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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Spielgerät, das die
Wiederaufnahme eines Balls von einem zufälligen Ort in einer den Ort
verbergenden Kammer gestattet.
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Es
sind verschiedene Ausgestaltungen des Spielgeräts mit Zufallscharakter vorhanden.
So beschreibt zum Beispiel das US-Patent Nr. 5,536,007 ein Katzenspielzeug
mit einem Ball hinter einer mit Löchern versehenen Abschirmwand.
Der Zweck ist, dass eine Katze mit dem Spielzeug spielen kann, indem
sie den Ball durch die Löcher
verfolgt. Es ist jedoch keine Anordnung zum Wiederaufnehmen des Balls
durch die Löcher
vorhanden. Weiterhin beschreibt US-Patent Nr. 4,630,822 ein Spiel,
bei dem eine Anzahl von Bällen
durch einen Kreisel zufällig
in einzelne Löcher
in einer schalenförmigen
Spielfläche gestoßen wird.
Die Bälle
können
durch eine Sammelvorrichtung aus Öffnungen, die verschiedene
Werte anzeigen, zurückgeholt
werden.
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Es
ist eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Gerät zum Spielen
eines Spiels zur Verfügung
zu stellen, welches nach dem Trial- und Error-Verfahren (Versuch-
und Fehler-Verfahren) das Wiederaufnehmen eines Balls fordert, der
sich auf einer Oberfläche
an einer zufälligen
Position befindet, wobei die aktuelle Position des Balls für den Spieler verborgen
ist.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird ein Spielgerät
zur Verfügung
gestellt mit einer unteren Oberfläche, einer oberen Oberfläche, die über der unteren
Oberfläche
und auf Abstand davon liegt, um so eine Verbergungskammer zwischen
der oberen und der unteren Oberfläche zu definieren, wobei die obere
Oberfläche
eine Vielzahl von Öffnungen
hat, von denen jede mit Schließmitteln
versehen ist, mit einem Ball zum Positionieren an einem zufälligen Ort auf
der unteren Oberfläche,
wobei der Ball in der Verbergungskammer verborgen ist und mit einer
Wiederaufnahmeeinrichtung, die mit dem Ball verbindbar ist und die
dazu verwendet werden kann, um die Wiederaufnahme Balls aus dem
Inneren der Verbergungskammer zu versuchen, indem die Wiederaufnahmeeinrichtung
durch eine ausgewählte
aus der Vielzahl von Öffnungen
eingeführt
wird.
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Es
ist zu erkennen, dass der Ball an einem zufälligen Ort auf der unteren
Oberfläche
angeordnet werden kann, indem das Gerät einfach geschüttelt wird
und darauf die Wiederaufnahmeeinrichtung verwendet wird, um zu versuchen,
den Ball aus der Kammer heraus zu holen, indem diese Einrichtung
in eine zufällig
ausgewählte Öffnung eingeführt wird.
Je nach Ausgestaltung des Schließmittels kann es erforderlich
sein, dieses Schließmittel
zu öffnen,
bevor die Einrichtung eingeführt
wird oder die Einrichtung kann durch das Schließmittel eingeführt werden.
In jedem Fall sollte jedoch die Konstruktion des Schließmittels so
sein, dass der Ort des Balls von einem äußeren Standpunkt nicht visuell
festgestellt werden kann.
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Das
Gerät kann
einer Spielplatte zugehörig sein,
welche geeignete Markierungen trägt
und in diesem Fall kann der Ball, nachdem er aus dem Gerät wiederaufgenommen
ist, in einem weiteren Spiel auf dieser Platte verwendet werden.
In diesem Fall kann das Gerät
so ausgestaltet sein, dass es mit der Spielplatte verbindbar und
von ihr abnehmbar ist.
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Vorzugsweise
ist der Ball aus einem ferromagnetischen Material, beispielsweise
aus Stahl, hergestellt und die Wiederaufnahmeeinrichtung hat ein magnetisches
Ende für
die lösbare
Verbindung mit dem Ball. Eine solche Wiederaufnahmeeinrichtung ist
zweckmäßigerweise
stabförmig.
