DE364263C - Sichtverfahren - Google Patents

Sichtverfahren

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DE364263C
DE364263C DER52733D DER0052733D DE364263C DE 364263 C DE364263 C DE 364263C DE R52733 D DER52733 D DE R52733D DE R0052733 D DER0052733 D DE R0052733D DE 364263 C DE364263 C DE 364263C
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Germany
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wind
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Expired
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DER52733D
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MICHAEL LAVIS SOEHNE
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MICHAEL LAVIS SOEHNE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B4/00Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents
    • B07B4/02Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall
    • B07B4/025Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall the material being slingered or fled out horizontally before falling, e.g. by dispersing elements

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • -Sichtverfahren. Zusatz Patent 336748. Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Vervollkommnung des Sichtens von Feingut nach Patent 3367,f8 in der Weise, daB das bereits in dem Druckwindstrom gereinigte Grobgut durch eine oder mehrere schwache, zugleich mit dem Hauptwindstrom erzeugte Saugwindströme geführt wird, die das dem Grobgut etwa noch anhaftende Feingut abtrennen und dem Hauptwindstrom zuführen. Dabei können die Nebenluftströme den Hauptwindstrom überschneiden oder mit ihm gleichgerichtet sein. Durch das wiederholte Bestreichen des Grobgutes durch einzelne Windströme erhält man also eine erhöhte Ausbeute an Feingut. Eine weitere Steigerung kann noch dadurch erzielt werden, daB ge mäB einer Ausführungsform des neuen Ver fahrens das vom Hauptwindstrom etwa mit geführte hochwertige Feingut für sich ge Wonnen wird, ehe das im Hauptwindstron befindliche Sichtgut mit diesem seinen Kreis lauf erneuert.
  • Zur Durchführung des Verfahrens dienein Sichter, der sich von demjenigen nacl dem Hauptpatent im wesentlichen nur durcl Änderungen an dem sich drehenden Gebläsi unterscheidet. Vor allem ist sein vom Haupt Windstrom durchzogener Raum unterteilt, s< daß noch ein kleinerer Saugraum entsteht, in welchem das dorthin gelangte Grobgut von mitgeführtem Feingut befreit und dieses von den Nebenluftströmen in den Hauptwindstrom übergeführt wird.
  • Der neue Sichter ist in einer beispielsweisen Ausführungsform in der Zeichnung in einem Längsschnitt dargestellt.
  • Die aus dem Hauptpatent bekannte Überdeckung des Austrittsschlitzes am Gebläse e ist in Wegfall gekommen. Statt dessen befinden sich auf der Unterseite des Gebläses e Leisten t, vorteilhaft an denjenigen Stellen, über denen die Gebläseflügel sitzen. Unterhalb des Gebläses ist der vom Hauptwindstrom durchzogene Raum .1 durch einen Kegelboden abgeschlossrn, der bei dem dargestellten Beispiel aus einem mittleren schalenförmigen Teils und einem diesen mit Abstand v umgebenden Kegelteller r besteht.
  • Durch die Drehung des Gebläses üben die über die Innenseite der Schale s hinwegstreichenden Leisten t ebenfalls eine Gebläsewirkung aus, so daß in dem Raum B unter dem Kegelboden s, r eine Absaugung entsteht. Auch durch. die Spalte v zwischen Schale s und Teller r entwickelt sich ein Windstrom, weil die Luft aus dem Raum B infolge von Düsenwirkung durch die Schleuderwirkung der Leisten t mitgerissen wird. Das nach dem Auslauf 9n strebende ausgesichtete Grobgut kommt in der Hauptsache nur durch den Spalt v in den Nachreinigungsraum B, nicht aber in den Druckbereich des Flügelwerks. Dorthin kommt nur ein Teil des Feingutes, welches im Nachreinigungsraum B noch vom Grobgut abgeschieden wird, der andere Teil steigt durch den Spalt v in den Sichtraum A auf.
  • Der von dem Raum c:= in den Einführtrichter u1 zurückkehrende Druckwind enthält vielfach noch hochwertiges Feingut. Um auch dieses noch zu gewinnen, sind aus der Trichterwand Abweisebleche q herausgestanzt und abgebogen, ferner ist unter dem Trichter a1 ein Behälter x vorgesehen, der von einer geneigten Wand j durchzogen und mit einem Ven.chluß=chieber v ausgerüstet ist. Der Behälter x ist zylindrisch, damit der eigentliche Sichtraum A, in welchem in der Haupt<ache die Trennung des feinen vom groben Gut vor sich geht, durchweg zylindrische Gestalt hat.
  • Mittels der Abweisebleche q wird das Feingut durch die dahinter befindlichen Öffnungen w in den Auffangebehälter x geführt, aus dem es nach Öffnen des Schiebers y und der ' Türen z1, r,2 in den Wänden der Behälter c, d entnommen werden kann.

Claims (5)

  1. PATENT-ANsPRÜCHE: i. Sichtverfahren nach Patent 3,;67.1S, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks \Tachsichten des Gutes das durch Druckwind gesichtete Grobgut mittels einer oder mehrerer schwacher, zugleich mit dem Hauptwindstrom erzeugter Saugwindströme nachgereinigt wird, wobei das vom Grobgut losgelöste Feingut in den Hauptwindstrom geführt wird.
  2. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugwindströme den Hauptwindstrom teils überschneiden, teils in dessen Richtung fallen.
  3. 3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das von dem in den Einlauf zurückkehrenden Druckwindstrom noch etwa mitgeführte besonders feine Sichtgut aus dem Windstrom abgeschieden und für sich aufgefangen wird, bevor es nochmals durch den Sichter gehen kann.
  4. Sichter zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch x, gekennzeichnet durch einen unterhalb des eigentlichen Sichtraumes (A) mittels zweier Zwischenböden (r und s) geschaffenen Absaugeraum (B), der mit dem Sichtraum durch in einem Ringspalt zwischen den beiden Böden liegende Öffnungen (v) in Verbindung steht.
  5. 5. Sichter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Zwischenboden (y) als eine das sich drehende Gebläse (e) einhüllende feststehende Schale (s) zur Schaffung eines sich dem Hauptwindstrom zugesellenden Nebenluftstromes ausgebildet ist, dessen Wirkung bei schwerem Sichtgut durch schmale Leisten (t) an der Unterseite des Gebläses verstärkt werden kann. £i. Sichter nach Anspruch .4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß 'der Zwischenboden (y) die -Schale (s) im Abstand konzentrisch umgibt, so daß ein den Zwischenraum zwischen Schale und Teller in Richtung des Hauptwindstromes durchziehender weiterer Nebenluftstrom während des Sichtvorganges entsteht. Sichter zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i und 3, gekennzeichnet durch Abweisebleche (q) im Trichtereinlauf (a1) für den Hauptwindstrom und einen unter dem Trichter eingebauten Kasten (x) zum Auffangen des an den Abweiseblechen ausgeschiedenen Feingutes.
DER52733D 1921-04-07 1921-04-07 Sichtverfahren Expired DE364263C (de)

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