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Technisches
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Mechanismus zum Abnehmen einer
Sondenabdeckung zum Abnehmen einer Sondenabdeckung, die an einer
Sonde eines Fieberthermometers vom Ohrtyp angebracht ist, und ein
Fieberthermometer vom Ohrtyp, das den Mechanismus zum Abnehmen der
Sondenabdeckung umfaßt.
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Stand der
Technik
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Ein
Fieberthermometer vom Ohrtyp wurde als Fieberthermometer entwickelt,
um die Körpertemperatur
in der medizinischen Institution, beispielsweise einem Krankenhaus,
und zu Hause zu messen. Das Ohr-Fieberthermometer umfaßt eine
vorsprungartige Sonde (Infrarotaufnahmeabschnitt), die in die Ohröffnung (äußeren Gehörgang) eingebracht
wird. Die von dem und um das Trommelfell herum abgestrahlten Infrarotstrahlen
(Wärmestrahlen)
werden durch die Sonde in das Fieberthermometer eingebracht und
von einem im Körper
des Fieberthermometers untergebrachten Sensor erfaßt. Die
Intensität der
erfaßten
Infrarotstrahlen entspricht der Körpertemperatur. Das Ohr-Fieberthermometer
dieses Typs gestattet es, die Körpertemperatur
in einer so kurzen Zeit wie etwa 1 bis 2 Sekunden zu messen, und
ist so in dem Fall überaus
vorteilhaft, in dem die Körpertemperatur
von insbesondere einem Säugling
oder einem Kleinkind gemessen wird, die nicht in der Lage sind,
eine lange Wartezeit auszuhalten.
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Bei
dem Ohr-Fieberthermometer wird die Sonde nicht direkt in die Ohröffnung eingebracht,
und die Sonde ist von einer Kunstharzsondenabdeckung überdeckt,
die im Hinblick auf insbesondere die Hygiene nach dem Gebrauch fortgeworfen
wird. Nach Messung der Körpertemperatur
wird die Sondenabdeckung für
das Fortwerfen abgenommen.
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Die
Sondenabdeckung ist zylindrisch geformt, so daß sie der Sonde entspricht.
Das distale Ende der Sondenabdeckung, das in die Ohröffnung eingebracht
wird, ist mit einer dünnen
Folie verschlossen, durch die die Infrarotstrahlen übertragen werden
können
und das proximale Ende der Sondenabdeckung ist offen. Die Sonde
wird durch das offene proximale Ende der Sondenabdeckung in die Sondenabdeckung
eingebracht.
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Insbesondere
in einer medizinischen Einrichtung wie einem Krankenhaus ist es
erforderlich, daß die
Sondenabdeckung nicht direkt von Händen berührt wird und daß sie sofort
von der am Körper
des Fieberthermometers angebrachten Sonde abgenommen wird. Wobei
die Situation derart ist, wurde ein Mechanismus zum Abnehmen einer
Sondenabdeckung entwickelt, der es gestattet, die Sondenabdeckung
mittels einer Betätigung
mit einmaliger Berührung
abzunehmen. Der spezielle Mechanismus zum Abnehmen einer Sondenabdeckung
ist beispielsweise im US-Patent Nr. 5 487 607 offenbart.
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Bezug
nehmend auf 10 und 11, die zusammen
schematisch den herkömmlichen
Mechanismus zum Abnehmen einer Sondenabdeckung zeigen, der herkömmliche
Mechanismus 30 zum Abnehmen einer Sondenabdeckung umfaßt einen Schiebeabschnitt 31,
der in der axialen Richtung (Längsrichtung)
einer Sonde 35 in bezog auf ein Gehäuse 34 eines Fieberthermometers
beweglich angeordnet ist, um eine Sondenabdeckung 36 zu
schieben, einen Schiebe- oder
Druckknopf 32 zum Schieben oder Drücken der Sondenabdeckung 36 und eine
Feder 33, um den gedrückten
Druckknopf 32 in die Ausgangsposition zurückzubringen.
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Nachdem
die Sonde 35 von der Sondenabdeckung 36 überdeckt
worden ist, wird die Sonde 35 zum distalen Ende der Sondenabdeckung 36 geschoben,
um beispielsweise einen festen Sitz zwischen dem offenen Abschnitt
am proximalen Ende der Sondenabdeckung 36 und der Sonde 35 zu
erzielen, wodurch die Sondenab deckung 36 mit Passung an
der Sonde 35 angebracht wird. Zur selben Zeit kann ein
Flanschabschnitt 37 der Sondenabdeckung 36 gegen
das Schiebeelement anstoßen
(siehe 10).
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Wenn
die Sondenabdeckung 36 abgenommen wird, wird der Druckknopf 32 in
einer mit einem Pfeil C bezeichneten Richtung gegen die elastische Kraft
der Feder 33 geschoben oder gedrückt. Demzufolge wird das Schiebeelement 31 zum
distalen Ende der Sonde 35 bewegt, so daß es den
Flanschabschnitt 37 der Sondenabdeckung 36 schiebt
(siehe 11), wodurch der Montagezustand
beispielsweise durch den festen Sitz zwischen der Sondenabdeckung 30 und
der Sonde 35 freigegeben wird und es ermöglicht wird,
daß sich
die Sondenabdeckung 36 von der Sonde 35 aus anhebt.
Auf diese Weise kann die Sondenabdeckung 36 leicht von
Hand von der Sonde 6 abgenommen werden.
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Wenn
die auf den Druckknopf 32 ausgeübte Druckkraft dann gelöst wird,
wird der Druckknopf 32 durch die elastische Kraft der Feder 33 in
die in 10 gezeigte Ausgangsposition
zurückgebracht.
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Bei
dem oben beschriebenen herkömmlichen
Mechanismus 30 zum Abnehmen einer Sondenabdeckung ist jedoch die
Bewegungsrichtung des Schiebeelements 31 gleich der Schieberichtung des
Druckknopfs 32, die in 11 mit
dem Pfeil C bezeichnet ist. Es ist daher erforderlich, den Druckknopf 32 auf
der Rückseite
der Sonde 35 anzuordnen. Außerdem ist es erforderlich,
den gesamten Abnehmmechanismus 30 auf eine solche Weise
anzuordnen, daß er
sich so erstreckt, daß er
die Rückseite des
Gehäuses 34 erreicht.
Es ist demzufolge erforderlich, auf der Rückseite der Sonde 35 einen
Montageraum für
den Druckknopf 32 vorzusehen. Außerdem wird ein großer Montageraum
benötigt.
Was auch festgestellt werden sollte, ist, daß es unmöglich ist, Schalter, beispielsweise
einen Meßschalter,
an einem Abschnitt auf der Rückseite
des Gehäuses 34 anzubringen,
der der Sonde 35 entspricht, was zu einer Einschränkung in
der Konstruktion führt.
Auch kann der herkömmliche
Mechanismus 30 zum Abnehmen einer Sondenabdeckung nicht
einfach gehandhabt werden.
