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GEBIET DER
TECHNIK
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Farbwalzen für Druckmaschinen und insbesondere
Walzen wie Farbheber- und Verreibwalzen zum Einsatz in Offset- oder
Buchdruckmaschinen, um Farbe aus dem Farbkasten der Druckzone zuzuführen.
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STAND DER
TECHNIK
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Die
den am nächsten
kommenden Stand der Technik darstellende Schrift DE-A 195 03 275
beschreibt eine Walze zum Einsatz in Druckmaschinen, welche einen Überschuss
an von der Walze zu einer benachbarten zweiten Walze in deren Kantenbereichen
zu übertragendem
Anfeuchtmittel reduzieren soll, indem eine wasserabstoßende Schicht
in dem Kantenbereich und eine wasserfreundliche Schicht im Mittelbereich
zwischen den Kantenbereichen hergestellt wird.
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Weiter
offenbart die Schrift JP-A-1 139 297 eine Bogendruckmaschine, bei
der farbabstoßende Schichten
auf der Oberfläche
und dem Oberflächenende
eines Gegendruckzylinders gebildet werden. Hierdurch findet keine
Farbbewegung vom Oberflächenende
eines Gummituchzylinders zum Oberflächenende des Gegendruckzylinders
statt.
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So
wird beispielsweise in Offset-Druckmaschinen über eine Kastenwalze, eine
Farbheberwalze, eine Anzahl von Verreibwalzen, eine Formwalze, den
Plattenzylinder und den Gummituchzylinder Farbe aus einem Farbkasten
der Druckzone zwischen einem Gummituch- und einem Gegendruckzylinder zugeführt. Die
dem Gummituchzylinder zugeführte Farbe
wird weiter auf durch den Druckzone geleitetes Papier, das zu bedruckende
Material, übertragen.
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Der
Gummituchzylinder mit in den erforderlichen Bereichen seiner äußeren Umfangsoberfläche aufgetragener
Farbe wird im Druckzonenbereich gegen die Papieroberfläche gedrückt, so
dass auf der Papieroberfläche
befindliche Papierteilchen an der auf der Oberfläche des Gummituchzylinders
verbleibenden Farbe anhaften. Der mit den Papierteilchen vermischte
Teil der Farbe wird aufeinanderfolgend gegen die Farbzuführrichtung
auf den Plattenzylinder, die Formwalze, die Verreibwalzen und die
Farbheberwalze übertragen.
Somit sammelt sich die Farbe mit den Papierteilchen insbesondere
in dem Kantenbereich zwischen dem äußeren Umfang sowohl der Farbheber-
als auch der Verreibwalzen sowie auf jeder Stirnfläche derselben
an. Die Farbablagerung baut sich allmählich höher werdend auf und wird hart, so
dass die Ablagerung täglich
vor Beginn eines neuen Drucklaufs entfernt werden muss. Diese Arbeit
ist mühevoll
sowie zeit- und arbeitsaufwändig.
Bei einer Maschine mit vielen Verreibwalzen ist das Entfernen der
Farbe sehr lästig.
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In
den vergangenen Jahren wurden bereits Druckmaschinen vorgeschlagen,
die eine Anzahl von Heberwalzen zwischen der Kastenwalze und der
ersten Verreibwalze aufweisen, die axialgeteilt und in einem axialen
Abstand zu den Letzteren angeordnet sind, so dass die dem Druckzone
zuzuführende
Farbmenge an Stellen entlang der Breitenrichtung des Papiers eingestellt
werden kann. Eine derartige Druckmaschine weist eine große Anzahl
von Heberwalzen auf, welche das Ablagern und Ansammeln von Farbe
in deren gegenüberliegenden
Kantenbereichen ermöglichen.
Deshalb erfordert das Entfernen der Farbablagerung einen sehr großen Arbeitsaufwand.
Das gleiche Problem stellt sich auch bei anderen Druckmaschinenarten
wie beispielsweise bei Buchdruckmaschinen.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist die Ausschaltung des vorbeschriebenen
Problems und die Bereitstellung einer Farbwalze zum Einsatz in Druckmaschinen,
bei welcher das Anhaften und Ansammeln vom mit Farbe vermischten
Papierteilchen in deren Kantenbereichen verhindert wird.
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BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Mit
der vorliegenden Erfindung wird eine Farbwalze nach Anspruch 1 bereitgestellt.
