DE869813C - Elektrischer Stromunterbrecher, insbesondere Schalter, mit Lichtbogen-loeschung durch ein stroemendes Druckmittel, wie Druckgas - Google Patents

Elektrischer Stromunterbrecher, insbesondere Schalter, mit Lichtbogen-loeschung durch ein stroemendes Druckmittel, wie Druckgas

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DE869813C
DE869813C DEL8417A DEL0008417A DE869813C DE 869813 C DE869813 C DE 869813C DE L8417 A DEL8417 A DE L8417A DE L0008417 A DEL0008417 A DE L0008417A DE 869813 C DE869813 C DE 869813C
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DE
Germany
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shut
interruption
voltage
pressure medium
circuit breaker
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DEL8417A
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English (en)
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Boris Dipl-Ing Schmatjko
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/80Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid flow of arc-extinguishing fluid from a pressure source being controlled by a valve
    • H01H33/82Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid flow of arc-extinguishing fluid from a pressure source being controlled by a valve the fluid being air or gas
    • H01H33/83Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid flow of arc-extinguishing fluid from a pressure source being controlled by a valve the fluid being air or gas wherein the contacts are opened by the flow of air or gas
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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Description

  • Elektrischer Stromunterbrecher, insbesondere Schalter, mit Lichtbogenlöschung durch ein strömendes Druckmittel, wie Druckgas Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Abschaltleistung von elektrischen Strornunterbrechern, insbesondere von Schaltern, mit Lichtbo-enlöschun- durch ein strömendes Druckmittel, wie Druckgas, bei möglichst kleinen -Abmessungen und kurzen Schalthüben sowie geringem Druckmittelverbrauch zu verbessern und- dabei auch möglichst große zulässige Dauerströme zu erzielen.
  • Besonders bei den bekannten Schaltern mit mehreren Unterbrechungsstellen zur Aufteilung der Abschaltleistung ist der Verbrauch an Druckgas verhältnismäßig hoch, und der Raumbedarf der einzelnen Unterbrechungsstellen sowie ihre verhältnismüßig -roße Anzahl bei hohen Spannungen führt zu Schaltern verhäitnismäßig großer Ab- messungen. Werden solche Schalter für die Zwecke der Kurzschlußfortschaltung ausgebildet, so ist der hohe Druckgasverbrauch wührend der ganzen Dauer der vorübergehenden Stromabschaltungen bei der Bernessung der Druckgasspeicher entsprechend zu berücksichtigen. Diese nfÜssen also ebenfalls große Abmessungen erhalten, damit ihr Vorrat für die vorgesehenen Schaltvorgänge ausreicht. Zum Beispiel sind bei den bekannten Schaltern auch verhältnismäßi 'g große Schalthübe erforderlich, so daß die Dauerder Blaszeit entsprechend groß ist, was sich ebenfalls auf den Luftverbrauch nicht günstig auswirkt und außerdem auch die Schaltzeiten entsprechend groß werden läßt. Schließlich steigt bei solchen Schaltstellen in der Regel auch der Druckgasverbrauch mit größerem Durchmesser der Schaltkontakte, so daß eine Herubsetzung des Druckgasverbrauches auf Kosten -des zulässigen Dauerstromes erfolgt.
  • Die Erfindung betrifft nun einen Stromunterbrecher, bei dem diese Verhältnisse in der Hauptsache durch einen besonders zweckmäßigen Aufbau .einer Leistungsunterbrechungsstelle aus an sich im wesentlichen bekannten Bauteilen außerordentlich verbessert wird. Sie besteht darin, daß bei einem elektrischenStromunterbrecher, insbesondere einem Schalter, mit Lichtbogenlöschung durch ein strÖ-mendes Druckmittel, wie Druckgas, mindestens eine Leistungsunterbrechungsstelle mit zwei zusammenwirkenden, beweglichen, zur Löschnlittelabführung hohl ausgebildeten und vorzugsweise innen sich düsenartig verengenden und wieder erweitern-.den Kontakten vorhanden ist und daß sich dabei im Strömungsweg der Löschmittelabführung mindestens ein Absperrorgan befindet, welches die Löschmittela,bführung aus derUnterbrechungsstelle nach erfolgter Lichtbogenlöschung so lange verhindert, bis sich die Kontakte wieder schließen, was z. B. dann erfolgt, wenn entweder eine ausreichende Spannungstrennstrecke an einem Spannungstrenner hergestellt oder die vorgesehene Dauer einer Kurzzeitunterbrechung beendet ist.
