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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Stapelkörper aus gefalteten Feuchttüchern, die
in einem Behälter
oder in einer Verpackung untergebracht werden sollen.
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Im
allgemeinen werden Feuchttücher,
wie feuchte Tissues, feuchte Handtücher und dergleichen, in einem
Behälter
oder einer Verpackung eingeschlossen und untergebracht, damit sie
vor dem Gebrauch oder im unbenutzten Zustand ihre Feuchtigkeit behalten.
Diese Feuchttücher
werden so gefaltet und aufeinandergelegt, dass sich zwischen den oberen
und unteren Feuchttüchern Überlappungen ergeben
und die Tücher
so nacheinander aus einer in dem Behälter oder der Verpackung vorgesehenen Öffnung herausgezogen
werden können.
Wenn das oberste, der Öffnung
gegenüberliegende
Feuchttuch herausgezogen wird, steht der obere gefaltete Abschnitt
des unmittelbar nachfolgenden Feuchttuchs aus der Öffnung vor
(siehe
US 3,207,360 und
US 4,638,921 ).
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Da
die Feuchttücher
in Verbund gebracht werden, während
sie mit Flüssigkeit
getränkt
sind, stehen sie flächig
miteinander in Kontakt, während sich
die Flüssigkeit
zwischen ihnen befindet, so dass die Oberflächenspannung der Flüssigkeit
eine hohe Adhäsion
(oder Verbindungskraft) zwischen den Tüchern ausübt. Wird das obere Feuchttuch
herausgezogen, kann daher das Problem auftreten, dass, obwohl nur
der obere gefaltete Abschnitt des unmittelbar nachfolgenden Feuchttuchs
hervortreten soll, nicht nur dieser sondern auch der restliche Teil
des nachfolgenden Feuchttuchs an dem oberen Feuchttuch hängen bleibt
und zusammen mit diesem aus der Öffnung
herausgezogen wird. Folglich ist der vorstehende Abschnitt des nachfolgenden
Feuchttuchs zu lang.
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Ist
dieser vorstehende Abschnitt zu groß, liegt er nicht mehr im Bereich
der Abdeckung, die üblicherweise
am Behälter
oder der Verpackung zum Verschließen der Öffnung vorgesehen ist. Folglich ragt
der vorstehende Abschnitt teilweise aus der Abdeckung heraus und
das Feuchttuch trocknet in diesem Bereich aus. Darüber hinaus
ist es schwierig, die Abdeckung zuverlässig zu schließen, wenn
der vorstehende Abschnitt teilweise aus der Abdeckung heraushängt. Der
Behälter
oder die Verpackung kann dann nicht mehr ganz geschlossen werden,
so dass der gesamte Feuchttuch-Stapelkörper dazu neigt auszutrocknen.
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Mit
der vorliegenden Erfindung sollen die oben beschriebenen Probleme
des Standes der Technik gelöst
werden, und sie hat die Aufgabe, einen Feuchttuch-Stapelkörper zu
schaffen, bei dem beim Herausziehen eines oberen Feuchttuchs die Länge des
vorstehenden Abschnitts des unmittelbar nachfolgenden unteren Feuchttuchs
zuverlässig
festgelegt ist.
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Die
vorliegende Erfindung sieht einen Feuchttuch-Stapelkörper zur
Aufnahme in entweder einem Behälter
oder einer Verpackung vor, der mehrere gefaltete Feuchttücher aufweist,
wobei die gefalteten Feuchttücher
so im Verbund aufeinanderfolgen, dass eine untere Falte eines oberen
gefalteten Feuchttuchs in eine obere Falte eines nachfolgenden unteren
Feuchttuchs eingelegt ist, und wobei zwischen einer die untere Falte
des oberen Feuchttuchs bildenden Faltlinie und einer die obere Falte
des unteren Feuchttuchs bildenden Faltlinie eine Lücke gebildet
ist.
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Die
Lücke beträgt vorzugsweise
etwa 3 bis 8 mm.