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Wenn
auch das Gerät
getrennt von einer Spielplatte verwendet werden könnte, kann
das Gerät
vorteilhafterweise auf einer Platte angeordnet und die Platte durch
die Spieler von Seite zu Seite bewegt werden. Diese Bewegungen ermöglichen
es einem in dem Gerät
angeordneten Ball zu einem unbekannten, zufälligen Ort in der Kammer zu
rollen. Die Wiederaufnahme des Balls aus seiner verborgenen Position
kann dann durch Einführen
der Wiederaufnahmeeinrichtung durch eine zufällig ausgewählte Öffnung in der oberen Oberfläche versucht
werden. Das Gerät
gibt somit den Spielern in einem Spiel die Gelegenheit des Positionierens
und des Wiederaufnehmens eines Balls durch Zufall.
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Es
ist erwünscht,
dass die untere Oberfläche eine
Anzahl von speziellen, den Ball positionierenden Orten definiert,
so dass im Betrieb der Ball normalerweise an einem Ort bleibt, aber
wenn genügend
Kraft auf das Gerät
ausgeübt
wird, der Ball aus seinem Ort entfernt wird und sich innerhalb der
mittleren Verbergungskammer zufällig
bewegt, um an irgendeinem der den Ball positionierenden Orte erneut
positioniert zu werden. So können
zum Beispiel die speziellen, den Ball positionierenden Orte die
Form von Erhebungen und Mulden oder Vertiefungen auf der unteren
Oberfläche
aufweisen, wobei jeder solcher den Ball positionierende Ort direkt
unter einer Öffnung
in der oberen Oberfläche
liegt.
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Das
Schließmittel
kann jede einer Anzahl von Formen annehmen. Vorzugsweise weist jedoch jedes
Schließmittel
ein Paar von Verschlussklappen auf, die mit einem Gelenk an der
oberen Oberfläche angebracht
sind und die jeweils zwischen verschlossenen Positionen, in denen
die Verschlussklappen im Wesentlichen parallel zu der oberen Oberfläche liegen
und die Öffnung
darin bedecken, und jeweils offenen Positionen beweglich sind, in
denen sie die Entnahme eines verborgenen Balls erlauben. Alternativ
kann jedes Schließmittel
einen entfernbaren Block aufweisen, der die Öffnung bedeckt, aber vollkommen
davon weg beweglich ist, um einen Entnahmeversuch eines verborgenen
Balls zu erlauben.
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Es
ist bevorzugt, dass das Schließmittel
den Ort des Balls verbergen sollte, während es den Eintritt der Wiederaufnahmeeinrichtung
und die Entnahme des Balls mit einer geringstmöglichen Anzahl von Aktionen
erlaubt. Zu diesem Zweck wird ein Schließmittel bevorzugt, dass den
Eintritt der Ball-Wiederaufnahmeeinrichtung
durch ein Loch darin und darauf die Entnahme des Balls ohne irgendeine
separate Öffnung
oder Schließaktion
erlaubt.
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Ein
solches Loch sollte ausreichend bemessen sein, um den Durchtritt
der Wiederaufnahmeeinrichtung dadurch zu gestatten, jedoch zu verhindern, dass
ein verborgener Ball von außerhalb
des Geräts sichtbar
ist. Somit ist ein Versuch der Entnahme des Balls eine einfache,
mit einer Hand auszuführende Aufgabe,
wobei die Wiederaufnahmeeinrichtung durch das ausgewählte Loch
ohne Behinderung durch das Schließmittel eingeführt wird.
Wenn der Ball unter der Öffnung
liegt, stellt die Wiederaufnahmeeinrichtung Kontakt mit dem Ball
her, um seine Entnahme zu gestatten. Das wird dadurch erreicht, dass
die Wiederaufnahmeeinrichtung aus der Öffnung herausgezogen wird,
wobei der Durchtritt des Balls durch die Öffnung dazu dient, das Schließmittel zu öffnen. Alternativ
kann ein Schließmittel
verwendet werden, das durch die Wiederaufnahmeeinrichtung oder durch
den Ball nicht automatisch zu öffnen ist.
So kann zum Beispiel jedes Schließmittel einen einzelnen Deckel
aufweisen, der gelenkig an der oberen Oberfläche befestigt ist und zwischen
einer geschlossenen Position unter Bedeckung der Öffnung und
einer offenen Position beweglich ist, in der ein Eintritt der Wiederaufnahmeeinrichtung
und die Entnahme des Balls möglich
ist. Alternativ kann jedes Schließmittel eine Schiebetür aufweisen,
die an der oberen Oberfläche
befestigt ist und zwischen einer offenen und geschlossenen Position
beweglich ist. Um die Bewegung einer solchen Schiebetür zu erleichtern,
können
Läufer
an der oberen Oberfläche des
Geräts
vorgesehen sein, um alle Türen
zu führen und
zu halten.
