DE69830468T2 - Dichtungskörper für entladungslampe - Google Patents

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  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung betrifft einen Verschlusskörper, welcher für eine Entladungslampe verwendet wird.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • In letzter Zeit wird bei einer Entladungslampe, bei welcher ein Paar Elektroden einander gegenüberliegend angeordnet sind, als Verschlussanordnung immer häufiger ein Material mit Funktionsgradienten verwendet. Bei einem Verschlusskörper aus diesem Material mit Funktionsgradienten ist eine Seite reich an einem dielektrischen Bestandteil, und in Richtung auf die andere Seite nimmt der Anteil an einem elektrisch leitenden Bestandteil kontinuierlich oder schrittweise zu.
  • Bei einem Material mit Funktionsgradienten, bei welchem als dielektrischer Bestandteil Siliciumdioxid verwendet wird und als elektrisch leitender Bestandteil Molybdän verwendet wird, weist das Ende aus Siliciumdioxid einen Wärmeausdehnungskoeffizienten auf, welcher in etwa dem Wärmeausdehnungskoeffizienten des Siliciumdioxids entspricht, aus dem die Leuchtröhre gebildet ist, während das Ende aus Molybdän die Eigenschaft aufweist, dass sein Wärmeausdehnungskoeffizient sich dem Wärmeausdehnungskoeffizienten des Wolframs oder Molybdäns annähert, aus dem die Elektrodenträger gebildet sind. Diese Eigenschaften sind für den Verschlusskörper einer Entladungslampe geeignet.
  • 7 ist ein schematischer Querschnitt einer Entladungslampe, bei welcher ein Material mit Funktionsgradienten verwendet wird, wie in EP 0650184 A1 offenbart ist. In der Figur bezeichnet Bezugszeichen 1 eine Entladungslampe mit einer Leuchtröhre 2 und einer Seitenröhre 3, welche aus einem dielektrischen Bestandteil bestehen (z. B. Quarzglas). In der Leuchtröhre 2 sind ein Paar Elektroden, d. h. eine Kathode 5 und eine Anode 6, einander gegenüberliegend angeordnet. Die beiden Elektroden sind auf den Spitzen der Elektrodenträger 7 angeordnet, welche bis zu den elektrisch leitenden Bereichen der Verschlusskörper 4 eingesteckt sind und in einen Schrumpfsitz gebracht werden. Die Außenanschlüsse 8 sind mit den Verschlusskörpern 4 verbunden. Es gibt auch Fälle, in denen die Außenanschlüsse 8 mit den Elektrodenträgern 7 einteilig gebildet werden und diese einteilige Anordnung von den Verschlusskörpern 4 durchdrungen und somit in einen Schrumpfsitz gebracht wird.
  • Die Verschlusskörper 4 bestehen aus einem dielektrischen Bestandteil (z.B. aus Siliciumdioxid) und einem elektrisch leitenden Bestandteil (z.B. Molybdän). Eine Seite des Verschlusskörpers 4 (die Seite zur Leuchtröhre hin) ist reich an dem dielektrischen Bestandteil und isolierend, während die andere Seite (die von der Leuchtröhre abgewandte Seite) reich an dem elektrisch leitenden Bestandteil und elektrisch leitend ist.
  • Die Stirnseite 9 auf der Seite des dielektrischen Bestandteils grenzt an den Entladungsraum der Leuchtröhre 2 der Entladungslampe 1. Die an den beiden Enden der Leuchtröhre 2 gebildete Seitenröhre 3 ist in den Bereichen des Verschlusskörpers 4, welche reich an dem dielektrischen Bestandteil sind, hermetisch abgedichtet (verschweißt).
  • Für diese Abdichtung der Seitenröhre 3 mit den Verschlusskörpern 4 wird die Außenseite der Seitenröhre im Unterdruck-Zustand des Inneren der Leuchtröhre mit einem Bunsenbrenner erwärmt. Dadurch zieht sich die Seitenröhre zusammen. Auf diese Weise erfolgt die Abdichtung. Hierbei ist es notwendig, die Erwärmung durchzuführen, bis der Außenumfänge der Verschlusskörper und der Innenumfang der Seitenröhre ausreichend miteinander verschweißt sind, um die Seitenröhre 3 und die Verschlusskörper 4 dicht miteinander zu verschweißen und eine sichere Abdichtung durchzuführen. Wenn das Erwärmen auf diese Weise durchgeführt wird, ist es jedoch unmöglich zu verhindern, dass das Quarzglas, das die Leuchtröhre bildet, von den Stirnseiten der Verschlusskörper auf der Seite des Emissionsraums herunterhängt und sich somit hängende Stellen 10 bilden. Bei einer Entladungslampe mit diesen hängenden Stellen treten während der Abdichtung je nach Menge und Form des hängenden Quarzglases Abweichungen der Haltekraft auf.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Streuungen der Stärke der Haltekraft bei der Abdichtung der Entladungslampe zu verringern und daher eine Verschlussanordnung einer Entladungslampe anzugeben, welche stets die gewünschte Stärke der Haltekraft aufweist.
