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Die
hierin beschriebene Erfindung betrifft ein chemisches Verfahren
für die
stereoselektive Synthese von R-(-)-Carnitin.
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Es
ist bekannt, daß Carnitin
ein asymmetrisches Zentrum enthält
und daher in der Form von zwei Enantiomorphen existieren kann, die
mit R-(-)-Carnitin bzw. S-(+)-Carnitin bezeichnet werden. Von diesen
ist nur R-(-)-Carnitin in lebenden Organismen vorhanden, bei denen
es als Träger
für den
Transport von Fettsäuren entlang
der mitochondrialen Membranen agiert. Während R-(-)-Carnitin das physiologisch
aktive Enantiomorph ist, wird seit einigen Jahren das R,S-Racemat
als therapeutisches Mittel verwendet. Es ist jedoch anzuerkennen,
daß S-(+)-Carnitin
ein kompetitiver Inhibitor von Carnitinacetyltransferase ist und
die Gehalte an R-(-)-Carnitin im Myokardium und im Skelettmuskel
erniedrigen kann.
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Es
ist daher essentiell, daß nur
R-(-)-Carnitin Patienten, die eine Hämodialysebehandlung erhalten, oder
solchen verabreicht wird, die eine Behandlung für Herz- oder Lipidmetabolismuserkrankungen
erhalten.
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Das
gleiche Prinzip gilt für
die therapeutische Verwendung von acylierten Derivaten von Carnitin
zur Behandlung von Erkrankungen des zerebralen Metabolismus, peripheren
Neuropathien, peripheren Arteriopathien, etc., für die R-(-)-Carnitin und Propionyl-R-(-)-carnitin
verwendet werden, erhalten durch Acetylierung von R-(-)-Carnitin.
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Verschiedene
chemische Verfahren wurden zur Erzeugung von Carnitin im industriellen
Maßstab
vorgeschlagen. Diese Verfahren sind im allgemeinen nicht-stereospezifisch
und führen
daher zu racemischen Mischungen von R- und S-Enantiomorphen. Folglich müssen Auflösungsverfahren
verwendet werden, um die Bestandteils-Enantiomorphen des Racemats
zu trennen. Typischerweise wird die racemische R,S-Mischung mit
einer optisch aktiven Säure,
ausgewählt
aus beispielsweise D-Weinsäure
oder D-Kampfersulfonsäure
reagiert, unter Erhalt von zwei Diastereoisomeren, die voneinander
getrennt werden können.
Bei dem in dem US-Patent 4 254 053 beschriebenen klassischen Verfahren
wird D-Kampfersäure
als Auflösungsmittel
einer racemischen Mischung aus R,S-Carnitinamid verwendet, unter
Erhalt von S-(+)-Carnitin als Abfallprodukt während R-(-)-Carnitinamid zu
R-(-)-Carnitin hydrolysiert wird.
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Diese
Auflösungsverfahren
sind daher komplex und teuer und führen in jedem Fall zur Erzeugung
von R-(-)-Carnitin und einer gleichen Menge an S-(+)-Carnitin oder
eines Vorläufers,
jedoch mit der entgegengesetzten Konfiguration als bei R-(-)-Carnitin
als Nebenprodukt.
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In
einem Versuch, die wesentliche Menge an S-(+)-Carnitin (oder einem
Vorläufer
wie S-(+)-Carnitinamid) zu verwenden, das als Abfallprodukt in der
industriellen Produktion von R-(-)-Carnitin erhalten wird, wurden
vor kurzem verschiedene Verfahren auf der Basis der stereosynthetischen
Synthese von R-(-)-Carnitin ausgehend von achiralen Derivaten (Crotonobeatin
oder gamma-Butyrobetain), erhalten genau von diesem S-(+)-Carnitin-Abfallprodukt,
vorgeschlagen.
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Diese
Verfahren basieren im allgemeinen auf der stereospezifischen Hydrierung
von Crotonobetain und unterscheiden sich voneinander hauptsächlich bezüglich der
bestimmten verwendeten Mikroorganismen zur Erzeugung der Biotransformation.
Vergleiche beispielsweise die Verfahren, beschrieben in
EP 0 121 444 (HAMARI),
EP 0 122 794 (AJINOMOTO),
EP 0 148 132 (SIGMA-TAU),
JP 275689/87 (BIORU),
JP 61067494 (SEITETSU),
JP 61234794 (SEITETSU),
JP 61234788 (SEITETSU),
JP 61271996 (SEITETSU),
JP 61271995 (SEITETSU),
EP 0 410 430 (LONZA),
EP 0 195 944 (LONZA),
EP 0 158 194 (LONZA),
EP 0 457 735 (SIGMA-TAU).
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JP 62044189 (SEITETSU)
beschreibt ein Verfahren zur stereoselektiven Erzeugung von R-(-)-Carnitin,
ausgehend von gamma-Butyrobetain, das wiederum aus Crotonobetain
durch ein enzymatisches Verfahren erhalten wird.
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All
diese Verfahren weisen Nachteile auf und führen zu erheblichen technischen
Problemen.
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An
erster Stelle muß S-(+)-Carnitin
in die achirale Verbindung (Crotonobetain oder gamma-Butyrobetain)
umgewandelt werden, das das Ausgangsprodukt bei all den erwähnte mikrobiologischen
Verfahren darstellt.
