DE699649C - Bremsluftschraube - Google Patents
BremsluftschraubeInfo
- Publication number
- DE699649C DE699649C DE1938H0154242 DEH0154242D DE699649C DE 699649 C DE699649 C DE 699649C DE 1938H0154242 DE1938H0154242 DE 1938H0154242 DE H0154242 D DEH0154242 D DE H0154242D DE 699649 C DE699649 C DE 699649C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- profiled body
- blades
- brake
- tips
- screw
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000011295 pitch Substances 0.000 description 3
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 1
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C11/00—Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
- B64C11/002—Braking propellers, e.g. for measuring the power output of an engine
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bremsluftschraube mit Vorrichtung zum Anpassen
der Bremsleitung an die jeweilige Triebwerksleistung.
Die ausschließlich zum Bremsen von zu prüfenden Motoren dienenden Bremsluftschrau'ben
haben eine ihrem - Zweck entsprechende und von der der Trieb- oder Vortriebschrauben
der Luftfahrzeuge abweichende bestimmte Gestalt. Sie eignen sich dabei bisher
nur zur Prüfung der Sollwerte in bezug auf Drehzahl und .Leistung eines ganz be-'
stimmten Motors. Infolgedessen braucht man zu jedem Motor mit abweichender Triebwerksleistung
eine besondere Bremsluftschraube.' Hiergegen besteht kein Bedenken, soweit es sich um große Leistungsunterschiede
handelt, aber man ist bis jetzt auch bei geringen Leistungsunterschieden an die gleiche Maßnahme gebunden. Hierdurch ergibt
sich eine beträchtliche Vergeudung an Werkstoff und Fertigungsarbeit.
Man hat versucht, die Aufgabe der Anpassung der Bremsleistung an die Triebwerksleistung bei luftschraubenartigen Drehkörpern,
deren Flügelwurzel zu einem Flansch erwei- ' tert ist, in der Weise zu lösen, daß man den
Flügelwurzelflansch und die ihn haltende Nabe mit ineinandergreifenden Verzahnungen ■
versehen hat, um die Steigung der Schraubenflügel leicht und sicher verändern zu können.
Mit der bekannten Vorrichtung erreicht man zwar eine leichte und sichere Veränderung
der Flügelsteigung, aber keine feinstufige, obgleich in der Veröffentlichung des Vor-Schlages
die Verzahnung als eine solche bezeichnet ist. Als Beispiele sind 8 Stifte im Flügel wurzelflansch und 8 Vertiefungen in der
Nabenfläche oder aber je 8 Dreieckzähne vorgesehen.
Die kleinste Einstellwinkeländerung ist dabei 450, da ein Quadrant in nur zwei
Winkel aufgeteilt ist. Verdoppelt man die
Zahl der Stifte oder Zähne auf 16, so hat man je Quadrant vier Anstellwinkel von 22,5° und
bei einer Verdreifachung auf 24 immer noch nicht mehr als sechs Anstellwinkel von 15°
je Quadrant. Auch mit diesen Winkelteilungen wird die Anpassung der Brennluftschraube
nicht genügend abgestuft, und überdies läßt sich die Anzahl der Stifte oder Zahne, an einer
Elügelwürzel aus nachstehenden Gründen nicht beliebig erhöhen.
An der Stelle, an der gemäß dem bekannten Vorschlag' die Verzahnung angebracht wird,
hat die Nabe den ganzen Flügel sowohl gegen die in der Flügellängsachse wirkenden Fliehkräfte wie auch gegen eine Verdrehung um
diese Achse festzuhalten. Am Orte der Verzahnung treten also überaus große Beanspruchungen
auf, denen die Einstellhilfsmittel ebenfalls gewachsen sein müssen". Ferner sind
die Abmessungen des Flügelwurzelflansches und die der ihn aufnehmenden Nabe im Hinblick
auf die aerodynamischen Anforderungen an enge Grenzen gebunden.
Gemäß der Erfindung soll dieser Mangel
der Bremsluftschrauben dadurch behoben werden, daß auf den Blattseiten nahe den Spitzen
der fest eingestellten Flügelblätter angeordnete und das Blattprofil überragende aerodynamisch
profilierte Körper bei stillstehender Schraube um zu den Flügelblättern senkrechte
Drehachsen feinstufig zwischen Tangential- und Radialstellung zum Umlaufkreis einstellbar
sind.
