DE701481C - Elektrische Anlasseinrichtung fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Elektrische Anlasseinrichtung fuer Brennkraftmaschinen

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DE701481C
DE701481C DE1935B0171178 DEB0171178D DE701481C DE 701481 C DE701481 C DE 701481C DE 1935B0171178 DE1935B0171178 DE 1935B0171178 DE B0171178 D DEB0171178 D DE B0171178D DE 701481 C DE701481 C DE 701481C
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N11/00Starting of engines by means of electric motors
    • F02N11/08Circuits specially adapted for starting of engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Zum Anwerfen von manchen Brennkraftmaschinen, insbesondere Schwerölmotoren, reicht ein einziger Anlaßmotor nicht aus, und es werden zwei Anlaßmotoren verwendet, die S mit der Brennkraftmaschine gekuppelt werden.
Es ist bereits eine elektrische Anlaßeinrichtung für mehrere Anlaßmotoren zum Anwerfen einer Brennkraftmaschine vorgeschlagen worden, welche ermöglicht, je nach Wahl alle Anlaßmotoren oder nur einen Teil derr selben verwenden zu können. Bei Verwendung mehrerer Anlaßmotoren ist die Anordnung so getroffen, daß die zum Anwerfen herangezogenen Anlaßmotoren ihren Hauptstrom erst dann erhalten, wenn die Ritzel sämtlicher herangezogener Anlaßmotoren zum Eingriff gekommen sind. Der Hauptstrom und damit die Anwurfbewegung wird dabei
ao durch elektromagnetische, in Abhängigkeit von der Stellung der Ritzel, beeinflußte Schalter freigegeben, die abhängig von .der Ritzelbewegürig in Reihe geschaltet werden. Sollen nicht alle Anlaßmotoren, sondern nur ein Teil davon verwendet werden, so kann von Hand auf diesen' Teil umgeschaltet werden, wobei die Steuerstromkreise der nicht benutzten Anlaßmotoren ausgeschaltet werden. Zu dieT sem Zweck sind für jeden Anlaßmotor besondere von Hand zu betätigende dreipolige Schalter vorgesehen. ...- .. ._".-.
Die Möglichkeit, gewünschtenfalls mit einem einzigen Anlaßmotor arbeiten zu können, bringt die Gefahr mit sich, daß dieser Anlaßmotor überlastet und beschädigt werden kann. Außerdem wird durch die Verwendung der besonderen dreipoligen Handschalter die Schalteinrichtung im Aufbau, umständlich und teuer und in der Handhabung unübersichtlich. Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die zum Kuppeln der Anlaßmotoren mit der Brennkraftmaschine vorgesehenen Stromkreise der Anlaßmotoren elektromagnetisch mit Hilfe eines bei jedem Anlaß Vorgang nur einmal zu betätigenden Handschalters überwacht werden. Dadurch wird das Einschalten von Hand der Anlaßeinrichtung so einfach gestaltet, wie man es von den nur einen Anlaßmotor aufweisenden Anlaßeinrichtungen gewohnt ist. Ein falscher Gebrauch in der Weise, daß z. B. ein einziger Anlaßmotor .anstatt, zwei Anlaßmotoren herangezogen wird, kann nicht vorkommen. Die Schalteinrichtung kann aus einfachen, bei den gewöhnlichen Anlagen mit nur einem Anlaßmotor gebräuchlichen Schaltern zusammengestellt werden. Die. zum Kuppeln der Anlaßmotoren mit der Brennkraftmaschine vorgesehenen elektromagnetischen Schalter können gleichzeitig zum Schalten der Hauptstromkreise· der Anlaßmotoren verwendet
werden. Gegebenenfalls können aber außer den zum Kuppeln der Anlaßmotoren vorgesehenen elektromagnetischen Schaltern weitere elektromagnetische Schalter für die Hauptstromkreise der Anlaßmotoren verwendet werden.
