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Hintergrund
der Erfindung
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft im Wesentlichen Verfahren und Vorrichtungen,
um einen Balg zu erzeugen oder wieder herzustellen, und noch genauer,
Verfahren und Vorrichtungen, um einen Metallbalg zu erzeugen oder
wieder herzustellen, der in einem flexiblen Rohr installiert ist,
das in einer Auslassrohrleitung einer Kraftfahrzeug-Brennkraftmaschine
angeordnet ist, um eine unerwünschte Schwingung
der Auslassrohrleitung zu absorbieren und eine relative Verlagerung
zwischen zwei Abschnitten der Auslassrohrleitung zu kompensieren (siehe
z. B. die US-A-3 019 820).
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Um
das Ziel der vorliegenden Erfindung zu erläutern wird ein herkömmliches,
flexibles Rohr, in dem ein Balg praktisch angewandt wird, kurz in
Bezug auf die 5 und 6 der beigefügten Zeichnungen
beschrieben. Das in den 5 und 6 gezeigte flexible Rohr
ist ausführlich
in der Japanese Utility Model First Provisional Publication 61 – 187916
beschrieben.
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In
der 6 ist ein flexibles
Rohr gezeigt, das im Wesentlichen durch die Zahl 100 bezeichnet wird.
Wie aus dieser Zeichnung gesehen, ist das flexible Rohr 100 eine
Vorrichtung, die angeordnet ist, um stromaufwärtige und stromabwärtige Auslassrohre „UP" und „DP" einer Auslassrohrleitung
in solch einer Weise zu verbinden, um die schwingung der Rohrleitung
zu absorbieren, und/oder eine trelative Verlagerung zwischen den
zwei Rohren „UP" und „DP" zu kompensieren.
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Das
flexible Rohr 100 weist einen Metallbalg 102 auf,
der ein stromaufwärtiges
Ende hat, fest angeordnet an einem stromabwärtigen Ende des stromaufwärtigen Auslassrohres „UP" und ein stromabwärtiges Ende,
fest angeordnet an einem stromaufwärtigen Auslassrohres „DP". Eine Abdeckung 104 aus umflochtenen
Metalldraht deckt ab oder umschließt den Balg 102, der
ein stromaufwärtiges
Ende hat, fest an dem stromaufwärtigen
Ende des Balges 102 angeordnet und ein stromabwärtiges Ende,
fest an dem stromabwärtigen
Ende des Balges 102 angeordnet. Für das feste Montieren der stromaufwärtigen und
stromabwärtigen
Enden von sowohl dem Balg 102, als auch der Abdeckung 104 auf
den stromaufwärtigen
und stromabwärtigen
Auslassrohren „UP" und „DP", sind jeweils, wie
gezeigt, Metallkragen 106 und 108 fest an den
stromaufwärtigen
und stromabwärtigen
Enden der Abdeckung 104 angeordnet. Der Balg 102 kann
eine von einer Brennkraftmaschine (nicht gezeigt) durch das stromaufwärtige Auslassrohr „UP" darauf übertragene
Schwingung absorbieren. D. h., nach der Aufnahme der Schwingung
wird der Balg 102 einer bestimmten elastischen Verformung
infolge der Natur derselben unterworfen, die die Schwingung absorbiert
und eine relative Verlagerung zwischen dem stromaufwärtigen und
dem stromabwärtigen
Rohren „UP" und „DP" kompensiert.
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Die
Abdeckung 104 funktioniert, um eine übermäßige Verlängerung des Balges 102 zu
begrenzen und um den Balg 102 vor dem Getroffen werden
durch kleine Steine oder dergleichen, die von der Straße fliegen,
zu schützen.
D. h., durch eine bestimmte Länge
kann sich die Abdeckung axial ausdehnen, was der Verlängerung
des Balges 102 folgt. Wenn folglich die Verlängerung
des Balges 102 eine bestimmte Länge erreicht, funktioniert
nunmehr die Abdeckung 104, um die weitere Verlängerung
des Balges 102 zu stoppen. D. h., infolge des Vorsehens der
Abdeckung 104 kann der Balg 102 vor dem Ausführen einer übermäßigen Verlängerung
geschützt werden.
Mit anderen Worten, der Balg 102 kann axial um eine bestimmte
Länge innerhalb
der Abdeckung 104 verlängert
werden.