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Das
Zuletztgenannte gibt ein oder mehrere der folgenden Probleme bei
der Erzeugung im industriellen Maßstab:
- (i)
die Ausbeute von R-(-)-Carnitin ist extrem niedrig;
- (ii) die Mikroorganismen müssen
auf einem teuren Nährstoffmedium
wachsen;
- (iii) Die Mikroorganismen tragen nur geringe Konzentrationen
an Crotonobetain (bis zu 2–3
% (G/V));
- (iv) collaterale Reaktionen treten auf, wie in dem Fall der
Verwendung von Crotonobetain, beispielsweise die Reduktion des Zuletztgenannten
in gamma-Butyrobetain oder die Oxidation von R-(-)-Carnitin in 3-Dehydrocarnitin,
was die endgültige
Ausbeute von R-(-)-Carnitin vermindert.
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Vor
kurzem wurde ein chemisches Verfahren beschrieben (
US 5 412 113 ;
US 5 599 978 ;
EP 0 609 643 ), basierend auf der Umwandlung
einer Ausgangsverbindung mit einem asymmetrischen Kohlenstoffatom mit
entgegengesetzter Konfiguration als bei R-(-)-Carnitin in R-(-)-Carnitin,
ohne daß diese
Verbindung zunächst
in das achirale Zwischenprodukt, Crotonobetain oder gamma-Butyrobetain,
umgewandelt werden muß, und
dieses achirale Zwischenprodukt später in R-(-)-Carnitin umgewandelt
werden muß.
Die Ausgangsverbindung besteht aus S-(+)-Carnitinamid, das wie oben
erwähnt
als redundantes Abfallprodukt bei der Auflösung der racemischen R,S-Carnitinamid-Mischung
beispielsweise mit Hilfe von D-Kampfersäure erhalten wird. Gemäß diesem
Verfahren wird das S-(+)-Carnitinamid in S-(+)-Carnitin umgewandelt;
das zuletzt genannte wird zum Schutz der Carboxyl-Gruppe verestert;
der Ester wird acyliert, bevorzugt mesyliert; nach Wiederherstellung
der Carboxyl-Gruppe wird das somit erhaltene Acyl-Derivat in ein
chirales Lacton, das die gewünschte R-Konzentration
aufweist, umgewandelt, das durch basische Hydrolyse das R-(-)-Carnitin
ergibt.
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Es
ist zu erwähnen,
daß sowohl
bei den mikrobiologischen Verfahren, die R-(-)-Carnitin über ein
achirales Zwischenprodukt erhalten, als auch bei dem chemischen
Verfahren, das den Erhalt von R-(-)-Carnitin über ein chirales Lacton ermöglicht,
das Ausgangsprodukt ein Vorläufer
von Carnitin mit entgegengesetzter Konfiguration zu der mit der
R-Form ist, erhalten durch Auflösung
von racemischen Mischungen beispielsweise von R,S-Carnitinamid.
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Mit
anderen Worten ist die grundlegende Vermutung, die all den obenerwähnten, kürzlicheren
Verfahren zugrunde liegt, daß es
für den
Erhalt von R-(-)-Carnitin insbesondere notwendig ist, fortzufahren,
das chemische Verfahren anzuwenden, das in der Auflösung von
racemischen R,S-Mischungen besteht, weil dieses als Nebenprodukt
den Carnitin-Vorläufer
mit entgegengesetzter Konfiguration wie bei der R-Form erzeugt,
das in den meisten heute angewandten Verfahren genau das ist, das
das Ausgangsprodukt ausmacht. Gewiß ist es paradox, daß die kürzlichen,
technologisch verbesserten Verfahren zur Erzeugung von R-(-)-Carnitin
wegen der Zufuhr der Ausgangsprodukte weiterhin das älteste Verfahren
für die
industrielle Produktion von R-(-)-Carnitin anwenden müssen.
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Das
Ziel der hierin beschriebenen Erfindung liegt darin, ein chemisches
Verfahren zur Erzeugung von R-(-)-Carnitin anzugeben, das nicht
von einem Carnitin-Vorläufer
mit der entgegengesetzten Konfiguration wie bei der R-Form ausgeht,
wie S-(+)-Carnitinamid oder S-(+)-Carnitin.
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Insbesondere
liegt das Ziel der hierin beschriebenen Erfindung darin, ein Verfahren
zur Erzeugung von R-(-)-Carnitin anzugeben, das ohne fortgesetzte
Anwendung von Verfahren, basierend auf der Auflösung von racemischen Mischungen
von Carnitin-Vorläufer
erfolgt, ohne die die Ausgangsverbindung für die oben erwähnten, jüngeren Verfahren
nicht erhältlich
wären.
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Es
ist ebenfalls das Ziel der hierin beschriebenen Erfindung, ein chemisches
Verfahren für
die stereoselektive Synthese von R-(-)-Carnitin anzugeben, wobei
das Ausgangsmaterial davon eine einfache achirale Verbindung ist,
die mit niedrigen Kosten leicht zu erhalten ist, bestehend aus Glycerinen.
