DE697998C - Buehnenanordnung fuer Theater - Google Patents

Buehnenanordnung fuer Theater

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DE697998C
DE697998C DE1937D0076904 DED0076904D DE697998C DE 697998 C DE697998 C DE 697998C DE 1937D0076904 DE1937D0076904 DE 1937D0076904 DE D0076904 D DED0076904 D DE D0076904D DE 697998 C DE697998 C DE 697998C
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DE
Germany
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stage
rollers
drive
stage arrangement
arrangement according
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Expired
Application number
DE1937D0076904
Other languages
English (en)
Inventor
Alb Gerhard Degenk
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Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H3/00Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons
    • E04H3/10Buildings or groups of buildings for public or similar purposes; Institutions, e.g. infirmaries or prisons for meetings, entertainments, or sports
    • E04H3/22Theatres; Concert halls; Studios for broadcasting, cinematography, television or similar purposes
    • E04H3/24Constructional features of stages
    • E04H3/28Shiftable or portable platforms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Bühnenanordnung für Theater Die Erfindung befaßt sich mit einer Bühnenanordnung für Theater o. dgl., bei welcher in waagerechter Ebene verfahrb,are Bühnen oder Bühnenteile verwendet werden. Bei solchen Bühnen ist es bekannt, die Bühnen auf einzelnen 'o rtsfestgelagerten und hintereinanderliegenden Rollen zu lagern, wobei die Frage des Antriebes bei diesem Vorschlage offengeblieben ist. Bekannt ist ferner füx Ringhühnen mit segmentförmigen, verfahrbaren Bühnenteilen die Anordnung von gebogenen Zahnstangen unter den Segmenten, die von ortsfesten Ritzeln aus angetrieben werden. Dieser Antrieb muß sehr. genau verlegt werden, wenn der richtige Zahneingriff zwischen Ritzel und Zahnbögen gewährleistet werden soll. Bei Senkungen des Untergrundes -und .auch bei ungenauer Führung der Bühnenteile wird der Zahneingriff ungenau und'damit geräuschvoll. Außerdem ist die Abnutzung groß. Wenn eine eiserne Wand oder ein :eiserner Vorhang zwischen die Bühnenteile geschoben werden soll, so ist das bei der Anwendung der bekannten Antriebe wegen der als Abstützung verwendeten Schienen nicht ohne weiteres möglich.
  • Die Erfindung gestattet dagegen die Anwendung einer eisernen Wand und vermeidet die Schwierigkeiten des ungenauen Zahneingriffs und .der genauen Verlegung der Antriebsteile dadurch, daß der Antrieb für die Bühne oder die Bühnenteile durch mit einem eingekapselten elektrischen Antrieb versehene Rollen, insbesondere sog. Elektrorollen, in Einblockbauart erfolgt. Von außen sind bei diesem Antrieb lediglich die Rollen selbst und gegebenenfalls ein Getriebegehäuse, Motorgehäuse o. dgl. 'sichtbar. Die Antriebsteile sind durch die Einblockbauart gegeneinander genau ausgerichtet und festgelegt, so daß ein einfaches Einsetzen der Rollen in ihre Lager genügt, um den Antrieb herzustellen. Es besteht keinerlei Gefahr, daß die auf der Bühne beschäftigten Arbeitsleute durch die Zähne sich drehender Ritzel verletzt werden, daß sie über Schienen stolpern, daß Fremdkörper in den Antrieb eindringen u. dgl. Die Rollen sind auch-leicht austauschbar. Je nachdem, ob die Bühne als Ringbühne oder als Verschiebebühne ausgebildet ist, werden die Elektrorollen in einer Kreisbahn oder in geraden, gegebenenfalls senkrecht zueinander stehenden Bahnen verlegt, wobei im letzteren Falle die Rollen in bekannter Weise höhenveränderlich angeordnet werden. Bei Anordnung von Ringbühnen werden zweckmäßig die Steuermittel für die Rollen so zusammengefaßt, daß immer mehrere z. B. in einer radialen Reihe liegende oder mehrere hintereinander angeordnete Rollen gruppenweise gemeinsam geschaltet werden.
