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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung betrifft allgemein ein Schnittstellensystem für medizinische
Geräte
und genauer gesagt eine Schnittstelle zum Sichern eines medizinischen
Geräts
an einer Montageeinrichtung, wie zum Beispiel einer Schiene oder
Stange. Die Erfindung betrifft ferner eine Docking-Station für Instrumente, die
für Strom
und elektrische Verbindungen zwischen einem Instrument, das mit
der Schnittstelle verbunden ist, und einem externen Gerät sorgt.
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In
der heutigen Krankenhausumgebung werden viele medizinische Geräte, z. B.
Spritzenpumpen, Infusionspumpen, Lebenszeichenüberwachungsgeräte, zur
Behandlung und Überwachung
eines jeweiligen Patienten simultan verwendet. In derartigen Situationen
werden die Instrumente typischerweise an einer Montageeinrichtung
gesichert, die in der Nähe
des Patienten positioniert ist. Eine üblicherweise verwendete Montageeinrichtung
ist eine Montageschiene oder -leiste mit Standardabmessungen hinsichtlich
der Höhe
und Tiefe. Typischerweise werden genannte Schienen an den Wänden eines Krankenhauszimmers
in unterschiedlichen Höhen montiert
und erstrecken sich über
die gesamte Länge des
Zimmers. Die Schienen sind von der Wand nach außen auf Abstandsstücken im
Abstand angeordnet, um die Plazierung einer Befestigungseinrichtung
zwischen der Wand und der Rückseite
der Schiene zu ermöglichen.
Eine typische Einrichtung zur Sicherung eines medizinischen Geräts an einer
Montageschiene stellen ein L-Träger
und eine Schraubklemme dar. Der L-Träger wird an der Rückseite
eines Instruments in der Nähe
der Oberseite montiert und so positioniert, daß bei Montage des Instruments
an der Schiene der Träger
auf der Oberseite liegt und nach unten hinter der Rückseite
der Schiene verläuft.
Die Schraubklemme wird auf der Rückseite
des Instruments angeordnet und so positioniert, daß bei Festziehen
die Schraube an der Rückseite
der Schiene klemmt. Diese Befestigungseinrichtung ist etwas unzweckmäßig, da
sie das Drehen einer Klemmschraube im Raum erfordert, der typischerweise
zu gering ist, um einer Bewegung einer Hand ausreichend Platz zu
bieten.
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Eine
weitere gängige
Montageeinrichtung stellt eine Stange, wie eine freistehende Stange
oder eine mit dem Bett des Patienten verbundene dar. Üblicherweise
werden Stangenklemmen verwendet und an den Rückseiten von medizinischen
Geräten
starr montiert. Wenn sie jedoch nicht aus dem Weg bewegbar sind,
können
sie andere Montageanordnungen des Instruments stören. Genannte stationäre Klemmen
können
auch Schwierigkeiten bei der Handhabung und Aufbewahrung des Instruments aufgrund
des Vorsprungs der Klemme verursachen. Daher haben Fachleute auf
dem Gebiet einen Bedarf an einer vielseitigeren Stangenklemme erkannt.
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Wenn
die medizinischen Geräte
an einer Montageeinrichtung geeignet gesichert sind, müssen die
Instrumente mit einer Steckdose verbunden werden. Diesbezüglich wird
jedes einzelne Stromkabel jedes einzelnen Instruments in eine Steckdose
gesteckt, die sich in der Wand oder in einem Mehrfachsteckdosenverlängerungskabel
mit mehreren Steckdosen befindet. Diese Art der Bereitstellung von
Stromanschlüssen
kann problematisch sein, indem Kabel verwickelt werden können, wodurch
das Verfolgen eines jeweiligen Kabels zu seiner zugehörigen Dose und
die nachfolgende Bewegung eines jeweiligen Instruments schwierig
gemacht wird. Es treten auch Sicherheitsfragen auf, indem die Verwendung
eines Mehrfachsteckdosenverlängerungskabels
zur Aufnahme von mehreren Instrumenten dazu führen kann, daß die Steckdose überlastet
wird. Ferner ist das Risiko des Verwickelns mit einem Patienten
oder einem Pfleger um so größer, je
mehr Kabel vorhanden sind, die auf dem Boden eines Krankenhauses liegen.
Zusätzlich
zu den Stromkabeln erfordern die meisten medizinischen Geräte auch
eine Datenübertragungsverbindung
zu einem externen Gerät,
wie zum Beispiel einem Computer, oder können sie dafür angepaßt sein.
Die Verbindung von einzelnen Datenübertragungskabeln mit jedem
Gerät erhöht die vorgenannten
Probleme und Schwierigkeiten weiter. Die
EP 0 780 134 offenbart die Merkmale
des Oberbegriffs von Anspruch 1.
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Somit
haben Fachleute auf dem Gebiet einen Bedarf an einer Schnittstelle
erkannt, die ein Instrument an entweder einer Montageschiene oder
einer Stange montieren kann. Es ist auch ein Bedarf an einer Docking-Station
erkannt worden, die eine Vielzahl von Instrumenten aufnehmen kann
und über
die Docking-Station anstelle von einzelnen Kabeln die Instrumente
mit Strom und Kommunikationssignalen versorgen kann. Die vorliegende
Erfindung erfüllt
diese und weitere Bedürfnisse.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Kurz
und allgemein gesagt, betrifft die Erfindung ein Schnittstellensystem
für Geräte zur Sicherung
eines medizinischen Geräts
an einer Montageeinrichtung, wie zum Beispiel einer Schiene oder
einer Stange. Die Erfindung betrifft außerdem eine Docking-Einrichtung
für Instrumente,
um Strom zu liefern und für
elektrische Kommunikation zwischen einem Instrument, das mit der
Schnittstelle verbunden ist, und einem externen Gerät zu sorgen.
Die Erfindung ist in Anspruch 1 definiert.
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Es
wird eine Schnittstelle beschrieben, die Teil eines Instrumentengehäuses zum
Sichern des Instrumentengehäuses
an einer Montageschiene bildet, die an einer Fläche montiert ist. Die Schnittstelle enthält eine
Rückplatte,
einen ersten Abschnitt, der nach hinten von der Rückplatte
vorsteht, und eine erste Aussparung, die von dem vorstehenden Abschnitt
getragen wird. Die erste Aussparung ist zur Aufnahme der Montageschiene
dimensioniert. Die Schnittstelle enthält ferner einen Schienennocken, der
in dem vorstehenden Abschnitt drehbar montiert ist. Der Schienennocken
fluchtet mit der ersten Aussparung zur Aufnahme und zum Halten der
Montageschiene.
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In
einem installierten Aspekt der Schnittstelle trägt der vorstehende Abschnitt
ferner einen kreisförmigen
Ausschnitt teilweise innerhalb der ersten Aussparung, und der Schienennocken
enthält
eine kreisförmige
Nockenbasis mit einer Fläche,
die mit der ersten Aussparung im wesentlichen unterbündig ist. Die
Basis ist für
eine Schwenkbewegung in dem kreisförmigen Ausschnitt montiert.
Der Schienennocken enthält
ferner zwei gegenüberliegende
Arme in der Nähe
des Randes der Nockenbasis. Die Arme verlaufen im wesentlichen senkrecht
relativ zur Fläche
der Nockenbasis und jeder Arm weist eine Armbasis auf, die eine
Verriegelungsfläche
bildet. Die Arme sind auf der Nockenbasis so positioniert, daß der Abstand
zwischen den beiden Verriegelungsflächen groß genug ist, um die Montageschiene
aufzunehmen. Gemäß einer
noch detaillierteren Facette der Schnittstelle enthält jeder
Arm ferner einen Führungsabschnitt
an der Oberseite der Armbasis zum Kontaktieren der Montageschiene
während
des Einsetzens des Schienennockens auf die Montageschiene und Übertragen
der Kraft des Kontakts mit der Montageschiene auf die Nockenbasis,
um darin eine Drehung des Schienennockens zu induzieren.
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Gemäß einer
noch detaillierteren Facette weist die Montageschiene eine Höhe und Tiefe
auf und enthält
der Führungsabschnitt
jedes Innennockenarms einen ersten Abschnitt, der sich von einer ersten
Höhe in
der Nähe
des Außenrandes
der Armbasis zu einer zweiten Höhe
innen relativ zum Außenrand
der Armbasis nach unten neigt. Die zweite Höhe ist geringer als die erste
Höhe. Der
Führungsabschnitt
enthält
ferner einen zweiten Abschnitt, der mit dem ersten Abschnitt zusammenhängt und
von der Armbasis über
der Verriegelungsfläche
nach außen
verläuft.
Der Abstand zwischen der Nockenbasis und der Unterseite des zweiten
Abschnitts ist etwas größer als
die Tiefe der Montageschiene und der Abstand zwischen den Enden
von gegenüberliegenden zweiten
Abschnitten ist geringer als die Höhe der Montageschiene.
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Gemäß einem
weiteren detaillierten Aspekt enthält die erste Aussparung ein
oberes Gebiet, das von mindestens einer im wesentlichen planaren Oberseite
und einer bogenförmigen
Oberseite gebildet wird, wobei die bogenförmige Oberseite ferner ein
gebogenes oberes Gebiet bildet. Die erste Aussparung enthält ferner
ein unteres Gebiet, das von mindestens einer im wesentlichen planaren
Unterseite und einer bogenförmigen
Unterseite gebildet wird, wobei die bogenförmige Unterseite ferner ein
bogenförmiges
unteres Gebiet bildet. Der Schienennocken weist eine geschlossene/verriegelte
Position auf, während
der zweite Abschnitt von einem der Arme über der mindestens einen Unterseite
positioniert ist und der zweite Abschnitt des anderen Arms unter
der mindestens einen Oberseite positioniert ist, und der Schienennocken
weist eine offene/Freigabeposition auf, während derer der zweite Abschnitt
von einem der Arme unter der mindestens Unterseite positioniert
ist und der zweite Abschnitt des anderen Arms unter der mindestens
einen Oberseite positioniert ist.