In der Zeichnung sind vier Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
<o Die drei ersten Beispiele beziehen sich auf Anlasser, bei denen das Ritzel durch Längsverschieben des Ankers in Eingriff mit dem Schwungrad des Verbrennungsmotors gebracht wird.
'5 Das vierte Beispiel bezieht sich auf Anlasser, bei denen das Ritzel durch Verschrauben auf einer Schraubenwelle zum Eingriff mit dem Schwungrad gebracht wird.
in der Abb. ι bezeichnen ι und 2 den längs ao verschiebbaren Anker zweier Anlasser mit der Haupterregerwicklung 3 bzw, 4 und der Hilfserregerwicklung 5 bzw. 6.. In der gezeichneten Ruhestellung sind die beiden Anker aus ihren Erregerpolen etwas nach der einen Seite herausgezogen. Jedem Anker ist ein elektromagnetischer Zweistufenschalter 7 bzw. 8 mit einer Spule 9 bzw. 10 zugeteilt, der eine Kontaktbrücke 11 bzw. 12 und zwei Kontakte 13, 15 bzw. 14, 16 hat. In der ersten Schaltstufe, in der die beiden Kontaktbrücken die Kontakte 13 bzw. 14 berühren, werden die beiden Schalter durch je eine unter dem Einfluß einer Federkraft stehende Sperrklinke 17 bzw. 18 verriegelt, so daß die Kontakte 15, 16 noch nicht geschlossen werden können. Sobald sich jedoch die Anker 1, 2 so weit verschieben, daß die Ritzel 21 bzw. 22 vollständig in den Schwungradzahnkranz 23 einspuren, werden die beiden Sperrklinken 17,18 durch eine an den Ankern 1, 2 angebrachte Scheibe 19 bzw. 20 ausgelöst, so daß die Kontaktbrücke 11 bzw. 12 durch ihren Elektromagnet von der ersten Schaltstufe in die zweite Schaltstufe gezogen wird. In dieser berühren die beiden Kontaktbrücken außer den Kontakten 13 bzw. 14 noch die Kontakte 15 bzw. 16. Ferner sind mit 24 eine Batterie und mit 25 ein Handschalter bezeichnet.
Soll der Verbrennungsmotor angeworfen werden, so wird der Handschalter 25 geschlossen. Dadurch werden die Spulen 9 und 10 der beiden elektromagnetischen Schalter 7 und 8 eingeschaltet, deren Kontaktbrücken 11 und 12 angezogen werden. Wegen der Verriegelung durch die beiden Sperrklinken 17, 18 gelangen die Kontaktbrücken ii, 12 nur bis in die erste Schaltstufe, in der sie den Kontakt 13 bzw. 14 schließen. Dadurch wird zunächst der Stromkreis Masse, Batterie 24, Kontakt 14, Kontaktbrücke 12, Hilfserregerwicklung 6, Anker 2, Masse hergestellt. Unter dem Einfluß der Hilfserregerwicklung 6 nähert sich der Anker 2 unter langsamem Drehen dem Schwungradzahnkranz 23, so daß das Ritzel 22 in diesen einspuren kann. Beim vollständigen Einspuren wird die Sperrklinke 18 durch die. Auslösescheibe 20 weggedrückt. Infolgedessen kann die Kontaktbrücke 12 unter schwachem Kippen in die zweite Schaltstufe gezogen werden, in der sie noch den Kontakt 16 berührt. Dadurch wird folgender Stromkreis geschlossen: Masse, Batterie 24, Kontakt 14, Kontaktbrücke 12, Kontakt 16, Kontakt 13, Kontaktbrücke 11, Hilfserregerwicklung 5, Anker 1, Masse. Hierdurch wird die Hilfserregerwicklung 5 des Ankers 1 an die Batterie angeschlossen, und das Ritzel 21 kann in den Schwungradzahnkranz 23 ein- >o spuren. Beim vollständigen Einspuren drückt die Aüslösescheibe 19 die Sperrklinke 17 fort, und die Kontaktbrücke 11 gelangt in die zweite Schaltstufe, in der sie noch den Kontakt 15 berührt. Dadurch werden die Haupterregerwicklungen der beiden Anlasser an die Batterie angeschlossen, und zwar bestehen die beiden folgenden Stromkreise: Masse, Batterie 24, Kontakt 14, Kontaktbrücke 12, Kontakt 16, Kontakt 13, Kontaktbrücke 11, Kontakt 15, Haupterregerwicklung 3, Anken, Masse und Masse, Batterie 24, Kontakt 14, Kontaktbrücke 12, Kontakt 16, Kontakt 13, Kontaktbrücke 11, Kontakt 15, Haupterregerwicklung 4, Anker 2, Masse.