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Weiter
benötigt
der herkömmliche
Mechanismus 30 zum Abnehmen einer Sondenabdeckung, daß die Feder 33 getrennt
vom Druckknopf 32 ist, was zu einer Vergrößerung der
benötigten
Teilezahl und zu einem mühsamen
Montagevorgang führt. Dies
ist beim Herstellverfahren für
den Abnehmmechanismus der Sondenabdeckung deutlich nachteilig.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen im Aufbau einfachen
Mechanismus zum Abnehmen einer Sondenabdeckung, der einen geringen
Montageraum benötigt
und es gestattet, die Sondenabdeckung leicht und ohne Ausfall von
der Sonde abzunehmen, und ein Fieberthermometer vom Ohrtyp zu schaffen,
das den speziellen Mechanismus zum Abnehmen der Sondenabdeckung
umfaßt.
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Offenbarung
der Erfindung
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist die obige Aufgabe gelöst worden mittels eines Mechanismus
zum Abnehmen einer Sondenabdeckung zum Abnehmen einer Sondenabdeckung,
die so angebracht ist, daß sie
an eine Sonde anstößt, die
in eine Ohröffnung
eingebracht werden soll, von der Sonde, umfassend ein Betätigungselement,
auf das eine Betätigungskraft
zum Abnehmen der Sondenabdeckung von der Sonde ausgeübt wird;
ein Schiebeelement, das die Sondenabdeckung bei Aufnehmen der auf
das Betätigungselement
ausgeübten
und von dem Betätigungselement übertragenen
Betätigungskraft
zum distalen Ende der Sonde schiebt; und einen Mechanismus, der
das Betätigungselement
mit dem Schiebeelement verbindet, wobei der Mechanismus die Richtung
der auf das Betätigungselement
ausgeübten
Betätigungskraft
um im wesentlichen 90° ändert, um
die Betätigungskraft
zum Schiebeelement zu übertragen.
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Bei
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung ist das Schiebeelement an einem Außenumfangsab schnitt
des proximalen Endes der Sonde angebracht und in einer axialen Richtung
der Sonde bewegbar.
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Bei
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung ist der Abschnitt des Schiebeelements, der
an die Sondenabdeckung stößt, im Wesentlichen
in der Form eines Kegelstumpfs.
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Bei
einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist der die Betätigungskraft umwandelndeübertragende
Mechanismus mittels eines Nockenmechanismus ausgeführt. Es
ist erwünscht,
daß der
Nockenmechanismus mit einer im Betätigungselement gebildeten verjüngten Nockenebene
gebildet ist und eine geneigte Ebene in einem Schiebeelement gebildet
ist, die mit der Nockenebene zusammenpaßt.
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Weiter
ist es gemäß der vorliegenden
Erfindung erwünscht,
daß das
Betätigungselement
einen Druckknopf und einen Verformungsabschnitt umfaßt, der
bei Drücken
des Druckknopfs elastisch deformiert wird und so ausgeführt ist,
daß der
Druckknopf durch die elastische Kraft des sich verformenden Abschnitts
in die Ausgangsposition zurückgebracht wird.
Der Verformungsabschnitt kann aus einem Paar von im wesentlichen
halbkreisförmigen
bogenförmigen
Plattenstücken
gebildet sein. Vorzugsweise sind der Druckknopf und der Verformungsabschnitt integriert
gebildet.
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Es
ist möglich,
daß der
Mechanismus zum Abnehmen der Sondenabdeckung gemäß der vorliegenden Erfindung
weiter ein Hilfsmittel zum Vergrößern der
Bewegungsgröße des Schiebeelements umfaßt. Es ist
erwünscht,
daß das
Hilfsmittel mittels eines Nockenmechanismus ausgeführt ist.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist auch ein Ohr-Fieberthermometer geschaffen worden,
das den Mechanismus zum Abnehmen der Sondenabdeckung gemäß der vorliegenden
Erfindung umfaßt. Bei
dem Ohr-Fieberthermometer gemäß der vorliegenden
Erfindung ist es möglich,
daß ein
Meßschalter
an der Rückseite
des Mechanismus zum Abnehmen der Sondenabdeckung angebracht ist.
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Kurze Beschreibung
der Zeichungen
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1 ist
eine Vorderansicht, die ein Ohr-Fieberthermometer der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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2 ist
eine Seitenansicht, die das in 1 gezeigte
Ohr-Fieberthermometer zeigt;
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3 ist
eine teilweise fortgebrochene Seitenansicht, die den Mechanismus
zum Abnehmen der Sondenabdeckung der vorliegenden Erfindung in dem
Zustand zeigt, in dem die Sondenabdeckung an einer Sonde angebracht
ist;
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4 ist
eine Vorderansicht des in 3 gezeigten
Mechanismus zum Abnehmen der Sondenabdeckung;
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5 ist
eine teilweise fortgebrochene Seitenansicht, die die Konstruktion
zeigt, wenn die Sondenabdeckung von dem in 3 gezeigten
Mechanismus zum Abnehmen der Sondenabdeckung abgenommen worden ist;
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6 ist
eine Vorderansicht des in 5 gezeigten
Mechanismus zum Abnehmen der Sondenabdeckung;
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7 ist
eine Schrägteilansicht,
die den Mechanismus zum Abnehmen der Sondenabdeckung gemäß einem
anderen Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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8 ist
eine Schrägteilansicht,
die die Konstruktion zeigt, wenn die Sondenabdeckung von dem in 7 gezeigten
Mechanismus zum Abnehmen der Sondenabdeckung abgenommen ist;
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9 ist
eine Vorderansicht, die das Ohr-Fieberthermometer gemäß einem
anderen Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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10 ist
eine teilweise fortgebrochene Seitenansicht, die die Konstruktion
des herkömmlichen Mechanismus
zum Abnehmen einer Sondenabdeckung mit angebrachter Sondenabdeckung
zeigt; und
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11 ist
eine teilweise fortgebrochene Seitenteilschnittansicht, die die
Konstruktion schematisch zeigt, wenn die Sondenabdeckung von dem
in 10 gezeigten Mechanismus zum Abnehmen der Sondenabdeckung
abgenommen ist.
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Beste Weise
zur Ausführung
der Erfindung
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Es
werden nun bevorzugte Ausführungsbeispiele
des Mechanismus zum Abnehmen der Sondenabdeckung und des Ohr-Fieberthermometers
der vorliegenden Erfindung im einzelnen mit Bezugnahme auf die begleitenden
Zeichnungen beschrieben.
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Zuallererst
wird nun das Ohr-Fieberthermometer gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zusammen mit dem Mechanismus zum Abnehmen
der Sondenabdeckung mit Bezugnahme auf 1 bis 6 beschrieben.
Außerdem
werden die oberen und unteren Seiten von 1, 2, 3 und 5 aus Zweckmäßigkeitsgründen bei
der Beschreibung in der nachfolgenden Beschreibung jeweils als obere Abschnitte
und untere Abschnitte bezeichnet. Auch die linken Seiten von 2, 3 und 5 werden als
Vorderseiten oder distale Enden bezeichnet, wobei die rechten Seiten
als Rückseiten
oder proximale Enden bezeichnet werden.
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Das
Ohr-Fieberthermometer ist ein Infrarot-Fieberthermometer zum Messen
der Körpertemperatur
durch Messen der Intensität
der von dem oder um das Trommelfell herum abgestrahlten Infrarotstrahlen.
