DE702122C - Greiferanordnung am Druckzylinder von Druckmaschinen - Google Patents

Greiferanordnung am Druckzylinder von Druckmaschinen

Info

Publication number
DE702122C
DE702122C DE1935D0071638 DED0071638D DE702122C DE 702122 C DE702122 C DE 702122C DE 1935D0071638 DE1935D0071638 DE 1935D0071638 DE D0071638 D DED0071638 D DE D0071638D DE 702122 C DE702122 C DE 702122C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripper
clamping flap
carrier
elevator
printing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1935D0071638
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Theodor Lang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Planeta Druckmaschinenwerk AG
Original Assignee
Planeta Druckmaschinenwerk AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Planeta Druckmaschinenwerk AG filed Critical Planeta Druckmaschinenwerk AG
Priority to DE1935D0071638 priority Critical patent/DE702122C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE702122C publication Critical patent/DE702122C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F21/00Devices for conveying sheets through printing apparatus or machines
    • B41F21/10Combinations of transfer drums and grippers
    • B41F21/104Gripper details

Landscapes

  • Discharge By Other Means (AREA)

Description

  • Greiferanordnung am Druckzylinder von Druckmaschinen Zusatz zum Patent 676 744 Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung der Greiferanordnung am Druckzylinder von Druckmaschinen nach Patent 676 744. Die Greiferanordnung nach dem Hauptpatent, bei der in an sich bekannter Weise die Greifer des Druckzylinders unmittelbar an der das eine Ende des Zylinderaufzuges haltenden Spannklappe gelagert sind, kennzeichnet sich darin, daß die Lagerachse für die Spannklappe mit den Greifern über Kupplungsglieder verbunden ist, die durch Federkraft die Greifer niederhalten, dagegen durch Mitnehmer die Greifer öffnen, so daß die Lagerachse für die Spannklappe zugleich Steuerspindel für die Greifer ist. Damit stehen die Bewegungen der Spannklappe und des Greiferträgers in zwangsläufiger Abhängigkeit. Bei der Weiterbildung der Greiferanordnung gemäß der Erfindung sind der Träger für die Greifer sowie die Spannklappe für den Aufzug je für sich auf der gemeinsamen, gleichzeitig das Steuerglied für die Greifer bildenden Spindel drehbar gelagert. Dadurch wird der Vorteil erreicht, daß die Greifer unabhängig von der Spannklappe weggeschwenkt werden können. Die Spannklappe bleibt trotz des Wegschwenkens der Greifer in ihrer Haltestellung. Es kann ein gemeinsames Sicherungsglied für die Greifer ünd die Spannklappe vorgesehen sein, das diese Teile in ihrer Arbeitsstellung sichert, oder es können erfindungsgemäß auch für die Greifer und für die Spannklappe besondere Sicherungsglieder vorgesehen sein.
  • Von besonderem Vorteil ist die Ausbildung dann, wenn die Träger für die Greiferachse auf einer auf der Spindel aufgesetzten Büchse sitzen, während die Träger für die Spannklappe des Aufzuges unabhängig hiervon neben der Büchse auf der Spindel lagern. Der Träger für die Greifer stützt sich in der Arbeitsstellung mittels eines auf der Büchse sitzenden Flansches auf der Spannklappe für den Aufzug ab. Andererseits ist der Träger für die Greifer mit einem Stützarm verbunden, der sich am Druckzylinder oder an einem am Druckzylinder angebrachten Widerlager abstützt.
    Der Erfndungsgedanlce, der noch andere
    konkrete
    zuläßt,
    ist auf der Zeichnung dargestellt. und zwar,.
    -zeigen:
    Fig. i einen Schnitt durch einen Teil eines
    Druckzylinders mit den Greifern und der
    Spannklappe für den Aufzug,
    Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie a-b der
    Fig. 3 einen ähnlichen Schnitt wie die
    Fig. i hei anderer Ausbildung einzelner Teile
    und
    Fig..i einen ähnlichen Schnitt wie die
    Fig. i bei anderer Ausbildung der einzelnen
    Teile.
    In den Stirnwänden 2 des Druckzylinders i
    ist eine Spindeln drehbar gelagert. Außer-
    halb des Druckzylinders i sitzt auf der Spin-
    del 3 fest ein Hebelarm .i, der mit einer
    Rolle ; auf einer nicht dargestellten Kurven-
    Lalin. Nockenscheibe o. dgl. läuft. Durch die
    Erhebungen und Vertiefungen der Kurven-
    bahn wird die Spindeln entsprechend dein
    Arbeitstakt hin und her gedreht. Auf der
    Achse i sitzt frei drehbar eine Büchse i i, auf
    der in Lagerhaltern 12 die Schwenkachse 13
    für diE= Greifer 14. lagert. Bei der .@usfüh-
    rungsforin der Einrichtung nach Fig. i trägt
    die Büdis@ i i noch einen vorstehenden
    Flansch i;, der sich in der aus Fig. i ersicht-
    lichen Weise auf die Spannklappe 9 des Auf-
    zuges in auflegt. Die Spannklappe 9 wird an
    beiden Enden der Büchse i i von Trägern 8
    gehalten. die frei drehbar auf einer auf die
    Spindel 3 aufgeschobenen Büchse 6 lagern.
    Die Büchsen 6 sitzen an beiden Enden der
    ('iiclise ii in den Seitenwänden 2 des Druck-
    zAinders i. Durch eine Stellschraube 16, die
    den Flansch i 3 und die Spannflappe 9 durch-
    setzt, wird der Flansch i 5 nebst der Spann-
    klappe cl in ihrer richtigen Arbeitsstellung am
    Druckzvlinder i festgehalten.
