DE7036635U - Links und rechts verwendbares schloss, insbesondere fuer tueren. - Google Patents

Links und rechts verwendbares schloss, insbesondere fuer tueren.

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DE7036635U
DE7036635U DE19707036635 DE7036635U DE7036635U DE 7036635 U DE7036635 U DE 7036635U DE 19707036635 DE19707036635 DE 19707036635 DE 7036635 U DE7036635 U DE 7036635U DE 7036635 U DE7036635 U DE 7036635U
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Description

Il II»
Dr.R./S./Bz./Za 17.5.1973
Virata
Schloßfabrik Schulte-Sohlagbaum AG
5606 Tönieheide/Bhld.
Velberter Str. 271
Links und rechts verwendbares Schloßinsbesondere für Türen«
Die Erfindung betrifft ein links und rechte verwendbares Schloß« insbesondere für Türen, mit zwei wahlweise zu benutzenden öffnungen zur Schlüsselbetätigung und zwei wahlweise benutzbaren Nüssen für die Drtiekerbetätigung, deren Nußarme mit je einer Fallenbetätigungsfläähe zusammenwirken ·
Es sind umr?ndbare Türschlösser dieser Art bekannt, welche zu der durch die Achsrichtung der Falle gegebenen Mittellinie eine symmetrische Ausbildung besitzen. Im Schloß-
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gehäuse lagern ortsfest zu beiden Seiten der Mittellinie je eine SchlüDüüD zur Brüekerbswsgusg der Falle; ferner ist zu beiden Seiten des Schloßgehäuses entweder je eine einem Buntbartschlüssel oder einem Schließzylinder angepaßte Öffnung vorgesehen, welche im Abschnitt zwischen Nuß und Schloßquermittelachse liegt. Je nach Anschlag der Türe, sei es rechts oder links, kann die Falle entweder mittels der einen oder anderen Nuß über eine jeder Nuß zugeordneten Steuerschiene betätigt werden, während das Vorschließen der zum Riegel werdenden Falle durch den entsprechend eingesetzten Buntbar-techlüssel tzn, οίο Schließzylinders erfolgt. Nachteilig an dieser lauform ist, daß sie eine über das Normalmaß hinausgehende Baulänge erfordert. Die Nuß kann der SchloßQLuermittellinie nicht näher liegen, als es die dazwischen liegende Schlüsselbetätigungeöffnung in ihrer Bemessung zuläßt. Das wirkt sich auch auf die Verwendbarkeit tiberdicker Türschilder negativ aus· Auch wird bei diesen Lösungen die nichtb'-nutzte Nuß bei der Drückerbetätigung mitbewegt bzw. deren Nußfeder gespannt bzw. es werden nicht benutzte Teile mitgeschleppt, was die Betätigung erschwert.
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Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, ein gattungsgemäßes Schloß bei gebrauchgünstigern Aufbau zu schaffen, bei welchem die Baulänge nicht dadurch vergrößert sein muß, daß der Abstandεbereich der benutzten Nuß vor der Schloßquermittelachse die Schlüsselbetätigungsöffnung aufnehmen muß, alles ohne den Vorteil aufzugeben, daß das Schloß schon bei der Montage der Tür eingesetzt werden kann, ungeachtet, ob diese rechts oder links anschlagen soll·
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch» daß die beiden Fallenbetätigungshebel jeweils wechselweise zufolge Längsverschiebung der im Schloß verschieblich gelagerten Nüsse mit je einer der beiden Nüsse in Kupplungsverbindung bringbar sind.
Ein vorteilhaftes erfindungsgemäßes Merkmal besteht hierbei darin, daß die beiden Nüsse in einen» gemeinsamen, von zwei sich parallel sum Schloßboden erstreckenden Platten gebildeten Schlitten gelagert sind und jeder Nußarm kuppelnd in eine öffnung eines Fallenbetätigungehebele eingreift.
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Dabei ist es erfindungsgemäß günstig, . εηη der kuppelnd® Eingriff dee Nußarmee in die Öffnung dee Fallenbetätlgungshebele bei Verlagerung dee Schlittens aufrechterhalten bleibt.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung ist gemäß der Erfindung dadurch verwirklicht, daß jedem der beiden Fallenschwänze eine in die Bewegungebahn dee echlüsselbetätigbaren Schließbartes ragende, vom schlüsselbetätigbaren Schließbart aushebbare Sperrplatte zugeordnet let, von denen wechselweise die eine oder andere vom Nuß-Schlitten in die Freigabeeteilung gesteuert ist.