Wie ersichtlich, können die beiden Anlasser ihren vollen Arbeitsstrom erst erhalten, wenn beide Ritzel 21 und 22 in den Schwungradzahnkranz eingespurt sind. Denn erst dann sind die in Reihe geschalteten Kontakte 14, 1°° 12, i6 und 13, 11, 15 der beiden Schalter 8 und 7 geschlossen. Spurt das Ritzel des ersten Anlassers nicht ein, so erhält der zweite Anlasser nicht den zum Einspuren seines Ritzels nötigen Hilfsstrom. Spurt nur das «°5 Ritzel des ersten Anlassers, während das Ritzel des anderen Anlassers aus irgendeinem Grunde nicht einspurt, so erhält keiner der beiden Anlasser den zum Anwerfen der Mar schine benötigten Hauptstrom. Es ist daher »l0 ausgeschlossen, daß ein Anlasser in die Lage kommen kann, die Maschine allein anwerfen zu müssen. ; . '
Die Abb. 2 zeigt einen etwas, vereinfachten Schaltplan von einer Anlage, bei der dieselben »5 Teile wie beim ersten Beispiel vorhanden ·.. sind, jedoch ist die Schaltung eine andere, und es ist noch ein elektromagnetischer Schalter mit einer Spule 26 und zwei Kontakten 27 vorhanden, .1*0 Beim Anlassen wird der Handschalter 25 „; geschlossen und dadurch die Spule 9 .des
elektromagnetischen Schalters 7 eingeschaltet. Dessen .Kontaktbrücke 11 schließt den Kontakt 13, wodurch die Hilfserregerwicklung 5 an die Batterie angeschlossen wird, und zwar besteht folgender Stromkreis: Masse, Batterie 24, Handschalter 25, Kontakt 13, Kontaktbrücke ii, Hilfserregerwicklung 5, Anker i, Masse. Der Anker 1 wird zusammen mit seinem Ritzel zum Schwungradkranz verschoben, und das Ritzel kann einspuren. Bei eingespurtem Ritzel wird die Klinke 17 ausgelöst, und die Kontaktbrücke 11 geht in die zweite Schaltstufe über, in welcher der Kontakt 15 geschlossen ist. Dadurch wird die Spule 10 des elektromagnetischen Schalters 8 an die Batterie angeschlossen (Stromkreis: Masse, Batterie 24, Handschalter 25, Kontakt 13, Kontaktbrücke 11, Kontakt 15, Spule 10, Masse). Darauf schließt der elektromagne-
ao tische Schalter 8 seinen Kontakt 14, und die Hilfserregerwicklung 6 wird mit der Batterie verbunden (Stromkreis: Masse, Batterie24, Handschalter 25, Kontakt 13, Kontaktbrücke ti, Kontakt 15, Kontakt 14, Kontaktbrücke 12, Hilfserregerwicklung.6, Anker 2, Masse). ·
Der Anker 2 des zweiten Anlassers verschiebt sich dann mitsamt seinem Ritzel zum Schwungradkranz, so daß das Ritzel " einspuren kann. Dabei wird die Klinke 18 entriegelt, und die Kontaktbrücke 12 des elektromagnetischen Schalters 8 schließt den Kontakt 16. Dadurch wird der Stromkreis, Masse, Batterie 24, Handschalter 25, Kontakt 13, Kontaktbrücke 11, Kontakt 15, Kontakt 14, Kontaktbrücke 12, Kontakt 16, Spule 26, Masse geschlossen. Der durch die Spule 26 erregte Elektromagnet schließt seine beiden Kontakte 27, wodurch die beiden Haupterregerwicklungen 3 und 4 mit der Batterie 24 verbunden werden und die beiden Anlasser ihren vollen Arbeitsstrom erhalten.
