-
HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
-
Gebiet der
Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Verfahren und
auf eine Vorrichtung zur Abstandbestimmung und bezieht sich insbesondere auf
eine Abstandsmesstechnologie, die auf verschiedene Arten von Fertigungsmaschinen
und Bewertungsvorrichtungen anwendbar ist.
-
Beschreibung
des Standes der Technik
-
Eine
Abstandsmessvorrichtung ist ein integrierter Bestandteil verschiedener
Ausrüstung
für Herstellungs-,
Fertigungs-, Mess- und Bewertungsaktivitäten, wobei eine kontaktlose
Abstandsmessvorrichtung (ein kontaktloser Abstandssensor) ein bekanntes
Beispiel in solchen Anwendungen ist.
-
Kontaktlose
Abstandssensoren enthalten Ultraschall- und Laserentfernungssensoren,
wobei Laserentfernungssensoren aber bevorzugt sind, wenn die Anwendung
eine schnelle Antwort und hohe Genauigkeit erfordert.
-
16 zeigt
eine schematische Veranschaulichung dessen, wie ein herkömmlicher
Laserentfernungssensor arbeitet.
-
In
diesem Diagramm repräsentiert 1 eine Lichtquelle, 2 einen
von der Lichtquelle 1 erzeugten Lichtstrahl, 3 ein
Messobjekt, 7 einen von der Oberfläche des Messobjekts 3 reflektierten
Strahl, 8 ein optisches Element, 9 ein Photodetektorelement 9 und 10 eine
Lichtempfangsoberfläche
des Elements 9.
-
Wie
in diesem Diagramm gezeigt ist, enthält der Laserentfernungssensor
einen Laserstrahl-Ausgangsabschnitt zum Aussenden eines von der
Lichtquelle 1 erzeugten Laserstrahls 2 zu dem
Messobjekt 3 und einen Lichteingangsabschnitt zum Fokussieren des
reflektierten Strahls 7, der die Oberfläche des Messobjekts 3 verlässt, bei
einem Lichtfleck auf der Oberfläche
der Lichtempfangsoberfläche 10 des Photodetektors 9 durch
ein optisches Element 8.
-
Der
Photodetektor 9 ist ein Element, das die Lichtenergie,
die auf den auf die Lichtempfangsoberfläche 10 fokussierten
Lichtfleckfeld fällt,
in elektrische Signale umsetzt, wobei er z. B. eine eindimensionale
ladungsgekoppelte Vorrichtung (CCD) oder eine eindimensionale positionsempfindliche
Vorrichtung (PSD) enthalten kann.
-
Das
optische Element 8 kann üblicherweise ein Spiegel, ein
Prisma oder eine Linse sein, wobei aber der Laserentfernungssensor
in 16 eine Linse für das optische Element verwendet.
-
Obgleich
dies in dem Diagramm nicht gezeigt ist, ist ein Laserentfernungssensor
außerdem im
Allgemeinen mit einem Steuerabschnitt zum Steuern des Ausgangs- und des Eingangsabschnitts
und mit einem Rechenabschnitt zum Bestimmen des Abstands zu dem
Objekt gemäß den Messdaten
von dem Eingangsabschnitt versehen.
-
Diese
Laserentfernungssensoren arbeiten dadurch, dass sie einen Lichtstrahl 2 so
richten, dass er auf der Oberfläche
des Messobjekts 3 einen von der Lichtquelle 1 erzeugten
Lichtfleck bildet und auf der durch Fokussieren eines reflektierten
Strahls 7 durch das optische Element (die Empfangslinse) 8 erzeugten
Empfangsoberfläche 10 einen
weiteren Lichtfleck bildet.
-
Wie
in 17 veranschaulicht ist, ändert sich in diesem Fall die
Brennpunktposition auf der Empfangsoberfläche 10 je nach dem
Abstand zu dem Messobjekt 3.
-
Der
Abstand zu dem Objekt 3 kann dadurch bestimmt werden, dass
die Korrelation zwischen den Brennpunktpositionen und den Abständen hinsichtlich
der bekannten Abstände
zu den Objekten (3a, 3b) kalibriert wird.
-
Weitere
Einzelheiten von Entfernungssensoren sind in Literaturhinweisen
wie etwa "Use and
Problems of Optical Devices" (Sueda
Tetsuo, Optronics, 1995) diskutiert.
-
Einer
der entscheidenden Parameter bei der Bestimmung der Genauigkeit
der Messung durch einen Laserentfernungssensor ist die Genauigkeit,
mit der die Positionen der Lichtflecke auf der Lichtempfangsoberfläche 10 des
Photodetektors 9 bestimmt werden.
-
Wenn
der Photodetektor 9 aus einer eindimensionalen CCD hergestellt
ist, besteht die Lichtempfangsoberfläche 10 aus einer Anzahl
von Pixeln, die entlang einer Geraden angeordnet sind, wobei die
Lichtenergie des auf jedes Pixel fallenden Lichts in elektrische
Signale mit gegebenen Größen umgesetzt
werden kann.
-
Somit
ist es durch Verarbeiten der elektrischen Signale und durch Erhalten
einer Peak-Position oder einer gewichteten Mittelposition der Lichtenergie
möglich,
zu wissen, welche Pixelposition der Brennpunktposition des reflektierten
Lichtflecks entspricht.
-
Wenn
der Photodetektor 9 aus einer eindimensionalen PSD hergestellt
ist, ist es wie in 18 veranschaulicht möglich, die
Brennpunktposition des Reflexionslichtflecks durch Verarbeiten der
von der PSD ausgegebenen elektrischen Signale zu kennen, die die
gewichtete Mittelposition der Lichtenergie als ein Verhältnis zu
der Gesamtlänge
der PSD ergeben.
-
Dementsprechend
bestimmen Laserentfernungssensoren den Abstand im Prinzip dadurch, dass
sie in dem Photodetektor 9 einen nur einmal von dem Objekt 3 reflektierten
Strahl (direkten Reflexionsstrahl 7) empfangen.
-
Wenn
die Oberfläche
des Objekts 3 glänzend
ist, kann ein Strahl, der zuerst von der Objektoberfläche reflektiert
wird, durch weitere Oberflächen erneut
reflektiert werden (was Mehrfachreflexionen verursacht) und daraufhin
zu dem Sensor zurückkehren,
so dass es Fälle
gibt, in denen der direkte Reflexionsstrahl 7 mit einem
Mehrfachreflexionsstrahl gemischt wird und die richtige Position
des direkten Reflexionsstrahls 7 nicht genau bestimmt werden
kann. In diesem Fall ist die Messgenauigkeit erheblich verringert.
-
Um
den Verlust an Messgenauigkeit genauer zu verstehen, ist es notwendig
zu erläutern,
wie Mehrfachreflexionen die Genauigkeit von Messungen beeinflussen.
-
Wenn
Mehrfachreflexionen auftreten, werden auf der Lichtempfangsoberfläche 10 mehrere Lichtpunkte
erzeugt, so dass das auf der Peak-Helligkeit basierende Verfahren
nicht die richtige Position des direkten Reflexionsstrahls 7 liefern
kann, da die Position, die der Peak-Helligkeit entspricht, nicht
notwendig die Position des direkten Reflexionsstrahls 7 angibt.
-
Unter
Verwendung des Verfahrens der gewichteten mittleren Helligkeit neigt
die Gewichtung dazu, zu den Positionen der Mehrfachreflexion verschoben
zu werden, wobei es erneut nicht möglich ist, die richtige Position
des direkten Reflexionsstrahls 7 zu bestimmen. Dieser Effekt
ist in 19 veranschaulicht.
-
Je
nach der Anzahl, in der das Licht während des Intervalls vom Verlassen
der Lichtquelle 1 bis zum Eintritt in den Photodetektor 9 reflektiert
wird, wird die Mehrfachreflexion als Mehrfachreflexion 2-ter Ordnung
(zweimal reflektiert), als Mehrfachreflexion 3-ter Ordnung (dreimal)
oder als Mehrfachreflexion 4-ter Ordnung klassifiziert.
-
Ein
Beispiel einer Mehrfachreflexion unter Verwendung eines Falls, der
einen Reflexionsstrahl 15 2-ter Ordnung betrifft, ist in 20 veranschaulicht.
-
Der
Reflexionsstrahl 15 2-ter Ordnung kann in gewissem Umfang
dadurch vermieden werden, dass der Photodetektor 9 richtig
orientiert und betrieben wird. Dies wird unten anhand der 21 und 22 erläutert.
-
Wenn
der Detektor 9 und ein Abtastspiegel 12 wie in 21 gezeigt
orientiert sind, wird der Reflexionsstrahl 15 2-ter Ordnung
in dem Detektor 9 empfangen, während dann, wenn sie wie in 22 gezeigt
so orientiert sind, dass die zwei Strahlen zusammenfallen, der Reflexionsstrahl 15 2-ter
Ordnung nicht von dem Detektor 9 empfangen werden kann.
-
Somit
können
dadurch, dass die Messausrüstung
durch Umleiten des auffallenden Strahls in Bezug auf das Objekt 3 unter
Verwendung eines Abtastspiegels 12 geeignet betrieben wird,
nachteilige Wirkungen des Reflexionsstrahls 15 2-ter Ordnung vermieden
werden.
-
Wenn
die Oberfläche
eines Objekts 18 glänzend
ist und ein weiteres Objekt 19 (z. B. ohne glänzende Oberfläche) in
der Nähe
vorhanden ist, wird ein Reflexionsstrahl 16 3-ter Ordnung
wie etwa der in 23 Veranschaulichte erzeugt.
-
Wie
in 23 veranschaulicht ist, wird eine Reflexion 16 3-ter
Ordnung dann erzeugt, wenn ein von einer Lichtquelle 1 ausgesendeter
Lichtstrahl 2 von der Oberfläche eines glänzenden
Objekts 18, das das Messobjekt 3 ist, spiegelnd
(wie von einer Spiegeloberfläche)
reflektiert wird und daraufhin von der Oberfläche eines matten Objekts 19 diffus
reflektiert wird, wobei das diffus reflektierte Licht von der Oberfläche des
Messobjekts 3 das dritte Mal reflektiert wird, bevor es
den Detektor 9 erreicht.