Dabei erweist es sich als vorteilhaft, daß beide Fallenschwänze und beide Sperrplatten im Zwischenraum zwischen den mit Distanz zueinander angeordneten Flatten liegen·
lerner ist es günstig, daß gemäß der Erfindung die eine Sperrplatte unterhalb urvd die andere oberhalb der Fallenschwänze angeordnet ist, jede Sperrplatte einen abgewinkelten Sperrfinger besitzt, dem zwei nebeneinanderliegende
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Sperreintrittaöffnungen dee Fallenschwanzes zugeordnet sind iind jede Sperrplatte einen Anschlag aufweist zur wechselweisen Verlagerung durch die eine oder andere Schlittenplatte.
Ein günstiges Merkmal besteht erfindungsgemäß ferner darin, daß der Schlitten in seinen Endstellungen mit der Schloßdecke und / oder Schloßboden verrastet.
Sodann ist es gemäß der Erfindung günstig, daß jeder Nuß ein mit einem rückwärtigen Flügel dee Fallensohwenzes zusammenwirkender Nocken zugeordnet ist.
Darüberhinaus besteht eine vorteilhafte Ausgestaltung erfindungsgemäß darin, einen auf den beiden Pallenschwänzen gelagerten Wechselhebel vorzusehen, dessen beide Enden wechselweise in die Bewegungsbahn des schltisselbetätigbaren Schließgliedes treten«
Hierbei liegt eine günstige Bauform gemäß der Erfindung dadurch vor, daß der Wechselhebel auf je einem Zapfen des Fallenschwanzes lagert und welche Zapfen wecheelweiee den Schwenkpunkt dee Wechselhebele bilden·
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Weiterhin let eine günstige Ausgestaltung gemäß der Erfindung dadurch verwirklicht, daß eine mit ihren beiden Schenkeln die Sperrplatten beaufschlagende TJ-förmige Spreizfeder vorgesehen ist.
Auch bringt es erfindungsgemäß vorteile, d&ti der endständig mit Nüssen bestückte Schlitten sich vor der zur Schlüsselbetätigung dienenden Öffnung von Schloßdecke und Schloßboden erstreckt und entsprechende Aussparungen aufweist.
Schließlich ist es gemäß der Erfindung noch vorteilhaft, daß die beiden Schlittenplatten auf ihrem Mittelabschnitt ausgebogen sind und sich mit ihren Mittelabschnittrandkanten in fensterförmigen öffnungen von Schloßdecke und Schloßboden führen·
Zufolge dieses grundsätzlichen Lösungsgedankens, ist •ine anschlag- und gebrauchstechnisch sehr vorteilhafte Bauform verwirklicht· Das Schloß kann in der herkömmlichen Weise bereite beim Türhersteller eingesetzt werden, unge-
achtet der Tatsache, ob die Türe links oder rechts anschlagen soll. Ee ist für beide Anschlagrichtungen links
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und rechts nur eine tut zu fertigen· Sollte am Auxsteiiort der Türe die Falle in keiner falschen Zuordnung zur Schließblechöffnung liegen, so kann die Anpassung durch ledigliche, leicht zu bewerkstelligende Verschiebung der im Schloß verlagerbaren Nüsse erfolgen. Nach dieser in Schloßlängerichtung liegenden Verschiebung ist der obere Fallenbetätigungshebel mit der oberen Nuß in Kupplungsverbindung und der andere nicht mehr. Ober die jeweils verwendete Nuß kann über deren Nußarm und mit diesem in kuppelnden Singriff befindlichen Fallenbetätigungshebel stets ein einwandfreies Zurückziehen der Falle erfolgen; ohne Wirkung auf die nichtbenutzte Nuß usw. Bas Schloß kann in günstiger Baulänge erstellt werden. Sie benutzte Nuß und auch die benutzte Schlüsselbetätigungsöffnung können weitgehendst den Norm-Ab st and zur Schloßauermittellinie einnehmen.