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Die
gesamte Konstruktion des Ohr-Fieberthermometers 1 gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung wird nun mit Bezugnahme auf 1 und 2 beschrieben. Wie
in der Zeichnung gezeigt ist, umfaßt das Fieberthermometer 1 einen
Fieberthermometerkörper 2,
in dem ein die Körpertemperatur
erfassender Abschnitt 9 untergebracht ist (2),
einen Leistungsschalter 3 und einen Anzeigeabschnitt 5 (1),
die auf der Vorderseite des Fieberthermometerkörpers 2 angebracht
sind, einen Meßschalter 4 (2),
der in einem oberen Abschnitt an der Rückseite des Fieberthermometerkörpers 2 angebracht
ist, eine in die Ohröffnung
eingebrachte Sonde 6 und einen Mechanismus 7 zum
Abnehmen der Sondenabdeckung, um eine Sondenabdeckung 10 von
der Sonde 6 abzunehmen.
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Der
Fieberthermometerkörper 2 umfaßt ein Gehäuse 21.
Das Gehäuse 21 ist
hauptsächlich
aus drei Elementen aufgebaut, einem vorderen Gehäuseelement 22, das
im Vorderabschnitt des Gehäuses 21 positioniert
ist, einem rückwärtigen Gehäuseelement 23 (2),
das an einem rückwärtigen Abschnitt
des Gehäuses 21 positioniert
ist, und einem Deckelelement 24.
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Auf
der Vorderseite des vorderen Gehäuseelements 22 ist
ein Fenster (Öffnung) 50 gebildet,
um die Körpertemperatur
anzuzeigen. Eine aus einem Flüssigkristallanzeigeelement
(LCD) gebildete Anzeigeeinrichtung 5 (1)
ist im Fenster 50 angeordnet, um die gemessene Körpertemperatur
und andere Informationen wie den Batterierestbestand und die Wartezeit
vor der Messung anzuzeigen. Das Fenster 50 ist von einer
transparenten Platte 51 überdeckt (1).
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Der
Leistungsschalter 3 (1) zum Ein/Ausschalten
der Spannungsversorgung ist an der Vorderseite des vorderen Gehäuseelements 22 angeordnet.
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Der
Meßschalter 4 (2)
ist in einem oberen Abschnitt des rückwärtigen Gehäuseelements 23 angeordnet.
Das rückwärtige Gehäuseelement 23 ist ortsfest
am vorderen Gehäuseelement 22 beispielsweise
mittels Schrauben befestigt.
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Das
Deckelelement 24, das abnehmbar an einem unteren Abschnitt
des vorderen Gehäuseelements 22 angebracht
ist, wird geöffnet
oder geschlossen, wenn eine (nicht gezeigte) Batterie in eine (nicht
gezeigte) Batteriekammer eingesetzt oder erneuert wird, die im Fieberthermometerkörper ausgebildet
ist.
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Im
Gehäuse 21 untergebracht
sind der Abschnitt 9 zur Erfassung der Körpertemperatur
sowie ein (nicht gezeigter) Mikrocomputer, der als Steuermittel
wirkt, ein Summer, etc., die auf einer Leiterplatte angebracht sind.
Diese Elemente sind übrigens
in 3 bis 6 fortgelassen.
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Die
Sonde 6 ist auf der Seite der Vorderfläche in einem oberen Abschnitt
des Fieberthermometerkörpers 2 angebracht.
Wie in 2 sowie auch in 3 und 5 gezeigt
ist, weist die Sonde 6 eine Zylindergestalt auf, deren
Außendurchmesser
zum distalen Ende hin allmählich
abnimmt. Es ist erwünscht,
daß der
Außenumfangsabschnitt
am distalen Ende der Sonde 6 (Kantenabschnitt) aus Sicherheitsgründen eine
runde Form aufweist, wenn die Sonde 6 in die Ohröffnung eingebracht
wird. In der Sonde 6 ist ein Lichtleiter (Wellenleiter)
angeordnet, der nicht gezeigt ist, um die von der Öffnung 61 am distalen
Ende eingeführten
Infrarotstrahlen (Wärmestrahlen)
zu einem Infrarotstrahlensensor, z.B. einer Thermosäulenanordnung,
zu führen,
die in dem die Körpertemperatur
erfassenden Abschnitt 9 enthalten ist. An der gesamten
Außenumfangsfläche ist
am proximalen Endabschnitt der Sonde 6 ein ringförmiger konvexer
Abschnitt 62 gebildet. Wenn die hier beschriebene Sondenabdeckung 10 später an der
Sonde 6 angebracht wird, tritt ein in der Innenumfangsfläche der
Sondenabdeckung 10 gebildeter ringförmiger konkaver Abschnitt 15 mit
dem ringförmigen
konvexen Abschnitt 62 in Eingriff.
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Wie
in 2, 3 und 5 gezeigt
ist, umfaßt
die Sondenabdeckung 10 einen zylindrischen ersten Abschnitt
(distalen Endab schnitt) 11, der die Sonde 6 überdeckt,
und einen zweiten Abschnitt (proximalen Endabschnitt) 12,
der näher
am proximalen Ende als der erste Abschnitt 11 positioniert
ist und einen Durchmesser hat, der größer als derjenige des ersten
Abschnitts 11 ist. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist am Grenzbereich zwischen dem ersten
Abschnitt (distalen Endabschnitt) 11 und dem zweiten Abschnitt
(proximalen Endabschnitt) 12 ein Stufenabschnitt 13 gebildet.
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Der
distale Endabschnitt 11 der Sondenabdeckung 10 ist
wie ein Zylinder geformt, dessen Außendurchmesser und dessen Innendurchmesser
allmählich
zum distalen Ende hin abnehmen, so daß sie der Außengestalt
der Sonde 6 entsprechen. Die Öffnung am distalen Ende des
distalen Endabschnitts 11 ist mittels einer dünnen Folie 14 verschlossen.
Die dünne
Folie 14 kann die vom Inneren des Ohrs ausgesandten Infrarotstrahlen übertragen.
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Im
proximalen Endabschnitt, d.h. in der Nähe des Stufenabschnitts 13 des
distalen Endabschnitts 11 der Sondenabdeckung 10,
ist ein Eingriffsabschnitt (Anschlußabschnitt) ausgebildet, der
für einen Eingriff
(Sitz) mit dem ringförmigen
konvexen Abschnitt 62 geeignet ist, der im Außenumfangsabschnitt
der Sonde 6 gebildet ist. Der Eingriffsabschnitt ist aus
einem ringförmigen
konkaven Abschnitt (Rille) 15 gebildet, der in der Innenumfangsseite 111 des distalen
Endabschnitts 11 gebildet ist. Wie zuvor beschrieben wurde,
tritt der ringförmige
konkave Abschnitt 15 mit dem in der Sonde 6 gebildeten
ringförmigen
konvexen Abschnitt 62 in Eingriff, wenn die Sondenabdeckung 10 an
der Sonde 6 angebracht wird, wodurch die Sondenabdeckung 10 an
der Sonde 6 ohne Ausfall befestigt wird. Bei diesem Ausführungsbeispiel
ist der distale Endabschnitt 11, in dem der ringförmige konkave
Abschnitt 15 gebildet werden soll, durch Spritzguß, etc.
verhältnismäßig dick ausgeführt, so
daß der
ringförmige
konkave Abschnitt 15 in der wand des distalen Endabschnitts 11 gebildet
wird, ohne daß sich
ein vorspringender Abschnitt am Außenumfangsabschnitt des distalen
Endabschnitts 11 bildet.