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Nichthaftung
ist eine Eigenschaft, mittels derer ein Anhaften von mit Papierteilchen
vermischter Farbe verhindert wird. Die haftfreie Schicht enthält ein haftfreies
Harz wie Tetrafluorethylen-, Fluorkohlenstoff- oder Silikonharz.
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In
einer nicht erfindungsgemäßen Art
und Weise lässt
sich die haftfreie Schicht dadurch herstellen, dass auf die Walze
ein Element mit wenigstens einer aus einem Antihaftmittel bestehenden
Oberfläche
aufgebracht und der Kantenbereich zwischen d er äußeren Umfangsoberfläche der
Walze und jeder Stirnfläche,
der Endbereich der sich an den Kantenbereich anschließenden äußeren Umfangsoberfläche und
zumindest der Bereich der Stirnfläche zur äußeren Umfangsoberfläche abgedeckt
wird, während
erfindungsgemäß die Walze
mit einer Beschichtung aus Antihaftmittel versehen wird.
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Für Farbe
ist ein Anhaften auf einer über
den Kantenbereich, der sich an den Kantenbereich anschließenden äußeren Umfangsoberfläche und
dem ausgebildeten Schicht schwierig. Somit ist es unwahrscheinlich,
dass mit Papierteilchen vermischte Farbe im Kantenbereich der Walze
anhaftet und sich ansammelt.
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Damit
verhindert die vorliegende Erfindung ein Anhaften und Ansammeln
von mit Papierteilchen vermischter Farbe in dem Kantenbereich, so
dass sich das mühevolle
Entfernen von Farbe; vor jedem Drucken erübrigt.
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Die
(axiale) Breite der haftfreien Schicht auf der äußeren Umfangsoberfläche der
Walze und die (radiale) Breite der Schicht auf der Stirnfläche werden
zweckmäßigerweise
aus einem solchen Bereich bestimmt, dass ein Ablagern und Ansammeln
von Papierteilchen enthaltender Farbe im Kantenbereich verhindert
wird. Bei zu geringen Breiten wirkt die haftfreie Schicht der Ablagerung
und Ansammlung von Farbe nicht entgegen, während die Wirkung, nämlich das
Ablagern und Ansammeln von Farbe zu verhindern, selbst dann die
gleiche bleibt, wenn die Breiten größer sind als ein vorgegebener
Wert. Damit sollten die Breiten gerade so minimal gewählt werden,
dass ein Ablagern und Ansammeln von Farbe ausgeschlossen werden
kann. Die Schicht verursacht auch bei größerer Breite auf den Stirnflächen keine
besonderen Probleme, während
eine zu große
Breite auf der äußeren Umfangsoberfläche nicht
wünschenswert
ist. Wenngleich die zum Verhindern von Farbanhaftungen und Farbansammlungen
erforderliche Breite in Abhängigkeit
von anderen Bedingungen wie den Walzenabmessungen variiert, wird
die Breite der äußeren Umfangsoberfläche zweckmäßigerweise aus
dem Bereich zwischen 0,5 mm und mehreren Millimetern gewählt.
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Die
vorzugsweise geringere Dicke der haftfreien Schicht beträgt mehrere
Mikrometer bis ca. 100 Mikrometer, um den Anforderungen genügen zu können.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Es
zeigen:
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1 eine
schematische Seitenansicht des erfindungsgemäßen Farbwerks einer Druckmaschine;
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2 eine
im größeren Maßstab gezeichnete
Längsschnittansicht
einer Anzahl von Heberwalzen;
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3 eine
im größeren Maßstab gezeichnete
Ansicht auf der Linie III-III in 2;
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4 eine
im größeren Maßstab gezeichnete
teilweise Senkrechtschnittansicht einer der Heberwalzen gemäß 2;
und
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5 eine
im größeren Maßstab gezeichnete
Längsschnittansicht
der gegenüberliegenden
Endbereiche einer Verreibwalze:
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BESTE ART
DER AUSFÜHRUNG
DER ERFINDUNG
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Es
folgt eine Beschreibung von Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen.
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1 zeigt
in schematischer Darstellung einen Teil des Farbwerks einer Druckmaschine,
während 2 und 3 den
Hauptteil dieses Farbwerks im vergrößerten Maßstab darstellen. In der nachfolgenden
Beschreibung sind die rechte Seite von 1 und 3 als "Vorderseite" und deren linke
Seite als "Rückseite" bezeichnet; während die
Begriffe "links" und "rechts" den linken bzw.
rechten Teil der Anordnung von vorne nach hinten, d.h. zur linken und
rechten Seite in 2 gesehen, darstellen.
