DE69767C - Mechanisches Blasinstrument mit durchlochtem Notenblatt - Google Patents
Mechanisches Blasinstrument mit durchlochtem NotenblattInfo
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- DE69767C DE69767C DENDAT69767D DE69767DA DE69767C DE 69767 C DE69767 C DE 69767C DE NDAT69767 D DENDAT69767 D DE NDAT69767D DE 69767D A DE69767D A DE 69767DA DE 69767 C DE69767 C DE 69767C
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-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10F—AUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
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- G10F1/12—Wind-actuated instruments
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- Gas Separation By Absorption (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bisher wurde Theer und Ammoniak aus dem Gase dadurch abgeschieden, dafs der zu
reinigende Gasstrom zunächst in feine Einzelströme zerlegt wurde, welchen sodann Widerstandsflä'chen
so entgegengestellt wurden, dafs die Einzelströme vielfache Ablenkung erfuhren. Hierbei wurde der Theer zum Theil abgegeben
und (infolge Befeuchtung der Widerstandsflächen) eine theilweise Trennung des Gases
vom Ammoniak bewirkt. Eine vollkommene Abscheidung des Theers und des Ammoniaks gelingt aber mit derartigen Vorrichtungen selten.
Dies soll nun nach vorliegender Erfindung dadurch erzielt werden, dafs der Gasstrom
nicht in Einzelströme zerlegt, sondern in seinem ganzen Querschnitt als voller Strom
durch Aufstofsen gegen eine Prallfläche, welche senkrecht zum Gasstrom und dicht vor der
Ausströmmündung desselben steht, in einen schmalen Gasstromstreifen umgewandelt wird
(Fig. 3,1, II, III, IV), dessen einzelne Partikelchen wesentlich verschieden lange Wege und wesentlich
verschiedene Bewegungen von einander ausführen. Wenn nämlich ein geschlossener, unter Druck befindlicher Luft-, Gas- oder
Flüssigkeitsstrom gegen eine senkrecht zur Ausströmung gestellte Prallfläche, welche nur in
geringer Entfernung von der Ausströmöffnung liegt, auftrifft, so wird der ausströmende
Körper in einen anderen umgewandelt, dessen Länge gleich dem Umfang der Ausflufsöffnung
ist und dessen Dicke von dem Abstande der Prallfläche von dem Rande der Ausflufsöffnung
abhängt. Die einzelnen Molecule des Gas-, Luft- oder Flüssigkeitsstromes erhalten derartig
verschiedene Bewegungen und Bewegungsrichtungen und stofsen und reiben derart auf
bezw. an einander, dafs eine vollständige Abscheidung etwa mitgerissener specifisch schwerer
Körper eintritt. Es wird durch ein solches Verfahren der Behandlung des ungereinigten
Gasstromes demgemäfs die feinste Zertheilung und die günstigste Abscheidung der Beimengungen
gewährleistet. Durch geeignete Berieselung und Feuchterhaltung der Prallflächen wird der abgeschiedene Theer abgespült; ebenso
wird auch das Ammoniak von der Berieselungsflüssigkeit absorbirt und abgespült. Zur
Ausführung des Verfahrens sind auf beiliegender Zeichnung zwei Apparate dargestellt.
Fig. ι zeigt einen liegenden, Fig. 2 einen
stehenden Apparat im Längsschnitt. Das Gefäfs α ist auf der einen Seite mit Gaseintritt b
und auf der anderen Seite mit Gasaustritt c versehen und enthält in seinem abgeschlossenen
Innern verschiedene an die Decke d reichende Zwischenwände e e e, welche die Trichter fff
enthalten. Durch letztere tritt das Gas unter entsprechendem Druck und wird gegen die
Prallplatten g g g gedrückt.