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Es
wird auch eine Schnittstelle zum Sichern eines Instruments an einer
Docking-Station mit einem Gehäuse
beschrieben, das mindestens einen Signalport und eine Montageschiene
aufweist, die in einem Aussparungsabschnitt des Gehäuses montiert ist.
Die Schnittstelle enthält
eine Rückplatte,
die einen Teil eines Instrumentengehäuses zur Aufnahme des Instruments
bildet, einen ersten Abschnitt, der von der Rückplatte nach hinten vorsteht,
und eine erste Aussparung, die von dem vorstehenden Abschnitt getragen
wird. Die erste Aussparung ist zur Aufnahme der Montageschiene dimensioniert.
Die Schnittstelle enthält
ferner einen Schienennocken, der in dem vorstehenden Abschnitt drehbar
montiert ist und mit der ersten Aussparung zur Aufnahme und zum
Halten der Montageschiene und mindestens einem von dem ersten Abschnitt
getragenen Signalport des ersten Abschnitts fluchtet. Der erste
Abschnitt ist so dimensioniert, daß er in den Aussparungsabschnitt
des Gehäuses
so paßt,
daß der
Schienennocken zur Aufnahme der Montageschiene positioniert wird,
und der mindestens eine Signalport des ersten Abschnitts ist, in
einer komplementären
Weise, mit dem mindestens einen Gehäusesignalport ausgerichtet.
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Gemäß einer
detaillierten Facette enthält
die Schnittstelle ferner eine Stangenklemmenanordnung, die in der
Nähe der
ersten und zweiten Abschnitte positioniert ist. Die Stangenklemmanordnung
enthält
ein Schwenkelement, das zwischen einer eingefahrenen Position und
einer ausgefahrenen Position bewegbar ist, und eine Stange mit einer
Achse. Die Stange ist an dem Schwenkelement für eine axiale Bewegung montiert
und daran auch so montiert, daß,
wenn das Schwenkelement eingefahren ist, die Achse der Stange im
wesentlichen parallel zur Rückplatte
ist, und wenn das Schwenkelement ausgefahren ist, die Achse der
Stange im wesentlichen senkrecht zur Rückplatte ist. Gemäß einer
weiteren Facette enthält
der mindestens eine elektrische Port des ersten Abschnitts einen
Stromeinlaß und
der mindestens eine elektrische Port des Gehäuses einen Stromauslaß. Gemäß einem weiteren
detaillierten Aspekt enthält
das Gehäuse
ein Relais zur Steuerung des Anlegens von Strom an dem Stromauslaß bei Aktivierung
und umfaßt
der erste Abschnitt einen Magneten, der so positioniert ist, daß, wenn
sich der erste Abschnitt in dem Aussparungsabschnitt des Gehäuses befindet,
der Magnet das Relais aktiviert. Gemäß weiteren zusätzlichen
Aspekten umfaßt
der mindestens eine elektrische Port des ersten Abschnitts einen
Datenkommunikationsport, umfaßt
der Datenkommunikationsport einen IR-Port und umfassen das Gehäuse und
der erste Abschnitt eine Vielzahl von komplementären Signalports.
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Es
wird auch ein Schienennocken beschrieben, der Teil eines Instrumentengehäuses zum
Sichern des Instrumentengehäuses
an einer Montageschiene bildet, die eine Höhe und Tiefe aufweist und an
einer Fläche
montiert ist. Der Schienennocken enthält eine Nockenbasis mit einer
Fläche.
Die Basis wird für
eine Schwenkbewegung relativ zum Rest des Instrumentengehäuses montiert.
Der Schienennocken enthält
ferner zwei gegenüberliegende
Arme in der Nähe
des Randes der Nockenbasis. Die Arme verlaufen im wesentlichen senkrecht
relativ zur Fläche
der Nockenbasis, wobei jeder Arm eine Armbasis aufweist, die eine
Verriegelungsfläche
bildet. Die Arme sind auf der Nockenbasis so positioniert, daß der Abstand
zwischen den beiden Verriegelungsflächen im wesentlichen gleich
der Höhe
der Montageschiene ist. Die Nockenschiene enthält ferner einen Führungsabschnitt
an der Oberseite der Armbasis zum Kontaktieren der Montageschiene
während
des Einsetzens des Schienennockens auf der Montageschiene und Übertragen
der Kraft des Kontakts mit der Montageschiene auf die Nockenbasis,
um darin eine Drehung des Schienennockens aus einer geschlossenen/Verriegelungsposition
zu einer geöffneten/Aufnahmeposition
zu induzieren, während
derer der Schienennocken die Montageschiene aufnimmt, und nachfolgenden
Entfernen der Kraft von der Nockenbasis, um eine Drehung des Schienennockens aus
der offenen/Aufnahmeposition zur geschlossenen/Verriegelungsposition
zu ermöglichen,
während derer
der Schienennocken die Montageschiene hält.
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Gemäß einer
besonderen Ausführungsform enthält der Führungsabschnitt
einen ersten Abschnitt, der sich von einer ersten Höhe in der
Nähe des
Außenrandes
der Armbasis zu einer zweiten Höhe
nach innen relativ zum Außenrand
der Armbasis nach unten neigt. Die zweite Höhe ist geringer als die erste
Höhe. Der
Führungsabschnitt
enthält
ferner einen zweiten Abschnitt, der mit dem ersten Abschnitt und
von der Armbasis über
eine Strecke über der
Verriegelungsfläche
nach außen
verläuft.
Der Abstand zwischen der Nockenbasis und der Unterseite des zweiten
Abschnitts ist etwas größer als
die Tiefe der Montageschiene und der Abstand zwischen den Enden
von gegenüberliegenden
zweiten Abschnitten ist geringer als die Höhe der Montageschiene. Gemäß einer
weiteren detaillierten Facette enthält der Schienennocken ferner
einen Hebel, der mit dem Schienennocken so gekoppelt ist, daß eine Bewegung
des Hebels eine Drehung des Schienennockens zwischen der geschlossenen/Verriegelungsposition
und einer geöffneten/Freigabeposition
induziert, während
derer die Montageschiene aus dem Schienennocken herausgenommen werden
kann, wobei die geöffnete/Freigabeposition
im wesentlichen dieselbe wie die geöffnete/Aufnahmeposition ist.
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Es
wird auch eine Docking-Station zur Aufnahme von mindestens einem
Instrument mit einem Gehäuse
beschrieben, das einen Schienennocken und eine Aussparung und wenigstens
einen Signalport aufweist. Die Docking-Station enthält ein Gehäuse mit
einer Vielzahl von Befestigungsleisten, die in einer Entfernung
von der Vorderseite des Gehäuses eingelassen
sind, eine Anschlußplatte,
die an den Befestigungsleisten gesichert ist, und eine Schiene, die
an der Anschlußplatte
montiert und in einem Abstand davon angeordnet ist. Die Montageschiene
ist so dimensioniert, daß sie
in die Gehäuseaussparung und
den Innennocken paßt.
Die Docking-Station enthält
ferner mindestens einen Signalport, der an der Platte gesichert
ist. Ein Abschnitt des Ports steht von der Platte nach vorne vor
und ist ausgerichtet, um mit dem wenigstens einen Gehäusesignalport
zu koppeln, wenn sich die Montageschiene in der Gehäuseaussparung
und dem Schienennocken befindet. Der Signalport enthält ferner
einen Abschnitt, der von der Platte zur Kopplung mit einer Signalquelle
nach hinten vorsteht.
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Gemäß einer
besonderen Ausführungsform umfassen
die Befestigungsleisten Kanäle,
die entlang der Länge
des Gehäuses
verlaufen, und kann die Anschlußplatte
entlang der Länge
der Kanäle
einstellbar positioniert werden. Gemäß einer weiteren besonderen Ausführungsform
enthält
die Docking-Station ferner eine elektrische Schaltung, die an der
Rückseite
der Anschlußplatte
montiert ist. Die elektrische Schaltung stellt eine elektrische
Kommunikation zwischen dem wenigstens einen Plattensignalport und
einem externen elektrischen Gerät
bereit. Gemäß einer
weiteren besonderen Ausführungsform ist
eine Vielzahl von Anschlußplatten
benachbart zueinander entlang der Länge des Gehäuses positioniert. Die Anschlußplatten
sind im Abstand voneinander angeordnet, um eine Montage einer Vielzahl
von Instrumenten mit einer Standardhöhe zu ermöglichen. Gemäß einer
weiteren besonderen Ausführungsform
enthält
die Docking-Station ferner Distanzplatten, die zwischen benachbarten
Anschlußplatten positioniert
sind, um dadurch eine Docking-Station bereitzustellen, die zum Aufnehmen
von Instrumenten ohne Standardhöhe
fähig ist.
Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
umfaßt
die Docking-Station ferner eine Basisplatte zum Liefern von Signalen
an jede der Anzahl von Anschlußplatten.