    Die Spindel 3 hat eine Querbohrung 17,
    durch die ein Gabelbolzen 18 hindurchgeführt
    ist. Dieser ragt durch die Büchse i i hin-
    durch, die zti diesem Zwecke eine entsprechend
    lange Aussparung i9 hat. Um einen Zapfen
    2o am Ende des Bolzens 18 ist eine Kuppel-
    stange 21 drehbar; diese greift lose durch
    einen Gelenkbolzen 22 hindurch, der in einem
    nach hinten verlängerten Arm 23 des Grei-
    fer: i- lagert. An seinem Ende ist der Bol-
    zen =1 durch gegeneinandergedrehte Stellmut-
    tern 24 gesichert. Zwischen dein Arin 23 und
    dein Gelenk 2o liegt eine Druckfeder 25, die
    es ermöglicht, daß die Greifer 14 zurück-
    geschwenkt werden können, ohne daß die
    Steuerungsspindeln gedreht wird. Anderer-
    seits sorgen die Stellmuttern ?.4 bei einem
    Drehen der Spindeln für ein ordnungs-
    ,#einiißes Öffnen der Greifer 1d..
    Nach Lösen der Stellschrauben 16 können unter Drehen der Büchse i i die Greifer 14 . mit ihrem Träger i 1, 12,i3 und dem Flansch z:@ sowie die Spannklappe 9 nebst ihren Trät-n 8 zurückgeschwenkt werden. Dabei aäwenken sämtliche Teile um die gemeinsaine Spindel 3.
  • Gleichzeitig rutscht hierbei der Bolzen 2? auf der Kuppelstange 21 abwärts. Beim Zurückschwenken der Greiferträger und Spannklappe wird also die Steuerspindel n nicht gedreht, und die außerhalb des Druckzylinders liegenden Steuermittel werden nicht in ihrer Stellung zueinander verändert.
  • Bei der Ausführungsform der Anordnung gemäß Fig.3 ist der Flansch 15 an der Büchse i i in Wegfall gekommen. Die Stellschraube 16 hält nur die Spannklappe 9 in ihrer Arbeitsstellung. An Stelle des Flansches 15 hat die Büchse i i einen Haltearm 26, der sich gegen einen an der Druckzylinderwand 2 angesetzten Anschlag 27 legt. Durch eine Schraube 28 wird die Arbeitsstellung der Teile 27, 26 zueinander gesichert.
  • Diese Anordnung ermöglicht ein Abschwenken der Greiferanordnung, wenn die Schraube 28 gelöst ist, ohne daß die Spannklappe 9 für den Aufzug io entfernt zu werden braucht.
  • Bei der Ausführungsform der Anordnung gemäß Fig. 4 wird der Aufzug io durch eine besonders ausgebildete Spannklappe 9 gehalten, die wieder mittels der Träger 8 schwenk-, bar auf Büchsen der Spindeln ruht. Die Spannklappe 9 hat Durchbrechungen 29, während das Festspannen der Spannklappe 9 am Druckzylinder i durch besondere, nicht dargestellte Schrauben erfolgt. Auf der Büchse i i sitzt ein Gegenhalter 3o, der an seinem freien Ende eine Durchbrechung zum Hindurchführen einer Schraube 31 aufweist. Diese ist in den Druckzylinder i eingedreht und dabei durch die Durchbrechung 29 der Spannklappe 9 hindurchgeführt. Eine zwischen dem Druckzylinder und dem Halter 30 eingeschaltete, auf die Schraube 31 aufgesetzte Buchse 32 sorgt dafür, daß die Spannklappe 9 nicht mit dem Halter 30 in Berührung kommt, sondern daß zwischen beiden Teilen noch so viel Spiel ist, daß die Spannklappe 9 um das für das Lösen des Aufzuges io notwendige Maß zurückgeschwenkt werden kann, ohne daß die Greiferanordnung durch Lösen der Stellschraube 31 zurückgeschlagen werden muß.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Greiferanordnung am Druckzylinder von Druckmaschinen nach Patent 676 744, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (11, 12) für die Greifer (14) sowie die Spannklappe (9) für den Aufzug (io) je für sich auf der gemeinsamen, gleichzeitig das Steuerglied für die Greifer bildenden Spindel (3) drehbar gelagert sind.
  2. 2. Greiferanordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein gemeinsames Sicherungsglied (16) für die Greifer (i-1)-und die Spannklappe (9) in ihrer Arbeitsstellung (Fig. i).
  3. 3. Greiferanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (l4) und die Spannklappe (9) für den Aufzug (io) je durch besondere Sicherungsglieder (16 und 26 bis 28) in der Arbeitsstellung gehalten werden (Fig.3 und d.).
  4. 4.. Greiferanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (12) für die Greiferachse (13) auf einer auf der Spindel (3) aufgesetzten Büchse (i i) sitzen, während die Träger (8) für die Spannklappe (9) des Aufzuges (io) unabhängig hiervon neben der Büchse (ii) auf der Spindel (3) lagern.
  5. 5. Greiferanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (11, 12) für die Greifer (rd.) in der Arbeitsstellung sich mittels eines auf der Büchse (i i) sitzenden Flansches (15) auf der Spannklappe (9) für den Aufzug (io) abstützt.
  6. 6. Greiferanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Träger (11, 12) für die Greifer (1q.) ein Stützarm (26) verbunden ist, der sich am Druckzylinder (i) oder einem am Druckzylinder (i) angebrachten Widerlager (27) abstützt.
DE1935D0071638 1935-12-07 1935-12-07 Greiferanordnung am Druckzylinder von Druckmaschinen Expired DE702122C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1935D0071638 DE702122C (de) 1935-12-07 1935-12-07 Greiferanordnung am Druckzylinder von Druckmaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1935D0071638 DE702122C (de) 1935-12-07 1935-12-07 Greiferanordnung am Druckzylinder von Druckmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE702122C true DE702122C (de) 1941-01-30

