DE698133C - Bogenlampe, insbesondere Scheinwerferbogenlampe mit stumpfwinkelig zueinander angeordneten Elektroden - Google Patents

Bogenlampe, insbesondere Scheinwerferbogenlampe mit stumpfwinkelig zueinander angeordneten Elektroden

Info

Publication number
DE698133C
DE698133C DE1938S0131933 DES0131933D DE698133C DE 698133 C DE698133 C DE 698133C DE 1938S0131933 DE1938S0131933 DE 1938S0131933 DE S0131933 D DES0131933 D DE S0131933D DE 698133 C DE698133 C DE 698133C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arc lamp
electrode
holder
power supply
feed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938S0131933
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Jaeger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DE1938S0131933 priority Critical patent/DE698133C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE698133C publication Critical patent/DE698133C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/02Details
    • H05B31/18Mountings for electrodes; Electrode feeding devices

Landscapes

  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Bogenlampe, insbesondere Scheinwerferbogenlampe mit stumpfwinkelig zueinander angeordneten Elektroden Bei Bogenlampen stößt die Auswechslung der negativen Elektrode auf Schwierigkeiten, sobald die Lampe in unmittelbarer Nähe eines optischen Systems angeordnet ist. So läßt sich beispielsweise bei Bogenlampenscheinwerfern die negative Elektrode in den seltensten' Fällen von der Spiegelseite lier in den Halterkopf einführen, weil der'Abstand zwischen dem Halterkopf und dem Spiegel meist kleiner als die Elektrodenlänge ist. Beim Kohlenwechsel muß infolgedessen die negative Elektrode stets von der dem Spiegel abgewandten Seite in den negativen Halterkopf eingeführt werden. Dies ist ohne weiteres möglich, solange der Halterkopf für die negative Elektrode so ausgeführt werden kann, daß das Stromzuführungsorgan für, die Einführung der Kohle möglichst weit aufgeklappt und die Kohle von der Seite her in den negativen Halterkopf eingelegt .werden kann, oder wenn man den Halterkopf für die positive Elektrode, der ja vor dem. Halterkopf für die negative Elektrode steht ünd dadurch den Zugang zu diesem Halterkopf erschwert, mit einer Durchbrechung oder Bohrung für die Einführung der negativen Elektrode versQhen kann. Sobald jedoch der negative Halterkopf wie bei Höchstströmlampen neben dem Vorschuborgan auch noch ein Drehorgan für die Elektrode enthält, ist die seitliche Einführung der negativen Elektrode wegen des Drehorgans unmöglich und die Einführung durch eine Bohrung oder Ausnehmung des positiven Halterkopfes hindurch äußerst schwierig, weil ja nicht nur das Stromzuführungsorgan, sondern nunmehr auch noch das Drehorgan zur Einführung der Kohle geöffnet werden muß, wofür eine bequeme Zugänglichkeit des Halterkopfes Bedingung ist. In vielen Fällen ist auch die Anordnung einer zur Einführung der negativen Elektrode dienenden Durchbrechung- oder Bohrung in dem positiven Halterkopf unerwünscht.
  • Um das Auswechseln der Elektroden und die Kontrolle des Regelwerkes der Lampe zu erleichtern, sind bei einem bekannten Scheinwerfer das Gehäuse und die Lampe durch eine parallel zur Kippachse des Scheinwerfers liegende ' Welle derart verbunden, daß um diese Welle als Drdhachse eine Relativbewegung zwischen Gehäuse und Lampe möglich ist. Auch diese bekannte Anordnung ist jedoch noch verhältnismäßig umständlich, denn zur Freilegung der Lampe muß erst die Verbindung zwischen der Lampe und dem Scheinwerfergehäuse wenigstens an einer Stelle gelöst und dann das ganze Scheinwerfergehäuse um die erwähnte Drehachse gekippt werden.
  • Die Erfindung ermöglicht die Einführung der negativen Elektrode in einer weit bequemeren Weise, ohne däß dabei eine Verschiebung der Lampe zum optischen System oder gär wie bei der bekannten Anordnung eine Verschiebung des ganzen Scheinwerfergehäuses notwendig ist.
  • Erfindungsgemäß ist zum Zwecke der Kohlenauswechslung wenigstens einer der Elektrodenhalter, insbesondere der Elektrodenhalter für die negative Elektrode der Bogenlampe im Sinne einer Vergrößerung des Elektrodenabstandes ganz oder teilweise aus der Brennstellung heraus schwenk- oder drehbar.
  • Nicht zu verwechseln ist die Anordnung nach der Erfindung mit einer bekannten Bogenlampe, bei der zwar ebenfalls der Halterärm für die Kathode um eine Achse drehbar ausgeführt ist. Bei der bekannten Lampe ist jedoch der Halterarm für die Kathode nur insoweit drehbar, als dies für die Zündung der - Lampe unbedingt notwendig. ist, d: h. dort soll die Drehbarkeit auf keinen Fall so weit gehen, daß der Halterkopf zur Erleichterung der Einführung der Kathode ganz heruntergeklappt werden kann.
  • Am besten trifft man bei der Lampe nach der Erfindung die Anordnung so, daß bei der Schwenkung gleichzeitig die Strömzuführungs-, Vorschub- und Drehorgane gelüftet werden. So kann man z: B. eine zur Schwenkung oder Drehung des Elektrodenhalters dienende Handhabe vorsehen, die so mit den zu lüftenden Organen gekuppelt ist, daß sich diese vor, während oder nach der Schwenkbewegung öffnen. Statt dessen kann man aber auch die zu lüftenden Organe mit einem an der Schwenk-oder Drehbewegung nicht teilnehmenden Teil des Halters öder der Lampe, insbesondere mit der Schwenkachse kuppeln.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden, in der als Ausführungsbeispiel in Form eines perspektivischen Getriebeschemas der Halter für die negative Elektrode einer Bogenlampe dargestellt ist.