-
Mit
anderen Worten ist zu sagen, dass dieses Reflexionsmuster ein Ergebnis
dessen ist, dass die Oberfläche
des glänzenden
Objekts 18, das als ein Spiegel wirkt, ein Spiegelbild 20 des
matten Objekts 19 erzeugt, so dass ein durch die Reflexion
3-ter Ordnung fokussierter Lichtfleck den Abstand zu dem Spiegelbild 20 repräsentiert.
-
Da
der Laserentfernungssensor, der ein lichtbasiertes System ist, den
Grundprinzipien der Optik folgt, wird angemerkt, dass der Reflexionsstrahl 16 3-ter
Ordnung nicht einfach dadurch vermieden werden kann, dass einfach
die Anordnung der Komponenten in dem optischen System geändert wird.
-
Weitere
Beispiele früherer
Abstandsbestimmungsanordnungen, die auf reflektiertem Licht basieren,
sind in JP 7-208948 und in JP 4-283607 offenbart. In JP 7-208948
wird die Wirkung von mehrfach reflektiertem Licht dadurch vermieden,
dass die Ausgabe von zwei getrennten Photodetektoren verglichen
wird. Ein Messwert wird nur dann als gültig betrachtet, wenn die zwei
Ausgaben Ergebnisse liefern, die miteinander zusammenfallen. In
JP 4-283607 wird das mehrfach reflektierte Licht als die Grundlage
für die
Abstandsmessung verwendet.
-
Obgleich
es im Prinzip Mehrfachreflexionsstrahlen 4-ter oder höherer Ordnung
gibt, wird die Lichtleistung bei jeder Reflexion abgeschwächt, so dass
nachteilige Wirkungen von Reflexionsstrahlen höherer als 4-ter Ordnung in
der Praxis vernachlässigt
werden können.
-
ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
-
Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Probleme in herkömmlichen
Laserentfernungssensoren dadurch zu überwinden, dass eine Vorrichtung
und ein Verfahren geschaffen werden, die ermöglichen, selbst dann eine genaue
Abstandsmessung zu liefern, wenn in der Umgebung Reflexionen 3-ter
Ordnung vorhanden sind, die durch Ändern der Anordnung der optischen
Komponenten in dem System prinzipiell nicht vermieden werden können.
-
Gemäß einem
ersten Aspekt der Erfindung umfasst ein Verfahren zur Abstands messung:
Erhalten einer Lichtenergie-Verteilungskurve, die erzeugt wird durch
die Schritte des Richtens eines von einer Lichtquelle erzeugten
Lichtstrahls auf ein Objekt und des Fokussierens von von dem Objekt
auf eine Empfangsoberfläche
eines Photodetektorelements reflektierten Reflexionsstrahlen durch
eine optische Vorrichtung, Trennen der Lichtenergie-Verteilungskurve in
getrennte Peaks, die jedem Lichtfleck zugeschrieben werden können, Auswählen eines
Lichtflecks aus den getrennten Lichtflecken, wobei der ausgewählte Lichtfleck
durch einen direkten Reflexionsstrahl erzeugt worden ist, Bestimmen
einer Brennpunktposition des ausgewählten Lichtflecks und Bestimmen
eines Abstandes zu dem Objekt unter Verwendung der bestimmten Brennpunktposition.
-
Somit
basiert der Schritt des Bestimmens der Brennpunktposition auf dem
ausgewählten
Lichtfleck.
-
Dementsprechend
kann ein durch einen Mehrfachreflexionsstrahl gebildeter Lichtfleck
von einem durch den direkten Reflexionsstrahl gebildeten Lichtfleck
getrennt werden, was es ermöglicht,
den Abstand selbst für
ein Objekt, das wegen seiner glänzenden
Oberfläche
empfindlich dafür
ist, Mehrfachreflexionen zu erzeugen, genau abzuleiten.
-
Die
mehreren Lichtflecke, die gleichzeitig auf einer Lichtempfangsoberfläche gebildet
werden, die in einem Photodetektorelement von nicht weniger als eindimensionaler
Antwortfähigkeit
vorgesehen sind, das eine Lichtenergieverteilung erzeugt, die mehrere Peaks
in nicht weniger als einer Dimension zeigt, kann unter Verwendung
einer Prozedur getrennt werden, in der für jeden Peak in der Lichtenergieverteilung
ein Maximalwert jedes Peaks sowie Minimalwerte und Wendepunkte,
die den Maximalwert umgeben, berechnet werden, wobei die Lichtenergieverteilung entweder
bei einem Minimalwert oder bei einem Wendepunkt, je nachdem, welcher
sich näher
bei dem Maximalwert befindet, in einzelne Helligkeitskurven unterteilt
wird.
-
Der
eine Lichtfleck kann aus den mehreren Lichtflecken dadurch ausgewählt werden,
dass bestimmt wird, dass sein Maximalwert einen Schwellenintensitätswert übersteigt
und sein Abstand zu dem Objekt minimal ist.
-
Wenn
die Kurven teilweise oder vollständig auf
einer Lichtempfangsoberfläche
erzeugt werden, die in einem Photodetektorelement von nicht weniger als
eindimen sionaler Antwortfähigkeit
vorgesehen sind, kann die Helligkeit dadurch auf die einzelnen Helligkeitskurven
wiederhergestellt werden, dass eine ausgewählte Verteilungsfunktion auf
eine Helligkeitskurve angewendet wird, um die vollständige Helligkeit
für die
Helligkeitskurve wiederzustellen.
-
Gemäß einem
zweiten Aspekt der Erfindung umfasst eine Abstandsmessvorrichtung:
eine Lichtquelle zum Richten eines Lichtstrahls auf ein Objekt, ein
Photodetektorelement zum Umsetzen von Lichtenergie von dem von dem
Objekt empfangenen Reflexionsstrahl in elektrische Signale, die
Lichtpositionen und zugeordnete Lichtenergien repräsentieren,
eine Lichtempfangseinrichtung zum Fokussieren des Reflexionsstrahls
auf einer Empfangsoberfläche
als Lichtflecke, eine Brennpunktposition-Erfassungseinrichtung zum
Bestimmen einer Brennpunktposition jedes Lichtflecks, eine Abstandsberechnungseinrichtung
zum Berechnen eines Abstandes zwischen der Brennpunktposition und
dem Objekt anhand einer Brennpunktposition, die durch die Brennpunktposition-Erfassungseinrichtung
bestimmt wird, eine Steuereinrichtung, die so beschaffen ist, dass
sie die Lichtquelle, die Brennpunktposition-Erfassungseinrichtung
und die Abstandsberechnungseinrichtung steuert, eine Flecktrenneinrichtung,
die durch die Steuereinrichtung gesteuert wird und so beschaffen ist,
dass sie Lichtenergie-Verteilungsdaten, die durch das Photodetektorelement
erzeugt werden, in getrennte Helligkeitskurven trennt, die einzelnen
Lichtflecken zugeordnet werden können,
und eine Fleckauswahleinrichtung, die durch die Steuereinrichtung gesteuert
wird und so beschaffen ist, dass sie aus den Lichtflecken einen
richtigen Lichtfleck, der für eine
Bestimmung eines Abstandes von durch die Flecktrenneinrichtung getrennten
Lichtflecken notwendig ist, auswählt,
wobei die Brennpunktposition-Erfassungseinrichtung so konfiguriert
ist, dass sie einen Lichtfleck, der durch die Fleckauswahleinrichtung
ausgewählt
wird, als den richtigen Lichffleck für die Bestimmung der Brennpunktposition
akzeptiert.
-
Gemäß einem
dritten Aspekt der Erfindung enthält ein Computerprogrammprodukt
ein computerlesbares Abstandsmessprogramm, das auf einem von einem
Computer nutzbaren Medium aufgezeichnet ist, um einen Computer dazu
zu veranlassen, einen Abstand zu einem Objekt unter Verwendung von Lichtenergie-Verteilungsdaten
abzuleiten, die durch einen Prozess erzeugt werden, der die Schritte
des Bestrahlens des Objekts mit einem von einer Lichtquelle erzeugten
Lichtstrahl und des Fokussierens eines von dem Objekt reflektierten
Reflexionsstrahls durch eine optische Vorrichtung als einen Lichtfleck, der
auf einer Empfangsoberfläche
eines Photodetektorelements fokussiert ist, umfasst, wobei das Programm
die folgenden Schritte ausführt:
Eingeben der Lichtenergie-Verteilungsdaten, Trennen der Lichtenergie-Verteilungskurve
in getrennte Peaks, die jedem Lichtfleck zugeordnet werden können, Auswählen eines
Lichtfleckes aus den getrennten Lichtflecken, wobei der ausgewählte Lichtfleck
durch einen direkten Reflexionsstrahl erzeugt worden ist, Bestimmen einer
Brennpunktposition des ausgewählten
Lichtflecks und Bestimmen eines Abstandes zwischen der Empfangsoberfläche und
dem Objekt in Übereinstimmung
mit der bestimmten Brennpunktposition.
-
Die
in den Ansprüchen
angefügten
Bezugszeichen beschränken
nicht die Interpretation der Ansprüche.
-
KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNG
-
1 ist
ein schematisches Diagramm einer ersten Ausführungsform der Abstandsmessvorrichtung
der vorliegenden Erfindung.
-
2 ist
ein Diagramm zur Erläuterung
der Operationsschritte der Abstandsmessvorrichtung in der ersten
Ausführungsform.
-
3 ist
ein Diagramm, das die Lichtenergieverteilung von Lichtflecken zeigt,
die durch einen direkten Reflexionsstrahl und durch einen Reflexionsstrahl
3-ter Ordnung auf der Lichtempfangsoberfläche des Photodetektors gebildet
werden.
-
4 ist
ein Ablaufplan, der die Verarbeitungsschritte in dem Flecktrennabschnitt
in der ersten Ausführungsform
zeigt.
-
5 ist
eine Veranschaulichung von Lichtwegen eines Reflexionsstrahls 3-ter
Ordnung.
-
6 ist
ein Ablaufplan, der die Verarbeitungsschritte in dem Fleckauswahlabschnitt
zeigt.
-
7 ist
eine graphische Darstellung, die verschiedene Formen einer Verteilungsfunktion
zum Wiederherstellen der Helligkeit eines direkten Reflexionsstrahls
in dem Eingangsenergieverteilungs-Wiederherstellungsabschnitt zeigt.
-
8 ist
ein Ablaufplan, der die Schritte zum Wiederherstellen der Helligkeit
in dem Helligkeitsverteilungs-Wiederherstellungsabschnitt in einer
zweiten Ausführungsform
zeigt.
