DE699367C - Elektrischer Hochspannungsschalter der Freistrahltype - Google Patents

Elektrischer Hochspannungsschalter der Freistrahltype

Info

Publication number
DE699367C
DE699367C DE1938A0086319 DEA0086319D DE699367C DE 699367 C DE699367 C DE 699367C DE 1938A0086319 DE1938A0086319 DE 1938A0086319 DE A0086319 D DEA0086319 D DE A0086319D DE 699367 C DE699367 C DE 699367C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
arms
switching
heads
jet type
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938A0086319
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DE1938A0086319 priority Critical patent/DE699367C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE699367C publication Critical patent/DE699367C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H31/00—Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H31/26—Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means with movable contact that remains electrically connected to one line in open position of switch
    • H01H31/28—Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means with movable contact that remains electrically connected to one line in open position of switch with angularly-movable contact
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02—Details
    • H01H33/04—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H33/12—Auxiliary contacts on to which the arc is transferred from the main contacts
    • H01H33/121—Load break switches

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • Elektrischer Hochspannungsschalter der Freistrahltype Die Erfindung betrifft einen elektrischen Hochspannungsschalter der Freistrahltype mit Lichtbogenlöschung durch ein strömendes Löschmittel, insbesondere Druckgas, zwischen. dessen Unterbrechungskontakten in der Ausschaltstellung eine zur Spannungsisolation hinreichende freie Lufttrennstrecke vorhanden ist.- Die Kontakte des Schalters sind dabei in sog. Löschköpfen mit Einrichtungen zur Beblasung des=Lichtbogensuntergebracht, .die von besonderen an StützisolatoYen angebrachten Schwenkarmen getragen werden.
  • Derartige Schalter sind in "der Form bekennt, daß die Schaltbewegung in der Ebene der Mittelachsen der senkrecht angeordneten Stützisolatoren erfolgt. Die Löschköpfe werden dabei, von besonderen Schaltarmen getragen,- .die an den "Kappen der feststehendgn Stützisolatoren angelenkt sind. und zur Ausschaltung nach oben geschwenkt werden. In der Einschaltstellung verlaufen die beiden Schaltarme dabei: schräg nach oben und heben die Löschköpfe über die. Verbindungslinie zwischen den Isolatorkappen,während in der Ausschaltstellung .die beiden Löschköpfe iizn wesentlichen senkrecht ;über ihren zugehäri,-gen: -Stützisolatoren hegen. Für hohe Spannungen erreichen diese Schalter deshalb .eine beträchtliche Bauhöhe; sie :haben aber den Vorteil, .daß sie auch bei mehrphasiger Anordnung nur eine verhältnismäßig kleine Grundfläche beanspruchen.
  • Bei -einer anderen bekannten Ausführung derartiger Schalter werden die Schaltarme waagerecht auseinandergeschwenkt. Die Stützisolatoren werden hierzu drehbar angeordnet und die Löschköpfe quer .zur Längsachse der Schaltarme an diesen befestigt, so, daß che Verbindungsachse der Schaltkontakte- in der Einschaltstellung die. Verbindungslinie der Isolatorkappen unter einem Winkel schneidet. Zur' Ausschaltung werden die beiden Stützisolatoren derart gedreht, daß sich @@die Schwenkarme mit den Löschköpfen voneinander entfernen und eine freie Lufttre=-streeke bilden. Die für den Schalter nötige Grundfläche ist dabei durch den Schwenkbereich der beiden Schaltarme bedingt und erreicht insbesondere bei mehrphasiger Ausführung eine beträchtliche Größe, wogegen die Bauhöhe verhältnismäßig gering- ist.
  • Der Schalter nach der Erfindung soll die Vorteile beider bekannter Anordnungen, die geringe-Grundfläche der- ersten und die nied-. rige Bauhöhe der zweiten Anordnung, vereinen. Die vorteilhafte Beschränkung der Grundfläche und Bauhöhe selbst für höchste Spannungen wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Schwenkarme und die -Löschköpfe derart gleichachsig angeordnet sind, daß die zu einem Schalterpol gehörenden beiden Schwenkarme und Löschköpfe in der Einschaltstellung in einer Geraden liegen und daß zur Ausschaltung beide Arme nach der gleichen Seite ausgeschwenkt werden, wobei jeder Schwenkarm mit seiner Einschaltstellung annähernd einen rechten Winkel einschließt.
