DE6995C - Selbstspannender Kolben für Saugsätze - Google Patents

Selbstspannender Kolben für Saugsätze

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DE6995C
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O. SCHOLTZ in Cons. Georg Grube b./Rosdzin, Schoppinitz
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B53/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B23/00 or F04B39/00 - F04B47/00
    • F04B53/14Pistons, piston-rods or piston-rod connections

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

1879.
Klasse 59.
OSWALD SCHOLTZ in cons. GEORG GRUBE bei ROSDZIN-SCHOPPINITZ.
Selbstspannender Kolben für Saugsätze.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. März 1879 ab.
Der durch Zeichnung erläuterte selbstspannende Saugsatzkolben besteht aus:
1. der Kolbenstange A mit dem Fangstücke N und fester Scheibe zur Anlage des Gummibuffers M, befestigt durch Keil und Scheibe am Kolbenkörper B, Der Gummibuffer vermindert den Schlag der Glocke, beim Niedergange des Kolbens;
2. dem Kolbenkörper B mit acht Verbindungsstegen;
3. der Glocke C, welche ebenfalls mit acht Verbindungsstegen versehen ist;
4. dem U-förmigen, aus Phosphorbronze bestehenden Ringe D zur Aufnahme des aus mehreren Stücken bestehenden Lederringes H11;
5. dem Winkeleisenringe F, sowie aus dem darauf geschraubten Flacheisenringe, welche beide mit einander verbunden an dem Kolbenkörper B mit acht Schrauben befestigt sind, und zur Führung des Metallringes D, sowie der Druckstücke J dienen; auch gleichzeitig den Abschlufs für den Lederring H111, den um seine Axe drehbaren Ring F und für die Segmente G geben;
6. zwei um ihre Axe drehbaren Ringen F mit den daran befindlichen Warzen, welche sich beim Drehen nach rechts an die Vorsprünge der Segmente G fest anlegen und selbige dadurch nach aufsen drücken. Der grofse Ring F ist an acht Stellen auf die Hälfte seiner Stärke unter einem Winkel von 45° zur Aufnahme der Druckstücke J ausgefeilt, wohingegen der kleine Ring F auf nur vier Stellen ausgefeilt ist;
7. den Segmenten G, wovon acht Stück zum Spannen des Lederringes Hm im Kolbenrohre, vier Stück zum Abdichten der Glocke dienen, indem sie die Lederringe an die Wandungen drücken. Infolge hiervon schliefsen sich die 'Lederringe dicht an die Wandungen an. Die Segmente G, sowie die Ringe F sind aus Phosphorbronze, um das Ansetzen des Rostes, sowie deren Zerstörung durch saure Wasser zu verhindern;
8. den Lederringen JT1, Hnxm&Hni, hergestellt von Lederstreifen, mit Holzstiften auf einander genagelt, wovon H1 und H11 die Glocke, Hln das Kolbenrohr dichtet. Sämmtliche Lederringe werden ihrem Durchmesser entsprechend abgedreht und zweckentsprechend aufgeschnitten;
9. den Druckstücken J. Dieselben dienen zur Bewegung der Ringe F. Sie sind an ihrer inneren Fläche mit einer Rippe versehen, welche ihre Führung in der im Kolbenkörper befindlichen Nuth hat;
10. den zwölf Federn K, von Phosphorbronze hergestellt. Vermöge derselben werden die Druckstücke J beim Niedergange des Kolbens in die Höhe gedrückt, wodurch die Ringe F sich wieder zurückdrehen und dadurch der dichte Abschlufs, sowie die Reibung im Kolbenrohre und in der Glocke vermindert, wird. Die Federn üben jede einen Druck von 8 bis 10 kg aus;
11. der Platte L von Schmiedeisen. Sie dient zum Halten der oberen Ringe am Kolbenkörper und gleichzeitig zur Führung der Druckstücke J. Die Platte ist durch vier Schrauben am Kolbenkörper befestigt.
Der so construirte selbstspannende Saugsatzkolben erhält seinen vollständigen dichten Abschlufs beim Ansaugen des Kolbens durch den Druck der Wassersäule auf die Glocke.
Infolge dessen werden die Druckstücke J nach unten gedrückt, wodurch dieselben die Ringe F in eine drehende Bewegung bringen. Durch diese Bewegung müssen die Segmente G sich nach aufsen schieben, da dieselben durch entsprechende Führung im Kolbenkörper an drehender Bewegung gehindert werden. Deshalb müssen sich die Lederringe auch vergröfsern. Dagegen drehen sich die Ringe F beim Niedergange des Kolbens zurück, dadurch, dafs die Druckstücke J durch die. Kraft der Federn K empor gehoben werden.
Durch dieses Zurückgehen der Ringe wird der dichte Abschlufs im Kolbenrohre sowie in der Glocke vermindert und die gegenseitige Abnutzung eine geringe.

Claims (1)

  1. Eine neue Liderung des Kolbens ist dadurch schnell auszufuhren, dafs die Glocke an der Kolbenstange befestigt, der Keil herausgeschlagen und demnächst der Kolbenkörper so weit heruntergelassen wird, wie nöthig, um die neu einzulegenden Lederringe hineinzubringen; wodurch die ganze Liderung eines Saugsatzes in ι bis 2 Stunden zu beenden ist.
    Paten τ-Anspruch:
    Der durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte selbstspannende Saugsatzkolben, und zwar speciell die Anordnung der sich um ihre Axe drehenden Ringe, der nach aufsen sich schiebenden Segmente, sowie deren Bewegung durch die Glocke, Druckstücke und Federn.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    ,0-
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