DE699684C - Wickelvorrichtung fuer Durchzieherwicklungen - Google Patents

Wickelvorrichtung fuer Durchzieherwicklungen

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DE699684C
DE699684C DE1939G0100471 DEG0100471D DE699684C DE 699684 C DE699684 C DE 699684C DE 1939G0100471 DE1939G0100471 DE 1939G0100471 DE G0100471 D DEG0100471 D DE G0100471D DE 699684 C DE699684 C DE 699684C
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DE
Germany
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turns
winding
wire
winding device
drum
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Expired
Application number
DE1939G0100471
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Schmitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lahmeyer & Co Akt Ges
Original Assignee
Lahmeyer & Co Akt Ges
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/08Forming windings by laying conductors into or around core parts
    • H02K15/085Forming windings by laying conductors into or around core parts by laying conductors into slotted stators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
4. DEZEMBER 1940
. REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
G 100471
Heinrich Schmitz in Aachen
ist als Erfinder genannt worden.
Garbe, Lahmeyer & Co. Akt.-Ges. in Aachen Wickelvorrichtung für Durchzieherwicklungen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juli 1939 ab Patenterteilung bekanntgemacht am 7. November-1940
Das Durchziehen von Wickeldrähten, bei halb oder ganz geschlossenen Nuten geschieht in der Weise, daß von einer Vorratsrolle der Draht abgenommen und durch eine Nut von der einen Ständerseite nach der anderen Ständerseite von -Hand oder durch Aufrollen auf eine Aufwickeltrommel durchgezogen wird. Hierauf wird der Draht durch die zweite Nut der Spule wieder auf die erste Ständerseite zurückgezogen. Um möglichst wenig Lötstellen zu erhalten, ist es daher nötig, von Anfang an so viel Drahtlänge durch die Nut " zu ziehen, wie die Länge sämtlicher Windungen ist, die ohne Lötstelle gewickelt werden sollen. Besonders bei den ersten Windungen ist eine große Drahtlänge durch die Nut zu ziehen, was eine lange Wickelzeit erfordert.
Diese langen Wickelzeiten werden erfindungsgemäß in der Weise verkürzt, daß von einer Vorratsrolle durch die Nutenöffnungen über an beiden Seiten der Maschine angeordneten Leitrollen behelfsmäßig eine gewisse Anzahl von Windungen gelegt werden zu einer Aufwickeltrommel, die zuerst die für die noch fehlenden Windungen nötige Dxahtlänge auf den gelegten Weg durch die Maschine zieht und dann die behelfsmäßig gelegten Windungen nach Abwerfen von den entsprechenden Leitrollen in ihre endgültige Lage zieht.
Abb. ι zeigt einen Maschinenkörper in Ansicht. ■
Abb. 2 zeigt einen S chriitt durch die Nuten mit der bis jetzt gebräuchlichen Durchziehart.
Abb. 3 zeigt schematisch, das Wickeln unter Verwendung von Hilfsrollen gemäß der Erfindung. ■
In Abb. 2 ist 1 das Blechpaket, 2 ist die fertiggewickelte Spule, 3 ist die Vorratsspule. 4 ist der durch die Nut gesteckte Draht. S ist eine AufwickeltrommeL 6 ist die Lage der Vorratsrolle, nachdem der Draht durch die Nut durchgezogen und von der Aufwickeltrommel abgeworfen ist. 7 ist eine zweite Auf-' wickeltrommel.
In Abb. 3 ist ι das Blechpaket, 2 ist die Spule, 3 ist die Vorratsrolle, 4 ist der Wickeldraht, 5 ist eine Aufwickeltrommel, 8 bis r/ sind Hilfsrollen.