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Gemäß weiteren
zusätzlichen
Facetten der Docking-Station enthält die Basisplatte einen Stromeinlaß zum Empfangen
von externer Energie, die an jede der Anzahl von Anschlußplatten
zu liefern ist, und enthält
die Basisplatte einen Datenkommunikationsport zur Kopplung von jeder
der Anzahl von Anschlußplatten
mit einem externen Computersystem.
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Die
Erfindung betrifft eine Anschlußplatte zum
Aufnehmen eines Instruments mit einem Gehäuse, das einen Schienennocken
und eine Aussparung und wenigstens einen elektrischen Port aufweist.
Die Anschlußplatte
enthält
eine Platte, eine Schiene, die auf der Platte montiert und in einem
Abstand davon angeordnet ist. Die Schiene ist so dimensioniert,
daß sie
in die Gehäuseaussparung
und den Schienennocken paßt.
Die Anschlußplatte
enthält
ferner wenigstens einen in der Platte gesicherten Signalport. Ein
Teil des Ports steht daraus nach vorne vor und ist ausgerichtet,
um mit dem wenigstens einen Gehäusesignalport
gekoppelt zu werden, wenn sich die Schiene in der Gehäuseaussparung
und dem Schienennocken befindet. Der Port enthält ferner einen Abschnitt,
der davon nach hinten zur Kopplung mit einer Signalquelle vorsteht.
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Gemäß einer
Ausführungsform
enthält
die Anschlußplatte
ferner eine elektrische Schaltung zur Bereitstellung einer elektrischen
Kommunikation zwischen dem wenigstens einen Plattensignalport und einem
externen elektrischen Gerät.
Gemäß detaillierteren
Facetten ist der wenigstens eine Plattensignalport ein Stromeinlaß. Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
enthält
die elektrische Schaltung ein Magnetrelais zum Zuführen von
Strom zum Stromauslaß bei
Aktivierung. Gemäß zusätzlichen
Facetten ist der mindestens eine elektrische Port der Platte ein
Datenkommunikationsport und ist der Datenkommunikationsport ein
IR-Port.
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Es
wird auch eine Stangenklemmanordnung beschrieben, die Teil eines
Instrumentengehäuses mit
einer Rückplatte
mit einer Stangenklemmaussparung bildet. Die Stangenklemmanordnung
dient zur Sicherung des Instrumentengehäuses an einer Stange und enthält ein Schwenkelement,
das zwischen einer eingefahrenen Position und einer ausgefahrenen
Position bewegbar ist. Die Stangenklemmanordnung enthält ferner
eine Stange mit einer Achse. Die Stange ist an dem Schwenkelement
für eine
axiale Bewegung montiert und daran so montiert, daß, wenn
das Schwenkelement eingefahren ist, die Achse der Stange im wesentlichen
parallel zur Rückplatte
ist, und wenn das Schwenkelement ausgefahren ist, die Achse der
Stange im wesentlichen senkrecht zur Rückplatte ist. Die Stange ist
so dimensioniert und orientiert, daß, wenn sich das Schwenkelement in
der eingefahrenen Position befindet, ein Abschnitt der Stange in
der Stangenklemmaussparung liegt.
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Gemäß einer
Ausführungsform
ist die Stangenklemmaussparung durch eine allgemein bogenförmige Fläche definiert
und enthält
die Stange einen Gewindebolzen und einen Handgriff mit entgegengesetzt
gekrümmten
Seiten, die so geformt sind, daß sie
der gebogenen Form der bogenförmigen
Fläche im
wesentlichen entsprechen. Der Handgriff ist an einem Ende des Bolzens
so positioniert, daß,
wenn das Schwenkelement eingefahren ist, ein Teil des Handgriffes
in der Stangenklemmaussparung liegt. Gemäß einer besonderen Ausführungsform
enthält der
Handgriff ferner gegenüberliegende
abgerundete Kanten, wobei bei Anwendung von Kraft auf jede der abgerundeten
Kanten der Handgriff so gedreht wird, daß eine der gekrümmten Seiten
des Handgriffs mit der bogenförmigen
Fläche,
die die Stangenklemmaussparung bildet, allgemein fluchtet. Gemäß einer weiteren
Ausführungsform
enthält
die Stangenklemmanordnung ferner einen an der Rückplatte montierten Träger. Der
Träger
weist eine Bolzenaussparung auf und das Schwenkelement umfaßt einen
allgemein L-förmigen Arm
mit einem ersten Schenkel und einem zweiten Schenkel. Der erste
Schenkel ist an dem Träger
für eine
Schwenkbewegung montiert und der zweite Schenkel zur Aufnahme des
Bolzens. Der zweite Schenkel wird relativ zum ersten Schenkel so positioniert,
daß er
in das Gebiet in der Nähe
der Stangenklemmaussparung verläuft,
so daß ein
Teil des Bolzens in der Bolzenaussparung des Trägers liegt.
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Es
wird auch eine Schnittstelle zum Sichern eines Instruments an einer
Docking-Station mit einem Gehäuse
beschrieben, das eine Montageschiene aufweist, die in einem Ausrichteabschnitt
des Gehäuses
montiert ist. Die Schnittstelle für ein Gerät enthält ein Ausrichteelement, das
Teil eines Instrumentengehäuses
zur Aufnahme des Instruments bildet, und einen Schienennocken, der
an dem Instrumentengehäuse
drehbar montiert ist und zur Aufnahme und zum Halten der Montageschiene
konfiguriert ist. Das Ausrichteelement koppelt mit dem Ausrichteabschnitt
so, daß der
Schienennocken zur Aufnahme der Montageschiene positioniert wird.
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In
einer besonderen Ausführungsform
enthält
der Ausrichteabschnitt des Gehäuses
eine Aussparung mit einer Breite und enthält das Ausrichteelement mindestens
einen Abschnitt, der vom Instrumentengehäuse vorsteht und eine Breite
aufweist, die etwas geringer als die Breite der Aussparung ist.
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Aspekte
und Vorteile der Erfindung werden anhand der folgenden ausführlichen
Beschreibung und der beigefügten
Zeichnungen ersichtlich werden, die beispielhaft die Merkmale der
Erfindung darstellen.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 zeigt
eine isometrische Ansicht eines medizinischen Schnittstellensystems,
die eine Anzahl von medizinischen Geräten zeigt, von denen jedes
an einer Docking-Station durch eine Schnittstelle für ein medizinisches
Gerät gesichert
ist;
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2 zeigt
eine isometrische Ansicht der Docking-Station von 1,
wobei die medizinischen Geräte
entfernt sind und sie ein Gehäuse
mit einer Anzahl von darin eingelassenen Anschlußplatten und einer Basisplatte
aufweist;
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3 zeigt
eine isometrische Rückansicht eines
medizinischen Geräts
mit einer Schnittstelle für ein
medizinisches Gerät,
die sich an der Rückseite des
Instruments befindet, wobei die Schnittstelle für ein medizinisches Gerät eine Schienennockenanordnung,
eine Stangenklemmanordnung, einen Netzanschluß, IR-Kommunikationsport und
ein Instrumentenausrichteelement aufweist;
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4a zeigt
eine isometrische Ansicht des medizinischen Geräts von 3, das an
einer Montageschiene durch die Schienennockenanordnung gesichert
ist, wobei Teile der Schiene der Klarheit halber weggeschnitten
sind;
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4b zeigt
eine Draufsicht der Funktion des Ausrichtemontageelements an der
Rückseite des
medizinischen Geräts
von 3, das mit der Ausrichteaussparung des Docking-Station-Gehäuses zusammenwirkt,
um die Strom- und Kommunikationseinrichtungen des Instruments mit
denjenigen der Anschlußplatte
geeignet und automatisch auszurichten.
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5 zeigt
eine isometrische Ansicht des medizinischen Geräts von 3, das an
einer Stange durch die Stangenklemmanordnung gesichert ist;
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6 zeigt
eine Vorderansicht der Basisplatte von 2;
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7 zeigt
eine isometrische Ansicht von einer der Anschlußplatten von 2;
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8 zeigt
eine Seitenansicht der Anschlußplatte
von 7, die eine Montageschiene, einen Netzanschluß, Signalports
und eine Bus-Leiterplatte zeigt, die an der Rückseite der Platte montiert
ist;
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9 zeigt
ein Diagramm der Bus-Leiterplatte von 8;
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10 zeigt
eine isometrische Ansicht eines Teils des Gehäuses von 2;
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11 zeigt
eine Draufsicht des Gehäuses von 10;
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12 stellt
eine alternative Konfiguration einer Docking-Station dar, die drei
Anschlußplatten und
eine Basisplatte aufweist;
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13 stellt
eine weitere alternative Konfiguration einer Docking-Station dar,
die zwei vertikale Gehäuse
und ein horizontales Verbindungsgehäuse aufweist, das sich an den
Oberseiten der vertikalen Gehäuse
befindet und damit in Eingriff steht;
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14 stellt
eine weitere alternative Konfiguration einer Docking-Station mit
einem Untergestell dar;
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15 stellt
eine Docking-Station mit einem Beutelhalter zum Halten von Infusionsflüssigkeiten zur
Verwendung durch ein oder mehrere medizinische Geräte dar,
das bzw. die an der Docking-Station montiert sein kann/können;
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16 zeigt
eine Ansicht der Schnittstelle für
ein medizinisches Gerät
von 3 bei Betrachtung von der Außenseite des medizinischen
Geräts, wobei
Teile des Schienennockens der Klarheit halber weggeschnitten sind;
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17 zeigt
eine Ansicht der Schnittstelle eines medizinischen Geräts von 3 bei
Betrachtung von der Innenseite des medizinischen Geräts, die
die Verbindung des Schienennockens mit einem außen angeordneten Nockensteuerhebel
zeigt und auch die Federvorspannung auf den Schienennocken zeigt;
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18a und 18b zeigen
isometrische Ansichten des Schienennockens von 3;
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18c bis 18e zeigen
eine Draufsicht, eine Vorderansicht und bzw. eine Seitenansicht
des Schienennockens der 18a und 18b;
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19a zeigt eine isometrische Ansicht der Stangenklemmanordnung
von 3 in einer geschlossenen Position;
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19b zeigt eine isometrische Ansicht der Stangenklemmanordnung
von 3 in einer geschlossenen Position;
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19c zeigt eine Draufsicht der Stangenklemmanordnung
von 19a von oben; und
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19d zeigt eine Draufsicht der Stangenklemmanordnung
von 19b von oben.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG VON BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Nun
den Zeichnungen zuwendend, in denen gleiche Bezugszahlen verwendet
werden, um gleiche oder korrespondierende Elemente in den Figuren
zu kennzeichnen, ist in den 1-3 ein
Schnittstellensystem 10 für medizinische Geräte (1)
gezeigt, das mit einer Anzahl von einzelnen medizinischen Geräten 12,
wie zum Beispiel Spritzeninfusionspumpen 14 und Peristaltik-Infusionspumpen 16, verwendet
wird. In das System können
andere Arten von medizinischen Geräten, die nicht in 1 gezeigt
sind, eingebaut sein. Zum Beispiel kann es sich um Blutdruck- und
Sauerstoffüberwachungsgeräte handeln.