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Wenn
es wahrscheinlich ist, dass der Ball während des Spiels entnommen
wird, ist eine Seitenwand des Geräts vorzugsweise mit einer Zugangsluke
mit einem zu öffnenden
Deckel vorgesehen, um es zu erlauben, den Ball wieder in die Mittelkammer einzubringen.
Weiterhin ist das Spielgerät
vorzugsweise mit einer Vertiefung auf der Unterseite der unteren
Oberfläche
versehen, um zu erlauben, dass das Gerät auf einer Spielplatte positioniert
und gesichert werden kann.
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Im
Betrieb wird das Gerät
willkürlich
geschüttelt,
um den Ball in der Mittelkammer zu positionieren. Eine Wiederaufnahmeeinrichtung
wird je nach dem Typ des verwendeten Schließmittels entweder nach dem Öffnen des
zugehörigen
Schließmittels
oder durch das Schließmittel
hindurch durch eine Öffnung in
der oberen Oberfläche
eingeführt.
Wenn der Ball oder mehrere Bälle,
der (die) in der Kammer enthalten ist (sind) unter der Öffnung gefunden
ist, stellt die Wiederaufnahmeeinrichtung die Verbindung mit dem Ball
her und das Herausnehmen der Wiederaufnahmeeinrichtung zieht den
Ball aus der Kammer heraus.
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Lediglich
als Beispiel werden nun verschiedene spezielle Ausführungen
der vorliegenden Erfindung ausführlich
unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben, die zeigen in
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1 eine
Draufsicht auf die obere Oberfläche
der ersten Ausführung
des Geräts;
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2 eine
Seitenansicht der Ausführung von 1;
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3 einen
vergrößerten Querschnitt,
geschnitten entlang der Linie A-B, die in 1 markiert ist;
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4 eine
Vergrößerung des
in 1 mit C, D, E markierten Eckbereichs mit einem
Paar offener Verschlussklappen;
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5 einen
Schnitt entlang der Linie F-G in 4 und zeigt
eine Verschlussklappe in einer offenen Position;
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6 einen
Schnitt entlang der Linie H-I in 2 und zeigt
die Anordnung von Erhebungen und Mulden auf der unteren Oberfläche;
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7 einen
Schnitt entlang der Linie J-K in 4, wobei
ein Paar von Verschlußklappen
offen und ein andres Paar geschlossen ist;
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8 eine ähnliche
Ansicht wie die in 7, die jedoch zwei Bälle und
zwei Wiederaufnahmeeinrichtungen darstellt;
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9 eine ähnliche
Ansicht wie die in 8, zeigt jedoch eine andere
Ausführung,
in welcher die Schließeinrichtung
ein Block ist;
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10 eine ähnliche
Ansicht wie die in 8 und 9, zeigt
jedoch eine dritte Ausführung, in
welcher das Schließmittel
ein gelenkiger Deckel ist;
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11 eine
Draufsicht einer vierten Ausführung
des Geräts;
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12 einen
Schnitt entlang der Linie R-S in 11, und
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13 einen
Schnitt entlang der Linie T-U in 11.
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Zunächst auf 1 Bezug
nehmend, ist die obere Oberfläche 1 des
Spielgeräts
dargestellt. Über die
obere Oberfläche 1 ist
eine Matrix von Öffnungen, allgemein
mit 2 bezeichnet, angeordnet, die Zutritt zu einer Mittelkammer
(in 1 nicht dargestellt)) gestatten, die unter der
oberen Oberfläche 1 definiert ist).
Jede Öffnung
ist mit einem Schließmittel
in Form eines Paars von Verschlussklappen 3 versehen. Jede
Verschlussklappe ist gelenkig an der oberen Oberfläche 1 zur
Bewegung zwischen einer geschlossenen Position, die in der Ebene
der Oberfläche 1 liegt
(wie es in der Zeichnung dargestellt ist) und einer offenen Position
angebracht, in welcher sie die zugehörige Öffnung nicht überlagert.
