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AUFGABE DER
ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine neuartige Einwegverschalung zur Errichtung von Säulen, die
beispielsweise aus armiertem Beton hergestellt sind, wobei die Schalung
aufgrund einer einfachen und daher wirtschaftlichen Konstruktion
einen optimalen Nutzeffekt hat.
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Mit dieser Schalung kann ferner eine
perfekte Oberflächengüte der Säulen erzielt
werden, was sie gleichermaßen
geeignet macht zur Herstellung von Säulen, die ummantelt werden,
und von Säulen, deren
Oberfläche
sichtbar ist und die demzufolge eine optimale Oberflächengüte erfordern.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Aus dem Dokument WO 93/14287 ist
es bekannt, daß zum
Errichten einer beispielsweise aus armiertem Beton hergestellten
Säule eine
Form oder Schalung erforderlich ist, um der Säule ihre Form und ihre Abmessungen
zu verleihen, wobei die Schalung zwei verschiedenen und widersprüchlichen
Anforderungen genügen
muß: auf
der einen Seite muß sie eine
perfekte Oberflächengüte der Säulen gewährleisten,
und auf der anderen Seite muß sie,
insbesondere wenn es sich um eine Einwegverschalung handelt, hinreichend
kostengünstig
sein, damit sie für den
Bauunternehmer wirtschaftlich ist.
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Auf dem Gebiet der Einwegverschalungen zur
Herstellung zylindrischer Säulen
sind Schalungen bekannt, die auf einem aus Karton hergestellten rohrförmigen Körper beruhen,
dessen Innenseite mit einer dichten Auskleidung bedeckt ist, um
eine Beeinträchtigung
des Kartons infolge der durch den Beton erzeugten Feuchtigkeit zu
vermeiden, wobei diese Auskleidung aus einem Aluminiumlaminat besteht.
Der rohrförmige
Körper
hat zusätzlich
eine äußere, üblicherweise
plastifizierte Verkleidung, um den Karton gleichermaßen zu schützen und
das Erzeugnis äußerlich
zu kennzeichnen.
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Zur Herstellung von Säulen mit
polygonalem Querschnitt, beispielsweise Säulen mit einem quadratischen
Querschnitt, werden Polystyrenplatten, die entsprechend geformt
sind, daß sie äußerlich
an die zylindrische Wand des Rohres angepaßt sind und insgesamt den gewünschten
polygonalen Querschnitt der Säule
ergeben, bereitgestellt und auf geeignete Weise an der Innenseite
des rohrförmigen Körpers befestigt.
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Wenngleich die vorstehend erwähnten Lösungen funktionsfähig sind,
so sind sie komplex ausgebildet und kostspielig. Darüber hinaus
unterliegen sie einigen Beschränkungen
hinsichtlich der Ausbildung bestimmter Säulenarten aufgrund der Tatsache,
daß die
Füllplatten
in den vorgefertigten rohrförmigen
Körper
eingeführt
und an dessen Innenseite befestigt werden müssen.
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BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Die mit dieser Erfindung geschaffene
Einwegverschalung für
Säulen
löst die
vorstehend erwähnten
Probleme auf eine voll zufriedenstellenden Weise.
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Um dies zu erreichen, umfaßt die Schalung einen
aus Polystyren oder einem ähnlichen
Material hergestellten rohrförmigen
Körper
basierend auf mehreren zusammengefügten Teilen oder Platten, die
einen inneren Hohlraum begrenzen, dessen Form und Abmessungen mit
denjenigen der zu erhaltenden Säule übereinstimmen,
und eine äußere, vorzugsweise
zylindrische Oberfläche
bestimmen, die auch eine ähnliche
polygonale Ausbildung annehmen kann, mit der Besonderheit, daß an der
Innenseite des rohrförmigen
Körpers
eine Folie aus Kunststoff, beispielsweise aus PVC oder dergleichen,
mit Klebstoff befestigt ist, die mit herkömmlichen Mitteln auf sich selbst
befestigt oder geschlossen ist, um gleichfalls einen rohrförmigen Körper mit
dichter Oberfläche
zu bilden. An der Außenseite
umfaßt
die Schalung eine netzartige Abstützung oder Halterung aus Glasfasermatten,
die schraubenlinienförmig
auf den von den Polystyrenteilen gebildeten rohrförmigen Körper aufgewickelt
ist, an dem sie ebenfalls mit Klebstoff befestigt ist.
