DE701113C - Tintengefaess fuer durch Ansaugen zu fuellende Fuellfederhalter - Google Patents

Tintengefaess fuer durch Ansaugen zu fuellende Fuellfederhalter

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DE701113C
DE701113C DE1936M0135793 DEM0135793D DE701113C DE 701113 C DE701113 C DE 701113C DE 1936M0135793 DE1936M0135793 DE 1936M0135793 DE M0135793 D DEM0135793 D DE M0135793D DE 701113 C DE701113 C DE 701113C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L25/00Ink receptacles

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Description

  • Tintengefäß für durch Ansaugen zu füllende Füllfederhalter Die Erfindung bezieht- sich auf Tintengefäße für durch Ansaugen zu füllende Füllfederhalter mit einem mit einer Eintauchöffnung versehenen, dein Querschnitt des Tintengefäßes angepaßten Schwimm-er. Gemäß der Erfindung ist die am oberen Rand des Eintauchschachtes im Schwimmer vorge.-sehene Abstützfläche für den Federhalter durch Nuten unterbrochen, und die Gefäßdecke weist über dein Eintauchschacht einen dem Federhalter zur Führung dienenden, mit Längsrippen versehenen Hals auf.
  • Es sind bereits Tintengefäße mit Schwimmern, die dazu dienen, die Eintauchtiefe der Feder in die Tinte zu begrenzen, bekannt. Bei diesen bekannten Einrichtungen besaß jedoch der Deckel des Gefäßes keine Führung für den Federhalter, so daß bei schrägem Eintauchen des Federhalters die Feder gegen,die Flächen des Schwimmers- stoßen und beschädigt werden konnte. Auch Führungen in der Deckelöffnung von Tintengefäßen sind an sich bekannt, jedoch wirkten die bekannten Führungen nicht mit Schwimmern mit Abstützflächen zusammen, sondern es wurde bei den bekannten Einrichtungen die Feder durch Kippen des Gefäßes gefüllt. Keine dieser be# kannten Einrichtungen konnte gleichzeitig gewährleisten, daß weder eine Beschädigungder Feder noch ein Beschmutzen des Federhalters mit Tinte beim Eintauchen eintreten konnte. Durch das erfindungsgemäße Zusammenwirken der Führung im Deckelhals mit der Abstützfläche am Schwimmer, welche durch den Luftaustritt ermöglichende Nuten unterbrochen ist, wird dagegen erreicht, daß sich beim Eintauchen des Füllhalters in das Tintengefäß die Feder stets in der Höhlung des Schwimmers befindet, ohne dessen Wandungen oder den Boden der Tintenflasche zu berühren, daß sich jedoch das Ende des Federhalters, das sich auf die Abstützfläche abstützt, stets über der Tinte befindet und mit dieser nicht in Berührung kommen kann. Durch die Nuten in der Abstützfläche wird erreicht, daß beim Ansaugen der Tinte sich *der Luftdruck in dem Hohlraum des Schwimmers ausgleichen kann, so daß beim Füllten des Füllfederhalters keine Änderungder Höhe der Tinte im Hohlraum eintritt und insbesondere keine Tinte nach oben bis an den Federhalter gesaugt werden kann. Der Auftrieb des Schwimmers ist dabei so groß bemessen, daß er imstande ist, das Eigengewicht des Schwimmers einschließlich des Gewichtes des gefüllten Füllfederhalters zu tragen. Durch die an der inneren Führungsfläche des Deckelhalses vorgesehenen Längsrippen bzw. die dazwischenliegenden Nuten wird der Luftausgleich gewährleistet, was den Vorteil hat, daß beim Einführen des Füllfederhalters die Luft aus dem Inneren der Flasche entweichen kann, so daß auch beim raschen Einführen des Füllfederhalters die Luft- keinen Widerstand leistet.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel eines Tinten,-,efäßes nach der Erfindung dargestellt; es zeigen Abb. i einen -.\littelschnitt durch das Tintengefäß nach der Erfindung, Abb. 2 einen Querschnitt längs der Linie X_X der Abb. 1, Abb. 3 das Gefäß in der Aufsicht bei abgenommener Kappe, Abb- 4 den Schwimmer in der Aufsicht und Abb. 5 einen Mittelschnitt desselben längs der Linie Y-Y der Abb, 4 und Abb. 6 schematisch einen Füllfederhalter. An der Gefäßdecke 2 der Tintenflasche (Abb. i) ist ein Hals i vorgesehen, der derart ausgebildet ist, daß der Füllhalter beiiii, Eintauchen mit möglichst geringem Spiel geführt Z> wird. Zur Führung dienen die Längsrippen 3, zwischen welchen sich die Nuten 4 befinden, damit die Tinte frei steigen kann, wenn der Füllhalter eingetaucht wird. