DE699166C - Vorrichtung zum Aufklappen des Deckels von Deckelschachteln - Google Patents

Vorrichtung zum Aufklappen des Deckels von Deckelschachteln

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DE699166C
DE699166C DE1938J0062637 DEJ0062637D DE699166C DE 699166 C DE699166 C DE 699166C DE 1938J0062637 DE1938J0062637 DE 1938J0062637 DE J0062637 D DEJ0062637 D DE J0062637D DE 699166 C DE699166 C DE 699166C
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DE1938J0062637
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Jagenberg Werke AG
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Jagenberg Werke AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B43/00Forming, feeding, opening or setting-up containers or receptacles in association with packaging
    • B65B43/38Opening hinged lids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufklappen des Deckels von Deckelschachteln Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufklappen des Deckels--von --Deckel= schachteln, in welcher die -Schachteln nacheinander durch eine Führüngsbähn hindurch an den das Aufklappen des Deckels bewirkenden Werkzeugen vorbeigeführt wird.. -- -Es sind Vorrichtungen zum Aufklapen des Deckels von. Deckelschachteln bekannt, bei =denen eine -umlaufende Walze., deren Länge das Mehrfache des Walzendurchmessers beträgt; mit -dem Walzenmantel eine reibende':Bewegung auf die Schmalseite des Schachteldeckels ausübt. Die Walze ist dabei so angeordnet, daß - die Walzenachse mit der Vorschubbahn der Schachtel einen spitzen Winkel bildet. _Eine solche Vorrichtung arbeitet aber nicht zuverlässig, weil die Gefahr besteht, daß die Walze, die nur an der Außenseite angreift, über die Vorderwand der Schachtel gleitet, ohne den Deckel zu lüften.
  • Es ist auch bekannt, daß schräg gestellte obere Walzen und darunter angeprdnete Walzen mit lotrechter Achse zusammenwirken, um den Schachteldeckel -aufzuklappen. Aber jauch bei dieser Einrichtung greifen die schräg gestellten Walzen nur an der Außenseite des Schachteldeckels an. Es besteht dadurch die Möglichkeit, däß - die - Walzen am Deckel- abgleiten, wenn sie zu glatt sind,-oder -daß sie die Außenfläche des Deckels beschädigen, wenn sie zu rauh sind.
  • Außerdem ist es bekannt, beim Anheben des Deckels von aufgeschnittenen Deckelschachteln eine Rolle zu verwenden, die die Vorderseite des Schachtelunterteiles nach innen drückt, damit ein gesteuerter Anheber unter die Deckelkante fassen und den Deckel -anheben kann. Der Hdber erfordert einen besonders gesteuerten und von einer Kurvenscheibe aus betätigten Antrieb, wodurch ein größerer .Platzbedarf und höhere Herstellungskosten beansprucht werden.
  • Es ist schließlich auch bekannt, beim Aufklappen .des Deckels - von Deckelschachteln eine Vorrichtung zu verwenden, bei der eine schräge Rampe verwendet wird. Die keilförmige Kante 'der Rampe soll unter die Unterkante -des Klappdeckels fassen und ihn allmählich anheben, sobald sich die keilförmige Kante in den Spalt-zwischen Deckel und Unterteil hineinschiebt. Wenn der Rändelstreifen, der um die .Schachtel herumgeklebt ist, durch die Aufschneidvorrichtung nicht überall vollkommen durchgeschnitten worden ist, sondern noch teilweise zusammenhängt, -dann läßt- es -sich nicht vermeiden, daß der Rändelstreifen an der Schnittstelle beim Öffnen in unregelmäßiger Weise zerreißt, wodurch das Aussehen der Schachtel leidet. Andererseits läßt sich die Schachtel auch nicht sicher öffnen, besonders wenn eine Fuge zwischen Deckel und Unterteil nicht genau in der Höhe der Schneide der erwähnten Rampe liegt. Diese Übelstände werden durch den Gegenstand der Erfindung beseitigt.