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Ausführungsformen
der Erfindung werden im folgenden anhand der beigefügten Zeichnungen
beschrieben. Hierbei zeigen:
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1(A) und 1(B) perspektivische Ansichten zur Darstellung
eines Verfahrens zum Falten eines Feuchttuchs als eine Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Feuchttuch-Stapelkörpers;
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2 eine Schnittansicht zur
erläuternden Darstellung
eines Verfahrens zum Kombinieren der gefalteten Feuchttücher gemäß 1(B);
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3 eine Schnittansicht eines
in einem Behälter
untergebrachten Feuchttuch-Stapelkörpers;
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4 eine teilweise vergrößerte Schnittansicht
eines Abschnitts der oberen und unteren Feuchttücher mit Faltlinien;
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5 ein erläuterndes
Diagramm eines Verfahrens zum Herausziehen des Feuchttuchs gemäß 4;
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6(A) und 6(B) perspektivische Ansichten zur Darstellung
eines Verfahrens zum Falten eines Feuchttuchs als eine weitere Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Feuchttuch-Stapelkörpers;
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7 eine Schnittansicht zur
Erläuterung
eines Verfahrens zum Kombinieren der gefalteten Feuchttücher gemäß 6(B).
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Die
Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben:
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1(A) und 1(B) sind perspektivische Ansichten zur
Darstellung eines Verfahrens zum Falten eines ebenen Feuchttuchs
zur Bildung eines gefalteten Feuchttuchs für einen erfindungsgemäßen Feuchttuch-Stapelkörper. 2 ist eine Schnittansicht
zur erläuternden
Darstellung eines Verfahrens zum Kombinieren der gefalteten Feuchttücher gemäß 1(B). 3 ist eine Schnittansicht eines in einem
Behälter
untergebrachten Feuchttuch-Stapelkörpers. 4 ist eine teilweise vergrößerte Schnittansicht
eines Abschnitts der oberen und unteren Feuchttücher mit Faltlinien. 5 ist ein erläuterndes Diagramm
eines Verfahrens zum Herausziehen des Feuchttuchs.
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Nachfolgend
wird ein gefaltetes Feuchttuch 11 zur Bildung des erfindungsgemäßen Feuchttuch-Stapelkörpers beschrieben.
Das gefaltete Feuchttuch 11 wird durch Falten eines ebenen Feuchttuchs
im wesentlichen in die Form des Buchstabens "Z" gebildet,
wie dies in 1(B) gezeigt
ist. Gemäß 1(A) weist das ebene Feuchttuch
vor dem Falten eine rechteckige Form auf (mit einer Querabmessung
in Richtung X und einer Längsabmessung
in Richtung Y). Das gefaltete Feuchttuch 11 weist eine
obere Falte 12a und eine untere Falte 14a auf.
Die obere Falte 12a wird durch Falten einer in Querrichtung
verlaufenden Kante 17 nach oben entlang einer Faltlinie 15 gebildet,
während
die untere Falte 14a durch Falten der anderen in Querrichtung verlaufenden
Kante 18 nach unten entlang einer Faltlinie 16 gebildet
wird. Ein zwischen den Faltlinien 15 und 16 liegender
Bereich wird als Zwischenabschnitt 13 bezeichnet, ein zwischen
der Faltlinie 15 und der Kante 17 liegender Bereich
wird als oberer Faltabschnitt 12, und ein zwischen der
Faltlinie 16 und der Kante 18 liegender Bereich
wird als unterer Faltbereich 14 bezeichnet. Die obere Falte 12a wird
also durch den oberen Faltabschnitt 12 und den Zwischenabschnitt 13 gebildet,
während
die untere Falte 14a durch den unteren Faltabschnitt 14 und
den Zwischenabschnitt 13 gebildet wird. Bei dieser Ausführungsform
(wie sie in 1(A) und 1(B) gezeigt ist) verlaufen
die Faltlinien 15 und 16 in Richtung X (d. h. in
der Querrichtung des ungefalteten Feuchttuchs), und die Faltlinie 15 weist
von der Kante 17 einen Abstand von etwa einem Viertel der
Längsabmessung des
ebenen Feuchttuchs (d. h. des ungefalteten Feuchttuchs) auf, während die
Faltlinie 16 von der Kante 18 ebenfalls einen
Abstand von etwa einem Viertel der Längsabmessung des ebenen Feuchttuchs
(d. h. des ungefalteten Feuchttuchs) aufweist. Der obere Faltabschnitt 12 und
der untere Faltabschnitt 14 weisen daher jeweils eine Fläche auf,
die etwa ein Viertel des ebenen Feuchttuchs (d. h. des ungefalteten
Feuchttuchs) beträgt.