  • Bei einem solchen Aufbau lassen sich die eingangs gestellten Forderungen weitestgebend erfüll-en. Es gelingt auf diese Weise vor allem, die Abschaltleistung der einzelnen Unterbrechungsstellen bei kleinen Abmessungen und Kontakthüben, bei Gewührleistung eines hohen Dauerstromes und geringem Druckgasbedarf wesentlich zu erhöhen. Bei Schaltern für hohe Spannungen, bei denen die Abschaltleistung auf mehrere Unterbrechungsstellen verteilt wird, ist die Erfindung von ganz besonderer Bedeutung. Es ist nämlich möglich, die Zahl der Unterbrechungsstellen wesentlich zu verringern. Es wurde z. B. gefunden, daß fÜr iio: kV die Anwendung einer Unterbrechungsstelle ausreichend ist. Der erfindungsgemäße aus ein-er Kombination an sich bekannter Elemente bestehende Aufbau bringt somit die zusätzliche Wirkung einer wesentlichen Einsparung an Material und Platzbedarf mit sich und vermeidet die sich besonders bei solchen Schaltern ergebenden Schwierigkeiten der Bereitstellung der für die Schaltvorgänge, wie insbesondere bei der Kurzschlußfortschaltung, benötigten Druckgasmengen. Aber auch für Schalter mit einer Unterbrechungsstelle. ist die erfindungsgen-läße Ausbildung der Leistungstrennstelle von großem Vorteil, da man infolge ihrer höheren I-£istungsfähigkeit Unterbrecher mit nur einer Unterbrechungsstelle für solche Spannungen bauen kann, für die manbisher zwei Unterbrechungsstellen verwendete.
  • Beim Auf.,bau gemäß der Erfindung wird an der einzelnen Unterbechungsstelle das insbesondere als Ventil ausgebildete Absperrorgan zweckmäßig durch das zur Lichtbogenlörschung zugeführte und vorzugsweise zugleich für den Kontaktantrieb dienen-de. Druckmittel gesteuert, und zwar in der Art, daß das Druckmittel zugleich den Kontakten bzw. auch deren Antriebskolben und einem Raum zuströmt, der einen mit dem Absperrorgan verbundenen Kolben führt, so daß das normalerweise z. B. durch eine Feder offen gehaltene Absperrorgan zunächst entgegen dem Druck des strömenden Löschmittels weiterhin offen gehalten wird und daß dieser Raum nach Erreichen der vorgesehenen Kontaktentfernung gegen die Druckluftzufuhr abgesperrt wird, wonach er sich vorzugsweise verzögert entlüftet, so daß sich das Absperrorgan unter dem Druck des strömenden Uschmittels schließt. Eine einfache Anordnung erhält man, wenn man es so einrichtet, daß die Steuerung des Absperrorgans durch den Antriebskolben des Kontaktes erfolgt. Zweckmäßig ist jedem Schaltkontakt ein Absperrorgan bzw. Ventil zugeordnet. Wenn man die Schaltkontakte bzw. Ventile im wesentlichen gleichachsig anordnet, so ergibt sich die Möglichkeit, die gesamte Anordnung in einem rohrförmigen Isoliergehä#hse unterzubringen. Zur Erleichterung des Zusammenbaues und der Revision läßt sich die Anordnung z. B. so treffen, daß je- weils ein Schaltkontakt mit dem dazugehörigen Absperrorgan, den erforderlichen Steuerleitungen und dem Abgaskanal zu einem Bauteil vereinigt ist" welches vorzugsweise auswechselba.r in das kohrende eingesetzt ist. Bei Verwendung eines Ventils als Absperrorgan empfiehlt es sich, den Ventilteller stromlinienförmig auszubilden.
  • Mit in vorgenannter Art ausgebildeten Unterbrechereinheiten lassen sich, wie bereits angedeutet, Hochspannungsschalter sehr zweckmäßig zusammenstellen. Es ist in. diesem Fall vorteilhaft, mehrere, vorzugsweise je eine Unterbrechungsstelle enthaltende Unterbrecherei:nheiten zu einem Schaltgerät zusammenzufassen, wobei für die Leistungsanfteilung auf die einzelnen Unterbrechungsstellen erforderliche Widerstände induktiver oder kapazitiver Art in, besonderen, Isoliergehäusen bzw. Rohren untergebracht und. in der erforderlichen Weist mit den Unterbrechereinheiten zusammengeschaltet sind. Man kann die Unterbrechereinheiten vertikal oder V-förinig auf Stützisolatoren mit zwischen ihren, oberen Enden. quer liegenden Steuerwid,erständen anordnen. Der Aufbau kann jedoch auch so erfolgen, daß die Unterbrechereinheiten quer auf Stützisolatoren befestigt sind. In beiden Fällen können im Hochspannungsteil des Schalters Druckgasbe#hälter untergebracht sein, die entweder allein für die Druckgasspeicherung' dienen oder als Zwischenbehälter zwischen. dem auf Erdpotential befindlichen Druckgasspeicher und den Unterbrechung , sstellen verwendet sind.