  • Gemäß der Erfindung dient zum Aufklappen :des Deckels von Schachteln eine tellerförmige Scheibe o. dgl., die um eine zur Ebene der Förderbahn etwas geneigte Achse drehbar ist und mit ihrem dünnen Rand in die aufgeschnittene Fuge zwischen Deckel und Schachtelunterteil eingreift und den Deckel durch die Schrägstellung lüftet.
  • Ferner entspricht der Erfindung ein Zusairimenwirken zweier in die Fuge zwischen Schachtelunterteil und Schachteldeckel eingreifender Scheiben, von denen die obere-Scheibe -unter den Rand der Deckelzarge untergreift und den Deckei lüftet, während die andere Scheibe über :den oberen Rand der Zarge' des Schachtelunterteiles greift und diesen niederhält: Vorzugsweise ist die- zum Niederhalten :des Schachtelunterteiles bestimmte Scheibe mit einer dünnen, messerartigen Kante versehen und unterhalb der zum Lüften des Deckels .bestimmten Scheibe angeordnet. Der -dünne, messerartige Rand der kleinen zum Niederhalten des Schachtelunterteiles dienende Scheibe greift in die Fuge zwischen Deckel und Schachtelteil ein und läuft mit der Vorschübbewegung der vorbeigeführten Schachtel um, wobei er die etwa- noch nicht ganz durchgeschnittenen Stellen des -Rändelstreifens vollends durchschneidet ' _ -#Durch das-Umlaufen der beiden Scheiben mit-der Schachtel- wird die Reibung zwischen der Schachtel und dem Werkzeug zum Öffnen auf ein Mindestmaß beschränkt, so däß es vermieden wird, daß sich der Deckel beim- Lüften - seitlich verschiebt oder verkantet. .
  • Die größere, zum Lüften des Deckels bestimmte Scheibe ist an der der kleineren Scheibe zugekehrten Stirnseite mit einer Aussparung versehen, die so groß ist, daß die kleinere .Scheibe in diese Aussparung der größeren, schräg gestellten Scheibe teilweise hineinragen kann. Damit nun die Ränder der beiden Scheiben in die schmale Fuge der aufgeschnittenen Schachtel eindringen können, sind-sie sehr dünn ausgebildet und berühren sich -an der Arbeitsstelle.
  • _ Der Kern -,der Erfindung. -ist in den Ansprüchen- i und 2 gekennzeichnet.. Die-zweckmäßigen Weiterbildungen gemäß den Ansprüehen-3 bis-6 sollen nicht für sich-.allein, sondern nur in Verbindung mit dem Inhalt eines der Ansprüche i oder z geschützt sein.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und .zwar zeigt Abb. i 'die Vorderansicht der Vorrichtung, teilweise im Schnitt, Abb. 2 den Grundriß dazu.
  • Abb. 3 ist ein Schnitt in Richtung A-B. Abb. q. ein Schnitt in Richtung C-D der Abb. 2.
  • In dem .dargestellten Ausführungsbeispiel wird die aufgeschnittene Schachtel i _ durch eine Führungsbahn 2 hindurch und an einer Vorrichtung zum Öffnen der Schachtel vorbeigeführt, worauf , die Schachteln gefüllt oder Abis zur späteren Verwendung gestapelt werden.
  • Die Vorrichtung zum Öffnen besteht im wesentlichen aus den Werkzeugen zum Anheben des Deckels und zum Halten der Schachte. Wie aus Abb. i bis 3 zu erkennen ist, sind zwei kreisrunde Scheiben 3 und q. übereinander angeordnet. Die Scheibe 3 sitzt lose ,drehbar auf dem Bolzen 5, der etwas geneigt zur Vorschubbahn der Schachtel i an einem Halter 6 angebracht ist. Der Halter 6 läßt sich mittels der Schraube 7 in der Höhenrichtung verstellen (Abb.3), so daß die Höhenlage der Scheibe 3 der Schachtelhöhe ängepaßt werden kann. An ihrer nach unten gerichteten Stirnseite ist die Scheibe 3 mit einer Aussparung 8 versehen, damit die Scheibe4 mit dem Teil ihres Randes in diese hineinragen kann.
