DE69801685T2 - Drucker - Google Patents

Drucker

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DE69801685T2
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DE
Germany
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platen
transport
printing
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Naoki Asai
Kenichi Hirabayashi
Masahiko Yamada
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Seiko Epson Corp
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Seiko Epson Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J11/00Devices or arrangements  of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, for supporting or handling copy material in sheet or web form
    • B41J11/20Platen adjustments for varying the strength of impression, for a varying number of papers, for wear or for alignment, or for print gap adjustment
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J11/00Devices or arrangements  of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, for supporting or handling copy material in sheet or web form
    • B41J11/48Apparatus for condensed record, tally strip, or like work using two or more papers, or sets of papers, e.g. devices for switching over from handling of copy material in sheet form to handling of copy material in continuous form and vice versa or point-of-sale printers comprising means for printing on continuous copy material, e.g. journal for tills, and on single sheets, e.g. cheques or receipts

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  • Handling Of Sheets (AREA)
  • Handling Of Continuous Sheets Of Paper (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Drucker, der zum Beispiel bei einer elektronischen Registrierkasse als Teil eines Kassenplatzsystems benutzt wird, und bezieht sich insbesondere auf einen Drucker, der im Stande ist, sowohl einen kontinuierlichen Aufzeichnungsträger, nachfolgend als aufgerolltes Papier bezeichnet, für den Journaleintragsdruck als auch Bogenformulare für Verkaufsquittungen und Belegformulare zu bedrucken.
  • Drucker, die im Stande sind, mehr als eine Zeile sowohl auf aufgerolltes Papier als auch auf Bogenformulare zu drucken, stehen weit und breit zur Verfügung. Typischerweise nutzen sie einen einzigen Druckmechanismus zum Bedrucken sowohl von aufgerolltem Papier als auch von Bogenformularen als Mittel der Vereinfachung des Druckeraufbaus und der Minderung von Druckerkosten.
  • Der Transportweg für das aufgerollte Papier und der Transportweg für die Bogenformulare überschneiden sich notwendigerweise teilweise in solchen Druckern, und es muß aufgepaßt werden, daß Papierstaus und andere Druckprobleme vermieden werden. In vielen Fällen werden Bogenformulare von oberhalb des Druckmechanismus eingegeben, und der Bereich um den Druckmechanismus ist als Teil eines gemeinsamen Transportweges gebaut.
  • Bogenformulare sind in den vergangenen Jahren mehr und mehr benutzt worden und haben eine zunehmende Nachfrage für Drucker hervorgebracht, die im Stande sind, mittels eines gemeinsamen Druckmechanismus sowohl aufgerolltes Papier als auch Bogenformulare zu bedrucken, die aus verschiedenen Richtungen zur Druckposition eingeführt werden. Ein Drucker dieser Art, der in JP-A-4 148 963 offenbart ist, weist ein bewegliches Führungsglied auf, welches an einer Verbindungsstelle zwischen dem Transportweg für aufgerolltes Papier und dem Transportweg für Bögen in solcher Weise angeordnet ist, daß das Führungsglied betätigt werden kann, um den gemeinsamen Transportweg zwischen aufgerolltem Papier und Bogenformularen zu schalten.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß es diese Gestaltung auch ermöglicht, das Einführen des aufgerollten Papiers in den Transportweg für Bogenformulare zu verhindern.
  • Probleme, wie die nachfolgend beschriebenen, bleiben jedoch bei einem herkömmlichen Drucker wie oben beschrieben.
  • In einem Drucker, in den Bogenformulare von oben eingeführt werden, ist zum Beispiel die Formulareinführung erschwert durch die Enge eines Spaltes im Bogentransportweg, hauptsächlich des Spaltes zwischen dem Druckgegenlager und der Druckeinrichtung. In einigen Fällen wird das Bogenformular bedruckt, ehe es zur normalen Druckposition eingeführt ist, und deshalb wird es nicht an der gewünschten Stelle auf dem Formularbedruckt.
  • Um dies zu verhindern, ist es nötig, jedes Mal, wenn ein Formular eingeführt wird, zu bestätigen, daß das Formular ordnungsgemäß zu der gewünschten Druckposition eingeführt wurde, ehe das Drucken beginnt. Die Brauchbarkeit ist damit verschlechtert.
  • Zusätzlich muß das Führungsglied immer dann betätigt werden, wenn aufgerolltes Papier in einen solchen Drucker eingegeben wird, der ein bewegliches Führungsglied hat, was die Komplexität des Ladevorganges erhöht. Ferner treten Papierstaus auf, wenn die führende Kante des aufgerollten Papiers nicht gerade ist und ein Teil der Kante das Führungsglied früher berührt als ein anderer Teil.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, einen Drucker zu schaffen, in den Bogenformulare zuverlässig geladen werden können und sowohl aufgerolltes Papier als auch Bogenformulare mittels einer einfachen Betätigung problemlos geladen werden können.
  • Diese Aufgabe wird mit einem Drucker wie in Anspruch 1 beansprucht gelöst. Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Um ein Bogenformular in einen die vorliegende Erfindung verkörpernden Drucker einzuführen, wird eine Druckeinrichtung, wie ein Druckkopf und Farbband einerseits und ein Druckgegenlager anderseits relativ zueinander aus einer ersten in eine zweite Position bewegt, um dadurch einen breiten Spalt zwischen ihnen zu öffnen und einen geraden und breiten ersten Transportweg für Bögen zu bilden. Als Ergebnis kann das Bogenformular durch sein eigenes Gewicht leicht hereinfallen gelassen werden, ohne daß es irgendwo im ersten Transportweg abgefangen wird, ehe es seine beabsichtigte Druckposition erreicht. Wenn anschließend die Druckeinrichtung und das Druckgegenlager zurück zur ersten relativen Position bewegt werden, wird das Führungsglied durch das eingeführte Bogenformular außerhalb des ersten Transportweges gehalten, und der erste Transportweg bleibt offen.
