DE7036734U - Drahtausloeser. - Google Patents
Drahtausloeser.Info
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Description
IRGiJTOR-WERK
ALFRED GAUTHIER GMBH
ALFRED GAUTHIER GMBH
Calmbach/Schwarzwald 2. Oktober 1970
Drahtauslöser
Die Erfindung betrifft einen Drahtauslöser, bestehend aus einem Bowdenzug mit an einem Ende vorgesehenem Gewindeanschlußnippel
und am anderen Ende angeordneter Manschette, in der ein mit Druckknopf versehener, entgegen der Wirkung einer Rückstellfeder
betätigbarer Auslösestößel axial verschieblich geführt ist.
Drahtauslöser vorstehender Gattung haben sich bei der Handhabung insofern als verbesserungsbeaurftig erwiesen, als die der
Führung des Auslösestößels dienende Manschette aufgrund ihrer Formgebung und relativ geringen Abmessungen leicht zu Verkantungen
des Stößels neigen und auch hinsichtlich Griffigkeit zu
wünschen übrig lassen, lian hat zwar schon versucht diesbezüglich
dadurch Abhilfe zu schaffen, daß man die Führungs- und Griffmanschette flügelartig ausbildete, was jedoch zu einer sperrigen
Formgebung führte, die sich in der praktischen Handhabung wiederum insofern als nachteilig erwiesen hat, als die Flügel des
Griffstücks unvermeidlich zum Einhaken und daher zum Hängenbleiben an Kleidungsstücken udgl. neigen.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile der bekannten Drahtauslöser
zu vermeiden, d.h. die Ausbildung der Griffarmatur solcher Auslöser so zu treffen, daß diese sowohl von der Punktion
als auch von der Formgebung her alle an sie aufgrund bisher gewonnener Erkenntnisse gestellte Anforderungen erfüllt.
Lies wiederum unter Beibehaltung einer kostengünstigen, herkömmlichen Drahtauslöser eigenen und zuverlässig arbeitenden Bauform.
Zur Lösung dieses Problems wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Manschette mit einem am Außenumfang Grifflächen aufweisenden
Hohlkörper umhüllt ist, dem eine mit dem Auslösestößel verbundene, die Form eines Topfes aufweisende und auf dem
P ^ßenumfang des Hohlkörpers teleskopartig geführte Druckkappe
Lr.geordnet ist. Auf diese Weise konnte ein Drahtauslöser geschaffen
werden, dessen Griffarmatur sich durch eine besonders günstige Handhabung sowie durch eine einwandfreie Stößelführung
auszeichnet, und hinsichtlich Formgebung alle Voraussetzungen erfüllt, die aufgrund der bisher mit Drahtauslöser gemachten
Erfahrungen an ein solches Objekt im praktischen Umgang gestellt werden. Vor allem liegen diese begründet in der Ennöglichung einer
weichen verkantungsfreien Auslösung durch zusätzliche Führung des Druckorgans am Außenumfang des Hohlkörpers sowie in der Ausstattung
der Griffarmatur mit einem großflächigen Druckorgan, das sich durch eine besonders angenehme Betätigung infolge spezifisch
günstiger Druckbelastung des Druckfingers auszeichnet.
Ein hohes Maß an Griffigkeit bei der Handhabung des Drahtauslösers
läßt sich auf einfache Weise dadurch erreichen, daß der Außenumfang des Hohlkörpers treppenartige Grifflächen besitzt,
an die sich ein zylindrischer Führungsteil für die Druckkappe anschließt. Aus Gründen einer rationellen und deher wirtschaftlichen
Fertigung ist ferner vorgesehen, daß der Hohlkörper und die Druckkappe aus Kunststoff hergestellt sind. Dabei ist es
zum Zwecke der Herabsetzung baulichen Aufwands von Vorteil, wenn die Druckkappe nach Art einer Druckknopfverbindung mit
dem Auslösestößel verbunden ist.
Um auf einfache Weise die Voraussetzungen für eine vorübergehende Arretierung des Auslösestößels in der ausgelösten Stellung
zu schaffen, wird ic Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, daß in der Manschette eine in einer radialen Gewindebohrung geführte,
den riohlkörper durchdringende Feststellschraube für den
Auslösestößel angeordnet ist. Mit Sicherheit kann hierbei in
konstruktiv einfacher Art ein Verlorengehen der Feststellschraube dadurch vermieden werden, daß die Durchgangsöffnung für die
Feststellschraube im Hohlkörper kleiner als der Gewindedurchmesser
ist, und daü die Durchgaiigsürrxiuiig beim Eiuseuziöii. der· ieatstellschraube
elastisch verformbar ist, um sich nach Durchtritt des Gewindeteils der Feststellschraube an deren Schaft, der einen
kleineren Durchmesser als der Gewindeteil aufweist, anzulegen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung und der Zeichnung ersichtlich, die ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigt:
Fig.1 den Drahtauslöser in Draufsicht,
Fig.2 eine Seitenansicht des Auslösers und schließlich
Fig.3 die Griffarmatur des Auslösers im Längsschnitt.
In der Zeichnung bedeutet 1 der verkürzt dargestellte Bowdenzug des Drahtauslösers, an dessen eines Ende ein dem geräteseitigen
Anschluß dienender Gewindenippel 2 angeordnet ist. Anderenends ist am Bowdenzug 1, wie insbesondere aus Fig.3 ersichtlich, eine
hülsenförmige Manschette 3 befestigt, die vorzugsweise metallisch
ausgeführt und mit einem Bund 3a größeren Durchmessers
ausgestattet ist. Die Manschette 3, die das ihr zugekehrte Ende des Bowdenzugs 1 fest umschließt, weist außerdem eine koaxiale
Bohrung auf, in der der entgegen der Wirkung einer nicht gezeigten Feder axialbewegliche Auslösestößel 4 verschiebbar geführt
ist.