-
9 ist
ein schematisches Diagramm einer vierten Ausführungsform der Abstandsmessvorrichtung.
-
10 ist
ein schematisches Diagramm einer fünften Ausführungsform der Abstandsmessvorrichtung.
-
11 ist
ein Ablaufplan, der die Schritte zum Wiederherstellen der Helligkeit
in dem Helligkeitsverteilungs-Wiederherstellungsabschnitt in einer sechsten
Ausführungsform
zeigt.
-
12 ist
eine graphische Darstellung, die die Ergebnisse der tatsächlichen
Verarbeitung eines Reflexionsstrahls 3-ter Ordnung in der sechsten
Ausführungsform
zeigt.
-
13 ist
ein schematisches Diagramm einer Abstandsmessvorrichtung in einer
achten Ausführungsform.
-
14 ist
ein schematisches Diagramm einer Abstandsmessvorrichtung in einer
neunten Ausführungsform.
-
15 ist
ein schematisches Diagramm einer Abstandsmessvorrichtung in einer
zehnten Ausführungsform.
-
16 ist
eine Veranschaulichung des Betriebsprinzips des herkömmlichen
Laserentfernungssensors.
-
17 ist
eine Veranschaulichung der Abstandsmessung, die auf dem herkömmlichen
Laserentfernungssensor basiert.
-
18 ist
eine graphische Darstellung, die eine Brennpunktposition zeigt,
die aus der Lichtenergieverteilung berechnet wurde, wenn keine Mehrfachreflexion
vorhanden ist.
-
19 ist
eine graphische Darstellung, die Brennpunktpositionen zeigt, die
aus der Lichtenergieverteilung berechnet wurden, wenn Mehrfachreflexion
vorhanden ist.
-
20 ist
eine Veranschaulichung eines Falls der Mehrfachreflexion 2-ter Ordnung.
-
21 ist
eine Veranschaulichung eines Beispiels eines L-förmigen Objekts als eines Beispiels
eines Objekts, das für
die Erzeugung von Mehrfachreflexionen empfindlich ist.
-
22 ist
eine Veranschaulichung einer Anordnung optischer Komponenten, wenn
das Objekt L-förmig
ist.
-
23 ist
eine Veranschaulichung zur Erläuterung
des Prinzips der Erzeugung von Mehrfachreflexionen.
-
24 ist
eine Veranschaulichung der Überlagerung
von Lichtflecken, die durch einen direkten Reflexionsstrahl und
durch einen Reflexionsstrahl 3-ter Ordnung erzeugt werden, wobei
sich ihre jeweiligen Wendepunkte überlappen.
-
25 ist
eine Veranschaulichung der nahezu vollständigen Überlagerung von Lichtflecken,
die durch einen direkten Reflexionsstrahl und durch einen Mehrfachreflexionsstrahl
gebildet werden.
-
26 ist
ein Ablaufplan, der die Operationsschritte für die Abstandsmessvorrichtung
der vorliegenden Erfindung zeigt.
-
BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Die
folgenden Ausführungsformen
werden dargestellt, um das Grundprinzip des Verfahrens zu veranschaulichen,
und sollen die in den Ansprüchen offenbarte
Erfindung nicht einschränken.
Es ist nicht wesentlich, dass bei dem Versuch, die verschiedenen
Probleme zu lösen,
die in tatsächlichen
Abstandsmessungen erscheinen können,
die gesamte Kombination der in den Ausführungsformen dargestellten
Merkmale notwendig ist.
-
Im
Folgenden wird anhand der Zeichnung eine bevorzugte Ausführungsform
dargestellt.
-
In
der gesamten Zeichnung wird auf jene Komponenten mit ähnlichen
Funktionen durch die gleichen Bezugszeichen Bezug genommen, wobei ihre
Erläuterungen
nicht wiederholt werden.
-
Ausführungsform 1
-
Die
Ausführungsform
1 wird anhand von 2 dargestellt, die eine schematische
Anordnung der Abstandsmessvorrichtung zeigt.
-
In
der Zeichnung repräsentiert 1 eine
Lichtquelle, 2 einen von der Lichtquelle 1 erzeugten
Lichtstrahl, 3 ein Messobjekt, 9 ein Detektorelement, 21 einen
Eingangsabschnitt, 30 einen Flecktrennabschnitt, 31 einen
Fleckauswahlabschnitt, 32 einen Helligkeitsverteilungs-Wiederherstellungsabschnitt, 33 einen
Brennpunktposition-Erfassungsabschnitt, 34 einen Abstandsberechnungsabschnitt
und 35 einen Steuerabschnitt.
-
In
der vorliegenden Ausführungsform
der Abstandsmessvorrichtung wird ein von der Lichtquelle 1 ausgesendeter
Lichtstrahl 2 auf ein Messobjekt 3 ausgestrahlt,
wobei Reflexionsstrahlen von der Oberfläche des Objekts 3 (ein
direkter Reflexionsstrahl 7 und ein Mehrfachreflexionsstrahl 16,
die in 23 gezeigt sind) durch einen
Eingangsabschnitt 21 geschickt werden, der einen Spiegel,
ein Prisma und eine Linse zum Fokussieren eines Lichtflecks auf
die Lichtempfangsoberfläche
des Detektors 9 umfasst. Der Steuerabschnitt 35 steuert
und betreibt den Strahlausgangsabschnitt und den Eingangsabschnitt 21.
-
In
dem Flecktrennabschnitt 30 wird jeder Lichtfleck basierend
auf einer durch das Detektorelement 9 erzeugten Lichtenergieverteilung
einzeln getrennt, wobei durch den Fleckauswahlabschnitt 31 die
Position des durch den direkten Reflexionsstrahl 7 fokussierten
Lichtflecks ausgewählt
wird.
-
Ferner
wird in dem Helligkeitsverteilungs-Wiederherstellungsabschnitt 32 die
Lichtenergieverteilung des durch den Fleckauswahlabschnitt 31 ausgewählten direkten
Reflexionsstrahls wiederhergestellt und in dem Brennpunktposition-Erfassungsabschnitt 33 die
Brennpunktposition des direkten Reflexionsstrahls 7 er halten
und in dem Abstandsberechnungsabschnitt 34 der Abstand
zu dem Objekt 3 berechnet.
-
Diese
Konfiguration der vorliegenden Vorrichtung ermöglicht es, den Abstand selbst
in einer Mehrfachreflexionsumgebung genau zu bestimmen.
-
Außerdem steuert
der Steuerabschnitt 35 alle Vorrichtungen in den Verarbeitungsabschnitten (30–34).
-
1 zeigt
eine schematische Anordnung der Vorrichtung der Ausführungsform
1.
-
Wie
in diesem Diagramm gezeigt ist, leitet die vorliegende Vorrichtung
einen von der Lichtquelle 1 ausgesendeten Strahl 2 auf
ein Objekt 18 mit einer glänzenden Oberfläche, wobei
ein von der Oberfläche
des glänzenden
Objekts 18 reflektierter Reflexionsstrahl durch einen Eingangsabschnitt 21 geschickt
wird, der einen Spiegel, ein Prisma und eine Linse und dergleichen
enthält,
und auf die Lichtempfangsoberfläche
des Detektorelements 9 fokussiert wird, um einen Lichtfleck
zu bilden.
-
Außerdem erfährt der
von der Lichtquelle 1 ausgesendete Strahl 2 an
dem glänzenden
Objekt 18 zuerst eine direkte Reflexion und erfährt er daraufhin an
einem Nachbarobjekt 19 mit einer matten Oberfläche eine
Mehrfachreflexion, wobei ein mehrfach reflektierter Strahl an der
Oberfläche
des Objekts 18 erneut reflektiert wird, was einen Reflexionsstrahl 16 3-ter
Ordnung veranlasst, der ebenfalls als ein Lichtfleck auf die Lichtempfangsoberfläche des
Detektorelements 9 fokussiert wird.
-
3 zeigt
die Lichtenergieverteilungen der Lichtflecke, die durch einen direkten
Reflexionsstrahl 7 (rechter Peak) und durch den Reflexionsstrahl 16 3-ter
Ordnung (linker Peak) auf der Lichtempfangsoberfläche des
Detektorelements 9 fokussiert werden. 3 bezieht
sich auf einen Fall, in dem von dem Detektorelement 9 beide
Strahlen 7, 16 empfangen werden.
-
Es
wird angemerkt, dass sich in 3 A2 auf eine
Lichtenergie-Verteilungskurve bezieht, die nur durch den direkten
Reflexionsstrahl 7 erzeugt wird, das A3 auf dieselbe bezieht,
die nur durch den Reflexionsstrahl 16 3-ter Ordnung erzeugt
wird, und das A1 die durch beide Strahlen 7 und 16 erzeugte
Lichtenergie-Vertei lungskurve repräsentiert.
-
Anhand
von 26 wird nachfolgend der Betrieb der Abstandsmessvorrichtung
erläutert, wenn
das Detektorelement 9 eine in 3 gezeigte Lichtenergie-Verteilungskurve
A1 erfasst.
-
Wenn
eine Lichtenergie-Verteilungskurve erhalten wird, die mehrere Peaks
zeigt (Schritt 201), führt
der Flecktrennabschnitt 30 unter Verwendung der Maximal-,
Minimal- und Wendepunkte der Verteilungskurven eine Trennung der
Lichtflecke aus (Schritt 202).
-
Der
Fleckauswahlabschnitt 31 wählt unter Verwendung des Maximalwerts
der Verteilungskurven aus den getrennten Lichtflecken einen Lichtfleck für die direkte
Reflexion aus (Schritt 203).
-
Der
Helligkeitsverteilungs-Wiederherstellungsabschnitt 32 stellt
durch Eingabe der Werte der Maximal- und Wendepunkte des in Schritt 203 ausgewählten Lichtflecks
die Helligkeit für
den durch den direkten Reflexionsstrahl fokussierten Lichtfleck
wieder her (Schritt 204).
-
Der
Brennpunktposition-Erfassungsabschnitt 33 bestimmt unter
Verwendung der in Schritt 204 wiederhergestellten Energieverteilungskurve
die Brennpunktposition der wiederhergestellten Kurve auf der Lichtempfangsoberfläche des
Detektorelements (Schritt 205).
-
Nachfolgend
berechnet der Abstandsberechnungsabschnitt 34 unter Verwendung
der Triangulationstechnik den Abstand von der in Schritt 205 erfassten
Brennpunktposition zu dem Messobjekt (Schritt 206) und
gibt einen Wert für
den Abstand aus (Schritt 207).
