DE699235C - Selbsttaetiger Eisspatel - Google Patents

Selbsttaetiger Eisspatel

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DE699235C
DE699235C DE1939W0104899 DEW0104899D DE699235C DE 699235 C DE699235 C DE 699235C DE 1939W0104899 DE1939W0104899 DE 1939W0104899 DE W0104899 D DEW0104899 D DE W0104899D DE 699235 C DE699235 C DE 699235C
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DE
Germany
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spatula
drum
automatic ice
screw
ice
Prior art date
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Expired
Application number
DE1939W0104899
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English (en)
Inventor
Max Hufschmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
G H Walb & Co Zweigniederlassu
Original Assignee
G H Walb & Co Zweigniederlassu
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE699235C publication Critical patent/DE699235C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G9/00Frozen sweets, e.g. ice confectionery, ice-cream; Mixtures therefor
    • A23G9/04Production of frozen sweets, e.g. ice-cream
    • A23G9/08Batch production
    • A23G9/12Batch production using means for stirring the contents in a non-moving container

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

  • Selbsttätiger Eisspatel Gegenstand der Erfindung ist ein selbsttätiger Spatel für Speiseeismaschinen, bei dem eine Spatelschnecke in feststehender Gefriertrommel zum Kneten und Abschaben der gefrierenden Eismasse umschwingend angewendet wird.
  • Es sind zahlreiche Spatelvorrichtungen bekannt, darunter auch solche, bei denen sich eine Spatelschnecke in federnder Berührung mit der Gefriertrommelwand zwangsläufig langsam um ihre Achse dreht und so in schmaler Spur das Eis von der Trommelwand abschabt. Einer der Gänge der Spatelschnecke erhält dabei einen zum Abschaben oder Abstreifen der Eismasse von der Trommelwand bestimmten Belag aus Kunststoff, Holz o. dgl. Diese Schneckenspatelung kann jedoch nur bei umlaufender Gefriertrommel und bei Antrieb von oben Anwendung finden. Der Trommeldeckel muB für die Trommelwelle und für die Achse der Spatelschnecke je eine Durchbohrung haben. Sodann ist ein verwickeltes Getriebe für die Drehung, für das Andrücken und für die lösbare Befestigung der Spatelschnecke erforderlich.
  • Diese Unzulänglichkeiten beseitigt der selbsttätige Spatel nach der vorliegenden Erfindung, der bei nichtumlaufenden Gefriertrommeln mit Unterantrieb oder mit Antrieb von oben benutzt werden kann.
  • Zahlreiche andere bekannte Eisspatel sind messerartig oder schaberähnlich ausgebildet und können teilweise in veränderlichem Winkel an die Gefriertrommelwand zum Abschaben der gefrierenden Masse eingestellt werden. Diese Eisspatelarten haben gegenüber der (an sich bereits bekannten) Spatel= srhnecke, wie sie beim Gegenstand der Erfindung zur Anwendung kommt, den Nach-.: teil, daß sie bei jedem Trommelumlauf die Masse über die ganze Gefrierhöhe hinweg abschaben und keine Knetwirkung auf die anfrierenden Masseteilchen vor dem Abschaben ausüben.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in den Abb. i bis 6 in zwei verschiedenen Ausführungsarten dargestellt; und zwar für den Fall, daß der Antrieb von unten aus geschieht. Wird der selbsttätige Eis-. spatel von oben her angetrieben, so ändert sich grundsätzlich an der Ausführung nichts. In den Abbildungen ist ä die zylindrische Gefriertrommel, die in der Mitte in ein senkrechtes Rohr b übergeht. Sie ruht einerseits auf dem Maschinenflansch c und ist anderseits mit dem Bördel d befestigt. Der Deckel e macht die Gefriertrommel verschließbar. Die Motorenwelle f geht durch das mittlere Rohr b bis über das obere Ende desselben Lind ist dort mit einem Vierkant oder einem Flachkant g versehen. Ein Rohr lt schiebt sich drehbar über das finit der Trommel verbundene Rohr b und hat oben einen Boden mit einer Aussparung, mit welcher es auf das Vierkant oder Flachkant g der Motorenwelle f aufgesetzt -werden kann. Die Rändehnutter i hält das Röhr lt auf der Welle f fest, so daß es sich mit dieser .drehen muß. Durch eine nicht mutgezeichnete Führung am Boden der Gefriertrommel a kann für einen zuverlässigen Lauf des Rohres h auf dem