Die Prallplatten g sitzen auf einer gemeinschaftlichen Spindel h und können durch die
Stellvorrichtung i der letzteren auf beliebige Entfernung von den Ausströmkanten k der
Trichter f eingestellt werden. Der untere Theil des Gefäfses α enthält bei / Flüssigkeit
(Wasser, Ammoniakwasser, Naphta, Gasöl etc.), welche gleichzeitig als Verschlufs für die ein-
Claims (2)
- zelnen, von den unten frei hängenden Scheidewänden e e gebildeten Kammern m mm dient. η ist der Flüssigkeitsüberlauf, ο der Theerablauf.Die Prallflächen g werden durch geeignete Berieselung feucht erhalten. Letztere ist beispielsweise derart eingerichtet, dafs mittelst eines Rohres jP oder mittelst äufserer Ringdüse q oder centraler Düse r Wasser oder andere geeignete Flüssigkeit gegen die Prallplatten g tritt und in der letzterwähnten Ausführungsart den Gasstrom zum Theil ansaugt. Der unter Druck eintretende Gasstrom wird gegen die Prallflächen g geschleudert und hier in einen Strom zerlegt, welcher sich nach allen Seiten radial ausdehnt und dessen Dicke von dem Abstande der Prallfiäche g von der Kante k abhängt. Sollte einer der Durchflüsse g k des Gasstromes sich voll Theer setzen, so bietet der Wasserverschlufs / ein Mittel, durch welches der Gas-^ strom entweichen kann.Infolge der Berieselung der Prallflächen mittelst der Vorrichtungen ρ q r werden dieselben feucht und rein erhalten, so dafs sie den Theer abgeben und das Ammoniak absorbiren.Die in Fig. 2 dargestellte Einrichtung besitzt ein stehendes Gefäfs α mit oberem Einlafs b und unterem Auslafs c, Gastrichter /// und Prallplatten g, welche in diesem Falle horizontal liegen. Die Scheidewände der einzelnen Kammern werden durch waagrechte Böden e e gebildet. Die Berieselung mag in irgend einer Weise erfolgen, die Wirkung ist genau die gleiche, der Querschnitt der Trichtery ist nach Belieben rund oder eckig.Patεnt-Ansρrüche:ι , Verfahren der Abscheidung des Theers und des Ammoniaks aus Gasen, darin bestehend, dafs ein Gasstrom ohne Untertheilung oder Ablenkung durch Aufstofsen auf verstellbare, vor der Austrittsöffhung des Gasstromes gelagerte Prallflächen, die durch Berieselung mit Flüssigkeiten feucht, rein und absorptionsfähig gemacht werden, ausgebreitet wird, so dafs durch die entstehende Stofswirkung, durch Reibung und verschiedenartige Bewegungsgröfse und -Richtung der einzelnen Stromtheilchen der Theer vom Gas getrennt und gegen die Prallflächen geschleudert bezw. das Ammoniak absorbirt wird, von wo aus beide durch Berieselung abgewaschen und entfernt werden.
- 2. Zur Ausführung des unter 1. gekennzeichneten Verfahrens ein Apparat, gekennzeichnet durch die hinter dem oder den Ausströmtrichtern f angeordneten, beliebig einstellbaren Prallplatten g im Innern eines mit Gaseintritt und -Austritt versehenen geschlossenen Gefäfses a, das durch Scheidewände e mit oder ohne Zuhülfenahme von Wasserabschlüssen Z in einzelne Kammern m getheilt ist, und wobei Berieselungsapparate ρ q r die Prallplatten feucht und absorptionsfähig erhalten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69767C true DE69767C (de) |
Family
ID=343201
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69767D Expired - Lifetime DE69767C (de) | Mechanisches Blasinstrument mit durchlochtem Notenblatt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69767C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2730920A (en) * | 1955-02-08 | 1956-01-17 | John H Bacon | Musical whistle |
| EP0612056A3 (en) * | 1993-02-19 | 1995-11-29 | Kenzo Akiyama | Music box. |
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- DE DENDAT69767D patent/DE69767C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2730920A (en) * | 1955-02-08 | 1956-01-17 | John H Bacon | Musical whistle |
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