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Alternativ zu der beschriebenen Konstruktion kann
die Schalung äußerlich,
d. h. an der Außenseite der
Matten ein Abdichtband aufweisen, das ebenfalls schraubenlinienförmig auf
die Schalung aufgewickelt ist, wobei es die Oberfläche der
Matten vollständig bedeckt,
oder, wenn es mit einer größeren Ganghöhe gewickelt
ist, einen Teil der Matten sichtbar läßt. Dieses Abdichtband hat
hauptsächlich
eine dekorative Aufgabe, und es kann als Werbeträger für das Produkt dienen.
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Wenn infolge der Herstellungsbedingungen die
entsprechende Säule
eine perfekt glatte Oberfläche
zeigen muß,
dann kann die vorstehende Lösung ungeeignet
sein, weil die aus PVC oder dergleichen hergestellte Plastikfolie,
welche die wirksame Innenfläche
der Schalung bildet, häufig
kleine Falten oder Unregelmäßigkeiten
aufweist, die dann auf den die Säule
bildenden Beton übertragen
werden, was überflüssige Unregelmäßigkeiten
verursacht. Aus diesem Grund ist vorgesehen, die besagte innere Plastikfolie
aus PVC oder dergleichen durch Platten von verringerter Dicke zu
ersetzen, deren Form und Abmessungen den Seiten oder Ebenen der
zu erzeugenden Säule
entspricht.
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Diese Platten von verringerter Dicke
können aus
plastifiziertem Holz, wie z. B. MDF hergestellt sein, oder sie können aus
harten Kunststoffplatten bestehen.
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Zur Bildung des erforderlichen rohrförmigen Körpers werden
diese Platten miteinander verbunden mittels Klebebändern, die
an ihren späteren
Innenseiten befestigt sind. Falls Holzplatten benutzt werden, dann
haben die Klebebänder
zusätzlich
die Aufgabe, den rohrförmigen
Körper
abzudichten, so daß Wasser
aus dem Beton daran gehindert ist durch die Ränder der Holzplatten einzudringen,
wobei diese Plattenränder
offensichtlich nicht plastifiziert sind, um die Verwendung herkömmlicher
Tafeln zu ermöglichen.
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Falls harte Kunststoffplatten benutzt
werden, wo die Klebebänder
keine Dichtungsfunktion haben, können
diese Bänder
an der Außenseite
des rohrförmigen Körpers angeordnet
sein, damit sie trotz ihrer geringen Dicke auf der Oberfläche der
Säule keine Marken
bilden.
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Gemäß einem anderen Merkmal der
Erfindung ist zur Herstellung von polygonalen Säulen mit abgeschrägten Kanten
vorgesehen, daß anstelle
der plastifizierten Holzleisten oder Kunststoffleisten, die den
abgeschrägten
Enden entsprechen, Kunststoffprofile benutzt werden, welche die
diesen Sichtflächen
entsprechende Ebene bestimmen. Diese Profile haben zusätzlich seitliche
Nuten, die geeignet orientiert und dimensioniert sind, um mit den
aus Holz oder Kunststoff hergestellten Platten in Eingriff zu gelangen,
die den Hauptseitenwänden
der Säule
entsprechen. Die offene Seite dieser Nuten ist hinreichend verjüngt, damit
diese Platten unter Druck und auf absolut dichte Weise in Eingriff
gelangen können, was
die Ränder
der Platten anbelangt.
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Gemäß dem Vorstehenden wird nicht
nur eine perfekte Oberflächengüte der zu
errichtenden Säule
erzielt, sondern die ganze Baugruppe kann darüber hinaus leicht demontiert
und wiederverwendet werden, weil die innere Auskleidung nicht mit dem
Polystyren verklebt ist, was einen ökologischen Aspekt bildet.
