DE69860C - Auf kaltem Wege herzustellende, lösbare Verbindung röhrenförmiger Gestelltheile für Fahrräder - Google Patents

Auf kaltem Wege herzustellende, lösbare Verbindung röhrenförmiger Gestelltheile für Fahrräder

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Publication number
DE69860C
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DE
Germany
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bicycles
produced
frame parts
connection
tubular frame
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT69860D
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English (en)
Original Assignee
J. RAGOUCY in Paris, rue de Lancry 36
Publication of DE69860C publication Critical patent/DE69860C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K19/00Cycle frames
    • B62K19/18Joints between frame members
    • B62K19/24Screwed joints

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTS^
Fahrräder.
Bei der Construction guter Fahrräder mufs man vor allem darauf bedacht sein, dieselben dauerhaft und leicht herzustellen; leider wird aber in den meisten Fällen immer nur einer dieser Vortheile, und zwar zum Nachtheil der anderen Constructionsbedingung erreicht.
Um das doppelte angegebene Resultat zu erreichen, verwendet man zunächst die besten zu Gebote stehenden Materialien und construirt das Maschinengestell aus Stahlröhren, welche gehärtet mit verhältnifsmäfsig grofser Leichtigkeit eine vorzügliche Widerstandskraft verbinden. Um jedoch diese Stahlröhren an ihren Verbindungsstellen mit einander zu vereinigen, werden dieselben an diesen Stellen gelöthet, so dafs die Widerstandskraft gerade an den Stellen, welche der gröfsten Inanspruchnahme ausgesetzt sind, bedeutend geschwächt wird.
Um diese Uebel zu beseitigen, ist eine andere Verbindungsart vorgeschlagen worden, welche darin besteht, dafs man Bolzen quer durch die Röhre steckt, welche als Querstücke zum Befestigen der Röhren unter sich dienen; dies geschieht jedoch auch auf Kosten des Gewichts, ohne dabei noch eine nennenswerthe Festigkeit der Verbindungsstellen der Stahlröhren zu erreichen.
Die vorliegende Erfindung dagegen zeigt eine neue Verbindungsart, welche diesen Uebelständen aus dem Wege geht, und welche es erlaubt, die Röhren in der Kälte zu bearbeiten und sie an ihren Enden derartig zu formen, dafs sie die zu einer festen Verbindung nothwendigen Organe aufnehmen, welche in keiner Weise das Gesammtgewicht des Fahrzeuges vergröfsern. Es1 wird bei Anwendung der neuen Verbindungsart die Widerstandskraft der Theile nach ihrer Verbindung in keiner Weise geschwächt und das Gewicht nicht vermehrt.
Fig. ι beiliegender Zeichnung zeigt eine Verbindungsart, die mit Hülfe einer Hülse oder Zwinge bewerkstelligt ist. Die cylindrische Röhre A läuft von dem Punkte α ab bis an ihr Ende konisch zu, woselbst das Material gestaucht und umgeschlagen wird. Die Röhre A wird von einer Zwinge B umfafst, welche die Röhre A ganz dicht umschliefst, bei b jedoch zum Aufschrauben noch einen Spielraum läfst; eine Schraube D mit kantigem Kopf oder mit einem Kopf, welcher zum Hindurchführen eines Bolzens mit Löchern versehen ist, bewirkt unter Vermittelung der mit Muttergewinde versehenen Widerlagsscheibe C die Verbindung beider.
Fig. 2 ist eine Abänderung dieser Construction und unterscheidet sich von ihr nur dadurch, dafs die Zwinge auf ein Stück ihrer Länge bis α gespalten ist und durch eine Schraube mehr oder weniger auf die Röhre A geprefst werden kann. Das Umschlagen kann winklig geschehen oder aber abgerundet sein, wie bei d in Fig. 1 gezeigt ist.
In der in Fig. 3 dargestellten Abänderung hat man die mit Muttergewinde versehene Platte C, Fig. 1 und 2, durch eine Hülse mit innerem Gewinde E ersetzt, welche auch konisch gestaltet, glatt oder gerillt sein kann; auch in
diesem Falle wird durch Anziehen der Schraube D die Verbindung zwischen A und B gesichert.
Fig. 4 zeigt eine Abänderung, in welcher die mit Muttergewinde versehene Widerlagsscheibe C, Fig. ι und 2, durch eine Scheibe G ersetzt ist, welche mit einem einfachen Loche versehen ist; durch dieses Loch wird ein Bolzen D gesteckt, welcher mit seinem Kopf auf der Scheibe G aufliegt und mit seinem Schraubengewinde aus der Zwinge B herausragt, so dafs durch Anziehen der diesem Schraubengewinde angepafsten Mutter F die Befestigung bewirkt wird.
Dieser Schraubenkopf/ ist in Fig. 5 durch einen Konus C ersetzt, welcher beim Anziehen der Schraube E in die Hülse G hineingezogen wird. Die Hülse G sowohl als auch die Röhre A sind auf ein bestimmtes Stück ihrer Länge geschlitzt, so dafs durch das Anziehen der Mutter E die Röhre A gegen die Zwinge B geprefst wird. Die Röhren können mit Holzcylindern gefüttert sein, wie beispielsweise in Fig. 4 angegeben ist.
Fig. 6 veranschaulicht die Verbindung der Röhren mit dem Körper des Fahrrades.
Die Gabel A trägt die beiden symmetrisch angeordneten Dillen B B, in welchen die Röhren C und C' befestigt werden.
In dem Innern der Röhre G und G1 sind "die Ringe D und D1 angeordnet, über welche die Röhren G und G1 aufgezwängt sind; zur sicheren Befestigung können noch ein oder mehrere Rillen d eingeprefst werden, wobei die Rillen noch durch einen Metalldraht / ausgefüllt sein können, um eine Deformation der Verbindung nach dem Festschrauben der Ringe D und D1 zu vermeiden. Die Verbindung mit den Dillen geschieht durch den in dem Ring C angeordneten oder mit ihm verbundenen Bolzen E. j
Fig. 7 ist eine Uebersichtsdarstellung eines Fahrrades, welches die Art der Anwendung der Verbindungsstücke verdeutlicht. An den Stellen α α sind die hülsenförmigen Verbindungsstücke an der Lenkstange des Fahrrades befestigt, während bei b b dieselben Stücke an einem besonderen Querarm B angebracht sind und so die Verbindung der zwei Röhren mit der Achse, auf welcher der Querarm B festsitzt, bewirken.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Auf kaltem Wege herzustellende lösbare Verbindung röhrenförmiger Gestelltheile für Fahrräder, gekennzeichnet dadurch, dafs das eine Ende eines Rohres (A) konisch gestaltet und umgebördelt ist und durch eine in demselben angebrachte Platte (C) und eine Schraube (D) mit einer an dem anderen Gestelltheil befindlichen, über den konischen Theil greifenden Zwinge (B) verbunden wird.
2. Eine Auführungsform der unter 1. gekennzeichneten Verbindung, bei welcher das Ende des Rohres (A) geschlitzt ist und durch Auftreiben eines in demselben angebrachten konischen Ringes (G) mittelst eines konischen Domes mit der Zwinge (G) verbunden wird (Fig. 5).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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