Jedes der medizinischen Geräte 12 ist
an einer Docking-Station 18 (2) durch
eine Schnittstelle 48 für
medizinische Geräte
(3), die sich an der Rückseite jedes Geräts befindet,
lösbar
gesichert.
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Wie
in 2 gezeigt, enthält die Docking-Station 18 eine
Anzahl von Anschlußplatten 20 und
eine Basisplatte 22, die jeweils an ein Gehäuse 24 montiert
sind. Jede Anschlußplatte 20 enthält eine an
einer Platte 28 montierte Montageschiene 26. Die Montageschiene 26 weist
Standardabmessungen hinsichtlich Höhe und Tiefe auf. An der Platte 28 sind auch
ein Stromauslaß 30 und
ein Datenkommunikationsport 32 zur Kopplung mit komplementären Strom-
und Datenkommunikationskomponenten montiert, die sich auf der Rückseite
der medizinischen Geräte 12 (3)
befinden. Die Anschlußplatten 20 enthalten
ein Befestigungsmittel in jeder Ecke der Platte 28 zum
Montieren der Anschlußplatte
an das Gehäuse 24.
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Die
Basisplatte 22 enthält
einen Hauptstromeinlaß 36 und
einen Haupt-Ein/Aus-Schalter 38 zum Verbinden jeder der
Anschlußplatten 20 mit
einer externen Stromquelle. Die Basisplatte 22 kann ferner
einen Datenkommunikationsport 40 zum Verbinden jeder der
Anschlußplatten 20 mit
einem externen Datenkommunikationsgerät, wie zum Beispiel einem Computer,
enthalten. Die Basisplatte 22 ist an dem Gehäuse 24 über Frontplattenbefestigungsmittel 42 gesichert.
Das innere Gebiet des Gehäuses 24 und
die Docking-Anschlußplatte 28 sind
derart dimensioniert, daß die
Platte in das Gehäuse
paßt.
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Unter
Bezugnahme auf 3 befindet sich eine Schnittstelle
für ein
medizinisches Gerät
(medical device interface (MDI)) 48, das in diesem Fall
einen Teil des Gehäuses
des medizinischen Gerätes bildet,
auf der Rückseite
des Gerätes.
Das Montagegehäuse 50 des
Instruments weist eine Rückplatte 76 auf,
auf der die MDI 48 angeordnet ist. Die MDI enthält ein Instrumentenausrichtemontageelement 51, dessen
Zweck darin besteht, die anderen Komponenten der MDI mit komplementären Komponenten der
Docking-Station oder einer anderen Station automatisch auszurichten.
Das Instrumentenausrichtemontageelement 51 kann einen ersten
Abschnitt 52 und einen zweiten Abschnitt 54 aufweisen,
wobei jeder von der Rückplatte
nach hinten vorsteht. Der erste vorstehende Abschnitt 52 enthält eine
erste Aussparung 56, während
der zweite vorstehende Abschnitt 54 eine zweite Aussparung 58 enthält. Jede Aussparung 56, 58 ist
zur Aufnahme der Montageschiene 26 (2) einer
Anschlußplatte 20 dimensioniert.
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Die
MDI 48 (3) enthält ferner einen Schienennocken 60,
der in der ersten Aussparung 56 positioniert und darin
zur Drehung montiert ist. Der Schienennocken 60 ist zu
einer geschlossenen/Verriegelungsposition vorgespannt. Der Schienennocken 60 enthält zwei
gegenüberliegende
Arme 62, wobei jeder eine Basis 78 und einen Führungsabschnitt 64 auf
der Oberseite der Basis aufweist. Jeder Führungsabschnitt 64 weist
eine schräge
Fläche
mit einem Abschnitt 80 auf, der sich über die Basis 78 des
Arms nach außen
erstreckt. Die Armbasen 78 sind in einem Abstand angeordnet,
der etwas größer als
die Höhe
einer Montageschiene ist, so daß die Montageschiene
zwischen die Arme paßt.
Der Raum zwischen den Spitzen der Verlängerungsvorsprünge 80 ist
kleiner als die Höhe
der Montageschiene.
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Der
Führungsabschnitt 64 ist
zur Aufnahme der Kraft einer Montageschiene 26 während der
Montage und zum Induzieren einer Drehung des Schienennockens 60 gegen
seine Federvorspannung zu einer offenen/Aufnahmeposition geneigt,
während derer
die Montageschiene in den Raum zwischen den Armbasen 80 rutscht.
Wenn die Montageschiene 26 in dem Schienennocken 60 positioniert
ist, dreht sich der Schienennocken zu seiner geschlossenen/Verriegelungsposition
zurück.
In dieser geschlossenen/Verriegelungsposition des Schienennockens 60 befinden
sich die Verlängerungsabschnitte 80 der
Arme 78 hinter der Montageschiene 26, wodurch
die Montageschiene in dem Schienennocken und den ersten und zweiten
Aussparungen 56, 58 gehalten wird.
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Die
MDI 48 enthält
auch einen Hebel 66, der auf der Oberseite des Montagegehäuses 50 positioniert
ist. Der Hebel 66 dreht den Schienennocken 60 aus
seiner geschlossenen/Verriegelungsposition gegen seine Federvorspannung
zu einer offenen/Freigabeposition, während derer das medizinische
Gerät 12 von
der Montageschiene 26 genommen werden kann. Die offene/Freigabeposition
und die offene/Aufnahmeposition sind identisch. Diese Position wird
manchmal als die offene/Aufnahme-/Freigabeposition bezeichnet. Die
MDI 48 enthält
ferner einen Stromeinlaß 68 und
einen Datenkommunikationsport 70, der so ausgerichtet ist,
daß er
mit komplementären
Strom- und Datenkommunikationskomponenten kommuniziert, die sich
auf den Anschlußplatten 20 (2)
befinden.
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Außerdem ist
in der MDI 48 eine Stangenklemmanordnung 72 enthalten,
die zum Zwecke der Sicherung des medizinischen Geräts 12 an
einer Stange ausgefahren werden kann. Die Stangenklemmanordnung 72 enthält einen
Arm 82 und eine Gewindestange 84. Der Arm 82 ist
an der Rückplatte 76 schwenkbar
montiert und bewegt sich zwischen einer offenen und einer geschlossenen
Position. Die Stange 84 ist an dem Arm 82 angebracht
und daran für eine
Bewegung entlang der Achse der Stange schraubbar montiert. Die Stangenklemmanordnung 72 ist
relativ zu den ersten und zweiten Abschnitten 52 und 54 so
positioniert, daß,
wenn die Stangenklemmanordnung geschlossen ist, die Stange 84 in einer
Aussparung zwischen den beiden Abschnitten positioniert wird. Wenn
die Stangenklemmanordnung geöffnet
wird, ist die Stange 84 im wesentlichen senkrecht zur Rückplatte 76.
In dieser Position kann die Stange 84 zum Festziehen an
einer zwischen der Spitze der Stange und der Rückplatte 76 plazierten Stange
gedreht werden.
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Wie
in 4a gezeigt, wird ein medizinisches Gerät 12 im
Betrieb an einer Montageschiene 26 durch optisches Ausrichten
der ersten Aussparung 56 und der zweiten Aussparung 58 mit der
Montageschiene gesichert. Nach Ausrichtung wird der Schienennocken 60 an
die Montageschiene 26 gedrückt. Die Kraft der Montageschiene 26 gegen
die Führungsabschnitte 64 des
Schienennockens 60 induziert eine Drehung des Schienennockens
derart, daß die
Montageschiene in den Raum zwischen den Armbasen 78 rutscht.
Wenn die Montageschiene 26 in dem Schienennocken 60 positioniert
ist, geht der Nocken in seine geschlossene/Verriegelungsposition zurück und halten
die Verlängerungsabschnitte
der Arme 62 das Gerät 12 an
der Schiene. Wenn die Montageschiene 26 Teil einer Docking-Station 18 (2)
ist, verbinden sich der Stromeinlaß 68 (4)
des medizinischen Geräts 12 und
der Stromauslaß 30 (2)
der Anschlußplatte 20 miteinander.