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Unter
Bezugnahme auf das folgende Reaktionsdiagramm
umfaßt das erfindungsgemäße Verfahren
die folgenden Stufen:
- (a) Umwandlung von (-)-Kampfersulfonsäurechlorid
in (1R)-Kampfer-10-sulfonylamin
1, worin:
R und R1 gleich oder verschieden
sein können
und Wasserstoff, C1-4-Alkyl oder Benzyl sind, aber nicht jeweils
Wasserstoff sein können;
oder
R und R1 zusammen mit Stickstoffatom,
an das sie gebunden sind, eine heterocyclische Gruppe mit 4 bis 6
Kohlenstoffatomen bilden;
Reaktion des Chlorides mit einem
Amin der Formel HNRR1, worin R und R1 wie oben definiert sind, wobei das molare
Chlorid:Amin-Verhältnis
von 1:1,1 bis 1:1,5 ist, bei 0°C
bis 30°C
für 2 bis
4 Stunden in der Gegenwart einer Base;
- (b) Kondensation von Sulfonylamin 1 mit Glycerin, wobei das
molare Glycerin:Amin 1-Verhältnis
von 2:1 bis 5:1 ist, in einem sauren Medium, unter Erhalt von (1R)-Kampfer-2-spirochetalglycerin-10=sulfonylamin
2;
- (c) Mesylierung von Sulfonylamin 2 durch Reaktion von 2 mit
Methansulfonylchlorid in der Gegenwart von Triethylamin bei einem
molaren Verhältnis
von 1:1 bei 0 bis 20°C,
unter Erhalt von (1R)-Kampfer-2-(1-methansulfonyl)spirochetalglycerin-10-sulfonylamin
3;
- (d) Substitution der Mesyloxy-Gruppe in 3 durch eine Trimethylammonium-Gruppe
durch Reaktion von 3 mit Trimethylamin in EtOH-Medium bei einem
molaren Verhältnis
von 3:Trimethylamin von 1:20 bis 1:1,5 bei 25 bis 100°C, unter
Erhalt von (1R)-Kampfer-2-(1-trimethylammonium)-spirochetalglycerin-10-sulfonylaminmethansulfonat
4;
- (e) Hydrolyse von 4 in HCl-Medium, anschließende Zugabe eines organischen
Lösungsmittels,
unter Erhalt einer wäßrigen Phase,
umfassend (R)-3-Trimethylammonium-l,2-dihydroxypropanmethansulfonat
5 und einer organischen Phase, umfassend Amin 1, das in den Schritt
(b) zurückgeführt wird;
- (f) Bromieren von 5 mit Bromwasserstoffsäure in Essigsäure bei
einem molaren Verhältnis
von 5:HBr von 1:6 bis 1:1 für
15 bis 24 Stunden bei Raumtemperatur, anschießende Zugabe eines Alkanols
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und Halten der resultierenden Mischung
für 4 bis
8 Stunden unter Rückfluß und anschließendes Verdampfen
der Mischung zur Trockene, unter Erhalt von (R)-3-Trimethyl-ammonium-1-brom-2-hydroxy-propanbromid
6;
- (g) Umwandlung von 6 in (R)-Carnitinnitrilbromid 7 durch Reaktion
einer wäßrigen Lösung von
6 mit einer äquimolaren
Menge an KCN für
5 bis 24 Stunden bei 25 bis 80°C
und anschließendes
Konzentrieren zur Trockene;
- (h) Umwandlung von 7 in R-(-)-Carnitin-inneres Salz 8 durch
Reaktion von 7 mit 12 N HCl bei 60 bis 100°C für 2 bis 6 Stunden, anschließende Verdünnung der
Reaktionsmischung mit Wasser und Elution der somit erhaltenen wäßrigen Lösung zunächst auf
einem basischen Ionenaustauschharz und dann auf einem sauren Harz.
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Beim
Schritt (b) wird das saure Medium mit Hilfe von organischen oder
anorganischen Säuren
wie Essigsäure,
Trifluoressigsäure,
p-Toluolsulfonsäure,
Pyridiniumsalz von p-Toluolsulfonsäure, Phosphorsäure oder
Schwefelsäure
erhalten.
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Die
bevorzugte Säure
ist p-Toluolsulfonsäure.
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Beim
Schritt (c) wird das basische Medium durch eine organische Base
wie Triethylamin, Dimethylaminopyridin, Isochinolin oder Chinolin
erhalten. Triethylamin ist bevorzugt.
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Beim
Schritt (d) wird das Alkoholmedium durch Alkanole wie Methanol,
Ethanol oder Isopropanol erhalten. Ethanol ist bevorzugt.
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Beim
Schritt (e) wird das saure Medium durch wäßrige Lösungen von Salzsäure, Schwefelsäure, Essigsäure, Trifluoressigsäure oder
saure Harze in der -SO3H-Form (Amberlit® IR-120,
Amberlyst® 15,
Dowex® 50).
Wäßriges HCl
ist bevorzugt.
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Beim
Schritt (e) ist das organische Lösungsmittel
in Wasser unlöslich
und ist ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Ethylacetat, Ethylether, Chloroform
und Methylenchlorid. Ethylacetat und Methylenchlorid sind die bevorzugten
Lösungsmittel.
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Beim
Schritt (f) wird das Alkanol aus Methanol oder Ethanol ausgefällt. Methanol
ist bevorzugt.