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Der
ringförmige
konkave Abschnitt 15 wird über der gesamten Innenumfangsfläche des
distalen Endabschnitts 11 gebildet. Daher zeigt der ringförmige konkave
Abschnitt 15 keinerlei Ausgerichtetheit in bezug auf die
Umfangsrichtung. Mit anderen Worten, der ringförmige konkave Abschnitt 15 kann
im ringförmigen
konvexen Abschnitt 62 ohne irgendeine Drehsollrichtung
(Drehwinkel) in bezug auf die Sonde 6 sitzen, was es ermöglicht,
den Montagevorgang der Sondenabdeckung 10 an der Sonde 6 auszuführen.
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Da
der Eingriffsabschnitt (ringförmiger
konvexer Abschnitt 15) im distalen Endabschnitt 11 der Sondenabdeckung 10 gebildet
wird, kann der Abstand zwischen dem Eingriffsabschnitt und der Infrarotübertragungsfolie 14 somit
kürzer
ausgeführt
werden, verglichen mit dem Fall, in dem der Eingriffsabschnitt im
proximalen Endabschnitt 12 gebildet wird. Wenn daher die
Sondenabdeckung 10 an der Sonde 6 angebracht wird,
stößt die Sondenabdeckung 10 an das
distale Ende der Sonde 6. Wo Spannung auf die Infrarotstrahlen übertragenden
Folie 14 ausgeübt wird,
ist es demzufolge möglich,
die Infrarotstrahlen übertragende
Folie 14 gleichmäßig mit
ausreichender Spannung zu spannen. Natürlich erfolgt keine Faltenbildung
oder ein Lockern bei der Infrarotstrahlen übertragenden Folie 14,
so daß die
Infrarotstrahlen gleichmäßig durch
die Folie 14 übertragen
werden können.
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Es
ist möglich,
eine Anzahl von ringförmigen konvexen
Abschnitten 62 getrennt voneinander in der Längsrichtung
der Sonde 6 angeordnet zu bilden. Es ist auch möglich, eine
Anzahl von ringförmigen konkaven
Abschnitten 15 auf solche Weise zu bilden, daß sie den
ringförmigen
konvexen Abschnitten 62 im distalen Endabschnitt 11 der
Sondenabdeckung 10 entsprechen.
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Der
proximale Endabschnitt 12 der Sondenabdeckung 10 ist
in der Form eines Kegelstumpfs. Mit anderen Worten, der Außendurchmesser
und der Innendurchmesser des proximalen Endabschnitts 12 verringern
sich allmählich
zum distalen Ende auf solche Weise, daß sie der Außengestalt eines
Sondenabdeckungsanschlagabschnitts oder -teils 71 eines
Schiebeelements 70 entsprechen, das später im einzelnen beschrieben
wird. Das proximale Ende des proximalen Endabschnitts 12 ist
offen, so daß eine Öffnung 16 gebildet
wird, und ein Flansch 16 ist entlang dem Außenumfangsabschnitt
der proximalen Endöffnung 16 gebildet.
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Längs der
Umfangsrichtung ist in der Außenumfangsfläche (verjüngte Fläche) 121 des
proximalen Endabschnitts 12 der Sondenabdeckung 10 eine Anzahl
von Vorsprüngen 18 gebildet.
Bei diesem Ausführungsbeispiel
sind vier Vorsprünge 18 mit
derselben Gestalt gleich beabstandet, d.h. um 90° voneinander getrennt, entlang
der Umfangsrichtung der Außenumfangsfläche 121 des
proximalen Endabschnitts 12 geformt. Wo eine große Anzahl
von Sondenabdeckungen für
die Aufbewahrung jeweils aufeinander angeordnet ist, dient das Abstandsstück (Vorsprung 18)
dazu, zu verhindern, daß die
benachbarten Sondenabdeckungen fest aneinander haften, was es ermöglicht,
die Sondenabdeckungen 10 stückweise ohne Ausfall abzutrennen
und herauszunehmen. Es ergibt sich, daß die Sondenabdeckung 10 leicht
an der Sonde 6 angebracht werden kann. Es sollte auch festgestellt
werden, daß,
da der Vorsprung 18 von der Außenumfangsfläche 121 des
proximalen Endabschnitts 12 nach außen vorsteht, der Vorsprung 18 nicht
gegen die Außenumfangsfläche des
an die Sondenabdeckung anstoßenden
Abschnitts 71 stößt, mit
der Folge, daß,
wenn die Sondenabdeckung 10 an der Sonde 6 angebracht
wird, die Anbringung nicht durch den Vorsprung 18 behindert
wird.
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Wenn
die Sondenabdeckung 10 an der Sonde 6 angebracht
wird, stößt die Innenfläche des
Stufenabschnitts 13 zwischen dem distalen Endabschnitt 11 und
dem proximalen Endabschnitt 12 der Sondenabdeckung 10 gegen
eine distale Endfläche 73 des
Schiebeelements 7.
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Es
ist möglich,
die Infrarotstrahlen übertragende
Folie 14 und den Körperabschnitt
(den distalen Endabschnitt 11 und den pro ximalen Endabschnitt 12,
einschließlich
des Stufenabschnitts 13) durch verschiedene Elemente zu
bilden. Wo diese beiden Abschnitte zusammengeschmolzen werden oder
integriert ausgebildet werden, ist es jedoch erwünscht, diese beiden Abschnitte
aus demselben Material zu bilden. Daher ist es erwünscht, Kunstharzmaterialien
zu verwenden, die die Infrarotstrahlen übertragen können, beispielsweise Polyethylen oder
Polypropylen, um diese beiden Abschnitte zu bilden. Auch wird die
Dicke des Körperabschnitts, einschließlich des
distalen Endabschnitts 11 und des proximalen Endabschnitts 12,
geeignet festgesetzt, um es zu ermöglichen, daß der Körperabschnitt eine ausreichende
Härte und
eine zweckmäßige Flexibilität aufweist,
derart, daß der
Körperabschnitt
mit der Sonde 6 in Eingriff und von dieser gelöst werden kann.
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Außerdem sind
das relative Verhältnis
der Dicke der Infrarotstrahlen übertragenden
Folie 14 der Sondenabdeckung 10 zur Abmessung
der gesamten Sondenabdeckung 10, das relative Verhältnis der
Dicke des Körperabschnitts
der Sondenabdeckung 10 zur Abmessung der gesamten Sondenabdeckung 10 und
das relative Verhältnis
der Tiefe des konkaven Abschnitts 15 der Sondenabdeckung 10 zur
Abmessung der gesamten Sondenabdeckung 10 nicht auf diejenigen
beschränkt,
die in 3 und 5 gezeigt sind.
