DE70115C - Rahmen für perspectiviscb.es Zeichnen mit brillenartigem Traggestell - Google Patents
Rahmen für perspectiviscb.es Zeichnen mit brillenartigem TraggestellInfo
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- DE70115C DE70115C DENDAT70115D DE70115DA DE70115C DE 70115 C DE70115 C DE 70115C DE NDAT70115 D DENDAT70115 D DE NDAT70115D DE 70115D A DE70115D A DE 70115DA DE 70115 C DE70115 C DE 70115C
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- Germany
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- eye
- glasses
- perspectiviscb
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L13/00—Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
- B43L13/14—Devices for drawing in perspective
- B43L13/16—Devices for drawing in perspective free-hand
Landscapes
- Eyeglasses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Es ist selbst für einen geübten Zeichner mit Schwierigkeiten verknüpft, den nach der Natur
aufzunehmenden Gegenstand, sei es ein Theil einer Landschaft, sei es eine Gruppe von
Häusern oder irgend etwas anderes, von vornherein auf einer Skizze so anzuordnen, dafs
er den richtigen Platz auf der Zeichnung erhält.
Man ist daher oft genöthigt, entweder die Zeichnung durch Ankleben eines Stückes
Papier zu ergänzen oder über den Rand hinaus zu zeichnen. Dieser Uebelstand rührt
daher, dafs das Auge beim Abzeichnen eines bestimmten Gegenstandes nach der Natur eine
unbegrenzte grofse Fläche vor sich hat, während auf dem Papier oder der Leinwand
immer nur ein Theil dieser Fläche zur Darstellung gebracht wird. Aufserdem gehören
grofse Uebung und Kenntnifs in der Perspective dazu, um am richtigen Punkt auf dem
Papier zu beginnen.
Zur Vermeidung dieser Uebelstände dient die vorliegende Brille für perspectivisches
Zeichnen nach der Natur. Durch diese Brille wird der zu zeichnende Gegenstand wie in
einem Rahmen vor das Auge geführt, so dafs der Zeichner gleichsam nur eine Copie eines
vor ihm liegenden, abgegrenzten Bildes anzufertigen hat.
Die Vorrichtung ist in Fig. 1 in Seitenansicht und in Fig. 2 in Vorderansicht dargestellt.
Sie besteht aus einem rechtwinkligen verstellbaren Rahmen b, dessen Leisten mattschwarz gehalten sind, damit das darauffallende
Licht nicht reflectirt werden kann. Dieser Rahmen b ist auf einem gewöhnlichen Brillengestell
f derart beweglich angeordnet, dafs er je nach Bedürfnifs vom Auge entfernt oder
ihm wieder genähert werden kann, um so den Umfang des aufzunehmenden Gegenstandes
nach Bedarf zu vergröfsern oder zu verkleinern. Die Beweglichkeit des Rahmens ergiebt
sich aus folgender Anordnung:
Auf dem Brillengestell befindet sich in der Mitte rechtwinklig zur Stirnfläche des Zeichners
in der Gegend der Nasenwurzel eine aus Holz gefertigte Führungsstange a, welche mittelst
Scharniers an dem Brillengestell befestigt ist. Diese Führungsstange hat den aus der Ansicht
der Fig. 2 ersichtlichen Querschnitt und gestattet, den Rahmen b mittelst der Zapfen c
auf der Stange α zu verschieben. Es kann dies sowohl auf dem rechten wie auf dem
linken Auge geschehen, aber immer nur vor einem Auge. Der Rahmen b selbst besitzt
eine verschiebbare Leiste e, welche es ermöglicht, auch den Rahmen nach Belieben zu
verkleinern. Der zweite Zapfen c ist angeordnet, um den Rahmen je nach der vorliegenden
Aufgabe sowohl nach der Höhe, wie nach der Breitseite des Rechteckes einstellen zu
können. Die Feststellung der verschiebbaren Leiste des Rahmens b erfolgt mittelst einer
Stellschraube d. Ebenso wird der Rahmen b auf der Führungsstange α mittelst einer Stellschraube
g festgestellt.
Will man nun einen beliebigen Theil einer Landschaft, ein Gebäude u. dergl., skizziren,
so richtet man den Rahmen derart, dafs seine Begrenzungen den Begrenzungen des Papiers
genau proportional sind, was sehr einfach dadurch geschieht, dafs man auf dem Papier die
beiden Diagonalen zieht und nun den-Rahmen
so in die Mitfe der Zeichnung legt, dafs die Diagonalen auch die Endpunkte des Rahmens
treffen. Sodann sichert man diese Stellung des Rahmens mittelst der Schraube d, bringt
den Rahmen mittelst des Zapfens c auf die Führungsstange a, setzt das Brillengestell wie
eine gewöhnliche Brille auf und bestimmt nun den zu zeichnenden Theil, indem man den
Rahmen auf der Führungsstange verschiebt, und stellt schliefslich die gewünschte Lage mittelst
der Schraube g fest, so dafs man nun ein scharf abgegrenztes Bild vor dem Auge hat,
welches sich ohne viele Mühe abzeichnen läfst. Der Vortheil der vorliegenden Erfindung besteht
darin, dafs man beim jedesmaligen Hinblicken auf den abzuzeichnenden Gegenstand immer nur dasselbe begrenzte Bild vor dem
Auge hat.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein auf der Mitte eines Brillengestelles f angeordneter verschiebbarer Rahmen in Verbindung mit einer Führungsstange a, auf welcher entweder vor dem linken Auge oder vor dem rechten der mittelst einer verschiebbaren Leiste e zu stellende Rahmen b bewegt und durch eine Schraube g festgestellt wird, zum Zwecke, beim perspectivischen Zeichnen einen bestimmten abgegrenzten Theil der zu zeichnenden Gegenstände vor das Auge zu bringen und dem Zeichner dieses bestimmt abgegrenzte Bild zu erhalten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70115C true DE70115C (de) |
Family
ID=343519
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70115D Expired - Lifetime DE70115C (de) | Rahmen für perspectiviscb.es Zeichnen mit brillenartigem Traggestell |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70115C (de) |
-
0
- DE DENDAT70115D patent/DE70115C/de not_active Expired - Lifetime
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