  • Die Schaltarme können in .diesem - Falb gleichachsig mit den Schaltkontakten arge. ordnet sein, so daß die Schaltarme kurz und die bewegten Massen geringer werden. Diese Ausbildung hat auch noch den Vorteil, daß die in der Regel metallenen Schaltarme zwischen den. zugehörigen aus Isolierstoff gefertigten Löschköpfen und Isolatorkappen durch Isolierrohre abgedeckt werden können. Hierdurch wird die Möglichkeit eines übeTschlages zwischan den Schaltarmen -unter Umgehung der Löschköpfe vermieden. Schließlich ist es auch möglich; jeden Löschkopf mit dem, zugehörigen Schwenkarm zu einem Schaltteil aus Isolierstoff zu vereinen.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht in der verhältnismäßig geringen -Schlagbeanspruchung der Schaltkontakte. Beim Einschalten bewegen sich die Spitzen der Schaltkontakte auf zwei einander überschneidenden Kreisen. Die Schaltkontakte schlagen Üeshalb nicht plötzlich aufeinander, sondern kommen zuerst an ihren- Kanten zur Auflage- und werden dann allmählich längs eines bestimmten Weges in die Löschköpfe, -in denen sie federnd gelagert sind, zuriickgeschoben. Hierdurch werden auch die Massenkräfte dker schwenkbaren Teile in ihrer Bewegung nicht plötzlich abgefangen, sondern allmählich abgebremst und der Antriebsmechanismus des Schalters vor Stoßbeanspruchung geschiytzt.
  • Ebenso vorteilhaft erweist sich der erfindungsgemäße Schalter für den -eigentlichen Schaltvorgang. Durch Vorzündungen besteht näm7dch beim Einschalten bei dem hohen Druck, reit dem die Schaltstücke aufeinanderliegen, die Gefahr, daß die Schaltkontakte miteinander verschweißen. Dieses Zusammenschweißen wird bei, der erfindungsgemäßen Anordnung dadurch vermieden, daß- die Schaltkontakte schon beim Einschalten etwas durchfedern und dabei wieder auseinaandergebrochen werden. Auch beim Ausschalten werden die etwa aneinander haftenden Schaltkontakte spätestens beim Beginn der Drehung der Schwenkarme gewissermaßen ,auseinandergebrochen: Die Schalter können deshalb anit wesentlith höheren Strömen belastet werden, ohne daß man ein Versagen des Schalters befürchten muß.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Auf der Grundplatte i sind -die beiden Stützisolatoren 2, 3 drehbar angeordnet. Die Köpfe .der Isolatoren sind mit Kappen versehen, die oben die Leitungsanschlüsse 4"5 und seitlich die Schaltarme 6 tragen. Die Schaltarme 6 werden gegen die Kontakte durch die Kalotten 7= abgeschlossen. Die Kalotten bestehen aus Isolierstoff und besitzen düsenförmige öffnungen, 'durch die das Löschmittel . ausströmt. Zu Beginn der Ausschaltbewegung werden die Schaltkontakte 8, 9 entgegen der Blasrichtung des Löschmittels durch diese Öffnungen zurückgezogen. Die Schaltarme können zur Erhöhung der Überschlagssicherheit mit Isolierstoffrohren umkleidet bzw. unmittelbar mit Isolierstoff umpreßt sein.
  • Bei der Ausschaltung werden die Schaltarme 6, vorzugsweise unter gleichzeitiger Beblasung der Elektroden -8, 9, in die gestrichelte Stellung geschwenkt und bilden dabei mit der Einschaltstellung einen annähernd rechten Winkel. Hierdurch ist auch der erforderliche Luftisolationsabstand zwischen den beiden Schaltkontakten hergestellt, der der Entfernung der beiden Leitungsanschlüsse 4; 5 entspricht.
  • Die Grundplatte ist zweckmäßig zugleich als Luftspeicher für den Schalterantrieb und für die Beblasung ausgebildet. Das Löschmittel- wird den Löschköpfen durch die Isolatoren und die hohlen Schaltarme. zugeführt. Als Löschmittel können neben Druckluft auch geeignete Gase oder Dämpfe zur Anwendung kommen.
  • Beirrt Aufbau von mehrphasigen-' Einheiten auf einer gemeinsamen Grundplatte werdendie einzelnen Schalterpole unter = Wahrung des erforderlichen Phasenabstandes mit -der Verbindungslinie ihrer - jeweils_, zugehörigen Isolatoren quer zur Längsachse der gemdnsamen Grundplatte gesetzt. Da beide Schalt-. arme jedes Schalterpoles-nach der gleichen Seite ausgeschwenkt werden, 'beansprucht dereinzelne' Schalterpol eine verhältnismäßig kleine Grundfläche. Die Einheiten können deshalb ohne Schwierigkeiten in betriebsfertigem Zustand auf der- Bahn versandt werden.
  • Schließlich ist es auch möglich, einen Löschkopfarm jeder Phase feststehend vorzusehen und nur den anderen Arm zu schwenken.