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Der
Mechanismus zum Abnehmen einer Sondenabdeckung wird nun im einzelnen
beschrieben. Prinzipiell umfaßt
der Mechanismus zum Abnehmen der Sondenabdeckung gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Betätigungselement,
auf das eine Betätigungskraft
zum Abnehmen der Sondenabeckung von der Sonde ausgeübt wird,
und ein Schiebeelement zum Schieben der Sondenabdeckung zum distalen
Ende der Sonde bei Aufnahme der auf das Betätigungselement ausgeübten und
von dem Betätigungselement
aus übertragenen
Betätigungskraft.
Das Betätigungselement
ist mit dem Schiebeelement über
einen Mechanismus zum Ändern
der Richtung der auf das Betätigungselement ausgeübten Betätigungskraft
um im wesentlichen 90° verbunden.
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Der
Mechanismus 7 zum Abnehmen der Sondenabdeckung gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, der in 3 bis 6 gezeigt
ist, umfaßt
ein Schiebeelement 70, das an den proximalen Endabschnitt 12 der Sondenabdeckung 10 anstößt und die
Sondenabdeckung 10 zum distalen Ende der Sonde 6 schiebt, und
ein Betätigungselement 8 zum
Bewegen des Schiebeelements 70 in der axialen Richtung
der Sonde 6. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind das Schiebeelement 70 und
das Betätigungselement 8 über einen
hier später
beschriebenen Nockenmechanismus miteinander verbunden.
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Das
Schiebeelement 70 umfaßt
den an die Sondenabdeckung anstoßenden Teil oder Abschnitt 71,
der gegen den proximalen Endabschnitt 12 der Sondenabdeckung 10 anstößt, und
einen Zylinderteil oder -abschnitt 72, der näher am proximalen
Ende als der an die Sondenabdeckung anstoßende Abschnitt 71 ist.
Es ist wünschenswert,
daß der
an die Sondenabdeckung anstoßende
Abschnitt 71 und der Zylinderabschnitt 72 integriert
ausgebildet werden, damit die Zahl der den Mechanismus zum Abnehmen der
Sondenabdeckung bildenden Teile verringert wird.
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Der
an die Sondenabdeckung anstoßende Abschnitt 71 ist
aus einem hohlen Element gebildet, das im wesentlichen kegelstumpfartig
geformt ist derart, daß der
Außendurchmesser
des hohlen Elements zum distalen Ende hin allmählich abnimmt, und von der
Außenvorderseite
des Gehäuses 21 aus freiliegt.
Der proximale Endabschnitt der Sonde 6 wird in den an die
Sondenabdeckung anstoßenden Abschnitt 71 eingesetzt.
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Die
distale Endseite 73 des an die Sondenabdeckung anstoßenden Abschnitts 71 bildet eine
im wesentlichen flache Ebene. Wenn die Sondenabdeckung 10 über der
Sonde 6 befestigt wird, stößt die Innenfläche des
Stufenabschnitts 13 der Sondenabdeckung 10 gegen
die oben erwähnte
distale Endseite 73. Wenn die mit der Sondenabdeckung 10 überdeckte
Sonde 6 in die Ohröffnung
eingeführt
wird, stößt der Stufenabschnitt 13 gegen
den Bereich in der Nähe
des Eingangs zur Ohröffnung, um
die Einführtiefe
der Sonde 6 in die Ohröffnung
bei einer vorbestimmten Tiefe einzustellen. Daher kann der durch
die Änderung
in der Einführtiefe
der Sonde 6 in die Ohröffnung
herbeigeführte
Meßfehler
verhindert werden, so daß es
ermöglicht
ist, die Körpertemperatur
unter optimalen Bedingungen zu messen. Es ist auch möglich, einen
Nachteil zu verhindern, daß an
einem tief gelegenen Abschnitt des Ohrs eine Beschädigung durch
ein übermäßiges Einführen der Sonde 6 in
die Ohröffnung
geschieht.
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Der
Zylinderabschnitt 72 des Schiebeelements 70 wird
für die
Positionierung im Gehäuse 21 in
eine in einem oberen Abschnitt des Vordergehäuses 22 gebildete
kreisförmige Öffnung 25 eingeführt. Die
Außenumfangsfläche des
Zylinderabschnitts 72, der im Schiebeelement 70 enthalten
ist, ist entlang der Innenumfangsfläche der Öffnung 25 verschiebbar,
so daß das
Schiebeelement 70 in der axialen Richtung der Sonde 6 bewegt
werden kann.
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Die
proximale Endfläche
des Zylinderabschnitts 72 des Schiebeelements 70 weist
ein Paar von Vorsprüngen 74 auf,
die jeweils eine geneigte Fläche 75 haben
und jeweils wie ein im wesentlichen rechtwinkliges Trapez geformt
sind und einen Nockenmechanismus bilden.
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Andererseits
umfaßt
das Betätigungselement 8 einen
Schiebe- oder Druckknopf 81,
der in einer durch einen Pfeil A in 6 bezeichneten
Richtung durch die Betätigungskraft
gedrückt
wird, die beispielsweise mittels eines Fingers und eines sich verformenden
Abschnitts 82 aufgebracht wird, der durch das Drücken des
Druckknopfs 81 elastisch deformiert wird. Es ist wünschenswert,
daß der
Druckknopf 81 und der sich Verformungsabschnitt 82 integriert
ausgebildet sind, um die Zahl der Teile des Mechanismus zum Abnehmen
der Sondenabdeckung zu verringern.
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Der
Druckknopf 81 steht außerhalb
des Gehäuses 21 durch
eine Öffnung 28 vor,
die in der oberen Endwand des vorderen Gehäu ses 22 gebildet ist.
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Wie
am deutlichsten in 4 und 6 zu sehen
ist, ist der elastische, sich Verformungsabschnitt 82 aus
einem Paar von elastisch verformbaren Plattenstücken 83 gebildet,
die in einem im Fieberthermometerkörper 2 angeordneten
zylindrischen Halterungselement 26 untergebracht sind und
jeweils in einer gebogenen Form gebogen sind. Die oberen Ende dieser
Plattenstücke 83 sind
mit der Unterseite des Druckknopfs 81 verbunden und so
sind die Plattenstücke 83 integriert
mit dem Druckknopf 81 ausgeführt. In dem freien Zustand,
in dem die Betätigungskraft
nicht auf den sich Verformungsabschnitt 82 ausgeübt wird,
sind die unteren freien Enden dieser beiden Plattenstücke 83 in
einem vorbestimmten Abstand voneinander getrennt positioniert. Wenn
die Betätigungskraft,
d.h. die Kraft zum Drücken
des Druckknopfs 81, auf den Druckknopf 81 ausgeübt wird,
werden die beiden Plattenstücke 83 so
deformiert, daß ihre
freien unteren Enden gegeneinander anstoßen können. Wenn die Betätigungskraft
freigegeben wird, bringt die elastische Kraft (Rückstellkraft) der beiden Plattenstücke 83 den
Druckknopf 81 zurück
zur Ausgangsposition.
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Entlang
dem Innenumfang des Halterungselements 26 ist im proximalen
Endabschnitt des Halterungselements 26 eine ringförmige Rippe 27 gebildet,
die einwärts
des Halterungselements 26 vorsteht (siehe ebenfalls 3).
Die proximalen Endflächen der
beiden Plattenstücke 83 stoßen gegen
die Seitenfläche
der ringförmigen
Rippe 27, um die Bewegung der Plattenstücke 83 zum proximalen
Ende hin zu blockieren.