  • Wenn die Druckeinrichtung und das Druckgegenlager sich in ihrer ersten relativen Position befinden und kein Bogenformular vorhanden ist, schließt das Führungsglied den ersten Transportweg. Als Ergebnis wird, wenn aufgerolltes Papier (oder ein anderer durchgehender Aufzeichnungsträger) in diesem Zustand geladen wird, es zuverlässig zum zweiten Transportweg geführt. Es besteht keine Notwendigkeit, ein Führungsglied zu betätigen, wie es mit herkömmlicher Technologie erforderlich ist, und die Ladebetätigung für das aufgerollte Papier ist äußerst einfach.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Anspruch 2 wird nach dem Laden von aufgerolltem Papier, wenn die führende Kante des aufgerollten Papiers zufällig das erste Führungsglied berührt, es stetig zum zweiten Führungsglied geleitet. Wegen eines abgestuften Überganges zwischen den beiden Führungsgliedern, so daß der Spalt des zweiten Transportweges in Transportrichtung größer wird, wird die Vorwärtsbewegung des aufgerollten Papiers durch das zweite Führungsglied nicht behindert, und das durchgehende Formular bewegt sich glatt vom ersten Führungsglied zum zweiten Führungsglied. Papierstaus kommen deshalb während des Ladens des aufgerollten Papiers nicht vor, und die Zuverlässigkeit ist verbessert.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Anspruch 3 und 4 sind Führungseinrichtungen vorgesehen, um das aufgerollte Papier zu führen und an der zweiten Stützeinrichtung zu halten, welche das Druckgegenlager stützt. Wenn die zweite Stützeinrichtung relativ zur ersten Stützeinrichtung bewegt wird, um das Druckgegenlager und die Druckeinrichtung in ihre zweite relative Position zu bringen, wird das aufgerollte Papier zusammen mit der zweiten Stützeinrichtung bewegt, wodurch der gemeinsame Transportweg für das Einführen eines Bogenformulars freigemacht wird. So kann ein Bogenformular problemlos geladen werden, obwohl auch das aufgerollte Papier vorhanden ist. Wenn die zweite Stützeinrichtung auf diese Weise bewegt wird, bewegt sich das aufgerollte Papier nicht relativ zum Druckgegenlager oder zu ihrer Transportrichtung. Die Druckposition des aufgerollten Papiers bleibt also unverändert, während ein Bogenformular eingeführt und anschließend bedruckt wird. Nach einem Zwischenbedrucken eines Bogenformulars kann deshalb das Bedrucken des aufgerollten Papiers an genau der gleichen Position wieder aufgenommen werden, wo es vor dem Einführen des Bogenformulars angehalten wurde. Die Druckqualitätsverschlechterung kann so verhindert werden, und hochqualitatives Drucken kann gewährleistet werden.
  • Die Betätigung kann auch verbessert werden durch Verwendung eines Schalters oder einer sonstigen externen Signaleinrichtung zum Betätigen der Trenneinrichtung.
  • Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht der Gesamtkonfiguration eines Druckers mit einer entfernten Hauptabdeckung.
  • Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht von der Rückseite des in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiels und zeigt den Drucker mit entfernter Druckgegenlagereinheit.
  • Fig. 3A ist eine perspektivische Ansicht der Druckgegenlagereinheit in dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel.
  • Fig. 3B ist eine perspektivische Detailansicht des Rahmenelements der Druckgegenlagereinheit gemäß Fig. 3A.
  • Fig. 4 ist eine Querschnittsansicht, die wesentliche Komponenten des bevorzugten Ausführungsbeispiels mit geschlossener Druckgegenlagereinheit zeigt.
  • Fig. 5 ist eine Querschnittsansicht, die wesentliche Komponenten des bevorzugten Ausführungsbeispiels mit offener Druckgegenlagereinheit zeigt.
  • Fig. 6 ist eine Querschnittsansicht, die wesentliche Komponenten des bevorzugten Ausführungsbeispiels mit geschlossener Druckgegenlagereinheit zeigt.
  • Fig. 7 ist eine Querschnittsansicht, die wesentliche Komponenten des bevorzugten Ausführungsbeispiels mit offener Druckgegenlagereinheit zeigt.
  • Fig. 8 ist eine vereinfachte Ansicht der wesentlichen Komponenten eines Druckers gemäß einem alternativen Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Das bevorzugte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist nachfolgend unter Hinweis auf die beigefügten Fig. 1 bis 7 beschrieben.
  • Ein Drucker 1 gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist einen Druckmechanismus, einen Papiertransportmechanismus und einen Bandtransportmechanismus auf.
  • Ein Hauptrahmen des Druckers 1 weist einen Grundrahmen 2, einen Papiertransportrahmen 3 und einen Bandrahmen 4 auf, von denen jeder durch Biegen und Formen von beispielsweise weichem Stahlblech oder sonstigem Metallblech hergestellt ist. Ein Druckkopf 6 und andere Komponenten sind am Hauptrahmen montiert. Eine Bandkassette 5 ist auf dem Bandrahmen 4 eingebaut, der auf dem Grundrahmen 2 an der Vorderseite des Druckers 1 angeordnet ist. Wie Fig. 2 zeigt, umgibt die Bandkassette 5 einen Anbringungsteil 4a des Bandrahmens 4. Der Anbringungsteil 4a des Bandrahmens 4 bedeckt auch die unten beschriebene Druckeinheit 19.