•Nach/einem weiteren Merkmal der Erfindung
ist nahe den Spitzen der Flügelblätter in diese auf ihrer den profilierten Körper tragenden
Seite eine von einem Rohrbolzen mit Mutter gehaltene und gegen Drehung gesicherte
Scheibe mit feiner Verzahnung eingelassen, mit der eine Gegenscheibe des profilierten
Körpers mittels einer durch den Rohrbolzen gesteckten Schraube mit Mutter in Eingriff
gehalten wird. .
Die aerodynamisch profilierten Körper sind im Vergleich zu den Flügelblättern einer
Bremsluftschraube klein und leicht. Aus diesem Grunde und wegen ihrer Anordnung nahe
den Blattspitzen ergeben sich für die Befestigung der profilierten Körper nur sehr geringe
■Beanspruchungen. Hierzu kommt, daß man den Verzahnungsscheiben im Verhältnis zu
der Länge des profilierten Körpers einen großen Durchmesser geben kann. Beide Umstände
machen es möglich, eine wirklich feinstufige Verzahnung zur Anwendung zu bringen,
beispielsweise eine solche mit insgesamt 120 Zähnen, d. h. dreißig Anstellwinkeln von
nur 3° je Quadrant. Im übrigen ist durch die Art der Befestigung die Verzahnung von der
Beanspruchungsaufnahme weitgehend entlastet.
Mit dem Gegenstande der Erfindung können
z. B. beliebige Motore gleicher Nennleistung geprüft werden, deren effektive Triebwerksleistungen etwa deshalb mäßige Unterschiede
aufweisen, weil der Bau von verschiedenen Herstellerfirmen erfolgt ist o. dgl. Nach
Maßgabe des Befundes ändert man während der Prüfung den Luftwiderstand durch Änderung
des Anstellwinkels der profilierten Körper. Die Grenzen liegen bei der Radialstellung
der Körper zum Umlaufkreis (größter Luftwiderstand) und bei deren Tangentialstellung
(kleinster Luftwiderstand). In den Zwischenstellungen ergeben sich entsprechende Zwischenwerte.
Die Erfindung ist durch die Zeichnung beispielsweise erläutert. Es bedeuten
Abb. ι die geometrische Anordnung der profilierten Körper,
Abb. 2 und 3 eine Vorderansicht und einen Grundriß der Bremsluftschraube,
Abb. 4 einen profilierten Körper nebst Befestigung in vergrößertem Maß stäbe.
Der in Abb. 1 strichpunktiert angedeutete Umlaufkreis 1. geht durch die Drehachsen der
aerodynamisch profilierten Körper 2 hindurch, die (volle Linien) radial stehen, während bei
dem obersten Körper (strichpunktiert) auch die Tangentialstellung und eine Zwischenstellung
mit ihrem Anstellwinkel β angedeutet sind. Die Lage der profilierten Körper 2 zu
•den Flügeln 3 : der Bremsluftschraube geht
ebenso wie die Anordnung der Körper nahe den Spitzen der Flügelblätter aus den Abb. 2
und 3 hervor.
Gemäß Abb. 4 ist in das Flügelblatt 3 eine Scheibe 4 eingelassen, die am Rande ihrer
Stirnseite eine Verzahnung 5 aufweist und durch einen Rohrbolzen 6 mit Mutter 7 am
Flügel 3 befestigt sowie durch Stifte 8 gegen Verdrehen gesichert ist. Der vorzugsweise
aus Leichtmetall bestehende, aerodynamisch profilierte Körper 2 trägt eine mit Schrauben
10 an ihm befestigte Gegenscheibe 9, die am Rande ihrer Stirnseite eine zur Verzahnung 5 lla
der Scheibe 4 passende Verzahnung hat. . Durch ein Mitteloch der Scheibe 9 faßt hinter
diese ein flacher Kopf einer Schraube 11, die*
durch den Rohrbolzen 6 hindurchgesteckt und dann mit ihrer Mutter 12 angezogen wird, um
die beiden Verzahnungen miteinander in Eingriff zu halten.
