DE701745C - Verfahren und Vorrichtung zum Vermahlen von Feststoffen in Suspension - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Vermahlen von Feststoffen in Suspension

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DE701745C
DE701745C DE1939I0064688 DEI0064688D DE701745C DE 701745 C DE701745 C DE 701745C DE 1939I0064688 DE1939I0064688 DE 1939I0064688 DE I0064688 D DEI0064688 D DE I0064688D DE 701745 C DE701745 C DE 701745C
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DE
Germany
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suspension
grinding
grinding media
mill
filled
Prior art date
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Expired
Application number
DE1939I0064688
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Siegfried Kiesskalt
Dr Franz Patat
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/14Mills in which the charge to be ground is turned over by movements of the container other than by rotating, e.g. by swinging, vibrating, tilting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Vermahlen von Feststoffen in Suspension Es sind Vorrichtungen bekannt, in denen u. a. Suspensionen von Feststoffen in Flüssigkeit gemahlen werden können. Dabei wird die Feststoffsuspension mit den Mahlkörpern entweder in die Mühle eingefüllt und bleibt so lange darin, bis die gewünschte Feinheit erreicht wird, oder ges wird die-Suspension durch das Mahlgefäß hindurchgeleitet und während des Durchgangs der Einwirkung der schwingenden Mahlkörper ausgesetzt.
  • Weiterhin sind Vorrichtungen bekanntgeworden, bei denen die Suspension den ganzen Mahlbehälter erfüllt und umgepumpt wird, gebenenfalls u. a. über einen Kühler oder eine Sichtvorrichtung; jedoch verfolgt man bei diesen Vorrichtungen lediglich den Zweck, .die Suspension zu kühlen bzw. die feinen Teilchen von den gröberen, noch nicht gemahlenen zu trennen. Es hat sich nun gezeigt, daß die Anwesenheit der gesamten Feststoffsuspension im Mahlbehälter für den Betrieb der Mühle nachteilig ist. Einmal stellt die große Menge der Suspension eine zusätzliche Belastung des schwingenden Systems - dar, durch die die Schwingweite wesentlich verkleinert wird. Außerdem entmischen sich grobe Suspensionen innerhalb der Mühle sehr leicht, derart, daß die groben Teilchen sich am Boden des Mahlgefäßes ,absetzen und praktisch nicht mehr zerkleinert werden. Bei manchen Stoffen bildet sich auch eine feste Kruste oder eine Art Polster aus, was die Bewegung der Mahlkörper stark hindert. Aber auch durch die Aufschlämmflüssigkeit wird die freie Bewegung der Mahlkörper gedämpft, so daß ein Teil der aufgewandten Energie als Reibungswärme zwischen Mahlkörpern und Flüssigkeit verlorengeht. Diese Nachteile können gemäh der Erfindung zweckmäßig dadurch vermieden werden, daß nicht die ganze Suspension in die Mühle eingefüllt wird, sondern nur ein Teil, wobei die ganze Menge der Suspension, zweckmäßig unter Zwischenschaltung eines Vorratsgefäßes, über die Mühle umgepumpt wird, so daß die Suspension von oben nach unten durch die 1Uahlkörper rieselt. Die Mahlkörper werden dabei nur von einem dünnen Film der Suspension bedeckt, wodurch das in der Mühle befindliche Gewicht der Suspension und die Dimpfung der Mahlkörner klein ist. Darüber hinaus wird auch hierbei eine Entmischung vermieden, weil ja die Suspensionsflüssigkeit von oben nach unten über die :Mahlkörper rieselt.
  • In der Zeichnung ist eine Anordnung zum Vermahlen gemäß der Erfindung schematisch dargestellt.
  • i ist ein etwa trogförmiges Mahlgefäß, das rasche mechanische Schwingungen auf kreisförmigen oder ähnlichen Bahnen ausführt und mit Mahlkörpern, z. B. Sand oder Stahlkugeln, beschickt ist. Durch eine Verbindungsleitung 2 am Boden des Mahlgefäßes fließt die Suspension in ein mit Rührer 3 versehenes Gefäß :1, aus dem es wiederum durch eine Leitung 5 zu einer Pumpe 6 gelangt, von der sie über die Leitung; und ein Drosselventil s wieder von oben in den Mahlbehälter i gedrückt wird. Die Zuleitung 7 sowohl wie die Ableitung 2 stehen mit dem Mahlbehälter i durch elastische Schlauchstücke 9 und i o in Verbindung; zur Verteilung der Suspension Tiber den Mahlkörperinhalt in dem Behälter i dient ein Verteiler i i. Hierdurch wird erreicht, daß die Mahlkörper überall mit einem Suspensionsfilm bedeckt sind. Ein besonderer Vorteil des beschriebenen Verfahrens besteht auch darin, daß die zu vermahlende Menge des Gutes nicht mehr an den Inhalt der Mühle gebunden ist, sondern 'praktisch beliebig groß sein kann, da allein die Größe des Rührgefäßes q, die Menge des Gutes bestimmt. Es kann zweckmäßig sein, in dem Umlauf, entweder am Auslauf der Mühle oder des Rührgefäßes, noch irgendwelche bekannten Sieb- oder Sichtvorrichtungen anzuordnen, die aus der umlaufenden Suspension die bereits gemahlenen "Teilchen von den noch vorhandenen gröberen Teilchen trennen. Zur Aussonderung geeignet sind etwa Schlämmvorrichtungen oder solche, die auf elektroosmotischem Wege arbeiten, ferner auch Siebe, sofern die Korngröße des Gutes ihre Anwendung zul: ißt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Vermahlen von Feststoffen in Suspension mit Hilfe von mit Mahlkörpern gefüllten Schwingmühlen, dadurch gekennzeichnet, daß nicht die ganze Mühle mit der Suspension gefüllt ist, sondern daß nur ein dünner Film der Suspension über die Mahlkörper im Mahlbehälter rieselt und dann nach Durchlaufen des Mahlbehälters diesen wieder verläßt, um wieder auf die Mahlkörper zurückgegeben zu werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Umlauf der Suspension Sieb- oder Sichtvorrichtungen eingeschaltet sind, die das bereits fein gemahlene Gut von den gröberen Teilchen trennen.
DE1939I0064688 1939-05-27 1939-05-27 Verfahren und Vorrichtung zum Vermahlen von Feststoffen in Suspension Expired DE701745C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1135735B (de) * 1953-09-08 1962-08-30 Andrew Szegvari Verfahren und Vorrichtung zum Feinmahlen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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