  • Für die Spanntingstrennung nach erfolgter Leistungsunterbrechung können im wesentlichen bewegliche horizontale Drehtrennarmee vorgesehen sein. Es können aber auch vertikal bewegliche Schwenkarme verwendet werden. Dieb Zuführung des Druckmittels zu den Unterbrechungsstellen läßt man in. geeigneten Fällen nur an einem Ende der die Leistungstrennstellen aufnehmenden Gehäuse erfolgen, und zwar bei vertikaler oder schräger Anordnung der Unterbrechereinheiten an deren. unterem Ende. Bei horizontaler Anordnung der Unterbrechereinheiten wird das Druckmittel zweckmäßi 'g in deren Mitte der Unterbrechungsstelle zugeführt.
  • Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung. Es stellt dar Fig. i einen, Schnitt durch eine Leistungsunt-erbrechunasstelle, Fi,-. 2 einen 1-Jochspannungsschalter mit einer horizontal angeordneten Leistungsunterbrechungs-S.telle, Fig. 3 einen Hochspannungsschalter mit einer vertikal angeordneten Leistungsunterbrechungsstelle, Fig. 4 einen Hochspannungsschalter mit mehreren vertikal angeordneten Leistungsunterbrechungsstellen.
  • In Fig. i ist eine mit zwei im wesentlichen symmetrisch ausgebildeten Kontaktanordnungen versehene Leistun -s-unterbrechungsstelle dargestellt. Die Unterbrechungseinrichtung wird von dein insbesondere keramischen Hohlisolator i aufgenommen. Die beiden Kontakte 2 mit nach der Art einer Laval-düse geformten Durchgangsbohrungen besitzen einen Antriebskolben "" der in dem Gehäust 4 g--fÜhrt ist. Die Kontakte stehen unter Wirkung von EinSchaltfedern 5. Beim Ausschalten erfolgt die Abbremsung der Kontakte mittels der ringförmigen Scheibenfedern 6. Die Stromzuführung zu den Schaltkontakten übernehmen die Gleitkontakte 7. Die Druckluft für die Beblasung und den Antrieb der Kontakte wird bei 8 zugeführt. Im Strömungsweg der den Schalt-er verlassenden Druckluft befindet sich ein Absperrventil mit dem Ventilteller 9 und dem Ventilsitz io. Der Ventilteller ist mit einem Kolben ii verbunden, der in dem Raum 12 des Gehäuses untergebracht ist und unter der Wirkung einer Feder 13 steht. Mit. 14 ist der Auspuffstutzen be- zeichnet. Die Leitung 15 ist eine- Entlüftungsleitung, die Leitung 16, in die eine Drossel eingebaut sein kann, dient in Verbindung mit dem ZD Kolben 3 zum Steuern des Absperrventils in Abhängiffl.:eit von -der Stellung des Schaltkontaktes. Der Schaltkontakt und die Ventilanordnung sind zu einem Bauteil vereinigt, welches in das Ende des Isolierrohres i eingeschoben und mittels Schrauben lösbar befestigt ist. Mit 2o und 24 sind die Stromanschlüsse bezeichntt.
  • Die Wirkungsweise ist für die beiden synimetrischen Kontaktanordnungen, folgende: Die im Falle des Abschaltvorganges bei 8 einströmende Druckluft gelangt durch die Bohrung 17 auf den Antriebskolben 3, der den Kontakt 2 gegen den Druck der Feder 5 zurückbewegt. Sofort nach der Kontakttrennun- strömt Luft #durch die Hc;,hll<ontgl-zt--, und bebläst den Abschaltlichtboggen,. Durch die Bohrun g 18 und die Leitung 16 strömt andererseits von Anfang an Luft in den Raum: 12, so daß das Ventil 9, io zunächst noch offen gehalten wird und die Blasluft ungehindert durch den Stutzen 14 abströmen kann. Erst wenn der Kolben seine Endstellung erreicht hat, wird die Bohrung 18 durch ihn verschlossen. Die Luftzufuhr zum Raum 12 ist nun abgesperrt. Die Druckluftkann aus diesem Raum durch die Leitungen 15 und 16 über die bereits erwähnte Drossel verzögert entweichen, so daß sich das Ventil durch den auf dem Ventilteller 9 lastenden Druck schließt. Inzwischen ist der Abschaltlichtbogen gelöscht worden, und die Kontakte werden durch den Druck frischer Druckluft weiterhin offen gehalten. Dieser Zustand bleibt so lange bestehen, bis z. B. eine in Reihe liegende Trennschaltstelle die Spannungstren-nung übernommen hat oder die vorgesehene Dauer eine Kurzzeitunterbrechung, die vorzugsweise nur zwischen den beiden Kontakten 2 vorgenommen wird, beendet ist. Nach Abstellen der Druckluftzufuhr schließen sich die Kontakte 2 wieder. Das Ventil 9, io wird durch die Feder 13 wieder in# die Bereitschaftsstellung für einen späteren Abschaltvorgang gebracht. Im Falle der Vollabschaltung ist weiterhin allein. die Trennschaltstelle g geöffnet.