Verbleibt die andere, nicht verwendete Nuß mit ihrem Nußarm in eines gewissen Teil-Eingriff mit; der öffnung des anderen Fallenbetätigungshebels, so ist hierdurch ein störungsfreies Umstellen des Schlosses ermöglicht. Zufolge der bevorzugten Ausgestaltung gibt nach einer
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erfolgten Umstellung der Hußsehlitten eine der beiden Sperrplatten frei, welche dem Fallenschwanz einer als Riegel dienenden Falle zugeordnet ist und die in die Bewegungebahn dee Sohließbartes ragt. Die andere Sperrplatte ist günstigerweise von dem Nußschlitten so weit in Freigabestellung gesteuert, welche eine freie Bewegbarkeit dee anderen Fallensohwanzes und damit der Falle erlaubt. Die Sperrfinger, Anschläge der Sperrplatten sowie die Lage derselben au den Fallensohwänsen gewährleisten eine störungsfreie Schließfunktion des Schlosses. Beim Verriegeln wird der abgewinkelte Finger der einen Sperrplatte aus der einen Sperreintritteöffnung des einen Fallenschwanzes ausgesteuert und tritt dann in die danebenliegende Sperreintrittsöffnung, wodurch die als Riegel wirkende Falle In ihrer Yerrlegelungsβteilung gesichert ist· Der Abstand der Sperreintritteöffnungen roneinander ist so gewählt, daß die als Riegel arbeitende Falle den erforderlichen Ausschluß erhält· Der Ausschluß der Falle dagegen wird durch einen Nocken der jeweiligen Kuß bestimmt, welcher anschlagbegrenzend vor den Flügel des Fallenschwanzes tritt. Mittels des Schlüssels kann die Falle von der nicht mit einem Drücker besetzten Seite der Türe über einen Wechselhebel zurückgezogen werden.
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Letzterer lagert versohieblioh auf den beiden Falleneohwänzen und gleitet nach Umstellung selbsttätig in die funktionsgerechte Lage. Zwecke Einsparung von Sohloßeingeriohttellen eind die ?allenschwänze nur von einer einzigen Feder beaufschlagt. Ebenfalls wird zur Beaufschlagung beider Sperrplatten nur eine U-förmige Spreizfeder verwendet. Zur seitlichen Führung des die Sperrplatten steuernden Schlittens ist jede Schlittenplatte auf ihrem Mittelabsohnltt auegebogen, welche Mittelabsohnittrandkanten sich vorteilhafterweise in den fensterförmigen Offnungen von Schloßdeoke und Sohloßboden führen, wodurch sonst etwaige zu benötigende Führungsbauteile eingespart werden.
Weitere Tortelle und Einzelheiten ergeben sich anhand der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles, welohes in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigent
Fig. 1 eine Ansicht gegen das erfindungsgemäße, als Bins*eok-Türschloß ausgebildete Schloß,
Fig. 2 eine Seitenansicht hierzu,
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Flg. 3 dtlB liaöll Ξϊαΐϊχ βϊπΰοϊϊ döx* SühJLOudaukö £röigölögta
SchlieBeingericiite in Ansicht» Fig. 4 den Schnitt nach der Linie IV-IV der Pig. 3,
Pig· 5 die Ansicht gegen die zuunterst liegenden Schließeingerichtteile ,
Pig, 6 die sich ergebende Stellung der Eingerichtteile beim Zuschlagen der xüre in Ansicht,
Pig. 7 die sich durch Deckelbetätigung ergebende Stellung beim Zurückziehen der Falle in Ansicht,
Pig. 8 eine Ansicht gegen die Eingerichtteile, welche bei Schlüsselbetätigung ein Zurückziehen der Falle bewirken,
Pig. 9 eine Zwischenstellung der als Riegel wirkenden Falle beim Vorschließen in Ansicht und
Fig. 10 die Verriegelungsstellung hierzu,
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Pig. 11 eine Ansicht auf das Schließeingerichte άεε um 180° gewendeten Schlosses, jedoch bei längsverschobenera Schlitten,
Pig. 12 die entsprechende Ansicht hierzu gegen die zuunterst liegenden Eingerichtteile,
Pigo 13 eine Seitenansicht zu Pig. 12,
Pig. U den Schnitt nach der Linie XIV-XIV der Pig. 12 und
Pig. 15 in größerem Maßstab den Schnitt nach der Linie XV-XV der Pig. 12.