-
Im
Folgenden wird durch Darstellung der aufeinander folgenden Schritte,
die in dem Rechenprozess ausgeführt
werden, ein Verfahren zum Berechnen des Abstands aus der in 3 gezeigten
graphischen Darstellung der Lichtenergieverteilung erläutert.
-
Wenn
die durch das Detektorelement 9 erhaltenen Lichtenergie-Verteilungsdaten
in den Flecktrennabschnitt 30 eingegeben werden, ist die
folgende Operation, dass der Abschnitt 30 gestartet wird.
-
[Flecktrennabschnitt 30]
-
4 zeigt
einen Ablaufplan der Verarbeitungsschritte, die in dem Flecktrennabschnitt 30 ausgeführt werden.
-
Wenn
die durch das Detektorelement 9 erhaltenen Lichtenergie-Verteilungsdaten
in den Flecktrennabschnitt 30 eingegeben werden (Schritt 100), werden
an den Energieverteilungsdaten der erste und der zweite Differentiationsschritt
ausgeführt (Schritt 101)
und die Extremwerte und die Wendepunkte der Verteilungsdaten berechnet
(Schritt 102).
-
Nachfolgend
werden die Minimalwerte der Lichtflecke auf dem Detektorelement 9 verwendet, um
jeden Fleck der verschiedenen Lichtflecke zu trennen (Schritt 103),
um die Helligkeitskurve für
jeden Lichtfleck zu trennen (Schritt 104).
-
Genauer
werden die durch das Detektorelement 9 erhaltenen Energieverteilungsdaten
der ersten Differentiation ausgesetzt, um die Koordinatenpunkte
pMAX1 (xMAX1, yMAX1) und pMAX2 (xMAX2, yMAX2) für die Maximalwerte
zu erhalten.
-
Ähnlich sind
die Koordinaten für
die Minimalwerte pMIN1 (xMIN1,
yMIN1), pMIN2 (xMIN2, yMIN2) und
pMIN3 (xMIN3, yMIN3).
-
Nachfolgend
werden durch Ausführen
einer zweiten Differentiation die Wendepunkte pIF1,
pIF2, pIF3, pIF4 der Kurven erhalten.
-
Die
ersten Ableitungen beim Anstieg null beziehen sich auf die Extremwerte,
um Maximal- und Minimalwerte der Kurven zu geben, während sich
die Nullwerte in den zweiten Ableitungen auf die Wendepunkte beziehen.
-
Nachfolgend
wird jeder Lichtfleck auf der Verteilungskurve in entsprechende
Helligkeitskurven bei ihren Minimalwerten pMIN2,
(xMIN2, yMIN2) getrennt.
-
Die
Energieverteilungsdaten für
jeden in dem Flecktrennabschnitt 30 erhaltenen Lichtfleck werden
in den Fleckauswahlabschnitt 31 eingegeben.
-
[Fleckauswahlabschnitt 31]
-
Der
Fleckauswahlabschnitt 31 untersucht alle Maximalwerte in
den Verteilungsdaten und wählt einen
Maximalwert, der einen Schwellenwert übersteigt und den kürzesten
Abstand zu dem Objekt repräsentiert,
als den richtigen, durch den direkten Reflexionsstrahl 7 fokussierten
Lichtfleck aus.
-
Außerdem werden
die Lichtenergie-Verteilungsdaten unter Verwendung der linken und
rechten Wendepunkte, die zu den jeweiligen Peak-Werten am nächsten sind,
als die Grenze, in einzelne Helligkeitswerte wegen des direkten
Reflexionsstrahls 7 und wegen des Reflexionsstrahls 16 3-ter
Ordnung unterteilt.
-
5 zeigt
ein Beispiel des Lichtwegs eines Reflexionsstrahls 16 3-ter
Ordnung. In 5 wird ein direkter Reflexionsstrahl 7 von
einem Punkt P1 an einem glänzenden
Objekt 18 reflektiert und daraufhin ein Teil des Strahls
durch einen Abtastspiegel 12 und eine Linse 8 bei
einem Punkt Q1 auf das Detektorelement 9 fokussiert.
-
Da
der Punkt P1 auf einem glänzenden
Objekt 18 liegt, kommt hier ein Teil des von dem Punkt P1
reflektierten Strahls bei einem Punkt auf einem nahe gelegenen matten
Objekt 19 an.
-
Da
das Objekt 19 eine matte Oberfläche hat, erfährt der
am Punkt P2 ankommende Laserstrahl eine diffuse Reflexion, wobei
ein Teil dieses Strahls bei einem Punkt P3, der etwas von dem Punkt
P1 entfernt ist, eine dritte Reflexion an dem Objekt 18 erfährt und
auf dem Detektorelement 9 bei einem Punkt Q2 fokussiert
wird, der angibt, dass es sich weiter weg befindet.
-
Tatsächlich erscheint
der Reflexionsstrahl 16 3-ter Ordnung so, als ob er in
der Weise von einem auf einer fiktiven Ebene 20 befindlichen
Punkt P'2 reflektiert
würde,
dass der Abstand von P1 zu P2' derselbe
wie der Abstand von P1 zu P2 ist, wobei der Lichtfleck auf dem Detektorelement 9 natürlich angibt,
dass P'2 um einen
Abstand gleich P1 zu P2' weiter
weg ist.
-
Somit
ist der Schwerpunkt der von dem Detektorelement 9 gesehenen
Lichtenergie, wenn eine Reflexion 3-ter Ordnung erzeugt wird, im
Allgemeinen in Richtung eines längeren
Abstands verzerrt. Mit anderen Worten, der Mittelpunkt der Helligkeit
erscheint falsch weiter weg.
-
Um
den Einfluss der Mehrfachreflexion 3-ter Ordnung zu entfernen, ist
es notwendig, die Brennpunktposition des direkten Reflexionsstrahls 7 zu
erhalten.
-
Falls
ein Abhilfeschritt für
die Reflexion 3-ter Ordnung (des Strahls 15 in 20)
unternommen wird, ist der durch den direkten Reflexionsstrahl 7 fokussierte
Fleck immer näher
als der durch die Reflexion 3-ter Ordnung fokussierte Lichtfleck,
da der Einfluss von Mehrfachreflexionen höherer als 4-ter Ordnung vernachlässigbar
ist, so dass ein Lichtfleck, der dem kürzesten Abstand zu dem Objekt
entspricht, der richtige Lichtfleck sein kann.
-
6 ist
ein Ablaufplan der Verarbeitungsschritte, die in dem Fleckauswahlabschnitt 31 ausgeführt werden.
-
Wenn
die Energieverteilungsdaten von jedem in dem Flecktrennabschnitt 30 erhaltenen
Lichtfleck in den Fleckauswahlabschnitt 31 eingegeben werden
(Schritt 110), wird ein Schwellenwert bestimmt, der als
Kriterium für
die Maximalwerte verwendet werden soll (Schritt 111), wobei
die in dem Flecktrennabschnitt 30 erhaltenen Maximalwerte
als Kandidatenwerte für
den direkten Reflexionsstrahl 7 ausgewählt werden (Schritt 112)
und diese Werte auf die Anforderung untersucht werden, dass sie
den Schwellenwert übersteigen
sollen (Schritt 113).
-
Falls
ein Maximalwert in Schritt 113 größer als der Schwellenwert ist,
wird die Position dieses Maximalwerts auf eine weitere Anforderung
untersucht, ob er der kürzeste
Abstand zu dem Objekt (rechte Seite auf dem Detektor 9)
ist (Schritt 114), wobei derjenige Maximalwert, der den
kürzesten
Abstand (am weitesten auf der rechten Seite auf dem Detektor 9)
angibt, als das richtige Maximum für den direkten Reflexionsstrahl 7 ausgewählt wird
(Schritt 115).
-
Wenn
in den Fleckauswahlabschnitt 31 mehrere Maximalwerte eingegeben
werden, wählt
er ausführlicher
einen Maximalwert dann aus (Schritt 113), wenn er höher als
der Schwellenwert ist (der in Schritt 110 zum Entfernen
von Rauschen ausgewählt ist)
und dem kürzesten
Abstand zu dem Objekt entspricht (Schritt 114). Der ausgewählte Wert
wird als die maximale Helligkeit für den direkten Reflexionsstrahl 7 bestimmt.
-
In
dem in 3 gezeigten vorliegenden Beispiel sind die Koordinaten
für den
Lichtfleck wegen des direkten Reflexionsstrahls 7 durch
pMAX2 (xMAX2, yMAX2) gegeben.
-
Es
wird angenommen, dass die Wendpunkte pIF3,
pIF4 der Verteilungskurve die Unterteilungspunkte (die
Positionen, die jeden Lichtfleck trennen) sind, wobei die Verteilungsdaten
bei den Wendepunkten unterteilt werden, um alle Verteilungsdaten
bis auf jene, die innerhalb des durch die Wendepunkte pIF3–pIF4 gegebenen Bereichs liegen, zu löschen. Dieser
Prozess verringert die Unsicherheit bei der Wahl des richtigen Lichtflecks,
die durch den Einfluss der Helligkeit des Mehrfachreflexionsstrahls
beim Beeinflussen der Position der Peak-Helligkeit für den richtigen Lichtfleck
wegen des direkten Reflexionsstrahls 7 verursacht wird.
-
Wenn
die Helligkeits-Peaks andererseits nahe beieinander sind, wird eher
der Minimalwert pMIN2 (xMIN2,
yMIN2) als der Wendepunkt pIF3 näher zu den
Peak-Werten pMAX2 (xMAX2, yMAX2). In diesem Fall werden die Energieverteilungsdaten
unter Verwendung der Minimalwerte pMIN2 (xMIN2, yMIN2) unterteilt, um
den einzelnen Lichtflecken die jeweilige Helligkeit zuzuschreiben.
-
Dies
wird anhand der 3, 24 und 25 ausführlicher
erläutert.