  • Der Papiertransportrahmen 3 ist an der Rückseite des Druckers 1 vorgesehen, und ein Vorrat an aufgerolltem Papier S ist in der Nähe des Papiertransportrahmens 3 vorgesehen.
  • Wie Fig. 1 zeigt, ist ein Papiertransportmotor 7 zum Transportieren entweder von aufgerolltem Papier (in Fig. 1 nicht gezeigt) oder eines Bogenformulars V an einer Seite des Papiertransportrahmens 3 vorgesehen. Zum Transportieren eines Bogenformulars V wird das Drehmoment vom Papiertransportmotor 7 über Zahnräder 8, 9, 10, 11 und 12 an eine Welle 15 von Bogentransportrollen 13 und 14 übertragen, die in der Nähe des Bandrahmens 4 oben am Papiertransportrahmen 3 angeordnet sind. Die zum Übertragen der Antriebskraft vom Motor 7 für den Transport von aufgerolltem Papier vorgesehenen Einrichtungen werden später erläutert.
  • Die Transportrollen 13 und 14 sind aus Gummi oder einem anderen flexiblen Material für den Transport eines Bogenformulars hergestellt. Eine Druckgegenlagereinheit 16 ist in der Nähe der Transportrollen 13 und 14 angeordnet. Die Druckgegenlagereinheit 16 ist eine Druckgegenlagerstützeinrichtung und weist eine Bogenformularklemmrolle 28 auf, um ein Bogenformular im Zusammenwirken mit den Transportrollen 13 und 14 zu halten und zu transportieren.
  • Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht von der Rückseite des Druckers 1 mit entfernter Druckgegenlagereinheit 16.
  • Wie Fig. 2 zeigt, ist die Welle 15 der Transportrollen 13 und 14 in frei drehbarer Weise oben am Papiertransportrahmen 3 angebracht. Ein langer Führungsrahmen 17, als ein erstes Führungsglied aus einem Harzmaterial hergestellt, ist auf dieser Welle 15 angebracht, wobei ein Führungsglied 17a darunter gebildet ist. Der Führungsrahmen 17 ist auf eine Weise gebaut, die es ihm ermöglicht, sich um einen spezifizierten Winkel auf der Welle 15 zu drehen, und der untere Teil des Führungsgliedes 17a ist von einer Feder 18 nach hinten zur Druckgegenlagereinheit 16 gezogen.
  • Die Druckeinheit 19 zum Bedrucken entweder von aufgerolltem Papier S oder eines Bogenformulars V ist unterhalb des Führungsrahmens 17 angeordnet. Die Druckeinheit 19 weist einen Druckkopf 6 auf, um Tinte von einem Farbband 20 auf das aufgerollte Papier S oder das Bogenformular V zu übertragen. Der Druckkopf 6 ist so angeordnet, daß er sich in Längsrichtung zum Farbband 20 bewegt, welches mittels eines in den Figuren nicht gezeigten Transportmechanismus aus der Bandkassette 5 gezogen wird. Der Druckkopf 6 und das Farbband 20 der Druckeinheit 19 bilden zusammen mit einem Druckgegenlager 33 der Druckgegenlagereinheit 16 den Druckmechanismus.
  • Ein Halter 23 zum Laden des aufgerollten Papiers S ist am Papiertransportrahmen 3 angeordnet. Die Oberseite des Halters 23 ist eine Führungsfläche 23a, die eine Bogenform im wesentlichen komplementär zur Form der Transportrolle 24 hat. Eine Klemmrolle 25 für aufgerolltes Papier, die gegen die Transportrolle 24 drückt, ist in die Führungsfläche 23a eingebettet. Wie ferner in Fig. 4 gezeigt, ist ein Schalter 37, der zum Antrieb des Papiertransportmotors 7 benutzt wird, unterhalb der Führungsfläche 23a angeordnet und hat einen Erfassungshebel für aufgerolltes Papier, der sich durch die Führungsfläche erstreckt.
  • Man beachte ferner, daß ein Betätigungsorgan 27 zum Treiben eines Hebelelements 26 der Druckgegenlagereinheit 16 an einer Seite des Papiertransportrahmens 3 angebracht ist.
  • Der Aufbau der Druckgegenlagereinheit 16 ist in größerer Einzelheit in den Fig. 3A und 3B gezeigt.
  • Wie Fig. 3A und 4 zeigen, weist die Druckgegenlagereinheit 16 ein Grundelement 29 auf, in dessen oberem Teil eine Führungsfläche 29a zum Führen des bedruckten aufgerollten Papiers S ausgebildet ist. Die zum Beispiel aus Harz gemachte Bogenformularklemmrolle 28 ist auf frei drehbare Weise an einer Position angebracht, die der Führungsfläche 29a gegenüberliegt. Die Klemmrolle 28 ist ein langes zylindrisches Teil, an dessen beiden Enden Druckteile 28a und 28b ausgebildet sind, um gegen die Transportrollen 13 und 14 zu drücken. Der Durchmesser der Druckteile 28a und 28b ist größer als der des restlichen Teils der Klemmrolle 28.
  • Ein Rahmenelement 30, welches ein zweites Führungselement bildet und zum Beispiel aus Metall gemacht ist, ist in einer Weise angeordnet, die die Klemmrolle 28 im wesentlichen umgibt. Wie am besten in Fig. 3B gezeigt, weist das Rahmenelement 30 zwei seitliche Flanschelemente auf, die am Grundelement 29 befestigt und am oberen Ende durch einen Schneideteil 30a zum Abschneiden des aufgerollten Papiers S und am unteren Ende durch ein Führungsglied 30b verbunden sind, welches weiter unten beschrieben ist.