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Zum
Montieren des flexiblen Rohres 100 wird der Metallbalg 102 neu
gestaltet, bevor er in die Abdeckung 104 eingebracht wird.
D. h., der Metallbalg 102 wird einem sogenannten „Einzel-Druckverfahren" unterworfen, um
sowohl eine Abmessungsstabilität
des bearbeiteten Metallbalges 102, als auch eine angemessene
axiale Flexibilität
des behandelten Balges 102 zu erreichen. D. h., wie in
der 5 gesehen, in diesem
Druckverfahren wird ein Rohteil 102X des Balges 102 einmal
auf die Länge „L – a" zusammengedrückt, die
kürzer
als die normale Länge „Ls" des Balges 102 ist.
Dieses Druckverfahren wird aus dem Grund zwangsweise ausgeführt, der
aus dem unvermeidbaren Auftreten des „Rückfederungs-Phänomens" des zusammengedrückten Balges 102Y herrührt. Tatsächlich wird
infolge dieses Rückfederungs-Phänomens nach
dem Zusammendrücken
der über-zusammengedrückte Balg 102Y allmählich ausgedehnt,
um die normale Länge „Ls" zu haben. Überdies
wird infolge dieses Zusammendrückens
die Teilung der Aufweitungen des bearbeiteten Balges 102 klein,
was jede Aufweitung veranlasst, im Wesentlichen einen Ω-förmigen Querschnitt zu
haben, der eine angemessene axiale Flexibilität oder elastische Verformung
des Balges 102 bewirkt.
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Es
hat sich jedoch gezeigt, dass der vorerwähnte Einzeldruck des Balges 102X in
dem Balg 102 eine Spannung zurücklässt (oder eine Restspannung)
einer Art, die den Bals 102 veranlasst, sich beim Erwärmen in
der axialen Richtung aus zu dehnen.
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Wenn
demzufolge das flexible Rohr 100, das den darin installierten
vorerwähnten
Balg 102 hat, praktisch verwendet wird, d. h., in einer
Auslassrohrleitung des Motors verwendet wird, tendiert die gesamte
Länge „Ls" des Balges 102 sich
infolge der Freigabe der Restspannung durch die Wärme des Abgases
von dem Motor zu erhöhen.
Die Erhöhung in
der gesamten Länge „Ls" des Balges 102 bedeutet jedoch
eine Verminderung in der bestimmten Länge, durch die sich der Balg 102 innerhalb
der Abdeckung 104 axial ausdehnen kann. D. h., eine sogenannte „Verlängerungsflexibilität" des Balges 102 wird
zu der Zeit reduziert oder vermindert, wenn das flexible Rohr 100 praktisch
verwendet wird.
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Die
Ausdehnung/das Zusammenziehen des Balges 102 wird ausgeführt, während es
durch die Abdeckung 104 unterbrochen wird. Die Abdeckung 104 hat
solch einen Aufbau, um ihren Durchmesser zu reduzieren, wenn sie
axial verlängert
wird. Folglich bringt die Verlängerung
des Balges 102, verursacht durch das Anliegen der Abgaswärme darauf,
eine Verlängerung
der Abdeckung 104 hervor und reduziert folglich den Durchmesser
derselben. Die Reuzierung im Durchmesser der Abdeckung 104 verengt einen
ringförmigen
Raum, der zwischen dem Balg 102 und der Abdeckung 104 gebildet
ist, was eine Behinderung auf die Verlängerungsflexibilität des Balges 102 darstellt.
Diese Tatsache wird aus dem Diagramm der 4 verstanden.