Falls die Überlagerung
der Mehrfachreflexionskurve und der direkten Reflexionskurve, wie
in 3 veranschaulicht ist, nur teilweise ist, bestimmt
der Fleckauswahlabschnitt 31 das Gebiet, das durch den
Wendepunkt pIF3 (links von pMAX2)
und durch den Wendepunkt pIF4 (rechts von pMAX2) begrenzt ist, als den Helligkeitswert
für den
direkten Reflexionsstrahl 7. Falls die zwei Kurven andererseits
so überlagert
sind, dass die jeweiligen Wendepunkte, wie in 24 veranschaulicht
ist, verborgen sind, wählt
der Fleckauswahlabschnitt 31 den Helligkeitswert für den direkten
Reflexionsstrahl 7 als das Gebiet aus, das durch den Minimalwert
pMIN2 (links von pMAX2)
und durch den Wendepunkt pIF4 (rechts von
pMAX2) begrenzt ist. Wenn die zwei Kurven schließlich, wie
in 25 veranschaulicht ist, nahezu vollständig überlagert
sind, wählt
der Fleckauswahlabschnitt 31 das Energiefeld für den direkten
Reflexionsstrahl 7 als das Gebiet aus, das durch den Wendepunkt
pIF3 (links von pMAX2)
und durch den Wendepunkt pIF4 (rechts von
pMAX2) begrenzt ist.
-
Mit
anderen Worten, die Helligkeit jedes Lichtflecks wird in der Weise
zugeschrieben, dass jene Extremwerte und Wendepunkte, die dem ausgewählten Maximalwert
am nächsten
sind, die Grenzpunkte zum Trennen in einzelne Lichtflecke definieren.
-
Es
wird angemerkt, dass der Grund für
die Entscheidung eines Schwellenwerts für die Maximalwerte in Schritt 111 ist,
dass dann, wenn es nicht eine bestimmte minimale Helligkeit für jeden
Lichtfleck gibt, keine Präzisionsmessungen
erhalten werden können,
so dass es notwendig ist, die Messungen nach Einstellung der Vorrichtungsempfindlichkeit
unabhängig
von den Wirkungen von Mehrfachreflexionen zu wiederholen.
-
Der
Maximalwert wird zusammen mit dem linken und mit dem rechten Wendepunkt
der direkten Reflexionskurve 7 in den Helligkeitsverteilungs-Wiederherstellungsabschnitt 32 eingegeben.
-
[Helligkeitsverteilungs-Wiederherstellungsabschnitt 32]
-
Obgleich
der Fleckauswahlabschnitt 31 einen richtigen Helligkeitsbereich
für die
direkte Reflexionskurve definiert, entfernt aber das Löschen von durch
den Reflexionsstrahl 16 3-ter Ordnung erzeugten fremden
Teilen der Kurve auch einen Teil der gültigen Helligkeit, die zu dem
direkten Reflexionsstrahl 7 gehört.
-
Somit
stellt der Helligkeitsverteilungs-Wiederherstellungsabschnitt 32 die
richtige Helligkeit für den
direkten Reflexionsstrahl 7, die durch Löschen der
von dem Reflexionsstrahl 16 3-ter Ordnung beigetragenen
Energie verloren gegangen ist, wieder her. Dieser Rechenschritt
wird unter Verwendung eines Typs einer Ein-Peak-Verteilungsfunktion, z. B. einer
Kurve der kleinsten Fehlerquadrate, ausgeführt, die die verloren gegangenen
Abschnitte der Kurve annähert.
-
In
diesem Beispiel wird die Kurvenform unter Verwendung einer in 7 gezeigten
Cosinusverteilungsfunktion (A4 in 7) angenähert. Der
Maximalwert der Helligkeitskurve für den Strahl 7 wird
in die Cosinusverteilungsfunktion eingesetzt, um die richtige Funktion
der Verteilungskurve wiederherzustellen.
-
Unter
Verwendung einer ähnlichen
Technik kann unter Verwendung eines Typs einer Ein-Peak-Verteilungsfunktion
die Kurvenform für
alle anderen Lichtflecke wiederhergestellt werden.
-
In
diesem Fall ist die Gesamthelligkeit die Summe der ursprünglichen
Helligkeit, die durch den linken und durch den rechten Wendepunkt
(pIF3–pIF4) begrenzt ist, und der Energiebeiträge, die
durch pIF3 für den linken Abfallabschnitt
und durch pIF4 für den rechten Abfallabschnitt
der wiederhergestellten Kurve gegeben sind.
-
Außerdem kann
der Helligkeitswert als die Gesamtfläche unter einer Kurve gewählt werden,
die durch eine Ein-Peak-Verteilungsfunktion gegeben ist, die so
gewählt
ist, dass sie die Helligkeitskurve repräsentiert.
-
Durch
Verfolgen dieser Verfahren kann eine richtige Helligkeitskurve für den direkten
Reflexionsstrahl 7 mit vernachlässigbarer Störung von
dem Reflexionsstrahl 16 3-ter Ordnung erhalten werden.
-
Die
durch den Helligkeitsverteilungs-Wiederherstellungsabschnitt 32 erhaltenen
Helligkeitsdaten des direkten Reflexionsstrahls 7 werden
in den Brennpunktposition-Erfassungsabschnitt 33 eingegeben.
-
[Brennpunktposition-Erfassungsabschnitt 33]
-
Der
Brennpunktposition-Erfassungsabschnitt 33 berechnet für den direkten
Reflexionsstrahl 7 gemäß den erhaltenen
Helligkeitsdaten eine gewichtete Mittelposition.
-
Die
durch den Brennpunktposition-Erfassungsabschnitt 33 erhaltene
Brennpunktposition für den
Strahl 7 wird in den Abstandsberechnungsabschnitt 34 eingegeben.
-
[Abstandsberechnungsabschnitt 34]
-
Der
Abstandsberechnungsabschnitt 34 bestimmt durch Verwendung
der Brennpunktposition des Strahls 7 unter Verwendung des
Triangulationsprinzips den Abstand.
-
Als
Zusammenfassung des in der Ausführungsform
1 dargestellten Verfahrens kann durch analytisches Trennen des Reflexionsstrahls
3-ter Ordnung von dem direkten Reflexionsstrahl ein genauer Abstand
zu einem Objekt abgeleitet werden, das wegen seiner Formen oder
seiner glänzenden Oberfläche für die Erzeugung
von Mehrfachreflexionen empfindlich ist.
-
Ausführungsform 2
-
Die
Abstandsmessvorrichtung in der Ausführungsform 2 wendet anstelle
der in der Ausführungsform
1 verwendeten Cosinusverteilungsfunktion eine in 7 gezeigte
Normalverteilungsfunktion (A5 in 7) an, um
in dem Helligkeitsverteilungs-Wiederherstellungsabschnitt 32 die
Helligkeitskurve für
den direkten Reflexionsstrahl 7 wiederherzustellen. Der Mittelwert
in der Funktion wird mit dem Maximalwert in der Helligkeitskurve
für den
direkten Reflexionsstrahl 7 korreliert und die Standardabweichungen
in der Funktion werden mit den Wendepunkten der Helligkeitskurve
für den
direkten Reflexionsstrahl 7 korreliert.
-
8 zeigt
die Verarbeitungsschritte in dem Helligkeitsverteilungs-Wiederherstellungsabschnitt 32.
-
Der
Maximalwert des direkten Reflexionsstrahls 7 und die in
dem Fleckauswahlabschnitt 31 erhaltenen Wendepunkte werden
in den Helligkeitsverteilungs-Wiederherstellungsabschnitt 32 eingegeben
(Schritt 120) und der Maximalwert und die Wendepunkte daraufhin
in die Normalverteilungsfunktion eingesetzt (Schritt 121).
-
Die
in Schritt 121 erhaltenen Helligkeitsdaten werden gespeichert
(Schritt 122) und es wird die Helligkeitskurve für den direkten
Reflexionsstrahl 7 erhalten (Schritt 123).
-
Unter
Verwendung der Normalverteilungsfunktion, die die Energieverteilung
des Laserlichts enger als die Cosinusverteilungsfunktion annähert, ist
eine genauere Helligkeitsverteilungswiederherstellung möglich.
-
Da
die gewichtete Mittelposition der Helligkeit des Strahls 7 in
dieser Ausführungsform
gleich dem Maximalwert des Strahls 7 ist, kann der Maximalwert
beim Erhalten der Brennpunktposition des Strahls 7 in dem
Brennpunktposition-Erfassungsabschnitt 33 verwendet werden.
-
Ausführungsform 3
-
Die
Abstandsmessvorrichtung in der Ausführungsform 3 wendet anstelle
der in der Ausführungsform
1 verwendeten Cosinusverteilungsfunktion eine in 7 ge zeigte
Laplace-Verteilungsfunktion (A6 in 7) an, um
die Helligkeitskurve für
den direkten Reflexionsstrahl 7 in dem Helligkeitsverteilungs-Wiederherstellungsabschnitt 32 wiederherzustellen.
Der Mittelwert in der Funktion wird mit dem Maximalwert in der Helligkeitskurve
für den
direkten Reflexionsstrahl 7 korreliert und die Standardabweichungen
in der Funktion werden mit den Wendepunkten der Helligkeitskurve
für den
direkten Reflexionsstrahl 7 korreliert.
-
Es
wird angemerkt, dass es in jeder der bisher dargestellten Ausführungsformen
(1–3)
akzeptabel ist, in dem in dem Helligkeitsverteilungs-Wiederherstellungsabschnitt 32 ausgeführten Wiederherstellungsprozess
irgendeine Verteilungsfunktion zu verwenden, solange der Maximalwert
der Helligkeitskurve für
den Strahl 7 mit dem Mittelwert der Funktion korreliert
und die Wendepunkte für
den Strahl 7 mit den Standardabweichungen der Funktion
korrelieren.
-
Durch
Wahl einer Verteilungsfunktion, die das Energieverteilungsmuster
eines in dem Laserentfernungssensor verwendeten Laserstrahls eng annähert, kann
eine noch genauere Wiederherstellung der einzelnen Helligkeit ausgeführt werden.
-
Ausführungsform 4
-
9 zeigt
eine schematische Anordnung der in der Ausführungsform 4 verwendeten Abstandmessvorrichtung.
-
Die
Vorrichtung in der Ausführungsform
4 unterscheidet sich von der in der Ausführungsform 1 durch die Abwesenheit
des Helligkeitsverteilungs-Wiederherstellungsabschnitts 32.
-
Das
heißt,
in der vorliegenden Ausführungsform
wird angenommen, dass die Brennpunktposition der Maximalwert oder
der Mittelwert der Helligkeitskurve für den im Fleckauswahlabschnitt 31 erhaltenen
Strahl 7 ist, ohne dass der Wiederherstellungsprozess für den direkten
Reflexionsstrahl 7 ausgeführt wird.