  • Wie weiter in Fig. 4 gezeigt, ist die Transportrolle 24 zum Transport des eingeführten aufgerollten Papiers S an einer Rollenwelle 31 befestigt und unterhalb des Grundelements 29 in einer Weise vorgesehen, die ein freies Drehen um die Achse der Rollenweile 31 erlaubt. Ein Zahnrad 32 zum Antrieb der Transportrolle 24 ist an einem Ende der Rollenwelle 31 angebracht.
  • Ein langes Druckgegenlager 33 ist im Grundelement 29 parallel zur Richtung der Bewegung des Druckkopfes und dem Druckkopf 6 gegenüberliegend angeordnet, wenn der Druckkopf 6 am Papiertransportrahmen 3 angebracht ist. Ein Führungsstützglied 34, welches bei diesem exemplarischen Ausführungsbeispiel auch aus Metall gemacht ist, ist am Grundelement 29 befestigt und unterhalb des Druckgegenlagers 33 angeordnet. Wie in Fig. 3A gezeigt, sind Führungsteile 34a und 34b mit dem Führungsstützglied 34 einstückig an dessen beiden seitlichen Enden ausgebildet und erstrecken sich auf einer jeweiligen der beiden Seiten des Druckgegenlagers 33 nach oben. Unter Hinweis auf Fig. 3A sei erwähnt, daß die oben genannte Führungsfläche 29a dicht über dem oberen Ende des Druckgegenlagers 33 beginnt und nach hinten bis hinauf zum oberen Ende des Grundelements 29 geneigt ist. Die Führungsteile 34a und 34b folgen im wesentlichen dem gleichen Pfad wie die Führungsfläche 29a unterhalb des Führungsgliedes 30b des Rahmenelements 30 auf beiden lateralen Seiten der Führungsfläche 29a. Wie in Fig. 4 bis 7 gezeigt, nimmt der Spalt zwischen den Führungsteilen 34a und 34b zum oberen Ende des Grundelements 29 hin leicht zu.
  • Die Druckgegenlagereinheit 16 ist an beiden Seiten des Papiertransportrahmens 3 dadurch befestigt, daß die Rollenwelle 31 der Transportrolle 24 in frei drehbarer Weise mittels Lager 31a abgestützt ist, wie in Fig. 1 gezeigt. Das Grundelement 29 ist auf der Rollenwelle 31 frei drehbar. Das Hebelelement 26, welches vom oben angemerkten Betätigungsorgan 27 angetrieben ist, ist auf frei drehbare Weise an dem Ende der Rollenwelle 31 gegenüber dem das Zahnrad 32 tragenden Ende angebracht. Dieses Hebelelement 26 ist auch zum Beispiel aus Metall gemacht. Eine in den Figuren nicht gezeigte Zugfeder, die an einem Federhaken 26a am Hebelelement 26 und einem Federhaken 2% am Grundelement 29 befestigt ist, veranlaßt das Grundelement 29, sich integral mit dem Hebelelement 26 zu drehen, obwohl die beiden relativ zueinander drehbar sind. Wie zuvor erwähnt, steht das Hebelelement 26 der Druckgegenlagereinheit 16 mit dem Betätigungsorgan 27 in Eingriff und wird von diesem angetrieben. Das treibende Betätigungsorgan 27 veranlaßt das Hebelelement 26 und über die Zugfeder die Druckgegenlagereinheit 16, sich auf der Rollenwelle 31 zwischen den in Fig. 4 und Fig. 5 gezeigten Positionen zu drehen. Die am Federhaken 26a und am Federhaken 29b befestigte Zugfeder bietet eine Druckkraft, mittels der die Klemmrolle 28 federnd nachgiebig gegen die Transportrollen 13 und 14 gepreßt wird, wenn die Druckgegenlagereinheit sich in der geschlossenen Position in Fig. 4 befindet.
  • Der Transportweg für aufgerolltes Papier S wird, wenn die Druckgegenlagereinheit 16 geschlossen ist, wie in Fig. 4 gezeigt, dadurch gebildet, daß das Führungsglied 30b des Rahmenelements 30 der Druckgegenlagereinheit 16 eine obere Führungsfläche 170 des Führungsgliedes 17a des Führungsrahmens 17 berührt. Zur gleichen Zeit werden die Druckteile 28a und 28b der Klemmrolle 28 der Druckgegenlagereinheit 16 und die Transportrollen 13 und 14 des Papiertransportrahmens 3 gegeneinander gedrückt, wie oben erwähnt.
  • Wenn das Rahmenelement 30 den Führungsrahmen 17 berührt, wird eine Stufe im Transportweg für aufgerolltes Papier S zwischen der Führungsfläche 300 des Führungsgliedes 30b und der unteren Führungsfläche 171 des Führungsgliedes 17a gebildet. Im einzelnen ist der Spalt zwischen der Führungsfläche 29a und der Führungsfläche 300 größer als der Spalt zwischen der Führungsfläche 29a und der unteren Führungsfläche 171.
  • Wenn die Druckgegenlagereinheit 16 offen ist, ist das Führungsglied 30b des Rahmenelements 30 vom Führungsglied 30a des Führungsrahmens 17 getrennt, wie in Fig. 5 gezeigt, wodurch es einen Transportweg für Bogenformular V bildet.