Rohre b gesorgt werden. -An dem Rohr 1a sind die Lappen k (s. Abb. 3, 4 und 5) oben und unten angeschweißt. An diesen ist beweglich der Spatelschn_eckenträger 1 angebracht, der in Abb. i und 2 aus einer oberen und unteren sektorförmigen Platte besteht, die mit einem angeschweißten senkrechten Blech m miteinander verbunden sind. Am anderen Ende des Spatelschneckenträgers L ist bei der Ausführung nach Abb. i, 2 und 3 drehbar die Spatelschnecke n eingesetzt, auf deren oberem Wellenstumpf das Klinkenrad o mit den Sperrklinken p und q befestigt ist. Die bewegliche SperAdinke q ist an dem Winkelhebel r gelenkig angebracht, und die eine Seite dieses Winkelhebels trägt am Ende eine Rolle s. Durch die Schraubenfeder t, die sich mit dem abkläppbaren Spanner fit spannen und entspannen läßt, wird der Spatelschneckenträger 1 um den Drehpunkt v so bewegt, daß die Spatelschnecke n finit der Spannung der Feder t stets an der Trommelwand anliegt. Der Drehsinn des Spatels ist durch Pfeile in Abb. ?, 3 und 5 angedeutet. Mit zu ist ein sichelförmiger Anschlag bezeichnet, der mit den Lappen x am Rande der Trommel a oder an der Abdeckung festgehalten wird.
  • =#. Beim Umlauf der Eisspatel gleitet die 'Rolle s- an der zylindrischen Wand der Trommel a entlang und überläuft den Anschlag w bei jeder Umdrehung. Durch diesen Anschlag zu wird der Hebel r jedesmal zurückgedreht und dadurch die Sperrklinke q zur Weiterdrehung des Sperrades o um ein oder mehrere Zahnlücken veranlaßt. Dadurch dreht sich dann die Spatelschnecke fit langsam ruckweise um ihre Achse, und die Speiseeismasse wird von der Trommelwand knetend von unten nach oben abgespatelt.
  • Das obere Blech {des Spateltriigers 1 ist als breiter Sektor ausgeführt, damit die von der Schnecke hochgeförderte Eismasse nicht in das Zahngesperre gelangen kann. Ein entsprechend abgebogenes Leitblech y führt die hochkriechende Speiseeismasse selbsttätig wieder abwärts. Am unteren Querblech des Spatelträgers L ist ein pflugscharähnlich ausgestaltetes Wurfblech z befestigt, durch das die noch flüssige Speiseeisinasse von der uinlaufenden Spatelung an die Seitenwand der Trommel a hochgeworfen wird. Die Feder t= hat die Aufgabe, den Winkelhebel r nach jedem Vorbeigang der Rolle s am Anschlag Eu wieder in die ursprüngliche Lage Zurückzubringen, also die Rolle s an die Trommelwand anzulegen.
  • Die zweite Ausführungsart des selbsttätigen Eisspatels ist in Abb. 4.,. 5 und 6 dargestellt. Der Spatelträger L ist bei dieser Ausführungsart als kräftiges Gelenkstück ausgebildet; das an der einen Seite von den Lappen k gelenkig getragen wird und am anderen Ende den Wellenstumpf der Spatelschnecke n aufnimmt. An Stelle des Zahngesperres zum Drehen der Spatelschnecke ist bei dieser Ausführungsart ein Federgesperre gewählt. Dieses besteht aus den beiden Federn o1 und p l; die beide im gleichen Sinne gewickelt sind und den Wellenstumpf der Spatelschnecke n fest umfassen. Die Feder p1 ist in dem Spatelträger L am unteren Ende festgehalten, während- die obere' Feder o1 am oberen Ende in den Arm r1 übergeht, der die Rolle s trägt. Durch den Knebel u1 können die beiden Federn t1 und t2 gespannt und entspannt werden.- Die Feder t1 drückt im gespannten Zustand die Spätelschnecke an die. Trommelwand an, während die Feder t' den Arm r1 nach jedesmaligem überläufr-n des Anschlages w mit der Rolle s wieder an die Trommelwand andrückt. Bei dem ruckweisen Bewegen der Feder dl wird die Spatelschnecke nach der einen Richtung hin mitgenommen, nach der anderen Richtung hin durch die Feder p` festgehalten. An dem Rohre lt ist noch das pflugscharartig ausgebildete Blech z` angebracht, das auch hier die Aufgabe hat, die noch flüssige Eismasse an die Wand der Trommel anzuwerfen. Die muschelartige Kappe y' am oberen Ende der Spatelschnecke n hat die Aufgabe, die an der Schnecke hochkriechende Eismasse wieder abwärts zu leiten.
  • Es können an Stelle der Federn t, t' und t' Schwunggewichte angewendet werden, welche die Spatelschnecke i und die Rolle s an die Trommelwand andrucken.
  • Die Gefriertrommel kann auch schrägliegend, also nach der Arbeitsseite geneigt, angeordnet werden. Das Anwerfen, Kneten und Abspateln der Eismasse geschieht dann in gleicher \Veise, doch ist die Gefriertromirtel zur Entnahme der gefrorenen Masse leichter zugänglich.