-
Da
gemäß diesem
Verfahren keine Notwendigkeit besteht, die Helligkeitskurve wiederherzustellen
und die Gewichtung für
die Mittelposition der Kurve zu berechnen, kann die Brennpunktposition
des direkten Reflexionsstrahls 7 schneller erhalten werden.
-
Ausführungsform 5
-
10 zeigt
eine schematische Anordnung der in der Ausführungsform 5 verwendeten Abstandsmessvorrichtung.
-
Die
vorliegende Vorrichtung unterscheidet sich von der in der Ausführungsform
1 dadurch, dass der Flecktrennabschnitt 30 und der Fleckauswahlabschnitt 31 durch
einen Extremwerte/Wendepunkte-Berechnungsabschnitt 36 ersetzt
sind.
-
Wenn
sich die durch das Detektorelement 9 erhaltenen Energieverteilungsdaten
nur auf den direkten Reflexionsstrahl 7 beziehen und den
Reflexionsstrahl 16 3-ter Ordnung nicht enthalten, sind
der Flecktrennabschnitt 30 und der Fleckauswahlabschnitt 31 nicht
notwendig.
-
Die
Abstandsmessvorrichtung dieser Ausführungsform empfängt in dem
Detektorelement 9 nur den direkten Reflexionsstrahl und
nicht den Reflexionsstrahl 3-ter Ordnung. Somit erzeugt der Extremwerte/Wendepunkte-Berechnungsabschnitt 36 einfach
aus den ersten Ableitungen die Maximalwerte der Koordinaten pMAX1 (xMAX1, yMAX1) und erhält aus den zweiten Ableitungen
die Wendepunkte pIF3, pIF4 in der
Energieverteilungskurve.
-
Der
Helligkeitsverteilungs-Wiederherstellungsabschnitt 32 stellt
unter Verwendung der Werte der Maximal- und Wendepunkte die Helligkeitskurve wieder
her, indem er einem ähnlichen
Prozess folgt wie dem Prozess des Wiederherstellens der Helligkeitskurve,
wenn der Reflexionsstrahl 16 3-ter Ordnung enthalten ist.
-
In
diesem Fall nähert
die wiederhergestellte Verteilungskurve die ursprüngliche
Verteilungskurve eng an, so dass es keine Wirkung der Wiederherstellung
auf den Messfehler gibt.
-
Dementsprechend
ist die Vorrichtung dieser Ausführungsform
anwendbar, wenn die reflektierten Strahlen nur den direkten Reflexionsstrahl 7 enthalten
und keinen Beitrag von dem Reflexionsstrahl 16 3-ter Ordnung
haben, so dass die Wiederherstellung der Energieverteilungskurve
und der Brennpunktposition des Lichtflecks effizient und genau ausgeführt werden
können.
-
Ausführungsform 6
-
Die
Anordnung der Abstandsmessvorrichtung dieser Ausführungsform
ist dieselbe wie die in der Ausführungsform
1.
-
Das
Verfahren des Berechnens des Abstands ist anders, wobei die Rechenschritte
unter Verwendung der Energieverteilungskurve erläutert werden, die durch das
in 3 gezeigte Detektorelement 9 erzeugt
wird.
-
Auch
in dieser Ausführungsform
wird an der durch das Detektorelement 9 erzeugten Energieverteilungskurve
durch den Flecktrennabschnitt 30 eine Differentiation ausgeführt. Die
Schritte sind die gleichen wie jene, die in 4 erläutert sind,
wobei ausführliche
Erläuterungen
weggelassen werden.
-
Die
ersten Ableitungen liefern wie in der Ausführungsform 1 die Extremwerte
und ihre Koordinaten.
-
In
dieser Ausführungsform
sind die Maximalwerte pMAX1 (xMAX1,
yMAX1) und pMAX2 (xMAX2, yMAX2) und die
Minimalwerte pMIN1 (xMIN1,
yMIN1), pMIN2 (xMIN2, yMIN2) und
pMIN3 (xMIN3, yMIN3).
-
Außerdem werden
aus den zweiten Ableitungen die Wendepunkte pIF1,
pIF2, pIF3, pIF4 erhalten.
-
Nachfolgend
trennt der Flecktrennabschnitt 30 wie in der Ausführungsform
1 jeden Lichtfleck bei den Minimalwerten pMIN2 (xMIN2, yMIN2).
-
Nachfolgend
vergleicht der Fleckauswahlabschnitt 31 wie in der Ausführungsform
1 die Peak-Werte innerhalb jedes Lichtflecks mit dem Schwellenwert
und wählt
denjenigen Maximalwert, der den Schwellenwert übersteigt und den kürzesten Abstand
zu dem Objekt zeigt (rechte Seite des Detektors 9), als
den Maximalwert für
den direkten Reflexionsstrahl 7 aus.
-
Die
in dem Fleckauswahlabschnitt 31 genommenen Schritte sind
dieselben wie die in 4 gezeigten, wobei ausführliche
Erläuterungen
weggelassen werden.
-
In
dieser Ausführungsform
wird pMAX2 (xMAX2, yMAX2) als der Maximalwert für den direkten
Reflexionsstrahl 7 bestimmt.
-
Außerdem werden
die Wendepunkte pIF3, pIF4 als
die Trennpunkte (als die Unterteilungsposition für jeden Lichtfleck) verwendet,
wobei die Kurve bei den Trennpunkten so getrennt wird, dass alle
Daten außerhalb
des Bereichs pIF3–pIF4 gelöscht werden,
um die Wirkungen der Mehrfachreflexion zu verringern.
-
Wenn
die Peak-Positionen nahe zusammen sind, wird eher der Minimalwert
pMIN2 (xMIN2, yMIN2) als der Wendepunkt pIF3 näher zu pMAX2 (xMAX2, yMAX2), so dass in diesem Fall der Minimalwert
pMIN2 (xMIN2, yMIN2) als der Trennpunkt zum Unterteilen
der Lichtenergie-Verteilungskurve in einzelne Lichtflecke verwendet
wird.
-
Dies
wird anhand der 3, 24 und 25 ausführlicher
erläutert.
Falls die Überlagerung
der Mehrfachreflexionskurve und der direkten Reflexionskurve, wie
in 3 veranschaulicht ist, nur teilweise ist, bestimmt
der Fleckauswahlabschnitt 31 das Gebiet, das durch den
Wendepunkt pIF3 (links von pMAX2)
und durch den Wendepunkt pIF4 (rechts von pMAX2) begrenzt ist, als die Helligkeit für den direkten Reflexionsstrahl 7.
Falls die zwei Kurven andererseits so überlagert sind, dass die jeweiligen
Wendepunkte, wie in 24 veranschaulicht ist, verborgen sind,
wählt der
Fleckauswahlabschnitt 31 die Helligkeit für den direkten
Reflexionsstrahl 7 als das Gebiet aus, das durch den Minimalwert
pMIN2 (links von pMAX2) und
durch den Wendepunkt pIF4 (rechts von pMAX2) begrenzt ist. Wenn die zwei Kurven
schließlich,
wie in 25 veranschaulicht ist, nahezu
vollständig überlagert
sind, wählt
der Fleckauswahlabschnitt 31 die Helligkeit für den direkten
Reflexionsstrahl 7 als das Gebiet aus, das durch den Wendepunkt
pIF3 (links von pMAX2)
und durch den Wendepunkt pIF4 (rechts von pMAX2) begrenzt ist.
-
Mit
anderen Worten, die Energieverteilung jedes Lichtflecks wird in
der Weise zugeschrieben, dass jene Extremwerte und Wendepunkte,
die dem Maximalwert am nächsten
sind, die Grenzpunkte zum Trennen der Lichtflecke definieren.
-
Obgleich
der Fleckauswahlabschnitt 31 die Energieverteilung für den direkten
Reflexionsstrahl 7 auswählt,
löscht
die Löschung
des Energiebeitrags, den der Reflexionsstrahl 16 3-ter
Ordnung gibt, auch einen Teil der durch den Strahl 7 beigetragenen
Energie.
-
Somit
stellt der Helligkeitsverteilungs-Wiederherstellungsabschnitt 32 den
verloren gegangenen Abschnitt der Kurve unter Verwendung der Normalverteilungsfunktion
oder einer anderen Verteilungsfunktion, die die ursprüngliche
Kurve eng annähert,
wieder her.
-
In
diesem Fall entspricht der Maximalwert pMAX2 (xMAX2, yMAX2) für den direkten
Reflexionsstrahl 7 dem Maximalwert (Mittelwert) für die Normalverteilungsfunktion
(A5 in 7) und entsprechen die Wendepunkte pIF3 (xIF3, yIF3), pIF4 (xIF4, yIF4) den Standardabweichungen in der Normalverteilungsfunktion.
-
Aus
diesen Betrachtungen kann durch Einsetzen des Maximalwerts der Helligkeitskurve
und der Wendepunkte für
den Strahl 7 in die Normalverteilungsfunktion die ursprüngliche
Helligkeitskurve für
den Strahl 7 wiederhergestellt werden.
-
Eine
Untersuchung der Helligkeitskurve für den Strahl 7 zeigt,
dass die Kurve etwas verzerrt ist und eine Asymmetrie in der linken/rechten
Hälfte zeigt
(siehe σL
und σR in 3).
Somit sollten die linke und die rechte Standardabweichung unterschiedlich
sein, wobei die Ursprungsdaten nicht direkt in die Normalverteilungsfunktion
eingesetzt werden können.
-
Somit
stützt
sich das vorliegende Verfahren der Helligkeitsverteilungswiederherstellung
auf die getrennte Berechnung der linken und der rechten Hälfte der
Kurve unter Verwendung unterschiedlicher Werte für die Standardabweichung in
der Normalverteilungsfunktion und auf das Zusammenfügen der wiederhergestellten
Halbkurven an ihrem gemeinsamen Maximalwert.
-
11 ist
ein Ablaufplan, der die Verarbeitungsschritte in dem Helligkeitsverteilungs-Wiederherstellungsabschnitt 32 zeigt.
-
Wenn
der Maximalwert und die Wendepunkte für den direkten Reflexionsstrahl 7,
die in dem Fleckauswahlabschnitt 31 erhalten wurden, in
den Wiederherstellungsabschnitt 32 eingegeben werden (Schritt 130),
werden die Wendepunkte in einen Wendepunkt der linken Hälfte und
in einen Wendepunkt der rechten Hälfte getrennt (Schritte 131, 132) und
werden der Maximalwert und der Wendepunkt der linken Seite für den Strahl 7 erhalten
(Schritt 133).