Jedes Paar von Verschlussklappen 3 definiert ein kleines
Loch 4 zwischen ihren benachbarten Kanten. Diese Löcher erlauben
den Eintritt einer Wiederaufnahmeeinrichtung (nicht dargestellt)
in die Mittelkammer, ohne dass das Öffnen der Verschlussklappen
vor dem Einführen
der Wiederaufnahmeeinrichtung erforderlich ist.
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Eine
Seite des Geräts
ist in 2 dargestellt und es ist eine bedeckte Zugangsluke 5 zu
erkennen. Diese Zugangsluke kann geöffnet werden, um das Herausnehmen
oder Einführen
eines Gegenstands in die Mittelkammer des Geräts zu erlauben.
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3 zeigt
einen Schnitt durch die Ausführung
von 1. Eine obere Oberfläche 1 und eine untere
Oberfläche 10 sind
dargestellt, wobei die obere Oberfläche auf den Seitenwänden 11 getragen wird,
die sich von der unteren Oberfläche 10 erstrecken.
Die obere Oberfläche,
die untere Oberfläche und
die Seitenwände
definieren zusammen eine Mittelkammer 12. Jede Öffnung 2 in
der oberen Oberfläche
ist mit einem jeweiligen Schließmittel
in Form von zwei Verschlussklappen 3 versehen. Jede Öffnung befindet
sich über
einem den Ball positionierenden Ort in Form einer kreisförmigen Vertiefung
oder einer Mulde 16 in der unteren Oberfläche 10.
Ebenfalls sind in der unteren Oberfläche 10 an Orten zwischen den
Mulden 16 kreisförmige
Erhebungen 17 vorgesehen, so dass ein Ball (nicht dargestellt),
der in die Mittelkammer 12 eingeführt wird, gezwungen wird, sich unter
Wirkung der Schwerkraft in einem der den Ball positionierenden Orte
zu positionieren. Die Unterseite 18 der unteren Oberfläche 10 ist
mit einer Vertiefung 20 versehen, die verwendet wird, um
das Gerät an
einer Spielplatte zu positionieren und abnehmbar zu befestigen.
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Eine
vergrößerte Ansicht
eines Schnitts der oberen Oberfläche
ist in 4 dargestellt. In dieser Zeichnung ist ein Paar
von Verschlussklappen 3 in ihrer offenen Position dargestellt,
die eine Öffnung 2 freigibt.
Ein Ringwulst 21 ist um den Rand der Öffnung herum vorgesehen, um
die Verschlussklappen 3 in ihrer geschlossenen Position
abzustützen.
Jede Verschlussklappe 3 hat einen im Wesentlichen halbkreisförmigen Abschnitt 25,
der ungefähr
die Hälfte einer Öffnung 2 überdeckt,
wobei der halbkreisförmige
Abschnitt an einer rechteckigen Verlängerung 26 befestigt
ist. Das äußere Ende
der Verlängerung 26 ist
gelenkig an der oberen Oberfläche 1 an
einem Ort angebracht, der radial nach außen von der allgemein kreisförmigen Öffnung 2 versetzt
ist. Die Positionierung des Schwenkpunkts für das Gelenk erlaubt es der
Verschlussklappe 3 sich in eine offene Position zu bewegen,
in welcher die Öffnung
nicht durch die Verschlussklappe behindert wird.
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Wenn
beide Verschlussklappen eines Paars sich in ihren geschlossenen
Positionen befinden, ruhen die halbkreisförmigen Abschnitte 25 auf
dem Ringwulst 21 und verdecken den größten Teil des Lochs 2.
Wenn die Verschlussklappen sich in der geschlossenen Position befinden,
definieren die benachbarten Ränder
ein Loch 4, das durch halbkreisförmige Ausschnitte 32 in
den Rändern 27 gebildet wird.
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5 zeigt
einen teilweisen, vertikalen Querschnitt durch das Gerät, wobei
eine Verschlussklappe 3 in ihrer offenen Position steht.
Wie vorher erwähnt,
weist die Verschlussklappe einen halbkreisförmigen Abschnitt 25 mit
einer Verlängerung 26 auf, und an
der Verlängerung 26 ist
ein Gelenk 29 vorhanden, das mit der oberen Oberfläche 1 verbunden
ist. Wenn sie sich in ihrer geschlossenen Position befindet, liegt
die Verschlussklappe 3 bündig mit der oberen Stirnfläche der
oberen Oberfläche 1.
