DE70351C - Druckminderer für hochgespannte Gase - Google Patents
Druckminderer für hochgespannte GaseInfo
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- DE70351C DE70351C DENDAT70351D DE70351DA DE70351C DE 70351 C DE70351 C DE 70351C DE NDAT70351 D DENDAT70351 D DE NDAT70351D DE 70351D A DE70351D A DE 70351DA DE 70351 C DE70351 C DE 70351C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B67D1/00—Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
- B67D1/08—Details
- B67D1/12—Flow or pressure control devices or systems, e.g. valves, gas pressure control, level control in storage containers
Landscapes
- Safety Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
in COPENHAGEN.
Der vorliegende Druckminderer und -Regler für hochgespannte Gase ist insbesondere für
den Ausschank von Bier unmittelbar aus dem Fafs mit Hülfe von Kohlensäure bestimmt. Er
wirkt in der Weise, dafs das aus dem Druckbehälter austretende Gas bestrebt ist, entgegen
dem Druck einer starken Feder ein Ventil zu schliefsen und sich damit selbst den Ausgang
zu versperren, sobald eine solche Menge des Gases in einen Windkessel übergetreten ist,
dafs der hierin entstandene Druck, auf eine mit der Ventilstange verbundene, den Windkessel
abschliefsende Membrane wirkend, im Verein mit dem auf das gedachte Ventil wirkenden
Volldruck die Kraft der Feder überwindet und das Ventil schliefst.
Beiliegende Zeichnung stellt einen mittleren Längsschnitt des Druckminderers dar.
Die Vorrichtung steht bei α mit dem Behälter
des hochgespannten Gases (z. B. einer Kohlensäureflasche) durch eine dichte Verschraubung
in Verbindung. An das Verbindungsstück a schliefst sich das Ventilgehäuse b an, an dieses
wiederum der Behälter c, welcher eine Art Windkessel darstellt. Mit d ist ein Sicherheitsventil
bekannter Construction bezeichnet; das Rohr e leitet das Gas mit dem erwünschten
Druck nach einem Bierfafs ab und ist mit einem Manometer f ausgerüstet, an welchem der
Druck abgelesen werden kann.
In dem Gehäuse b bewegt sich das Ventil g,
dessen Schaft g1 mit Cannelirungen g2 für den
Durchtritt des Gases aus α nach b versehen ist. Eine auf g im Sinne des Gasdruckes einwirkende
schwache Feder g3 hat lediglich den Zweck, das Ventil g im Ruhezustande des
Apparates geschlossen zu halten, weil man bei der dargestellten Ausführung des Apparates'
wohl die auf Oeffnung des Ventils hinwirkende, später ausführlich zu beschreibende Feder i
aufser Thätigkeit setzen, nicht aber das Ventil g von aufsen in der Schlufsstellung festlegen
bezw. festhalten kann. Die Feder gs verhindert also ein unbeabsichtigtes Ausströmen des Gases
bei der Ingangsetzung der Vorrichtung.
An das Ventil g schliefst sich die Stange h
an, welche sich durch die ganze Länge des Behälters c erstreckt und an dem bei g benachbarten
Ende ebenfalls Cannelirungen hl besitzt, welche den Uebertritt des Gases von b
nach c ermöglichen. Nahe dem anderen Ende geht h durch eine Membrane h2 hindurch,
welche den Raum c abschliefst; mit dieser Membrane ist h durch Muffen h3 verbunden.
Auf eine an h festsitzende Scheibe /z4 wirkt
die Feder i, welche so stark ist, dafs sie den Druck des Gases auf g und denjenigen der
Feder g3 überwindet, so lange in c nicht ein gewisser Druck eintritt, welcher zwar geringer
ist wie der Volldruck, dafür aber auf die verhältnifsmäfsig grofse Fläche der Membrane
wirkt.
Hierauf beruht die Wirkung des Druckminderers. Bei durch die Feder i offen gehaltenem
Ventil g tritt durch dieses eine gewisse Menge, durch b nach c über, um hier zu expandiren.
Dadurch wächst aber der Druck in c, bis derselbe so stark wird, dafs die Mem-
brane sich mit der Ventilstange h und dem Ventil g entgegen der Federspannung bewegt,
was zur Folge hat, dafs unter der Wirkung des Volldruckes auf g, zu welchem sich der
Druck der Feder g3 gesellt, das Ventil g gegen
seinen Sitz b1 angeprefst oder wenigstens gegen denselben hinbewegt wird. Damit wird der
Gaszuflufs unterbrochen bezw. gemindert, was zur Folge hat, dafs sich bei Entnahme von
Gas aus c e und dadurch bedingtem Nachlässen des Druckes auf die Membrane/i2 das Ventil g"
wiederum öffnet. So wird ein fortdauerndes Spielen des Ventils stattfinden, durch welches
der Druck des zu entnehmenden Gases nahezu constant erhalten werden wird. Zu . beachten
ist hierbei, dafs der in c herrschende Druck auch seinerseits auf g, also dem Volldruck
entgegen wirkt, wodurch aber die geschilderte Wirkungsweise aus dem Grunde nicht gestört
wird, weil die wirksame Fläche, auf welche der Druck einwirkt, bei /z2 gröfser ist als bei g.
Man kann deshalb bei dieser Vorrichtung von einer Differential wirkung sprechen.
Durch Anspannen oder Nachlassen^ der Feder i kann das Spiel des Apparates geregelt
werden. Die Feder stützt sich zu diesem Zweck gegen eine Stellschraube i1. Letztere
ist in eine zweite durchbohrte Schraube z2 hineingedreht, welche das Gehäuse nach aufsen
abschliefst.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Druckminderer und -Regler für hochgespannte Gase, bei welchem durch ein Ventil (gj, welches durch eine Feder (i) entgegen dem Volldruck des Gases geöffnet wird, das Gas in einen Expansionsbehälter (c) übertritt, bis der in letzterem Behälter entstehende Druck, auf eine mit der Stange (h) des Ventils (g) verbundene Membrane (It2·) von gröfserer Fläche als das Ventil wirkend, die Feder (i) überwindet und das Ventil schliefst.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70351C true DE70351C (de) |
Family
ID=343731
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70351D Expired - Lifetime DE70351C (de) | Druckminderer für hochgespannte Gase |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70351C (de) |
-
0
- DE DENDAT70351D patent/DE70351C/de not_active Expired - Lifetime
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