S Der übliche Vorgang nach Abb. 2 ist folgender: Der Draht 4 wird von Vorratsrolle 3 genommen und durch eine Nut gesteckt. Mittels Aufwickeltrommel 5 wird die ganze Drahtlänge durch die Nut gezogen. Der Draht wird dann von der Trommeis abgeworfen, durch die zweite Nut gesteckt und mittels Trommel/ durchgezogen. Es ist also mit dieser Wickelart immer ein Durchziehen der ganzen Drahtlänge für jede halbe Windung nötig.
Der Vorgang bei der neuen Anordnung (Abb. 3) ist folgender: Der Draht4 wird, von der Vorratsrolle 3 genommen, durch die untere Nut und über die Rollen 8 und 9- gezogen, dann durch die obere Nut gesteckt, über Rollen 14 und 15 gelegt, dann durch die untere Nut gesteckt, über Rollen ι ο und 11 gelegt, wieder durch die untere Nut gesteckt, über Rollen 12 und 13 gelegt, durch die obere Nut gesteckt und auf der Aufwickeltrommel 5 befestigt. Hierauf wird der Draht mittels der Aufwickeltrommel 5 so lange gezogen, bis die ganze Drahtlänge durchgezogen ist. Hierauf wird nacheinander der Draht von Rollen 8 und 9, dann von 14 und 15, dann von 10 und 11, dann von 16 und 17, dann von 12 und 13 abgenommen und mittels Aufwickeltrommel 5 so lange angezogen, bis die einzelnen Draht-
t lagen in die richtige Endlage gekommen "sinid.
Nachdem die drei Windungen, wie in der Abbildung dargestellt, fertig in ihre Endlage gebracht worden sind, wird der ganze Vorgang so lange wiederholt, bis die ganze Spule fertiggewickelt ist. Der Vorteil dieser Wickelmethode liegt darin, daß je nach der verwendete.n Rollenzahl nur immer so viel Draht hindurengesteekt werden muß, wie Windungen gleichzeitig gelegt werden sollen, und daß dann in einem Arbeitsgang die für die restlichen Windungen vorgesehene Drahtlänge auf einmal durchgezogen wird. Die Wickelmethode kann ferner noch dadurch verbessert werden, daß die Aufwickelrolle 5 durch einen Motor angetrieben wird, der von dem Arbeiter "mittels Fußschalter usw. von verschiedenen Stellen aus betätigt werden kann. In diesem Falle ist es möglich, daß das Wickeln durch einen einzigen Mann geschehen kann.
In Abb. 3 ist schematisch das gleichzeitige Wickeln von drei Windungen dargestellt. Es wird als selbstverständlich angesehen, daß diese Wickelmethode für jede andere Anzahl von Windungen bei Anordnen einer entsprechenden Zahl von Umlenkrollen anwendbar ist. Erfindungsgemäß können auch immer zwei oder mehr Rollen durch eine Rolle mit stufenweise vergrößertem Durchmesser ersetzt werden. Es wird als selbstverständlich vorausgesetzt, daß sich diese Wickelvorrichtung logischerweise auch bei Rotoren mit Drahtwicklung anwenden läßt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    I. Wickelvorrichtung für Durchzieherwicklungen bei halb öder ganz geschlossenen Nuten, dadurch gekennzeichnet, daß von einer Vorratsrolle (3) durch die Nut en-Öffnungen über an beiden Seiten der Maschine angeordneten Leitrollen (8 bis 17) behelfsmäßig eine gewisse Anzahl von Windungen gelegt werden zu einer Aufwickeltrommel (5), die zuerst die für die noch fehlenden Windungen nötige Drahtlänge auf den gelegten Weg durch die Maschine zieht und dann die behelfsmäßig gelegten Windungen nach Abwerfen von den entsprechenden Leitrollen in ihre endgültige Lage- zieht.
    - 2. Wickelvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitrollen mit abgestuften Durchmessern ausgeführt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1939G0100471 1939-07-28 1939-07-28 Wickelvorrichtung fuer Durchzieherwicklungen Expired DE699684C (de)

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