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Es kann aber wünschenswert sein, daß die Oberfläche der
zu erhaltenden Säule
nicht vollkommen glatt ist, sondern eine Art Relief aufweist, das
die Maserung und die Äste
von Holz simuliert, wie wenn eine herkömmliche Schalung verwendet
wird, die auf geeignete Weise miteinander verbundene Holztafeln benutzt,
um einen zylindrischen Behälter
zu bestimmen. In diesem Fall und auch gemäß einem anderen Merkmal der
Erfindung wird die Verwendung von Leisten aus hochwertigem Holz
vorgeschlagen, die an der Innenseite gewachst sind, um die Beseitigung der
Schalung zu erleichtern, und die mit Klebstoff an dem rohrförmigen Körper aus
Polystyren befestigt werden, bevor die den rohrförmigen Körper bildenden Teile endgültig befestigt
werden, insbesondere, wenn der Körper
in zwei Hälften
gebaut ist, die endgültig
miteinander verbunden werden, nachdem die besagten hochwertigen
Holzleisten mit Klebstoff an diesen befestigt wurden.
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Auf jeden Fall wird der rohrförmige Polysterolkörper, der
ordnungsgemäß zusammengefügt wurde,
und der an seiner Innenseite die aus plastifizierten Holzplatten,
Kunststoffplatten oder hochwertigen Holzleisten trägt, in der
gleichen Weise wie dies im Hauptpatent vorgesehen ist, äußerlich
mit dem Netz aus Glasfasermatten ummantelt, das ein schraubenlinienförmig aufgewickeltes
fortlaufendes Band bildet und das wahlweise von einem Abdichtband
unterstützt
sein kann.
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Gemäß einem anderen Merkmal der
Erfindung ist schließlich
im Falle von Säulen
mit polygonalem Querschnitt, beispielsweise quadratischem oder rechteckigem
Querschnitt, vorgesehen, daß Marken an
den Enden der Verschalung in einer Position angebracht werden, die
den Rändern
der Säule
entspricht, die als Markierungssystem dienen, um das Anbringen der
Schalung in der ordnungsgemäßen Lage
während
der Bauarbeiten zu erleichtern.
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BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Zur Vervollständigung der vorliegenden Erfindung
und zum besseren Verständnis
der Merkmale der vorliegenden Erfindung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
derselben ist als Teil der Beschreibung ein Satz von Figuren beigefügt, wobei dieser
Satz von Figuren zur Erläuterung
und nicht zur Einschränkung
dient. Es zeigt:
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1 in
einem schematischen Querschnitt eine Einwegverschalung für Säulen gemäß der vorliegenden
Erfindung für
den speziellen Fall, wo eine Säule
mit quadratischem Querschnitt und abgeschrägten Kanten erhalten werden
soll,
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2 in
einer ähnlichen
Darstellung wie die vorhergehende Figur eine alternative Ausführungsform
der Einwegverschalung für
Säulen,
bei der die dichte Innenverkleidung abgewandelt ist,
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3 eine
vergrößerte Einzelheit
des Querschnitts nach der vorhergehenden Figur in der Höhe einer
der abgeschrägten
Kanten gemäß einer
Ausführungsform,
bei der für
die abgeschrägten
Kanten der Säule
Profile benutzt werden, und
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4 einen
schematischen Querschnitt ähnlich
wie 2, aber entsprechend
einer Einwegverschalung für
eine mehrflächige
Säule,
die einer zylindrischen Form angenähert ist, mit einer unregelmäßigen Oberfläche zur
Nachahmung von Holz.
