DE704304C - Verfahren zur Herstellung eines streufaehigen Duengers unter Verwendung von Stalljauche - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines streufaehigen Duengers unter Verwendung von Stalljauche

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DE704304C
DE704304C DEP75278D DEP0075278D DE704304C DE 704304 C DE704304 C DE 704304C DE P75278 D DEP75278 D DE P75278D DE P0075278 D DEP0075278 D DE P0075278D DE 704304 C DE704304 C DE 704304C
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Germany
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manure
fertilizer
sand
dry
spreading
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DEP75278D
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Franz Xaver Poeller
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FRANZ XAVER POELLER
Original Assignee
FRANZ XAVER POELLER
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    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F3/00Fertilisers from human or animal excrements, e.g. manure
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05BPHOSPHATIC FERTILISERS
    • C05B1/00Superphosphates, i.e. fertilisers produced by reacting rock or bone phosphates with sulfuric or phosphoric acid in such amounts and concentrations as to yield solid products directly
    • C05B1/02Superphosphates
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    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/10Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
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Description

  • Verfahren zur Herstellung eines streufähigen Düngers unter Verwendung von Stalljauche Die im landwirtschaftlichen Betriebe anfallende Stalljauche wird bisher als Dünger entweder in Mischung mit dem Stallmist oder für sich allein in flüssiger Form ausgenutzt. Zur Konservierung sind die verschiedenartigsten Mittel vorgeschlagen. So wird z. B. Erde, und zwar saure Moorerde und Torfklein, schichten" .eise auf Stallmistlagen aufgetragen. Andererseits hat man auch der flüssigen Stalljauche schon Gips, Kalisalze, Superphosphat, Eisenvitriol o. dgl. * beigemischt.
  • Bei der Vermischung der Stalljauche mit dem Stallmist und Erde ist mit einem Verlust an wertvollen Bestandteilen (Stickstoff) zu rechnen, die Verwendung der Stalljauche als flüssiger Dünger ergibt Schwierigkeiten in bezug auf die gewünschte gleichmäßige Verteilung.
  • Die Erfindung will demgegenüber die Aufgabe lösen, die Stalljauche in einen trockenen, streufähigen Dünger zu verwandeln; der keinerlei Verluste an Stickstoff erleidet, billig herzustellen ist und sich vollkommen gleichmäßig mit der Hand oder mit Hilfe jeder beliebigen Düngerstreumaschine verteilen läßt.
  • Zur Erzielung dieses Erfolges wird die Stalljauche mit gut trockenem Sand gemischt. Das geschieht zweckmäßig stufenweise, indem man zuerst dem Sand so viel jauche zugibt, daß ein mitteldünner Brei entsteht, der nach energischem Durcharbeiten z. B. i bis 2 Wochen liegenbleibt, um zu -trocknen. Man gibt dann wieder Stalljauche zu, mischt und läßt trocknen und wiederholt das Verfahren, bis der Sand nichts mehr aufnimmt. Es wurde festgestellt, daß der Sand von der jauche durchgebeizt wird, allmählich pulverartig zerfällt und schwarzgrau wird. Da der Sand Kieselsäure enthält, die bei der beschriebenen Zubereitung des Düngers anscheinend teilweise löslich wird, so wird dadurch die Düngerwirkung der-Stalljauche gesteigert. Ist die Masse trocken, so kann man das als Konservierungsmittel bekannte Eisenvitriol, und zwar im Verhältnis von r (Eisenvitriol) zu q. (Jauchedünger), zusetzen. Der so vorbereitete Dünger hält sich beliebige Zeit, ohne Verlust an wertvollen Bestandteilen; er ist streufähig und kann auch versandt werden. An Stelle des Eisenvitriols kann man dem trockenen Sand-Jauche-Gemisch auch Düngekalk in ungefähr dem gleichen Verhältnis beimischen, doch empfiehlt es sich, diesen Mischdünger baldmöglichst nach seiner Herstellung zu verwenden.
  • Um einen Volldünger auf der gleichen Grundlage herzustellen, mischt matt z. B.
    6o Teile Sandjauche-Gemisch, trocken
    mit
    15 Teilen Holzkohlenstaub oder Super-
    phosphat bzw. Thomasmehl,
    15 - Kalk und
    10 - Holzasche.
    Man erhält so auf billige Weise einen Volldünger, der sich leicht streuen läßt und die für das Pflanzenwachstum wertvollsten Bestandteile in leicht assimilierbarer Form enthält.

Claims (2)

  1. PATE\TA\SPRÜCIIE: t. Verfahren zur Herstellung eines streufähigen Düngers unter Verwendung von Stalljauche, dadurch gekennzeichnet, daß man die Stalljauche mit trockenem Sand bis zur Konsistenz eines mitteldünnen Breies mischt und darauf zum Trocknen stehenläßt, wonach das Mischen und Trocknen bis zur Erreichung der Höchstaufnahmefähigkeit des Sandes wiederholt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß dem trockenen Sand-Jauche-Gemisch Eisenvitriol oder Düngekalk ungefähr im Verhältnis 4:1 zugesetzt wird.
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