In gleicher Weise koppeln die Datenkommunikationsports 32, 70 der
beiden Strukturen. Zum Abnehmen des medizinischen Geräts von dem Schienennocken
wird der Hebel 66 betätigt,
um den Schienennocken in seine offene/Freigabeposition zu drehen,
während
derer die Verlängerungsabschnitte 80 das
Gerät nicht
länger
an der Montageschiene 26 halten. Wie in 4b gezeigt,
wird in gleicher Weise ein medizinisches Gerät 12 an einer Anschlußplatte 20 durch
optisches Ausrichten des Ausrichtemontageelements 51 des
Geräts
mit der von dem Gehäuse 44 gebildeten
Aussparung gesichert. Nach Ausrichtung wird der Schienennocken 60 gegen
die Montageschiene 26 gedrückt und daran so gesichert,
wie dies unter Bezugnahme auf 4a beschrieben
ist.
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Wie
in 5 gezeigt, kann alternativ das medizinische Gerät 12 an
einer Stange 74 unter Verwendung der Stangenklemmanordnung 72 montiert
werden. Hierfür
wird der Arm 82 der Stangenklemmanordnung 72 in
die offene Position geschwenkt. Das medizinische Gerät 12 wird
an der Stange 74 so plaziert, daß die Stange in dem Gebiet
zwischen den ersten und zweiten Abschnitten 52, 54 der
MDI 48 liegt. Die Gewindestange 84 wird dann gedreht,
bis die Spitze der Stange die Stange berührt, wodurch das Instrument 12 an
der Stange 74 geklemmt wird.
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Es
folgen ausführliche
Beschreibungen der Docking-Station 18 (2)
und der Schnittstelle 48 für ein medizinisches Gerät (3).
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Docking-Station
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Wie
unter Bezugnahme auf 2 bereits erwähnt, enthält die Docking-Station 18 eine
Anzahl von Anschlußplatten 20 und
eine Basisplatte 22, die jeweils an ein Gehäuse 24 montiert
sind. Die Basisplatte 22 wird typischerweise in der Nähe der Unterseite
der Docking-Station
positioniert, um für
eine einfache Verbindung mit Strom- und Datenkommunikationskabeln
zu sorgen. Die Anschlußplatten 20 werden
benachbart zueinander positioniert, eine auf der anderen oder nebeneinander.
Die Anschlußplatten 20 sind
derart dimensioniert, daß,
wenn sie zusammengebaut werden, sie in einem Abstand angeordnet
sind, der ausreicht, um ein medizinisches Gerät 12 mit Standardabmessungen
bezüglich
Höhe und/oder
Breite aufzunehmen. Plattenabstandsstücke (nicht gezeigt) können zwischen
benachbarten Anschlußplatten 20 positioniert
werden, um den Abstand dazwischen zu erhöhen und die Aufnahme von medizinischen
Geräten 12 ohne
Standardabmessungen und ohne körperliche
Störung
zwischen den Geräten
zu ermöglichen.
Die Docking-Station 18 kann entweder eine "dumme" Station, d. h. eine,
die nur Strom für
die medizinischen Geräte 12 bereitstellt, oder
eine "intelligente" Station sein, d.
h. eine, die sowohl Strom als auch Datenübertragungen für die medizinischen
Geräte
bereitstellt. In der in 2 gezeigten Vorrichtung enthält die Docking-Station
ein vertikales Gehäuse 44 und
ein horizontales Gehäuse 46. Die
Gehäuse 44, 46 sind
durch ein T-Stück 47 miteinander
verbunden, das in die Oberseite des vertikalen Gehäuses 44 paßt und an
der Rückseite
des horizontalen Gehäuses 46 befestigt
ist. An jedem Ende des horizontalen Gehäuses 46 befindet sich
eine lösbare Endkappe 49.
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Wie
in 6 gezeigt, enthält die Basisplatte 22 einen
Hauptstromeinlaß 36 und
einen Ein/Aus-Schalter 38 zum Verbinden von jeder Anschlußplatte 20 mit
einer externen Stromquelle. Wie weiter unten beschrieben, wird Strom
jeder Anschlußplatte 20 in
einer Verkettungs(Daisy chain)-Art durch eine Verbindung zur Verfügung gestellt,
die durch benachbarte Platten bereitgestellt wird. Die Basisplatte 22 enthält einen
Verbindungsport, durch den eine Erdverbindung mit der Rückseite
des Gehäuses 24 hergestellt
wird. In einer intelligenten Docking-Station enthält die Basisplatte 22 ferner
einen Datenkommunikationsport 40 zum Verbinden von jeder
Anschlußplatte 20 mit
einem externen Datenkommunikationsgerät, wie zum Beispiel einem Computer.
Die Basisplatte 22 koordiniert Datenkommunikationen mit
allen einzelnen Anschlußplatten 20,
die sich in der Docking-Station befinden. Genannte Kommunikationen
können
die Gestalt eines zentralen Krankenhauscomputers annehmen, der den
Status oder Ort oder beides eines jeweiligen medizinischen Geräts überwacht,
das an der Docking-Station montiert ist. Die Basisplatte 22 kann
Ethernet-Schaltungen zum Verbinden mit einem Ethernet-System enthalten.
Alternativ kann die Basisplatte 22 die notwendige Schnittstelle
zur Kommunikation mit anderen Geräten über einen RS-232 Bus oder andere ähnliche
Buskonfigurationen enthalten.
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Wie
in den 7-9 gezeigt, enthält jede Anschlußplatte 20 eine
Montageschiene 26 in Standardgröße, die an einer symmetrisch
geformten Platte 28 montiert ist. In einer bevorzugten
Ausführungsform
ist die Platte 28 quadratisch, obwohl andere Formen möglich sind,
wie zum Beispiel kreisförmig.
Die Montageschiene 26 weist eine Standardhöhe und Standardtiefe
auf. In einer bevorzugten Ausführungsform
weist die Montageschiene 26 eine Höhe von näherungsweise 25 mm und eine
Tiefe von näherungsweise
10 mm auf. Die Montageschiene 26 ist in einem Abstand von
der Platte 28 durch eine Anzahl von Abstandsstücken 100 angeordnet.
Die Abstandsstücke 100 sind
so dimensioniert, daß sie
die Montageschiene 26, relativ zur Platte 28,
derart positionieren, daß während der
Montage die Platte die Rückseite
der ersten und zweiten Abschnitte 52, 54 (3)
nicht berührt.
Die Abstandsstücke 100 stellen somit
sicher, daß die
Platte 28 eine Bewegung der Montageschiene 26 in
die ersten und zweiten Aussparungen 56, 58 und
den Schienennocken 60 nicht hemmt.
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Außerdem ist
an der Platte 28 (7) eine Anzahl
an Signalports, z. B. Stromauslaß 30 und ein Datenkommunikationsport 32,
montiert. Der Stromauslaß 30 ist
auf der Platte 28 zum Ausrichten mit einem komplementären Stromeinlaß 68 (3) positioniert,
der sich auf der Rückseite
eines medizinischen Gerätes
befindet. Während
der Installation eines medizinischen Gerätes 12 an einer Anschlußplatte 20 (7)
verbinden sich die komplementären Stromkomponenten
miteinander. In gleicher Weise ist der Datenkommunikationsport 32 auf
der Platte 28 zum Ausrichten mit einer komplementären Datenkommunikationskomponente 70 (3)
positioniert, die sich auf der Rückseite
eines medizinischen Geräts
befindet. In einer bevorzugten Ausführungsform sind die komplementären Datenkommunikationskomponenten
Infrarot ("IR")-Ports. Alternativ
können die
Kommunikationskomponenten mechanische Eigenschaften aufweisen, wie
zum Beispiel Stiftanschlüsse
oder Telefonanschlüsse.
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Eine
in den 8 und 9 gezeigte Bus-Leiterplatte 102 ist
an der Rückseite
der Platte 28 montiert. Die Bus-Leiterplatte 102 trägt eine
Anzahl von Schaltungskomponenten zum Verbinden der Signalports 30, 32 von
jeweiligen Anschlußplatten 20 mit
den korrespondierenden Signalports auf der Basisplatte 22.
Bezüglich
der Stromanschlüsse empfängt jede
Anschlußplatte 20 Strom über die
Basisplatte 22.
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Stromfahnen 104,
die sich auf der Bus-Leiterplatte befinden, erhalten Strom von der
Stromquelle der Basisplatte über
Stromkabel 106. Benachbarte Anschlußplatten 20 sind in
einer Verkettungs(Daisy chain)-Art über die Stromkabel 106 miteinander
verbunden. Dieser Strom wird über
Relais 110 dem Stromauslaß 30 zugeführt. Ein
Kabel 108 liefert eine Erdverbindung mit dem Gehäuse 24 (2).
Die Bus-Leiterplatte 102 enthält auch ein Relais 110,
das durch einen Magneten 342 (17) aktiviert
wird, der in dem medizinischen Gerät positioniert ist. Wenn das
medizinische Gerät 12 an
der Anschlußplatte 20 montiert
wird, aktiviert der Magnet 342 einen Reed-Schalter 122,
der das Relais 110 aktiviert und das Anlegen von Strom über den
Stromauslaß 30 ermöglicht.