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Der
Verformungsabschnitt 82 (Plattenstücke 83) ist so angeordnet,
daß er
den Temperaturdetektionsabschnitt 9 oder den Lichtleiter
für die
Infrarotstrahlen umgibt, angeordnet zwischen dem proximalen Endabschnitt
der Sonde 6 und dem Temperaturdetektionsabschnitt 9,
so daß kein
Hindernis für
die Anordnung des Temperaturdetektionsabschnitts 9 oder
des Lichtleiters für
die Infrarotstrahlen vorhanden ist.
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In
der distalen Endseite jedes der Plattenstücke 83 (oder der Vorderseite
jeweils in 4 und 6) ist ein
mit Aussparungen versehener Abschnitt 84 gebildet, der
einen Nockenmechanismus bildet. Der Aussparungen aufweisende Abschnitt 84 hat
eine Tiefe im wesentlichen gleich der Höhe des rechtwinkligen Trapezvorsprungs 74,
der im Zylinderabschnitt 72 des Schiebeelements 70 gebildet
ist, und umfaßt
eine verjüngte
Nockenfläche 85,
die in einem oberen Abschnitt gebildet ist und mit der geneigten
Fläche 75 des
Zylinderabschnitts 72 zusammenpaßt.
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Der
im Zylinderabschnitt 72 des Schiebeelements 70 gebildete
Vorsprung 74 wird in den entsprechenden mit Aussparungen
versehenen Abschnitt 84 eingeführt derart, daß die geneigte
Fläche 75 mit
der Nockenfläche 85 zusammenpaßt und die
proximale Endfläche
des Zylinderabschnitts 72 gegen die distale Endfläche des
Plattenstücks 83 anstößt, um den Eingriff
zu bewirken. Wenn der Druckknopf 81 gedrückt wird,
wie durch den Pfeil A in 5 und 6 gezeigt
ist, verformen sich die beiden Plattenstücke 83, so daß die Nockenfläche 85 nach
unten bewegt werden kann. Demzufolge wird der Vorsprung 74 entlang
der Nockenfläche über die
geneigte Fläche 75 verschoben,
wodurch das Schiebeelement 70 zum distalen Ende hin bewegt
wird, wie durch einen Pfeil B in 5 gezeigt
ist. Mit anderen Worten, der Vorsprung 74 und der mit Aussparungen
versehene Abschnitt 84 bilden zusammen einen Nockenmechanismus
zum Umwandeln der durch die Betätigung
des Betätigungselements 8 bewirkten
Verschiebung des Verformungsabschnitts 82 in die Bewegung
des Schiebeelements 70 zum distalen Ende.
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Wie
oben beschrieben wurde, ist die Schieberichtung des Druckknopfs 81 bei
dem Mechanismus 7 zum Abnehmen der Sondenabdeckung im wesentlichen
senkrecht zur Bewegungsrichtung des Schiebeelements 70,
was es ermöglicht,
den Druckknopf 81 im oberen Ende des Fieberthermometerkörpers 2 anzubringen.
Daher nimmt das Betätigungselement 8 keinen
großen
Raum auf der Rückseite
der Sonde 6 ein und somit kann der Meßschalter 4 im oberen
Abschnitt an der Rückseite
des Fieberthermometerkörpers 2 angebracht
werden. Demzufolge können
diese mehreren Funktionselemente wie der Knopf und der Schalter
auf konzentrierte Weise in der Nähe
des oberen Abschnitts des Fieberthermometerkörpers 2 angeordnet
werden, was zu einer guten Betätigbarkeit
des Fieberthermometers führt.
Da der Mechanismus 7 zum Abnehmen der Sondenabdeckung auch
aus zwei Elementen gebildet werden kann, d.h. aus dem Schiebeelement 70 und
dem Betätigungselement 8,
ist der Mechanismus 7 von der Zahl der verwendeten Teile
her klein, im Aufbau einfach, benötigt geringen Montageraum und
kann leicht montiert werden.
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Das
Schiebeelement 70 kann aus einem gebräuchlichen Harzmaterial (Material
einer hochmolekularen Verbindung), beispielsweise einem Harz auf Olefinbasis,
einem Kunstharz auf Styrolbasis oder ein Acetalharz. Insbesondere
ist es erwünscht,
daß das
Schiebeelement 70 aus einem Harz mit großem Gleitvermögen gebildet
ist, insbesondere AES (Acryl-Nitril-Ethylen-Propylen-Kautschuk-Styrol),
das ein Harz auf Styrolbasis ist, oder POM (Polyoxymethylen), das
ein Acetalharz ist.
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Auch
das Betätigungselement 8,
insbesondere die beiden Plattenstücke 83, können aus
einem gebräuchlichen
Harzmaterial (Material mit hochmolekularer Zusammensetzung) gebildet
sein, das eine Federwirkung haben kann, beispielsweise ein Harz auf
Olefinbasis, ein Harz auf Styrolbasis oder ein Acetalharz. Insbesondere
ist es erwünscht,
POM zu verwenden, das ein Acetalharz ist, um das Betätigungselement 8 zu
bilden.
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Es
ist auch möglich,
das Schiebeelement 70 und das Betätigungselement 8 aus
Metallmaterial zu bilden, beispielsweise Eisen oder einer Eisenlegierung,
z.B. rostfreiem Stahl, Kupfer oder einer Kupferlegierung, Aluminium
oder einer Aluminiumlegierung, Titan oder einer Titanlegierung.
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Das
Halterungselement 26 kann aus einem üblichen Harzmaterial (Materialien
mit hochmolekularer Zusammensetzung) gebildet werden, beispielsweise
einem Harz auf Olefinbasis, einem Harz auf Styrolbasis oder einem
Acetalharz. Insbesondere ist es erwünscht, das Halterungselement 26 integriert mit
dem Vordergehäuse 22 zu
bilden, indem ABS-Harz verwendet wird, das ein üblicherweise für verschiedene
Zwecke verwendetes Harz auf Styrolbasis ist.
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Es
wird nun beschrieben, wie das Ohr-Fieberthermometer 1 verwendet
wird.
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Beim
ersten Schritt wird das Ohr-Fieberthermometer 1 von Hand
gehalten und die Sonde 6 wird in die Sondenabdeckung 10 eingeführt. In
diesem Zustand wird die Sondenabdeckung 10 nach unten gedrückt, um
es zu ermöglichen,
daß der
ringförmige konkave
Abschnitt 15 der Sondenabdeckung 10 mit dem ringförmigen konvexen
Abschnitt 62 der Sonde 6 in Eingriff tritt, um
die Sondenabdeckung 10 an der Sonde 6 anzubringen
und zu befestigen. In diesem Fall kann die Sondenabdeckung 10 durch
den Eingriff zwischen dem ringförmigen
konvexen Abschnitt 62 und dem ringförmigen konkaven Abschnitt 15 fehlerfrei
und mit hoher Stabilität
angebracht und befestigt werden. Durch die Schiebekraft beim Schritt
der Montage der Sondenabdeckung 10 wird das Schiebeelement 70 zum
proximalen Ende hin geschoben, so daß es zu der in 3 gezeigten
Position bewegt wird.