  • -Die Scheibe'q., die im Durchmesser kleiner ist als' die Scheibe 3, ist lose drehbar auf einem - Bolzen io angeordnet, der senkrecht zur _ Vorschubba'hn der Schachtel steht (Abb. i und -3).. Die Achsen 5 und io der beiden Scheiben sind derart gegeneinander versetzt, daß die wirksamen Teile ihrer Kanten an der -Arbeitsstelle, also beim Eindringen in die Fuge i i unmittelbar unter-bzw. übereinanderliegen.
  • Um das Eindringen der Scheiben in die aufgeschnittene Schachtel, deren Deckel noch dicht auf dem Unterteil sitzt, zu ermöglichen, sind die Außenkanten der beiden Scheiben messerartig ausgebildet. Die untere Scheibe q. greift über die -Oberkante der vorderen Zarge des Schachtelunterteils und hält dieses auf seine Unterlage -nieder (Abb. 3), wenn die obere, Scheibe, die ebenfalls in die Fuge der Schachtel eingreift, infolge der durch die Schrägstellung entstehenden Keilwirkung den Deckel anhebt. Beim Vorschub der Schachteln,, der beim. Ausführungsbeispiel durch eine Kette mit Mitnehmern 1z erfolgt, drehen sich die Scheiben_3 und 4-um ihre Achsen_@ und - io,_ so daß _ die ;Reibung zwischen Schachtel :und Scheiben .auf ein Mindestmaß herabgesetzt wird. An die Scharnierseite der Schachtel legt sich dabei eine federnde Schiene 13 an, die sich der Größe der Schachtel i anpassen kann.
  • Nach dem Lüften des Deckels durch die Scheibe 3 gelangt die teilweise geöffnete Schachtel zu einer Leitkurve 1.4, die in den Spalt .des angehobenen Deckels hineinfaßt und den Deckel weiter öffnet, worauf das Füllen oder Aufstapeln derselben erfolgt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Aufklappen des Deckels von Deckelschachteln, dadurch gekennzeichnet, daß eine tellerförmige Scheibe o. dgl. (3) um eine zur Ebene der Führungsbahn etwas geneigte Achse (5) drehbar ist und mit ihrem dünnen Rand in die aufgeschnittene Fuge zwischen Deckel und Schachtelunterteil eingreift und den Deckel (15) durch die Schrägstellung lüftet.
  2. 2. Vorrichtung zum Aufklappen des Deckels von Deckelschachteln, insbesondere nach Anspruch i, gekennzeichnet durch das Zusammenwirken zweier in die Fuge zwischen Schachtelunterteil und Schachteldeckel eingreifender Scheiben (3 und 4), von denen die obere Scheibe (3) unter den Rand der Deckelzarge unter greift und den Deckel lüftet, während die andere Scheibe (4) über den oberen Rand der Zarge des Schachtelunterteiles greift und diesen niederhält.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Niederhälten des Schachtelunterteiles . bestimmte Scheibe (4) mit einer dünnen, messerartigen Kante (17) versehen und unterhalb der zum Lüften des Deckels bestimmten Scheibe (3.) .angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (io) der Scheibe (4) zum Niederhalten des Schachtelunterteiles senkrecht zur Vorschubbahn. der Schachtel steht.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch .gekennzeichnet, daß an einer Seite der zum Lüften des Deckels bestimmten Scheibe (3), und zwar an der nach .der kleineren Scheibe (4) zugerichteten Seite, eine Aussparung (8) angeordnet ist, in die die kleinere Scheibe (4) teilweise hineinragt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die-Ränder (17, 18) der beiden Scheiben (3, 4) sich an der Eingriffsstelle im .die Schachtelfuge berühren.
DE1938J0062637 1938-10-12 1938-10-12 Vorrichtung zum Aufklappen des Deckels von Deckelschachteln Expired DE699166C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN108372947A (zh) * 2018-03-06 2018-08-07 苏州英派克自动化设备有限公司 全开式烟盒导向开盒装置

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN108372947A (zh) * 2018-03-06 2018-08-07 苏州英派克自动化设备有限公司 全开式烟盒导向开盒装置
CN108372947B (zh) * 2018-03-06 2024-02-06 苏州英派克自动化设备有限公司 全开式烟盒导向开盒装置

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