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Das
Diagramm der 4 zeigt
eine Beziehung zwischen der Kraft „F", die für die Verlängerung eines Balges und der
Verlängerung „E" des Balges notwendig
ist. In dem Diagramm repräsentiert
die durchgehende Linie die Verlängerungsflexibilität, die durch
einen normal dimensionierten Balg 102, installiert in der
Abdeckung 104, besessen wird, die die normale Länge „Ls" und die kritische
Verlängerung „S" hat. Wie aus diesem
Diagramm gesehen wird, erhöht
sich in dem normal-dimensionierten Balg 102A innerhalb
des Bereichs der kritischen Verlängerung „S" die Verlängerung „E" des Balges 102A im
wesentlichen proportional zu der Verlängerungskraft „F", die auf den Balg 102A angewandt
wird. Wenn hingegen sich die Verlängerung „E" über
die kritische Verlängerung „S" hinaus erstreckt,
erhöht
sich die Verlängerungskraft
plötzlich
und somit wird die Verlängerungsflexibilität des Balges 102A vermindert. Die
gestrichelte Linienkurve repräsentiert
die Verlängerungsflexibilität, die dem
einen Balg 102B eigen ist, der infolge der darauf angewandten
Abgaswärme etwas
ausgedehnt wird, die die Länge „Ls1" größer als „Ls" und die kritische
Verlängerung „S1" kleiner als „S" hat. Wie aus dem
Diagramm gesehen werden kann, in diesem Balg 102B erscheint
infolge der Reduzierung der kritischen Verlängerung die plötzliche Zunahme
der Verlängerungskraft „F" in einem Anfangszustand
der Verlängerung „E". Dies bedeutet, dass
die Verlängerungsflexibilität des Balges 102B schlecht
ist, wenn mit jener des Balges 102A verglichen wird. Die
Strich- Punkt-Linie
repräsentiert
die Verlängerungsflexibilität, die dem
einen Balg 102S eigen ist, die infolge des darauf angewandten, übermäßigen Druckes
etwas kürzer
als der Balg 102A ist, der die Länge „Ls2" kleiner als „Ls" und die kritische Verlängerung „S2" größer als „S" hat. Obwohl dieser Balg 102C eine
ausreichende Verlängerung
während des
praktischen Gebrauchs schaffen kann, bringt die kürzere Anfangslänge „Ls2" des Balges 102C eine Schwierigkeit
hervor, mit der der Balg 102C in der Abdeckung 104 installiert
wird. D. h., in diesem Fall versagt das zusammengebaute flexible
Rohr 100, um einen normal-dimensionierten Aufbau zu haben.
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Entsprechend
der Prüfungen,
die von den Erfindern vorgenommen wurden, sind außerdem die folgenden
Tatsachen hervorgebracht worden. D. h., wenn ein Balg der Länge von
ungefähr
300 mm, der einer Einzeldruckverfahren unterworfen worden ist, bei
einer Raumtemperatur belassen worden ist, wird der Balg um ungefähr 2 mm
ausgedehnt oder verlängert.
Wenn hingegen der Balg praktisch verwendet oder durch das abgas
von einem Motor erwärmt
wird, wird der Balg um ungefähr
6 bis 8 mm ausgedehnt oder verlängert.
Dies bedeutet, dass selbst wenn der Balg dem Einzeldruckverfahren
unterworfen wird, eine bestimmte Spannung in dem Balg hinterlassen wird,
die den Balg veranlasst, sich in einer axialen Richtung, insbesondere
bei Erwärmung,
auszudehnen. Die Erfinder haben außerdem offenbart, dass die
Spannung in dem Balg ausreichend entfernt werden kann, wenn der
Balg bei ungefähr
600°C für ungefähr 2 min
geglüht
wird. Jedoch in diesem Fall wird infolge des Hinzufügens des
Glühverfahrens
das Produktionsverfahren kompliziert und somit werden die Kosten
für das
flexible Rohr erhöht.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Es
ist demzufolge ein Ziel der vorliegenden Erfindung ein Verfahren
zum Herstellen eines Balges zu schaffen, das von den vorerwähnten Nachteilen frei
ist.
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Es
ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung eine Herstellungsvorrichtung
zu schaffen, mit dem das Verfahren der vorliegenden Erfindung praktisch
ausgeführt
werden kann.