  • An Stelle des Anschlages w läßi sich in der Trommelwand eine ähnlich geformte Einbuchtung anbringen, durch welche die Hubbewegung des Gesperres bewirkt wird.
  • Ebenso ist es möglich, zur Erzeugung dieser Hubbewegung auf dem Rohre b einen Exzenter oder eine Nockenscheibe anzubringen. In diesem Falle wird an Stelle des drehbaren Rohres h ein U-Winkel benutzt, dessen untere Lagerbohrung groß genug ist, um über den Exzenter oder die \ockenscheibe hinweggeschoben zu werden.
  • :Ulan kann auch oberhalb des Spatels eine gerade oder kurvenartig verlaufende Führung fest oder lösbar anbringen, in der das Ende des beweglichen Gesperreteiles gleitet.
  • Für den Spatelschneckenträger i und teilweise für die Spatelschnecke zt und die Rolle s lassen sich außer Metall auch Kunstharze oder andere heimische Werkstoffe benutzen.
  • Zum Einsetzen des selbsttätigen Eisspatels wird der Spanner it bzw. der Knebel it' umgelegt. Damit sind die Federn t bzw. t' und t= entlastet. Der Eisspatel knickt dann im Gelenke v zusammen und läßt sich leicht einsetzen und mit der Rändelmutter i auf der Motorenwelle f befestigen. 2'"acli dem Querstellen des Spanners it bzw. des Knebels u' sind Spatelschnecke z1 und Rolle s an die Trommelwand angelegt, und der Motor kann eingeschaltet werden. Sinngleich geschieht das Herausnehmen des Spatels nach dein Gefrieren der Eismasse.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätiger Eisspatel für Speiseeisbereiter mit zwang släufig gedrehter Spatelschnecke und nicht umlaufender Gefi-icrtroinmel, dadurch gekennzeichnet, daß die Sp.atelschnerke um die senkrechte oder schräge ?litte der Gefriertrommel umschwingend angebracht ist und Federn oder Schwunggewicht erhält, die sie mit regelbarem Drucke an die Trommelwand anpressen. ?. Selbsttätiger Eisspatel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Längsdrehung der Spatelschnecke ein Klemmgesperre oder ein Zahn,gesperre auf ihrer Achse angebracht ist. 3. Selbsttätiger Eisspatel nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß ein sichelförmiger Anschlag w fest oder lösbar an der Troinnielwand angebracht ist oder daß die "Trommelwand eine Einbuchtung ähnlicher Form hat, die dem beweglichen "heile des Gesperres eine Hubbewegung gibt. .4. Selbsttätiger Eisspatel nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der Mitte der Trommel befestigtes Rohr oder eine «'elle einen Exzenter oder eine \ ockenscheibe erhält, die den Huh des beweglichen Gesperreteiles bewirkt. Selbsttätiger Eisspatel nach Anspruch i bis ,4, dadurch gekennzeichnet, daß eine kurvenartig verlaufende Führung an der Gefriertrommel angebracht ist, in der das Ende des beweglichen Gesperreteiles gleitet. 6.. Selbsttätiger Eisspatel nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Spatelschneckenträger ein schräg stehender Abstreifer angebracht ist, der das Hochkriechen der hälhgefrorenen Eisinusse Tiber das Spatelschneckenende hinaus verhindert. ;. Selbsttätiger Eisspatel nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem umlaufenden Spatelschneckenträger nahe beim Boden der Gefriertrommel eine pflugscharähnliche Fläche aus Metall oder Kunststoff angebracht ist, durch die die noch flüssige Eismasse an die Trommelwand angespült wird.
DE1939W0104899 1939-01-13 1939-01-13 Selbsttaetiger Eisspatel Expired DE699235C (de)

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Publications (1)

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DE699235C true DE699235C (de) 1940-11-25

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ID=7616291

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DE1939W0104899 Expired DE699235C (de) 1939-01-13 1939-01-13 Selbsttaetiger Eisspatel

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DE (1) DE699235C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0467150A1 (de) * 1990-07-19 1992-01-22 FRIGOMAT S.r.l. Schlagvorrichtung zur Bereitung von Eiskrem und dergleichen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0467150A1 (de) * 1990-07-19 1992-01-22 FRIGOMAT S.r.l. Schlagvorrichtung zur Bereitung von Eiskrem und dergleichen

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