Das als Einsteck-Türschloß ausgebildete Schloß besitzt den Schloßboden 1 mit an ihm befestigter Stulpplatte 2 und die Schloßdecke 3, welche mittels im Stehbolzen 4,4* des Schloßbodens eintretende Schrauben 5 auf Distanz
zum Schloßboden 1 gehalten wird.
Die Schloßdecke 3 und der Schloßboden 1 weisen deckungsgleiche fensterförmige öffnungen 6 auf, die zum Bin-
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setzen eines Profil-Schließzylinders ? entsprechende Ausbuchtungen besitzen. In den fensterförmigen öffnungen 6 führen sich die auf ihrem Mittelabeohnitt eine Ausbiegung 8 aufweioenden Schlittenplatten 9 und 10 des Schlittens S mit ihren Mittelabechnittrandkanten 8*.
In jeder Schlittenplatte 9»10 sind Auseparungen 11,12 vorgesehen, die sich vor den öffnungen 6 von Schloßboden 1 und Schloßdecke 3 erstrecken und die zum Einsetzen des Schließzylinders 7 entsprechende Form besitzen.
Endstandig lagern die sioh parallel zum Schloßboden 1 erstreckenden Platten 9 und 10 zwischen eich die Nüsse 13 und H, indem letztere mit Ihrem abgesetzten Bund in Lagerbohrungen 15 der Platte 9 und 10 eintreten und dadurch selbige auf Distanz halten.
Ferner ist jede Schlittenplatte 9»10 mit auswärts gedrückten Warzen 16 ausgestattet, denen Ausnehmungen im Schloßboden 1 und Schloßdecke 3 zum verrastenden Eintritt des Schlittens 3 in seinen Endstellungen zugeordnet sind.
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_;ie Nüsse 13 und H besitzen je einen Nußarm 13* bzw« |
H', an welchem ein tropfenförmiger Vorsprung 13ft bzw. 14«» zum Eingriff in die Öffnung 18· bzw. 19* des Fallenbetätigungshebels 18 bzw. 19 vorgesehen ist. Die Fallenbetätigungshebel 18,19 lagern um die Stehbolzen 4 des SchloSbodens und stehen unter der Wirkung je einer Feder 20, die den Betätigungsarm 18" bzw. 19" in Richtung zur Stulpplatte 2 beaufschlagt.
Dem Betätigungsarm 18·', 19" des Fallenbetätigungshebels 18 bzw. 19 ist je ein Mitnehmerzapfen 21 an der Falle 22 bzw· 23 zugeordnet. Für die Fallenköpfe sind in der Stulpplatte 2 entsprechende Durohtrittsöffnungen 24 und 25 eingearbeitet.
Gemäß der in den Fig. 1 bis 10 gezeigten Darstellung ist das Schloß auf rechte anschlagende Türen eingestellt. Das be deutet, daß hierbei der Falle 23 die Aufgabe eines Riegels zukommt· In dieser Stellung befindet sich der Schlitten S in der rerraeteten Lage, die das Einschieben des Schließzylindere 7 in die Aussparung 12 der Platte 9 und 10 erlaubt, welche Aussparungen 12 sich mit den Ausbuchtungen
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der Öffnungen 6 von Schloßdecke 3 und Schloßboden 1 zu der Form des S ^hließzylinders 7 ergänzen. Letzterer wird durch eine von der Stulpplatte 2 her eingesetzten Schraub^ 26 gehalten und trägt zur Lagenstabilität des Schlittens ^ bei.
Jede PalIe 22, 23 besitzt einen Fallenschwanz 28 bzw« 29, welcher einen rückwärtigen Flügel 28* bzw. 29* ausbildet. Wie in Fig. 3 veranschaulicht, tritt der Flügel 2a? des Fallenschwanzes 28 vor einen Nocken 13» " der Nuß und begrenzt hierdurch den Ausschluß der Falle 22. Der Hocken H*" dagegen ist zufolge der Schlittenendstellung aus dem Bereich des Flügels 29* deβ Fallenschwanzes 29 gesteuert, siehe insbesondere Fig. 5·
Eine um den Stehbolzen 4* gelegte Blattfeder 30 ist den Fallenschwänzen 28 und 29 zugeordnet. In der in Fig. 3 gezeigten Stellung beaufschlagt das eine Ende 30* der Feder 30 den Fallenschwanz 28, während sich das andere Ende 30*· der Blattfeder 30 am Schlitten S abstützt.