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Entsprechend
eines ersten Aspektes der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren
zum Herstellen eines Metallbalges von einer Länge „Ls" für den
Gebrauch in einer erwärmten
Atmosphäre
mit den Merkmalen von Anspruch 1 vorgesehen. Das Verfahren weist
die Schritte auf von (a) Vorbereiten eines Rohteiles des Balges,
wobei das Rohteil ein Metallrohr ist, das eine Mehrzahl von darum
herum geformten Aufweitungen hat, das Rohteil, das eine Länge „L" hat, die länger als
die Länge „Ls" ist; (b) axiales
Zusammendrücken
des Rohteils um eine Länge
von „a),
so dass das zusammengedrückte Rohteil
eine Länge
von „L – a" hat, die kürzer als
die Länge „Ls" ist; (c) axiales
Ausdehnen des zusammengedrückten
Rohteiles, so dass das ausgedehnte Rohteil eine Länge von „L – a + b" hat, die länger als die
Länge „Ls" ist; (d) Aufheben
der Kraft, die auf das Rohteil angewandt worden ist, um dasselbe
auszudehnen; und (e) Lagern des Rohteiles in Raumtemperatur bis
zu der Zeit, wenn das bearbeitete Rohteil die Länge „Ls" infolge des Rückfederphänomens die Länge „Ls" haben wird.
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Entsprechend
eines zweiten Aspektes der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung
zum Wiederherstellen eines Balges mit den Merkmalen von Anspruch
8 für den
Gebrauch in einer erwärmten
Atmosphäre
vorgesehen.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen
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Weitere
Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden
Beschreibung deutlich, wenn sie in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen
genommen werden, in denen:
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1 Balgerzeugende oder -wiederherstellende
Schritte zeigt, die in einem Verfahren entsprechend der vorliegenden
Erfindung verwendet werden;
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2 eine Vorderansicht ist,
teilweise geschnitten, einer Balgerzeugenden oder -wiederherstellenden
Vorrichtung ist, die das Verfahren der vorliegenden Erfindung praktisch
ausführt;
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3 eine vergrößerte Darstellung
des durch das Bezugszeichen „A" in der 2 gezeigten Teiles ist;
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4 ein Diagramm ist, das
die Merkmale von drei Bälgen
im Hinblick auf die Beziehung zwischen der für die Verlängerung des Balges notwendigen
Kraft und der Verlängerung
des Balges zeigt.
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5 Balgerzeugende oder -wiederherstellende
Schritte zeigt, die in einem herkömmlichen Verfahren verwendet
werden; und
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6 eine Vorderansicht, teilweise
in Schnittdarstellung, eines flexiblen Rohres ist, auf das der durch
das herkömmliche
Verfahren erzeugte oder wiederherstellte Balg angewandt wird.
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Ausführliche Beschreibung der Erfindung
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Im
Folgenden wird das Verfahren der vorliegenden Erfindung, durch das
ein Balg 2 erzeugt oder wieder hergestellt wird, ausführlich in
bezug auf die 1 bis 3 der beigefügten Zeichnungen
beschrieben. Die Form des Balges 2, die durch das Verfahren erzeugt
wird, ist im Wesentlichen dieselbe wie jene des Balges 102,
die in dem herkömmlichen
flexiblen Rohr 100 der 6 verwendet
wird. Zur Erleichterung der Be schreibung werden in der folgenden
Beschreibung nur der Begriff „Erzeugen" und seine entsprechenden
Begriffe für
das Erläutern
des Verfahrens der Erfindung verwendet.
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Zur
Herstellung des Balges 2 finden die folgenden Herstellungsschritte,
die in der 1 gezeigt sind,
statt.
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D.
h., zuerst wird ein Rohteil 2X des Balges 2 vorbereitet.
Das Rohteil 2X ist ein doppel-schichtiges rostfreies Stahlrohr,
das eine Mehrzahl von da herum gebildeten Aufweitungen hat. Für die Herstellung
des Rohteiles 2X wird ein bekanntes hydraulisches Aufweitungsverfahren
verwendet. D. h., um diesen Vorgang auszuführen, wird ein doppel-schichtiges
rostfreies Stahlrohr in eine Schlitzform eingelegt, deren innere
Oberfläche
mit einer Mehrzahl von ringförmigen
Nuten gebildet ist, und dann wird ein bestimmter hydraulischer Druck
in das Innere des Rohres auferlegt, um das Rohr radial nach außen auszudehnen. Dadurch
wird das Rohr gedrückt,
um außen
herum eine Mehrzahl von Aufweitungen infolge des Anliegens gegen
die genutete innere Oberfläche
der Form zu haben, d. h., das Rohteil 2X, das die Länge „L", ist hergestellt.
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Dann
wird das Rohteil 2X, wenn es gepresst wird, axial um die
Länge „a" gegen eine Gegenkraft, die
durch das Rohteil 2X erzeugt wird, gedrückt, so dass das zusammengedrückte Rohrteil 2Y die
Länge „L – a" hat, die kürzer als
die normale Länge „Ls" des Balges 2 ist.