Die Verlängerung 26 ist
in einem Kanal 31 angeordnet, der ausreichend tief ist,
um die Bewegung der Verlängerung (und
des Restes der Verschlussklappe) zwischen der offenen und geschlossenen
Position zu erlauben. Diese Figur zeigt auch einen Ausschnitt 32.
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6 ist
ein horizontaler Schnitt durch das Gerät und zeigt die untere Oberfläche 10.
Auf der unteren Oberfläche
sind kreisförmige
Mulden 16 angeordnet, um einen Ball (nicht dargestellt)
zu positionieren und zwischen den Mulden 16 sind Erhebungen 17 angeordnet.
Die Anordndung sichert, dass ein Ball immer in eine Mulde rollt,
so dass er unter einer Öffnung
in der oberen Oberfläche
angeordnet ist. Wenn der Ball in zufälliger Art und Weise neu positioniert werden
soll, verlagert ein Schütteln
des Geräts
von Seite zu Seite den Ball aus einer der Mulden und bewirkt, dass
er sich in die Mittelkammer bewegt. Wenn mit Schütteln aufgehört wird,
bewegt sich der Ball unter Wirkung der Schwerkraft, um sich in der
nächstgelegenen
Mulde zu positionieren.
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7 ist
ein Schnitt durch das Gerät
entlang der Linie J-K in 4. Zwei den Ball positionierende Mulden 16 sind
in der unteren Oberfläche 10 ausgebildet
und unter zwei Öffnungen 2 in
der oberen Oberfläche 1 positioniert.
Jede Öffnung 2 weist
ein Schließmittel
auf, das ein Paar von Verschlussklappen 3 umfasst. Die
linke Öffnung
ist mit beiden Verschlussklappen 3 in der geschlossenen
Position und die rechte Öffnung
mit beiden Verschlussklappen 3 in der offenen Position
dargestellt. Die Stirnseiten der Verschlussklappen an den benachbarten
Rändern 27 der
Verschlussklappen 3 sind angewinkelt, so dass sie in dicht
anliegende Ausrichtung geschwenkt werden können.
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8 ist 7 ähnlich,
stellt jedoch jetzt das Herausnehmen eines Metallballs 40 dar,
der sich in der Mittelkammer 12 befindet. Die linke Seite
der Figur zeigt den Ball 40 in einer Mulde 16 ruhend
und mit einer durch das Loch 4 zwischen den Verschlussklappen
eingeführten
stabförmigen
Wiederaufnahmeeinrichtung 41. Das Einführen der Wiederaufnahmeeinrichtung
erfordert nicht das Öffnen
der Verschlussklappen. Die Wiederaufnahmeeinrichtung 41 ist
magnetisiert, um es zu erlauben, sie mit dem Metallball 40 zu
verbinden. Nachdem die Verbindung hergestellt ist, werden die Wiederaufnahmeeinrichtung 41 und
der Ball 40 herausgezogen, wie es auf der rechten Seite
von 8 dargestellt ist. Wenn der Ball 40 einen
größeren Durchmesser
als das Loch 4 hat, berührt
er die Unterseite der Verschlussklappen 3 und bewegt sie
in ihre offene Position, wenn er aus der Öffnung 2 austritt.
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Der
in der Mittelkammer enthaltene Ball muss zum Verbinden mit einer
magnetischen Wiederaufnahmeeinrichtung aus einem ferromagnetischen
Material hergestellt sein. Es könnten
jedoch verschiedene andere Wiederaufnahmeeinrichtungen verwendet
werden. In diesem Fall müsste
der Ball geeignet ausgestaltet sein, um mit ihr zusammen zu wirken.
Wenn in dem Schließmittel
Löcher 4 vorgesehen
sind, um den Eintritt der Wiederaufnahmeeinrichtung zu gestatten,
ist es wichtig, dass der Ball nicht leicht von außerhalb
der Geräts
sichtbar ist. Um das zu erreichen, sind die Löcher und die Wiederaufnahmeeinrichtung
so klein, wie es zweckmäßigerweise
möglich
ist, dimensioniert. Ferner kann der Ball geschwärzt sein, um Reflexionen zu
verhindern, durch die seine Position erkennbar ist.