  • Die Wiedereinschaltung aus diesem Zustand kann entweder durch schnelles Zuschalten an der Trennschaltstelle erfolgen, man kann. aber auch zum Zwecke der Einschaltung die Leistungstrenn-stelle unter der Einwirkung von Druckluft öffnen und nach Einlegen des Trennschaltgliedes wieder schließen.
  • Der nach der Erfindung aufgebaute Hochspannungstrennschalter nach Fig. 2 hat eine nach Fig. i ausgebildete Leistungsunterbrechungssteille i, die auf dem Stützisolator ig horizontal gelagert ist. Am Kontakt 20 ist eine Stromleitung angeschlossen, mit 14 ist die Ausblaseöffn.ung* bezeichnet. Auf einem anderen Stützer 21, der einen Stromanschluß,kontakt :22 trägt, ist ein Trennschaltarm :23 vertikal schwenkbar angeordnet. Er wirkt mit ,einem festen: Kontakt:24 zusammen. Die beiden Stützer ig und :21 stehen auf dem Untergestell:25, welches zugleich als Druckgasbehälter ausgebildet ist und von dem das Druckgas durch den Isolator Ig hindurch, der Leistungsunterbrechungsstelle zugeführt wird.
  • Die Anordnung nach Fi,-,- 3 unterscheidet sich von dem Aufbau der Fig.:2 im wesentlichen dadurch, daß die Leistungsunterhrechungsstelle i vertikal auf dem Stützer ig aufgebaut ist und der Drehpunkt des TrennschaltnIeSSefS 23 ebenfalls auf dem Stützer ig liegt, während der feste TrennschaltkontaI<t auf dem Wandler:29 angeordnet ist.
  • Der Hochspan#nungsschalter nach Fig. 4 weist zwei in Reihe geschaltete Leistungsunterbrechungsstellen i auf ' zu denen Steuerwiderstände 26 paral,le#l geschaltet sind. Die entsprechenden Teile sind wie in Fig. 3 auch in dieser Figur mit den gleichen Ziffern bezeichnet wie in Fig. 2. Die Spannungstrennung wird bei diesem Schalt-er mit einem Drehtrennarm 28 bewirkt, welcher auf einem drehbaren Stützer 27 ang geordnet ist. Der Trennschalter ist zwischen dem Leistungsschalter und einem mit ;29 bezeichneten Wandler angeordnet. Auf dem Stützer ig ist ein Zwischenbehälter 3o für Druckgas als Bereitschaftskessel im Hochspannungsteil des Schalters angeordnet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Stromunterbrecher, insbesond-,re Schalter, mit Lichtbogenlöschung durch ein strömendes D-ruckmittel, wie Druckgas, dädurch. gekennzeichnet, daß mindestens eine Unterbrechungsstelle mit . zwei zusammenwirk,#nden, beweglichen, zur Läschmittelabführung hohl ausgebildeten und vorzugsweise innen sich düsenartig verengenden und wieder erweiternden Kontakten vorhanden ist und daß sich dabei im Strömungsweg der Löschmittelabführung mindestens ein Absperrorgan befindet, welches die, Löschmittelabfüh.-rung so lange verhindert, bis sic#h die Kontakte wieder schließen, was. z. B. dann erfolgt, wenn entweder ein-- ausreichende Spannungstrennstrecke, an einem Spannungstrenner hergestefIt oder die vorgesehene Dauer einer Ku,-rzzeitunterbrechung beendet ist.