  • Wie gleichfalls in Fig. 1 gezeigt, wird das Drehmoment vom Papiertransportmotor 7 auch über Zahnräder 8, 35, 36 und 32 auf die Rollenwelle 31 der Transportrolle 24 übertragen. Ein Kupplungsmechanismus 40, 41 ist an einer Seite des Papiertransportrahmens 3 vorgesehen, um wahlweise die Zahnräder 35 und 36 miteinander in Eingriff zu bringen oder den Eingriff zu lösen. Wenn ein Bogenformular V eingeführt wird, bewirkt ein (nicht gezeigter) Bogenformulardetektor, daß der elektromagnetisch betätigte Kupplungsmechanismus 40, 41 das Zahnrad 35 außer Eingriff mit dem Zahnrad 36 verlagert, um zu verhindern, daß das aufgerollte Papier transportiert wird, wenn die Transportrollen 13 und 14 vom Motor 7 für den Transport des Bogenformulars angetrieben werden.
  • Ein Drucker, der für ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wie oben beschrieben, exemplarisch ist, bietet ausgezeichnete Leichtigkeit beim Zusammenbau, weil die Transportrolle 24, Klemmrolle 28, Führungsstützglied 34, Rahmenelement 30 usw. im voraus mit der Druckgegenlagereinheit 16 zusammengebaut sind und dann die Druckgegenlagereinheit am Hauptrahmen des Druckers angebracht wird. Zusätzlich kann ein Transportweg für das aufgerollte Papier S mit guter Genauigkeit gebildet werden, weil es keine Verformung von Teilen während des Zusammenbaus gibt, und aufgerolltes Papier S kann deshalb zuverlässig geladen werden.
  • Das Bedrucken von jeweiligem aufgerolltem Papier 5 und einem Bogenformular V mit einem Drucker gemäß dem obigen bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird als nächstes beschrieben.
  • Das Bedrucken von aufgerolltem Papier S wird zuerst unter Hinweis auf Fig. 6 beschrieben. In diesem Fall wird das Betätigungsorgan 27 angetrieben, um die Druckteile 28a und. 28b der Klemmrolle 28 der Druckgegenlagereinheit 16 gegen die Transportrollen 13 und 14 des Papiertransportrahmens 3 zu drücken und das Führungsglied 30b des Rahmenelements 30 der Druckgegenlagereinheit 16 gegen das Führungsglied 17a des Führungsrahmens 17 des Papiertransportrahmens 3 zu setzen. Dies schließt die Einführöffnung für Bogenformular V.
  • Die führende Kante des aufgerollten Papiers S wird dann in den Transportweg für aufgerolltes Papier S eingeführt, dessen Eingangsteil vom Grundelement 29 der Druckgegenlagereinheit 16 und der Führungsfläche 23a des Halters 23 gebildet ist. Wenn die führende Kante des aufgerollten Papiers S den Schalter 37 herabdrückt, wird der Papiertransportmotor 7 angetrieben, was die Transportrolle 24 veranlaßt, sich in Richtung des Pfeiles zu drehen und somit das aufgerollte Papier S zur Klemmrolle 25 zu ziehen. Das aufgerollte Papier S wird dann zwischen der Transportrolle 24 und der Klemmrolle 25 gehalten. Bei fortgesetzter Umdrehung der Transportrolle 24 wird das aufgerollte Papier S durch einen Spalt oder Kanal transportiert, der zwischen dem Grundelement 29 und dem Führungsstützglied 34 bis zum Druckgegenlager 33 und daran vorbei gebildet ist, und dann auf der Führungsfläche 29a zum Schneideteil 30a des Rahmenelements 30, um das Laden des aufgerollten Papiers S zu beendigen.
  • Im vorliegenden exemplarischen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Öffnung in den Transportweg für Bogenformulare V geschlossen, wenn das Führungsglied 30b des Rahmenelements 30 das Führungsglied 17a des Führungsrahmens 17 berührt. So kann das aufgerollte Papier S ohne Auftreten eines Papierstaus geladen und transportiert werden, selbst wenn die führende Kante des aufgerollten Papiers S nicht gerade abgeschnitten ist, das heißt zum Beispiel, wenn die führende Kante eine schmale Zunge hat, die von der Mitte des Papiers vorsteht, und wenn die Seiten der führenden Kante des aufgerollten Papiers S vom Führungsstützglied 34 eingeengt sind, was die Mitte des Papiers dazu veranlaßt, sich zum Druckkopf 6 zu wölben, wenn das Papier transportiert wird. In solchen Fällen kann ein Teil der führenden Kante des aufgerollten Papiers S die untere Führungsfläche 171 des Führungsgliedes 17a des Führungsrahmens 17 berühren und wird dann, ohne hängen zu bleiben, über die Stufe geführt, die von der Führungsfläche 300 des Führungsgliedes 30b und der unteren Führungsfläche 171 gebildet ist, und wird weitergeführt zum Schneideteil 30a.
  • Nachdem das aufgerollte Papier S geladen ist, wird auf der Grundlage eines Signals von einer Leiterplatte, die in den Figuren nicht gezeigt ist, der Druckkopf 6 angetrieben und die Transportrolle 24 gedreht, um das aufgerollte Papier S zu bedrucken.
  • Aus den Figuren und der obigen Beschreibung geht hervor, daß es nicht nötig ist, ein Führungsglied zu betätigen, wie das in einem herkömmlichen Drucker verwendete, wenn aufgerolltes Papier S in einen Drucker gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung geladen wird. Die Leichtigkeit der Betätigung ist daher ausgezeichnet, es ist nicht nötig, eine klare und gerade führende Kante des aufgerollten Papiers zu mögen, und trotzdem können Papierstaus, die beim Einführen des aufgerollten Papiers 5 auftreten, vermieden werden.