  • Die Erfinder haben infolge umfangreicher Untersuchungen herausgefunden, dass Streuungen der Stärke der Haltekraft durch diese Abdichtanordnung vom Ausmaß des vorstehend beschriebenen Herabhängens stark beeinflusst werden und dass es vorteilhaft ist, wenn das Ausmaß dieses Herabhängens, d. h. die Größe der Öffnungen der Stellen, welche abzudichten sind und welche durch das Herabhängen bereits verschlossen sind, konstant gehalten wird.
  • Wenn die Bildung der hängenden Stellen 10 jedoch fortschreitet, ist die Viskosität des Quarzglases äußerst gering, wodurch das Fortschreiten beschleunigt wird. Es ist daher schwierig, durch Regelung des Abbrennvorgangs mit dem Brenner das Ausmaß des Hängens zu regeln. In diesem Fall ist der Ausdruck "Öffnung der abzudichtenden Stellen" festgelegt als die mit Bezugszeichen A in 7 bezeichnete Breite.
  • Ferner wurde festgestellt, dass es vorteilhaft ist, wenn Bereiche der Verschlusskörper auf der Seite des Emissionsraumes, welche reich an dem dielektrischen Bestandteil sind, geneigt sind. Aufgrund dieser Anordnung fließt das Glas, welches die Leuchtröhre bildet und herabhängt, wenn die Entladungslampe durch Schmelzen abgedichtet wird, langsam entlang den schräg verlaufenden Oberflächen.
  • Konstantes Hängen und konstante Öffnungen der abzudichtenden Stellen können daher einfach erzielt werden und somit die Streuungen der Stärke der Haltekraft verringert werden.
  • Wie in der Erfindung beansprucht, wird ein nachstehend beschriebener Verschlusskörper für eine Entladungslampe angegeben:
  • Bei einem annähernd zylindrischen Verschlusskörper für eine Entladungslampe, welcher aus einem Material mit Funktionsgradienten besteht, bei welchem eine Seite reich an einem dielektrischen Bestandteil und die andere Seite reich an einem elektrisch leitenden Bestandteil ist, und welcher durch eine Seitenröhre abgedichtet ist, welche mit der Leuchtröhre der Entladungslampe verbunden ist, und durch die Bereiche, welche reich an einem dielektrischen Bestandteil sind, ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass bei diesem Verschlusskörper die Elektrodenträger mit Spitzen, welche mit Elektroden versehen sind, in einen Schrumpfsitz gebracht sind und dass ferner auf den Außenumfangsflächen der Bereiche der Verschlusskörper, welche reich an einem dielektrischen Bestandteil sind, Oberflächen gebildet sind, welche hinsichtlich der Mittelachse des Verschlusskörpers schräg zulaufen, so dass die maximale Breite der Stirnseiten der Verschlusskörper auf der Seite des Entladungsraums kleiner wird als die maximale Breite in einer zur Achse der Verschlusskörper senkrechten Richtung und größer wird als der Durchmesser der Elektrodenträger.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnung
  • 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Entladungslampe, für die ein Verschlusskörper, wie in der Erfindung beansprucht, verwendet wird;
  • 2 zeigt eine schematische Darstellung einer Entladungslampe, für die ein Verschlusskörper, wie in der Erfindung beansprucht, verwendet wird;
  • 3 zeigt eine schematische Darstellung einer Entladungslampe, für die ein Verschlusskörper, wie in der Erfindung beansprucht, verwendet wird;
  • 4 zeigt eine schematische Darstellung eines Verfahrens zur Herstellung eines Verschlusskörpers mit Funktionsgradienten-Eigenschaft;
  • 5 zeigt eine schematische Darstellung eines Verfahrens zur Herstellung eines Verschlusskörpers mit Funktionsgradienten-Eigenschaft;
  • 6 zeigt eine schematische Darstellung der Wirkung der Erfindung, und
  • 7 zeigt eine schematische Darstellung einer herkömmlichen Entladungslampe.