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Die
so erhaltenen gefalteten Feuchttücher 11 werden
in der in 2 gezeigten
Weise so aufeinandergestapelt, dass der Feuchttuch-Stapelkörper 30 gemäß 3 erhalten wird. Zur vereinfachten
Erläuterung
ihres gestapelten Zustandes sind die einzelnen gefalteten Feuchttücher 11 mit
Bezugszeichen 11a, 11b und 11c versehen,
und zwar vom oberen Ende des Stapelkörpers 30 aus gesehen.
Die untere Falte 14a des Feuchttuchs 11a wird
in die obere Falte 12a des Feuchttuchs 11b eingelegt.
Die die untere Falte 14a des Feuchttuchs 11a bildende
Faltlinie 16 liegt somit zwischen dem oberen Faltabschnitt 12 und
dem Zwischenabschnitt 13 des Feuchttuchs 11b. Dann
wird die untere Falte 14a des Feuchttuchs 11b in
die obere Falte 12a des Feuchttuchs 11c eingelegt.
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Wie
oben beschrieben, folgen mehrere Feuchttücher 11 so im Verbund
aufeinander, dass sie einen Feuchttuch-Stapelkörper 30 gemäß 3 bilden. Dieser Stapelkörper 30 wird
durch Kombinieren mehrerer Feuchttücher, z. B. 50 oder 100 Feuchttücher, erzeugt
und anschließend
in einem Behälter 35 mit
einer auf dessen Oberseite ausgebildeten Öffnung 36 zum Herausziehen
der Feuchttücher
untergebracht.
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4 ist eine teilweise vergrößerte Schnittansicht
eines Abschnitts, der die Faltlinie 16 des Feuchttuchs 11a und
die Faltlinie 15 des Feuchttuchs 11b umfasst.
In 4 verbleibt zwischen
der Faltlinie 16 des Feuchttuchs 11a und der Faltlinie 15 des Feuchttuchs 11b eine
Lücke (bzw.
ein Abstand). Wie in dem Verhältnis
zwischen dem Feuchttuch 11a und dem Feuchttuch 11b veranschaulicht,
ist der Feuchttuch-Stapelkörper 30 so
ausgebildet, dass zwischen der Faltlinie 15 des unteren
Feuchttuchs und der Faltlinie 16 des oberen Feuchttuchs
eine vorgegebene Lücke
(bzw. ein Abstand) 45 festgelegt wird. Mit anderen Worten
ist der Stapelkörper
so ausgebildet, dass die Faltlinie 15 des unteren Feuchttuchs
sich in geeigneter Weise in Richtung Y nach außen von der Faltlinie 16 des
oberen Feuchttuchs löst.
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5 zeigt den Zustand, in
dem das in 4 gezeigte
Feuchttuch 11a aus der Öffnung 36 herausgezogen
wird. Da bei dem Feuchttuch-Stapelkörper 30 die oberen
und unteren Feuchttücher
durch die darin enthaltene Flüssigkeit
flächig
miteinander in Kontakt stehen, bleiben sie durch die Oberflächenspannung
der darin enthaltenen Flüssigkeit
aneinander hängen.
Beim Herausziehen des Feuchttuchs 11a aus der Öffnung wird
in diesem Fall eine Aufwölbung 46 zwischen
dem oberen Faltabschnitt 12 und dem Zwischenabschnitt 13 des
nachfolgenden Feuchttuchs 11b erzeugt, wie es in 5 dargestellt ist. Genauer
gesagt wird die Aufwölbung 46 gebildet, indem
das Feuchttuch 11b durch die Lücke 45 gelockert
wird, wenn der Zwischenabschnitt 13 und der untere Faltabschnitt 14 des
Feuchttuchs 11a in einer Ebene entfaltet werden.
