DE7041012U - Schnell Verschluß für Druckbehälter - Google Patents
Schnell Verschluß für DruckbehälterInfo
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Description
Lösbare Verbindungen zv/ischcn Rohrleitungs- oder Druckbehälterteilen
werden üblicherweise mittels Flanschverbindungen hergestellt. Hierbei übernehmen Schrauben die aus Innendruck und
Pressung der Dichtung herrührenden Kräfte . Insbesondere bei Druckbehältern ergibt sich manchmal aus Gründen der Betriebsweise
die Notwendigkeit, die Verschlüsse öfter zu öffnen, um Zugang zum Innern zu gewinnen. Hierbei müssen nach Druckentlastung
des Inneren die vorgesehenen Deckel eröffnet werden.
Das geschieht dann durch Lösen der Schrauben der Deckelflansche und Abnehmen des Deckels. Die damit verbundene Aj.beit kann aufwendig
sein.
Zur Erleichterung bedient man sich Auren- oder Klammerschrauben.
Bei sehr niedrigen Drücken und kleinen Durchmessern verwendet man Bügelverschlüsse, bei denen der Deckel in seinem Mittelpunkt
von einem Bügel auf seine Dichtung gedrückt wird.
Bei höheren Drücken und Durchmessern werden hauptsächlich sogenannte
'iajonett-öchnellverachlüsse verwendet. Diese sind im
Prinzip so konstruiert, daß der innenliegende Bund (Flansch—
teller, I-lanschblatt) des Behälterflansches und der außen-
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liegende nund des ueckelfInnschea auf den Umfang !-gleichmäßig
verteilt ^u.zr.et'.r.ur.^er. besitzen ^ Ή_μ stv= <ii <->
gleiche Länece
hüben wie die noch stehengebliebenen Stücke des i'lanschtellers
(Hocken). Zum Schließen wird der Deckel flansch auf Lücke zum
Behältern·.r.scn ."-esetzt und der Deckel so weit zum Behälter hin
bewegt, d'-.'L· seine yirmschnocken seitlich unterhalb der Nocken
des riehälterfl-irisches liefen. Durch eine kurze Drehung des
Deckels weraen dessen I.'ocken i^enau unter die Nocken des Behälterfl-.nsctiea
^ebr-cht. Mittels einer Lippendichtung wird abgedichtet.
Jetzt ist der .behälter geschlossen und kann unter Druck
r:esot·7.T- wer'ier..
Die Herstellung der beschriebenen Bajonettverschlüsse erfordert
einer, relativ großen Aufv/snd an Bearbeitung (Drehen, Schweißen,
Brennschneiden, Fr:isen). Wegen der hohen aufzunehmenden Kräfte
werden ai- Abmessungen und der Materialaufwand verhältnismäßig
groß»
Durch die nachfolgend beschriebene Erfindung v/erden diese '.,"achteile erheblich vermindert.
Sie besteht in einen Verschluß für Druckbehälter, den man als Schnellverschluß bezeichnen kann. Der eine Flansch ist mit
einem ^ußenbund und der Gegenflansch mit einem Innenbund versehen.
Die Besonderheit besteht darin, daß diese Bande in nur einer Windung spiraienförmig um den Außenumfang bzw. den Innenumfeng
der zylindrischen x'lanschkörper verlaufen. Sie haben vorzugsweise etwa Dreieckauerschnitt. Die Ausführungsform kann
mit einem Sägegewinde verglichen werden, wobei jedoch hier nur
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eine Windung vorhanden ist. Zum Verschließen eines Druckbehälters
w.i7*ct dfiT· Deckelflansch durch Drehen mi t dem nehiilteri'lansch
kraftschlüssig verbunden.
In Figur I is"'- eine mögliche Ausführungsart dargestellt, üie
zeigt einen Behälterflansch 1 mit Innenbunri a und einen Jeckel
flansch 2 mit Außenbund b. Eine andere Ausführurvsform besteht
darin, daß in umgekehrter Weise der Behälterflansch den A.ußenbund
und der Deckelflansch den Innenbund besitzt. Mit den Ziffern 5 und 4 sind angeschweißter ;iantel( stutzen) bzw.
