DE700753C - Verfahren zum Herstellen von Schweisselektroden - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von SchweisselektrodenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
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- B23K35/406—Filled tubular wire or rods
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Description
Für die Herstellung von Seelenschweißelektroden wurden zur Erzielung einer gleichmäßigen
Verteilung der nichtmetallischen Zusätze in der Seele bereits verschiedene Verfahren
'vorgeschlagen, so z. B- den Block zu durchbohren und mit den nichtmetallischen
Zusätzen auszufüllen oder ein Rohr zu umgießen und den so erhaltenen Hohlblock mit
den nichtmetallischen Zusätzen zu versehen usw. Da aber diese Verfahren immerhin kostspielig
sind, ist auch schon vorgeschlagen worden, die Schlacken im Schmelzbad oder beim Guß zuzusetzen und die Abkühlung sowie
die Kristallisation z. B. durch besondere Kokillenformen so zu beeinflussen, daß die
nichtmetallischen Zusätze sich in der Block* mitte anreichern. Doch ist bei diesem Verfahren
der Einschluß einer hinreichenden Menge sowie eine genügend gleichmäßige Ver-
ao teilung der nichtmetallischen Zusätze nicht gewährleistet.
Diese Mängel der bekannten Verfahren werden durch das den Gegenstand der Erfindung
bildende Verfahren dadurch weitestgehend behoben, daß das flüssige Metall mit den nicht- »5
metallischen Zusätzen mindestens bis zur Erstarrung des ersteren einer Bewegung ausgesetzt
wird, die eine gleichmäßige Verteilung der nichtmetallischen Zusätze in der Blockmitte
bewirkt. Die dadurch entstehenden symmetrischen Verhältnisse wirken einem Abscheiden
der nichtmetallischen Zusätze im oberen Blockteil entgegen. Die Bewegung des
flüssigen Metalls mit den nichtmetallischen Zusätzen erfolgt z. B. in der Gußform durch
deren absatzweise oder ununterbrochene Umdrehung um eine zu ihrer Längsachse quer
liegende Achse. Doch kann die Bewegung der Gußform auch um ihre Längsachse in waagerechter
Lage erfolgen. Eine vorteilhafte Vereinigung beider Bewegungsarten besteht darin,
daß die Bewegung der Gußform zunächst durch Umdrehung um 'eine zu ihrer Längsachse
quer liegende · Achse und sodann in waagerechter Lage durch Umlaufen um ihre Längsachse erfolgt. Die Geschwindigkeit der
Bewegungen ist gering und in weiten Grenzen veränderlich. Eine zentrifugale Wirkung
ist nicht beabsichtigt, wohl aber bei der Umdrehung der Gußform um ihre Längsachse zulässig.
Unabhängig von der Höhe des Schmelzpunktes der nichtmetallischen und der metallischen
Bestandteile werden erstere auf Grund des Unterschiedes im spezifischen Gewicht in
die Mitte des Blockes wandern und sich dort ίο gleichmäßig verteilt ablagern. Die Bewegung
soll daher so lange erfolgen, bis die letzten Metallteilemit Sicherheit erstarrt sind. Hierbei
ist es jedoch im Falle der Verwendung eines Zusatzes mit einem Schmelzpunkt unter der
Walztemperatur des Elektrodenmetalls zweckmäßig, vor Umdrehung der Gußform
■ an deren Kopf und Boden eine entsprechend dicke Schicht des Elektrodenmetalls erstarren
zu lassen, damit die seelenförmigen Zusätze beim Auswalzen des Blockes nicht austreten
können. Dies geschieht z. B., indem man die stehend gefüllte Gußform um ihre Querachse
um i8o° 'dreht und sie so genügend lange stehenläßt. Wird der Block jedoch bei der
Weiterverarbeitung unterteilt, dann müssen die dadurch entstehenden Stellen, an welchen
der Zusatzstoff freiliegt, verschlossen werden, was auf an sich bekannte Art, z. B. durch Verschweißen,
erfolgen kann.
Die Gußform kann einen beliebigen, z. B. zylindrischen oder schwach konischen Querschnitt
haben und einseitig oder beidseitig offen sein. Ihr Abschluß kann dabei mittels Platten aus Grauguß erfolgen oder zweckmäßiger
aus feuerfestem keramischem Werkstoff bestehen, wodurch das Ausbringen vergrößert
wird.
Als Zusätze können Ofenschlacken oder irgendwelche andere, dem besonderen Zweck
angepaßte Zusätze verwendet und sowohl in flüssiger als auch in fester Form, zweckmäßig
als vorgeschmolzene zerkleinerte Masse, eingebracht werden. Das Einbringen der Zusätze
kann vor, während oder nach dem Eingießen des Elektrodenmetalls vorgenommen
werden oder aber auch auf kombinierte Art erfolgen.
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich sowohl für Schweißelektroden aus Eisen
und Stahl als auch aus anderen Metallen und Legierungen, wobei den jeweiligen Eigenarten
von Elektrodenmetall und Zusatz weitestgehend Rechnung getragen werden kann.
Die Verarbeitung erfindungsgemäß hergestellter Blöcke auf Schweißelektroden kann
auf übliche Art erfolgen.
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung von Schweißelektroden mit in deren Seele
lagernden Zusätzen, dadurch gekennzeichnet, daß das flüssige Elektrodenmetall und die Zusätze in der Gußform mindestens
bis zur Erstarrung des ersteren so bewegt werden, daß sich die Zusätze in Form einer das Elektrodenmetall entlang
seiner Längsachse durchziehenden Seele abscheiden und das so erhaltene Gußstück auf an sich bekannte Art zu
Schweißelektroden verarbeitet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung in der
Gußform durch Umdrehung derselben um eine zu ihrer Längsachse quer liegende Achse erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der
Gußform durch Umdrehung um ihre Längsachse in waagerechter Lage erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung
der Gußform zunächst durch Umdrehung um eine zu ihrer Längsachse quer liegende Achse und sodann in waagerechter
Lage durch Umlaufen um ihre Längsachse erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939SC117484 DE700753C (de) | 1939-01-17 | 1939-01-17 | Verfahren zum Herstellen von Schweisselektroden |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1939SC117484 DE700753C (de) | 1939-01-17 | 1939-01-17 | Verfahren zum Herstellen von Schweisselektroden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE700753C true DE700753C (de) | 1940-12-30 |
Family
ID=7450785
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1939SC117484 Expired DE700753C (de) | 1939-01-17 | 1939-01-17 | Verfahren zum Herstellen von Schweisselektroden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE700753C (de) |
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1939
- 1939-01-17 DE DE1939SC117484 patent/DE700753C/de not_active Expired
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