In jedem Falleneohwanz sind zwei nebeneinanderliegende
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Sperreintri*ti?»ffnungen 28·» und 28*'· bzw, 29·* und 29*** eingearbeitet, die der Schloßmittelachee zugekehrt sind. Gegenüberliegend zu diesen Sperreintritteöffnungen besitzt jeder Fallenschwanz eine dem Schließbart 7* des Schließzylindere 7 angepaßte Eingriffsoffnung 28» "· bzw. 29"".
Ferner sind am Schloßboden 1 Bolzen 31 und 32 vernietet, von denen der eine 31 ein Langloch des Fallenschwanzes 28 und d©r anders 32 ein entsprechendes Langloeh des Fallenschwanzes 29 durchsetzt, wodurch die Fallenschwänze geführt werden.
Jedem der beiden Fallenschwänze 28,29 ist eine Sperrplatte 33 bzw. 34- zugeordnet. Die im Zwischenraum zwischen den mit Distanz zueinander angeordneten Platten 9ι"Ό liegenden Fallenschwänze sowie Sperrplatten sind derart untergebracht, daß die eine Sperrplatte 34 unterhalb des Fallenschwanzes 29 und die andere Sperrplatte 33 oberhalb des "Pallenschwanzes 28 liegt. Jede Sperrplatte 33, 34 weist einen abgewinkelten Finger 33* bzw. 34' auf, dem die Sperreintrittsöffnungen der Fallenschwänze züge-
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A«2»^«g+ gisst 2is Sperrplatten biXdsn Führungsseil!} «,,
aus, welche von den Bolzen 31, 32 durchsetzt sind.
Ferner ist jede Sperrplatte 33, 34 mit einem abgewinkelten Anschlag 33 ** bzw. 34*' versehen, dem die Steuerkante 9* bzw. 10* der Schlittenplatte 9 bzw. 10 zugeordnet ist,, Gemäß Fig. 1 bis 10 hat die Steuerkante 9* der Platte 9 die Sperrplatte 33 über den Anschlag 33*' uo weit verschoben, daß der Finger 33* aus dem Bereich der SperreiniirittBÖffnüngen 28* * und 28"' des Fallensöhwanzee getreten ist, welches eine freie Bewegbarkeit der Falle 22 gewährleistet·
Die Steuerkante 10* der Schlittenplatte 10 hat ihrerseits den Anschlag 34" der Sperrplatte 34 freigegeben, welche mit ihrem Finger 34* in die Sperreintrittsöffnung 29**' des Fallenschwanzes 29 tritt und mit ihrer dem Finger gegenüberliegenden Stirnkante in die Bewegungebahn des Schließbartee 7* ragt. Beide Sperrplatten werden, um eine funktionsgerechte Schloßbetätigung zu erzielen, von einer U-f(5rmigen Spreizfeder 36 von deren Schenkeln 36*, 36" am 3?inger 33* bzw. 34* beaufschlagt. Die Spreizfeder 36
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sitzt Ihrerseits an einem Haltestift des Schloßbodens 1.
Zwecks Erzielung einer Wechselbetätigung lagert ein Wechselhebel 38 auf je einem Zapfen 39, 40 des Fallenschwanzes 28 bzw. 29. Sie Zapfen 39t 4-0 durchsetzen je einen Längeschlitz 41 bzw. 42 des Wechselhebele 38 und bilden wechselweise den Schwenkpunkt für letzteren. In Fig. 3 schwenkt der Wechselhebel 38 um den Zapfen 40 des Fallenschwanzes 29. Zum Angriff des Schließbartes ragen die Enden 38*, 38*' des Wechselhebels in die Bewegungsbahn des Schließbartes 7'· In Grundstellung wird durch die obere Randkante des jeweils oben liegenden Längsschlitzes 41 bzw. 42 die Längsverschiebung des Wechselhebels begrenzt. Jeder Längsschlitz 41 bzw. 42 weist zur Anlage an den jeweiligen Zapfen, der den Schwenkpunkt bildet, eine entsprechende AiiBbuchtung auf.