  • Mit i ist der als einfacher Rahmen angedeutete Halterkopf bezeichnet, welcher dassVorschuborgän 2, das Drehorgan 3 und das Stromzuführungsorgan q. enthält. Das Vorschuborgan 2 ist nach Art einer Klemmzange ausgeführt, deren Backen die Vorschubrollen 5, 6 tragen, von denen die eine 6 über die Teleskopwelle 7 von dem Regelwerk angetrieben wird: Die Klemmzange 2 steht unter der Einwirkung einer Zugfeder 8,. welche die Vorschubrollen 5; 6 fest gegen die Elektrode 9 zu drängen sucht.
  • Das Drehorgan 3 ist ein lose auf der Elektrode g sitzendes Klemmfutter, dessen Klemmhebel io über den Lenker ii an einen auf der Welle 12 sitzenden Exzenter 13 angelenkt ist. Die Welle 12 ist über das Kegelräderpaar =q: und® die Welle 15 mit dein Lampenregelwerk gekuppelt.
  • Durch den Exzenter 13 wird das Klemmfutter 3 über den Lenker ii und den Klemmhebel io in eine Drehschwingung um die Elektrodenachse'versetzt, und es wird dabei jeweils während eines Hubes, des Arbeitshubes, angezogen, während des folgenden gegenläufigen Leerhubes gelüftet.
  • Das Stromzuführungsorgan q. ist als Zange ausgebildet, deren Backen unter der Einwirkung einer Zugfeder 16 stehen, welche die Backen fest gegen die Elektrode 9 zu legen sucht. Der Halterkopf i ist um die Achse 17 verschwenkbar an dem Ständer 18 befestigt. ig ist ein an dem Halterkopf i drehbar gelagerter Hebel, in dessen Verschwenkweg ein gleichfalls an dem Halterkopf i befestigter Anschlag 2o ragt. 2= ist eine Steuerwelle, die über den Lenker 22 mit dem Hebel i9 und der Klemmzange 2 gekuppelt ist. Ferner sitzen auf der Steuerwelle 21 die Nocken 23, 2q.; 25. In den Verschwenkweg des Nockens 23 ragt eine zur Verklinkung des Halterkopfes i mit dem Ständer 18 dienende Klinke 26. In dem; Verschwenkweg des Nockens -2q. liegt das freie Ende des Klemmhebels io des Klemmfutters 3, in dem Verschwenkweg des Nockens 25 das freie Ende des einen' Zangenschenkels der Stromzuführüngszange q..
  • Die Einrichtung wirkt auf folgende Weise: Sobald auf das freie Ende des Hebels i9 im Sinne des eingezeichneten Pfeiles 27 . ein Druck ausgeübt wird, wird der Lenker 22 in Richtung des Pfeiles 28 und damit die Welle 21 im Sinne des Pfeiles- 29 verdreht.. Die Klemmbacken der Klemmzange 2 werden dadurch gelüftet; und ebenso hebt der Nocken 24 den Klemmhebel 9 und der Nocken 25 den einen Schenkel der Zange q. von der Elektrode ab. Gleichzeitig legt sich der Nocken 23 gegen den Nocken 26; so daß bei der Fortsetzung der Bewegung auch die Verklinkung zwischen dem Halterkopf i und dem Ständer 18 aufgehoben wird. Sobald .sich nun der Hebel i9 gegen den Anschlag 2o legt, ist zwischen dem Teil i9 und dem Teil i eine kraftschlüssige Verbindung hergestellt, so daß sich nunmehr der ganze Halterkopf z um die Achse 17 dreht und sich vom Ständer 18 abhebt.
  • Diese Verschwenkung erfährt durch die Getriebeverbindung zum Regelwerk keine Behinderung, weil sich die Teleskopwelle 7 entsprechend verlängern und durch. ihre Kardangelenke verschieben und das Kegelpaar 14 sich entkuppeln kann. Wird der Hebel i' wieder freigegeben, so kehren alle Teile in die dargestellte Lage zurück.
  • Selbstverständlich können Einzelheiten' der Anordnung abgeändert werden. So können beispielsweise die dargestellten Vorschub-, Dreh-und Stromzuführungsorgane durch andere an sich bekannte Organe ersetzt werden. Ferner kann man auf die Steuerwelle 21 verzichten, wenn man, wie bereits erwähnt,. die zu lüftenden Organe über Reib-, Zahn- und/oder Hebelgetriebe mit dem Teil 18 oder der Achse 17 verbindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bogenlampe, insbesondere Scheinwerferbogenlampe mit stumpfwinkelig zueinander angeordneten Elektroden,.dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Kohlenauswechslung wenigstens einer der Elektrodenhalter, insbesondere der Elektrodenhalter für die negative Elektrode im Sinne einer Vergrößerung des Elektrodenabstandes ganz oder teilweise aus der Brennstellung herausschwenk- oder drehbar ist. z. Bogenlampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Schwenkung des Halters gleichzeitig die Stromzuführungs-, Vorschub- und Drehorgane selbsttätig gelüftet werden. 3. Bogenlampe nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine zur Schwenkung oder Drehung des Halterkopfes dienende Handhabe derart mit den Stromzuführungs-, Vorschub- und Drehorganen gekuppelt ist, daß vor, während oder nach der Schwenkbewegung die Lüftung der genannten Organe erfolgt. q.. Bogenlampe nach den Ansprüchen i und ?"'dadurch gekennzeichnet, daß die zur Lüftung dienenden Teile der Stromzuführungs-, Vorschub- und Drehorgane mit einem an der Schwenk- oder Drehbewegung nicht teilnehmenden Teil der Lampe oder des Elektrodenhalters, beispielsweise der Dreh-oder Schwenkachse gekuppelt sind:
DE1938S0131933 1938-05-03 1938-05-03 Bogenlampe, insbesondere Scheinwerferbogenlampe mit stumpfwinkelig zueinander angeordneten Elektroden Expired DE698133C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1938S0131933 DE698133C (de) 1938-05-03 1938-05-03 Bogenlampe, insbesondere Scheinwerferbogenlampe mit stumpfwinkelig zueinander angeordneten Elektroden