  • Beste Ausführungsweise der Erfindung
  • Nachfolgend wird ein Verfahren zum Herstellen eines Verschlusskörpers mit einer Funktionsgradienten-Eigenschaft beschrieben:
  • Verschiedene Arten von Pulvergemischen werden vorbereitet, bei welchen die Mischungsverhältnisse eines Pulvers mit einem dielektrischen Bestandteil zu einem Pulver mit einem elektrisch leitenden Bestandteil unterschiedlich sind. Nach dem Vermischen mit einem Lösungsmittel, welches ein organisches Bindemittel enthält, werden Schichten aus dem Pulver mit einem dielektrischen Bestandteil und dem Pulver mit einem elektrisch leitenden Bestandteil zusammengestellt, übereinander geschichtet und anschließend gepresst. Auf diese Weise kann ein kompaktierten Körper, beispielsweise ein zylindrischer Körper, gebildet werden.
  • 4 zeigt den Zustand beim Pressen eines solchen kompaktierten Körpers. Bei dem zylindrischen kompaktierten Körper wird ein unterer Bestandteil 23 einer Gießform 22 gefüllt mit einer Schicht des Pulvergemisches mit der niedrigsten Konzentration des elektrisch leitenden Bestandteils und dann gefüllt mit einer Schicht des Pulvergemisches mit der zweitniedrigsten Konzentration des elektrisch leitenden Bestandteils. Auf diese Weise werden Pulvergemische, bei welchen die Konzentration des elektrisch leitenden Bestandteils schrittweise verändert wurde, übereinander platziert. Anschließend wird mit einem Presskörper 21 geformt. Somit wird ein kompaktierter Körper 26 gebildet, in den mehrere Schichten integriert sind. 7 zeigt beispielsweise einen Zustand mit 5 Schichten. Dann wird ein provisorisches Sintern durchgeführt, um das mit den Pulvern vermischte organische Bindemittel zu entfernen.
  • Nach Abschluss des provisorischen Sinterns wird die Stirnseite des kompaktierten Körpers auf der Seite des dielektrischen Bestandteils im Wesentlichen mittig mit einer Einstecköffnung für den Elektrodenträger versehen, welche sich bis zum Bereich des elektrisch leitenden Bestandteils erstreckt. Der Elektrodenträger wird in diese Öffnung eingesteckt. In diesem Zustand wird die ganze Einheit vollständig gesintert.
  • Nach Abschluss des vollständigen Sinterns ist der Verschlusskörper im Wesentlichen fertiggestellt. Von diesem Zustand ausgehend, wird die Außenumfangsfläche des Bereiches abgetragen, der reich an dem dielektrischen Bestandteil ist. Auf diese Weise kann der Spitzenbereich schräg zulaufend gebildet werden. Das heißt, dass eine Oberfläche gebildet werden kann, welche be züglich der Mittelachse der Entladungslampe geneigt ist. Der Spitzenbereich ist beispielsweise kegelstumpfförmig ausgebildet, wie in 1 gezeigt wird. Er kann jedoch auch die in 2 und 3 gezeigten Formen aufweisen oder andere Formen.
  • Um eine schräg zulaufende Oberfläche zu bilden, kann neben dem vorstehend beschriebenen Verfahren ein vorher hergestelltes Gießformbauteil 24 verwendet werden, um eine entsprechende Form zu erhalten, wie beispielsweise in 5 gezeigt wird. Wenn die Spitze des Verschlusskörpers mit der in 4 gezeigten, sich verjüngenden schräg zulaufenden Oberfläche versehen wird, wird das in 5 gezeigte Gießformbauteil 24 für die Verjüngung der Spitze verwendet. Im Fall einer in 2 gezeigten, schräg zulaufenden Oberfläche in Form einer Kanonenkugel oder im Fall einer in 3 gezeigten, schräg zulaufenden Oberfläche in Form eines Bogens, kann eine Gießform mit der entsprechenden Form verwendet werden.
  • Die fertiggestellten Verschlusskörper werden zum Abdichten durch einen Bunsenbrenner an der Seitenröhre der Entladungslampe eingesetzt.