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BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORMEN
DER ERFINDUNG
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Wie dies insbesondere aus 1 hervorgeht, ist die erfindungsgemäße Einwegverschalung für Säulen aus
einer Plastikfolie 1 aus PVC oder einem anderen geeigneten
Material hergestellt, das im Zusammenhang mit der Schalung, insbesondere
hinsichtlich deren Innenseite eine undurchlässige Sperre bilden kann. An
dieser Plastikfolie ist mit einer Klebstoffschicht 2 eine
Serie von Polystyrenteilen 3 befestigt, die insgesamt einen
rohrförmigen
Körper bilden,
dessen innere Form 4 und dessen Abmessungen denjenigen
der zu erhaltenden Säule
entsprechen. Der Körper
wird von der durch die Folie 1 gebildeten dichten Innenverkleidung
und den an ihren gegenseitigen Berührungsrändern 5 miteinander
verbundenen Teilen 3 gebildet, welche die in 1 gezeigte radiale Anordnung,
eine gestufte Anordnung oder jede andere Anordnung einnehmen können, was
für die
vorliegende Erfindung nicht wichtig ist. In jedem Fall zeigt der
von den Teilen 3 bestimmte rohrförmige Körper eine Außenfläche, die
vorzugsweise zylindrisch ist, wie in dieser Figur dargestellt, weil dies
für eine
ordnungsgemäße Befestigung
dieser Teile mit einer maximalen mechanischen Festigkeit vorteilhaft
ist, die durch eine diese umgebende äußere Umhüllung 6 geschaffen
wird. Diese Außenfläche könnte aber
auch eine polygonale Form oder irgendeine andere geeignete Form,
beispielsweise eine elliptische Form haben, wenn Säulen mit
einem rechteckigen Querschnitt erhalten werden sollen. In jedem
Fall ist diese Umhüllung 6 aus
einer Glasfasermatte hergestellt, die mit einer Klebstoffschicht 7 an dem
von den Polystyrenteilen 3 gebildeten rohrförmigen Körper befestigt
ist.
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Schließlich wird der vorstehend beschriebene
ganze Bausatz mit einem äußeren Abdichtband 8, vorzugsweise
einem selbstklebenden Band komplettiert, das dem Ganzen ein gutes
Aussehen verleiht, wobei dieses Band als Werbeträger für das Produkt dient und die
Matte 6 ganz oder teilweise bedeckt oder ein Teil dieser
Matte ist, derart, daß die
Matte 6 und das Abdichtband 8 vor der Anbringung
an dem rohrförmigen
Körper 3 ein
Ganzes bilden.
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Wie bereits vorstehend erwähnt, hat
diese Schalung eine optimale Wirksamkeit, wenn eine perfekte Oberflächengüte der Säule nicht
erforderlich ist. Sie kann aber verbessert werden, wenn eine derartige
Oberflächengüte erforderlich
ist. Wie in den 2 und 3 gezeigt, ist zu diesem
Zweck anstelle der wasserdichten Plastikfolie 1 als Innen-
oder Außenverkleidung
der Schalung gemäß 1 die Verwendung mehrerer
Platten 11 von geringer Dicke vorgesehen, die aus plastifiziertem
Holz oder hartem Kunststoff in der Form und den Abmessungen hergestellt
sind, die denjenigen der Seitenflächen der zu erhaltenden Säule entsprechen,
und die gegebenenfalls auch den abgeschrägten Kanten entsprechen. Im
Fall von Säulen
mit abgeschrägten
Kanten werden Leisten 11' verwendet, wobei diese Leisten
offensichtlich schmäler
sind und ihre plastifizierte Seite an der Innenfläche angeordnet
ist, die mit dem Beton in Berührung
kommt, um das Holz gegen die aus dem Beton austretende Feuchtigkeit
ordentlich zu schützen. Diese
Platten und Streifen 11-11' werden mit Hilfe von Klebebändern 12 befestigt,
die an ihren Innenseiten angebracht sind und die Verbindungsränder 13 überlappen
mit der Doppelaufgabe, einerseits diese Platten und Streifen 11-11' zu
befestigen, um einen rohrförmigen
Körper
zu bilden, und um andererseits in dem besonderen Fall der Verwendung
von plastifizierten Holzplatten deren Ränder, die offensichtlich nicht
plastifiziert sind, vor der Feuchtigkeit zu schützen.
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Im Fall von Säulen mit abgeschrägten Kanten,
wie in 2 gezeigt, besteht
jedoch die Möglichkeit,
die Holz- oder Kunststoffleisten 11' durch Profile 14 aus
exdrudiertem Kunststoff zu ersetzen, die eine ebene Innenfläche haben,
deren Form und Abmessungen denjenigen der zu erhaltenden abgeschrägten Kanten
entspricht, und die ferner seitliche Nuten 16 für einen
perfekten Kupplungseingriff der Platten 11 aufweisen, derart,
daß sie
mittels der Profile 14 nicht nur perfekt miteinander verbunden
sind, sondern, daß im
Fall von Holzplatten deren Ränder
zusätzlich
perfekt gegen Feuchtigkeit geschützt
sind, weil sie in diese Nuten 16 passend eingreifen.