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9 zeigt
eine im Vergleich zu 8 modifizierte Form des Geräts. In dieser
Ausführung
sind Teile, die denen der vorhergehenden Ausführung gleichen, mit den gleichen
Bezugszahlen versehen. In 9 stellen
die Schließmittel
anstelle der Verschlussklappen Blöcke 50 mit kleinen
Löchern
in ihrer Mitte dar, wobei der Block auf Ringwülsten 51 ruht, die
um die Öffnungen
in der oberen Oberfläche 1 gebildet
sind. Wenn eine Wiederaufnahmeeinrichtung 41 durch das
Loch in dem Block 50 in die Mittelkammer 12 eingeführt wird,
kann sie den Kontakt mit dem Ball 40 herstellen und an
ihm befestigt werden. Das Zurückziehen
der Wiederaufnahmeeinrichtung, wenn ein Ball daran befestigt ist,
hebt sowohl den Ball als auch den Block 50 aus der Öffnung 2 heraus.
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Nun
auf 10 Bezug nehmend, ist dort eine dritte Ausführung dargestellt,
die den beiden Ausführungen
von 8 und 9 ähnelt und es werden ebenfalls
gleiche Bezugszahlen für
gleiche Teile verwendet. Anstelle von Verschlussklappen oder Blöcken, wie
in den ersten beiden Ausführungen,
wird eine Reihe von gelenkig angebrachten Deckeln 55 verwendet,
die in ihre offene Position schwenken können und die in die obere Oberfläche 1 eingeklappt
sind. Bevor eine Wiederaufnahmeeinrichtung 41 bei einem
Versuch, den Ball 40 zu finden, in die Kammer eingeführt werden
kann, muss der Deckel 55 über der Öffnung 2 geöffnet werden.
Um das manuelle Öffnen
des Deckels 55 zu erleichtern, ist an seiner Oberseite 57 ein
Knopf 56 vorgesehen.
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11, 12 und 13 zeigen
eine vierte Ausführung
des Spielgeräts.
Diese Ausführung ähnelt den
vorher beschriebenen Ausführungen,
weist jedoch andere Schließmittel
auf und die Anordnung der Öffnungen,
Erhebungen und Mulden ist eine andere. Zweckmäßigerweise sind für Teile,
die mit denen der vorherigen Ausführungen gemeinsam sind, gleiche
Bezugszahlen vergeben worden. Jedes Schließmittel weist eine Tür 60 auf,
die zwischen einer geschlossenen Position, in welcher sie die zugehörige Öffnung bedeckt,
und eine offenen Position, in welcher das Einführen einer Wiederaufnahmeeinrichtung 41 möglich ist,
verschoben werden kann. Jede Tür 60 weist
eine Vertiefung 61 auf, um ihre Bewegung durch einen Finger
des Spielers zu unterstützen
und alle Schiebetüren
sind für
die Gleitbewegung in an der oberen Oberfläche angeordneten Laufschienen
eingespannt.
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In
dieser vierten Ausführung
sind die Erhebungen als längliche
Wülste 63 anstatt
als einzelne Flächen
gebildet. Das ist möglich,
weil in dieser Ausführung
die Anordnung der Öffnungen 2 und
folglich der den Ball positionierenden Orte anders ist. Die großen Lücken zwischen
den Lochreihen, die erforderlich sind, um den Platz für das Verschieben
der Türen
zu erhalten, bedeuten, dass die den Ball positionierenden Orte in
zumindest einer Richtung ebenfalls weiter auseinander liegen. Daher
brauchen nur zwei Wülste 63 der
unteren Oberfläche 5 vorgesehen sein.
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In
allen vorher beschriebenen Ausführungen,
könnte
die Gesamtform des Geräts
viele Formen annehmen, z.B, rund, dreieckig oder unregelmäßig geformt.
Die Form und die Anzahl der Verschlussklappen, Blöcke, Deckel
oder Schiebetüren könnte beliebig
anders sein, wobei eine entsprechende Variation von Form und Anzahl
von Öffnungen,
Erhebungen und Mulden vorhanden sein könnte. Weiterhin könnten verschiedene
Arten von Schließmitteln
in einer einzigen Ausführung
verwendet werden. Auch die kleinen Löcher 4 in den Mitten
der Paare von Verschlussklappen 3 und den Blöcken 50 könnten, obwohl
sie den Eintritt eines magnetischen Stabs oder einer anderen Ausführungsform
gestatten, ohne dass die Verschlussklappen erst geöffnet oder
die Blöcke
erst herausgenommen werden müssen,
entfallen und somit das Öffnen
der Verschlussklappe vor dem Einführen der Wiederaufnahmeeinrichtung
erforderlich machen.