Family

ID=7060892

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1935D0071638 Expired DE702122C (de) 1935-12-07 1935-12-07 Greiferanordnung am Druckzylinder von Druckmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE702122C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1248062B (de) * 1963-06-22 1967-08-24 Adamovske Strojirny Np Klemmgreifereinrichtung am Druckzylinder von Druckmaschinen
DE2233431A1 (de) * 1972-07-07 1974-01-24 Koenig & Bauer Ag Greifer fuer druckmaschinen
DE10145561A1 (de) * 2001-09-14 2003-04-10 Ina Schaeffler Kg Bogenführungseinrichtung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1248062B (de) * 1963-06-22 1967-08-24 Adamovske Strojirny Np Klemmgreifereinrichtung am Druckzylinder von Druckmaschinen
DE2233431A1 (de) * 1972-07-07 1974-01-24 Koenig & Bauer Ag Greifer fuer druckmaschinen
DE10145561A1 (de) * 2001-09-14 2003-04-10 Ina Schaeffler Kg Bogenführungseinrichtung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1915669C3 (de) Dreheinstellvorrichtung für eine Kurbelwellenschleifmaschine
DE702122C (de) Greiferanordnung am Druckzylinder von Druckmaschinen
DE2164862C3 (de) Halte- und Klemmvorrichtung an Nähmaschinen
DE417236C (de) Schneidbrennerfuehrung
DE704055C (de) reckwerken
DE2144783C3 (de) Spannkluppe
DE324544C (de) Mehrfachstahlhalter fuer Revolverbaenke u. dgl.
DE2901535A1 (de) Nockenentfernungswerkzeug
DE461990C (de) Feuchtwerk fuer Rotations-Flachdruckmaschinen
DE651485C (de) Gummireifenaufbaumaschine
DE475170C (de) Vorrichtung zum Spannen des Gummituches auf dem UEbertragungszylinder von Gummidruckmaschinen
DE676744C (de) Greiferanordnung am Druckzylinder von Druckmaschinen
AT158063B (de) Greiferanordnung an Druckzylindern.
DE707060C (de) Fuehrung paarweise angeordneter Druckwalzen von Streckwerken
DE556710C (de) Anordnung der Greifer, insbesondere der Zylindergreifer, fuer Druckmaschinen
DE686590C (de)
DE395280C (de) Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit mehreren uebereinander angeordneten Magazinen
DE411706C (de) Schwinghebellagerung fuer Verbrennungskraftmaschinen
DE339673C (de) Trommelketten- o. dgl. Zug zum Drehen und Bremsen der frei drehbar gelagerten Fraeserdornspindeln an Werkzeugschleifmaschinen
DE538419C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Koetzern mit Parallelwindung und beiderseits konischen Enden fuer Spinn-, Zwirn- und aehnliche Textilmaschinen
DE559175C (de) Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit im Kreislauf auf Draehten gefuehrten Matrizen und Ringspatien
DE412757C (de) Magazinumschaltvorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen, bei welcher die Magazine schwingbar und um eine mittlere Laengsachse drehbar angeordnet sind
DE860954C (de) Einspanngeraet fuer die Loseblattbuchfuehrung
DE365194C (de) Steuergetriebe fuer Dampfschiffe
DE2218304C3 (de) Befestigungsvorrichtung für die Magnetköpfe eines Tonbandgerätes