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In jedem Fall, ähnlich zu der Beschreibung von 1, ist die Innenverkleidung
der Schalung an einen rohrförmigen
Körper
angepaßt,
der auf mehreren Polystyrenteilen 17 basiert, die ordnungsgemäß miteinander
verbunden und mittels Klebstoff befestigt sind, wobei sie einen
Innenraum begrenzen, der mit der von den Platten 11-11' gebildeten
Auskleidung zusammenfällt,
und eine äußere zylindrische
Ausbildung, über
der eine äußere Umhüllung 18 gebildet wird,
die aus einer Glasfasermatte besteht, die mit einer Klebstoffschicht 19 an
dem von den Polystyrenteilen 17 gebildeten rohrförmigen Körper befestigt
ist, und die wahlweise mit einem äußeren Abdichtband 20,
vorzugsweise einem selbstklebenden Band vervollständigt wird,
das dem Ganzen ein gutes Aussehen verleiht, das als Werbeträger für das Produkt
dienen kann, und das die besagte Matte 18 ganz oder teilweise
bedecken kann oder das sogar einen Teil derselben bilden kann, derart,
daß die
Matte 18 und die Dichtung 20 ein Ganzes bilden,
bevor sie an dem rohrförmigen
Körper
angebracht werden.
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Aus dem Vorstehenden geht hervor,
daß die vollständig glatte
Oberfläche
der Platten 11-11' einen Einfluß auf die Herstellung einer
ebenso vollständig glatten
Oberfläche
der zu erhaltenden Säule
hat, welche Oberfläche
nur durch die praktisch vernachlässigbare
geringe Dicke des Klebebandes 12 beeinflußt wird,
und das überhaupt
keinen Einfluß hat, wenn
die Profile gemäß 3 verwendet werden.
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Als ergänzendes Merkmal zu der vorstehenden
Ausbildung ist schließlich
vorgesehen, an jedem Ende der Schalung entsprechend den Zonen 21,
die den Kanten der zu erhaltenden Säule zugekehrt sind, kleine
Dichtungen anzubringen, die in der Zeichnung nicht gezeigt sind
und die als Markierung dienen, um die ordnungsgemäße Anordnung
der Schalung auf dem Betonfundament zu erleichtern, damit die zu
erhaltende Säule
ordnungsgemäß positioniert
ist.
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Wie vorstehend bereits erwähnt, kann
es jedoch wünschenswert
sein, daß die
zu erhaltende Säule
keine vollständig
glatte Oberfläche
aufweist, sondern eine Oberfläche
mit dem Aussehen von Holz, welche die Maserung und die Äste des
Holzes zeigt: In diesem Fall werden anstelle der vorstehend erwähnten Platten 11-11' Leisten 22 aus
Edelholz verwendet, ohne irgendeine zusätzliche Behandlung außer Schleifen
oder Wachsen, um die spätere
Beseitigung der Schalung zu erleichtern. Diese Holzleisten 22 werden
mit Klebstoff an dem von den Polystyrenteilen 17 gebildeten
rohrförmigen
Körper
befestigt und an ihren Rändern
ordnungsgemäß miteinander
verbunden, wie dies insbesondere in 2 gezeigt
ist.
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Zu diesem Zweck ist die Verwendung
eines Formstücks
mit einer geeigneten Querschnittsform (im Fall von zylindrischen
Säulen)
vorgesehen, das eine konvex gekrümmte
Arbeitsfläche
hat, auf der die Holzleisten 22 ordnungsgemäß miteinander
verbunden nacheinander angeordnet werden, um sodann den Klebstoff
auf deren Außenseite
anzubringen und schließlich
auf denselben die entsprechenden Polystyrenteile 17 zu
befestigen.
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Anstatt Säulen mit einer perfekt glatten
Oberfläche
zu erhalten, wie in dem in 2 gezeigten Fall,
werden mit dieser Ausführungsform
Säulen
mit einer rauhen Oberfläche
erhalten, welche die Maserung und die Äste des Holzes wiedergibt,
was den Eindruck erweckt, daß die
Säule mit
handwerklichen Schalungsverfahren erhalten wurde.