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Auf
der Innenseite der Aufwölbung 46 bildet sich
ein Hohlraum 46a. Durch einen solchen Hohlraum 46a kann
der enge Kontakt der oberen und unteren Feuchttücher im feuchten Zustand leicht
durchbrochen werden, da aus diesem Hohlraum 46a Luft zwischen
die oberen und unteren Feuchttücher
gelangt. Daher kann sich das Feuchttuch 11a beim Herausziehen
leicht vom Feuchttuch 11b lösen.
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Ist
darüber
hinaus die Öffnung 36 eng
genug, wird das Feuchttuch 11b, das in engem Kontakt mit dem
Feuchttuch 11a hochgezogen wird, an seiner Aufwölbung 46 einem
hohen Widerstand der Öffnung 36 ausgesetzt.
Folglich wird das Feuchttuch 11b dem Widerstand der Öffnung 36 ausgesetzt,
sobald der obere Faltabschnitt 12 aus der Öffnung 36 heraustritt, so dass
das Feuchttuch 11b von dem Feuchttuch 11a getrennt
wird und nur im oberen Faltbereich 12 aus der Öffnung 36 vorsteht.
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Wie
oben beschrieben, steht bei dem erfindungsgemäßen Stapelkörper 30 beim Herausziehen des
oberen Feuchttuchs nur der obere Faltabschnitt 12 des unmittelbar
nachfolgenden Feuchttuchs aus der Öffnung 36 vor, während der übrige Zwischenbereich 13 und
der untere Faltbereich 14 im Behälter 35 verbleiben.
Dadurch wird verhindert, dass das untere Feuchttuch zusammen mit
dem oberen Feuchttuch herausgezogen wird. Da zudem verhindert wird,
dass das untere Feuchttuch zu weit vorsteht und die Länge des
vorstehenden Abschnitts immer gleich groß ist, ist es relativ schwierig,
dass das aus der Öffnung 36 vorstehende
Feuchttuch austrocknet, verglichen mit dem Stand der Technik, bei
dem erhebliche Unterschiede hinsichtlich der Länge der vorstehenden Abschnitte
bestehen. Außerdem
ergibt sich so auch ein gutes Erscheinungsbild. Ist der Behälter 35 zusätzlich mit
einer Abdeckung zum Verschließen
der Öffnung 36 versehen,
liegt das aus der Öffnung 36 vorstehende
Feuchttuch leicht im Bereich der Abdeckung, so dass die Öffnung 36 zuverlässig mit
der Abdeckung verschlossen werden kann.
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Um
die Länge
des vorstehenden Abschnitts des unmittelbar nachfolgenden unteren
Feuchttuchs ganz sicher festzulegen, sollte die Lücke 45 zwischen der
Faltlinie 15 des unteren Feuchttuchs und der Faltlinie 16 des
oberen Feuchttuchs vorzugsweise etwa 3 bis 8 mm, noch besser etwa
5 mm betragen.
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Im übrigen erfüllt die Öffnung 36 vorzugsweise
die Funktion, einen Widerstand gegen die Aufwölbung 46 auszuüben. So
sollte zum Beispiel die Öffnung 36 größenmäßig vorzugsweise
kleiner sein als die Größe des gefalteten
Feuchttuchs 11 in Richtung Y. Kurz gesagt, sollte die Öffnung 36 also
vorzugsweise die Funktion des sogenannten "Widerstandsabschnitts" erfüllen, um
Widerstand auf die Aufwölbung 46 auszuüben und
so zu verhindern, dass das nachfolgende Feuchttuch durch das obere
Feuchttuch mehr als notwendig aus der Öffnung 36 herausgezogen
wird und vorsteht.
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6(A) und 6(B) sind perspektivische Ansichten zur
Darstellung eines Verfahrens zum Falten eines Feuchttuchs als eine
andere Ausführungsform der
Erfindung. 7 ist eine
Schnittansicht zur erläuternden
Darstellung eines Verfahrens zum Kombinieren der gefalteten Feuchttücher gemäß 6(B). Hierbei haben die
mit der ersten Ausführungsform übereinstimmenden
Bestandteile die gleichen Bezugszeichen.