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Die
Anordnung weist auf eine Farbmengen-Einstellplatte (Rakel) 2,
die den Boden eines Farbkastens 1 bildet, eine der Platte 2 benachbarte Kastenwalze 3 und
die erste Walze 4 einer Anzahl von Verreibwalzen hinter
der Kastenwalze 3. Zwischen der Kastenwalze 3 und
der Verreibwalze 4 sind eine Anzahl von Heberwalzen im
axialen Abstand zwischen diesen Walzen und in axialer Richtung voneinander
abgesetzt angeordnet. Die Kastenwalze 3 und die Heberwalze 4 sind
in dem Rahmen 6 der Maschine parallel zueinander drehbar
gelagert und werden durch eine nicht dargestellte Antriebsvorrichtung in
den entsprechenden Pfeilrichtungen gemäß 1 und 3 mit
aufeinander abgestimmten vorgegebenen Geschwindigkeiten drehgetrieben.
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Die
Heberwalzen 5 sind um ein am Rahmen 6 befestigtes
Tragelement 7 herum jeweils mit einem beweglichen Element 8 und
Kugellagern 9 parallel zur Kastenwalze 3 und Verreibwalze 4 gelagert.
Das Tragelement 7 hat die Form eines Prismas, dessen Breite
von vorne nach hinten größer ist
als seine senkrechte Breite und ist mit seinen gegenüberliegenden
Enden am Rahmen 6 befestigt. Das bewegliche Element 8 ist
in Form eines kurzen Zylinders vorgesehen und weist eine axial durch
diesen verlaufende rechtwinklige Bohrung 10 auf. Die obere
Wand des Bohrungsteils 10 ist mit einer Nut 11 versehen, die
sich über
die gesamte Länge
des beweglichen Elements 8 erstreckt. Die beweglichen Elemente 8 sind
in axialer Richtung ohne Zwischenabstände zwischen einem Paar Positionierungselementen 12 angeordnet,
die in Form einer Scheibe vorgesehen und am Rahmen 6 befestigt
sind. Die Tragelemente 7 verlaufen durch die Bohrungen
der beweglichen Elemente 8. Die vertikale Breite der Bohrung 10 des
beweglichen Elements 8 ist ungefähr gleich der vertikalen Breite
des Tragelements 7 und es befinden sich die die Bohrung
begrenzenden oberen und unteren Flächen befinden sich in Gleitkontakt
mit den entsprechenden oberen und unteren Flächen des Tragelements 7.
Die Breite der Bohrung 10 von vorn nach hinten ist leicht
größer als
die Breite von vorne nach hinten des Tragelements 7. Das
bewegliche Element 8 ist zwischen einer vorderen Grenzposition,
in welcher die rückwärtige Fläche der
Bohrung 10 mit der rückwärtigen Fläche des
Tragelements 7 in Kontakt steht, und einer hinteren Grenzposition,
in welcher sich die vordere Fläche
der Bohrung mit der vorderen Fläche
des Tragelements 7 in Kontakt befindet, nach vorne und
hinten bewegbar. Die Stirnfläche
eines jeden der beweglichen Elemente 8 steht lediglich
mit der Stirnfläche
eines jeweils anderen beweglichen Elements 8 bzw. mit der
Stirnfläche
des hiermit benachbarten Positionierungselements 12 in
einem gleitenden Kontakt dergestalt, dass die beweglichen Elemente 8 einzeln
nach vorn und hinten bewegbar sind. Die Innenringe von zwei Lagern 9 sind
auf dem äußeren Umfang
eines jeden beweglichen Elements 8 befestigt und es ist
die Heberwalze 5 in Form eines Gummizylinders von großer Dicke
fest um eine Metallbuchse 13 gelegt, die an den Außenringen
dieser Lager 9 angebracht ist.