  2. 2. Stromunterbrecher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das insbesondere als Ventil -ausgebildete Absperrorgan durch das zuir Lichtbogenlöschung zugeführte -vorzugsweise zugleich für den Kontaktantrieb dienende Druckmittel gesteuert wird, und zwar vorzugsweise in der Art, daß das Druckmittel zugleich den Kontakten bzw. auch deren Antriebskolben und einem Raum zuströmt, der einen mit dem Absperrorgan verbundenen Kolben führt, so- daß das normalerweise z. B. durch eine Feder often gehaltene Absperrorgan zunächst entgegen dem Druck des. strömenden Lös chmittels weiterhin, offen gehalten wird, -und daß dieser Raum nach-,Erreichen der vorgesehenen Kontaktentfernung- gegen die Druckluftzuiuhr abgesperrt wird, wonach er sich vorzugsweise verzögert entlüftet, so daß sich das Absperrorgan unter dem Druck des strömenden Löschmittels schließt. . 3. Stromunterbrecher nach Anspruch i und.2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des Absperrorgans durch den Antriebskolben des Kontaktes erfolgt. '3 4. Stromun'terbrechernach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Schaltkontakt ein. Absperrorgan bzw. Ventil zugeordnet ist. 5. Stromunterbrecher nach Anspruch i bis 4,-dad-ur,c'#h gekennzeichnet, daß die Schaltkontakte und die Absperrorgane bzw. Ventile im wesentlichen gleichachsig angeordnet sind'. 6. Strom.unterbrecher nacli Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilteller des Absperrventils stromlinienförmig-. ausgebildet ist. - 7. S tromunterbrecher nach Anspruch i bis # 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktanordnung und die Absperrorgane in einem roh,rförmigen Isoliergehäuse untergebracht sind. 8. Stromunterb#recher nach Anspruch i bis 6, dadurch, gekennzeichnet, daß jeweils ein Schaltkontakt mit dem dazugehörigen Absperrorgan, den Steuerleitungen und dem Abgaskanal zu einem Bauteil vereinigt ist, welches vorzugsweise auswechselbar in das Rohrende eingesetzt ist. g. Hochspannungsschalter nach Anspruch i his 8, dadurch. gekennzeichnet, daß mehrere vorzugsweise nur eine Unterbrechungsstelle enthaltende Unterbrechereinheiten- zu einem Schaltgerät zusammengefaßt sind, wobei für die Leistungsaufteilung auf die einzelnen Unterhrechungsstellen -erforderliche Widerstände indüktiver oder kapazitiver Art in besonderen Isoliergehäusen untergebracht und in der erfürderlichenf Weise mit den Unterbrechungsstellen zusammengeschaltet sind. io. Hochspannungsschalter nach Anspruch i ,bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß, die Unterbrechereinheiten vertikal oder V-förrnig auf Stätzisolatoren mit zwischen ihren oberen Enden quer liegenden Steuerwiderständen, an.-geordnet sind. ii. Hochspannungsschalter nach Anspruch i bis 9, dädurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechereinheiten quer auf Stützisolatoren angeordnet sind. 12. Hochspannungsschalter nach Ansprach i bis ii, dadurch gekennzeichnet, daß im. Hochspannungsteil des Schalters Druckgasbehälter untergebracht sind, die entweder allein für die Druckluftspeicherung dienen oder als Zwischenbehälter zwischen, einem auf Erdpotential befindlichen Druckgasspeicher und den Unterbrechungsstelleen verwendet sind. 13. Hochspannungsschalter nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß für die Spannungstrennung nach erfolgter Leistungsunterhrechung im wesentlichen horizontal bewegliche Drehtrennürrne vorgesehen sind. 14. Hochspannungsschalter nach Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß für die Spannungstrennung nach erfolgter Leistungsunterbrechung im -wesentlichen vertikal bewegliche Schwenkarrne vorgesehen sind. 15. Hochspannungsschalter nach Anspruch i o oder ii, dadurch, gekennzeichnet, daß die Zuführung des Druckmittels zu. den Unterbrechungsstellen nur an einem Ende des die Trennstellen aufnehmenden Gehäuses erfolgt, und zwar bei vertikaler oder schräger Anordnung der Unterbrechereinheiten vorzugsweise an deren unterem Ende. 16. Hochspannungsschalter nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung des Druckmittels zu. den Unterbrechungsstellen etwa in der Mitte der Unterbrechereinheit erfolgt. P
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2866045A (en) * 1956-12-20 1958-12-23 Westinghouse Electric Corp Circuit interrupters and contact arrangements therefor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2866045A (en) * 1956-12-20 1958-12-23 Westinghouse Electric Corp Circuit interrupters and contact arrangements therefor

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