhalb der Öffnung keine nennenswerte Strömung. Die feinen Fasern können infolge ihrer geringen kinetischen Energie im Verhältnis zur Oberbäche durch diese Öffnung nicht hindurch, sondern sie bleiben schiwebend in dem Druckmittelstrahl, der vor der Öffnung seitwärts abgelenkt wird.
  • in der Zeichnung ist die Ausführung beispielsweise dargestellt. In der Abb. i ist der Druckmittelstrahl i gegen die Offnung 2 des allseitig geschlossenen Behälters 3 gerichtet, in dem sich die Tropfen und schwereren Teilchen sainmeht. Sie können hier von Zeit zu Zeit durch eine nicht dargestellte, dicht schließende Tür entfernt %%,erden. Die feinen Fasern sammeln sich in dem Raum :1, dessen Boden als siebförmiges Förderband 5 ausgebildet ist, so daß das Druckmittel bzw. die Luft hierdurch entweichen können und die Fasern sich auf dem Förderband ablagern.
  • In der Abb. 2 ist ein anderes Ausführungsbeispiel dargestellt. Hierbei wird der Druckmittelstrahl mit den darin schwebenden Fasern zunächst in den Kanal oder Schacht 6 geleitet, der kurz vor der öffnung 7 des allseitig geschlassenen Behälters ä mündet. Die Wände des Behälters 9, in dem die Fasern sich sammeln und ablagern, sind wiederum ganz oder teilweise als Sieb ausgebildet.
  • Die öffnung 7 wird zweckmäßig etwas größer als der Kanal 6 ausgeführt.

Claims (3)

  1. PATLNTAN SPRÜcitL: i. Verfahren zur Trennung der Fasern von den Tropfen bei der Herstellung von Mineralfasern mittels Druckmittelstrahlen, dadurch gekennzeichnet, daß der die Fasern und Tropfen enthaltende Druckmittelstrom derart gegen die öff nung eines allseitig luftdicht geschlossenen Behälters gerichtet wird, daß die Tropfen und schwereren Teilchen infolge ihrer Massenträgheit in den geschlossenen Behälter fliegen und die Fasern und feineren Teilchen von dem seitwärts abgelenkten Druckmittelstrom fortgetragen und an einer anderen Stelle abgelagert werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmittelstrahl mit den darin schwebenden Fasern zunächst in einen befiebig ausgebildeten Kanal oder Schacht geleitet wird, der vor der Öffnung des allseitig geschlossenen Behälters mündet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung des Behälters größer ist als die Mündung des Kanals oder Schachtes.
DEJ63363D 1939-01-01 1939-01-01 Verfahren zur Trennung der Fasern von den Tropfen bei der Herstellung von Mineralfasern Expired DE704752C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE936853C (de) * 1952-01-14 1955-12-29 Willem Cornelis Petrus Smout Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Mineral- und Schlackenwolle
DE961696C (de) * 1952-04-03 1957-04-11 Mannesmann Ag Vorrichtung zur Reinigung mineralischer, aus feuerfluessigen Rohstoffen erzeugter Wolle von Granalien
DE1059822B (de) * 1954-07-07 1959-06-18 Carborundum Co Vorrichtung zur Trennung der Fasern von nichtfaserigen Anteilen eines anorganischen Fasermaterials
DE102004041357A1 (de) * 2004-08-25 2006-03-16 Schott Ag Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glaspartikeln

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DE961696C (de) * 1952-04-03 1957-04-11 Mannesmann Ag Vorrichtung zur Reinigung mineralischer, aus feuerfluessigen Rohstoffen erzeugter Wolle von Granalien
DE1059822B (de) * 1954-07-07 1959-06-18 Carborundum Co Vorrichtung zur Trennung der Fasern von nichtfaserigen Anteilen eines anorganischen Fasermaterials
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