DE70149C - Trommel für Milchschleudern. Eine Ausführungsform des Patentes Nr. 48615 - Google Patents
Trommel für Milchschleudern. Eine Ausführungsform des Patentes Nr. 48615Info
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- DE70149C DE70149C DENDAT70149D DE70149DA DE70149C DE 70149 C DE70149 C DE 70149C DE NDAT70149 D DENDAT70149 D DE NDAT70149D DE 70149D A DE70149D A DE 70149DA DE 70149 C DE70149 C DE 70149C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B7/00—Elements of centrifuges
- B04B7/08—Rotary bowls
- B04B7/12—Inserts, e.g. armouring plates
Landscapes
- Dairy Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine innere Einrichtung der Trommeln für Milchschleudern.
Auf beiliegender Zeichnung sind:
Fig. ι ein Verticalschnitt nach der Linie A-B-C
der Fig. 2 und Fig. 2 der horizontale Querschnitt nach der gebrochenen Linie D-E-F-G
in Fig. ι.
Fig. 3 ist die äul'sere Ansicht und Fig. 4 die obere Ansicht eines Theiles des äufseren Bleches
dieser inneren Einrichtung der Trommel.
Die Fig. 5 zeigt in gröfserem Mafsstabe die Wege, welche Milch und Rahm in zwei Halbkammern
verfolgen.
Die Trommel d ist an dem Ringe α senkrecht aufgehängt.
Die zu entrahmende Milch tritt in die Kammer b ein und wird durch die Oeffnungen c,
Fig. i, oder in anderer passender Weise vertheilt.
Im Innern der Trommel sind zickzackförmige Bleche i i . . . in einander angeordnet; ihre vorspringenden
Winkel f, Fig. 4, sowohl, als auch die einspringenden Winkel g, Fig. 4, sind an
ihrem Scheitel mit Oeffnungen r bezw. s versehen, die in geeigneten Entfernungen von einander
auf der ganzen Höhe der Winkel vertheilt sind und dazu dienen, die Milch in den eigentlichen Entrahmungsapparat, d. h. in die
innere Einrichtung, eintreten und den Rahm aus demselben heraustreten zu lassen.
Das äufsere Blech i wird durch die Metallstreifen m, die sich mit Reibung gegen die
innere Wandung der Trommel d stützen, in ihrer Stellung gehalten, während die anderen
Bleche durch die Streifen η in passender Entfernung von einander gehalten werden (siehe
Fig. 2, 4 und 5).
Man kann auch nur ein einziges Zickzack-' förmiges Blech i im Innern der Trommel anbringen.
In diesem Falle hat dieses Blech den Zweck, die entfettete Milch ■ und den Rahm zu
zwingen, verschiedene Wege zu verfolgen, um sich nicht wieder zu vermischen.
Fig. 5 veranschaulicht in einem gröfseren Mafsstabe zwei Halbkammern und die Art und
Weise, wie sich in jeder Halbkammer die Entrahmung der Milch nach der Ansicht des Erfinders
vollzieht. Diese Kammern werden durch die Reihe der Bleche ii. .'. gebildet und befinden
sich zwischen zwei benachbarten Reihen von Oeffnungen r und s.
Die in vollen Linien gezeichneten Pfeile veranschaulichen den Umlauf der Milch; die
punktirt. gezeichneten Pfeile zeigen den Weg, welchen der Rahm durchläuft.
Die Milch und der Rahm trennen sich nach ihrem specifischen Gewicht in der in Umdrehung
befindlichen Trommel.
Der genügend reine Rahm tritt durch die Oeffnungen s in die Centralkammer R ein und
fliefst durch den Stutzen T ab, während die Milch, welche durch die Entrahmung ein hohes
specifisches Gewicht erlangt hat > von einer in die andere Abtheilung voranschreitet, indem sie
nach und nach jede Oeffnung ρ passirt und schliefslich an dem Umfang der Trommel durch
eine der bisher bekannten Vorrichtungen entweicht.
Unter »Abtheilung« ist der Theil einer Kammer verstanden, welcher zwischen zwei
gegenüberstehenden Blechen i und zwischen den nächsten Oeffnungen r und s sich befindet.
