DE699405C - UEbersteckstulp fuer Behaelter fuer chirurgisches Naehmaterial - Google Patents

UEbersteckstulp fuer Behaelter fuer chirurgisches Naehmaterial

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DE699405C
DE699405C DE1935G0090506 DEG0090506D DE699405C DE 699405 C DE699405 C DE 699405C DE 1935G0090506 DE1935G0090506 DE 1935G0090506 DE G0090506 D DEG0090506 D DE G0090506D DE 699405 C DE699405 C DE 699405C
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thread
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elastic
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DE1935G0090506
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Graf & Co Sueddeutsche Catgutf
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/04Surgical instruments, devices or methods for suturing wounds; Holders or packages for needles or suture materials
    • A61B17/06Needles ; Sutures; Needle-suture combinations; Holders or packages for needles or suture materials
    • A61B17/06114Packages or dispensers for needles or sutures
    • A61B17/06119Packages or dispensers for needles or sutures of cylindrical shape

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Description

  • Übersteckstulp für Behälter für chirurgisches Nähmaterial Die Erfindung betrifft einen zur Sicherung der sterilen Aufbewahrung und Entnahme von chirurgischem Nähmaterial dienenden, mit Abzugsöffnung versehenen Oblersbeckstulp, unter dem das Nähmaterial in einem besonderen Einlagerungsgefäß oder in geöffneten Packungen (Flaschen, Phiolen o. dgl.) zum Fadenabzug liegt.
  • Gegenüber bekannten Übersteckstulpen, die im Oberteil einen nach innen eingezogenen Kragen besitzen, der trichterartig in das geöffnete Nähmaterialgefäß einfaßt und dessen Rand abdeckt, aber eine verhältnismäßig große, offene Entnahmeöffnung frei läßt, besteht die vorliegende Erfindung darin, daß der Überstecksfulp oberhalb seiner dem Behälter des Nähmaterials zugewendeten, mit einer mit ihren Rändern elastisch abdichtenden Durchzugsöffnung versehenen Abdeckscheibe und im Abstand von dieser leine zweite, aus einem Einschnitt, Kreuz-, Winkelschnitt o. dgl. gebildeten, mit ihren Rändern ebenfalls elastisch abdichtenden Durchzugsöffnung versehene Abdeckscheibe hat und daß sich zwischen beiden Abdeckscheiben lein seitlich geschlossener, zum Durchzug des Fadenmaterials dienender Raum befindet.
  • Die zwei Ausführungsplatten wirken leinerseits als Fadenstrecker und Fadenbremse auf das abzuziehende Nälmaterial, das sie gegen Zurüchgleiten sichern, und legen andererseits einen abgeschlossenen Raum zwischen sich fest, in den das Fadenende, solange kein Abzug erfolgt, Platz findet so daß es ebenfalls verdeckt sowie geschützt liegt und nicht nach auswärts ragt. Der zwischen den beiden elastischen Durch- und Ausführungsscheiben liegende abgeschlossene Hohlraum des Stulpkopfes sichert einerseits das unter dem Stulp befindliche geöffnete Packung gefäß und andererseits das in dem Hohlraum befindliche Ende des sterilen Fadens vor sekundären Infektionen, die beispielsweise durch unachtsame Berührung oder auffallende Luftkeime hervorgerufen werden können.
  • Die Durchstiche, Kreuz- oder Winkelschnitte in den elastischen Durchführungsscheiben gestatten den bequemen bedarfsweisen Fadenabzug, schmiegen sich aber trotzdem gut abschließend gegen den Fladen an, so daß sie einen sicheren Abschluß für das darunterliegende Fadenmaterial bilden.
  • Die besondere Wirkung der erfindungsgemäßen Stulpdurchbildung mit dem oberen, durch die beiden elastischen Ausführungsscheiben gebildeten Abschlußraum besteht darin, daß, abgesehen von der Sicherung des Materialinhaltes der Packung, gegen jede Infektion auch noch während der Operation, bei jeder Arbeitspause der Faden innerhalb des geschlossenen Raumes geschützt bleibt.
  • Bei Wiederaufnahmle der Arbeit fährt man mit der sterilen. Pinzette durch den in der oberen elastischen Ausführungsscheibe befinlichen Einschnitt ein, um das sterile Fadenende für die Fortsetzung der Arbeit zu erfassen. Bei Eintritt einer Arbeitspause kann man in zweifacher Weise vorgehen. Entweder führt man mittels steriler Pinzette das herausragende Fadenende durch den erwähnten Einschnitt zurück in den abgeschlossenen Hohlraum, oder man fährt mit der Schere durch den Einschnitt hindurch, um den Faden schon innerhalb des Hohlraumes abzuschneiden.
  • Der Übersteckstulp samt dem in seinem Kopfstück angeordneten Hohlraum für das Fadenende kann jederzeit unabhängig von dem Behälter der Catgutpackung keimfrei gemacht und gehalten werden.