Zwecks Einstellung des profilierten Körpers 2 zieht man diesen nach dem Lösen der
Mutter 12 so weit vor, daß die Verzahnungen 4 und 9 außer Eingriff kommen, dreht den
Körper 2 in die gewünschte Stellung und zieht
die Mutter 12 wieder an. Hilfsmittel zur
Sicherung der genau gleichen Einstellung aller Körper 2 können vorgesehen sein.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Bremsluftschraube mit Vorrichtung zum Anpassen der Bremsleistung an die jeweilige Triebwerksleistung, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Blattseiten nahe den Spitzen der fest eingestellten Flügelblätter angeordnete und das Blattprofil überragende, - aerodynamisch profilierte Körper -bei stillstehender Schraube um zu den Flügelblättern senkrechte Drehachsen feinstufig zwischen Tangential- und Radialstellung zum Umlaufkreis einstellbar sind.
- 2. Bremsluftschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nahe den Spitzen der Flügelblätter in diese an ihrer den profilierten Körper tragenden Seite eine von einem Rohrfaolzen mit Mutter gehaltene und gegen Drehung gesicherte Scheibe mit feiner Verzahnung eingelassen ist, mit der eine Gegenscheibe des profilierten Körpers mittels einer durch den Rohrbolzen gesteckten Schraube mit Mutter in Eingriff gehalten wird. ■Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938H0154242 DE699649C (de) | 1938-01-04 | 1938-01-04 | Bremsluftschraube |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938H0154242 DE699649C (de) | 1938-01-04 | 1938-01-04 | Bremsluftschraube |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE699649C true DE699649C (de) | 1940-12-03 |
Family
ID=7181861
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938H0154242 Expired DE699649C (de) | 1938-01-04 | 1938-01-04 | Bremsluftschraube |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE699649C (de) |
-
1938
- 1938-01-04 DE DE1938H0154242 patent/DE699649C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2726589C2 (de) | ||
| DE10305543C5 (de) | Verfahren zur Montage von Rotorblättern sowie ein Rotorblatt für eine Windenergieanlage | |
| DE577917C (de) | Mit einem elektrischen Stromerzeuger gekuppeltes Windrad | |
| DE4028439A1 (de) | Innengekuehlte, stromlinienfoermige schaufel | |
| EP0709571A2 (de) | Für eine lastarme Parkstellung eingerichtete Windkraftanlage | |
| DE1628234B2 (de) | Hohler Lufterflugel aus Kunst stoff mit Tragflugelprofil | |
| DE2737767B1 (de) | Windkraftanlage | |
| DE699649C (de) | Bremsluftschraube | |
| DE3303532A1 (de) | Fluegelrad | |
| DE2502986A1 (de) | Vorrichtung zum verstellen von drallschaufeln | |
| DE304446C (de) | ||
| DE496948C (de) | Vorrichtung zur Verbesserung des Wirkungsgrades von Propellern fuer Schiffe oder Luftfahrzeuge | |
| AT163711B (de) | Nabe für Propeller oder Turbinen mit verstellbaren Flügeln | |
| DE3590007T1 (de) | Windrotor | |
| DE541884C (de) | Vorrichtung zum Verstellen der Laufradschaufeln von Propellerpumpen | |
| DE2627973A1 (de) | Lagerring fuer die fluegel eines verstellpropellers | |
| DE3913262C2 (de) | ||
| DE4442861A1 (de) | Windturbine mit Drehachse im wesentlichen rechtwinklig zur Windrichtung mit variabler Geometrie | |
| CH461015A (de) | Spaltflügelrad für axiale Strömungsmaschinen sowie dessen Verwendung für Lüfter und Gebläse | |
| DE830258C (de) | Einrichtung zum Verstellen der Spurweite der Laufraeder von Fahrzeugen, insbesondere von Zugmaschinen fuer land- und forstwirtschaftliche Zwecke | |
| DE1456094C (de) | Drehflugelrotor insbesondere Heck rotor fur Drehflügelflugzeuge | |
| DE1952662A1 (de) | Anordnung von Hubaggregaten in Flugzeugruempfen bzw. in Flugzeughubgondeln | |
| DE500773C (de) | Schaufelrad | |
| DE587933C (de) | Vorrichtung zur Anstellungsaenderung von Schraubenfluegeln | |
| DE197695C (de) |