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Eine
Umstellvorrichtung 14 für
die Heberwalze 5 ist wie folgt zwischen jedem beweglichen
Element 8 und dem Tragelement 7 auf dem letzteren
angeordnet: der dem Mittelabschnitt des beweglichen Elements 8 auf
die axiale Richtung bezogen entsprechende Teil des Tragelements 7 ist
mit einem von der rückseitigen
Fläche über eine
kurze Distanz verlaufenden zylindrischen Teil 15 und einer
von der vorderen Fläche über eine
kurze Distanz nach hinten verlaufenden Ausnehmung 16 zur
Aufnahme einer Feder versehen. In den zylindrischen Teil 13 ist
ein nach vorne und hinten gleitender Kolben 17 mit um diesen herum
gelegten O-Ring 18 eingesetzt. In der Federaufnahme 16 befinden
sich ein nach vorn und hinten gleitender Vorspannstift 19 und
eine Druckschraubenfeder 20 zum Vorspannen des Stifts nach
vorn. Das Tragelement 7 ist mit einem axial durch dieses verlaufenden
Luftzufuhrkanal 21 versehen, der an einem Ende mit einer
nicht dargestellten Druckluftquelle in Verbindung steht. Ein Magnetventil 22 ist
auf der Oberseite des Tragelements 7 der Nut 11 des
beweglichen Elements 8 zugewandt angeordnet. Zwei Kanäle des Ventils 22 in
der Nut 11 sind über
im Tragelement 7 ausgebildete Verbindungswege 23, 24 mit dem
Luftzufuhrkanal 21 bzw. dem zylindrischen Abschnitt 15 verbunden.
Elektrische Leitungen 25 des Ventils 22 verlaufen
durch die Nut 11 nach außen und sind an eine Steuerschaltung 26 angeschlossen.
Der zylindrische Teil 15 steht über das Ventil 22 mit
dem Luftzufuhrkanal in Verbindung, wenn das Ventil 22 mit
Strom beaufschlagt ist (EIN-Zustand) und über das Ventil 22 zur
Atmosphäre
geschaltet, wenn das Ventil 22 stromlos ist (AUS-Zustand).
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Wird
der Erregungszustand des Ventils 22 der Umstellvorrichtung 14 durch
die Steuerschaltung 26 verändert, so wird die Heberwalze 5 in
eine erste Position verbracht, in der sie mit der Kastenwalze 3 in
Verbindung steht und von der Verreibwalze 4 abgesetzt ist,
oder wahlweise in eine zweite Position, in welcher die Walze 5 die
Verreibwalze 4 kontaktiert und von der Kastenwalze 3 abgesetzt
ist. Wird das Ventil 22 abgeschaltet, so wird der zylindrische
Teil 15 mit der Atmosphäre
verbunden, wodurch der Kolben 17 sich frei in dem zylindrischen
Teil 15 bewegen kann. Dementsprechend wird das bewegliche
Element 8 durch die Feder 20 und den Stift 19 wie
durch die durchgezogenen Linien in 3 dargestellt
nach vorn bewegt mit dem Ergebnis, dass die Heberwalze 5 in
die erste Position in Presskontakt mit der Kastenwalze 3 gelangt.
Die Heberwalze 5 wird durch die Reibungskraft der Kastenwalze 3 in
Richtung des Pfeils in 3 gedreht. Beim Einschalten
des Ventils 22 wird der zylindrische Teil 15 in
Verbindung mit dem Luftzufuhrkanal 21 gebracht, wodurch
dem zylindrischen Teil 15 Druckluft zugeführt wird.
Der Kolben 17 wird deshalb entsprechend der gestrichelten
Darstellung in 3 vom Tragelement 7 gegen
die Kraft der Feder 20 nach hinten gedrückt und verschiebt das bewegliche
Element 8 nach hinten. Somit wird die Heberwalze 5 wahlweise
in die weite Position, nämlich
in Presskontakt mit der Verreibwalze 4 überführt. Die Heberwalze 5 wird
durch die Reibungskraft der Verreibwalze 4 in Richtung
des Pfeils in 3 rotiert.