Die Spule 26 des .elektromagnetischen Schalters wird erst erregt, wenn die beiden elektromagnetischen Schalter 7 und 8 ihre zweite Schaltstufe erreicht haben, d. h, wenn die beiden Ritzel eingespurt sind. Infolgedessen können die beiden Anlasser erst nach dem Einspuren beider Ritzel mit vollem Strom arbeiten und den Verbrennungsmotor anwerfen. Die Verwendung des elektromagnetischen Schalters 26 hat den Vorteil, daß die Kontakte der an die beiden Anlasser angebauten elektromagnetischen Schalter 7, 8 nicht ; mit den starken Hauptströmen der beiden Anlasser belastet werden.
Die in der Abb. 3 dargestellte Anordnung weicht von der in der Abb. 2 dargestellten Anordnung dadurch ab, daß außer dem elektromagnetischen Schalter 26 noch ein weiterer elektromagnetischer Schalter 28 mit den beiden Kontakten 29 vorhanden ist.
Die Schaltung ist bis zum Einspuren der beiden Ritzel dieselbe wie in dem vorhergehenden Beispiel. Wenn darauf die Kontaktbrücke 12 den Kontakt 16 berührt, so wird folgender Stromkreis geschlossen: Masse, Batterie 24, Handschalter 25, Kontakt
13, Kontaktbrücke 11, Kontakt 15, Kontakt
14, Kontaktbrücke 12, Kontakt 16,.Spule26, Spule 28, Masse. Die beiden Elektromagnete 26.und 28 schließen nunmehr ihre Kontakte ■-.- 2"j, 21J bzw. 29, 29, wodurch die beiden Hauptstromwicklungen 3 und 4 in getrennten Stromkreisen an die Batterie 24 angeschlossen werden (Masse, Batterie 24, Kontakte 29, 29, Hauptstromwicklung 3, Anker 1, --. Masse und Masse, Batterie 24, Kontakte 27, 2"j, Hauptstromwicklung 4, Anker 2, Masse),
Durch die Trennung der beiden Haupterregerstromkreise wird verhindert, daß bei eingeschalteter Hilfserregerwicklung ein Teil des .Stromes anstatt über den zugehörigen Anker- über die beiden Haupterregerwicklungen und den anderen Anker geht. Diese Schaltung ist besonders vorteilhaft,, wenn die beiden Anlasser von verschiedener Größe sind.
Bei der in der Abb. 4 dargestellten Anlage sind zwei Anker mit verschraubbarem Ritzel vorgesehen. Wie in der Abb. 1 sind die beir den Hauptstromwicklungen mit 3 und 4,. die beiden Ritzel mit 21 und 22, der Schwungradzahnkranz mit 23, die Batterie mit 24 und der. Handschalter mit 25 bezeichnet.
Ferner sind vier elektromagnetische Schal-, ter mit den Spulen 30, 31, 32 und 33 und den Kontakten 34, 35, 36 und 37 vorhanden. Parallel zu den beiden Kontaktpaaren 34, 34 und 36, 36 liegen zwei Widerstände 38 und 39. Mit den beiden Ritzeln 21 und 22 sind zwei Trommeln 40 und 41 verbunden, deren konisch ausgebildeter Umfang als -Auflauffläche für je einen gelenkig gehaltenen Kontaktstößel 42 bzw. 43 dient. Diese arbeiten mit einem Kontakt 44 bzw. 45 zusammen, der in der gezeichneten Ruhestellung geöffnet ist. Beim Einspuren der Ritzel in den Schwung- : radzahnkranz gleiten die Trommeln an den Stößeln 42 und 43 entlang und verschieben sie, so daß sie den Kontakt 44 bzw. 45 schließen.