Eine Aktivierung des Relais 110 wird durch Leuchten einer
roten LED 120 angezeigt, die sich auf der Leiterplatte 102 befindet
und an der Vorderseite der Anschlußplatte 20 sichtbar
ist (7). Die LED 120 leuchtet, wenn das Relais
aktiviert wird. Das Relais 110 wirkt als eine Sicherheitseinrichtung
durch Blockieren des Stromsignals vom Stromauslaß 30 bei Fehlen eines
medizinischen Geräts.
Sollte das Relais 110 versagen und in der aktivierten Position steckenbleiben,
selbst bei Entfernen des medizinischen Geräts 12 von der Anschlußplatte 20,
zeigt die LED 120 das Vorhandensein von Strom an dem Auslaß 30 an.
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In
einer dummen Docking-Station wird das Relais 110 von einem
12-Volt-DC-Signal, das von Stromanschlüssen 126 bereitgestellt
wird, angetrieben. Diese Stromanschlüsse 126 erhalten Strom
von der Basisplatte 22. Das Stromsignal wird über benachbarte
Anschlußplatten 20 in
einer Verkettungs(Daisy chain)-Art durchgelassen. In einer intelligenten
Docking-Station enthält
die Bus-Leiterplatte 102 ferner Datenkommunikationsanschlüsse 112. Diese
Anschlüsse 112 liefern
das DC-Stromsignal zum Antreiben des Relais 110. Diese
Anschlüsse 112 kommunizieren
auch mit einem Datenkabel 114, um eine Schnittstelle zwischen
dem IR-Port 32 und dem Hauptdatenkommunikationsport 40 der
Basisplatte 22 bereitzustellen. Benachbarte Anschlußplatten 20 werden
gemeinsam in Verkettungs(Daisy chain)-Art über Anschlüsse 112 betrieben,
um eine Kommunikation zwischen jeder Anschlußplatte und der mit der Basisplatte 22 verbundenen
Kommunikationseinrichtung zu liefern.
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Jede
Anschlußplatte 20 ist
einzeln an dem Docking-Stationsgehäuse 24 (2)
durch Befestigungsmittel 34 montiert, die sich in jeder
Ecke der Platte 28 befinden. Jedes Befestigungsmittel 34 enthält eine
Schraube 116 und eine Vierkantmutter 118. Die
Vierkantmutter 118 paßt
in einen Vierkantbefestigungskanal, der sich in dem Gehäuse 24 befindet, wie
dies unten beschrieben wird.
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Die
Anschlußplatten 20 können auch
direkt an einer Wand oder einem Bett montiert werden, statt daß sie als
Teil einer Docking-Station 18 enthalten sind. Bei Montage
als solches werden Strom und Datenkommunikation typischerweise der
Platte direkt zugeführt,
statt über
eine Basisplatte 22. Strom kann durch einen Wandauslaß bereitgestellt
werden, während
Datenkommunikation durch ein Datenkabel, wie zum Beispiel ein RS-323-Kabel
oder eine Telefonleitung bereitgestellt werden kann.
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Wie
in den 10 und 11 gezeigt,
enthält
das Docking-Station-Gehäuse 24 zwei
Seiten 200. Das Gehäuse 24 kann
aus Aluminium gebildet sein. Dies sorgt für strukturelle Steifigkeit
des Gehäuses
und Abschirmung für
elektromagnetische Verträglichkeit
(electromagnetic capability (EMC)), z. B. Schutz vor elektromagnetischer
Störung
(electromagnetic interference (EMI)), sowie Gewichtsreduzierung.
Das Gehäuse
kann jedoch aus einem nichtmetallischen Material und einer EMI-Abschirmung
hergestellt sein, die an die Innenseite montiert ist und dasselbe
Maß von
EMI-Schutz bietet, als wenn das Gehäuse aus Metall hergestellt
wäre. Jede
Seite 200 ist im wesentlichen halbkreisförmig und
entlang ihrer gesamten Länge
hohl. Diese hohlen Seiten 200 sorgen für Steifheit des Gehäuses 24,
während
sie gleichzeitig zu einer Reduzierung des Gewichts führen. Eine
bogenförmige
Rückplatte 202 verbindet
die beiden Seiten 200. An den Verbindungen 202 der Rückplatte 202 und
Seite 200 befindet sich eine hintere Kanalleiste 206,
die entlang der gesamten Länge des
Gehäuses 24 verläuft. In
jede der hinteren Kanalleisten 206 ist ein Kanalabdeckstreifen 208 (11)
eingesetzt. Die Kanalabdeckstreifen 208, die aus Gummi
hergestellt sein können,
können
entfernt werden und ein Träger
(nicht gezeigt) kann über die
Rückseite
des Gehäuses 24 für die Montage
des Gehäuses
an einer Wand oder einem anderen Haltemedium installiert sein.
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Auf
der Innenseite des Gehäuses 24 befindet sich
eine zentrale Kanalleiste 210. Die zentrale Kanalleiste 210 nimmt
das Erdungskabel 108 (8) auf und
sorgt somit für
eine Verbindung zur Erde. Außerdem
befindet sich auf der Innenseite des Gehäuses 24 in der Nähe jeder
der Seiten 200 eine Aussparungskanalleiste 212,
die über
die gesamte Länge des
Gehäuses 24 verläuft. Die
Aussparungskanalleisten 212 weisen einen rechteckigen Querschnitt auf
und sind so dimensioniert, daß sie
die Vierkantmuttern 118 (7) aufnehmen,
die mit den Anschlußplattenbefestigungsmitteln 34 verbunden sind,
wie dies vorangehend beschrieben wurde. Das Gehäuse 24 enthält auch
ein Paar Gewindekanäle 222,
die Schrauben 224 (2) zum Sichern
der Endkappen 49 an dem Gehäuse aufnehmen.
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Der
Abstand zwischen den Innenwänden 214 der
Seiten 200 ist so ausgewählt, daß er etwas größer als
die Breite einer Anschußplatte 28 (7) ist,
so daß die
Platte in der Aussparung 215 montiert werden kann, die
zwischen den Seiten 200 gebildet wird. Der Abstand zwischen
der Vorderseite der Aussparungskanäle 212 und der Vorderseite 216 des Gehäuses, d.
h. die Tiefe der Docking-Station, ist so ausgewählt, daß sie etwas größer als
die Abmessung ist, um die ersten und zweiten Abschnitte 52, 54 (3)
des Ausrichtemontageelements 51 der MDI 48 von
der Rückplatte 76 vorstehen.
Die Aussparung 215 zwischen den Seiten 200 bildet
somit eine Ausrichtemontageaussparung, deren Funktion darin besteht,
das Ausrichtemontageelement 51 (3) des medizinischen
Geräts 12 in
geeigneter Ausrichtung mit den Schnittstellenkomponenten der in
der Aussparung montierten Platte, wie zum Beispiel Strom, Datenkommunikation
und Montageschiene, automatisch zu führen. Die gekrümmte Konfiguration
des vorderen Teils 216 des Gehäuses hilft beim korrekten und
automatischen Ausrichten der Komponenten der Instrumente mit den
Komponenten der Anschlußplatte 20,
wenn die Schnittstelle 48 des Instruments in die Aussparung 215 gedrückt wird.
Diese gekrümmte Konfiguration
neigt dazu, die Schnittstelle 48 des Instruments in die
Aussparung 215 zu lenken.
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Während die
vorangehende Beschreibung einer Docking-Station 18 unter
Bezugnahme auf die in 2 gezeigte Konfiguration erfolgte,
können
alternative Konfigurationen montiert werden. In den 12-14 sind
Beispiele für
alternative Konfigurationen gezeigt. 12 zeigt
eine Docking-Station mit drei Anschlußplatten 20 und einer
einzigen Basisplatte 22, die in einem Gehäuse 24 montiert
sind. Das Gehäuse 24 ist
an der Oberseite und Unterseite mit einer Konfiguration gekapselt,
daß die
gesamte Anordnung besonders geeignet ist, um an einer Wand mittels
eines Montageträgers
montiert zu werden, der in den hinteren Kanalleisten 206 des
Gehäuses
(siehe 11) eingesetzt ist. Unter besonderer
Bezugnahme auf 13 wird angemerkt, daß der obere horizontale
Abschnitt der Docking-Station 18 dasselbe Gehäuse wie
die vertikalen Abschnitte enthält. Während der
Montage werden Anschlußplatten 20 einfach
gedreht und an dem Gehäuse
nebeneinander gesichert. Dies ist aufgrund der quadratischen Abmessungen
der Anschlußplatten 28 möglich.
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Wie
vorangehend erwähnt,
können
Docking-Stationen 18 an der Wand unter Verwendung von Trägern montiert
werden, die an der Rückseite des
Gehäuses
angebracht sind. Alternativ kann eine Docking-Station 18,
wie in 14 gezeigt, ein Untergestell 218 enthalten,
das eine Plazierung der Docking-Station an einer von einer Wand
fernen Stelle ermöglicht.
Das in 14 gezeigte Untergestell kann Räder aufweisen,
die an der Unterseite jedes Fußes so
montiert sind, daß das
Untergestell einen Patienten begleiten kann, der sich bewegt. Die
in der Docking-Station 18 montierten medizinischen Geräte enthalten
eine Notstromversorgung durch Batterien, die ermöglicht, daß die Geräte ihren Betrieb während der
Bewegung fortsetzen. Wie in 15 gezeigt, kann
eine Docking-Station auch Zubehörteile,
wie zum Beispiel eine Hakenvorrichtung 220 zum Aufhängen von
Beuteln mit Infusionsflüssigkeit
enthalten. Eine Klemmanordnung 219 ist in dieser Anordnung
an das Ende des horizontalen Gehäuses 46 anstelle
einer Endkappe 49 (2) montiert.