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6(A) zeigt das gleiche rechteckige
ebene Feuchttuch wie es in 1(A) dargestellt
ist. Ein gefaltetes Feuchttuch 21 wird durch Zurückfalten
der Kanten 17 und 18 entlang Faltlinien 15 und 16 in
entgegengesetzte Richtungen erhalten, um so die obere Falte 12a und
die untere Falte 14a zu erzeugen. Bei der zweiten Ausführungsform
beträgt
der Abstand zwischen der Faltlinie 15 und der Kante 17 jedoch etwa
ein Fünftel
der Längsabmessung
des ungefalteten Feuchttuchs, während
der Abstand der Faltlinie 16 von der Kante 18 etwa
zwei Fünftel
der Längsabmessung
des ungefalteten Feuchttuchs beträgt. Daher betragen die Flächen des
oberen Faltabschnitts 12 und des unteren Faltabschnitts 14 etwa
ein Fünftel bzw.
zwei Fünftel
der Fläche
des ungefalteten Feuchttuchs gemäß 6(A). Das so erhaltene gefaltete
Feuchttuch 12 weist daher, wie in 6(B) gezeigt, die Form eines deformierten
Buchstabens "Z" auf.
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Die
so erhaltenen gefalteten Feuchttücher 21 werden
in der in 7 gezeigten
Weise aufeinandergestapelt. Zur vereinfachten Erläuterung
ihres gestapelten Zustandes sind die einzelnen gefalteten Feuchttücher 21,
von oben beginnend, mit Bezugszeichen 21a, 21b, 21c versehen.
Die untere Falte 14a des Feuchttuchs 21a wird
in die obere Falte 12a des Feuchttuchs 21b eingelegt.
Die die untere Falte 14a des Feuchttuchs 21a bildende
Faltlinie 16 liegt somit zwischen dem oberen Faltabschnitt 12 und dem
Zwischenabschnitt 13 des Feuchttuchs 21b. Die untere
Falte 14a des Feuchttuchs 21b wird dann in die
obere Falte 12a des Feuchttuchs 21c eingelegt. Hierbei
kommt bei jedem gefalteten Feuchttuch 21 der gesamte untere
Faltabschnitt 14 in flächigen
Kontakt mit dem Zwischenabschnitt 13. Darüber hinaus verbleibt
die Lücke
(bzw. der Abstand) 45, wie in 4 dargestellt, zwischen der Faltlinie 16 des
oberen Feuchttuchs und der Faltlinie 15 des unteren Feuchttuchs.
Wie oben beschrieben, werden mehrere gefaltete Feuchttücher 21 nacheinander
aufeinandergestapelt und erzeugen so den Feuchttuch-Stapelkörper.
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Wird
das Feuchttuch 21a durch Fassen seiner Kante 17 aus
der Öffnung
herausgezogen, bildet sich bei dieser Anordnung die Aufwölbung 46 entlang der
Faltlinie 15 des unteren Feuchttuchs 21b, wie
bei dem in 3 gezeigten
Stapelkörper 30.
Dann bildet sich an der Innenseite der Aufwölbung 46 der Hohlraum 46a,
wodurch sich die Feuchttücher 21a und 21b leicht
voneinander lösen.
Wird das Feuchttuch 21a dann herausgezogen, löst sich
das Feuchttuch 21b, das dicht an dem Feuchttuch 21a anliegt
und zusammen mit diesem hochgezogen wird, an der Aufwölbung 46 leicht
von dem Feuchttuch 21a. Darüber hinaus wird das Feuchttuch 21b an
der Aufwölbung 46 dem
hohen Widerstand der Öffnung 36 ausgesetzt.
Folglich wird das Feuchttuch 21b vom Feuchttuch 21a getrennt,
sobald der obere Faltabschnitt 12 aus der Öffnung 36 heraustritt,
so dass lediglich das Feuchttuch 21a aus der Öffnung herausgezogen
wird.
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Im übrigen kann
bei dem Feuchttuch-Stapelkörper,
der durch die in 7 gezeigte
Kombination erhalten wird, die Länge
des vorstehenden Abschnitts auf etwa ein Fünftel der Längsabmessung des ungefalteten
Feuchttuchs verkürzt
werden.