Indem die Vollmilch durch die Oeffnungen e oder in anderer Weise aus der Kammer b
Claims (1)
- heraustritt, gelangt sie theilweise in die Controlkammer R der Trommel (Fig. 2 und 5) und theilweise zwischen die innersten zickzackförmigen Bleche i i. Infolge der Schleuderkraft füllt die Milch der Kammer R zuvörderst die vorspringenden Winkel des Centralbleches i aus und sucht durch die Oeffnungen r nach dem Umfang der Trommel zu entweichen.Wenn aber die Trommel hinreichend mit Milch gefüllt ist, kann die neu hinzutretende Milch nur langsam nach dem Umfang derselben gelangen. Indem die Milch durch die Oeffnungen r in die erste Abtheilung (die. mittelste), die durch zwei parallele Bleche i i gebildet ist, eintritt, wird sie bei ihrer Schleuderung nach dem Umfang hin durch die Milch, die schon zwischen den Blechen vorhanden ist, sofort aufgehalten und kann nur nach Mafsgabe des Austretens der entrahmten Milch vorrücken. Dann beginnt die Entrahmung so, wie sie durch Fig. 5 schematisch veranschaulicht ist. Unter Einflufs der Schleuderkraft trennt sich die in der ersten Abtheilung (der mittelsten) befindliche Milch in Rahm und magere Milch: der specifisch leichtere Rahm wandert längs der ■äufseren Wandung des Bleches i nach den Oeffnungen 5 hin, während die specifisch schwerere Milch zwischen den beiden Blechen derart circulirt, wie es später beschrieben ist.Wenn der Rahm im Scheitel g des einspringenden Winkels angelangt ist, tritt er durch die Oeffnungen s aus und begiebt sich in die Centralkammer R.Derselbe Vorgang vollzieht sich in jeder der folgenden Abtheilungen; aber da der Rahm, welcher sich in diesen ausscheidet, noch eine zu grofse Menge Milch enthält und folglich noch ein zu hohes specifisches Gewicht besitzt, so circulirt er zuvörderst in der Mitfe der Abtheilung, wo er sich bildet, und strömt zunächst nach den Oeffnungen r hin. Wenn seine Dichte hinreichend abgenommen hat, so kehrt dieser Rahm wieder zurück, indem er dann längs der äufseren Wandung des Bleches i geht und durch die Oeffnungen s in die benachbarte, mehr nach der Mitte befindliche Abtheilung gelangt; dort circulirt er zuvörderst in der Mitte der Abtheilung, indem er nach den Oeffnungen r hinströmt und sich mit dem in dieser Abtheilung ausgeschiedenen Rahm vermischt. Sobald seine Dichte genügend vermindert ist, wechselt dieser Rahm seine Bewegungsrichtung und strömt nach den Oeffnungen s hin, um in eine noch mehr nach der Mitte zu gelegene Abtheilung einzutreten, so wie dies durch die punktirt gezeichneten Pfeile der Fig. 5 veranschaulicht ist.Der Rahm durchläuft auf diese Weise alle Abtheilungen, die mehr nach der Mitte gelegen sind, als diejenige, worin er sich aus der Milch ausgeschieden hat; schliefslich gelangt er in die Centralkammer R, aus welcher er durch den Stutzen T abfliefst.Die Milch durchläuft, gerade wie der Rahm, alle Abtheilungen einer Seite derselben Kammer, jedoch, in umgekehrter Richtung. Die mit vollen Linien gezeichneten Pfeile (Fig. 5) veranschaulichen ihren Weg im Apparat. Sie circulirt zuvörderst in der Mitte der Abtheilung, indem sie nach den Oeffnungen s strömt; sobald infolge der Abscheidung des Rahms die Dichte dieser Milch genügend zugenommen hat, wechselt sie ihre Bewegungsrichtung und, indem sie dieses Mal längs der inneren Oberfläche des Bleches i geht, strömt sie nach den Oeffnungen r und gelangt durch dieselben in die folgende, weiter von der Mitte der Trommel gelegene Abtheilung; sie durchläuft diese Abtheilung und die folgenden Abtheilungen derart, wie die vorhergehende, indem sie nach Mafsgabe des unter Einwirkung der Schleuderkraft von ihr abgegebenen Rahms an . Dichte zunimmt.Die vollständig entrahmte Milch verläfst den Apparat durch eine passende bekannte Vorrichtung.Paten τ-Anspruch:Ein Trommel für Milchschleudern, in welche Zwischenwände der durch das Patent Nr. 48615 geschützten Art eingesetzt sind, sofern diese Wände senkrecht und concentrisch zum Umfang der Trommel, aber zickzackförmig angeordnet, an ihren ein- und ausspringenden Winkeln mit Oeffnungen versehen und durch Metallstreifen von einander entfernt gehalten sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRtICKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70149C true DE70149C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70149D Expired - Lifetime DE70149C (de) | Trommel für Milchschleudern. Eine Ausführungsform des Patentes Nr. 48615 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70149C (de) |
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0
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