Wie insbesondere aus Fig.3 der Zeichnung ersichtlich, ist die
Manschette 3 von einem zylindrischen Hohlkörper 5 umschlossen,
der fest auf der Manschette sitzt. Umfangsseitig weist der Hohlkörper
5, bezogen auf seine Längsachse einander gegenüberliegende
sowie einen treppenartigen Übergang zu einem zylindrischen Teil 5a aufweisende Grifflachen 5b und 5c auf, wie dies insbesondere
aus Fig.1 und 2 zu ersehen ist.
Zur BetätiKun« des Auslösestößels 4 ist dem zylindrischen Hohlkörper
5 der Griffarmatur des Drahtauslösers eine die Form eines
Topfes aufweisende Druckkappe 6 zugeordnet, die über die Führung durch den Stößel 4 hinaus aufgrund ihrer teleskopartigen Zuordnung
zum Hohlkörper 5 eine zusätzliche Führung am Außenumfang dieses Körpers erhält, wodurch eine verkantungsfreie Betätigung
der Griffarmatur gewährleistet ist. Sowohl der zylindrische Hohlkörper
5 eis auch die Druckkappe 6, die zweckmäßigerweise mittels
~!iner Art Druckknopf verbindung mit dem Auslösestößel 4 kuppelbar
ist, können aus Kunststoff, und zwar vorzugsweise aus einem solchen herstellbar sein, der in gewissen Grenzen eine elastische
Verformung zuläßt. Was die Druckknopfverbindung im speziellen anbetrifft, so kann diese aus einer im Innern der Druckkappe & ausgebildeten
krallenartigen Halterung 6a und einem auf das Ende des Auslösestößels 4 aufgesetzten knopfartigen Gebilde 4a beschaffen
sein.
Da es sich bei der Handhabung des Drahtauslösers als notwendig erweisen kann den Stößel 4 vorübergehend iu der ausgelösten
Stellung zu arretieren, ist der Bund 3a der Manschette 3 mit
einer radialen Gewindebohrung 3b versehen, die das Gewinde 7a
einer Feststellschraube 7 aufnimmt. Die zusätzlich mit einem Griffbund 7b versehene Stellschraube 7 durchdringt den Hohlkörper
5 iffi Bereich seines zylindrischen Teils 5ai wozu dieser eine
Durchgangsöffnung aufweist. Ist der Hohlkörper 5 aus einer Art Kunststoff gefertigt, der eine gewisse Elastizität aufweist, so
kann man sich diese Eigenschaft bei der vorbeschriebenen konstruktiven Gestaltung dahingehend zu Nutze machen, daß man den Durchgang
der Cffnung am Hohlkörper etwas geringer als den Außendurchmesser des Gewindes 7a der Stellschraube wählt, wodurch dieser die
Löglichkeit des völligen unbemerkten Eerausdrehens genommen ist.
— 5 —
Claims (4)
1. Cran slöser, bestehend aus einem Bowdenzug mit an einem
Ende vorgesehenem Gewindeanschlußnippel und am anderen Ende angeordneter Manschette, in der ein mit Druckknopf versehener,
entgegen der 7;irkung einer Rückstellfeder betätigbarer
Auslösestößel axial verschieblich geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette (3) mit einem am Außenumfang
Griff lachen (5b und 5c) aufweisenden Hohlkörper (5)
umhüllt ist, dem eine mit dein Auslösestößel (4) verbundene,
die Form eines Topfes aufweisende und auf dem Außenumfang
des Hohlkörpers teleskopartig geführte Druckkappe (6) zugeordnet ist.
2. Drahtauslöser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenumfang des Hohlkörpers (5) treppenartige Grifflachen
(5b und 5c) besitzt, an die sich ein zylindrischer
rührungsteil (5a) für die Druckkappe (6) anschließt.
3· Drahtauslöser nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hohlkörper (5) und die Druckkappe (6) aus Kunststoff
hergestellt sind.
4. Drahtauslöser nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkappe (6) nach Art einer Druckknopfverbindung
(4a, 6a) mit dem Auslösestößel (4) verbunden ist.
5· Drahtauslöser nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet,
daß in der Manschette (3) eine in einer radialen Gewindebohrung (3b) geführte, den Hohlkörper (5) durchdringende Feststellschraube
(7) für den Auslösestößel (4) angeordnet ist.
Drahtauslöser nach Anspruch 5t dadurch gekennzeichnet, daß
die Durchgangsöffnung für die Feststellschraube (7) im Hohlkörper
(5) kleiner als der Gewindeaußendurchmesser ist, und
daß die Durchgangsöffnung "beim Einsetzen der Feststellschraube elastisch verformbar ist, um sich nach Durchtritt des Gawindeteils
(7a) der Feststellschraube an deren Schaft, !er einen kleineren Durchmesser als der Gewindeteil aufweist,
anzulegen.
703673An. 1.71
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707036734 DE7036734U (de) | 1970-10-05 | 1970-10-05 | Drahtausloeser. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707036734 DE7036734U (de) | 1970-10-05 | 1970-10-05 | Drahtausloeser. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7036734U true DE7036734U (de) | 1971-01-14 |
Family
ID=6614773
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707036734 Expired DE7036734U (de) | 1970-10-05 | 1970-10-05 | Drahtausloeser. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7036734U (de) |
-
1970
- 1970-10-05 DE DE19707036734 patent/DE7036734U/de not_active Expired
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