DE701352C - Einrichtung an Fahrgestellen, insbesondere fuer landwirtschaftliche Fahrzeuge mit Schlepperbetrieb - Google Patents
Einrichtung an Fahrgestellen, insbesondere fuer landwirtschaftliche Fahrzeuge mit SchlepperbetriebInfo
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- DE701352C DE701352C DE1938G0098892 DEG0098892D DE701352C DE 701352 C DE701352 C DE 701352C DE 1938G0098892 DE1938G0098892 DE 1938G0098892 DE G0098892 D DEG0098892 D DE G0098892D DE 701352 C DE701352 C DE 701352C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62C—VEHICLES DRAWN BY ANIMALS
- B62C1/00—Types of vehicles
- B62C1/04—Load-carrying vehicles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Body Structure For Vehicles (AREA)
Description
Für die landwirtschaftliche Arbeit werden verschiedene Fahrzeuge, und zwar Kastenwagen,
Leiter- oder Erntewagen, Brückenwagen und Langholzfahrzeuge, benötigt. Die Beschaffung und die Instandhaltung dieses
Fahrzeugparks verursachen erhebliche Kosten, die die Wirtschaftlichkeit der Betriebe oftmals
stark belasten.
Zur Verminderung dieser Kosten wurde
z. B. bereits vorgeschlagen, den Aufbau eines Kastenwagens zerlegbar und abnehmbar auszuführen,
so daß der Aufbau nach Auswechseln des Längsträgers und bei gleichbleibendem Unterbau durch Leitern ersetzt
werden kann. Es ist auch bekannt, einen Kastenwagen durch Änderung des Unterbaues
in ein Langholzfahrzeug umzuwandeln. Die für den Landwirt sehr wichtige Umwandlung
eines Kastenwagens in einen Briickenwagen, derart, daß mit einem Fahrgestell für
einen Kasten-, Leiter-, Langholz- und Brükkenwagen ausgekommen werden kann, ist aber
bisher- nicht zufriedenstellend möglich gewesen.
Bei den bisher gebräuchlichen Brückenwagen müssen die unteren, die Brücke beiderseits
versteifenden Längsträger über dem Scheitel der Lenkräder liegen, um letztere voll durchschlagen zu können. Dies bedingt
aber eine um die Stärke der Längsträger vermehrte Bauhöhe des Wagens, die aber unerwünscht ist, weil sie sein sicheres Liegen
auf der Fahrbahn und damit auch seine Geländegängigkeit beeinträchtigt. Das einfache
Auflegen einer Brücke auf das Untergestell eines Kastenwagens genügt also nicht, um
einen leicht und ausreichend lenkbaren, fest auf der Fahrbahn liegenden Brückenwagen
zu erhalten.
Die Erfindung betrifft nun eine diese Nachteile beseitigende Einrichtung an Fahrgestellen,
insbesondere für landwirtschaftliche, von
Claims (1)
- Schleppern gezogene, ζ. B. mit einem wegnehmbaren Langbaum versehene Fahrzeuge, mittels welcher Einrichtung der Unterbau leicht und rasch für den Aufbau einer Brücke umgestellt werden kann.Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die Wagenbrücke durch einen hinteren Querbalken und einen mittleren Längsbalken versteift ist und der vordere Querträger des Fahrgestells z. B. nach Entfernung des Langbaumes um 900 in die Fahrzeuglängsrichtung geschwenkt wird, um ihn in Deckung mit dem Brückenlängsbalken bringen und mit diesem verbinden zu können.Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindimg dargestellt.Abb. ι zeigt das Fahrgestell im Längsschnitt,Abb. 2 die Draufsicht, und Abb. 3 zeigt die Stirnansicht von rückwärts gesehen.Abb. 4 bis 6 zeigen Einzelteile. Das Fahrgestell besteht aus den beiden Radgestellen a, b und dem sie miteinander verbindenden Langbaum c. Im vorderen Radgestell α ist ein senkrechter Zapfen d eines Trägers e drehbar gelagert, an welchem der Langbaum c lösbar, z. B. mittels Schrauben /, befestigt ist. Das hintere Radgestell b ist am Langbaum c verschieb- und feststellbar, etwa mit Hilfe der Strebeng. Auf dem Trägere und dem hinteren Radgestell b sind die Querträger Λ für die Wagenaufbauten befestigt; sie haben Durchstecklöcherz