Die Klemmanordnung 219 ermöglicht eine Steuerung der Höhe der Hakenvorrichtung 220.
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Schnittstelle für ein medizinisches
Gerät
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Wie
vorangehend unter Bezugnahme auf 3 erwähnt, befindet
sich eine Schnittstelle für
ein medizinisches Gerät
(medical device interface (MDI)) 48, die einen Teil eines
Gehäuses
eines medizinischen Geräts
bildet oder an dem Gehäuse
angebracht ist, auf der Rückseite
des Geräts.
Die MDI ist gewöhnlich
aus Kunststoff hergestellt. Die MDI 48 enthält einen
Schienennocken 60 und eine Stangenklemmanordnung 72.
Unter Bezugnahme auf die 3, 16 und 17 weist
das Ausrichtemontageelement 51 für ein Instrument, das einen
Teil des Montagegehäuses 50 bildet,
einen ersten Vorsprung 52 auf, der nach hinten von dem
Gehäuse über eine Strecke
vorsteht, die nicht größer als
die Tiefe einer Docking-Station 20 ist. Der erste Abschnitt 52 weist eine
Höhe, die
nicht größer als
die Höhe
einer Anschlußplatte 20 ist,
und eine Breite auf, die nicht größer als die Breite einer Anschlußplatte
ist.
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In
dem oberen Gebiet 300 des ersten Abschnitts 52 befindet
sich eine erste Aussparung 56. Die erste Aussparung 56 enthält ein oberes
Gebiet 302 und ein unteres Gebiet 304. Das obere
Gebiet 302 wird von zwei im wesentlichen planaren Oberseiten 306 und
einer bogenförmigen
Unterseite 308 gebildet. Der Abschnitt der ersten Aussparung 56,
der von der bogenförmigen
Oberseite 308 begrenzt wird, bildet ein bogenförmiges oberes
Gebiet 310. In gleicher Weise wird das untere Gebiet 304 von
zwei im wesentlichen planaren Unterseiten 312 und einer
bogenförmigen
Unterseite 314 gebildet. Der Abschnitt der ersten Aussparung 56,
der von der bogenförmigen
Unterseite 314 begrenzt wird, bildet ein bogenförmiges unteres
Gebiet 316. Die oberen und unteren planaren Flächen 316, 312 sind
im wesentlichen parallel zueinander.
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Die
erste Aussparung 56 weist eine Höhe auf, die von dem Abstand
zwischen den oberen und unteren planaren Flächen 302, 312 gebildet
wird. Die Höhe
ist etwas größer als
die Höhe
einer Montageschiene 26. Die erste Aussparung 56 weist
eine Tiefe auf, die von dem Abstand zwischen der Rückseite 318 (3)
der Aussparung und der Fläche 320 des ersten
Abschnitts gebildet wird. Die Tiefe ist größer als die Tiefe einer Montageschiene 26.
In Anbetracht der Höhe
und Tiefe der ersten Aussparung 56 wird die Montageschiene
relativ zur Fläche 320 des
ersten Abschnitts eingelassen, wenn eine Montageschiene in der ersten
Aussparung plaziert und bündig
an der Rückseite 318 der
Aussparung positioniert wird.
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An
der Fläche 320 des
ersten Abschnitt 52, im unteren Gebiet 322, befinden
sich ein Stromeinlaß 68,
ein Datenkommunikationsport 70 und ein Potentialausgleichsverbindungsstück 324.
Der Stromauslaß 68 und
der Datenkommunikationsport 70 sind auf der Fläche 320 des
ersten Abschnitts, relativ zur ersten Aussparung 56, positioniert,
so daß sie
mit dem Stromauslaß 30 (2)
und dem Datenkommunikationsport 32 einer Anschlußplatte
ausgerichtet und damit verbunden werden, wenn die Montageschiene der
Anschlußplatte
in der ersten Aussparung plaziert wird. Ein Dach 344, das über dem
Stromeinlaß 68 positioniert
ist, dient dazu, Flüssigkeit
am Eintreten in den Stromeinlaß zu
hindern, so daß,
wenn das medizinische Gerät 12 in
einer freistehenden Konfiguration verwendet wird, d. h. nicht mit
einer Docking-Station, das Risiko eines Kurzschlusses des elektrischen
Stroms reduziert wird.
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Die
Rückseite 318 der
ersten Aussparung 56 enthält einen kreisförmigen Ausschnitt,
der so positioniert ist, daß die
oberen und unteren Abschnitte des Ausschnitts mit den oberen und
unteren bogenförmigen
Flächen 308, 314 ausgerichtet
sind. Ein Schienennocken 60 ist in dem kreisförmigen Ausschnitt
positioniert. Wie in den 18a-18e gezeigt, enthält der Schienennocken 60 eine
kreisförmige
Nockenbasis 400, die in den kreisförmigen Ausschnitt paßt, so daß die Fläche 402 der
kreisförmigen
Nockenbasis mit der Rückseite 318 der
ersten Aussparung 56 im wesentlichen unterbündig ist.
Durch "unterbündig" soll gemeint sein,
daß die
Nockenbasis 402 in einem leichten Abstand unter der Rückseite 318 positioniert
ist. Dies stellt sicher, daß die
Montageschiene 26 die Rückseite 318 statt
der Seite der Nockenbasis 402 kontaktiert, wodurch sich
der Schienennocken 60 in die geschlossene/verriegelte Position
frei drehen kann, ohne daß er
auf irgendeinen Reibkontakt mit der Montageschiene 26 trifft.
Die Nockenbasis 400 ist für eine Schwenkbewegung in dem
Ausschnitt montiert. In der Nähe
des Randes der Nockenbasis 400 ist ein Paar gegenüberliegende Arme 62 positioniert
und steht im wesentlichen senkrecht relativ zur Fläche 402 der
Nockenbasis vor.
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Jeder
Arm 62 enthält
eine Armbasis 404, die eine Verriegelungsfläche 406 bildet.
Die Arme 62 sind auf der Nockenbasis 400 so positioniert,
daß der Abstand
zwischen den beiden gegenüberliegenden Verriegelungsflächen 406 etwas
größer als
die Höhe einer
Montageschiene 26 ist, um eine Plazierung der Montageschiene
zwischen den Verriegelungsflächen zu
ermöglichen.
Jeder Arm 62 bildet auch eine Ausrückfläche 412. Jeder Arm 42 enthält ferner
einen Führungsabschnitt 64,
der sich an der Oberseite der Armbasis 404 befindet. Der
Führungsabschnitt 64 enthält einen
ersten Abschnitt 408, der sich von einer ersten Höhe in der
Nähe des
Außenrands
der Armbasis 404 zu einer zweiten Höhe innen relativ zum Außenrand
der Armbasis neigt. Die zweite Höhe
ist geringer als die erste Höhe.
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Der
Führungsabschnitt 64 enthält ferner
einen zweiten Abschnitt 410, der mit dem ersten Abschnitt 408 zusammenhängt. Der
zweite Abschnitt 410 verläuft von der Armbasis 404 nach
außen über der
Verriegelungsfläche 406 und
wirkt als eine Lippe zum Halten einer Montageschiene 26.
Die Arme 62 sind so dimensioniert, daß der Abstand zwischen der Fläche 402 der
Nockenbasis 400 und der Unterseite des zweiten Abschnitts 410,
wie dies am besten in 18e gezeigt
ist, im wesentlichen gleich der Tiefe der Montageschiene 26 ist,
und der Abstand zwischen den Enden von gegenüberliegenden zweiten Abschnitten 410,
wie dies am besten in 18a gezeigt
ist, geringer als die Höhe
der Montageschiene ist.
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Dementsprechend
paßt die
Montageschiene 26 in den Schienennocken 60 und
wird in dem Schienennocken durch die zweiten Abschnitte 410 gehalten.
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Unter
Bezugnahme auf die 3 und 16 ist
der Schienennocken 60 in dem Ausschnitt so orientiert,
daß sich
der Nocken zwischen einer geschlossenen/Verriegelungsposition und
einer offenen/Aufnahme-/Freigabeposition dreht. In 3 ist der
Schienennocken in seiner geschlossenen/Verriegelungsposition gezeigt.
Wenn er sich in dieser Position befindet, ist die Verriegelungsfläche 410 (18e) jedes Arms 62 im wesentlichen bündig mit den
oberen bzw. unteren Flächen 306, 312 der
ersten Aussparung und verläuft
der zweite Abschnitt 410 jedes Arms in den Raum zwischen
den oberen und unteren Flächen.
Wenn sich der Schienennocken in seiner offenen/Aufnahme-/Freigabeposition
befindet, ist die Freigabefläche 412 jedes
Arms im wesentlichen bündig
mit den oberen bzw. unteren Flächen 306, 312 der
ersten Aussparung und ist der zweite Abschnitt 410 jedes
Arms 62 in dem oberen bzw. unteren bogenförmigen Gebiet 310, 316 positioniert
und somit außerhalb
des Raums zwischen den oberen und unteren Flächen. Der Schienennocken 60 kann aus
Kunststoff gebildet sein und kann zwischen 20 und 30 Pfund (9 bis
13,5 Kilogramm) tragen. Zum Tragen von größeren Gewichten kann die Schiene aus
Metall hergestellt sein.