  • Die weitere Ausbildung der Erfindung wird an Hand der Zeichnung beschrieben.
  • In Abb. i ist eine Ringbühne schematisch dargestellt.
  • Vor die Bühnenöffnung i zum Zuschauerraum z können beliebig acht Bühnen gebracht werden. Jede der Bühnen besteht im vorliegenden Falle aus fünf einzelnen beweglichen Segmenten i bis 5, 11 bis 15 usf. bis 71 bis 75. Die Abstützung der Bühnenteile geschieht schienenlos, und zwar auf Elektrorollen, deren Abstand so bemessen ist, daß jedes Segment in jeder Lage zumindest auf zwei dieser Rollen, gegebenenfalls aber auch auf mehr als zwei Rollen abgestützt ist.
  • In Abb. z ist ein einzelner Bühnenteil, und zwar der Einfachheit halber als rechteckiger Bühnenteil in Draufsicht und in Abb.3 im lotrechten Querschnitt dargestellt.
  • Die Elektrorolle 9o ist mit einem Motor 9 i und einem Blockgetriebe 92 ausgestattet und ortsfest auf dem Boden gelagert. Sie treibt den Bühnenteil i an, der gegebenenfalls auch noch durch seitliche Rollen 7 geführt sein kann. Die seitlichen Rollen bestehen zweckmäßig aus losen, nicht angetriebenen Rollen. Ebenso wie die Rolle 9o auf dem festen Boden abgestützt ist, kann sie auch auf einer Hebebühne gelagert sein, so daß es möglich ist, einzelne Segmente der Ringbühne höher oder tiefer zu legen als der übrige Teil der Ringbühne. Zur Bewegung der Ringbühne werden die in einer radialen Richtung liegenden Elektrorollen gruppenweise zusammenbeschaltet. Es können aber auch die Segmente einzeln bewegt werden. Dabei werden nach dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i immer zumindest drei aufeinanderfolgende Rollen gleichzeitig eingeschaltet. Das kann nach der schematischen Darstellung der Abb. q. dadurch geschehen, daß ein Schalter 8 vorgesehen wird, der jeweils 3 oder mehrere der Elektrorollen anschließt. Wird der Schallhebel 8 um eine Stellung weiterbewegt, so schaltet er die nächsten drei Rollen, so daß also eine Rolle abgeschaltet wird, die nächsten beiden Rollen eingeschaltet bleiben und die darauffolgende Rolle 9o eingeschaltet wird. Auf diese Weise läßt sich ohne Schwierigkeiten eine stetige Bewegung der Bühnen oder Bühnenteile erzielen. Gegebenenfalls können natürlich auch größere Gruppen von Rollen durch dasselbe Steuerorgan beherrscht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bühnenanordnung für Theater o. dgl. mit einer in waagerechter Ebene verfahrbaren Bühne oder Bühnenteilen, die auf einzelnen festgelagerten und hintereinanderliegenden Rollen verfahrbax sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für die Bühne oder .die Bühnenteile durch mit einem .eingekapseltenelektrischen Antrieb versehene Rollen, insbesondere sog. Elektrorollen, in Einblockbauart erfolgt. z. Bühnenanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Anwendung auf Ringbühnen die jeweils in einer radialen Reihe stehenden Antriebsrollen durch gemeinsame Steuermittel, wie z. B. Schalter oder Schaltwalzen, schaltbar sind. 3. Bühnenanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere in der Laufbahnrichtung hintereinanderliegende Antriebsrollen gruppenweise schaltbar sind. q.. Bühnenanordnung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe Steuermittel (8) bei fortschreitender Betätigung aufeinanderfolgend sich überdeckende Gruppen von Antriebsrollen schaltet.
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