  • Diese vorgenannte Wirkung und weitgehende Sicherung beim Verbrauch von chirurgischem Nähmaterial wird bei bekannten Packungsbehältern nicht erreicht, die mit einem Gummipfropfen verschlossen sind, durch den das Fadenmaterial abgezogen wird. anch wenn der Gummistöpsel noch durch einen daraufgesetzten Blechdeckel verdeckt ist. Der kleine Zwischenraum zwischen Stopsei und Deckel bietet gerade den Sammelplatz für auffallende schädliche Luftkeime, -die zu Sekundärinfektionen des Nähmaterials führen.
  • Man hat auch schon Entnahmebehälter für chirurgisches Nähmaterial vorgeschlagen, die nur eine Abdeckscheible mit elastischer Durchzugsöffnung besitzen. diese einzige Scheibe bietet aber nur dem darunterliegenden Nähmaterial, nicht aber dem Fadenende Schutz, das frei über die Scheibe hinausragt und nicht dem Lufteinfluß oder leiner Berührung entzogen ist.
  • Das gleiche gilt von Entnahmebehältern, die einen eingesenkten Deckel besitzen, der Füllflüssigkeit aufnimmt, durch welche der Fadenabzug erfolgt. Auch hier ist das Fadenende in der Hauptsache frei und ungeschützt.
  • Im Gegensatz hierzu bietet die durch zwei Abdeckscheiben gebildete Abzugskamaner nach der Erfindung einen guten Infektionsschutz sowohl für die unter dem Abdeckstulp gelagerte Nähmaterialpackung als auch für das abziehende Fadenende, das innerhalb der Kammer geschützt liegt.
  • Nicht unerwähnt soll bleiben, daß die eine elastische Durchführung der meisten bekannten Entnahmebehälter einen Bestandteil (Verschluß) der Packung selbst bildet, so daß eine von dieser getrennte Nachsterilisation der Durchführung ohne Berührung und Handhabung der Packung nicht möglich ist.
  • Dieser Übersteckstulp mit den zwei eine Durchzugskammer für das Fadenende bildenden elastischen Durchführungsscheiben kann über Einlagerungsgefäße oder Packungen verschiedener Art gesetzt werden, aus dienen der Faden nach oben durch die elastischen Durchführungen des Übersteckstulpes nach außen abgezogen wird.
  • In der Zeichnung ist die neue Stulpdurchbildung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. I den Entnahmebehälter mit darübergesetztem Stulp im Längsschnitt, während Abb. 2 bis 4 verschiedene Ausbildungsformen der elastischen Streck- bzw. Durchführun;gss-cheiben erkennen lassen.
  • Der Aufnahmebehälter 1 für das Fadenmaterial 2 ist mit einem abnehmbaren Deckelstück 12 angenommen, unter dem zweckmäßig eine Abdichtungs- und Durchführungsscheibe 7 aus Gurnmi oder ähnlichem elastischem Material sitzt.
  • Zur Sicherung der Sterilität des Fadenbehälters und der sterilen Fadenentnahme ist über den Behälter ein Übersteckstulp 4 gesetzt, dessen Kopfstück erfindungsgemäß zwei übereinanderliegende elastische Durchführungsscheiben 6,6' angeordnet trägt, durch welche der Faden 3 abgezogen wird. Die Platten schließen einen abgetrennten Raum zwischen sich ein, in dem das Ende des Fadens verbleiben kann, solange kein Abzug stattfindet.
  • Soll abgezogen werden, so wird mit einer Pinzette durch die Einschlitzung der oberen Scheible 6 nach innen gefaßt und das Fadenende herausgezogen.
  • Die Durchführungsöffiiungen für die elastische Scheibe 7 im Behälter 1 kann, wie in Abb. 2 bis 4 gezeigt ist, durch Kreuzschnitte 13, Winkelschnitte 13' oder auch durch ein rundes Stanz- oder Durchsteckloch 13" gebildet sein. Die obere Scheibe 6' des Stulpes 4 ist mit einem Einschnitt, z. B. einem KreuzschnittI3 (Abb. 2) oder einem Winkelschnitt 13' (Abb. 3), ausgestattet, während -die darunterliegende zweite Scheibe 6 auch jede andere mit ihren Rändern gegen den Faden elastisch abdichtende Durchzugsöffnung besitzen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Übersteckstulp für Behälter für chirurtisches Nähmaterial mit Durchzugsöffnungen für den Nähfaden, dadurch glekennzeichnet, daß der Übersteckstulp (4) oberhalb seiner dem Behälter (1) des Nähmaterials (2) zugewendeten, mit leinler mit ihren Rändern elastisch ab dichtenden Durchzugsöffnung (13, 13', 13") versehenen Abdeckscheibe (6) und im Abstand von dieser eine zweite, aus einem Einschnitt, Kreuz-, Winkelschnitt o. dgl. gebildeten, mit ihren Rändem lebenfalls elastisch abdichtenden Durchzugsöffnung (13, 13') versehene Abdeckscheibe (6') hat und daß sich zwischen beiden Abdeckscheiben ein seitlich geschlossener, -zum Durchzug des Fadenmaterials dienender Raum befindet.
DE1935G0090506 1935-05-28 1935-05-28 UEbersteckstulp fuer Behaelter fuer chirurgisches Naehmaterial Expired DE699405C (de)

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