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1938S0131933 DE698133C (de) 1938-05-03 1938-05-03 Bogenlampe, insbesondere Scheinwerferbogenlampe mit stumpfwinkelig zueinander angeordneten Elektroden

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE698133C true DE698133C (de) 1940-11-02

Family

ID=7538903

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1938S0131933 Expired DE698133C (de) 1938-05-03 1938-05-03 Bogenlampe, insbesondere Scheinwerferbogenlampe mit stumpfwinkelig zueinander angeordneten Elektroden

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE698133C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2511353B2 (de) Werkzeug zum Verschrauben und Lösen von Rohrverbindungen
DE2048580C3 (de) Hubventil mit kegeligem Ventil schheßkorper und einem schräg zur Betatigungsrichtung angeordnetem elliptischen Ventilsitz
DE2042276C3 (de) Werkzeughalter an einer von Hand geführten Feilvorrichtung oder dergleichen
DE698133C (de) Bogenlampe, insbesondere Scheinwerferbogenlampe mit stumpfwinkelig zueinander angeordneten Elektroden
DE417236C (de) Schneidbrennerfuehrung
DE835543C (de) Klinkenkupplung fuer Handbohrwerkzeuge u. dgl.
DE2509453C3 (de)
DE3828162A1 (de) Kraftbetaetigtes backenspannfutter fuer exzentrisch zu spannende werkstuecke
DE1782592U (de) Kettenumschalter fuer tretkurbelkettenraeder von fahrraedern.
DE4137921A1 (de) Vorrichtung zum kuppeln eines wickelwellenzapfens mit einem antriebswellenzapfen
DE1495982U (de)
DE702122C (de) Greiferanordnung am Druckzylinder von Druckmaschinen
DE628639C (de) Werkzeugspannkopf, insbesondere fuer Bohrwinden
DE650533C (de) Zusammendrehvorrichtung fuer Einwickelmaschinen
DE324544C (de) Mehrfachstahlhalter fuer Revolverbaenke u. dgl.
DE537651C (de) Pyrophor-Taschenfeuerzeug
DE2334722C3 (de) Antrieb für eine an den Antrieb einer mechanischen Presse angeschlossene Transport- und Wendevorrichtung
DE585556C (de) Naehmaschine mit Vorschubkesseln
DE838732C (de) Staender, insbesondere fuer Beleuchtungslampen
DE459329C (de) Ventilheber, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen
DE3711210A1 (de) Stangenfuehrungsanordnung fuer eine ausruestung fuer langlochbohrung
DE835659C (de) Selbstzuendendes Feuerzeug
DE149074C (de)
DE1565221C3 (de) Lichtbogen-Fugenhobelbrenner
DE368549C (de) Vorrichtung zum Abdrehen von Kurbelzapfen