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Beim
Schritt (g) wird das alkalische Cyanid ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus Natriumcyanid, Kaliumcyanid und Tetrabutylammonium. Natriumcyanid
ist bevorzugt.
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Beim
Schritt (h) ist die konzentrierte Säure beispielsweise 12N Salzsäure.
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Das
basische Ionenaustauschharz wird ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus Amberlite® IRA 402,
IRA 410, Amberylst® A-26 und Dowex® 1-X8.
Amberlite® IRA
402 ist bevorzugt.
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Das
saure Ionenaustauschharz wird ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus Amberlite® IRC-50, IRC-84
und Duolite® C433.
Amberlite® IRC-50 ist bevorzugt.
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Die
folgenden nicht-ausschließlichen
Beispiele erläutern
das erfindungsgemäße Verfahren.
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Beispiel 1:
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Schritt (a) – Herstellung
von: (1R)-Kampfer-10-sulfonoylpyrrolidin
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7,11
g Pyrrolidin (100 mmol) und 13 g 4-Dimethylaminopyridin (111 mmol)
wurden in einem Kolben in 200 ml Methylenchlorid aufgelöst. 26 g
(-)-Kampfersulfonylchlorid, löslich
gemacht in 20 ml Methylenchlorid, wurden tropfenweise zu der Lösung bei
0°C gegeben.
Nach ungefähr
30 Minuten wurden am Ende der Reaktion 800 ml Ethylacetat und 100
ml Wasser zugegeben. Nach Trennung der wäßrigen Phase wurde die organische
Phase weiter zunächst
mit 1N HCl dreimal und dann mit Wasser gerührt. Nach Trocknen auf wasserfreiem
Na2SO4 wurde die
organische Phase im Vakuum konzentriert. Das somit erhaltene rohe
Produkt wurde durch Silicagel-Chromatographie erhalten. Der Feststoff
wurde mit Hilfe von Hexan kristallisiert (23,7 g Ausbeute = 80 %).
TLC
= Hexan/AcOEt 7:3, Rf = 0,29.
Smp = 76–77°C.
[α]D = –34,8° (1 % CHCl3).
1H-NMR 300 MHz (CDCl3); δ 3,40 – 3,20 )5H,
m, 2CH2, CH); 2,80 – 2,70 (1H, d, CH); 2,59 – 2,41 (1H,
m, CH); 2,49 – 2,22
(1H, dt, CH); 2,30 – 1,80
(7H, m, 3CH, 2CH2); 1,62 – 1,49 (1H,
m, CH); 1,42 – 1,25
(1H, m, CH); 1,30 (3H, s, CH3); 0,81 (3H,
s, CH3).
A.E.: erfüllt den Standard für C14H23NO3S.
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Schritt (b) – Herstellung
von: (1R)-Kampfer-2-spirochetalglycerin-10-sulfonylpyrrolidin
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In
einen Kolben, ausgerüstet
mit einem Kühlmittel
und einer Soxhletanlage (beladen mit aktiviertem Molekularsieb),
wurden 10 g (35 mmol) der im vorhergehenden Schritt erhaltenen Verbindung,
2,3 g wasserfreies Glycerin (70 mmol) und 0,5 g p-Toluolsulfonsäure in 100
ml wasserfreiem Benzol suspendiert. Die Reaktionsmischung wurde
3 Tage unter Rückfluß gehalten,
am Ende des Rückflusses
wurde nach dem Kühlen die
Mischung mit AcOEt verdünnt
und die organische Phase mit einer gesättigten NaHCO3-Lösung gewaschen.
Die organische Phase wurde dann auf wasserfreiem Na2SO4 getrocknet
und zur Trockene konzentriert. Das rohe Produkt wurde einer Flash-Chromatographie unterworfen.
7,2 g Produkt (Ausbeute 60 %) wurden als Öl zusammen mit 3 g des Ausgangsketons
und 2,5 g Verunreinigungen, einschließlich dem anderen Diastereoisomer
erhalten.
TLC = Hexan/AcOEt 7:3, Rf = 0,15.
[α]D = +11,84° (1 % CHCl3).
1H-NMR 300
MHz (CDCl3); δ 4,08 – 3,88 (4H, m, 2CH2);
3,44 – 3,90
(2H, d, 2CH); 3,37 – 3,20
(4H, m, 2CH2); 2,62 – 2,46 (1H, d, CH); 2,34 – 2,20 (1H,
m, CH); 2,1 – 1,68
(8H, m, 4CH, 2CH2); 1,43 – 1,39 (1H,
d, CH); *1,32 – 1,18
(1H, m, CH); 0,92 (3H, s, CH3); 0,85 (3H,
s, CH3).
A.E.: erfüllt den Standard für C17H29NO5S.
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Schritt (c) – Herstellung
von: (1R)-Kampfer-2-(1-methansulfonyl)-spirochetalglycerin-10-sulfonylpyrrolidin
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Zu
den 17 g (50 mmol) Chloroform-Lösung
des Produktes, synthetisiert im vorhergehenden Schritt, wurde zunächst Triethylamin
(10,6 ml, 75 mmol) und dann Methansulfonylchlorid (5 ml, 75 mmol)
tropfenweise bei 0°C
gegeben. Nach einigen Stunden wurde die Reaktionsmischung gewaschen,
wobei die Lösung
zunächst
mit 1N HCl und dann mit einer gesättigten Lösung aus NaHCO3 und
schließlich
mit Wasser gerührt
wurde. Die organische Lösung
wurde auf wasserfreiem Na2SO4 getrocknet
und zur Trockene konzentriert. Ein rohes Öl wurde erhalten, das durch
Silicagel-Chromatographie weiter gereinigt wurde. 19 g des Produktes
(Ausbeute 90 %) wurden erhalten.