-
Ähnlich werden
der Maximalwert und der Wendepunkt der rechten Seite für den Strahl 7 erhalten
(Schritt 134). Der Maximalwert und der Wendepunkt der linken
Seite werden in die Normalverteilungsfunktion eingesetzt (Schritt 135)
und die linke Halbkurve des Maximalwerts wird gespeichert (Schritt 136).
-
Ähnlich werden
der Maximalwert und der Wendepunkt der rechten Hälfte in die Verteilungsfunktion
eingesetzt (Schritt 135) und wird die rechte Halbkurve
des Maximalwerts gespeichert (Schritt 137).
-
Die
in den Schritten 136, 137 erhaltene linke Halbkurve
und rechte Halbkurve werden verbunden (Schritt 138), um
eine Helligkeitskurve für
den direkten Reflexionsstrahl 7 zu erzeugen (Schritt 139).
-
12 zeigt
ein tatsächliches
Beispiel der Ergebnisse der Verarbeitung der Energieverteilungsdaten,
die die Mehrfachreflexion 3-ter Ordnung enthalten, gemäß dem vorliegenden
Verfahren. In 12 bezieht sich die Strichlinie
auf die ursprünglichen
unverarbeiteten Daten, während
sich die durchgezogene Linie auf die verarbeiteten Daten bezieht.
-
Dementsprechend
liefert das vorliegende Verfahren ein Präzisionsergebnis für den direkten Reflexionsstrahl 7,
das nicht durch den Reflexionsstrahl 16 3-ter Ordnung nachteilig
beeinflusst ist.
-
Nachfolgend
wird in dem Brennpunktposition-Erfassungsabschnitt 33 anhand
der Energieverteilungskurve für
den Strahl 7 eine gewichtete Mittelposition berechnet,
um die Brennpunktposition für den
Strahl 7 zu ermitteln.
-
Schließlich berechnet
der Abstandsmessabschnitt 34 durch Triangulation unter
Verwendung der für
den Strahl 7 erhaltenen Brennpunktposition den Abstand
zu dem Messobjekt.
-
Es
ist akzeptabel, den Helligkeitsverteilungs-Wiederherstellungsabschnitt 32 wie
in der Ausführungsform
4, d. h. ohne die Energieverteilungskurve für den Strahl 7 wiederherzustellen,
zu beseitigen und anzunehmen, dass der in dem Fleckauswahlabschnitt 31 erhaltene
Maximalwert oder der Mittelpunkswert der Energieverteilungskurve
für den
Strahl 7 die Brennpunktposition repräsentiert.
-
In
diesem Fall besteht keine Notwendigkeit, die gewichtete Mittelposition
zu berechnen, so dass die Brennpunktposition schneller erhalten
werden kann.
-
Ferner
können
dann, wenn die Lichtenergieverteilung in dem Detektorelement 9 nur
durch den Strahl 7 verursacht ist und keinen Beitrag vom
Strahl 16 enthält,
der Flecktrennabschnitt 30 und der Fleckauswahlabschnitt 31 wie
in der Ausführungsform
5 weggelassen sein, wobei statt dessen der Extremwerte/Wendepunkte-Berechnungsabschnitt 36 vorgesehen
sein kann.
-
In
diesem Fall erhält
der Extremwerte/Wendepunkte-Berechnungsabschnitt 36 einfach
den Maximalpunkt pMAX1 (xMAX1,
yMAX1) durch erste Differentiation und nur
die Wendepunkte pIF3, pIF4 durch
zweite Differentiation.
-
Der
Helligkeitsverteilungs-Wiederherstellungsabschnitt 32 stellt
die Helligkeitskurve in der gleichen Weise wie das Verfahren, das
die Mehrfachreflexion 16 3-ter Ordnung enthält, unter
Verwendung der Werte der Maximal- und Wendepunkte wieder her.
-
In
diesem Fall nähert
die wiederhergestellte Helligkeitskurve die ursprüngliche
Helligkeitskurve eng an, so dass es keine Wirkung der Wiederherstellung
auf den Messfehler gibt.
-
Ausführungsform 7
-
Die
Abstandsmessvorrichtung der Ausführungsform
7 stellt die Helligkeit des direkten Reflexionsstrahls 7 dadurch
wieder her, dass in dem Helligkeitsverteilungs-Wiederherstellungsabschnitt 32,
wo der Mittelwert der Funktionskurve mit dem Maximalwert in der
Helligkeitskurve für
den direkten Reflexionsstrahl 7 korreliert wird und die
Standardabweichungen der Funktionskurve mit den Wendepunkten der
Helligkeitskurve für
den direkten Reflexionsstrahl 7 korreliert wird, anstelle
der in der Ausführungsform 6
verwendeten Cosinusverteilungsfunktion die in 7 gezeigte
Laplace-Verteilungsfunktion (A6 in 7) angewendet
wird.
-
Es
wird angemerkt, dass in den Ausführungsformen
6 oder 7 irgendeine Verteilungsfunktion akzeptabel ist, solange
der in dem Helligkeitsverteilungs-Wiederherstellungsabschnitt 32 ausgeführte Wiederherstellungsprozess
den Maximalwert der Helligkeitskurve für den Strahl 7 mit
dem Mittelwert der Funktion und die Wendepunkte mit den Standardabweichungen
der Funktion korrelieren kann.
-
Dadurch,
dass eine Verteilungsfunktion gewählt wird, die das Energieverteilungsmuster
eines in dem Entfernungssensor verwendeten Laserstrahls eng annähert, kann
eine noch genauere Wiederherstellung der Helligkeit ausgeführt werden.
-
Ausführungsform 8
-
13 zeigt
eine Anordnung der Abstandsmessvorrichtung.
-
Die
Vorrichtung in dieser Ausführungsform zeigt
eine Anwendung der vorliegenden Erfindung auf einen synchronisierten
Abtastentfernungsmesser.
-
Ein
von einer Lichtquelle 1 ausgesendeter Lichtstrahl (Laserstrahl) 2 wird
von einem Abtastspiegel 12 reflektiert, wobei nach der
Reflexion von einem Punkt P1 an einem glänzenden Objekt 18 ein
Teil des Strahls durch einen Abtastspiegel 12 und durch
eine optische Vorrichtung (Linse) 8 an einen Punkt Q1 auf dem
Erfassungselement 9 fokussiert wird.
-
Gemäß dieser
Vorrichtung wird ein Reflexionsstrahl (15 in 20)
2-ter Ordnung, der von der Lichtquelle 2 erzeugt und von
dem glänzenden
Objekt 18 reflektiert wird, nicht an der Axiallinie des
Abtastspiegels 12 reflektiert. Somit wird der Strahl 15 nicht
auf das Detektorelement 9 fokussiert, so dass die Reflexion
2-ter Ordnung strukturell umgeleitet wird. Allerdings wird der Reflexionsstrahl 16 3-ter Ordnung
an der Axiallinie des Abtastspiegels 12 reflektiert und
auf das Erfassungselement 9 fokussiert.
-
Da
der Reflexionsstrahl 16 3-ter Ordnung auf das Detektorelement 9 fokussiert
wird, ist die Lichtenergieverteilung verschieden von der nur durch
den direkten Reflexionsstrahl 7 verursachten Lichtenergieverteilung,
wobei keine richtige Abstandsmessung erhalten werden kann.
-
Somit
kann durch Anwenden der oben beschriebenen Techniken für jede Ausführungsform
der durch das Detektorelement 9 erhaltenen Lichtenergie-Verteilungsdaten
die Wirkung des Strahls 16 entfernt werden, so dass die
Helligkeit nur wegen des direkten Reflexionsstrahls 7 erhalten
werden kann.
-
Ähnlich der
Ausführungsform
4 kann der Helligkeitsverteilungs-Wiederherstel lungsabschnitt 32 weggelassen
sein, so dass der Wiederherstellungsprozess in diesem Abschnitt
nicht ausgeführt
wird, sondern die in dem Fleckauswahlabschnitt 31 erhaltenen
Helligkeitsergebnisse verwendet werden, so dass angenommen werden
kann, dass der Maximalwert oder der Mittelpunkswert der Kurve die
Brennpunktposition ist.
-
Ferner
können
dann, wenn die resultierende Helligkeit nur durch den Strahl 7 verursacht
ist und keinen Beitrag vom Strahl 16 enthält, wie
in der Ausführungsform
5 der Flecktrennabschnitt 30 und der Fleckauswahlabschnitt 31 weggelassen
sein, wobei statt dessen der Extremwerte/Wendepunkte-Berechnungsabschnitt 36 vorgesehen
sein kann.
-
Ausführungsform 9
-
14 zeigt
eine Anordnung der Abstandsmessvorrichtung.
-
Die
Vorrichtung in dieser Ausführungsform zeigt
eine Anwendung der vorliegenden Erfindung auf einen Entfernungssensor
mit zweidimensionaler Antwortfähigkeit
zum Messen des Abstands.
-
Der
Grundzugang ist, in dem Verfahren der Ausführungsform 1, das einen eindimensionalen
Detektor 9 verwendet, einen Fall höherer als zweier Dimensionen
zu betrachten.
-
Das
folgende Verfahren beschreibt den Betrieb eines zweidimensionalen
Entfernungssensors.
-
Wie
in 14 gezeigt ist, sind zwei Abtastspiegel 12, 13 vorgesehen,
so dass die Abtastung in zwei Richtungen, in der x- und in der y-Richtung,
ausgeführt
werden kann, wobei die Eingangsseite mit einem zweidimensionalen
Detektorelement 11 versehen ist, das das eindimensionale
Detektorelement 9 ersetzt.
-
Diese
Anordnung erzeugt einen Entfernungssensor, der Abstände in einem
zweidimensionalen Raum messen kann.
-
In
dieser Ausführungsform
führt der
Flecktrennabschnitt 30 die Differentiationsschritte an
den durch das Detektorelement 11 erhaltenen Lichtenergie-Vertei lungsflächen aus,
wodurch wie in der Ausführungsform
1 die Koordinaten für
die Maximalwerte und Wendepunkte der Lichtenergie-Verteilungsfläche erhalten
werden.
-
Nachfolgend
trennt der Flecktrennabschnitt 30 wie in der Ausführungsform
1 jeden Lichtfleck bei den Minimalwerten pMIN2 (xMIN2, yMIX2).