und Einstecklöcherk für Schrägstützen in der Bordwände « eines Wagenkastens. Breitere Querträger ο (Abb. 4) sind für das Langholzfahrzeug bestimmt; sie haben Steckbolzen p, zweckmäßig Befestigungsschrauben, die in ihrer Entfernung den Durchstecklöchern/ angepaßt sind.Die Brücke r (Abb. 5 und 6) hat im Gegensatz zu den bisher üblichen Brücken mit zwei seitlich der Längsmitte liegenden Längsträgern nur einen mittleren Längsträgers und einen hinteren Querträger t, der dem Querträger// des hinteren Radgestells b angepaßt ist. Die Brücke r ist ebenfalls mit Steckbolzenschrauben p, passend für die Lochungen/, versehen.Die hinteren Räder laufen auf Achsstummeln, die in Buchsen u gelagert sind.Das Fahrgestell kann für Wagenaufbauten verschiedener Art benutzt werden.Abb. ι zeigt die Verwendung für einen Kastenwagen. Die Bordwandstützen m sind in die Schräglochungen k der Querträger h eingesetzt.Soll Langholz gefahren werden, so sind die breiteren Querträger 0 (Abb. 4) auf die Querträger h aufzusetzen und mit Hilfe der durch die Lochungen / hindurchgesteckten Schrauben ρ zu befestigen. Die Querträger ο können ebenfalls Lochungen k zum Anbringen kürzerer Schrägstützen m haben.Bei Verwendung des Fahrgestells für einen Brückenwagen wird der Langbaum c entfernt und der dadurch frei gewordene Träger e samt dem vorderen Querträger h mit Hilfe des Zapfens d um 900 gedreht, so daß der vordere Querträger h, wie in Abb.i und 2 gestrichelt eingezeichnet, in die Längsmittelebene des Fahrzeuges zu liegen kommt und sich mit dem Längsträger s der Brücke r deckt. Die Befestigungsbolzen ρ greifen dabei durch die Lochungen/ der Querträgerh. Dadurch, daß der vordere Querträger A in die Längsmittelebene eingestellt wird, kann das vordere Radgestell mit den Längsrädern im vollen Kreise durchgeschlagen werden, ohne die Bauhöhe des Fahrzeuges vergrößern zu müs- Ho sen. Bei den bisher gebräuchlichen Brückenwagen mit zwei seitlich liegenden Brückenlängsträgern bedingt das volle Durchschlagen des Lenkrädergestells eine um die Höhe der Längsträger größere Bauhöhe des Fahrzeuges, B5 weil die seitlichen Längsträger unterfahren werden müssen.Pa ϊ εν τAnspruch:Einrichtung an Fahrgestellen, insbesondere für landwirtschaftliche Fahrzeuge mit Schlepperbetrieb, zur wahlweisen Umwandlung eines z. B. mit einem wegnehmbaren Langbaum versehenen Kasten-, Leiterwagens oder Langholzfahrzeuges in einen Brückenwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücke (/■) durch einen hinteren Querbalken (f) und einen mittleren Längsbalken (s) versteift ist und der vordere Querträger (h) des Fahrgestells z.B. nach Entfernung des Langbaumes (c) um go° in die Fahrzeuglängsrichtung geschwenkt wird, um ihn in Deckung mit dem Brückenlängsbalken (s) bringen und mit diesem verbinden zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938G0098892 DE701352C (de) | 1938-11-05 | 1938-11-05 | Einrichtung an Fahrgestellen, insbesondere fuer landwirtschaftliche Fahrzeuge mit Schlepperbetrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938G0098892 DE701352C (de) | 1938-11-05 | 1938-11-05 | Einrichtung an Fahrgestellen, insbesondere fuer landwirtschaftliche Fahrzeuge mit Schlepperbetrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE701352C true DE701352C (de) | 1941-01-15 |
Family
ID=7140963
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938G0098892 Expired DE701352C (de) | 1938-11-05 | 1938-11-05 | Einrichtung an Fahrgestellen, insbesondere fuer landwirtschaftliche Fahrzeuge mit Schlepperbetrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE701352C (de) |
-
1938
- 1938-11-05 DE DE1938G0098892 patent/DE701352C/de not_active Expired
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