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Dann
wird der zusammengepresste Rohrteil 2Y, während es
ausgedehnt wird, axial um die Länge „b" gegen die Gegenkraft
aufgeweitet, die durch das Rohrteil 2Y erzeugt wird, so
dass das aufgeweitete Rohrteil 2Z die Länge „L a + b" hat, die länger als die Länge „Ls", aber kürzer als „L" ist.
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Dann
wird die Kraft für
das Ausdehnen des Rohrteils 2Z aufgehoben. Danach wird
das ausgedehnte Rohteil 2Z gedrückt, um sich zusammen zu ziehen,
um eine bestimmte Länge
zu haben, die etwas länger
als die normale Länge „Ls" ist. Dann wird das
Rohrteil 2Z für
mehrere Minuten in einer Raumtemperatur belassen. Dadurch wird,
wegen des Rückfederphänomens des
Rohrteiles 2Z, das Rohrteil 2Z die normale Länge „Ls" haben. D. h., der
Balg 2 ist hergestellt.
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Wie
nachstehend im Detail beschrieben wird, zeigt der so in der vorerwähnten Weise
hergestellte Balg 2 eine ausgezeichnete Leistung.
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Unter
Bezug auf die 2 ist
dort eine Balg-Herstellungsvorrichtung 50 gezeigt, durch
die die vorerwähnten
Schritte praktisch ausgeführt
werden.
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Die
Balg-Herstellungsvorrichtung 50 weist ein Basisteil 10 auf.
Auf dem Basisteil 10 sind erste, zweite, dritte und vierte
Ständer 12, 14, 16 und 18 montiert.
Der erste Ständer 12 hält darauf
sowohl einen ersten hydraulischen Betätiger 20, als auch
eine erste Klemmvorrichtung 22. Der Betätiger 20 hat einen
Plunger 20a, der in die Richtung zu einer Mitte der ersten
Klemmvorrichtung 22 vorspringen kann. Das Detail der Klemmvorrichtung 22 wird
nachstehend deutlich. Der zweite Ständer 14 hält darauf
eine Führung 24 für das Rohteil 2X.
Der zweite Ständer 14 trägt drehbar
einen vorderen Endabschnitt einer Gewindewelle 26. Der
dritte Ständer 18 hält einen
Servo-Motor 28. der eine Ausgangswelle hat, die durch eine
Kupplung 30 mit dem hinteren Ende der Gewindewelle 26 verbunden
ist. Folglich wird nach der Energiezuführung zu dem Servo-Motor 28 die
Gewindewelle 26 um ihre Achse gedreht. Auf der Gewindewelle 26 ist
ein Schlitten 32 angeordnet, der eine Gewindebohrung hat,
durch die die Gewindewelle 26 hindurchgeht, während dazwischen
ein Gewindeeingriff hergestellt ist. Obwohl in der Zeichnung nicht
gezeigt, ist auf dem Basisteil 10 eine Schlittenführung montiert,
die eine axiale Bewegung des Schlittens 32 führt, während die
Drehung des Schlittens 32 um die Achse der Gewindewelle 26 unterdrückt wird.
Wenn folglich infolge der Energiezuführung des Servo-Motors 28 die
Gewindewelle 26 um ihre Achse gedreht wird, läuft der
Schlitten 32 in der nach vorn oder nach hinten Richtung
der Gewindewelle 26. Der Schlitten 32 trägt darauf
einen fünften
Ständer 34.
Der fünfte Ständer hält darauf
sowohl einen zweiten hydraulischen Betätiger 36, als auch
eine zweite Klemmvorrichtung 38, die somit zusammen mit
dem Schlitten 32 bewegt werden. Der Betätiger 36 hat einen
Austossplunger 36a, der in die Richtung zu einer Mitte der
zweiten Klemmvorrichtung 38 vorspringen kann. Wie gezeigt,
sind die erste und die zweite Klemmvorrichtung 22 und 38 angeordnet,
um einander zugewandt zu sein. der erste und der zweite hydraulische Betätiger 20 und 36 sind
durch ein flexibles Fluidrohr 40 mit einer unter Druck
stehenden Fluidquelle 42 verbunden. Obwohl in der Zeichnung
nicht gezeigt, wird die Fluidquelle 42, die mit einem EIN/AUS-Ventil ausgerüstet ist,
durch das Zuführen
des Fluiddruckes von der Fluidquelle 42 zu dem ersten und
der zweiten hydraulischen Betätiger 20 und 36 gesteuert.