Zum Anlassen wird der Handschalter 25 no geschlossen. Dadurch wird die Batterie 24 ., mit den beiden Elektromagnetspulen 31 und 33 verbunden, durch welche die Kontaktpaare 35, 35 urid 37, 37 geschlossen werden. Es bestehen infolgedessen die beiden folgenden Stromkreise: Masse, Batterie 24, Kontakte 35) 35, Widerstand 38, Hauptstromwicklung 3, Anker 1, Masse und Masse, Batterie 24, Kontakte 37, 37, Widerstand 39, Hauptstromwicklung 4, Anker 2, Masse. Die bei- iao den Anlasser erhalten über die Widerstände -; 38 und 39 Strom und drehen sich, wobei sich
die Ritzel auf ihrer Schraubenwelle verschrauben und in den Schwungradzahnkranz einspuren. Der durch die Widerstände 38 und 39 geschwächte Strom reicht jedoch nicht aus, um den Anlassern das zum Anwerfen der Maschine erforderliche Drehmoment zu verschaffen. Bei eingespurtem Ritzel sind die Stößel 42, 43 so weit verschoben, daß sie den Kontakt 44 bzw. 45 berühren, wodurch der folgende Stromkreis geschlossen wird: Masse, Batterie 24, Kontakte 37, 37, Spule 32, Stößel 43, Kontakt 45, Spule 30, Kontakt 44, Stößel 42, Masse. Durch die beiden Elektromagnetspulen 30 und 32 werden die Kontaktpaare 34, 34 und 36, 36 geschlossen und dadurch die Widerstände 38 und 39 kurzgeschlossen. Die beiden Anlasser erhalten jetzt den vollen Strom, den sie zum Anwerfen der Maschine benötigen.
ao Da die beiden Kontakte 44 und 45 sowie die beiden Elektromagnetspulen 30 und 32 in Reihe liegen, kann jeder von beiden Anlassern nur dann seinen vollen Arbeitsstrom erhalten, wenn beide Kontakte 44 und 45 gea5 schlossen sind, d. h. wenn beide Anlasser mit der Maschine gekuppelt sind.
Die gezeichnete Ausführung kann durch Fortlassen von elektromagnetischen Schaltern vereinfacht werden. Verwendet man z. B. nur die beiden elektromagnetischen Schalter 32 und 33, so braucht man nur die Kontakte 44 und 45 durch eine Leitung und die Plusbürsten der beiden Anlasser durch eine Leitung zix verbinden.
Auch sonstige Änderungen können bei den gezeichneten Ausführungsbeispielen vorgenommen werden. Z. B. können die Kontaktstößel des letzten Beispiels auch bei Anlassern mit längs verschiebbarem Anker Anwendung finden. Auch bei Anlassern, bei denen das Ritzel auf andere Weise, z. B. elektromagnetisch oder durch Pedal, mit der Maschine gekuppelt wird, kann die Schalteinrichtung so getroffen werden, daß die Anlasser erst dann ihren vollen Arbeitsstrom erhalten können, wenn die Ritzel aller Anlasser mit der Maschine gekuppelt sind.