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Aus
dem Farbkasten 1 wird über
einen Zwischenraum zwischen der Kastenwalze 3 und der Einstellplatte 2 Farbe
auf die Walze gebracht. In dieser Phase ist die Dicke der Schicht
der auf die Oberfläche
der Kastenwalze 3 gelangenden Farbe, d.h. die Farbmenge,
durch Einstellen des Abstands zwischen der Walze 3 und
der Platte 2 regulierbar. Die auf die Oberfläche der
Kastenwalze 3 verbrachte Farbe wird auf die Heberwalze 5 übertragen,
während
sich diese in der ersten Position befindet, und es wird die auf
die Walze 5 aufgetragene Farbe an die Verreibwalze 4 weitergegeben,
wenn diese alternative die zweite Stellung eingenommen hat. Die
auf die Verreibwalze 4 übertragene
Farbe wird durch weitere Verreibwalzen, die Formwalze und den Plattenzylinder
der Druckzone zugeführt
und auf diese Druckzone passierendes Papier niedergebracht. Die
Zeitdauer, während
der jede Heberwalze 5 in der ersten und der zweiten Position
gehalten wird, wird über
die Steuerschaltung 26 geregelt, wodurch die der Druckzone zuzuführende Farbmenge über die
Breite des Papiers hinweg von Position zu Position eingestellt wird.
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Durch
das vorbeschriebene Farbwerk kann der Raum für die Installation der Heberwalze 5 klein gehalten
werden, da die Umstellvorrichtung 14 für die Heberwalze 5 auf
dem Tragelement 7 zwischen dem beweglichen Element 8 und
dem Tragelement 7 angeordnet ist. Die Umstellvorrichtung 14 ist
dahingehend konzipiert, dass mittels des Kolbens 17 das
bewegliche Element 8 pneumatisch verschoben wird. Dies
hat einen geringeren Temperaturanstieg der Umstellvorrichtung 14 zur
Folge als beim Einsatz eines Elektromagneten, wodurch eine einfache
und kompakte konstruktive Gestaltung der Umstellvorrichtung 14 möglich ist.
Die elektrischen Leitungen 25 sind mit dem auf der Oberseite
des Tragelements 7 befindlichen Ventil 22 verbunden
und freiliegend in der Nut 11 des beweglichen Elements 8 angeordnet, durch
welche Nut 11 sie lediglich nach außen verlaufen, mit dem Ergebnis,
dass die Verdrahtung für
das Ventil 22 einfach aufgebaut und das Verdrahtungsverfahren
als solches vereinfacht ist. Die Umstellvorrichtung 14 ist
auch deshalb von einfacher und kompakter Konstruktion, weil der
zylindrische Teil 15 mit dem darin eingesetzten Kolben 17 und
die Ausnehmung 16 zur Aufnahme des Vorspannstifts 19 und der
Feder 20 direkt in dem Tragelement 7 ausgebildet sind.
Auch ist der mit dem Ventil 22 in Verbindung stehende und
den Luftzufuhrkanal 21 sowie die Verbindungskanäle 23, 24 umfassende
Luftdurchlass direkt in dem Tragelement 7 ausgebildet.
Hierdurch werden Leitungen für
das Ventil 22 und Platz für deren Verlegung überflüssig, so
dass sich eine einfache und entsprechend raumsparende konstruktive
Gestaltung für
die Umstellvorrichtung ergibt.
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4 zeigt
einen Teil der Heberwalze 5 im größeren Maßstab. Jede der gegenüberliegenden Endbereiche 5 ist über den
Kantenbereich 5a zwischen der äußeren Umfangsoberfläche der
Walze und ihrer Stirnfläche,
einen Endbereich der äußeren Umfangsoberfläche, der
sich an den Kanten- und
den Endbereich anschließt,
und die Stirnfläche
hinweg mit einer haftfreien Beschichtung aus Tetrafluorethylen-,
Fluorkohlenstoff- oder Silikonharz und damit einer haftfreien Schicht 27.
versehen, die ein Anhaften von mit Papierteilchen vermischter Farbe
verhindert. Die haftfreie Schicht 27 weist eine Dicke von
beispielsweise mehreren Zehntelmikrometern auf. Der auf der äußeren Umfangsoberfläche befindliche
Teil der Schicht 27 hat eine axiale Breite von beispielsweise
0.5 bis mehreren Millimetern. In der Zeichnung ist die Dicke der
haftfreien Schicht 27 übertrieben groß dargestellt.
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5 zeigt
gegenüberliegende
Endbereiche der Verreibwalze 4 im größeren Maßstab. Die Verreibwalze 4 ist
in Form eines Gummizylinders mit großer Wanddicke vorgesehen und
um einen Metallkern 28 herumgelegt. Ein Antihaftmittel
wird auf jeden der gegenüberliegenden
Endbereiche der Verreibwalze 4 über den Kantenbereich 4a zwischen
der äußeren Umfangsoberfläche und
der Stirnfläche
der Walze, einen Endbereich der äusseren
Umfangsoberfläche, der
sich an den Kantenbereich anschließt, und die Stirnfläche hinweg
aufgebracht, um so eine haftfreie Schicht 29 zu bilden,
die wie die vorbeschriebene Schicht ein Anhaften von mit Papierteilchen
vermischter Farbe verhindert. Gleiche Schichten sind auch auf den
weiteren Verreibwalzen, die nicht dargestellt sind, vorgesehen.