  • Ferner wird das aufgerollte Papier S in einen Drucker gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel dadurch geladen, daß einfach die führende Kante desselben zwischen den Halter 23 und das Grundelement 29 eingeführt wird. Das aufgerollte Papier S wird dann automatisch und zuverlässig geladen, was die Leichtigkeit und Wirksamkeit des Papierladens beträchtlich verbessert.
  • Drucken auf ein Bogenformular V wird als nächstes unter Hinweis auf Fig. 7 beschrieben. In diesem Fall wird das Betätigungsorgan 27 angetrieben, um das Führungsglied 30b des Rahmenelements 30 der Druckgegenlagereinheit 16 vom Führungsglied 17a des Führungsrahmens 17 des Papiertransportrahmens 3 zu trennen. Diese Betätigung bildet den Transportweg für das Bogenformular V und erweitert den Spalt zwischen dem Druckgegenlager 33 und dem Druckkopf 6. Wie aus der vorstehenden Beschreibung zu entnehmen ist, wird aufgerolltes Papier, das möglicherweise schon vorher geladen wurde, über seine ganze Breite zwischen dem Führungsstützglied 34 und dem Grundelement 29 in Richtung stromaufwärts vor dem Druckgegenlager 33 gehalten und an seinen beiden seitlichen Kanten zwischen Führungsteilen 34a, 34b und der Führungsfläche 29a stromabwärts von dem Druckgegenlager 33 gehalten. Daher dreht sich, wenn die Druckgegenlagereinheit 16 in geöffnete Stellung gedreht wird, das aufgerollte Papier zusammen mit der Druckgegenlagereinheit, wodurch der gemeinsame Transportweg zwischen dem Druckgegenlager 33 und dem Druckkopf 6/Farbband 20 für das Einführen eines Bogenformulars freigemacht wird. Dies stellt sicher, daß das aufgerollte Papier das einzuführende Bogenformular nicht stört.
  • Das Bogenformular V wird dann von oben zu den Transportrollen 13 und 14 eingeführt. Der Transportweg für Bogenformular V ist im wesentlichen vertikal ausgebildet, wie in Fig. 7 gezeigt, und macht es somit außerordentlich einfach, ein Bogenformular V in den Weg zu setzen.
  • Wenn der Transportweg für Bogenformular V so geöffnet ist, wird das Führungsglied 17a des Führungsrahmens 17 von einer Feder 18 in eine Position gedreht, die sich weiter als der Druckkopf 6 in den Bogentransportweg erstreckt, d. h. eine Position, die von der Druckebene des Druckkopfes 6 zur Druckgegenlagereinheit 16 hin versetzt ist. Da das Farbband 20 mittels der Druckteile 21 und 22 gegen den Druckkopf 6 gedrückt wird, wie in Fig. 2 und 7 gezeigt, verhindert diese Position des Führungsgliedes 17a, daß die führende Kante des eingeführten Bogenformulars V sich während des Einführens zum Druckkopf 6 bewegt und hilft mit sicherzustellen, daß das Bogenformular V in den Transportweg gesetzt wird, ohne das Farbband 20 zu berühren.
  • Wenn das Betätigungsorgan 27 danach angetrieben wird, um das Hebelelement 26 zu drehen, dreht sich die Druckgegenlagereinheit 16 zurück in die geschlossene Position, wodurch sie den Spalt zwischen dem Druckgegenlager 33 und dem Druckkopf 6 verengt. Das Bogenformular V wird dann zwischen den Transportrollen 13 und 14 und den Druckteilen 28a und 28b der Klemmrolle 28 gehalten. Zur gleichen Zeit liegt das Führungsglied 30b des Rahmenelements 30 durch das Bogenformular am Führungsrahmen 17 an und verursacht dadurch, daß das Führungsglied 17a des Führungsrahmens 17 vom Transportweg zurückgezogen wird, während das Bogenformular V darin bleibt.
  • Der Druckkopf 6 wird dann zum Drucken angetrieben, während er sich in Längsrichtung zum Druckgegenlager 33 bewegt, wenn die Transportrollen 13 und 14 gedreht werden, um das Bogenformular V nach oben durch den Transportweg zu transportieren, und zwar auf der Basis eines Signals von einer Leiterplatte, die in den Figuren nicht gezeigt ist. Das Bogenformular V wird daher, wie gewünscht, bedruckt.
  • Fig. 8 ist eine vereinfachte Ansicht der Hauptkomponenten in einem Drucker gemäß einem alternativen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Es sei darauf hingewiesen, daß nur die Unterschiede zwischen diesem Ausführungsbeispiel und dem oben beschriebenen, bevorzugten Ausführungsbeispiel unten erklärt werden.
  • Ein Drucker gemäß diesem alternativen Ausführungsbeispiel weist ein Führungsglied 30d zum Blockieren des Bogentransportweges auf. Die Druckgegenlagereinheit 16 integriert das Druckgegenlager und obere Papierführung, wie beim vorherigen Ausführungsbeispiel, und das Führungsglied 30d ist auf der Druckgegenlagereinheit 16 in frei drehbarer Weise abgestützt. Die Druckgegenlagereinheit 16 ist gleichfalls, wie beim vorherigen Ausführungsbeispiel beschrieben, am Hauptrahmen in einer Weise abgestützt, die der Druckgegenlagereinheit 16 ein freies Drehen in Richtung des Pfeiles ermöglicht.
  • Im einzelnen weist das Führungsglied 30d eine Führungsfläche 30f auf, die im Stande ist, das aufgerollte Papier S über die volle Breite des aufgerollten Papiers zu berühren, sowie einen Stützzapfen 30e, der von beiden Seiten der Führungsfläche 30f nach außen vorsteht. Ein in den Figuren nicht gezeigter Halter ist in der Druckgegenlagereinheit 16 gebildet, um die Stützzapfen 30e in einer frei drehbaren Weise zu stützen.