TLC = Hexan/AcOEt 7:3, Rf
= 0,19.
[α]D
= +12,57° (1
% CHCl3).
1H-NMR
300 MHz (CDCl3); δ 4,50 – 4,40 (1H, m, CH); 4,25 – 4,20 (2H,
m, CH2); 4,00 – 3,90 (1H, t, CH); 3,70 – 3,60 (1H,
t, CH); 3,30 – 3,10
(5H, m, 2CH2, CH); 3,00 (3H, s, CH3); 2,60 – 2,50 (1H, d, CH); 2,30 – 2,10 (1H, m,
CH); 2,00 – 1,80
(1H, m, CH); 1,80 – 1,60
(7H, m, 3CH, 2CH2); 1,44 – 1,40 (1H,
d, CH); 1,30 – 1,10
(1H, m, CH); 0,94 (3H, s, CH3); *0,84 (3H,
s, CH3).
A.E.: erfüllt den Standard für C18H31NO7S2.
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Schritt (d) – Herstellung
von: (1R)-Kampfer-2-(1-trimethylammonium)-spirochetalglycerin-10-sulfonylpyrrolidinmethansulfonat
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16,8
g (40 mmol) der im vorhergehenden Schritt erzeugten Verbindung wurden
direkt in 200 ml in einer Lösung
aus 33%igem Trimethylamin aufgelöst.
Die Reaktion wurde nach 48 Stunden bei 50°C unterbrochen, wobei das Lösungsmittel
unter vermindertem Druck entfernt wurde. Ein rohes Produkt wurde
erhalten, das nach Reinigung durch Silicagel-Chromatographie 19
g Produkt ergab (Ausbeute 99 %).
TLC = CHCl3/IsPrOH/MeOH/H2O/CH3COOH (4,2/0,7/2,8/1,05/1,05)
Rf = 0,66.
[α]D
= –13,5° (1 % MeOH).
1H-NMR 300 MHz (MeOD); δ 4,53 – 4,50 (1H, m, CH); 4,25 – 4,15 (1H,
m, CH); 3,9 – 3,75
(1H, dd, CH); 3,75 – 3,65
(1H, t, CH); 3,60 – 3,50
(1H, d, CH); 3,40 – 3,10
(14H, m, 2CH2, CH, 3CH3);
2,80 – 2,72
(1H, d, CH); 2,70 (3H, s, CH3); 2,30 – 2,20 (1H,
m, CH); 2,20 – 2,10
(1H, m, CH); 1,80 – 1,60
(7H, m, 3CH, 2CH2); 1,52 – 1,50 (1H,
d, CH); 1,40 – 1,20
(1H, m, CH); 1,05 (3H, s, CH3); 0,95 (3H,
s, CH3).
A.E.: erfüllt den Standard für C21H40N2O7S2.
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Schritt (e) – Herstellung
von: (R)-3-Trimethylammonium-l,2-dihydroxypropanmethansulfonat und
Umwandlung von (1R)-Kampfer-10-sulfonylpyrrolidin
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19
g (39,6 mmol) des Ammoniumsalzes, erhalten im vorhergehenden Schritt,
wurden in 200 ml Methanol mit 30 ml 3N HCl löslich gemacht. Diese Mischung
konnte bei 70°C
18 Stunden lang reagieren, woraufhin die Lösung konzentriert wurde. Der
erhaltene Halbfeststoff wurde in Ethylacetat und Wasser erneut aufgelöst. Nach
einer kurzen Rührperiode
der Phasen und ihrer Trennung wurden beide getrocknet. (1R)-Kampfer-10-sulfonylpyrrolidin
wurde von der organischen Phase erhalten, während das Zielprodukt von der
wäßrigen Phase
erhalten wurde. Dies wurde in Wasser erneut aufgelöst und mit
Kohlenstoff entfärbt.
Nach weiterem Trocknen der Lösung
wurde ein sehr hygroskopischer Halbfeststoff erhalten (9 g, Ausbeute
99 %).
TLC = CHCl3/IsPrOH/MeOH/H2O/CH3COOH (4,2/0,7/2,8/1,05/1,05),
Rf = 0,14.
HPLC = Hypersil-APS; Eluent: NH4H2PO4 0,1 M 35/CH3CN 65; pH = 6,0;
Detektoren: UV 205
nm, RI; RT = 7,76.
[α]D
= –18° (1 % H2O).
1H-NMR
300 MHz (D2O); δ 4,20 – 4,10 (1H, m, CH); 3,48 – 3,42 (2H,
d, CH2); 3,38 – 3,22 (2H, m, CH2);
3,05 (9H, s, 3CH3); 2,62 (3H, s, CH3).
H2O = 2,6
%
Fab-Ms (+) = 134
A.E.: erfüllt den Standard für C7H19NO5S.