Die Wirkungsweise ergibt sich gemäß des in den Fig. 1 bis 10 entsprechend umgestellten Schlosses aus den Fig. 6 bis 10.
Fig. 6 zeigt das Zuschlagen der Türe ohne Drückerbetätigung. Hierbei erfolgt vom Schließblech über den Fallenkopf eine
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zwangsläufige Einwärtsverlagerung der Falle 22 entgegen a Kraft der den Fallenschwanz 28 beaufschlagenden Feder 30,
Beim Zurückziehen der Falle wird bei Drückerbetätigung die Nuß 13 verschwenkt, siehe Fig· 7· Über den Nußarm 13* sowie den an diesem sitzenden tropfenförmigen Vorsprung 13*· erfolgt eine Schwenkung des Fallenbetätigungehebels 18 um den Stehbolzen A1 wobei Über den Betätigungsarm 18'1 der den Mitnehmerzapfen 21 des Fallenschwanzes 28 beaufschlagt, das Zurückziehen der Falle 22 erfolgt.
Fig. 8 zeigt das Zurückziehen der Falle bei Wechselbe tat i Hierbei wird durch Schlüsselbetätigung das eine Ende 38·* des Wechselhebels 38 vom Schließbart 7' beaufschlagt, we] Wechselhebel 38 um den Zapfen 40 verschwenkt und damit über den Zapfen 41 des Fallenschwanzes 28 die Falle 22 zurücksteuert.
3eim Vorschließen der zum Riegel werdenden Falle 23 tritt der Schließbart 7' in die Eingriffs öffnung 29" lf des Fallenschwanzes 29. Gleichzeitig beaufschlagt der Schließbart 7* die Sperrplatte 34 an der dem Sperrfinger
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34-f gegenüberliegenden Stirnkante, so daß die Sperrplatte aufwärts steuert und der Pinger 34' aus der Sperrein-
SoIl die vorerwähnte Türe jedoch linke angeschlagen werden, so wird die Türe und damit das Schloß um 180° gewendet. Der Schlitten S ist dann in die in Pig. 11 dargestellte Position zu verschieben. Nach Verrasten in der Endsteilung durch Eintritt der Y/arzen 16 in die ihnen zugeordneten Ausnehmungen 17 liegt dann der andere Fallenbetätigungshebel in Kupplungsverbindung mit der anderen Nuß·
Die Steuerkante 9' der Platte 9 hat den Anschlag 33" der Sperrplatte 33 freigegeben, so daß diese sich zufolge der Kraft der Feder 36 verschiebt. Der Finger 33' tritt
trittsöffnung 29"· austritt. Hierdurch ist ein Vor- t
schließen der zum Riegel werdenden Falle 23 erlaubt, '
siehe Fig« 9. Nach beendigtem SchließVorgang tritt dann \
der von der Feder 36 beaufschlagte Finger 34' der Sperr- ;· platte 34 in die Sperreintrittsöffnung 29** des Fallenschwanzes 29 und arretiert diesen gegen eine Verschiebung,
siehe Fig. 10. j
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in die Sperreintrittsöffnung 28*'· dös ?allenschwanzes 28 lind arretiert damit diesen.
Die Steuerkante 10* der Platte 10 hat dagegen über den Anschlag 34* * die Sperrplatte 34 so weit verschoben, daß deren Sperrfinger 34* die Sperreintrittsöffnungen 291· und 29»fl des Fallenschwanzes 29 freigibt.
Der frei verschiebliche Wechselhebel hat sich ebenfalls in die in Pig. 11 veranschaulichte Lage bewegt, in welcher das Ende 38* nach anschließendem Einsetzen des Schließzylindere 7 in die Aussparungen 11 der Platten 9 und 10 in die Bewegungsbahn des Schließbartas 7* ragt. In dieser Stellung ergänzen sich die Auseparungen 11 mit den entsprechenden Ausbuchtungen der Öffnungen 6 der Schloßdecke 3 und Schloßboden 1 ebenfalls zur Form des Schließzylinders 7.
Nach dieser Verlagerung des Schlittens bleibt ein Teil-Eingriff des Nußarmee mit der Öffnung des Fallenbetätigungshebels, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, aufrechterhalten.