Sollten mehr als zwei Anlasser gleichzeitig bei derselben Maschine Verwendung finden, so werden die Stromkreise der weiteren Anlasser entsprechend angeschlossen, so daß jeder Anlasser nur dann den Hauptstrom erhält, wenn sämtliche Ritzel eingespurt sind. Bei sämtlichen Ausführungsbeispielen ist nur ein einfacher Handschalter 25 vorhanden, durch den die Anlaßeinrichtung in Betrieb gesetzt wird. Nach Schließen des Handschalters 25 spielen sich die weiteren Schaltvorgänge selbsttätig ab. Die Bedienung der •60 Schalteinrichtung ist somit äußerst einfach, und es besteht keine Möglichkeit, versehentlich nur einen einzigen Anlaßmotor einzuschalten. Für die von dem Handschalter überwachten elektromagnetischen Schalter zum Kuppeln der Anlaßmotoren können die für Anlaßeinrichtungen gebräuchlichen Ausfüh- ; rungen benutzt werden. Ferner. ergibt sich eine durchaus übersichtliche Anlage der Leitungen, und es wird eine sehr einfache, betriebssichere Schaltung erzielt. 7«

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    I- Elektrische Anlaßeinrichtung für Brennkraftmaschinen mit mehreren mechanisch nicht gekuppelten Anlaßmotoren, die mit einem zeitweise zum Eingriff kommenden verschiebbaren Ritzel versehen sind und bei denen die Anwurfbewegung des Anlaßmotors durch elektromagnetische, in Abhängigkeit von der ·» Stellung des Ritzels beeinflußte Schalter freigegeben wird, die abhängig von der Ritzelbewegung geschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Kuppeln der Anlaßmotoren (1, 2) mit der Brennkraftmaschine vorgesehenen Stromkreise (5, 6 bzw. 38, 39) der Anlaßmotoren elektromagnetisch (7, 9, 11 und 8, 10, 12 bzw. 31 und 33) mit Hilfe eines bei jedem Anlaßvorgang nur einmal zu be- 9« tätigenden Handschalters (25) überwacht werden und daß gegebenenfalls außer den zum Kuppeln der Anlaßmotoren mit der Brennkraftmaschine vorgesehenen elektromagnetischen Schaltern. (7, 9, 11. un"d 8, 9S 10, 12 bzw. 31 und 33) weitere elektromagnetische Schalter (26 bzw. 26 und 28 bzw. 30 und 32) für die Hauptstromkreise (3, 4) der Anlaßmotoren vorhanden sind. >oo
  2. 2. Anlaßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Kuppeln der Anlaßmotoren mit der Brennkraftmaschine vorgesehenen elek» tromagnetischen Schalter (7, 9, 11 und 8, 10, 12) gleichzeitig zum Schalten der Hauptstromkreise (3 und 4) der Anlaßmotoren dienen (Abb. 1).
  3. 3. Anlaßeinrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die von der Ritzelbewegung »>° abhängigen elektromagnetischen Schalter in Reihe geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß Kontakte (13, 15 und 14, 16) zweistufiger elektromagnetischer Schalter (7, 9, 11 und 8, 10, 12), die von «5 dem verschiebbaren Anker des Anlaß- ". motors (ι und 2) beeinflußt werden können, in der zweiten Schaltstufe in Reihe mit der Wicklung (26 bzw. 26 und 28) der die Hauptstromkreise (3 und 4) steu.- ia» ernden elektromagnetischen Schalter lie- -: gen (Abb. 2 und 3). "...:'.
    4· Anlaßeinrichtung nach Anspruch ι für Anlaßmotoren, deren Ritzel je ein Schalter zugeordnet ist, wobei diese Schalter hintereinanderliegende Schaltkontakte für die die Hauptstromkreise der Anlaßmotoren steuernden elektromagnetischen Schalter haben, dadurch gekennzeichnet, daß diese elektromagnetischen Schalter (30 und 32) einen im Hauptstromkreis (3 und 4) der Anlaß- »o motoren (1 und 2) liegenden Widerstand (38 und 39) überwachen (Abb. 4).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10052781B4 (de) * 2000-10-25 2015-09-03 Daimler Ag Verfahren zum Starten einer Brennkraftmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10052781B4 (de) * 2000-10-25 2015-09-03 Daimler Ag Verfahren zum Starten einer Brennkraftmaschine

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