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Schritt (f) – Herstellung
von: (R)-3-Trimethylammonium-1-Brom-2-hydroxy-propanbromid
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9
g (39 mmol) (R)-3-Trimethylammonium-l,2-dihydroxy-propanmethansulfonat
und 25 ml Essigsäureanhydrid
wurden in 160 ml HBr (30%ige Essigsäure-Lösung) aufgelöst und konnten
24 Stunden bei Raumtemperatur reagieren. 700 ml Methanol wurden
dann zugegeben und die resultierende Lösung wurde für weitere 6
Stunden unter Rückfluß gelassen.
Die Lösung
wurde konzentriert und das resultierende Öl durch mehrere Behandlungen
mit Ethylether verfestigt. Der Feststoff wurde weiterhin durch Acetonkristallisierung
gereinigt. 9,8 g Produkt wurden als gelber Feststoff mit einer Ausbeute
von 90 % erhalten.
TLC = CHCl3/IsPrOH/MeOH/H2O/CH3COOH (4,2/0,7/2,8/1,05/1,05) Rf = 0,20.
HPLC
= Hypersil-APS; Eluent: NH4H2PO4 = 0,1 M 35/CH3CN
65; pH = 3,0;
Detektoren: UV 205 nm, RI; RT = 4,53 min.
[α]D = –15,7° (1 % H2O).
1H-NMR
300 MHz (D2O); δ 4,5 – 4,38 (1H, m, CH); 3,50 – 3,30 (4H,
d, 2CH2); 3,10 (9H, s, 3CH3).
H2O = 1 %.
Fab-Ms (+) = 196, 198.
A.E.:
erfüllt
den Standard für
C6H6Br2NO.
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Schritt (g) – Herstellung
von: (R)-Carnitinnitrilbromid
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Die
bei der vorhergehende Reaktion erhaltene Verbindung (8 g, 28,7 mmol),
aufgelöst
in Wasser, wurde mit 1,886 g Kaliumcyanid (28,7 mmol) versetzt.
Die Lösung
wurde 24 Stunden bei 70°C
gehalten. Das Wasser wurde durch Destillation entfernt. Der erhaltene
rohe Feststoff wurde untersucht und erwies sich als 50%ige Mischung
aus Carnitinnitrilbromid und Kaliumbromid.
HPLC = Sperisorb-SCX;
Eluent: KH2PO4 50 mM 60 %/CH3CN
40 %; pH = 3,0; Detektoren: UV 205 nm; RI; RT = 13,73 min.
1H-NMR 300 MHz (D2O); δ 4,6 – 4,50 (1h
4,6 – 4,50
(1H, m, CH); 3,40 – 3,30
(2H, m, CH2); 3,10 (9H, s, 3CH3); 2,60 – 2,42 (2H,
m, CH2).
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Schritt (h) – Herstellung
von innerem (R)-Carnitinsalz
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Das
bei der vorhergehenden Reaktion erhaltene rohe Carnitinnitril wurde
bei Raumtemperatur in 12 ml 37%iger 12N HCl aufgelöst. Die
Lösung
wurde 4 Stunden bei 90°C
erwärmt.
Am Ende des Erwärmens
wurde die resultierende schwarze Lösung mit 20 ml Wasser verdünnt und
zunächst
auf Amberlite IRA-402-Harz (aktiviert in der OH-Form) und dann auf
Amberlite IRC-50-Harz (aktiviert in der HCl-Form) eluiert. Das Eluat wurde
konzentriert und die 4 g des somit erhaltenen Feststoffs wurden
mit Isopropylalkohol kristallisiert (weißer Feststoff, 3,7 g, 80%ige
Ausbeute).
HPLC = SGE-SCX; Eluent: KH2PO4 50 mM 60 %/CH3CN
40 %, pH = 3,0; Detektoren: UV 205 nm; RI; RT = 16,5 min.
H2O = 0,7 %.
[α]D = –30,9° (1 % H2O).
1H-NMR 300 MHz (D2O); δ 4,62 – 4,50 (1H,
m, CH); 3,50 – 3,40
(2H, m, CH2); 3,25 (9H, s, 3CH3);
2,60 – 2,42 (2H,
m, CH2).
A.E.: erfüllt den Standard für C7H15NO3.
-
Beispiel 2:
-
Schritt (a) – Herstellung
von: (1R)-Kampfer-10-sulfonyldibenzylamin
-
Das
Produkt wurde entsprechend dem Verfahren gemäß Beispiel 1, Schritt (a) mit
einer Ausbeute von 80 % synthetisiert.
TLC = Hexan/AcOEt 7:3,
Rf = 0,58.
Smp = 73–75°C.
[α]D = –24,7° (0,6 % McOH).
1H-NMR 300 MHz (CDCl3); δ 7,40 – 7,20 (10H,
m, aromatisch); 4,60 – 4,20
(4H, dd, 2CH2); 3,40 – 3,20 (1H, d, CH); 2,70 – 2,50 (1H,
d, Ch); 2,59 – 2,50
(1H, m, CH); 2,40 – 2,30
(1H, m, CH); 2,10 – 1,90
(2H, m, 2CH); 2,00 – 1,80
(1H, d, CH); 1,80 – 1,60
(1H, m, CH); 1,42 – 1,25
(1H, m, CH); 1,10 (3H, s, CH3); 0,80 (3H,
s, CH3).