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Da
die haftfreie Schicht 27 oder 29, welche das Anhaften
von mit Papierteilchen vermischter Farbe verhindert, auf dem Kantenbereich 5a bzw. 4a an jedem
Ende, auf der an den Kantenbereich anschließenden äußeren Umfangsoberfläche und
auf der Stirnfläche
einer jeden der Heberwalzen 5 und Verreibwalzen 4 ausgebildet
ist, erscheint ein Anhaften und Ansammeln, dass es zum Anhaften
und Ansammeln von mit Papierteilchen vermischter Farbe auf dem Kantenbereich 5a bzw. 4a selbst
dann unwahrscheinlich, wenn sie aus der Druckzone nach vorn verbracht
wird.
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Zwar
sind in den beschriebenen Ausführungsformen
die zylindrische Heberwalze 5 und die zylindrische Verreibwalze 4 jeweils
mit einer haftfreien Schicht 27 bzw. 29 über die
gesamte radiale Breite einer jeden Stirnfläche hinweg versehen, doch kann
die Schicht auch lediglich über
einen Bereich zur äußeren Umfangsoberfläche hin,
beispielsweise in der gleichen Breite wie die äußere Umfangsoberfläche selbst,
ausgebildet sein.
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Was
die einzelnen Komponenten des Farbwerks anbetrifft, so sind diese
konstruktiv nicht auf diejenigen der beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern
zweckentsprechend veränderbar.
Nach den Ausführungsformen
kann die Heberwalze 5 in eine Position verschoben werden,
in der sie mit der Kastenwalze 3 in Kontakt steht und von der
Verreibwalze 4 abgesetzt ist, oder alternativ in eine Position,
in welcher die Rolle 5 die Verreibwalze 4 kontaktiert
und von der Kastenwalze 3 abgesetzt ist, während wie
beispielsweise in der JP-A Nr. 301439/1990 die in ständigem Kontakt
mit der Verreibwalze gehaltene Heberwalze in eine Position des Kontakts
mit der Kastenwalze oder alternativ in eine von der Kastenwalze
abgesetzte Position verschoben werden kann. Wenngleich bei den vorbeschriebenen
Ausführungsformen
mehrere in Achsrichtung der Kastenwalze 3 beabstandete
Heberwalzen 5 angeordnet sind, kann auch eine einteilige
Heberwalze von etwa der gleichen Länge wie die Kastenwalze 3 vorgesehen
werden.
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Die
Erfindung ist nicht nur auf die Heberwalzen 5 und die Verreibwalzen 4,
sondern auch auf andere Farbwalzen anwendbar.
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Zwar
werden gemäß der vorbeschriebenen Ausführungsform
die haftfreien Schichten 27, 29 durch Beschichten
auf der Heberwalze 5 oder der Verreibwalze 4 ausgebildet,
doch kann die Herstellung der haftfreien Schicht auch durch nicht
erfindungsgemäße andere
Mittel erfolgen. So lässt
sich beispielsweise jeder Endbereich der Walze 5 nicht erfindungsgemäß mit einem
auf diesem haftend angeordneten Abdeckelement umhüllen, das
in Form eines kurzen rohrförmigen
Abschnitts um den Walzenendbereich gelegt wird und einen mit dem
rohrförmigen
Abschnitt einstückigen
inneren Flansch aufweist, wobei zumindest die Oberfläche des
Abdeckelements aus einem haftfreien Harz wie Tetrafluorethylen-,
Fluorkohlenstoff- oder Silikonharz hergestellt ist.
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GEWERBLICHE
VERWERTBARKEIT
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Die
Erfindung ist anwendbar auf Farbwalzen von Druckmaschinen und insbesondere
auf Heber- und Verreibwalzen zum Einsatz in Offset-Druckmaschinen, Buchdruckmaschinen
usw. für
die Zufuhr von Farbe aus dem Farbkasten zur Druckzone.