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Die Pal le 23 wird jedoch nun von dem Ende 30" der Blattfeder 30 beaufschlagt) während das andere Ende 30* vor den Schlitten S tritt.
Sie Wirkungsweise dieses derart umgestellten Schlosses entspricht der vorherbeschriebenen.

Claims (1)

1.) Links- und rechte verwendbares Schloß, insbesondere
für Türen, mit zwei wahlweise zu benutzenden Öffnungen zur Schlüsselbetätigung und zwei wahlweise benutzbaren Nüssen für die Drückerbetätigung, deren Nußanne mit je einer Fallenbetätigungsfläche zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß beiden Pallenbetätigungshebeln (18,19) jeweils wechselweise zufolge Längsverschiebung der im Schloß verschieblich gelagerten Nüsse (13,H) mit je einer der beiden Nüsse (13,H) iß Kupplungsverbindung bringbar sind. •
2.) Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Nüsse (13,H) in einem gemeinsamen, Ton zwei eich parallel zum Schloßboden (1) erstreckenden Platten (9t 10) gebildeten Schlitten (S) gelagert sind und jeder Nußarm (13'»H*) kuppelnd in «ine öffnung (18· bzw· 19') eines Fallenbetätigungshobele (18 bzw. 19) eingreift·/
3·) Schloß noch den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil-Singriff des Nußarmes (13'»H')
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in der Öffnung (18* bzw. Ig*) des Jraiienbeiätigungshebeis (19 bzw. 19) bei Verlagerung des Schlittens [Z) aufrechterhalten bleibt.
4·) Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der beiden Fallenschwänze (28,29) je eine in die Bewegungsbahn des schltisselbetätigbaren Schließbartes (7*) ragende, vom schlüsselbetätigbaren Schließbart (71) aushebbare Sperrplatte (33 bzw. 34) zugeordnet ist, Ton denen wechselweise d; c exue oder andere vom Nuß-Schlitten (S) in die Freigabestellung gesteuert ist.
5«) Schloß nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß beide Fallenschwänze (28 und 29) und beide Sperrplatten (33 und 34) im Zwischenraum zwischen den mit •Distanz zueinander angeordneten Platten (9 und 10) liegen.
6.) Schloß nach den Ansprüchen 1,4 und 5» dadurch gekennzeichnet, daß die eine Sperrplatte (34) unterhalb und die andere (33) oberhalb der Fallenschwänze (28,29) angeordnet ist, jede Sperrplatte (33,34) einen abgewinkelten Sperrfinger (331 bzw. 34') besitzt, dem
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zwei nebeneinanderliegende Sperreintrittsöffnungen (28· ·, 28"' bzw. 29Tt, ^9·") des Kaiienscnwanzes (28 bzw. 29) zugeordnet sind und jede Sperrplatte (28, 29) einen Anschlag (33" bzw. 34") aufweist zur wechselweisen Verlagerung durch die eine oder andere Schlittenplatte (9 bzw. 10)./
7.) Schloß nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (S) in seinen Endstellungen mit der Schloßdecke (3) und / oder Schloßboden (1) verrastet./
8.) Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Muß (13 und 14) ein mit einem rückwärtigen Flügel (28' bzw. 29') des Fallenschwanzes (28 bzw. 29) zusammenwirkender Nocken (13'" bzw. 14l ' ') zugeordnet ist.
9.) Schloß nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen auf den beiden Fallenschwänzen (28 und 29) gelagerten Wechselhebel (38), dessen beide Enden (38' und 38") wechselweise in die Bewegungsbahn des schlüsselbetätigbaren Schließgliedes (7') treten.
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10.) SöjuIob äauh den Ansprüchen 1 and 9, dadurch g zeichnet, daß der Wechselhebel (38) auf je einem Zapfen (39140) Jedes Falleneohwanzes (28 bzw. 29) lagert und welche Zapfen (39,40) wechselweise den Schwenkpunkt des Wechselhebels (38) bilden. ,
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1953312A1 (de) 2007-02-05 2008-08-06 Roto Frank Ag Schloss für eine Tür

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EP1953312A1 (de) 2007-02-05 2008-08-06 Roto Frank Ag Schloss für eine Tür

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