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Wie
in den 16 und 17 gezeigt,
enthält
die MDI 48 ferner eine Hebelanordnung 326, die mit
dem Schienennocken 60 gekoppelt ist. Die Hebelanordnung 326 enthält einen
externen Freisetzhebel 66, der auf der Außenseite
der MDI positioniert ist. Der externe Freisetzhebel 66 ist
mit einem inneren Freisetzhebel 328 gekoppelt, der unter
dem externen Freisetzhebel auf der Innenseite der MDI positioniert ist.
Die Hebelanordnung 326 enthält ferner einen Schienennockenhebel 330,
der mit dem Schienennocken 60 gekoppelt und auf der Innenseite
der MDI positioniert ist. Der Schienennockenhebel 330 ist
in der geschlossenen/Verriegelungsposition durch eine Feder 334 vorgespannt.
Der Schienennockenhebel 330 und der interne Freisetzhebel 328 sind
durch ein Freisetzgestänge 332 miteinander
gekoppelt. Eine Drehung des externen Freisetzhebels 66 induziert eine
Drehung des internen Freisetzhebels 332, die wiederum das
Freisetzgestänge 332 verschiebt.
Eine Verschiebung des Freisetzgestänges 332 verursacht,
daß sich
der Schienennockenhebel 330 gegen die Kraft der Feder 334 dreht,
was wiederum den Schienennocken 60 dreht. Eine Bewegung
des Hebels 66 dreht den Schienennocken 60 aus
seiner geschlossen/Verriegelungsposition in seine offene/Aufnahme-/Freigabeposition.
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Unter
Bezugnahme auf die 3, 16 und 17 weist
das Montagegehäuse 50 einen zweiten
Abschnitt 54 auf, der von dem Gehäuse nach hinten vorsteht. Der
zweite Abschnitt 54 enthält eine zweite Aussparung 58,
die von einer im wesentlichen planaren Oberseite 336 und
einer im wesentlichen planaren Unterseite 338 gebildet
wird. Die zweite Aussparung 58 weist eine Höhe auf,
die durch den Abstand zwischen den oberen und unteren planaren Flächen 336, 338 gebildet
wird. Wie bei der ersten Aussparung 56 ist die Höhe der zweiten
Aussparung 58 etwas größer als
die Höhe
einer Montageschiene 26. Die zweite Aussparung 58 ist
mit der ersten Aussparung so ausgerichtet, daß eine Montageschiene 26 in
beiden Aussparungen simultan positioniert werden kann. Der erste
Abschnitt 52 und der zweite Abschnitt 54 sind
voneinander im Abstand angeordnet, um eine Plazierung eines Teils
der Stangenklemmanordnung dazwischen zu ermöglichen. Zwischen dem ersten
Abschnitt 52 und dem zweiten Abschnitt 54 ist
eine Stangenklemmaussparung 340 positioniert. Die Stangenklemmaussparung 340 weist
eine im allgemeinen bogenförmige
Fläche
auf und ist dimensioniert und orientiert, um einen Teil der Stangenklemmanordnung
aufzunehmen.
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Unter
Bezugnahme auf 19a-19d enthält die Stangenklemmanordnung 72 einen
Träger 500,
ein Schwenkelement 502 und eine Gewindestange 504.
Die Stange 504 enthält
einen Gewindebolzen 506 und einen Handgriff 508.
Der Träger 500 ist
typischerweise an der Rückplatte 72 (3) der
MDI 48 in der Nähe
der ersten und zweiten Abschnitte 52, 54 montiert.
Das Schwenkelement 503 ist in einer allgemeinen L-förmigen Gestalt
ausgebildet und enthält
einen ersten Schenkel 510 und einen zweiten Schenkel 512.
Der erste Schenkel 510 ist an dem Träger 500 schwenkbar
montiert, so daß das Schwenkelement 502 zwischen
einer offenen Position (19a und 19c) und einer geschlossenen Position (19b und 19d)
bewegbar ist. Der zweite Schenkel 512 trägt ein Gewindeloch
zur Aufnahme des Gewindebolzens 506 und ermöglicht eine axiale
Bewegung des Bolzens.
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Wie
in 19c gezeigt, weist der Träger 500 einen im allgemeinen
V-förmigen
Querschnitt auf. An dem Punkt des V befindet sich eine Bolzenaussparung 514 mit
einem halbkreisförmigen
Querschnitt und eine zugehörige
Achse 516. Der zweite Schenkel 512 des Schwenkelements
ist relativ zum ersten Schenkel 510 positioniert und verläuft über dem
Träger 500 derart,
daß, wenn
sich die Stangenklemmanordnung 72 in der geschlossenen
Position befindet, die Achse des Bolzens im wesentlichen parallel
zur Achse 516 der Bolzenaussparung ist. Wenn sich die Stangenklemmanordnung
in der geschlossenen Position befindet, ist die Achse der Stange
im wesentlichen senkrecht zur Achse 516 der Bolzenaussparung.
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Der
Handgriff 508 ist an einem Ende des Bolzens 506 positioniert
und so ausgebildet, daß er
gegenüberliegende
gekrümmte
Seiten 518 enthält,
die so geformt sind, daß sie
mit der gekrümmten
Form der bogenförmigen
Fläche
der Stangenklemme 340 (3) im wesentlichen übereinstimmen.
Der Handgriff 508 ist ferner so ausgebildet, daß er gegenüberliegende
runde Enden 520 enthält.
Wenn sich das Schwenkelement 502 in einer geschlossenen
Position befindet, liegen ein Teil des Handgriffes 518 und des
Bolzens 506 in der Stangenklemmaussparung 340,
wobei ein Teil des Bolzens in der Bolzenaussparung 514 ruht.
Die Stangenklemmanordnungskomponenten sind aus Metall hergestellt
und können
durch Extrusion oder Gießen
hergestellt sein.
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Wie
vorangehend erwähnt
und in 4 gezeigt, wird ein medizinisches
Gerät 12 an
einer Montageschiene 26 durch optisches Ausrichten der
ersten Aussparung 56 und der zweiten Aussparung 58 mit
der Montageschiene gesichert. Nach Ausrichtung wird der Schienennocken 60 an
die Montageschiene 26 gedrückt. Die Kraft der Montageschiene 26 gegen die
geneigten Führungsabschnitte 64 des
Schienennockens 60 induzieren eine Drehung des Schienennockens
in seine offene/Aufnahmeposition. In dieser Position kann die Montageschiene
in den Raum zwischen den Armbasen 404 rutschen und zwischen den
Verriegelungsflächen 406 der
oberen und unteren Flächen
der ersten und zweiten Aussparungen 56, 58 zur
Ruhe kommen.
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Wenn
die Montageschiene 26 in dem Schienennocken 60 positioniert
ist, kehrt der Nocken in seine geschlossene/Verriegelungsposition
zurück
und halten die zweiten Abschnitte 410 der Arme das Gerät 12 an
der Schiene. Zum Lösen
des Gerätes 12 von
dem Schienennocken wird der externe Ausrückhebel 66 aktiviert,
um zu bewirken, daß sich
der Schienennocken 60 zu seiner offenen/Freigabeposition
dreht, während
derer sich die zweiten Abschnitte 410 der Arme 62 in
die oberen und unteren bogenförmigen
Gebiete 310, 316 bewegen, wodurch ein Entfernen
des Gerätes
von der Montageschiene 26 ermöglicht wird.
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Während der
Installation eines medizinischen Geräts 12 an einer Montageschiene 26 kann der
Handgriff 508 so orientiert werden, daß eines der abgerundeten Enden 520 zur
Montageschiene zeigt. So orientiert, kann der Handgriff 508 zu
Beginn den Montageprozeß durch
Berühren
der Montageschiene 26 stören, wenn er in die vertieften
Abschnitte 56, 58 eintritt. Aufgrund der abgerundeten
Konfiguration des Handgriffendes 520 überträgt er jedoch die sich aus dem
Kontakt zwischen dem abgerundeten Ende 520 und der Montageschiene 26 resultierende
Kraft leicht in eine Drehbewegung des Handgriffes. Das abgerundete
Ende rutscht entlang der Fläche
der Montageschiene, während
der Handgriff 508 gedreht wird, wodurch der Handgriff so
orientiert wird, daß eine
der gekrümmten
Seiten 518 des Handgriffes mit der bogenförmigen Fläche, die
die Stangenklemmaussparung 340 (3) definiert,
im wesentlichen ausgerichtet ist.
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Wie
vorangehend erwähnt
und in 5 gezeigt, kann das medizinische Gerät 12 an
einer Stange 54 unter Verwendung der Stangenklemmanordnung 72 montiert
werden. Dafür
wird der Arm 82 der Stangenklemmanordnung 72 in
seine offene Position geschwenkt. Das medizinische Gerät 12 wird
an der Stange 74 so plaziert, daß die Stange in der Stangenklemmanordnungsaussparung 340 (16)
und dem Träger 500 (19a) liegt. Die Gewindestange 84 wird
dann gedreht, bis die Spitze der Stange die Stange berührt, wodurch
das Instrument 12 an der Stange 74 geklemmt wird.
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Anhand
des vorangehenden wird ersichtlich sein, daß, während besondere Ausführungsformen der
Erfindung dargestellt und beschrieben worden sind, zahlreiche Modifikationen
vorgenommen werden können,
ohne aus dem Bereich der Erfindung zu gelangen. Dementsprechend
soll die Erfindung, mit Ausnahme durch die beigefügten Ansprüche, nicht beschränkt werden.