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind vier Nuten vorgesehen, die sich paarweise diametral gegenüberliegen (s. Abb. 3). Der Schwimmer 5 (Abb. 4, 5) ist zylindrisch gestaltet und besitzt schwach kegelige Stirnseiten oben und unten und paßt sich dem Boden, den Wandungen und dem Deckel des Tintengefäßes vollkommen an. Der Schwimmer weist in der Mitte einen Eintauchschacht 6 auf, in dem die Feder Platz finden soll; dieser Eintauchschacht ist entsprechend den Abmessungen sowohl der Feder wie des Füllhalters ausge-. bildet. Am oberen Rand des Eintauchschachtes ist eine etwas vertieft liegende AbstÜtzfläche 7 vorgesehen. Diese Abstützfläche ist durch die Nuten 8 unterbrochen. An die Abstützfläche schließt sich der zylindrische Teil des Eintauchschachtes an, dessen Durchmesser den Außendurchmesser C der vorderen Stirnfläche des Füllhalters um etwa 2 min unterschreitet. Um zu-verhindern, daß die Feder durch die Öffnung 9 im Boden des Schwimmers heraustritt und den Boden des Tintenfasses berührt, wenn der Schwimmer sich in seiner tiefsten Stellung befindet, entspricht die Höhe des zylindrischen Teils des Eintauchschachtes dem Abstand D zwischen der vorderen Stirnfläche des Füllhalters' und dem breitesten Teil der Feder. An den zyliiidrischen Teil des Eintauchschachtes schließt sich nach unten ein kegeliger Teil an, dessen Höhe etwas größer ist als der Abstand E zwischen dem breitesten Teil der Feder und der Spitze der Feder. Die Innenwand des Tintengefäßes kann vier Nuten oder Rillen io mit halbkreisförmigem Querschnitt aufweisen, die in zwei zueinander senkrechten Mittelebenen des Tintengefäßes verlaufen. Die Verbindung der beiden Räume, in die das Tintengefäß durch den Schwimmer aufgeteilt wird, wird durch diese Nuten und den Eintauchschacht des Schwimmers hergestellt, so daß die Tinte und die Luft an diesen Stellen hindurchtreten können. Die Nuten können auch an dem Körper des Schwimmers anstatt am Tintengefäß selbst vorgesehen sein.
  • Bei dem beschriebenen Tintengefäß ist es möglich, die gesamte darin enthaltene Tinte aufzusaugen mit Ausnahme eines kleinen Tropfens, der in der Höhlung des Schwimmers und in den Nuten zurückbleibt.
  • Das Tintengefäß ist zweiteilig hergestellt, so daß der Schwimmer vor dem Zusammensetzen in dieses eingebracht werden und dasselbe mit Tinte gefüllt werden kann. Der Schwimmer steigt hierbei langsam, bis er mit der Oberseite den Deckel des Tintengefäßes berührt, das alsdann gefüllt und für den Gebrauch bereit ist. Der zum Füllen in die Tintenflasche eingeführte Füllhalter dringt, da er im Deckelhals entsprechend geführt ist, mit seiner Feder in den Eintauchschacht 6 des Schwimmers ein und stützt sich mit seinem vorderen Rand auf die Abstützfläche 7 des Schwimmers ab. Da der Auftrieb des Schwimmers so groß gewählt ist, daß er sein Eigengewicht und dasjenige des Füllhalters im Gleichgewicht zu halten vermag, kann maa den Füllhalter sich selbst überlassen, wobei der Schwimmer mitsamt dem Fü#1halter in einer Höhe schwimmt, die am besten geeignet ist, um die Tinte ohne Beschmutzen des Füll'-halters anzusaugen. Wenn der Schw'immer infolge starken Druckes auf den Füllhalter zu stark sinkt, so steigt er nur langsam empor, nachdem er wieder sich selbst überlassen ist, da der Übertritt der Tinte aus dem einen Raum in den anderen infolge der Kleinheit der Durchtrittsöffnungen nur langsam vor sich geht. Hieraus ergibt sich eine weitere vorteilhafte Eigenschaft der Tintenflasche nach der Erfindung. Wenn bei abgenommenem Deckel die Flasche umkippt, so wird erst nach einer gewissen Zeit die Tinte auslaufen und sich ausbreiten, so daß man genügend Zeit hat, die Flasche rechtzeitig wieder aufzurichten. Ist die Tinte fast vollständig aus dein Behälter entnommen, so berührt der Schwimmer den Boden der Flasche, während die Feder in dieser Stellung vor Beschädigungen durch zu starkes Anpressen gegen - den Boden geschützt ist, weil der Füllhalter auf der Abstützfläche des Schwimmers auflität. DerVerschluß ist beliebig. Es kann beispielsweise ein Schraubdeckel verwendet werden, der auf ein an der Außenseite des Halses vorm gesehenes Gewinde ii aufgeschraubt ist. Das Tintenfaß und der Schwimmer können aus beliebigen Stoffen hergestellt sein, beispielsweise aus Glas, Metall, Kunsthorn, Hartgum,mi usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tintengefäß für durch Ansaugen zu fül- lende Füllfederhalter mit einem mit einem Eintauchschacht versehenen, dem Querschnitt des Tintengefäßes angepaßten Schwimmer, dadurch gekennzeichnet, daß die am oberen Rand des Eintauchschachtes (6) im Schwimmer vorgesehene Abstützfläche (7) für den Federhalter durch \Tuten (8) unterbrochen ist und daß die Gefäßdecke (2) über dem Eintauchschacht (6) einen dem Federhalter zur Führung dienenden, mit,Längsrippen (3) versehenen Hals (i) aufweist.
DE1936M0135793 1936-09-02 1936-09-25 Tintengefaess fuer durch Ansaugen zu fuellende Fuellfederhalter Expired DE701113C (de)

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DE1936M0135793 Expired DE701113C (de) 1936-09-02 1936-09-25 Tintengefaess fuer durch Ansaugen zu fuellende Fuellfederhalter

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