  • In 1 stellt die mit B bezeichnete Breite die maximale Breite der Stirnseiten des Verschlusskörpers auf den Seiten des dielektrischen Bestandteils dar. Die mit M bezeichnete Breite stellt die maximale Breite in der zur Mittelachse des Verschlusskörpers senkrechten Richtung dar. Ferner wird der Durchmesser der Elektrodenträger mit d bezeichnet.
  • Beim Verschlusskörper wie in der Erfindung beansprucht ist d < B < M. Wenn die hängenden Stellen die Stirnseiten auf den Seiten des dielektrischen Bestandteils erreichen, stimmt das Bezugszeichen B mit der Öffnung A der abzudichtenden Stelle überein, wie in 7 gezeigt wird.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand von konkreten Beispielen beschrieben.
  • Bei dem Material mit Funktionsgradienten wurden Siliciumdioxid als dielektrischer Bestandteil und Molybdän als elektrisch leitender Bestandteil verwendet.
  • Molybdänpulver mit einer durchschnittlichen Korngröße von 1,0 Mikrometer und ein Siliciumdioxidpulver mit einer durchschnittlichen Korngröße von 5,6 Mikrometer wurden vorbereitet und Pulvergemische mit veränderten Volumenanteilen von Siliciumdioxid wurden hergestellt. Diese Pulvergemische wurden mit Stearinsäure gemischt, wodurch man ein Granulat erhielt, und sie wurden in einer Gießform in der Reihenfolge eines größeren Volumenanteils von Siliciumdioxid übereinander angeordnet. Von diesem Zustand ausgehend, wurde mit einem Presskörper eine Pressung durchgeführt, beispielsweise mit einer Belastung von 1,5 t/cm2, und somit wurde ein kompaktierter Körper mit einer im Wesentlichen zylindrischen Gesamtform erhalten. Danach wurde der kompaktierte Körper in einer Wasserstoff-Atmosphäre beispielsweise bei 1200 °C 30 Minuten lang provisorisch gesintert, und auf diese Weise wurde das darin enthaltene organische Bindemittel entfernt.
  • Als Nächstes wurde die Stirnseite des kompaktierten Körpers auf der Seite des dielektrischen Bestandteils mit einer Öffnung versehen. Ein Elektrodenträger aus Wolfram wurde in diese Öffnung eingesteckt und fünf Minuten in einer Vakuum-Atmosphäre bei beispielsweise 1820 °C gesintert. Auf diese Weise wurde der Elektrodenträger vollständig gesintert, wobei er geschrumpft wurde.
  • Nach dieser vollständigen Sinterung ist ein Verschlusskörper mit einer Eigenschaft wie das Material mit Funktionsgradienten im Wesentlichen fertiggestellt. In diesem Zustand wurde die Seite mit dem dielektrischen Bestandteil (Siliciumdioxid) so zugeschnitten, dass sie schräg verläuft. Konkret wurde die maximale Breite der Stirnseite kleiner gemacht als die maximale Breite in senkrechter Richtung zur Mittelachse des Verschlusskörpers und größer als der Durchmesser des Elektrodenträgers. Zur Verarbeitung wurde der Verschlusskörper auf einer Werkbank bearbeitet und mit der Schneidekante eines superharten Schneidwerkzeugs schräg zugeschnitten und somit wurde eine vorgegebene Form der schräg zulaufenden Oberfläche hergestellt.
  • Nachfolgend wird das Ergebnis des Versuches beschrieben bezüglich der Stärke der Haltekraft der Entladungslampe bei Verwendung eines Verschlusskörpers mit einem Material mit Funktionsgradienten, welcher auf diese Weise hergestellt wurde.
  • Die maximale Breite des Verschlusskörpers beträgt 3 mm. Die Gesamtlänge des Verschlusskörpers beträgt 15 mm. Das vorstehend beschriebene Zuschneiden ergab 6 verschiedene Verschlusskörper in je fünf Stücken, bei welchen die maximale Breite der Siliciumdioxid-Stirnseite 0,5 mm, 0,8 mm, 1,0 mm, 1,5 mm, 2,0 mm oder 2,4 mm betrug.
  • Wie in 1 gezeigt wurde, wurde der Winkel (Q) der schräg zulaufenden Oberfläche, welche durch Zuschneiden gebildet wurde, verändert, je nach Art der Lampen im Bereich von 5° bis 150°. Bei diesem Ausführungsbeispiel wurde er konstant bei 45° gehalten (dieser Abstufungsvorgang wird nachfolgend "Verjüngung" genannt).