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Das
Detail der zweiten Klemmvorrichtung 38 wird in Bezug auf
die 3 beschreiben. Da
die erste Klemmvorrichtung 22 im Wesentlichen dieselbe
wie die zweite Klemmvorrichtung 38 ist, wird die Beschreibung
der ersten Klemmvorrichtung 22 unterlassen.
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Wie
aus der Zeichnung 3 gesehen, weist die zweite Klemmvorrichtung 38 ein
rohrförmiges
Gehäuse 38a auf,
in das der Ausstossplunger 36a des zweiten hydraulischen
Betätigers
axial bewegbar aufgenommen ist. Innerhalb des rohrförmigen Gehäuses 38a gibt
es bewegbar angeordnet eine Mehrzahl (nämlich drei in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel)
von Klemmstücken 38b,
die angeordnet sind, um eine Achse des rohrförmigen Gehäuses 38a zu umgeben.
Jedes Klemmstück 38b ist
mit einer konischen inneren Oberfläche gebildet, die das konische
Ende des Plungers 36a treffen kann. Die Klemmstücke 38b sind
mit einer ringförmigen
Nut gebildet, in die ein O-Ring 38c aufgenommen ist. Die Klemmstücke 38b werden
durch Lagerteile 38d gelagert, die einen Hauptabschnitt
des Plungers 36a umgeben. Eine kreisförmige Kappe 38e ist
auf die Klemmstücke 38b gegeben.
Wie gezeigt ist im Gebrauch das rechte rohrförmige Ende des Rohteiles 2X in
einen ringförmigen
Spalt aufgenommen, der zwischen dem rohrförmigen Gehäuse 38a und einer zylindrischen
Einheit, die aus dem Plunger 36a, den Klemmstücken 38b,
den Lagerteilen 38d und der kreisförmigen Kappe 38e gebildet
ist. Wenn infolge der Energiezuführung
des zweiten hydraulischen Betätigers 36 der
Plunger 36a um einen bestimmten Grad nach links verschoben
wird (nämlich
in die Richtung des Pfeiles „M"), drängt das
konische Ende des Plungers 36a die Klemmstücke 38b sich
radial nach außen
zu bewegen, was den O-Ring veranlasst, das rechte rohrförmige Ende
des Rohteils 2X gegen das rohrförmige Gehäuse 38a zu pressen.
Dadurch wird das rechte rohrförmige
Ende des Rohteils 2X durch die zweite Klemmvorrichtung 38 fest
geklemmt. Es ist zu beachten, dass ein linkes rohrförmiges Ende
des Rohteils 2X durch die erste Klemmvorrichtung 22 im
Wesentlichen in derselben Weise geklemmt wird, wie jene, die in
der vorerwähnten Klemmvorrichtung 38 bewirkt
wird.
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Im
Folgenden wird der Betrieb der Balgherstellungsvorrichtung 50 in
Bezug auf die 2 und 3 beschrieben.
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Zuerst
wird durch die Energiezuführung
zu dem Servo-Motor 28, um sich in eine Richtung zu drehen,
die zweite Klemmvorrichtung 38 von der ersten Klemmvorrichtung 22 auf
eine bestimmte Position wegbewegt. Dann wird das Rohteil 2X des
Balges 2 in die Führung 24 eingelegt,
die ihr linkes rohrförmiges
Ende in den ringförmigen
Spalt der ersten Klemmvorrichtung 22 geführt hat.
Dann wird durch die Energiezuführung
der Servo-Motor 28, um sich in die andere Richtung zu drehen,
die zweite Klemmvorrichtung 38 in die Richtung zu der ersten
Klemmvorrichtung 22 bewegt, während das rohrförmige Ende
des Rohteils 2X in den ringförmigen Spalt derselben aufgenommen
ist. Wenn das rechte und das linke rohrförmige Ende des Rohteils 2X in
dem jeweiligen ringförmigen
Abstand der ersten und der zweiten Klemmvorrichtung 22 und 38 richtig
aufgenommen sind, wird der Servo-Motor 28 von der Energiezuführung getrennt.
