DE7039C - Neuerungen am HARDT'schen Verfahren zur Vervielfältigung von Schriftstücken und dergleichen - Google Patents
Neuerungen am HARDT'schen Verfahren zur Vervielfältigung von Schriftstücken und dergleichenInfo
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- B41M5/025—Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein by transferring ink from the master sheet
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- Printing Methods (AREA)
Description
1879.
Klasse 15.
G. ADOLF HARDT in KÖLN. Neuerungen am Hardt'schen Verfahren zur Vervielfältigung von Schriftstücken u. dergl.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. April 1879 ab.
Zur Erläuterung der Neuerungen ist zuvörderst eine Beschreibung des bisherigen Hardtschen
Umdruckverfahrens erforderlich. Es wird dasselbe in folgender Weise ausgeführt:
1. Herstellung des Originals. Man schreibt oder zeichnet mit den Hardt'schen Umdrucktinten,
mit einer oder mehreren Farben, auf beliebiges Papier und läfst die Schrift oder Zeichnung
gehörig trocknen.
2. Herstellung des Negativs. Das präparirte Papier, auf welchem man das Negativ herstellt,
wird so lange in kaltem Wasser von normaler Temperatur, 10 bis 180R., also nicht etwa in
warmem Wasser, eingeweicht, bis es ganz lappig geworden ist; dann trocknet man es auf der
Seite, auf welcher das Negativ hergestellt werden soll, gehörig mit Löschcarton ab. Nun
legt man das Original mit der Bild- oder Schriftseite darauf und reibt mit der Hand, einer
Rolle oder dergleichen darüber, kann sich auch zur Erzielung eines möglichst gleichmäfsigen
Druckes der Copirpresse bedienen. Die Farben des Originals bleiben dadurch zum gröfsten
Theil auf dem Negativpapier kleben, wenn man das erstere vorsichtig von letzterem abzieht.
3. Herstellung der Umdruckcopien. Die Umdruckcopien können auf beliebiges Papier gemacht
werden. Das zu bedruckende Papier wird im Copirbuch oder auf einer anderen Unterlage
auf einen Oelcarton gelegt und gleichmäfsig angefeuchtet. Dann legt man das Negativpapier
mit der Bild- oder Schriftseite darauf, gi'ebt einen Druck mit der Copirpresse oder fährt auch nur mit der Hand, einer Rolle
oder dergleichen über sämmtliche Stellen des Negativpapieres, nachdem man zuvor zum
Schutz einen Oelcarton darüber gelegt hat, und zieht dann das Negativpapier von dem bedruckten
Papier vorsichtig herunter. Selbstverständlich kann man auch das zu bedruckende
Papier auf das Negativpapier legen.
Bei dem vorstehend beschriebenen Verfahren ist es etwas unbequem und mit Uebelständen
-verbunden, dafs das zu bedruckende Papier angefeuchtet werden mufs. Diesem wird durch
die Neuerung am Verfahren abgeholfen. Sie besteht darin, dafs man das Negativpapier auf
eine mit Wasser getränkte Unterlage von Filz, Tuch, Löschcarton oder dergleichen legt, das
zu bedruckende Papier in trockenem Zustand darauf bringt, mit der Hand, einer Rolle etc.
in früher beschriebener Weise ein gleichmäfsiges Auflegen und einen gleichmäfsigen Druck erzielt
und dann die entstandenen Copien abzieht. Durch die nasse Unterlage wird dem präparirten
Negativpapier Ersatz geboten für die Feuchtigkeit, welche ihm bei der Herstellung
der Copien auf trockenes Papier entzogen worden ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: ,Anwendung einer nassen Unterlage beim Hardt'schen Umdruckverfahren, wodurch dem präparirten Papier, auf welchem das Negativ hergestellt worden, Ersatz geboten wird für die Feuchtigkeit, welche ihm bei Anfertigung von Copien auf trockenes Papier entzogen wurde.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7039T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7039C true DE7039C (de) |
Family
ID=5620726
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT7039D Active DE7039C (de) | Neuerungen am HARDT'schen Verfahren zur Vervielfältigung von Schriftstücken und dergleichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7039C (de) |
-
0
- DE DENDAT7039D patent/DE7039C/de active Active
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