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Die
oben erwähnten
Feuchttücher 11 und 21 werden
aus einem aus Naturfasern und/oder synthetischen Fasern bestehenden
Vlies oder Papier hergestellt. So kann zum Beispiel ein aus Polyethylen oder
Polypropylen hergestelltes gesponnenes Vlies mit hoher Nassfestigkeit
verwendet werden. Je nach dem beabsichtigten Verwendungszweck bzw.
der Größe des Behälters oder
der Verpackung kann auch die Größe des ungefalteten
Feuchttuchs entsprechend verändert
werden. Wird zum Beispiel ein feuchtes Tissue als Feuchttuch verwendet,
beträgt die
Größe des ungefalteten
Tuchs beispielsweise etwa 150 bis 200 mm. Die Feuchttücher 11 und 21 werden
mit Wasser, Alkohol, Feuchthaltemitteln, oberflächenaktiven Mitteln, Parfüms, Antiseptika,
Antischimmelmitteln und dergleichen imprägniert.
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Der
Behälter 35 besteht
aus einem relativ harten Kunstharz wie Polyethylen, Polypropylen
und dergleichen. Die Öffnung 36 ist
vorzugsweise mit einer Abdeckung zum Verschließen (Abdecken) der Öffnung 36 versehen,
so dass der Behälter 35 dicht verschlossen
werden kann und ein vorstehendes Feuchttuch nicht austrocknet. Alternativ
kann anstelle des harten Behälters 35 eine
Verpackung (oder Umhüllung)
aus einer flüssigkeitsundurchlässigen Folie
zur Aufnahme des Feuchttuch-Stapelkörpers verwendet werden. Darüber hinaus
kann der erfindungsgemäße Feuchttuch-Stapelkörper auch
als sogenannte "Nachfüllpackung" verwendet werden,
bei der der in der Verpackung untergebrachte Feuchttuch-Stapelkörper zusätzlich in
einem harten Behälter
unterbracht wird; oder der in der Verpackung untergebrachte Feuchttuch-Stapelkörper wird
aus der Verpackung herausgenommen und anschließend in den harten Behälter gelegt.
Beispiele für
den harten Behälter
sind unter anderem auch tragbare Boxen, die Feuchttücher zum
Reinigen von Babypopos und dergleichen enthalten, bzw. an einer
Wand, einem Tisch und dergleichen anzubringende Boxen, die Feuchttücher zur
Verwendung im Toilettenbereich, in der Küche und dergleichen enthalten.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Feuchttuch-Stapelkörper kann
darüber
hinaus die Länge des
vorstehenden Abschnitts durch Verschieben der Faltlinien 15 und 16 bedarfsgerecht
angepasst werden. Daher sollte der Abstand der Faltlinien 15 und 16 nicht
auf ein Viertel oder ein Fünftel
beschränkt bleiben,
sondern er kann zum Beispiel auch ein Drittel oder ein Sechstel
der Längsabmessung
des ungefalteten Feuchttuchs zu den Kanten betragen. Außerdem sollte
die vorliegende Erfindung nicht auf die Ausführungsformen beschränkt bleiben,
bei denen jedes Feuchttuch in drei Abschnitte gefaltet wird, sondern
sie kann auch auf einen Feuchttuch-Stapelkörper angewendet werden, bei
dem jedes Feuchttuch anders gefaltet wird, zum Beispiel in vier
oder fünf Abschnitte.
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In
der vorstehenden Beschreibung wurde die Erfindung anhand bevorzugter
Ausführungsformen erläutert, und
es wurden viele Details zum Zweck der Erläuterung genannt. Dem Fachmann
ist jedoch klar, dass die Erfindung auch andere Ausführungsformen zulässt und
dass bestimmte der hier beschriebenen Details auch erheblich abgeändert werden
können, ohne
vom Schutzbereich der Ansprüche
abzuweichen.
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Darüber hinaus
wurde der Begriff "enthält/enthalten" in der vorliegenden
Beschreibung so verwendet, dass er das Vorhandensein von bestimmten
Merkmalen, mathematischen Größen, Schritten oder
Komponenten angibt, das Vorhandensein oder das Hinzufügen von
einem oder mehreren anderen Merkmalen, mathematischen Größen, Schritten, Komponenten
oder Gruppen daraus jedoch nicht ausschließt.