  • Ein Zeilenkopf 6a mit einer Vielzahl von Druckdrähten in Richtung der Breite des aufgerollten Papiers S ist am Hauptrahmen angebracht. Zu dem Zeilenkopf 6a gehört ferner an der der Druckgegenlagereinheit 16 gegenüberliegenden Seite eine Führung 6b für die führende Kante. Die Führung 6b für die führende Kante weist an ihrer Oberseite eine geneigte Fläche zum Führen der führenden Kante eines eingeführten Bogenformulars V auf. Es sei erwähnt, daß die Führung 6b für die führende Kante im wesentlichen die gleiche Breite hat wie das aufgerollte Papier S.
  • Wenn aufgerolltes Papier S in einen so ausgebildeten Drucker eingeführt wird, wird das aufgerollte Papier S von einem in Fig. 8 nicht gezeigten Führungsstützglied 34 längs der Druckgegenlagereinheit 16 geführt und zu dem der Druckgegenlagereinheit 16 gegenüberliegenden Zeilenkopf 6a transportiert.
  • Das Führungsglied 30d schließt die Einführöffnung für Bogenformular V zu diesem Zeitpunkt. Als Ergebnis berührt die führende Kante des aufgerollten Papiers S die Führungsfläche 30f des Führungsgliedes 30d und wird zum Auslaß transportiert, um das Laden zu vervollständigen.
  • Beim Bedrucken eines Bogenformulars V wird ein (in Fig. 8 nicht gezeigtes) Betätigungsorgan angetrieben, um die Druckgegenlagereinheit 16 in Richtung des Pfeiles zu drehen. Das Führungsglied 30d dreht sich mit der Druckgegenlagereinheit 16 in Richtung des Pfeiles und bildet damit den Transportweg für das Bogenformular V. Das Betätigungsorgan wird wieder angetrieben, nachdem das Bogenformular V von oben hereinfallen gelassen worden ist, und dreht damit die Druckgegenlagereinheit 16 zurück in Richtung entgegengesetzt zum Pfeil zu der in Fig. 8 gezeigten Position. Das Führungsglied 30d berührt das. Bogenformular V in diesem Zeitpunkt, dreht sich im Uhrzeigersinn um den Stützzapfen 30e und gewährleistet einen Transportweg für das Bogenformular V.
  • Dieses Ausführungsbeispiel eines Druckers gemäß der vorliegenden Erfindung erfordert nur ein Führungsglied und vereinfacht die Struktur der Erfindung deshalb noch mehr.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß die vorliegende Erfindung nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt ist und in vielerlei Weise innerhalb des Rahmens der beigefügten Ansprüche variiert werden kann. Zum Beispiel ist die Druckgegenlagereinheit als ein drehbares Element bei den obigen Ausführungsbeispielen beschrieben; aber die gleiche Wirkung kann erzielt werden, wenn man eine ortsfeste Druckgegenlagereinheit mit einer drehbaren Druckeinheit oder ein drehbares Stützglied oder einen Rahmen, an dem die Druckeinheit abgestützt ist, benutzt.
  • Während es beim ersten Ausführungsbeispiel das Führungsglied auf Seiten der Druckeinheit und beim zweiten Ausführungsbeispiel das Führungsglied auf Seiten der Druckgegenlagereinheit ist, das so angeordnet ist, daß es als Reaktion auf das Vorhandensein eines Bogenformulars im Transportweg vom Transportweg zurückgezogen wird, ist auch eine Anordnung möglich, bei der sowohl ein Führungsglied auf Seiten der Druckeinheit als auch ein weiteres Führungsglied auf Seiten der Druckgegenlagereinheit zurückziehbar ist. Allerdings ist das Führungsglied an einer Seite vorzugsweise befestigt als Mittel zum Bilden des Bogentransportweges.
  • Zusätzlich ist bei den obigen Ausführungsbeispielen der Transportrolle und der Klemmrolle, die für den Transport des Bogenformulars V verwendet werden, die erstere an der Druckeinheitseite und die letztere an der Druckgegenlagereinheit angeordnet. Die gleichen Wirkungen können aber erzielt werden, wenn die Transportrolle auf Seiten der Druckgegenlagereinheit angeordnet ist und die Klemmrolle auf Seiten der Druckeinheit.
  • Außerdem ist aufgerolltes Papier als exemplarisch für einen durchgehenden Aufzeichnungsträger bei den obigen Ausführungsbeispielen benutzt worden; aber die Erfindung ist nicht auf aufgerolltes Papier beschränkt. Zum Beispiel können zickzackgefaltetes Papier und Traktortransportstifte alternativ benutzt werden. Das kann leicht ermöglicht werden beispielsweise durch die Benutzung eines Kettenrades mit vorstehenden Zufuhrstiften für die Transporteinrichtung für das durchgehende Formular.
  • Die vorliegende Erfindung ist ferner nicht auf Nadeldrucker beschränkt. Es ist offensichtlich, daß die Erfindung gleichermaßen geeignet ist für Tintenstrahldrucker; aber sie ist besonders nützlich bei Anwendung an einem Matrixnadeldrucker zum Bedrucken von druckempfindlichen, vielteiligen Formularen oder bei Druckern, die ein Farbband benutzen.