  • Der jeweilige Verschlusskörper wurde auf einer Seite eines Glaskolbens für eine Quecksilberlampe mit 150 W abgedichtet. Die Abdichtung wurde dadurch durchgeführt, dass der Verschlusskörper in der Leuchtröhre angeordnet und entgast wurde, dass die Seitenröhre von außen mit dem Bunsenbrenner erwärmt wurde, und dass die Innenwand der Seitenröhre an den Verschlusskörper geschweißt wurde. Der Durchmesser der Elektrodenträger betrug 0,4 mm.
  • Ferner wurden fünf herkömmliche zylindrische Verschlusskörper aus einem Material mit Funktionsgradienten gleichermaßen vorbereitet und an einer Seite des Glaskolbens für eine Quecksilberlampe mit 150 W abgedichtet.
  • Die Stärke der Haltekraft der abgedichteten Entladungslampe bei Raumtemperatur bei der Erfindung wurde mit dem herkömmlichen Beispiel verglichen.
  • Dieser Versuch wurde so durchgeführt, dass der Glaskolben für eine einseitig abgedichtete Lampe durch Pressen schrittweise mit Stickstoffgas gefüllt wurde und der Druck ermittelt wurde, bei dem der Glaskolben zerstört wurde.
  • 6 zeigt das Versuchsergebnis. Die Abszissenachse stellt den maximalen Wert (mm) der Stirnseite des Verschlusskörpers auf der Seite des dielektrischen Bestandteils dar und die Ordinatenachse den Gasdruck (atm) innerhalb der Entladungslampe. Der Verschlusskörper wurde mit einer schräg zulaufenden Oberfläche versehen. Die Ausführungsbeispiele der Erfindung, bei welchen die Breite der Stirnseite auf der Siliciumdioxid-Seite verändert wurde, werden bei 0,5 bis 2,4 auf der Abszissenachse gezeigt, während die herkömmlichen Beispiele unter Verwendung der Verschlusskörper, die keine schräg zulaufende Oberfläche aufweisen, bei 3,0 auf der Abszissenachse gezeigt werden. Die einzelnen Beispiele weisen im Hinblick auf die Ordinatenachse Streuungen der Daten auf. Hieraus wird ersichtlich, dass die Lampen, d. h. die Entladungslampen, bei welchen verjüngte Verschlusskörper, wie in der Erfindung beansprucht, verwendet wurden, geringere Streuungen der Stärke der Haltekraft aufweisen als herkömmliche Lampen, d. h. die Entladungslampen, bei welchen die Verschlusskörper verwenden wurden, die nicht verjüngt sind.
  • In 6 wurden unter den Daten der jeweiligen maximalen Breite der Siliciumdioxid-Stirnseite die Punkte mit der geringsten Stärke durch die durchgezogene Linie verbunden. Dies zeigt, dass die Stärke der Haltekraft umso stärker zunimmt, je kleiner die maximale Breite der Siliciumdioxid-Stirnseite ist. Die Stärke der Haltekraft lag beispielsweise bei einer maximalen Breite der Siliciumdioxid-Stirnseite von 0,5 mm bei 262 atm und bei 2 mm lag sie bei 175 atm. Dies zeigt, dass die Stärke erheblich größer ist als die in den abgedichteten Bereichen, in denen herkömmliche Verschlusskörper aus einem Material mit Funktionsgradienten mit einem Durchmesser von 3 mm mit großen Streuungen verwendet werden.
  • Bei den vorstehend beschriebenen Versuchsbeispielen wurden Verschlusskörper mit der in 1 gezeigten Anordnung und einem Winkel (Q) der schräg zulaufenden Oberfläche von 45° verwendet. Es wurde jedoch bestätigt, dass bei den versuchsweise hergestellten Verschlusskörpern mit anderen Winkeln (Q), konkret im Bereich von 5 bis 150°, das heißt, mit 5°, 40° und 150°, in jedem Fall eine Wirkung erhalten wurde.
  • Die Bildung von hängenden Stellen von Quarzglas auf der Innenseite der Seitenröhre kann auf diese Weise einfach kontrolliert werden durch Bildung einer schräg zulaufenden Oberfläche, wie beispielsweise einer verjüngten Oberfläche oder dergleichen, an den Enden der Verschlusskörper. Bei den hermetisch abgedichteten Bereichen der Entladungslampen können die Streuungen der Stärke der Haltekraft verringert werden.