A.E.: erfüllt den Standard für C24H29NO3S.
-
Schritt (b) – Herstellung
von: (1R)-Kampfer-2-spirochetalglycerin-10-sulfonyldibenzylamin
-
Das
Produkt wurde entsprechend dem in Beispiel 1, Schritt (b) beschriebenen
Verfahrens mit einer Ausbeute von 42,5 % synthetisiert.
TLC
= Hexan/AcOEt 7:3, Rf = 0,46.
DSC-Analyse = 74,4 %.
[α]D = +1,2° (1 % CHCl3).
1H-NMR 300
MHz (CDCl3); δ 7,40 – 7,20 (10H, m, aromatisch);
4,60 – 4,10
(4H, dd, 2CH2); 4,10 – 3,80 (4H, m, 4CH); 3,50 – 3,40 (1H,
m, CH); 3,30 – 3,20
(1H, d, CH); 2,40 – 2,30
(1H, d, CH); 2,40 – 2,20
(1H, m, CH); 2,10 – 1,90
(2H, m, 2CH); 1,80 – 1,60
(2H, m, 2CH); 1,42 – 1,38
(1H, d, CH); 1,30 – 1,10
(1H, m, CH); 1,10 (3H, s, CH3); 0,80 (3H,
s, CH3).
A.E.: erfüllt den Standard für C27H35NO5S.
-
Schritt (c) – Herstellung
von: (1R)-Kampfer-2-(1-methansulfonyl)-spirochetalglycerin-10-sulfonyldibenzylamin
-
Das
Produkt wurde entsprechend dem in Beispiel 1, Schritt (c) beschriebenen
Verfahrens mit einer Ausbeute von 95 % synthetisiert.
TLC =
Hexan/AcOEt 18:15, Rf = 0,10.
[α]D = +2,7° (2 % CHCl3).
1H-NMR 300 MHz (CDCl3); δ 7,40 – 7,20 (10H,
m, aromatisch); 4,60 – 4,40
(1H, m, CH); 4,35 – 4,20
(4H, dd, 2CH2); 4,30 – 4,10 (2H, m, 2CH); 4,00 – 3,40 (1H,
t, CH); 3,65 – 3,55
(1H, t, CH); 3,15 – 3,05
(1H, d, CH); 3,00 (3H, s, CH3); 2,40 – 2,30 (1H,
d, CH); 2,28 – 2,20
(1H, m, CH); 2,00 – 1,90
(1H, m, CH); 1,82 – 1,60
(3H, m, 3CH); 1,42 – 1,38
(1H, d, CH); 1,30 – 1,10
(1H, m, CH); 0,80 (3H, s, CH3); 0,68 (3H,
s, CH3).
A.E.: erfüllt den Standard für C28H37NO7S2.
-
Schritt (d) – Herstellung
von: (1R)-Kampfer-2-[1-trimethylammonium)-spirochetalglycerin-10-sulfonyldibenzylaminmethansulfonat
-
Das
Produkt wurde entsprechend dem in Beispiel 1, Schritt (d) beschriebenen
Verfahrens mit einer Ausbeute von 97 % synthetisiert.
TLC =
CHCl3/IsPrOH/MeOH/H2O/CH3COOH
(4,2/0,7/2,8/1,05/1,05) Rf = 0,95.
[α]D = –7,3° (1 % MeOH).
1H-NMR
300 MHz (MeOD); δ 7,40 – 7,20 (10H,
m, aromatisch); 4,65 – 4,55
(1H, m, CH); 4,40 – 4,30
(4H, d, 2CH2); 4,20 – 4,10 (1H, t, CH); 3,90 – 3,80 (1H,
dd, CH); 3,75 – 3,65
(1H, t, CH); 3,51 – 3,50
(1H, d, Ch); 3,40 – 3,2
(2H, m, 2CH); 3,50 (9H, s, 3CH3); 2,70 (3H,
s, CH3); 2,50 – 2,40 (1H, d, CH); 2,30 – 2,20 (1H,
m, CH); 2,10 – 2,00
(1H, m, CH); 1,90 – 1,70
(2H, m, 2CH); 1,60 – 1,50
(1H, d, CH); 1,40 – 1,30
(1H, m, Ch); 0,80 (3H, s, CH3); 0,68 (3H,
s, CH3).
Fab-Ms = 527.
A.E.:
erfüllt
den Standard für
C31H46NO7S2.
-
Schritt (e) – Herstellung
von: (R)-3-Trimethylammonium-l,2-dihydroxypropanmethansulfonat und
Wiedergewinnung von (1R)-Kampfer-10-sulfonyldibenzylamin
-
Das
Produkt wurde entsprechend dem in Beispiel 1, Schritt (e) beschriebenen
Verfahren synthetisiert
-
Schritte (f)–(h)
-
Die
Produkte wurden entsprechend den in Beispiel 1, Schritte (f)–(h) beschriebenen
Verfahren synthetisiert.
-
Beispiel 3
-
Schritt (a) – Herstellung
von: (1R)-Kampfer-10-sulfonyldimethylamin
-
Das
Produkt wurde entsprechend dem Verfahren gemäß Beispiel 1, Schritt (a) mit
einer Ausbeute von 720 % synthetisiert.