gewölbter Deckel angedeutet. Die sägezahnähnlichen Bunde beginnen die Windung sofort in ihrer vollen Höhe 5. Der beim
Herstellen (Drehen) der Bundwindung entstehende Windungsanlauf
mit verkleinertem Bundquerschnitt wurde hier entfernt. Hierdurch wird erreicht, daß mit nur e...ler Umdrehung der
Flansche gegeneinander die 3unde mit ihrer gesamten Umfan^slänge
kraftschlüssig aneinanderliegen. Aus Herstellungsgründen läuft der Innenbund bei Flansch 1 in eine ringförmige
Nut aus. In die Stirnseite dieser Ausdrehung ist eine Nut eingestochen, in die die lippendichtung 6 aus elastischem
Material, z. B. aus Gummi, eingesetzt ist. Beim Schließen (Eindrehen) des Deckels wird die Lippe der Dichtung 6 zum
Anliegen gebracht; der spatere Innendruck im Behälter bewirkt noch festeres Anpressen und Abdichten.
Figur II zeigt eine weitere Ausführungsart. Der Verschluß ist im geschlossenen Zustand dargestellt. Die Schnittebene
ist gegenüber der Darstellung nach Figur I um 90° gedreht.
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Der Deckel 2 a ist dIs ebene Platte gezeichnet. Abgedichtet
wird ■/.. B, mit; einem O-Rinr 7 bus Keeicnetem el ac t is c hem
Dichtungsmaterial, der sich radial an die Innenwand des Behälterflansches
1 anlegt. Diese bekannte Art der Abdichtung wirkt nicht nur bei Überdruck, sondern auch beim Vakuum im
Innenraum des Behälters. Sie bringt u. 8. günstigere Beansρrι
' llung und Abmessung des Behälterflansches.
In Fi^ur III sind weitere mögliche Abdichtungsarttr vr Ω-stellt:
A: Konische Ausbildung am Teil 1 und dadurch gute Anfangspressung des
O-Ringea.
B: Auch diese Ausführungsform ergibt
eine gute Aufangspressung der Dichtung.
Die Dichtung ist radial in den Flansch 1 eingesetzt. Sie kann beliebigen Querschnitt
haben, wie z. B. den hier dargestellten Trapezquerschnitt.
C: 0—Ring, ähnlich verwendet wie die Lippendichtung
in Figur I, im "Taschenbuch für den Maschinenbau" (Dubbel), Erster Band, 1951, Seite 619 auch als "Kammerdichtung"
bezeichnet.
Der Gegenstand dieser Erfindung bietet gegenüber den zur Zeit für Druckbehälter üblichen Bajonettverschlüssen erhobliche
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-S-
Vorteile. Dodurch, daß die resamte Lan^e des .vjndes über den
!ΙπιΓίίης der Flansche ohne '.'nterbrechunp: zur Ve::·!""ir'"unt- steht,
können etwa doppelt so hohe Kräfte übertragen weruen, unci die
Einleitung der Kriii'te in den !''lonschkorper ist gleichmäßiger
(Kerbwirkunp kleiner). Uie iiebelarme v/erden kleider, iiarr.us
resultieren kleinere Abmessungen und weniger [laterialaufwsnd.
'weiterhin j-jeschieht di·1 mechanische Bearbeitung fast ausschließlich
vorzugsweise durch Drehen, v/3S erhebliche iiinsparunren
bri: -t.
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Claims (3)
1. Schnellverschluß für Druckbehälter, bestehend aus einem behälterflansch und eine ι Deckelflansch, dadurch gekennzeichnet,
daß der eine Flansch mit einem Außenbund und der Gegenflansch mit einem Innenbund versehen ist, wobei
diese Bunde in nur einer Windung spiralenförmig um den Außenumfang bzw. im Innenurafang der zylindrischen Flanschkörper
verlaufen.
2. Schnellverschluß für Druckbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ßundquerschnitt Sägezahnform
hat,
3. Schnellverschluß für Druckbehälter nach den Ansprüchen
1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der beim Herstellen der Bundwindungen entstehende Windungsanlauf mit verkleinertem
Bundquerschnitt soweit abgearbeitet ist, daß die Bundwindungen erst mit ihrem vollen Querschnitt beginnen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7041012U true DE7041012U (de) | 1972-11-16 |
Family
ID=1261329
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7041012U Expired DE7041012U (de) | Schnell Verschluß für Druckbehälter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7041012U (de) |
-
0
- DE DE7041012U patent/DE7041012U/de not_active Expired
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