  • Andererseits liegt der Grund dafür, weshalb die Stärke der Haltekraft umso stärker zugenommen hat, je kleiner die maximale Breite der Stirnseite auf der Seite des dielektrischen Bestandteils ist, vermutlich in der Zunahme der Dicke des Bereiches mit der größten Dicke der Innenwand der Seitenröhre.
  • Wenn ein Verschlusskörper verwendet wird, bei welchem die maximale Breite der Stirnseite auf der Siliciumdioxid-Seite dem Durchmesser der Elektrodenträger entspricht, besteht die Gefahr, dass die durch Schmelzen des Quarzglases an der Innenwand der Seitenröhre entstandenen hängenden Stellen mit den Elektrodenträgern in Kontakt kommen. Bei Kontakt entstehen infolge der Differenz zwischen dem linearen Ausdehnungskoeffizienten der Elektrodenträger und des Quarzglases oder aufgrund der Temperaturerhöhung der Kontaktstellen während des Betriebs der Lampe Risse im Quarzglas der Innenwand der Seitenröhre; dies führt zu einer Verringerung der Stärke der Haltekraft während des Abdichtens.
  • Wie vorstehend beschrieben, nimmt die Stärke der Haltekraft beim Abdichten der Entladungslampe dadurch zu, dass die Außenumfangsfläche des Bereiches des Verschlusskörpers, welcher reich an Siliciumdioxid ist, mit einer Oberfläche versehen wird, welche bezüglich der Mittelachse des Verschlusskörpers geneigt ist, so dass die maximale Breite der Stirnseite auf der Siliciumdioxidseite des Verschlusskörpers kleiner wird als die maximale Breite in der zur Mittelachse des Verschlusskörpers senkrechten Richtung und größer als der Durchmesser der Elektrodenträger.
  • Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen wurden Verschlusskörper mit einer Funktionsgradienten-Eigenschaft beschrieben, bei welchen Siliciumdioxid und Molybdän kombiniert sind. Jedoch werden Aluminiumoxid, Zirkonerde, Magnesiumoxid, Siliciumcarbid, Siliciumnitrid, Titancarbid oder dergleichen als dielektrischer Bestandteil verwendet. Ferner können in der Praxis Nickel, Wolfram, Tantal, Chrom, Platin oder dergleichen als der elektrisch leitende Bestandteil verwendet werden.
  • Wie vorstehend beschrieben wurde, können durch den Verschlusskörper wie in der Erfindung beansprucht Streuungen der Stärke der Haltekraft bei der Abdichtung der Entladungslampe verringert werden und ferner Entladungslampen als Produkte vereinheitlicht werden. Außerdem ermöglicht die Erhöhung des Drucks des hinzugefügten Gases verglichen mit demjenigen bei einer Entladungslampe, bei welcher ein zylindrischer Verschlusskörper aus herkömmlichem Material mit Funktionsgradienten verwendet wird, eine Lampe mit einer höheren Lichthelligkeit.
  • Gewerbliche Anwendbarkeit
  • Wie vorstehend beschrieben kann der Verschlusskörper wie in der Erfindung beansprucht für eine Entladungslampe, wie beispielsweise eine Metallhalogenidlampe, eine Quecksilberlampe oder dergleichen, vorteilhaft verwendet werden.

Claims (1)

  1. Verschlusskörper für eine Entladungslampe, welcher aus einem Material mit Funktionsgradienten besteht, bei welchem eine Seite reich an einem dielektrischen Bestandteil und die andere Seite reich an einem elektrisch leitenden Bestandteil ist und welcher durch eine Seitenröhre, welche mit der Leuchtröhre der Entladungslampe verbunden ist, und durch ihre Bereiche, die an einem dielektrischen Bestandteil reich sind, abgedichtet wird, dadurch gekennzeichnet, dass bei diesem Verschlusskörper ein Elektrodenträger, dessen Spitze mit einer Elektrode versehen ist, im Schrumpfsitz eingepasst ist, und dass ferner auf den Außenumfangsflächen der Bereiche des Verschlusskörpers, welche reich an einem dielektrischen Bestandteil sind, Oberflächen gebildet sind, welche bezüglich der Mittelachse des Verschlusskörpers schräg zulaufen, so dass die maximale Breite der Stirnseite des Verschlusskörpers auf der Seite des Emissionsraums kleiner wird als die maximale Breite in einer zu der Achse des Verschlusskörpers senkrechten Richtung und größer wird als der Durchmesser des Elektrodenträgers.
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