Dann wird durch die Erregung des EIN/AUS-Ventiles der Fluidquelle 42 unter
Druck stehendes Fluid der Fluidquelle 42 zu sowohl dem ersten,
als auch dem zweiten hydraulischen Betätiger 20 und 36 geführt. Dadurch
werden die jeweiligen Plunger 20a und 36a bewegt,
um die Klemmstücke 38b zu
bewegen, und folglich werden aus dem vorerwähnten Gründen das linke und das rechte
rohrförmige
Ende des Rohteils 2X durch die erste und der zweite Klemmvorrichtung 22 und 38 fest
geklemmt. Es ist zu beachten, dass unter dieser Bedingung das Rohteil 2X die
axiale Länge
von „L" hat (siehe 1).
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Dann
wird durch Zuführung
von Energie zu dem Srvo-Motor 28 die zweite Klemmvorrichtung 38 in
die Richtung zu der feststehenden ersten Klemmvorrichtung 22 bewegt,
um das Rohteil 2X zusammenzudrücken. Wenn das Rohteil 2X um
einen solchen Grad zusammengedrückt
ist, um die Länge „L – a" zu haben (siehe 1), wird die Energiezuführung des
Servo-Motors 28 umgekehrt, um das zusammengedrückte Rohteil 2Y auszudehnen.
Wenn sich infolge der Ausdehnung das Rohteil 2Y verändert, um
die Länge „L – a + b" zu haben, wird der
Servo-Motor von der Energiezuführung
getrennt. Dann wird das EIN/AUS-Ventil von der Energiezuführung getrennt, um
das rechte und das linke rohrförmige
Ende des ausgedehnten Rohteils 2Z aus der ersten und der zweiten
Klemmvorrichtung 22 und 38 zu lösen. Dann wird
durch die Energiezuführung
zu dem Servo-Motor 28, die zweite Klemmvorrichtung 38 von
der ersten Klemmvorrichtung 22 wegbewegt, um das Rohteil 2Z von
der ersten und der zweiten Klemmvorrichtung 22 und 38 zu
demontieren.
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Der
somit in der vorerwähnten
Art erzeugte oder wieder hergestellte Balg 2 wird derart
zum Zusammenbauen des flexiblen Rohres verwendet, wie in der 6 gezeigt.
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Es
ist deutlich geworden, dass der in der vorerwähnten Art erzeugte Balg 2 eine
ausgezeichnete Abmessungsstabilität besitzt, wenn mit dem in
der herkömmlichen
weise erzeugten Balg 102 (siehe 5) verglichen wird. D. h., selbst wenn
der Balg 2 in der Auslassrohrleitung der Brennkraftmaschine
als ein Teil des flexiblen Rohres praktisch verwendet wird, wird
die gesamte Länge „Ls" im Wesentlichen unverändert von
der Temperaturveränderung
der Auslassrohrleitung unverändert
beibehalten. Tatsächlich
findet ein sehr kleines Schrumpfen in dem Balg 2 statt.
Dies kann aus dem Verbleib einer Spannung einer Art verursacht werden,
die den Balg 2 veranlasst, sich bei Erwärmung in der axialen Richtung zusammenzuziehen.
Es ist jedoch zu beachten, dass die Verminderung in der Länge des
Balges 2 eine Zunahme in der bestimmten Länge bedeutet,
durch die sich der Balg 2 axial innerhalb der Abdeckung
des flexiblen Rohres ausdehnen kann. D. h., die Verlängerungsflexibilität des Balges 2 ist
zu der Zeit erhöht, wenn
das flexible Rohr praktisch gebraucht wird.
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Obwohl
die oben beschriebene Erfindung durch den Bezug auf ein bestimmtes
Ausführungsbeispiel
beschrieben worden ist, ist die Erfindung nicht auf das oben beschriebene
Ausführungsbeispiel
begrenzt. Modifikationen und Veränderungen des
oben beschriebenen Ausführungsbeispieles
werden für
jene, die im Stand der Technik ausgebildet sind, im Lichte der oben
vorgestellten Lehren auftreten, ohne von dem Umfang der beigefügten Ansprüche abzuweichen.