Claims (6)

1. Drucker mit:
einem ersten Transportweg zum Transport eines bogenförmigen Aufzeichnungsträgers (V) , einem zweiten Transportweg zum Transport eines durchgehenden Aufzeichnungsträgers (S), einem gemeinsamen Transportweg, den sich der erste und zweite Transportweg teilen,
einer Druckeinrichtung (6, 6a, 20) und einer Druckgegenlagereinrichtung (33), die einander über den gemeinsamen Transportwege gegenüberliegend angeordnet sind,
einer ersten Stützeinrichtung (3) zum Stützen der Druckeinrichtung und einer zweiten Stützeinrichtung (16) zum Stützen der Druckgegenlagereinrichtung (33), so daß die Druckeinrichtung (6, 6a, 20) und die Druckgegenlagereinrichtung (33) relativ zueinander zwischen einer ersten und einer zweiten Position bewegbar sind, wobei ein Spalt zwischen der Druckgegenlagereinrichtung und der Druckeinrichtung in der zweiten Position größer ist als in der ersten Position,
einer Trenneinrichtung zum Bewegen der Druckgegenlagereinrichtung relativ zur Druckeinrichtung zwischen der ersten und zweiten Position, und
einer Führungseinrichtung (17, 17a, 30, 30b; 30d-30f), von der mindestens ein Teil beweglich abgestützt ist entweder auf der ersten Stützeinrichtung oder der zweiten Stützeinrichtung (3, 16), wobei die Führungseinrichtung dort angeordnet ist, wo sich der gemeinsame Transportweg in den ersten und zweiten Transportweg aufteilt und geeignet ist,
den ersten Transportweg zu öffnen, wenn die Druckgegenlagereinrichtung (33) und Druckeinrichtung (6, 6a, 20) sich in der zweiten Position relativ zueinander befinden,
den ersten Transportweg als Reaktion auf Druck zu öffnen, den ein im ersten Transportweg anwesender bogenförmiger Aufzeichnungsträger (V) ausübt, wenn sich die Druckgegenlagereinrichtung und Druckeinrichtung in der ersten Position relativ zueinander befinden, und
den ersten Transportweg zu blockieren, wenn die Druckgegenlagereinrichtung und Druckeinrichtung sich in der ersten Position relativ zueinander befinden und kein bogenförmiger Aufzeichnungsträger in dem ersten Transportweg anwesend ist.
2. Drucker nach Anspruch 1, bei dem die Führungseinrichtung ein von der ersten Stützeinrichtung (3) abgestütztes erstes Führungsglied (17, 17a) und ein von der zweiten Stützeinrichtung (16) abgestütztes zweites Führungsglied (30, 30b) aufweist, wobei das erste und zweite Führungsglied geeignet sind, einander zu berühren, wenn die Druckgegenlagereinrichtung (33) und die Druckeinrichtung (6, 20) sich in der ersten Position relativ zueinander befinden, und eine Führungsfläche zu bilden, um entweder die Druckseite oder die entgegengesetzte Seite eines durchgehenden Aufzeichnungsträgers (S) zu führen, wobei die Führungsfläche einen abgestuften Übergang zwischen dem ersten und dem zweiten Führungsglied hat, so daß an der stromabwärts liegenden Seite des abgestuften Überganges in Transportrichtung in dem zweiten Transportweg der zweite Transportweg breiter ist als an der stromaufwärts liegenden Seite des abgestuften Übergangs.
3. Drucker nach Anspruch 1 oder 2, ferner mit:
einer Führungsfläche (29a) zum Führen der der Druckseite entgegengesetzten Rückseite eines durchgehenden Aufzeichnungsträgers (S), wobei die Führungsfläche stromabwärts von der Druckgegenlagereinrichtung (33) in Richtung des Transportes des durchgehenden Aufzeichnungsträgers (S) vorgesehen ist, und
einem Führungselement (34, 34a, 34b) zum Führen der Druckseite des durchgehenden Aufzeichnungsträgers (S) bis zu der Druckgegenlagereinrichtung (33) und an dieser vorbei und zu der Führungsfläche (29a).
4. Drucker nach Anspruch 3, bei dem das Führungselement ein Führungsstützglied (34) aufweist, welches an der stromabwärts liegenden Seite der Druckgegenlagereinrichtung (33) angeordnet und geeignet ist, die Druckseite des durchgehenden Aufzeichnungsträgers (S) über im wesentlichen seine gesamte Breite bis zu der Druckgegenlagereinrichtung (33) zu führen, sowie zwei seitliche Führungsteile (34a, 34b) zum Führen der beiden lateralen Seiten des durchgehenden Aufzeichnungsträgers an der Druckgegenlagereinrichtung (33) vorbei und zu der Führungsfläche (29a).
5. Drucker nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem von einer Bogentransportrolle (13, 14) und einer zusammenwirkenden Klemmrolle (28) eine auf der ersten Stützeinrichtung (3) abgestützt ist, während die andere auf der zweiten Stützeinrichtung (16) abgestützt ist, wobei die Rollen (13, 14, 28) voneinander getrennt sind, um das Einführen eines bogenförmigen Aufzeichnungsträgers (V) in den ersten Transportweg zwischen die Rollen zu ermöglichen, wenn die Druckgegenlagereinrichtung (33) und die Druckeinrichtung (6, 6a, 20) in besagter zweiter Position relativ zueinander sind, und die Rollen (13, 14, 28) gegeneinander gedrückt werden, um einen dazwischen geklemmten bogenförmigen Aufzeichnungsträger zu transportieren, wenn die Druckgegenlagereinrichtung (33) und die Druckeinrichtung (6, 20) in besagter erster Position relativ zueinander sind.
6. Drucker nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem die Trenneinrichtung eine Antriebseinrichtung (26, 27) zum Drehen der zweiten Stützeinrichtung (16) aufweist.
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