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Dann
schaltet die Bedienungsperson den Leistungsschalter 3 des
Ohr-Fieberthermometers 1 ein und hält den Fieberthermometerkörper 2 eine
vorbestimmte Zeit später,
um die mit der Sondenabdeckung 10 überdeckte Sonde 6 in
die Ohröffnung
der Person zu drücken.
Dann wird der Meßschalter 4 während einer
vorbestimmten Zeit gedrückt
gehalten, um die Körpertemperatur
zu messen. Mehr im einzelnen, die von dem Trommelfell aus Bestrahlten Infrarotstrahlen
(Wärmestrahlen)
treten durch die Infrarotstrahlen durchlassende Folie 14 hindurch,
so daß sie
in den Lichtleiter eingeführt
werden. Die in den Lichtleiter eingeführten Infrarotstrahlen werden an
der Innenfläche
des Lichtleiters wiederholt reflektiert, so daß sie zu dem Infrarotstrahlensensor
im Temperaturdetektionsabschnitt 9 hin strahlen.
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Das
der Intensität
der Infrarotstrahlen entsprechende Signal, das von dem Temperaturdetektionsabschnitt 9 erzeugt
wird, wird zu einem Mikrocomputer geführt, so daß im Mikrocomputer eine vorbestimmte
arithmetische Verarbeitung ausgeführt werden kann und so die
Körpertemperatur
erhalten werden kann. Die so erhaltene Körpertemperatur wird im Anzeigeabschnitt 5 angezeigt.
Nach Beendigung der Körpertemperaturmessung
wird ein Summer zum Summen gebracht, um die Beendigung der Körpertemperaturmessung
anzuzeigen.
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Nach
Beendigung der Körpertemperaturmessung
wird die mit der Sondenabdeckung 10 überdeckte Sonde 6 aus
der Ohröffnung
herausgezogen. Es sei festgestellt, daß, da die Sondenabdeckung 10 ohne
Ausfall an der Sonde 6 befestigt ist, der Nachteil nicht
auftritt, daß die
Sondenabdeckung 10 von der Sonde 6 gelöst wird,
so daß sie
in der Ohröffnung verbleibt.
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Beim
nächsten
Schritt wird der Druckknopf 81 nach unten gedrückt, wie
durch den Pfeil A in 5 und 6 gezeigt
ist. Demzufolge verformen (verwinden) sich die beiden Plattenstücke 83,
die den Verformungsabschnitt 82 bilden, so daß deren
Krümmung
vergrößert wird,
damit sie sich abwärts
entlang der Nockenfläche 85 bewegen.
Gemäß der Abwärtsbewegung
der Nockenfläche 85 verschiebt
sich die geneigte Fläche 75 des
Vorsprungs 74 des Zylinderabschnitts 72 entlang
der Nockenfläche 85,
die mit der geneigten Fläche 75 zusammenpaßt. Demzufolge
wird das Schiebeelement 70 zum distalen Ende geschoben,
wie durch den Pfeil B in 5 gezeigt ist.
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Durch
die Bewegung des Schiebeelements 70 schiebt der an die
Sondenabdeckung anstoßende Abschnitt 71 des
Schiebeelements 70 den proximalen Endabschnitt 12 und
den Stufenabschnitt 13 der Sondenabdeckung 10 in
derselben Richtung. Demzufolge wird der Eingriff zwischen dem ringförmigen konkaven
Abschnitt 15 der Sondenabdeckung 10 und dem ringförmigen konvexen
Abschnitt 62 der Sonde 6 gelöst mit der Folge, daß die Sondenabdeckung 10 zum
distalen Ende hin geschoben wird und die benutzte Sondenabdeckung 10 von
der Sonde 6 gelöst
wird. Die so abgenommene benutzte Sondabdeckung 10 wird
als Abfallmaterial fortgeworfen.
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Wenn
der Druckknopf 8 nach unten gedrückt ist, können außerdem die proximalen Endseiten
der beiden Plattenstücke 83 gegen
die ringförmige
Rippe 27 des Halterungselements 26 stoßen, und
so werden die beiden Plattenstücke 83 durch
die Reaktion der Kraft zum Drücken
des Schiebeelements 70 zum distalen Ende nicht zum proximalen
Ende hin bewegt. Es ergibt sich, daß der Bewegungsabstand des Schiebeelements 70 zum
distalen Ende konstant gehalten ist. Außerdem ist die Abwärtsbewegung
des Druckknopfs 81 durch das wechselseitige Anstoßen der
unteren freien Enden der beiden Plattenstücke 83 begrenzt.
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Wenn
der Finger vom Druckknopf 81 gelöst wird, um die nach unten
drückende
Kraft freizugeben, wird der Druckknopf 81 durch die elastische
Kraft (Rückstellkraft)
des Plattenstücks 83 in
die Ausgangsposition zurückgebracht.
Mehr im einzelnen, das Betätigungselement 8 wird
zu der in 3 und 4 gezeigten
Ausgangsposition zurückgebracht.
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Um
die nächste
Körpertemperaturmessung auszuführen, werden
die oben beschriebenen Abläufe
wiederholt.
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7 und 8 sind
Schrägteilansichten, die
zusammen eine weitere Konstruktion eines Mechanismus 7' zum Abnehmen
einer Sondenabdeckung zeigen. Der in 7 und 8 gezeigte
Mechanismus 7' zum
Abnehmen einer Sondenabdeckung ist im Grundaufbau im wesentlichen
gleich dem zuvor im einzelnen mit Bezugnahme auf 3 bis 6 beschriebenen
Mechanismus 7 zum Abnehmen einer Sondenabdeckung, ausgenommen, daß der in 7 und 8 gezeigte
Mechanismus 7' zum
Abnehmen der Sondenabdeckung weiter ein Zusatzmittel 90 umfaßt, um die
Bewegungsgröße des Schiebeelements 70 zum
distalen Ende hin zu vergrößern. Das
Zusatzmittel 90 besteht hauptsächlich aus einem Nockenmechanismus.
Es wird nun der Mechanismus 7' zum Abnehmen einer Sondenabdeckung
beschrieben, wobei Schwerpunkt auf das Zusatzmittel 90 gelegt
ist.
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Bei
dem Mechanismus 7' zum
Abnehmen einer Sondenabdeckung ist es erwünscht, daß ein Führungsstab 95, der
sich von etwa dem unteren Abschnitt des Zylinderabschnitts 72 des
Schiebeelements 70 zum Plattenstück 83 hin erstreckt,
integriert mit dem Zylinderabschnitt 72 gebildet ist. Derjenige Abschnitt
des Führungsstabs 95,
der sich von dem Zylinderabschnitt 72 aus erstreckt, hat
eine Dicke entsprechend der Summe der Dicken des Zylinderabschnitts 72 und
der Dicke desjenigen Abschnitts des Führungsstabs 95, der
auf dem Zylinderabschnitt 72 positioniert ist und der in
eine Führungsrille 96 eingeführt und
durch die Führungsrille 96 reguliert
wird, wie später
beschrieben wird.