-
Nachfolgend
wählt der
Fleckauswahlabschnitt 31 wie in der Ausführungsform
1 jene Maximalwerte innerhalb jedes Lichtflecks, die höher als ein
Schwellenwert sind und den kürzesten
Abstand zu dem Objekt haben (rechte Seite des Detektorelements 9)
aus, wobei diese als der Maximalwert für den direkten Reflexionsstrahl 7 bestimmt
werden.
-
Nachfolgend
stellt der Helligkeitsverteilungs-Wiederherstellungsabschnitt 32 unter
Verwendung der Maximalwerte in einer Cosinusverteilungsfunktion
n-ter Ordnung die Helligkeitsflächen
wieder her, um Energieverteilungsflächen n-ter Ordnung für getrennte
Lichtflecke zu erhalten.
-
Falls
z. B. eine Fläche
mit dem Maximalwert ausgewählt
wird, den Strahl 7 zu repräsentieren, kann die Energieverteilung
n-ter Ordnung für
den Strahl 7 unter Verwendung der Verteilungsfunktion n-ter
Ordnung wiederhergestellt werden.
-
Ähnlich ist
es möglich,
zum Wiederherstellen der Fläche
für den
Strahl 7 eine Laplace-Verteilungsfunktion oder Normalverteilungsfunktion
zu verwenden.
-
Außerdem ist
ein schnelleres, genaues Verfahren zur Bestimmung der Brennpunktposition
die Verwendung von pMAX2 (xMAX2,
yMAX2).
-
Üblicherweise
kann der Maximalwert der Helligkeit für den Strahl 7 nur
in ganzen Pixeleinheiten des Detektorelements (9 oder 11)
repräsentiert werden,
wobei der Maximalwert aber unter Verwendung der äußerst hohen Werte hinsichtlich
gebrochener Pixeleinheiten in einer CCD definiert werden kann, so
dass genauere Abstandsmessungen ausgeführt werden können.
-
Außerdem kann
in dieser Ausführungsform ebenso
wie in der Ausführungsform
4 der Helligkeitsverteilungs-Wiederherstellungsabschnitt 32 entfernt sein,
so dass der Wiederherstellungsprozess in diesem Abschnitt nicht
ausgeführt
wird, sondern die in dem Fleckauswahlabschnitt 31 erhaltenen
Energieverteilungsergebnisse verwendet werden, so dass angenommen
werden kann, dass der Maximalwert oder Mittelpunkswert die Fläche die
Brennpunktposition ist.
-
Falls
die resultierende Energieverteilung nur durch den Strahl 7 verursacht
ist und keinen Beitrag vom Strahl 16 enthält, können ferner
wie in der Ausführungsform
5 der Flecktrennabschnitt 30 und der Fleckauswahlabschnitt 31 weggelassen
sein, wobei statt dessen der Extremwerte/Wendepunkte-Berechnungsabschnitt 36 vorgesehen
sein kann.
-
Ausführungsform 10
-
15 zeigt
eine Anordnung der Abstandsmessvorrichtung. In der Ausführungsform
9 wurden zum Abtasten in zwei Richtungen, in der x- bzw. in der
y-Richtung, zwei Abtastspiegel 12, 13 verwendet, während in
der Ausführungsform
10 der Strahlausgangsabschnitt des Spiegels 12 mit dem
Strahleingangsabschnitt des Spiegels 12 synchronisiert
ist, indem der Spiegel 12 in der x-Richtung verlängert ist.
-
Durch
Synchronisieren des Strahleingangs- und des Strahlausgangsabschnitts
des Spiegels 12 kann wie in der Ausführungsform 6 verhindert werden,
dass die Reflexion 2-ter Ordnung auf dem Detektorelement 9 fokussiert
wird.
-
Außerdem kann
durch das Synchronisieren des Strahlausgangsabschnitts des Spiegels 12 mit dem
Strahleingangsabschnitt des Spiegels 12 anstelle eines
zweidimensionalen Detektorelements 11 ein eindimensionales
Detektorelement 9 zum Abtasten eines zweidimensionalen
Objekts verwendet werden.
-
Obgleich
der Spiegel 12 verlängert
wurde, um als eine Einheit zu wirken, wird angemerkt, dass es andererseits
möglich
ist, die Ausgangsseite und die Eingangsseite zu trennen, aber einzurichten, dass
sie synchron angesteuert werden.
-
Darüber hinaus
kann der Reflexionsstrahl 16 3-ter Ordnung in diesem Fall
in der gleichen Weise wie in einem eindimensionalen Entfernungssensor verarbeitet
werden, um die gleiche Genauigkeit in Abstandsmessungen zu erzeugen.
-
Wie
in der Ausführungsform
4 kann auch in dieser Ausführungsform
der Hellig keitsverfeilungs-Wiederherstellungsabschnitt 32 weggelassen sein,
so dass der Wiederherstellungsprozess nicht in diesem Abschnitt
ausgeführt
wird sondern die in dem Fleckauswahlabschnitt 31 erhaltenen
Energieverteilungsergebnisse verwendet werden, so dass angenommen
werden kann, dass der Maximalwert oder Mittelpunkswert der Fläche die
Brennpunktposition ist.
-
Falls
die resultierende Lichtenergieverteilung nur durch den direkten
Reflexionsstrahl 7 verursacht ist und keinen Beitrag vom
Reflexionsstrahl 16 3-ter Ordnung enthält, können ferner wie in der Ausführungsform
5 der Flecktrennabschnitt 30 und der Fleckauswahlabschnitt 31 weggelassen
sein, wobei statt dessen der Extremwerte/Wendepunkte-Berechnungsabschnitt 36 vorgesehen
sein kann.
-
Es
wird angemerkt, dass klar ist, dass das Verfahren der vorliegenden
Erfindung in allen dargestellten Ausführungsformen (außer Ausführungsform 5)
selbst dann genaue Ergebnisse in einer Abstandsmessung liefern kann,
wenn der Reflexionsstrahl 16 3-ter Ordnung nicht in den
Energieverteilungsdaten enthalten ist.
-
Außerdem wird
angemerkt, dass die Verarbeitungsabschnitte (30–36)
oder irgendwelche Teile davon, die in den 1, 2, 9, 10, 13, 14 und 15 gezeigt
sind, automatisch mittels eines Computersystems zum Lesen und Ausführen von
Programmen, die auf einem computerlesbaren Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet sind,
betrieben werden können,
um verschiedene Verarbeitungsschritte wie etwa Lichtflecktrennung, Lichtfleckauswahl,
Helligkeitsverteilungswiederherstellung, Brennpunktpositionserfassung
und Abstandsberechnung auszuführen.
Ein Computersystem soll Betriebssysteme und Peripheriegeräte enthalten
und ein computerlesbares Aufzeichnungsmedium soll ein transportables
Medium wie etwa eine Diskette, eine optomagnetische Platte, einen
ROM, eine CD-ROM und andere sowie eine innerhalb des Computers untergebrachte
Festplatte enthalten. Außerdem
soll ein computerlesbares Aufzeichnungsmedium solche Kurzzeitspeichervorrichtungen,
die dynamisch in einer Netzschaltung (Internet, Fernsprecherschaltungen
und dergleichen) zum Senden von Anwendungsprogrammen arbeiten, sowie
temporäre
Speichervorrichtungen wie etwa flüchtige Speicher, die in den
Servern und Client-Computern in Kommunikationssystemen enthalten
sind, enthalten. Die Programme können
nur auf einen Teil der hier dargestellten Funktionen anwendbar sein
oder können
in Verbindung mit vorhandenen Programmen arbeiten, die in dem Computersystem
vorinstalliert sind.
-
Außerdem wird
angemerkt, dass das Computersystem die für die Abstandsbestimmung notwendigen
Verarbeitungsschritte dann, wenn die Abstandsmessung in Echtzeit
ausgeführt
werden soll, dadurch ausführen
muss, dass es die notwendigen Komponenten wie etwa Strahlausgangsabschnitt und
Strahleingangsabschnitt funktional in dem System enthalten hat.
-
Außerdem können dann,
wenn eine Echtzeitverarbeitung nicht notwendig ist, die durch getrennte
Einrichtungen in dem Strahlausgangsabschnitt und in dem Strahleingangsabschnitt
erhaltenen Daten als digitale Daten gespeichert und später in dem
Computersystem gemäß den ihm
zugeführten digitalen
Daten verarbeitet werden.
-
Im
Folgenden werden einige Hauptmerkmale der vorliegenden Erfindung
zusammengefasst.
- (1) Die vorliegende Erfindung
schafft ein analytisches Verfahren zum Trennen eines Mehrfachreflexionsstrahls
von einem direkten Reflexionsstrahl in lichtgestützten Abstandsmesstechniken, wodurch
in Abstandsmessungen für
jene Objekte, die wegen ihrer Form oder ihres Oberflächenreflexionsvermögens empfindlich
dafür sind,
Mehrfachreflexionen zu erzeugen, eine hohe Genauigkeit erzielt wird.
- (2) Die vorliegende Erfindung erzielt die Messgenauigkeit unabhängig von
der Anwesenheit von Mehrfachreflexionen dadurch, dass sie die Helligkeit
in den durch einen direkten Reflexionsstrahl erzeugten Energieverteilungsdaten
analytisch wiederherstellt, um so eine Brennpunktposition eines
Lichtflecks genau zu bestimmen.
- (3) Somit schafft die vorliegende Erfindung eine Hochpräzisions-Abstandsmessvorrichtung
mit weiter Anwendbarkeit in neuen Anwendungsgebieten, die bei der
herkömmlichen
Vorrichtung wegen des durch Mehrfachreflexionen verursachten Verlusts
der Genauigkeit nicht praktisch sind.
- (4) Die vorliegende Erfindung ist selbst dann wirksam, wenn
nur direkte Reflexion beteiligt ist, da im Vergleich mit jenen herkömmlichen
Techniken, die den Maximalwert oder die Gewichtung des Lichtflecks
verwenden, die genaue Position eines Lichtflecks schneller bestimmt
werden kann.
- (5) Die vorliegende Erfindung erweitert die Genauigkeit der
Abstandsmessung unter Verwendung direkter Reflexion, indem sie verschiedene Typen
von Verteilungsfunktionen anwendet, um die Helligkeitsdaten besser
wiederherzustellen und so Verformungen in den Energieverteilungsdaten
zu kompensieren, um sie so an verschiedene Oberflächenbedingungen
des Objekts anzupassen.