Claims (1)

  1. PATE NTAN$PRÜCIIR:-i. Elektrischer Hochspannungsschalter der Freistrahltype, insbesondere Druckgasschaltet, beidem vorzugsweise als Druckkontakte ausgebil.dete_SchaltstifteinLösch-- . köpfen am freien Ende von Schwenkarmen sitzen, die von Stützisolatoren getragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme und die Löschköpfe derart gleichachsig angeordnet sind-, daß .die zu einem Schalterpol gehörenden, bei-,den Schwenkarme und Löschköpfe in der Einschaltstellung in einer Geraden liegen und daß die Drehung. der Schwenkarme in die Ausschaltstellung nach der gleichen Seite zu erfolgt. a. Hochspannungsschalter nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Löschkopf mit dem zugehörigen Schwenkarm zu einem Schaltteil vereinigt ist.
DE1938A0086319 1938-03-28 1938-03-29 Elektrischer Hochspannungsschalter der Freistrahltype Expired DE699367C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1938A0086319 DE699367C (de) 1938-03-28 1938-03-29 Elektrischer Hochspannungsschalter der Freistrahltype

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE210274X 1938-03-28
DE1938A0086319 DE699367C (de) 1938-03-28 1938-03-29 Elektrischer Hochspannungsschalter der Freistrahltype

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE699367C true DE699367C (de) 1940-11-28

Family

ID=25760551

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1938A0086319 Expired DE699367C (de) 1938-03-28 1938-03-29 Elektrischer Hochspannungsschalter der Freistrahltype

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE699367C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2872550A (en) * 1956-09-20 1959-02-03 Schwager Wood Corp High voltage circuit interrupting and isolating apparatus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2872550A (en) * 1956-09-20 1959-02-03 Schwager Wood Corp High voltage circuit interrupting and isolating apparatus

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE687791C (de) Elektrischer Schalter mit Lichtbogenloeschung durch stroemendes Druckgas
DE670861C (de) Druckgasschalter
DE880341C (de) Hochspannungsdruckgasschalter
DE723429C (de) Aufbau einer Leistungs- oder Spannungstrennstelle
DE819271C (de) Druckluftschalter mit Schaltwiderstaenden
DE735700C (de) Loeschkopf fuer Freistrahldruckgasschalter
DE707433C (de) Elektrischer Freistrahldruckgasschalter
DE767058C (de) Druckgasschalter
DE741235C (de) Elektrischer Freistrahldruckgasschalter
DE864121C (de) Elektrischer Freistrahldruckgasschalter mit Steuerwiderstaenden
DE854391C (de) Elektrischer Schalter mit Lichtbogenloeschung durch ein stroemendes Druckmittel
DE897872C (de) Druckgasschalter mit besonderem Lichtbogenloeschmittel fuer die Unterbrechung hoher Stroeme
DE681883C (de) Druckgasschalter der Stuetzerbauart
DE391018C (de) Doppeltrennschalter
DE1000902B (de) Druckgas-Hochspannungsleistungsschalter mit mehreren in Reihe liegenden Unterbrechungsstellen mit freier Lufttrennstrecke
DE622564C (de) Schutzfunkenstreckenanordnung
DE703743C (de) Elektrischer Drehdruckgasschalter der Freistrahltype
DE869813C (de) Elektrischer Stromunterbrecher, insbesondere Schalter, mit Lichtbogen-loeschung durch ein stroemendes Druckmittel, wie Druckgas
DE525574C (de) Pressgasschalter
DE706945C (de) Elektrischer Hochspannungsschalter der Freistrahltype mit Lichtbogenloeschung durch ein stroemendes Loeschmittel
AT207443B (de) Einsäulentrenner mit schwenkbarem Trennmesser
DE850181C (de) Elektrischer Schalter mit Lichtbogenloeschung durch ein stroemendes Druckmittel, wieDruckgas, insbesondere Freistrahldruckgasschalter
DE628337C (de) Elektrischer Schalter zur Stromunterbrechung in Fluessigkeit
DE880161C (de) Hochspannungsschalter, bestehend aus einem Leistungsschalter mit einem in Reihe dazu liegenden Messertrennschalter
DE869094C (de) Elektrischer Schalter mit Lichtbogenloeschung durch ein stroemendes Druckmittel, wie Druckgas, und mit Mitteln zur Vergleichmaessigung des elektrischen Feldes an den Unterbrechungsstellen