TLC = Hexan/AcOEt
7:3, Rf = 0,38.
Smp = 62–63°C.
[α]D = –35,4° (0,6 % CHCl3).
1H-NMR 300
MHz (CDCl3); δ 3,30 – 3,20 (1H, d, CH); 2,82 (6H,
s, 2CH3); 2,70 – 2,60 (1H, d, CH); 2,50 – 2,40 (1H,
m, CH); 2,38 – 2,24
(1H, m, Ch); 2,10 – 1,90
(2H, m, 2CH); 1,90 – 1,80
(1H, d, CH); 1,60 – 1,50
(1H, m, CH); 1,42 – 1,25
(1H, m, CH); 1,10 (3H, s, CH3); 0,80 (3H,
s, CH3).
A.E.: erfüllt den Standard für C12H21NO3S.
-
Schritt (b) – Herstellung
von: (1R)-Kampfer-2-spirochetalglycerin-10-sulfonyldimethylamin
-
Das
Produkt wurde entsprechend dem Verfahren gemäß Beispiel 1, Schritt (b) mit
einer Ausbeute von 50 % synthetisiert.
TLC = Hexan/Ethylether
6:4, Rf = 0,18.
[α]D
= +13,1° (2
% CHCl3).
1H-NMR
300 MHz (CDCl3); δ 4,10 – 3,80 (4H, m, 4CH); 3,50 – 3,40 (1H,
m, CH); 3,40 – 3,30
(1H, d, CH); 2,82 (6H, s, 2CH3); 2,60 – 2,50 (1H,
d, CH); 2,40 – 2,20
(1H, m, CH); 2,10 – 1,90
(2H, m, 2CH); 1,80 – 1,70
(2H, m, 2CH); 1,50 – 1,40
(1H, d, CH); 1,40 – 1,20
(1H, m, CH); 1,10 (3H, s, CH3); 0,80 (3H,
s, CH3).
A.E.: erfüllt den Standard für C15H27NO5S.
-
Schritt (c) – Herstellung
von: (1R)-Kampfer-2-(1-methansulfonyl)-spriochetalglycerin-10-sulfonyldimethylamin
-
Das
Produkt wurde entsprechend dem Verfahren gemäß Beispiel 1, Schritt (c) mit
einer Ausbeute von 90 % synthetisiert.
TLC = Hexan/AcOEt 7:3,
Rf = 0,25.
[α]D
= +13,5° (1
% CHCl3).
1H-NMR
300 MHz (CDCl3); δ 4,60 – 4,50 (1H, m, CH); 4,35 – 4,20 (2H,
m, 2CH); 4,10 – 4,00
(1H, t, CH); 3,75 – 3,65
(1H, t, CH); 3,25 – 3,15
(1H, d, CH); 3,10 (3H, s, CH3); 2,85 (6H,
s, 2CH3); 2,60 – 2,50 (1H, d, CH); 2,35 – 2,20 (1H,
m, CH); 2,10 – 2,00
(1H, m, CH); 1,90 – 1,70
(3H, m, 3CH); 1,50 – 1,40
(1H, d, CH); 1,40 – 1,20 (1H,
m, CH); 1,05 (3H, s, CH3); 0,90 (3H, s,
CH3).
A.E.: erfüllt den Standard für C16H29NO7S2.
-
Schritt (d) – Herstellung
von: (1R)-Kampfer-2-(1-trimethylammonium)-spirochetalglycerin-10-sulfonyldimethylaminmethansulfonat
-
Das
Produkt wurde entsprechend dem Verfahren gemäß Beispiel 1, Schritt (d) mit
einer Ausbeute von 98 % synthetisiert.
TLC = CHCl3/IsPrOH/MeOH/H2O/CH3COOH (4,2/0,7/2,8/1,05/1,05) Rf = 0,60.
[α]D = –8,85° (1 % MeOH).
1H-NMR 300 MHz (MeOD); δ 4,65 – 4,55 (1H, m, CH); 4,35 – 4,20 (1H,
t, CH); 3,85 – 3,75
(1H, dd, CH); 3,75 – 3,65
(1H, t, CH); 3,51 – 3,50
(1H, d, CH); 3,40 – 3,2
(2H, m, 2CH); 3,50 (9H, s, 2CH3); 2,70 (3H,
s, CH3); 2,40 – 2,20 (1H, m, CH); 2,15 – 2,05 (1H,
m, CH); 1,90 – 1,75
(2H, m, 2CH); 1,60 – 1,50
(1H, d, CH); 1,40 – 1,30 (1H,
m, CH); 1,05 (3H, s, CH3); 0,90 (3H, s,
CH3).
Fab-Ms = 375.
A.E.: erfüllt den
Standard für
C19H38NO7S2.
-
Schritt (e) – Herstellung
von: (R)-3-Trimethylammonium-1,2-dihydroxypropanmethansulfonat und
Umwandlung von (1R)-Kampfer-10-sulfonyldimethylamin
-
Das
Produkt wurde entsprechend dem Verfahren gemäß Beispiel 1, Schritt (e) synthetisiert.
-
Schritte (f)–(h)
-
Die
Produkte wurden entsprechend den in Beispiel 1, Schritte (f)–(h) beschriebenen
Verfahrens synthetisiert.