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Andererseits
ist ein Paar von zu dem Schiebeelement 70 hin vorspringenden
Anschlagabschnitten 91 in der im Halterungselement 26 gebildeten ringförmigen Rippe 27 gebildet,
was in 7 und 8 aus Gründen der Kürze nicht gezeigt ist. Es ist erwünscht, daß diese
Anschlagabschnitte 91 integriert mit der ringförmigen Rippe 27 ausgebildet
sind. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist die Führungsrille 96,
in die der Führungsstab 95 eingeführt wird,
zwischen diesen Anschlagabschnitten 91 vorgesehen. Der
Führungsstab 95 ist
entlang der Führungsrille 96 verschiebbar,
so daß das
Schiebeelement 70 in derselben Richtung bewegt wird. Auch sind
geneigte Nockenflächen 92 auf
den Seitenflächen
der Anschlagabschnitte 91 an den entgegengesetzten Seiten
der Führungsrille 96 gebildet.
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Die
freien unteren Endflächen
der beiden Plattenstücke 83 sind
so positioniert, daß sie
einander gegenüberliegen,
wobei der Führungsstab 95 dazwischen
angeordnet ist und geneigte Flächen 94 bildet,
die in der Richtung geneigt sind, die gleich der Neigungsrichtung
der entsprechenden Nockenfläche 92 ist.
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Wie
in 7 gezeigt ist, sind die Vorsprünge 74, die jeweils
die geneigte Fläche 75 aufweisen,
in dem Zustand vor dem Drücken
des Druckknopfs 81, z.B. dem in 3 und 4 gezeigten
Zustand, in die entsprechenden Aussparungen aufweisenden Abschnitte 84 eingesetzt
und die geneigten Flächen 94 der
beiden Plattenstücke 83 befinden
sich in Kontakt mit den Nockenflächen 92 der
entsprechenden Anschlagabschnitte 91 bzw, sind so positioniert,
daß sie
diesen gegenüberliegen.
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Wenn
der Druckknopf 81 in diesem Zustand in der durch den Pfeil
A in 6 gezeigten Richtung gedrückt wird, verformen (verwinden)
sich die beiden Plattenstücke 83,
so daß ihre
Krümmung
sich vergrößert, so
daß die
Nockenfläche 85 nach
unten bewegt wird. Gemäß der Abwärtsbewegung
der Nockenfläche 85 wird
der mit der Nockenfläche 85 zusammenpassende
Vorsprung 74 entlang der Nockenfläche 85 über die
geneigte Fläche 75 verschoben,
so daß das Schiebeelement 70 zum
distalen Ende hin geschoben wird. Zu dieser Zeit werden die unteren
Endabschnitte der beiden Plattenstücke 83 näher zueinander
hin bewegt, derart, daß die
geneigten Flächen 94 an
den unteren freien Enden der beiden Plattenstücke 83 gegen die entsprechenden
Nockenflächen 92 anstoßen können, so
daß sie
entlang der Nockenflächen 92 verschoben
werden. Demzufolge werden die unteren Endabschnitte der beiden Plattenstücke 83 zum
distalen Ende hin gedrückt
und die Seitenflächen 93 der
Kantenabschnitte auf der Seite des distalen Endes der beiden Plattenstücke 83 schieben die
Bereiche in der Nähe
des Führungsstabes 95 des Zylinderabschnitts 72 des
Schiebeelements 70 in der durch Pfeile in 8 gezeigten
Richtung. Gemäß der Bewegung
des Zylinderabschnitts 72 zum distalen Ende hin verschiebt
sich der Führungsstab 95 entlang
der Rille 96, während
die Bewegung des Zylinderabschnitts 72 in der seitlichen
Richtung reguliert wird. Auf diese Weise wird das Schiebeelement 70 durch
das Zusatzmittel 90 zum distalen Ende hin sogar in der
Nähe des
unteren Endabschnitts geschoben, sodaß die Bewegungsgröße des Schiebeelements 70 zum
distalen Ende hin vergrößert ist.
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Der
Abschnitt 71, der an die Sondenabdeckung anstößt, schiebt
den proximalen Endabschnitt 12 und den Stufenabschnitt 13 der
Sondenabdeckung 10 in derselben Richtung gemäß der Bewegung
des Schiebeelements 70 zum distalen Ende, wodurch der Eingriff
zwischen dem konkaven Abschnitt 15 und dem konvexen Abschnitt 62 gelöst wird,
und so die Sondenabdeckung 10 zum distalen Ende gedrückt wird,
um die Sondenabdeckung 10 von der Sonde 6 zu lösen, wie
bei dem zuvor in Verbindung mit 3 bis 6 beschriebenen
Ausführungsbeispiel.
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Obwohl
das Zusatzmittel 90 beschrieben wurde als durch einen Nockenmechanismus
aufgebaut, ist die Konstruktion des Zusatzmittels nicht auf die
in den Zeichnungen gezeigte beschränkt.
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Bei
den in 1 bis 8 gezeigten Ausführungsbeispielen
ist der Druckknopf 81 am oberen Ende des Fieberthermometerkörpers 2 angebracht. Es
ist jedoch auch möglich,
den Druckknopf 81 beispielsweise auf der rechten Seitenfläche (oder
linken Seitenfläche)
des Fieberthermometerkörpers 2 anzubringen,
wie in 9 gezeigt ist, derart, daß die Druckrichtung des Druckknopfs 81 im
wesentlichen senkrecht zur Bewegungsrichtung des Schiebeelements 70 ist.
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Wie
oben beschrieben wurde, liefert die vorliegende Erfindung einen
Mechanismus zum Abnehmen einer Sondenabdeckung, der im Aufbau einfach ist,
einen geringen Montageraum benötigt
und geeignet ist, daß die
Sondenabdeckung leicht von der Sonde abgenommen wird.
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Es
sei insbesondere festgestellt, daß die Betätigungsrichtung des Betätigungselements
im wesentlichen senkrecht zur Bewegungsrichtung des Schiebeelements
ist, was es ermöglicht,
den Druckknopf des Betätigungselements
in einem Kantenbereich des Fieberthermometerkörpers anzubringen. Demzufolge
nimmt das Betätigungselement
keinen großen
Raum auf der Rückseite
der Sonde ein und somit kann der spezielle Raum effektiv ausgenutzt werden.
Beispielsweise ist es möglich,
die Schalter, bei spielsweise den Meßschalter, auf der Rückseite der
Sonde anzuordnen. Da eine Anzahl von Elementen zur Betätigung,
beispielsweise ein Knopf und ein Schalter, auf konzentrierte Weise
um den Kantenabschnitt des Fieberthermometerkörpers angeordnet werden kann,
kann eine ausgezeichnete Betätigbarkeit
erhalten werden.
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Es
sollte auch festgestellt werden, daß, da der Mechanismus zum Abnehmen
der Sondenabdeckung aus zwei Elementen gebildet werden kann, d.h.
dem Schiebeelement und dem Betätigungselement,
die Zahl der verwendeten Teile klein ist, so daß ein Beitrag zur Miniaturisierung
des Mechanismus und der Herabsetzung der Herstellkosten des Mechanismus
geleistet wird. Außerdem
kann der Mechanismus zum Abnehmen der Sondenabdeckung einfach montiert
werden.
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Weiter
kann in dem Fall der Montage des Zusatzelements die Bewegungsgröße des Schiebeelements
vergrößert werden,
um den Vorgang des Abnehmens der Sondenabdeckung weiter sicherzustellen.